Lukas Kwasniok - Cheftrainer

Begonnen von seNti, Dienstag, 10.Jun.2025, 12:00:22

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Ostgerade, Pum aus dem Norden, FCFan, blonder engel, Saunaschwur, Juan Ramos, Hunter und 25 Gäste betrachten dieses Thema.

Leo

Zitat von: dackelclubber am Freitag, 13.Feb.2026, 16:34:18Gar nicht ketzerische Antwort:

- Solbakken passte super ins Profil, den verwickelte man aber in FC-typische Machtkämpfe und verlor dann die Nerven
- Stöger hat super gepasst und sein Ding durchgezogen, da hat der FC einfach in der Führung versagt, als der Konflikt zwischen ihm und Schmadtke eskalierte und entsprechend auch die ganze Transfersaison nach Modeste-Abgang und EL-Quali versaut wurde
- Soldo hat aus sehr wenig sehr viel gemacht

Bei den meisten stellt sich ja die Frage wegen sportlichem Misserfolg gar nicht.



...außer bei Ewald Lienen, der auch ein Guter war, und ein wenig an der Kölschen Klüngelhaftigkeit innerhalb der Mannschaft gescheitert ist. 

"Von der Stirne heiß. Rinnen muß der Schweiß, ... "
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FC1948

Mal sehen was heute beim Bingo rauskommt!
Welche Kugeln sind besonders warm?
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kilino

Kontinuität zu fordern und damit auf der Trainerposition anzufangen sattelt das Pferd mMn. von der falschen Seite auf.
Schaut man nach Frankfurt, dem role model der letzten 10 Jahre, kann man doch nur zu dem Schluss kommen, dass Kontinuität auf der Trainerposition überbewertet ist. Es braucht vor allem eine geeignete übergeordnete Philosophie und Idee von Fussball, nach der man den Verein ausrichtet. Gladbach damals unter Eberl hat auch mehrere Trainer verschlissen und am Ende mit irgendwelchen Hanswürsten auf der Bank CL gespielt, Leipzig kann man eine fussballerische DNA zuweisen, die rotieren auch durch Trainer und landen immer Top 5, im Gegensatz zu so chronischen underperformern wie Wolfsburg, die einfach nur ohne Plan unendlich viel Geld in den Kamin pulvern. Freiburg hat trotz Trainerwechsel von Streich zu Schuster weiter außerordentlichen Erfolg. Weil Schuster der nächste Guardiola ist oder weil nicht vielleicht der Verein für etwas steht und es dem Trainer einfach macht sich einzufügen? Dortmund hat bei aller berechtigten Kritik einen Weg gefunden, sich auch post Klopp unter den Top 4 zu etablieren. Und zwar in dem man regelmäßig jungen Spieler dahin bekommt das die ganz großen sie für 100+ kaufen. Wackelt dieses Modell auf das sie angewiesen sind, dann knackt es da auch schnell im Gebälk.

Das ist natürlich alles immer noch mal nuancierter in jedem Beispiel, aber Kontiunität startet dabei das man wissen muss wofür man als Verein steht, wie man auf dem Transfermarkt agiert und was einen attraktiv für Spieler macht (bilde ich vor allem aus? Kaufe ich vor allem junge Spieler aus Frankreich? Kriege ich jeden Sommer riesige Transfererlöse aus England? Kurz: Was ist meine Nische?), nicht bei der Trainerfrage.
Das heißt nicht das es nicht gute und schlechte Trainer gibt und man wild feuern kann wie man gerade lustig ist, aber das Fundament eines Vereins kann nicht der Trainer der Profimannschaft sein. Da baut man sich dann ein Haus aus Pudding, das bei erstbester Gelegenheit zusammenklappt. Siehe der FC unter Stöger. Und auch ein Keller konnte nie erklären, wofür der FC eigentlich stehen soll. Denn ,,Geld sparen", ,,hidden champions" zu verpflichten und auf Huseinbasic zu verweisen, das war es nicht. Auch bei Kessler weiß ich noch nicht, was genau die übergeordnete Idee sein soll, auch wenn man es in Ansätzen erkennen mag, zB. junge Spieler von Topklubs mit Kauf- und Rückkaufoption leihen. Aber bevor das nicht komplett ausbuchstabiert ist muss man sich über die Trainerposition im Prinzip wenig Gedanken machen. Kwasniok soll kurzfristig Erfolg haben, um mehr kann es nicht gehen.
"Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."

fc-Markus

Zitat von: FC1948 am Samstag, 14.Feb.2026, 13:33:10Mal sehen was heute beim Bingo rauskommt!
Welche Kugeln sind besonders warm?
van den Berg und Schmied ...mein Tip
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märkel

wenn man sich die letzten fünftausend seiten dieses threads durchliest, ist der am häufigsten geäußerte wunsch garantiert der nach kontinuität. nur zweimal hintereinander die gleiche formation und taktik auf dem platz sehen, das wärs. eintrainierte spielformen, spieler auf ihren angestammten idealpositionen, ein träumchen. der verein spricht seit jahren davon, eine kontinuierliche spielidee implementieren zu wollen. das ging bis zur verpflichtung eines hipsters aus berlin, der uns erzählen wollte, die ,,kölsche fußball-dna" entschlüsselt zu haben. es folgten trainer- und spielerverpflichtungen, die sich und der angeblichen spielidee teils diametral entgegen standen. jetzt haben wir einen kader, dessen stärken eindeutig in der offensive liegen und einen trainer, der dem vernehmen nach für offensivfußball stand. nur gelingt es diesem trainer nicht, unser größtes talent vernünftig zu integrieren, während unser bester spieler wechselweise im defensiven mittelfeld oder hinten rechts aufläuft. unser spiel nach vorne funktioniert nur einigermaßen, wenn wir im alles oder nichts-modus sind (vorzugsweise bei rückständen). selbst dann gelingt es uns kaum, wirkliche torchancen herauszuspielen. zudem fangen wir uns in fast jedem spiel ein gegentor nach einem standard, während wir selber kaum gefährlich bei standards sind, berauben uns also der einfachsten möglichkeiten eines aufsteigers, tore zu erzielen oder zu verhindern. all dies ist im verlauf der saison nicht besser, sondern schlechter geworden, etwas aufgefangen durch den einsatz von zwei ballsicheren spielern, ache und castro-montes, die der trainer fast eine komplette hinrunde lang ignoriert hat.
woher also der glaube, dass ein festhalten an diesem trainer, der selber keinerlei kontinuierliche arbeit erkennen lässt, zu einer dauerhaften verbesserung führen wird - sogar nach einem abstieg mit dem verlust sämtlicher spieler mit qualität?

Die Mutter des Schwachkopfs ist ständig schwanger.

I.Ronnie

Zitat von: kilino am Samstag, 14.Feb.2026, 13:33:31Es braucht vor allem eine geeignete übergeordnete Philosophie und Idee von Fussball

Ich würde das anders gewichten. Es braucht eine gute Kaderplanung und Entwicklung. Die Spielidee erscheint mir dabei weniger wichtig als die Qualität der Spieler. Aber natürlich geht das Hand in Hand. Der Club verpflichtet ja nicht einfach einen Mittelspieler, sondern einen Mittelfeldspieler, der ein vorher definiertes Profil erfüllen soll. Und das Profil leitet sich naheliegend von der Idee ab, wie die Mannschaft spielen soll.

Das bedeutet, dass ich im Trainer jemanden sehe, der es schafft, die Qualität der Mannschaft auf dem Platz und in Ergebnisse umzusetzen. Die Qualität des Trainers macht sich dadurch sichtbar, wie gut er es schafft, das Potenzial des Kaders zu heben. Ich halte die Erwartungshaltung für falsch, ein Trainer könne mit genügend Zeit und Vertrauen einen Kader langfristig über dessen Niveau spielen lassen, weil das System so klug sei. Kurzfristig kann man ein Momentum haben, mittelfristig entscheidet Qualität, nicht ein "Konzept".
Auch deswegen habe ich ein Problem mit dem Selbstverständnis Kwasnioks. Ich halte seinen Ansatz, durch Rotation, Unberechenbarkeit und das Anpassen der Aufstellung auf den jeweiligen Gegner, den Kader "überperformen" zu lassen, für ein grundlegendes Missverständnis von der Zielsetzung bzw. Aufgabe eines Trainers und für das Resultat einer narzisstischen Selbstüberschätzung.

Ergo erfolgt personelle Kontinuität aus guter Arbeit bzw. auf der Trainerposition durch das langfristige Ausschöpfen des Potenzials des Kaders. Und ja, da erwarte ich, dass ein Bundesligatrainer weiß, was er tut und das nicht "on the Job" erst erlernt.

Flocke60

Kessler ist ja schon ein Fuchs.

Er weiss ganz genau, wie LK tickt und wartet einfach mal die Karnevalstage ab. Denn an irgendeinem dieser tollen Tage wird der garantiert alkoholbedingt übergriffig werden. Das wird dann auch hoffentlich dokumentiert und Kess hat eine astreinen Grund, LK zu entlassen, ohne Hinweis auf Tabellenplatz und das übliche, wir sind ja nur Aufsteiger Bla-Bla.

So kommt er ohne Blessuren aus der Nummer raus und nächste Woche übernimmt dann......

Sucht es euch aus, Hauptsache der dicke Verwirrte ist weg.
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kilino

Zitat von: I.Ronnie am Samstag, 14.Feb.2026, 13:54:08Ich würde das anders gewichten. Es braucht eine gute Kaderplanung und Entwicklung. Die Spielidee erscheint mir dabei weniger wichtig als die Qualität der Spieler. Aber natürlich geht das Hand in Hand. Der Club verpflichtet ja nicht einfach einen Mittelspieler, sondern einen Mittelfeldspieler, der ein vorher definiertes Profil erfüllen soll. Und das Profil leitet sich naheliegend von der Idee ab, wie die Mannschaft spielen soll.

Das bedeutet, dass ich im Trainer jemanden sehe, der es schafft, die Qualität der Mannschaft auf dem Platz und in Ergebnisse umzusetzen. Die Qualität des Trainers macht sich dadurch sichtbar, wie gut er es schafft, das Potenzial des Kaders zu heben. Ich halte die Erwartungshaltung für falsch, ein Trainer könne mit genügend Zeit und Vertrauen einen Kader langfristig über dessen Niveau spielen lassen, weil das System so klug sei. Kurzfristig kann man ein Momentum haben, mittelfristig entscheidet Qualität, nicht ein "Konzept".
Auch deswegen habe ich ein Problem mit dem Selbstverständnis Kwasnioks. Ich halte seinen Ansatz, durch Rotation, Unberechenbarkeit und das Anpassen der Aufstellung auf den jeweiligen Gegner, den Kader "überperformen" zu lassen, für ein grundlegendes Missverständnis von der Zielsetzung bzw. Aufgabe eines Trainers und für das Resultat einer narzisstischen Selbstüberschätzung.

Ergo erfolgt personelle Kontinuität aus guter Arbeit bzw. auf der Trainerposition durch das langfristige Ausschöpfen des Potenzials des Kaders. Und ja, da erwarte ich, dass ein Bundesligatrainer weiß, was er tut und das nicht "on the Job" erst erlernt.
Man findet schon immer wieder Beispiele, wo Trainer ein neues Element finden, dass die vorherrschende Taktik bricht und das dann durch die Fussballwelt hindurch übernommen wird.
Klopps Dortmund vor 15 Jahren zB, und diese Saison Arteta mit dem aggressiven hohen Mann gegen Mann Pressing, dass Kwsniok in der Hinrunde auch mal situativ mit Erfolg hat spielen lassen.

Dieses wilde rotieren ist da natürlich kein solcher Ansatz und mir kann auch keiner erzählen, dass der FC damit dieses Jahr mehr Punkte gewonnen als verloren hat. Grundsätzlich will ich daher auch überhaupt nicht widersprechen. Die erste Aufgabe eines Trainers sollte es immer sein, das Potential des Kaders auszuschöpfen und Spieler weiterzuentwickeln, heißt bei Kwasniok der Klassenerhalt. Schafft er das nicht, ist er automatisch der falsche Mann.
"Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."

Drahdiaweng

Zitat von: Flocke60 am Samstag, 14.Feb.2026, 14:46:30Kessler ist ja schon ein Fuchs.

Er weiss ganz genau, wie LK tickt und wartet einfach mal die Karnevalstage ab. Denn an irgendeinem dieser tollen Tage wird der garantiert alkoholbedingt übergriffig werden. Das wird dann auch hoffentlich dokumentiert und Kess hat eine astreinen Grund, LK zu entlassen, ohne Hinweis auf Tabellenplatz und das übliche, wir sind ja nur Aufsteiger Bla-Bla.

So kommt er ohne Blessuren aus der Nummer raus und nächste Woche übernimmt dann......

Sucht es euch aus, Hauptsache der dicke Verwirrte ist weg.
:-/
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enJOyIT

Ich prophezeie schon mal Böcke von Martel und Thielmann.

Wird ein geschmeidiges 3:0 für Stuttgart.
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fc-Markus

Mein Tip 


                               Schwäbe
      Schmied      vd Berg            Cenk

SebSeb         kraus       Martel        Lund

JUT                                        Kaminski
                      Ache

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seNti

Verpiss dich und pack deinen Marius und deinen Jan mit ein!

Mister P.

Hat heute mal wieder mächtig Nachdurst.  
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sandro

Mach dich endlich vom Acker...
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shorty

DIE STANDARDS SIND ABSOLUT UNTERIRDISCH!!!!!
Vesper: "Ich bitte Tracy nochmals um Entschuldigung, wird mir nie wieder passieren."
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heroj88

Auf Wiedertschüss! So dumm kann keiner sein Woche für Woche. Rav auf der Bank, El Mala auch. Thielmann spielt immer. 
Auf den Alkohol - die Ursache und die Lösung aller Probleme! (Homer J. Simpson)
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WES FC

...
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effzeh_1948

Wann hat dieser Trainer endlich mal fertig?

Aber es wird sich wahrscheiblich wie in den letzten 35 Jahren alles schön geredet.

Solagsam reicht es.
Dr' Zoch kütt
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WES FC

was sind das für Wechsel?
Zum wiederholten Male komplett vercoacht
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dackelclubber

Wahnsinn. Einfach nur Wahnsinn. 
Wir komme nit an die Woosch ran, dat provoziert Randale
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Dante LeRoi

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Okudera

Niederlage hat allein der Trainer zu verantworten 

Er hätte deutlich früher wechseln müssen. Wir waren überlegen.
Dann El Mala für Bülterwäre richtig gewesen 

Stattdessen verunsichert er die komplette (!) Mannschaft und löst die Abwehr auf.
Logische Folge: zwei Gegentore.
Wir hatten keinerlei Zugriff mehr.

Als Kirsche auf der Torte kommt Kainz, der das 1:3 auflegt.
Konnte ja keiner mit rechnen.

Wer heute nicht gesehen hat, dass der Typ völlig unfähig ist, kann im Verein auch Koffer packen 

effzeh_1948

Der Wahnsinn hat einen neuen Namen.... :-/
Dr' Zoch kütt
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faltklo

Sowas absurdes hab ich echt noch nie gesehen. Durch seine Wechsel das Spiel komplett zerstört.
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Conjúlio

Wir werden mit diesem Kasper untergehen. Im Verein sind alle blind was den betrifft.

Struber war furchtbar aber der toppt alles...
- Kutten raus aus Oberrang Nord -

Simmet 1970

Bis jetzt war ich immer noch gegen einen Rauswurf (Platz10), aber jetzt zähle ich die Tage,Stunden....
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Justdeegg

Zitat von: WES FC am Samstag, 14.Feb.2026, 20:14:01was sind das für Wechsel?
Zum wiederholten Male komplett vercoacht
Wer braucht schon Innenverteidiger?  :-/
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Steiger74

Zitat von: Simmet 1970 am Samstag, 14.Feb.2026, 20:26:20Bis jetzt war ich immer noch gegen einen Rauswurf (Platz10), aber jetzt zähle ich die Tage,Stunden....Monate 
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Carwash

Auch die Startelf war doch schon für den Arsch. Warum waren wir die ersten 20 Minuten so grotesk schlecht? Weil die Spieler doch gar nicht wussten, was deren Aufgabe war. :psycho:
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Meenzer_FC_69

Es gibt nur ein Problem, dass schwieriger ist als Freunde zu gewinnen. Sie wieder loszuwerden.
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