VfL Wolfsburg

Begonnen von iym, Dienstag, 20.Jun.2017, 18:41:45

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dark1968

Blessin ist jetzt Wunschkandidat (lt. Kicker)

Dieter Hecking ist beim VfL Wolfsburg Geschichte - zumindest als Trainer. Allerdings gibt es beim Absteiger Überlegungen, den 61-Jährigen als Geschäftsführer zu installieren. In dieser Funktion müsste er dann seinen Nachfolger selbst einstellen. Ganz oben auf der Wunschliste der Niedersachsen soll Alexander Blessin (52) stehen, dessen Zukunft beim FC St. Pauli weiterhin offen ist.
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Rheineye

Hecking als GF? Diese Branche ist so krank :D
7x Absteiger

Songbird

Zitat von: Rheineye am Donnerstag, 28.Mai.2026, 11:48:52Hecking als GF? Diese Branche ist so krank :D
Zwei Jahre in BuLi2 werden denen guttun.

lommel

Zitat von: Rheineye am Donnerstag, 28.Mai.2026, 11:48:52Hecking als GF? Diese Branche ist so krank :D
Der hat doch irgendeine ähnliche Funktion bei Nürnberg inne gehabt. Dort ist man nicht mehr so gut auf ihn zu sprechen, die finden den da alle schrecklich.
Keine Idee für den Urlaub? [url="//11km.de"]11km.de[/url] - 99 Orte, die Fußballfans gesehen haben müssen

Humorkritik

Zitat von: lommel am Donnerstag, 28.Mai.2026, 12:23:58Der hat doch irgendeine ähnliche Funktion bei Nürnberg inne gehabt. Dort ist man nicht mehr so gut auf ihn zu sprechen, die finden den da alle schrecklich.
Der Vollständigkeit halber: nicht nur da.  :clown:
Die endgültige Teilung des Forums - das ist unser Auftrag (frei nach Chlodwig Poth).
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DSR-Schnorri

Der versenkt das Schiff endgültig und wird noch zum GF? Das ist ja wie im öffentlichen Dienst.

bickendorfer

Ich habe vor ein paar Wochen Pierre Littbarski mal im Podcast Fußball MML in einem Interview gehört. Der hat ordentlich gegen Hecking geledert. Und zuletzt in einem Interview nochmal nachgelegt. Der war überhaupt nicht gut auf ihn zu sprechen und hat gesagt, der sei komplett ungeeignet als Feuerwehrmann und die hätten mal besser Friedhelm Funke geholt für die Rettungsmission. Die Fußballbranche ist tatsächlich komplett lost. 
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SmithWesson

VW-Schock nach Wolfsburg-Abstieg
Konzern muss Millionenverlust ausgleichen
Jetzt gab der VfL die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024/25 bekannt. Die werden VW mal wieder nicht gefallen. Denn der Klub verbucht ein dickes Minus von 12,7 Millionen Euro.

Konzern muss Millionenverlust ausgleichen: VW-Schock nach Wolfsburg-Abstieg | Sport | BILD.de
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alterFan

Zitat von: SmithWesson am Donnerstag, 28.Mai.2026, 21:14:16VW-Schock nach Wolfsburg-Abstieg
Konzern muss Millionenverlust ausgleichen
Jetzt gab der VfL die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024/25 bekannt. Die werden VW mal wieder nicht gefallen. Denn der Klub verbucht ein dickes Minus von 12,7 Millionen Euro.

Konzern muss Millionenverlust ausgleichen: VW-Schock nach Wolfsburg-Abstieg | Sport | BILD.de
VW hatte ein schlechtes Jahr, das Ergebnis lag bei 8.900.000.000€  , nach abzug des Minusbetrages das der Fußballclub VFL erzielte waren es dann sogar nur noch  8.887.300.000€, da weinen die Vorstände aber sicherlich !!!

Humorkritik

Zitat von: SmithWesson am Donnerstag, 28.Mai.2026, 21:14:16VW-Schock nach Wolfsburg-Abstieg
Konzern muss Millionenverlust ausgleichen
Jetzt gab der VfL die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024/25 bekannt. Die werden VW mal wieder nicht gefallen. Denn der Klub verbucht ein dickes Minus von 12,7 Millionen Euro.

Konzern muss Millionenverlust ausgleichen: VW-Schock nach Wolfsburg-Abstieg | Sport | BILD.de
Das machen die seit Jahren bzw. Jahrzehnten. Diese Gewinnabführungs- und Verlustausgleichverträge hat WOB doch sehr viel schamloser genutzt als Bayer (außer bei Corona). Die haben darüber in den letzten 20 Jahren nochmal um die 100 Mio. € zusätzlich stillschweigend ausgeglichen. 

Dass das jetzt - mit bedauerndem (!) Unterton - konstatiert wird, ist schon fast wieder lustig, wenn es nicht strukturell widerlich und wettbewerbsverzerrend wäre - und immer schon gewesen ist. 
Die endgültige Teilung des Forums - das ist unser Auftrag (frei nach Chlodwig Poth).

Kaio

Machen wir uns nichts vor, nächstes Jahr sind die wieder da. Ist aber trotzdem ein schöner Moment und gibt uns durch Paderborn eine höhere Chance, wieder drin zu bleiben und uns weiter reinzuarbeiten in die Liga.
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altbierhasser

Wenn man heute ein wenig mit Kommentaren konfrontiert wurde, kann man konstatieren, dass jeder Schreiberling wusste, dass es der Bundesliga gut tut, wenn ein Wettbewerbsverzerrer absteigt. Wer erinnert sich nicht an die ganzen Kommentare in diese Richtung, als WOB noch in der Liga war? Diese schreibende Brut sollte man wegen Doppelmoral in den Kerker stecken und den Schlüssel verlieren. Ist das ein verlogenes, heuchlerisches Pack.

Oropher

Zitat von: Kaio am Donnerstag, 28.Mai.2026, 21:29:52Machen wir uns nichts vor, nächstes Jahr sind die wieder da. Ist aber trotzdem ein schöner Moment und gibt uns durch Paderborn eine höhere Chance, wieder drin zu bleiben und uns weiter reinzuarbeiten in die Liga.
Selbst RB ist damals erst im zweiten Jahr aufgestiegen, also erstmal abwarten.
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alterFan

Zitat von: Humorkritik am Donnerstag, 28.Mai.2026, 21:26:42Das machen die seit Jahren bzw. Jahrzehnten. Diese Gewinnabführungs- und Verlustausgleichverträge hat WOB doch sehr viel schamloser genutzt als Bayer (außer bei Corona). Die haben darüber in den letzten 20 Jahren nochmal um die 100 Mio. € zusätzlich stillschweigend ausgeglichen.

Dass das jetzt - mit bedauerndem (!) Unterton - konstatiert wird, ist schon fast wieder lustig, wenn es nicht strukturell widerlich und wettbewerbsverzerrend wäre - und immer schon gewesen ist.

Bayer hat in den letzten Jahren oft CL gespielt, deswegen war die Verlustabführung vielleicht nicht so hoch wie vorher,  seit den 80er Jahren hatte der Bayer Konzern bereits über 1 Mrd. €(umgerechnet in DM bereits 1Mrd DM 1990) an Verlusten in den Konzern abgeführt, alleine der Sportpark ist da mit über 250Mio€ enthalten, der ja über eine eigenen 04 Immo Firma auch als Konzerntochter ohne eignees Ergebnis geführt wird. Wie die Zahl aktuell ist kann ich nicht mehr sagen, das rechnungswesen wurde nach Singapur verlagert, da kommt ich nicht mehr an Zahlen.
Aber mich stört das nicht, ich sehe da nicht wie viele andere Wettbewerbsverzerrung drin, alle haben die gleiche chance sich selbst Investoren zu suchen um es genauso zu tun, der eine will, der andere nicht, dann muss man eben damit leben.  Für mich ist das eine Neiddebatte, nichts weiter !
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kabelbrad

ob es wettbewerbsverzerrung ist, weiss ich nicht, aber das prinzip der leistungsgerechtigkeit wird mit füßen getreten. viel geld haben soll der, der sportlich und wirtschaftlich gut arbeitet, nicht der mit dem reichsten geldgeber. 
Spät in der Nacht,
ovale Ente kommt zu mir
sie sagt:
"FC Cologne, FC Cologne!"
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knorpelschaden74

Zitat von: alterFan am Freitag, 29.Mai.2026, 07:51:13Bayer hat in den letzten Jahren oft CL gespielt, deswegen war die Verlustabführung vielleicht nicht so hoch wie vorher,  seit den 80er Jahren hatte der Bayer Konzern bereits über 1 Mrd. €(umgerechnet in DM bereits 1Mrd DM 1990) an Verlusten in den Konzern abgeführt, alleine der Sportpark ist da mit über 250Mio€ enthalten, der ja über eine eigenen 04 Immo Firma auch als Konzerntochter ohne eignees Ergebnis geführt wird. Wie die Zahl aktuell ist kann ich nicht mehr sagen, das rechnungswesen wurde nach Singapur verlagert, da kommt ich nicht mehr an Zahlen.
Aber mich stört das nicht, ich sehe da nicht wie viele andere Wettbewerbsverzerrung drin, alle haben die gleiche chance sich selbst Investoren zu suchen um es genauso zu tun, der eine will, der andere nicht, dann muss man eben damit leben.  Für mich ist das eine Neiddebatte, nichts weiter !
Uff....mir als Fussball Fan tut so eine Aussage weh. Die 50+1 Regelung ist Dir hoffentlich bewußt und das die Werbemaßnahmen kein Problem damit haben, Verluste auszugleichen, die andere Vereine vor große Probleme stellen würden, hoffentlich auch. Wieso gehen Spieler nach z.B. nach Wolfsburg? Weill es da so schön ist und die Angestellen (äh Fans) da das Stadion abreißen? Ist das Neid oder der Wunsch, dass bestehende Regeln eingehalten werden? Die Debatte um 50+1 ist leider komplett verschwunden  :kotz:
hard work ain´t easy, but easy usually ain´t worth it

Offense wins games, defense wins championchips...the best defense is a good offense...ich bin verwirrt

Gammelt der Gaul, gib dem Schimmel die Sporen

alterFan

Zitat von: knorpelschaden74 am Freitag, 29.Mai.2026, 08:17:27Uff....mir als Fussball Fan tut so eine Aussage weh. Die 50+1 Regelung ist Dir hoffentlich bewußt und das die Werbemaßnahmen kein Problem damit haben, Verluste auszugleichen, die andere Vereine vor große Probleme stellen würden, hoffentlich auch. Wieso gehen Spieler nach z.B. nach Wolfsburg? Weill es da so schön ist und die Angestellen (äh Fans) da das Stadion abreißen? Ist das Neid oder der Wunsch, dass bestehende Regeln eingehalten werden? Die Debatte um 50+1 ist leider komplett verschwunden  :kotz:
Ich hab überhaupt nix gegen die 50+1 Regel, aber so wie sie ist kann sie weg, weil es mehr ausnahmen wie Regeltreue gibt.  Viele wissen gar nicht wie weit das bereits unterwandertt ist, etwa der BVB mit seinem Beteilingungskonzept, oder der FC Augsburg, oder , oder..... etwa Hertha BSC.  der e.V. bestimmt den Vorstand, ja aber, man hat eine Beteiligunsgesellschaft mit fast 80% Anteil, die e.V. besitzt nur noch den Rest.  Viele Modelle sind entstanden um die 50+1 zu umgeben, man sollte es beerdigen !

Humorkritik

Zitat von: alterFan am Freitag, 29.Mai.2026, 07:51:13Aber mich stört das nicht, ich sehe da nicht wie viele andere Wettbewerbsverzerrung drin, alle haben die gleiche chance sich selbst Investoren zu suchen um es genauso zu tun, der eine will, der andere nicht, dann muss man eben damit leben.  Für mich ist das eine Neiddebatte, nichts weiter !
Das ist Dein gutes Recht, aber natürlich insofern nicht richtig, als sich die DFL mit 50+1 eine Wettbewerbsordnung gegeben hat, die sie idiotischerweise selbst durch Ausnahmen ausgehöhlt hat. Weil die DFL die eigenen Regeln nicht konsequent durchsetzt (auch bei Cross-Ownership, Lizenzvergabe, Markenrechte (Logos) usw.) haben einige Lizenznehmer deutlich bessere, risikolosere Finanzierungsmöglichkeiten als andere. Damit ist der Wettbewerb verzerrt. Das sieht ja auch das Bundeskartellamt so.

Nun kann man argumentieren, dass die DFL daran selbst schuld ist. Das ist m.E. auch richtig. Aber unter den bestehenden Bedingungen können sich eben andere Lizenznehmer nicht so einfach "selbst Investoren [...] suchen", da sie denen gar nicht die gleichen Konditionen bieten können: Die 20-Jahres-Regel bei Beteiligungen schützt somit letztlich den Wettbewerbsvorteil von Leverkusen und Wolfsburg. Auch das ist rein normativ eine unzulässige Bevorzugung. Die übrigen Lizenznehmer dulden das - aus welchen Gründen auch immer. Aber ein level playing field existiert in der DFL nicht. 

Zu Bayer noch kurz: Ja, Du hast Recht, dass auch da Unsummen geflossen sind und dass Bayer durch die CL-Teilnahme auch einnahmeseitig ganz ordentlich dastand, vor allem aber haben die immer gut verkauft bzw. Transfererlöse erwirtschaftet - das aber auch nur, weil sie weitgehend risikolos auch immer im höchsten Regal einkaufen konnten, d.h. Spieler mit Wertsteigerungspotential verpflichten konnten, die etwa für Mainz oder Augsburg gar nicht erst erschwinglich gewesen wären. Auch da erweitert der Konzern-Rückhalt letztlich die Handlungsoptionen bzw. schafft faktischen einen Sonderhaushalt für Transfertätigkeiten. 
Die endgültige Teilung des Forums - das ist unser Auftrag (frei nach Chlodwig Poth).

alterFan

Zitat von: Humorkritik am Freitag, 29.Mai.2026, 10:14:15Das ist Dein gutes Recht, aber natürlich insofern nicht richtig, als sich die DFL mit 50+1 eine Wettbewerbsordnung gegeben hat, die sie idiotischerweise selbst durch Ausnahmen ausgehöhlt hat. Weil die DFL die eigenen Regeln nicht konsequent durchsetzt (auch bei Cross-Ownership, Lizenzvergabe, Markenrechte (Logos) usw.) haben einige Lizenznehmer deutlich bessere, risikolosere Finanzierungsmöglichkeiten als andere. Damit ist der Wettbewerb verzerrt. Das sieht ja auch das Bundeskartellamt so.

Nun kann man argumentieren, dass die DFL daran selbst schuld ist. Das ist m.E. auch richtig. Aber unter den bestehenden Bedingungen können sich eben andere Lizenznehmer nicht so einfach "selbst Investoren [...] suchen", da sie denen gar nicht die gleichen Konditionen bieten können: Die 20-Jahres-Regel bei Beteiligungen schützt somit letztlich den Wettbewerbsvorteil von Leverkusen und Wolfsburg. Auch das ist rein normativ eine unzulässige Bevorzugung. Die übrigen Lizenznehmer dulden das - aus welchen Gründen auch immer. Aber ein level playing field existiert in der DFL nicht.

Zu Bayer noch kurz: Ja, Du hast Recht, dass auch da Unsummen geflossen sind und dass Bayer durch die CL-Teilnahme auch einnahmeseitig ganz ordentlich dastand, vor allem aber haben die immer gut verkauft bzw. Transfererlöse erwirtschaftet - das aber auch nur, weil sie weitgehend risikolos auch immer im höchsten Regal einkaufen konnten, d.h. Spieler mit Wertsteigerungspotential verpflichten konnten, die etwa für Mainz oder Augsburg gar nicht erst erschwinglich gewesen wären. Auch da erweitert der Konzern-Rückhalt letztlich die Handlungsoptionen bzw. schafft faktischen einen Sonderhaushalt für Transfertätigkeiten.
Und dann der SC Freiburg, bekommt von der Stadt über eine Gesellschaft ein Stadion vorfinanziert und zahlt das quasi Zinsfrei nun ab , am Ende Besitzer des Stadions.  bei uns heir sprach man immer von EU recht das sowas verhindert, ist Freiburg nicht EU ?

Wie bewertest du denn das sich ausbreitenden Konzept der  GmbH & Co. KGaA ?  Der BVB arbeitet so schon lange, hat neben dem e.V. dann eine Aktiengesellschaft die Geldbeschaffer ist, das gleiche Modell hat ja Herbtha BSC.  Niemand spricht darüber, aber für mich ist das nur ein weitere Pfad an der 50+1 vorbei, Ganz speziell, der FC Augsburg, ich wundere mich das die bei der 50+1 Diskussion einfahc außen vor sind, für mich sind das einfach zu viel Außnahmen und der Fan kann gar nicht mehrdurchblicken wer noch damit konform ist, und wer sich wieder was augedacht hat es zu umgehen, deswegen weg damit, es ist eher Unfair wie Fair.
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TT

Zitat von: Humorkritik am Freitag, 29.Mai.2026, 10:14:15Die übrigen Lizenznehmer dulden das - aus welchen Gründen auch immer. 

Weil sie alle irgendwo mit drin hängen. VW ist gleichzeitig Sponsor vom DFB, Audi hat Anteile vom FC Bayern, RB baut in München eine Halle u.a. für den FC Bayern (Basketball) und diese heißt SAP Garden... Da gibt es sicher noch viel mehr Verbindungen die dazu führen, dass sich einzelne Vereine eben nicht so stark dagegen positionieren, wie es in der Vergangenheit z.B. St. Pauli getan hat. Ich erwarte da auch nicht viel mehr, auch weil die handelnden Personen in den Vereinen ja durchaus mal gut dotierte Positionen in den Konstrukten anstreben. Selbst Rettig ist (nach seiner Zeit auf St. Pauli) bei Bayer gelandet.

Humorkritik

Zitat von: alterFan am Freitag, 29.Mai.2026, 10:23:43Wie bewertest du denn das sich ausbreitenden Konzept der  GmbH & Co. KGaA ?  Der BVB arbeitet so schon lange, hat neben dem e.V. dann eine Aktiengesellschaft die Geldbeschaffer ist, das gleiche Modell hat ja Herbtha BSC.  Niemand spricht darüber, aber für mich ist das nur ein weitere Pfad an der 50+1 vorbei, Ganz speziell, der FC Augsburg, ich wundere mich das die bei der 50+1 Diskussion einfahc außen vor sind, für mich sind das einfach zu viel Außnahmen und der Fan kann gar nicht mehrdurchblicken wer noch damit konform ist, und wer sich wieder was augedacht hat es zu umgehen, deswegen weg damit, es ist eher Unfair wie Fair.
Die Modelle sind grundsätzlich 50+1-konform, solange die Stimmenmehrheit in den entscheidungsrelevanten Gremien beim Verein verbleibt. 

Natürlich sind das Modelle, um sich zusätzliche Mittel zu beschaffen, aber jeder Anteilsverkauf hat nur einen Einmal-Effekt. Im Falle strategischer Partnerschaften, also z.B. inkl. begleitenden Sponsorings, kommen vielleicht noch dauerhafte Zuwendungen dazu (wie z.B. bei den Bayern/Audi). Persönlich halte ich von den Maßnahmen nur wenig, weil ohnehin zuviel Geld im System ist, und weil die einmaligen Mehreinnahmen zu häufig konsumtiv verwendet werden, d.h. in die Mannschaften investiert werden. 

Normativ ist das aber im Einklang mit 50+1 und letztlich auch keine Umgehung, sondern 50+1 sollte ja ursprünglich die Finanzierungsfähigkeit der Lizenznehmer verbessern helfen. Der Unterschied zu den Konzernstrukturen ist vor allem, dass dort das Mitspracherecht der Mitglieder fehlt, auf das man in professioneller Hinsicht vielleicht sogar verzichten könnte (was ich aber aus anderen Gründen für nicht richt halte), und vor allem, dass die Konzerne stillschweigend sämtliche Verluste ausgleichen - und überdies mit ihrer Marktmacht und Finanzkraft auch jenseits der Tochtergesellschaft Prozesse zu ihren gunsten beeinflussen können - nicht immer, aber auch durch Korruption. 
Die endgültige Teilung des Forums - das ist unser Auftrag (frei nach Chlodwig Poth).

Humorkritik

Zitat von: TT am Freitag, 29.Mai.2026, 10:33:35Weil sie alle irgendwo mit drin hängen. VW ist gleichzeitig Sponsor vom DFB, Audi hat Anteile vom FC Bayern, RB baut in München eine Halle u.a. für den FC Bayern (Basketball) und diese heißt SAP Garden... Da gibt es sicher noch viel mehr Verbindungen die dazu führen, dass sich einzelne Vereine eben nicht so stark dagegen positionieren, wie es in der Vergangenheit z.B. St. Pauli getan hat. Ich erwarte da auch nicht viel mehr, auch weil die handelnden Personen in den Vereinen ja durchaus mal gut dotierte Positionen in den Konstrukten anstreben. Selbst Rettig ist (nach seiner Zeit auf St. Pauli) bei Bayer gelandet.
Ja, die DFL verführt zu korrumptiven Verhalten. Hoeneß und Watzke wollen mehr Geld im System, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, und hofieren daher RB, Hopp und die Konzerne. Und Wohlverhalten wird im System halt immer belohnt. Selbst Rettig, der ja öffentlich durchaus kritisch Position bezieht, hat sich immer elegant durchlaviert...
Die endgültige Teilung des Forums - das ist unser Auftrag (frei nach Chlodwig Poth).

alterFan

Zitat von: Humorkritik am Freitag, 29.Mai.2026, 10:40:57Die Modelle sind grundsätzlich 50+1-konform, solange die Stimmenmehrheit in den entscheidungsrelevanten Gremien beim Verein verbleibt.

Natürlich sind das Modelle, um sich zusätzliche Mittel zu beschaffen, aber jeder Anteilsverkauf hat nur einen Einmal-Effekt. Im Falle strategischer Partnerschaften, also z.B. inkl. begleitenden Sponsorings, kommen vielleicht noch dauerhafte Zuwendungen dazu (wie z.B. bei den Bayern/Audi). Persönlich halte ich von den Maßnahmen nur wenig, weil ohnehin zuviel Geld im System ist, und weil die einmaligen Mehreinnahmen zu häufig konsumtiv verwendet werden, d.h. in die Mannschaften investiert werden.

Normativ ist das aber im Einklang mit 50+1 und letztlich auch keine Umgehung, sondern 50+1 sollte ja ursprünglich die Finanzierungsfähigkeit der Lizenznehmer verbessern helfen. Der Unterschied zu den Konzernstrukturen ist vor allem, dass dort das Mitspracherecht der Mitglieder fehlt, auf das man in professioneller Hinsicht vielleicht sogar verzichten könnte (was ich aber aus anderen Gründen für nicht richt halte), und vor allem, dass die Konzerne stillschweigend sämtliche Verluste ausgleichen - und überdies mit ihrer Marktmacht und Finanzkraft auch jenseits der Tochtergesellschaft Prozesse zu ihren gunsten beeinflussen können - nicht immer, aber auch durch Korruption.

Genau mein Humor,  ein Verein mit Großinvestoren wie BVB ist 50+1 Konform , weil man selbst die Stimmenmehrheit im entscheidungsrelevnaten gremium hat, ja klar.  Und dann geht man in die Aktionaärsversammlung und holt sich ne blutige Nase wiel man deren Entscheidungen nicht umgesetzt hat.  Das ist doch an den Haaren herbei gezogen, also BVB und Hertha haben die guten Investoren weil sie in einer  GmbH & Co. KGaA orgnasisiert sind ?  Und der Fc Augsburg ?  Und der SC Freiburg, und...und...undwer kann nmcoh erkennen wer 50+1 entspricht, kaum jemand, denn man ist auch in einer  GmbH & Co. KGaA von den Aktionären abhängig ! Deine Ausführung ist etwas Wohlfeil an den eigenen Sichtweisen orientiert, man sollte den ganzen quatsch einstellen und es den Vereinen überlassen, es gibt ja keinen Zwang investoren zu holen, aber mit solcher verdekcter Finanzierung ist das alles unehrlich !  Das Mitspracherecht der Mitglieder ist das aller letzte was ein Profigeschäfft brauch, denn Mitglieder haben keine Ahnung vom Fussballgeschäft , wie man bei uns ja unschwehr erkennen kann, und bei vielen vor allem großen alten Vereinen genauso , die damit meist in der 2. Liga rumhängen und den Fahrstuhl füttern.
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Povlsen

Zitat von: alterFan am Freitag, 29.Mai.2026, 07:51:13Bayer hat in den letzten Jahren oft CL gespielt, deswegen war die Verlustabführung vielleicht nicht so hoch wie vorher,  seit den 80er Jahren hatte der Bayer Konzern bereits über 1 Mrd. €(umgerechnet in DM bereits 1Mrd DM 1990) an Verlusten in den Konzern abgeführt, alleine der Sportpark ist da mit über 250Mio€ enthalten, der ja über eine eigenen 04 Immo Firma auch als Konzerntochter ohne eignees Ergebnis geführt wird. Wie die Zahl aktuell ist kann ich nicht mehr sagen, das rechnungswesen wurde nach Singapur verlagert, da kommt ich nicht mehr an Zahlen.
Aber mich stört das nicht, ich sehe da nicht wie viele andere Wettbewerbsverzerrung drin, alle haben die gleiche chance sich selbst Investoren zu suchen um es genauso zu tun, der eine will, der andere nicht, dann muss man eben damit leben.  Für mich ist das eine Neiddebatte, nichts weiter !
Damit qualifizierst Du Dich hier aber als unerwünschte Person, wegen offensichtlicher Inkompetenz oder mutwilligem Leugnen von Tatsachen. Es ist eben nicht jedem Verein erlaubt, sich einen Investor zu besorgen, der als Mehrheitsanteilseigner fungiert und damit ähnliche Strukturen schafft wie bei VW, Bayer oder Leipzig. Zwar würden viele Vereine das auch gar nicht wollen, es ist also auch ein selbstauferlegter Nachteil, dass aber erlaubt wird, dass diese drei Konstrukte Sonderrechte genießen, ist ein jahrzehntelanger Skandal und natürlich Wettbewerbsverzerrung.

LinkeKlebe

Zitat von: alterFan am Freitag, 29.Mai.2026, 11:15:41Genau mein Humor,  ein Verein mit Großinvestoren wie BVB ist 50+1 Konform , weil man selbst die Stimmenmehrheit im entscheidungsrelevnaten gremium hat, ja klar.  Und dann geht man in die Aktionaärsversammlung und holt sich ne blutige Nase wiel man deren Entscheidungen nicht umgesetzt hat.  Das ist doch an den Haaren herbei gezogen, also BVB und Hertha haben die guten Investoren weil sie in einer  GmbH & Co. KGaA orgnasisiert sind ?  Und der Fc Augsburg ?  Und der SC Freiburg, und...und...undwer kann nmcoh erkennen wer 50+1 entspricht, kaum jemand, denn man ist auch in einer  GmbH & Co. KGaA von den Aktionären abhängig ! Deine Ausführung ist etwas Wohlfeil an den eigenen Sichtweisen orientiert, man sollte den ganzen quatsch einstellen und es den Vereinen überlassen, es gibt ja keinen Zwang investoren zu holen, aber mit solcher verdekcter Finanzierung ist das alles unehrlich !  Das Mitspracherecht der Mitglieder ist das aller letzte was ein Profigeschäfft brauch, denn Mitglieder haben keine Ahnung vom Fussballgeschäft , wie man bei uns ja unschwehr erkennen kann, und bei vielen vor allem großen alten Vereinen genauso , die damit meist in der 2. Liga rumhängen und den Fahrstuhl füttern.
Humorkritik hat dir doch schon erklärt, wie genau die 50+1 Regel zu interpretieren und einzuhalten ist. Und ja, Borussia Dortmund verhält sich 50+1 konform. Die Regel stammt aus der Satzung des DFL e.V. und besagt im Wortlaut: 

"Eine Kapitalgesellschaft kann nur eine Lizenz für die Lizenzligen und damit die Mitgliedschaft im DFL e.V. erwerben, wenn ein Verein mehrheitlich an ihr beteiligt ist, der über eine eigene Fußballabteilung verfügt, und der im Zeitpunkt, in dem sie sich erstmals für eine Lizenz bewirbt, sportlich für die Teilnahme an einer Lizenzliga qualifiziert ist. Der Verein (,,Mutterverein") muss rechtlich unabhängig im Sinn des § 8 Nr. 2 sein. 

Der Mutterverein ist an der Gesellschaft mehrheitlich beteiligt (,,Kapitalgesellschaft"), wenn er über 50 % der Stimmenanteile zuzüglich mindestens eines weiteren Stimmenanteils in der Versammlung der Anteilseigner verfügt. Bei der Kommanditgesellschaft auf Aktien muss der Mutterverein oder eine von ihm zu 100 % beherrschte Tochter die Stellung des Komplementärs haben. In diesem Fall genügt ein Stimmenanteil des Muttervereins von weniger als 50 %, wenn auf andere Weise sichergestellt ist, dass er eine vergleichbare Stellung hat wie ein an der Kapitalgesellschaft mehrheitlich beteiligter Gesellschafter. Dies setzt insbesondere voraus, dass dem Komplementär die kraft Gesetzes eingeräumte Vertretungs- und Geschäftsführungsbefugnis uneingeschränkt zusteht."

In der Regel somit ausdrücklich beschrieben, unter welchen Bedingungen die Rechtsform der KGaA zulässig ist. Und solange man sich an diese Vorgaben hält, verhält man sich eben 50+1 konform. Beim FC macht die Rechtsform im Übrigen keinen Sinn, da er keine Anteile verkaufen möchte. Das haben die Mitglieder über ihr Mitspracherecht, das Profivereine gemäß der o.g. Regel zwingend brauchen, so entschieden. 

alterFan

Zitat von: LinkeKlebe am Freitag, 29.Mai.2026, 11:45:32Humorkritik hat dir doch schon erklärt, wie genau die 50+1 Regel zu interpretieren und einzuhalten ist. Und ja, Borussia Dortmund verhält sich 50+1 konform. Die Regel stammt aus der Satzung des DFL e.V. und besagt im Wortlaut:

"Eine Kapitalgesellschaft kann nur eine Lizenz für die Lizenzligen und damit die Mitgliedschaft im DFL e.V. erwerben, wenn ein Verein mehrheitlich an ihr beteiligt ist, der über eine eigene Fußballabteilung verfügt, und der im Zeitpunkt, in dem sie sich erstmals für eine Lizenz bewirbt, sportlich für die Teilnahme an einer Lizenzliga qualifiziert ist. Der Verein (,,Mutterverein") muss rechtlich unabhängig im Sinn des § 8 Nr. 2 sein.

Der Mutterverein ist an der Gesellschaft mehrheitlich beteiligt (,,Kapitalgesellschaft"), wenn er über 50 % der Stimmenanteile zuzüglich mindestens eines weiteren Stimmenanteils in der Versammlung der Anteilseigner verfügt. Bei der Kommanditgesellschaft auf Aktien muss der Mutterverein oder eine von ihm zu 100 % beherrschte Tochter die Stellung des Komplementärs haben. In diesem Fall genügt ein Stimmenanteil des Muttervereins von weniger als 50 %, wenn auf andere Weise sichergestellt ist, dass er eine vergleichbare Stellung hat wie ein an der Kapitalgesellschaft mehrheitlich beteiligter Gesellschafter. Dies setzt insbesondere voraus, dass dem Komplementär die kraft Gesetzes eingeräumte Vertretungs- und Geschäftsführungsbefugnis uneingeschränkt zusteht."

In der Regel somit ausdrücklich beschrieben, unter welchen Bedingungen die Rechtsform der KGaA zulässig ist. Und solange man sich an diese Vorgaben hält, verhält man sich eben 50+1 konform. Beim FC macht die Rechtsform im Übrigen keinen Sinn, da er keine Anteile verkaufen möchte. Das haben die Mitglieder über ihr Mitspracherecht, das Profivereine gemäß der o.g. Regel zwingend brauchen, so entschieden.
Ja, das ist ja bekannt, aber die Frage ob man diese Formulierung genau bezogen auf eine GmbH & Co. KGaA so formuliert hat damit keiner dern BVB in der BL in Frage stellt bleibt unbeantwortet, und die Rolle Watzkes bei der 50+1 ist natürlich auch bekannt.  Es ist ja nicht die erste und letzte Formulierung die man getroffen hat die genau auf einen verein passte, etwa Bayer.  Damit ist aber nicht ausgesagt welchen Einfluss die Aktinäre in den Gesellschaften auf den Komplämentär ausüben dürfen , weil sie nunmal das Geld repräsentieren was der Verein an Kapital beschreibt.  Papier ist Geduldig, und Regelungen des DFB genauso.  
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alterFan

Zitat von: Povlsen am Freitag, 29.Mai.2026, 11:41:49Damit qualifizierst Du Dich hier aber als unerwünschte Person, wegen offensichtlicher Inkompetenz oder mutwilligem Leugnen von Tatsachen. Es ist eben nicht jedem Verein erlaubt, sich einen Investor zu besorgen, der als Mehrheitsanteilseigner fungiert und damit ähnliche Strukturen schafft wie bei VW, Bayer oder Leipzig. Zwar würden viele Vereine das auch gar nicht wollen, es ist also auch ein selbstauferlegter Nachteil, dass aber erlaubt wird, dass diese drei Konstrukte Sonderrechte genießen, ist ein jahrzehntelanger Skandal und natürlich Wettbewerbsverzerrung.
Auch das ist falsch, den es gibt da viele Wege, etwa die  GmbH & Co. KGaA die vom DFB ja deutlich zulässig formuliert wurde.  Damit schaffst du die Möglichkeit das Investoren sich massiv an Vereinen Beteiligen solnage man den Komplämentär , also die GmbH nicht selbst beherrscht.  Mitanderen Worten Investoren reinholt die nicht bei jedem Furtz gefragt werden müssen ob sie einverstanden sind.   Die alternative sind halt Investoren wie bei Bayern und VFB wo der Verein Anteile direkt veräußert, bis max 49%, wie bei Bayern oder dem VFB. Aber das zu tun muss ja jedem derzeit offen stehen.  Trotzdem frage ich mich wie das Konstrukt des FC Augsburg da hinein passt, und genauso die Stadion-Vorfinanzierung beiom SC Freiburg ?  Ob es noch andere fragwürdeige Modelle gibt will ich derzeit gar nicht recherchieren.  Deine Bemerkung mit der unerwünschten Person finde ich wieder total krass,  wer erlaubt dir Menschen hier in dieser Form zu betiteln, welches demokratisches Grundverständnis hats du eigentlich selbst ?
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Humorkritik

Zitat von: alterFan am Freitag, 29.Mai.2026, 11:15:41Genau mein Humor,  ein Verein mit Großinvestoren wie BVB ist 50+1 Konform , weil man selbst die Stimmenmehrheit im entscheidungsrelevnaten gremium hat, ja klar.  Und dann geht man in die Aktionaärsversammlung und holt sich ne blutige Nase wiel man deren Entscheidungen nicht umgesetzt hat.  Das ist doch an den Haaren herbei gezogen, also BVB und Hertha haben die guten Investoren weil sie in einer  GmbH & Co. KGaA orgnasisiert sind ?  Und der Fc Augsburg ?  Und der SC Freiburg, und...und...undwer kann nmcoh erkennen wer 50+1 entspricht, kaum jemand, denn man ist auch in einer  GmbH & Co. KGaA von den Aktionären abhängig ! Deine Ausführung ist etwas Wohlfeil an den eigenen Sichtweisen orientiert, man sollte den ganzen quatsch einstellen und es den Vereinen überlassen, es gibt ja keinen Zwang investoren zu holen, aber mit solcher verdekcter Finanzierung ist das alles unehrlich !  Das Mitspracherecht der Mitglieder ist das aller letzte was ein Profigeschäfft brauch, denn Mitglieder haben keine Ahnung vom Fussballgeschäft , wie man bei uns ja unschwehr erkennen kann, und bei vielen vor allem großen alten Vereinen genauso , die damit meist in der 2. Liga rumhängen und den Fahrstuhl füttern.
Bist Du nicht derjenige, der sich über mangelnde Diskussionskultur (in anderen Foren) beschwert hat? Vor diesem Hintergrund empfinde ich Deine Ausführungen dann schon bemerkenswert. (Vom Copy & Paste mal abgesehen).

Die 50+1-Regel sagt genau das aus, was ich dargelegt habe. Da ist halt nichts an den Haaren herbei gezogen oder gar eigene Wertung. Wenn die Stimmenmehrheit von Vertretern des Vereins ausgeübt wird, ist die Regel formal eingehalten. Wir könnten - allerdings nicht in dem Ton - über informelle Einflüsse sprechen, die natürlich immer gegeben sind. Aber wenn sich vereinsdemokratisch legitimierte Akteure zu Agenten der Anteilseigner machen, ist das eben so. Das ändert nichts daran, dass der Regel formal Genüge getan ist. Im übrigen würde mich schon interessieren, in welchen Fällen sich Vereinsvertreter in den Aktionärsversammlungen eine "blutige Nase" geholt hätten. 

Auch kann man vor dem Hintergrund, dass die Regel eher schlecht als recht durchgesetzt wird, darüber diskutieren, sie ganz abzuschaffen. Hinsichtlich der Wettbewerbsintegrität hat sie versagt. In dieser Hinsicht braucht es sie nicht oder sie müsste konsequent durchgesetzt werden. Der andere, kulturelle Aspekt, dass Fußball eben in Deutschland einen Vereinshintergrund hat und dass demokratische Prinzipien an sich ein Wert sein können, wurde bei der Implemtation von 50+1 mehrheitlich bejaht. Ich persönlich halte das nach wie vor für richtig, aber das ist Geschmackssache.

Nur sind Investoren auch keine Garantie für sportlichen Erfolg (Hertha, Ingostadt, Wolfsburg, 1860...) und wenn alle Lizenznehmer Investoren hätten, ändert sich halt an der Wettbewerbssituation genau nichts - außer dass Erik Martel dann 4 statt 2 Millionen € pro Jahr verdienen kann. 
Die endgültige Teilung des Forums - das ist unser Auftrag (frei nach Chlodwig Poth).

alterFan

Zitat von: Humorkritik am Freitag, 29.Mai.2026, 12:14:33Bist Du nicht derjenige, der sich über mangelnde Diskussionskultur (in anderen Foren) beschwert hat? Vor diesem Hintergrund empfinde ich Deine Ausführungen dann schon bemerkenswert. (Vom Copy & Paste mal abgesehen).

Die 50+1-Regel sagt genau das aus, was ich dargelegt habe. Da ist halt nichts an den Haaren herbei gezogen oder gar eigene Wertung. Wenn die Stimmenmehrheit von Vertretern des Vereins ausgeübt wird, ist die Regel formal eingehalten. Wir könnten - allerdings nicht in dem Ton - über informelle Einflüsse sprechen, die natürlich immer gegeben sind. Aber wenn sich vereinsdemokratisch legitimierte Akteure zu Agenten der Anteilseigner machen, ist das eben so. Das ändert nichts daran, dass der Regel formal Genüge getan ist. Im übrigen würde mich schon interessieren, in welchen Fällen sich Vereinsvertreter in den Aktionärsversammlungen eine "blutige Nase" geholt hätten.

Auch kann man vor dem Hintergrund, dass die Regel eher schlecht als recht durchgesetzt wird, darüber diskutieren, sie ganz abzuschaffen. Hinsichtlich der Wettbewerbsintegrität hat sie versagt. In dieser Hinsicht braucht es sie nicht oder sie müsste konsequent durchgesetzt werden. Der andere, kulturelle Aspekt, dass Fußball eben in Deutschland einen Vereinshintergrund hat und dass demokratische Prinzipien an sich ein Wert sein können, wurde bei der Implemtation von 50+1 mehrheitlich bejaht. Ich persönlich halte das nach wie vor für richtig, aber das ist Geschmackssache.

Nur sind Investoren auch keine Garantie für sportlichen Erfolg (Hertha, Ingostadt, Wolfsburg, 1860...) und wenn alle Lizenznehmer Investoren hätten, ändert sich halt an der Wettbewerbssituation genau nichts - außer dass Erik Martel dann 4 statt 2 Millionen € pro Jahr verdienen kann.

Ich weiß nicht wie du darauf kommst ich wäre pro eines Investors für uns, ich denke das darf auf keinen Fall passieren, wenn es nicht gerade ein Scheich ist der mir 1 Mrd die ecke rumkommt,  diese reinen Beteiligungen sind für uns völlig tabu weil wir keinen Kapitalwert haben und deswegen nur sehr wenig Geld für einen Anteil bekämen.
Dis Diskussion entbrannte an dem Thema 50+1 und seine Ausnahmen, und in diesem ganzen 50+1 Paket sind mittlerweile so viele Ausnahmen erlaubt das es nicht mehr sinnvoll erscheint, das genau war meine Aussage.  Der rest in der Diskussion dreht sich genau um die Ausnahmeformulierungne,m und wenn der DFB das weiter führt besteht die Liga irgendwann nur noch aus Ausnahmen wie etwa diese  GmbH & Co. KGaA Konstrukte, in Wirklichkeit stehen da ja auch nur Großinvestoren dahinter, man schaue mal Signal Iduna beim BVB, Stadionhauptsponsor und 21% Anteilseigner in der KGaA, viele viele Millionen ! Und will mir jemand erklären das solch ein Unternehmen nicht Einfluss auf den BVB ausüben könnte ?   Eine 50+1 gut, aber dann ganz ohne ausnahme, oder alle machen ein  GmbH & Co. KGaA konstrukt und fertig.  Dann aber bitte beim FC endlich loslegen damit, das rumgeiere mit den 45Mio Spieleretat macht auch Kess keinen Spaß.
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Ostgerade

50+1 erhalten, Ausnahmen abschaffen. Ist das denn so schwer? Dann können VW und Bayer/Monsanto ja an den kgaA oder GmbH oder PiPaPos, die dann entstehen, 49% Anteile erhalten. Bitte sehr. Ach ja, zu Ausnahmen abschaffen gehört auch das gute alte Werbeverbot im Vereinsnamen. Die Pillen haben schon so oft ihr Logo/Name/Farben geändert. Dann gerne noch mal in BAllYouthErtüchtigungsRiege.