René Wagner - Cheftrainer

Begonnen von seNti, Sonntag, 22.Mär.2026, 19:16:16

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Gladiax und 7 Gäste betrachten dieses Thema.

Lobi

Finde das alles irgendwie farblos, auch wie er dann bedröppelt an der Linie steht. Natürlich muss man auch kein Marktschreier wie seine beiden Ex-Chefs sein aber irgendwie frage ich mich wie er die Truppe in der Kabine aufbauen oder vor dem Spiel mitreißen und heiß machen will. Für ein abschließendes Fazit ist es zwar noch deutlich zu früh aber sollte man in den kommenden 3 Spielen nicht ordentlich punkten und spielen wird sehr schnell sehr viel Druck auf ihm und Kessler lasten, auch wegen dem schwachen Saisonende. 
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MC41

Wagner hat als Feuerwehrmann nicht funktioniert und die Mannschaft ist aktuell genau so weit wie bei seinem Antritt.

Er bekommt hier als absoluter Neuling Zeit die er nirgends bekommen würde und er macht was? Verwalten. Die Eigenschaften der Truppe sind die selben wie beim Amtsantritt. 

Und ich wüsste ziemlich gern was die Hoffnung bei ihm ist außer "lasst ihm mal was Zeit..". Also Gott sei Dank ist er kein menschlicher Abfalleimer als der ein oder andere Vorgänger, aber Himmel hilf, das ist halt einfach mal nichts was da kommt.

Gyrostzaziki

Zitat von: kuzja7 am Sonntag, 06.Sep.2026, 23:27:43Du bist wirklich Weltmeister darin, die anderen Mannschaften schlechtzureden. :D
Nicht viele Mannschaften werden es schaffen, gegen Bayern kein Gegentor zu kassieren. Da kann man schon die gute Defensive loben.
Hab ich doch gesagt. Trotzdem ist das doch nicht richtig. Hier wird so getan wie toll Schalke ist. Die haben den Bus geparkt und es ist gut gegangen. 1 Punkt. Nur so steigst du ab. Und ich sehe nicht wer da die nötigen Tore für den Klassenerhalt machen soll. 
Auf Nimmerwiedersehen Carsten Wettich
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Fc_Kölle75

Zitat von: dark1968 am Montag, 07.Sep.2026, 09:10:39Naja, aber die 7 Spiele zum Ende der Vorsaison (dabei ganze 6 !!! von 21 Punkten geholt und das gegen die Liga-Elite wie Union, Bremen, Pauli und Heidenheim) sollte man nicht außer Acht lassen, zumal er ja seinerzeit bereits am täglichen Trainingsbetrieb aktiv beteiligt war. Diese Spiele sollten ja wohl eher Wagners Bewährungsprobe sein, die er aus meiner Sicht absolut nicht bestanden hat. Mich würde nicht wundern, wenn man ihm seinerzeit eine Vertragsverlängerung bei Klassenerhalt garantiert hat.  Womöglich hätte man ihn auch bei 0 Punkten und Klassenerhalt behalten

Ich glaube schon, das Kessler etwas geschockt war, als Wagner das Heidenheim-Spiel vergeigt hat, nachdem dieser bereits das Union-Spiel vercoacht hat. Bei einem Sieg gegen HDH hätte Wagner 9 Punkte geholt - das hätte man dann der Öffentlichkeit besser verkaufen können. So startet der farblose Trainer-Azubi mit einem enormen Rucksack - wieso Kessler (vor allem nach dem Desaster mit LK) erneut so ein Risiko eingegangen ist, ist mir unerklärlich.

Der Kader gibt meiner Meinung nach - bei gutem Verlauf und einem soliden Bundesligatrainer (wie z. B. Urs Fischer) - eine Platzierung zwischen Platz 10 und 12 her - mit Wagner wird es jedoch ein Zittern bis zum Schluss. Kessler schwächt seine eigentlich ordentliche Transferperiode enorm, durch die Entscheidung pro Wagner.

Das würde mich enorm wundern. Ich meine Wagner hat ja 0,0 Standing im Sinne eines BL-Chef-Trainers, so dass  Kessler irgendwelche Garantien geben müsste. Ausschließen würde ich es aber auch nicht komplett.
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Trilby

Was Kessler bei Wagner ja immer hervor hebt, ist seine Stärke in der Analyse. Das mag ja auch so sein. Nach dem Spiel kommt die dann auch. Aber die richtigen Schlüsse für die nächste erste Halbzeit werden nicht gezogen. Die rechte Seite mit Jan Uwe und Alessio dahinter ist ein Witz. Und das zentrale Mittelfeld ebenso. 

Teilweise muss sich Kessler den Schuh anziehen, noch nicht alle Kader-Lücken adäquat geschlossen zu haben. Aber ohne einen guten Rechtsverteidiger hätte man auch mit einer Dreierkette, und der richtigen Einstellung gewiss nicht schlechter gespielt.

Ich glaube auch dass Wagner die Schuhe ein paar Nummern zu groß sind. Als Mensch, Zuarbeiter und Kumpeltyp für die Mannschaft mag er ok sein. Aber bis auf "Kwasnioksche" Anleihen ist kein wirkliches System im Spiel erkennbar.

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kabelbrad

Zitat von: Lobi am Montag, 07.Sep.2026, 09:47:38Finde das alles irgendwie farblos, auch wie er dann bedröppelt an der Linie steht. Natürlich muss man auch kein Marktschreier wie seine beiden Ex-Chefs sein aber irgendwie frage ich mich wie er die Truppe in der Kabine aufbauen oder vor dem Spiel mitreißen und heiß machen will. Für ein abschließendes Fazit ist es zwar noch deutlich zu früh aber sollte man in den kommenden 3 Spielen nicht ordentlich punkten und spielen wird sehr schnell sehr viel Druck auf ihm und Kessler lasten, auch wegen dem schwachen Saisonende.

er versucht halt nicht, mitzureißen, charismatisch zu sein etc.. das muss man doch jetzt mal aktzeptieren. er versucht, durch fachkompetenz und empthie zu führen und das ist ok. 

ob die spieler jetzt besser aus der kabine kommen weil sich auf die brust trommelt und was von ccaa-ehre brüllt oder ihnen sagt "ey 2. halbzeit ist gegenwind, da muss dein deckungsschatten 3 grad weiter innen sein" ist doch egal, es hat beides schon funktioniert. 
Spät in der Nacht,
ovale Ente kommt zu mir
sie sagt:
"FC Cologne, FC Cologne!"

Lobi

Zitat von: Fc_Kölle75 am Montag, 07.Sep.2026, 10:28:04Das würde mich enorm wundern. Ich meine Wagner hat ja 0,0 Standing im Sinne eines BL-Chef-Trainers, so dass  Kessler irgendwelche Garantien geben müsste. Ausschließen würde ich es aber auch nicht komplett.

Das sehe ich im Prinzip auch so, ich frage mich aber trotzdem warum man sich beim FC selbst dann derart unter Druck setzt weil Wagner ja keineswegs unbelastet in die Vorbereitung gehen konnte nach den Resultaten zu Saisonende und man dann einen derartigen Eiertanz darum gemacht hat dass es von außen zudem den Eindruck machte dass er den Job nur bekam weil andere Lösungen nicht machbar waren. Wenn man in den kommenden 3 Spielen nicht mindestens 5 oder besser 7 Punkte holt ist hier der Baum sowas von am Brennen.
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Ryan_Garn

Zitat von: chg am Montag, 07.Sep.2026, 09:42:39Was mich angeht warte ich (solange wir in der Zwischenzeit nicht total untergehen) jetzt noch die kommenden 3 Partien ab bevor ich ein erstes Urteil Fälle. Wagner hat nun einen Kader beisammen der ohne Frage Konkurenzfähig ist und bei ausbleibendem Verletzungspech vielleicht sogar das Potential hat eine kleine Überraschung zu produzieren.

Skhiri ist da und hat offensichtlich nun die notwendige Matchfitness und kennt die gewünschten Abläufe. Wagner muss also im Prinzip nur noch Moore in das Angriffsspiel integrieren, das kann taugt alles nicht mehr als Ausrede.

Der Kader ist da. Er hatte Mitsprache bei Analyse und Zusammenstellung. Der Kader ist in Qualität und Breite insgesamt in Ordnung. Die kommenden Gegner sind auf Augenhöhe. Wenn er es jetzt nicht schafft das wir zählbare Leistung und (von mir aus Schritt für Schritt) Verbesserung in den defensiven Abläufen sehen ist er hier schlicht falsch. Schafft er es, ist alles in Ordnung und ich freue mich auf eine solide Saison mit ihm. 
Das ist so on Point, dass man das hier drei Spieltage als letzten Beitrag stehen lassen könnte. 
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Jupp23

Zitat von: chg am Montag, 07.Sep.2026, 09:42:39Die kommenden Gegner sind auf Augenhöhe. Wenn er es jetzt nicht schafft das wir zählbare Leistung und (von mir aus Schritt für Schritt) Verbesserung in den defensiven Abläufen sehen ist er hier schlicht falsch. Schafft er es, ist alles in Ordnung und ich freue mich auf eine solide Saison mit ihm. 

Nicht nur die nächsten drei Gegner Bremen, Hamburg und Gladbach, sondern die nächsten sechs. Danach kommen Frankfurt, Schalke und Union. Das ist eine sehr wichtige Phase jetzt, da ist überall etwas drin.

Aus diesen sechs Spielen holte der FC letzte Saison 10 Punkte (Wolfsburg für Schalke). Viel weniger sollten es dieses Jahr nicht werden.

Kaio

Zitat von: kabelbrad am Montag, 07.Sep.2026, 10:37:58er versucht halt nicht, mitzureißen, charismatisch zu sein etc.. das muss man doch jetzt mal aktzeptieren. er versucht, durch fachkompetenz und empthie zu führen und das ist ok.

ob die spieler jetzt besser aus der kabine kommen weil sich auf die brust trommelt und was von ccaa-ehre brüllt oder ihnen sagt "ey 2. halbzeit ist gegenwind, da muss dein deckungsschatten 3 grad weiter innen sein" ist doch egal, es hat beides schon funktioniert.
Die Empathie gebe ich ihm von mir aus (kann ich nicht bewerten), die Fachkompetenz sehe ich aber nicht. 10 Spiele sollten genug sein, damit man so etwas wie eine Handschrift erkennen kann. Bisher sieht das für mich nach Kwasniok aus, nur in schlechter. In der Offensive wird das teilweise durch die individuelle Klasse übertüncht, aber die defensive Organisation ist einfach nicht mit anderen Mannschaften wie Schalke oder Bremen vergleichbar. Zudem besteht immer noch die Schwäche bei Offensiv- und Defensivstandards, obwohl das ja bereits seit Anfang der letzten Saison bekannt war.

Außerdem hatte er ja auch bereits vorher als Co-Trainer die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Mir fehlt daher einfach das Vertrauen, dass er das Ruder noch rumreißt. Er muss wegen mir gar nicht der große Motivationskünstler sein, aber ich sehe nicht, dass er die Mannschaft weiterentwickelt, weder individuell noch als Team. Insofern bin ich der Meinung, dass man das Experiment jetzt beenden sollte, leider hat man durch die aus meiner Sicht verspätete Entscheidung auch die Möglichkeit versäumt, einem besseren Trainer die Vorbereitungszeit zu geben.

Gerold Steiner

Zitat von: Kaio am Montag, 07.Sep.2026, 11:09:57Die Empathie gebe ich ihm von mir aus (kann ich nicht bewerten), die Fachkompetenz sehe ich aber nicht. 10 Spiele sollten genug sein, damit man so etwas wie eine Handschrift erkennen kann. Bisher sieht das für mich nach Kwasniok aus, nur in schlechter. In der Offensive wird das teilweise durch die individuelle Klasse übertüncht, aber die defensive Organisation ist einfach nicht mit anderen Mannschaften wie Schalke oder Bremen vergleichbar. Zudem besteht immer noch die Schwäche bei Offensiv- und Defensivstandards, obwohl das ja bereits seit Anfang der letzten Saison bekannt war.

Außerdem hatte er ja auch bereits vorher als Co-Trainer die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Mir fehlt daher einfach das Vertrauen, dass er das Ruder noch rumreißt. Er muss wegen mir gar nicht der große Motivationskünstler sein, aber ich sehe nicht, dass er die Mannschaft weiterentwickelt, weder individuell noch als Team. Insofern bin ich der Meinung, dass man das Experiment jetzt beenden sollte, leider hat man durch die aus meiner Sicht verspätete Entscheidung auch die Möglichkeit versäumt, einem besseren Trainer die Vorbereitungszeit zu geben.

Absolut richtig.

Es sind auch nicht nur 10 Spiele (10 Wochen) sondern eine komplette Sommervorbereitung on top.
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Alberto Tomba

Zitat von: Kaio am Montag, 07.Sep.2026, 11:09:57die defensive Organisation ist einfach nicht mit anderen Mannschaften wie Schalke oder Bremen vergleichbar
Ohne eine Aussage über unsere Defensive treffen zu wollen habe ich vergangene Woche Schalker gesehen, die in Augsburg mit 3 und Bremer die in Freiburg mit 4 Gegentoren sehr gut bedient waren. Ob die jetzt so die Messlatte für defensive Organisation sein sollten weis ich ja nicht

kabelbrad

Zitat von: Kaio am Montag, 07.Sep.2026, 11:09:57Die Empathie gebe ich ihm von mir aus (kann ich nicht bewerten), die Fachkompetenz sehe ich aber nicht. 10 Spiele sollten genug sein, damit man so etwas wie eine Handschrift erkennen kann. Bisher sieht das für mich nach Kwasniok aus, nur in schlechter. In der Offensive wird das teilweise durch die individuelle Klasse übertüncht, aber die defensive Organisation ist einfach nicht mit anderen Mannschaften wie Schalke oder Bremen vergleichbar. Zudem besteht immer noch die Schwäche bei Offensiv- und Defensivstandards, obwohl das ja bereits seit Anfang der letzten Saison bekannt war.

Außerdem hatte er ja auch bereits vorher als Co-Trainer die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Mir fehlt daher einfach das Vertrauen, dass er das Ruder noch rumreißt. Er muss wegen mir gar nicht der große Motivationskünstler sein, aber ich sehe nicht, dass er die Mannschaft weiterentwickelt, weder individuell noch als Team. Insofern bin ich der Meinung, dass man das Experiment jetzt beenden sollte, leider hat man durch die aus meiner Sicht verspätete Entscheidung auch die Möglichkeit versäumt, einem besseren Trainer die Vorbereitungszeit zu geben.

sorry, aber dass wagner ein exzellenter fachmann ist, steht für mich mittlerweile außer frage. der kann direkt nach spielschluss im detail analysieren was passiert ist (und ein allseits geschätzter sebastian hoeneß stimmt komplett zu, siehe pk).

dieses "durch individuelle klasse übertünchen" lasse ich auch nicht mehr gelten. es ist teil der traineraufgabe, das raumverhalten so zu organisieren, dass die spieler in ihre besten situationen kommen und dort ihre individuelle klasse ausspielen können. wenn el mala pro spiel mehrere gefährliche dribblings und abschlüsse hat liegt das auch daran, wie der trainer ihn einsetzt.

dass wir zu viele gegentore bekommen, stimmt. das liegt sicher teilweise an der viererkette, die zu wenig entlastung kriegt, wenn kein el mala, moore, dallinga oder auch waldschmidt spielen - oder auch skhiri davor. aber die defensive organisation mit bremen vergleichen? ich hab die letzte woche komplett gegen freiburg gesehen (1:4 trotz 5erkette) und das war ein ganz erbärmlicher auftritt, wesentlich schlechter als das was der fc anbietet.

ich fand den auftritt gegen stuttgart zwar auch besorgniserregend, aber entscheidende trainerfehler habe ich nicht gesehen. dagegen war hoffenheim positiv und auch würzburg kann wesentlich schlechter laufen. wir sind in pokalrunde 2 und haben 3 punkte gegen international spielende mannschaften geholt, das ist jetzt wirklich keine situation, um alles in frage zu stellen.

zum spielsystem: 5 von 6 toren wurden über außen erzielt (4x links, 1x rechts), jeweils nach vertikalen schnittstellenpässen (wenn man die einwurfvorbereitung von el mala mitzählt). 3x passierte das nach dreiecksbildung im eigenen ballbesitz, 2x durch schnelles umschalten nach ballgewinn. nur das 3:2 gegen hoffenheim war eher zufall, aber auch erkämpft. 

auch die langen bälle sind keine hilflosigkeit, sondern so geplant, wenn alles dicht ist. iv und torwart gehen im ballbesitz immer weiter nach hinten, um den gegner zu locken. sobald er in reichweite für zugriff ist, spielt einer den langen ball. was man dabei kritisieren kann: dieses mittel wird imo etwas zu leichtfertig gesucht und es fehlt dabei leider noch häufiger die präzision im pass und durchsetzungsstärke bei ache. aber wenn der gegner hoch anläuft, ist das ein logisches und legitimes mittel, das z.b. auch elversberg gegen gladbach häufig praktiziert hat. bei erfolg kommt man entweder sofort in die vertikalität und zum schnellen abschluss oder über den zweiten ball in die dreiecksbildung auf außen, in zukunft vielleicht mit moore/waldschmidt auf der 10 auch mal gefährlich durchs zentrum.

man gewinnt damit jetzt keinen schönheitspreis, aber es ist pragmatischer fußball, den auch andere teams erfolgreich spielen.   
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Kaio

Zitat von: kabelbrad am Montag, 07.Sep.2026, 12:20:58sorry, aber dass wagner ein exzellenter fachmann ist, steht für mich mittlerweile außer frage. der kann direkt nach spielschluss im detail analysieren was passiert ist (und ein allseits geschätzter sebastian hoeneß stimmt komplett zu, siehe pk).
Ich mache aber die Kompetenz des Trainers nicht daran fest, was er hinterher ins Mikrofon labert, sondern an dem, was man auf dem Platz sieht.

Und im Gegensatz zu Dir habe ich sehr klare Fehler des Trainers beim Spiel gegen Stuttgart gesehen. Das fängt damit an, dass nicht die stärkste Mannschaft aufgestellt wird (Skhiri und vor allem Moore hätten natürlich von Anfang an spielen müssen), und geht damit weiter, dass wir im Defensivverhalten sehr schlecht organisiert sind. Es gibt keine ausreichende Absicherung bei Ballverlusten (Stichwort Restverteidigung), die Spieler halten nicht ihre Positionen und verschieben nicht schnell genug. Dass z.B. ein Lochoshvili gegen einen Demirovic an der Seitenlinie ins Laufduell gehen muss, darf schlicht und einfach nicht passieren. Das sind absolute Basics, die bei uns nicht funktionieren und die ein spielerisch gutes Team eben ausnutzt.
 
Was auch überhaupt nicht funktioniert und fast nie thematisiert wird, ist die Abseitsfalle. Daran, ob eine Abseitsfalle funktioniert oder nicht bzw. ob sie überhaupt praktiziert wird, erkennt man meiner Meinung nach sehr gut, ob die Abstimmung funktioniert. Einer der größten Vorteile der 4er- gegenüber der 5er-Kette ist, dass man leichter Abseits stellen kann (man braucht nur 4 Leute zur Abstimmung, und nicht 5). Dieses sehr wichtige taktische Mittel klappt bei uns überhaupt nicht, weil die 4er-Kette meistens nicht exakt auf derselben höhe agiert. Schau es Dir bei anderen Mannschaften an, Paradebeispiel Schalke, da steht die Kette (in diesem Fall 3 oder 5) wie an einer Schnur gezogen.

Okon-Engstler statt Skhiri aufzustellen, kann man vielleicht noch entschuldigen, aber wenn man sieht, dass es nicht funktioniert, warte ich nicht bis zur Pause, um den Fehler zu korrigieren. Für Moore versus Thielmann gilt dasselbe, da hätte man auch schon nach einer halben Stunde wechseln können, wenn man es nicht schon vorher geahnt hat.
 
Offensiv wurde in der ersten Halbzeit fast ausschließlich mit langen Bällen gearbeitet. Ich sehe ein, dass man gegen einen aggressiv pressenden Gegner das manchmal machen muss, aber es darf nicht das einzige Stilmittel sein, vor allem dann nicht, wenn man nach spätestens 15 Minuten sieht, dass Ache die Bälle nicht festmachen kann und dieser Plan nicht funktioniert. In so einer Situation erwarte ich vom Trainer, dass er taktisch umstellt. Und wenn schon lange Bälle, dann soll sie doch bitte jemand schlagen, der es kann, und nicht Schwäbe.

Zu den Standards: Die persistierende Schwäche bei Offensiv- und Defensivstandards, jetzt mittlerweile über eine ganze Saison hinweg, ist völlig unentschuldbar, denn das kann man trainieren. Jeder weiß, wie wichtig das ist, es gibt Mannschaften wie Union Berlin, die auf dieses einzige Stilmittel mehr oder weniger ihr gesamtes Spiel ausrichten und damit seit Jahren immer wieder den Klassenerhalt schaffen. Ich erwarte, dass bei Eckbällen die defensive Zuordnung stimmt und wir nicht jedes zweite Spiel ein Gegentor durch einen simplen Kopfball nach Ecke kassieren. Ich erwarte umgekehrt, dass bei eigenen Eckbällen, wenn schon keinerlei Varianten eingeübt werden, zumindest der Ball regelmäßig in der gefährlichen Zone landet. Der Punkt Standards allein (ohne die ganzen anderen Punkte) wäre für mich bereits ein Grund, einen solchen Trainer nicht weiterzubeschäftigen. Man kann Standards im modernen Fußball nicht ignorieren, und man kann nicht akzeptieren, dass man hier ligaweit am schlechtesten ist. Er hatte mehr als genug Zeit, das zu reparieren, er hat es nicht geschafft, Schlussfolgerung: Er kann es nicht. Er ist nicht die Lösung, sondern die Ursache unserer Standardschwäche.

Das sind jetzt mal die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte von einem Dutzend, was ich Dir aufzählen könnte. Und das sind meiner Meinung nach alles absolute Basics, keine ausgeflippten Forderungen. Die simpelsten Grundlagen des Fußballs funktionieren bei uns nicht gut.

Übrigens: dass sich der Trainerkollege darüber freut und unserem Trainer-Azubi nicht beibringt, was er alles falsch gemacht hat, versteht sich ja von selbst - der freut sich bereits auf die sicheren 3 Punkte im nächsten Spiel, falls Wagner bei uns dann noch an der Seitenlinie steht.


Superwetti

Zitat von: kuzja7 am Sonntag, 06.Sep.2026, 23:27:43Du bist wirklich Weltmeister darin, die anderen Mannschaften schlechtzureden. :D
Nicht viele Mannschaften werden es schaffen, gegen Bayern kein Gegentor zu kassieren. Da kann man schon die gute Defensive loben.
Genauso ist es doch aber auch anders herum. Wie viele reden denn andere Mannschaften gut? In der Sommerpause hieß es wie wären meilenweit hinter Hamburg. Jetzt redet keiner mehr über die. Jetzt wird Bremen für seine Leistung gelobt wie gut das bei denen funktioniert hat. Auf die Idee wäre aber wohl letzte Woche noch niemand gekommen.

Am Ende ist es doch aber auch immer ein bisschen Spielglück, was über Sieg und Niederlage entscheidet. Hätte der VAR den Elfer für Leipzig nicht zurück genommen, würde vermutlich auch heute keiner über Bremen sprechen.

Hätten wir in den 15 Minuten der 2. Halbzeit den Ausgleich gemacht, wäre auch hier vermutlich die Stimmung besser. Deutlich schlechter wäre sie wohl, hätte Schwäbe den Elfer gegen SAP nicht gehalten.

Hätte Schalke vielleicht ein frühes Gegentor kassiert, vermutlich wären sie aus dem Stadion geschossen worden. Richtig ist das sie sich mit Mann und Maus in alles reingeworfen haben und am Ende stand die Null. Das kannst du auch gegen Bayern so machen aber auf Dauer wird das wohl eher nicht erfolgreich sein. Das wird man jawohl sagen dürfen ohne das man seine Gegner deswegen schlecht redet.
Super-Wetti

kuzja7

Zitat von: Superwetti am Montag, 07.Sep.2026, 14:00:25Genauso ist es doch aber auch anders herum. Wie viele reden denn andere Mannschaften gut? In der Sommerpause hieß es wie wären meilenweit hinter Hamburg. Jetzt redet keiner mehr über die. Jetzt wird Bremen für seine Leistung gelobt wie gut das bei denen funktioniert hat. Auf die Idee wäre aber wohl letzte Woche noch niemand gekommen.

Am Ende ist es doch aber auch immer ein bisschen Spielglück, was über Sieg und Niederlage entscheidet. Hätte der VAR den Elfer für Leipzig nicht zurück genommen, würde vermutlich auch heute keiner über Bremen sprechen.

Hätten wir in den 15 Minuten der 2. Halbzeit den Ausgleich gemacht, wäre auch hier vermutlich die Stimmung besser. Deutlich schlechter wäre sie wohl, hätte Schwäbe den Elfer gegen SAP nicht gehalten.

Hätte Schalke vielleicht ein frühes Gegentor kassiert, vermutlich wären sie aus dem Stadion geschossen worden. Richtig ist das sie sich mit Mann und Maus in alles reingeworfen haben und am Ende stand die Null. Das kannst du auch gegen Bayern so machen aber auf Dauer wird das wohl eher nicht erfolgreich sein. Das wird man jawohl sagen dürfen ohne das man seine Gegner deswegen schlecht redet.
Ich wäre dafür gar nicht so viel auf die Anderen zu schauen.

kabelbrad

@Kaio

ZitatIch mache aber die Kompetenz des Trainers nicht daran fest, was er hinterher ins Mikrofon labert, sondern an dem, was man auf dem Platz sieht.

ist ja nicht so, dass auf dem platz nichts zu sehen wäre, ich habe ja oben einige dinge aus dem offensivspiel aufgezählt. dass der sachverstand in punkte umgesetzt werden muss, ist klar. aber ohne treffende analysen kann man auch nichts besser machen.

ZitatUnd im Gegensatz zu Dir habe ich sehr klare Fehler des Trainers beim Spiel gegen Stuttgart gesehen. Das fängt damit an, dass nicht die stärkste Mannschaft aufgestellt wird (Skhiri und vor allem Moore hätten natürlich von Anfang an spielen müssen), und geht damit weiter, dass wir im Defensivverhalten sehr schlecht organisiert sind. Es gibt keine ausreichende Absicherung bei Ballverlusten (Stichwort Restverteidigung), die Spieler halten nicht ihre Positionen und verschieben nicht schnell genug. Dass z.B. ein Lochoshvili gegen einen Demirovic an der Seitenlinie ins Laufduell gehen muss, darf schlicht und einfach nicht passieren. Das sind absolute Basics, die bei uns nicht funktionieren und die ein spielerisch gutes Team eben ausnutzt.

über skhiri und moore kann man streiten. ich hätte moore nach 3 tagen training mit dem team vermutlich auch nicht in die erste mannschaft gepackt und bei skhiri wissen die trainer am besten, wie fit er ist. ich bin sicher, dass er gegen bremen startet.

beim verschieben gebe ich dir recht, vor allem beim ständigen vor und zurück der offensiveren spieler im tiefen block. stuttgart konnte ja fast unbehelligt bis zu unserer 16er-kante spielen. an der außenlinie und im 10er-raum gab es kaum druck. das wurde auch vom verein in der form thematisiert (ich glaube sbonias?), dass die pressingtrigger nicht gegriffen hätten - vermutlich, weil stuttgart kaum unsaubere ballannahmen o.ä. angeboten hat. das muss man aber besser machen.   

zum demirovic-treffer: erstmal hat der stürmer es intelligent gemacht. er hat gesehen, dass mensah fürs pressing aufgerückt ist und locho mit einem ballkontakt ins sprintduell auf der außenbahn gezwungen. den fehler finde ich aber eher individuell, es reicht wenn locho dranbleibt und ihn stellt, er muss schließlich vorm abschluss nochmal verlangsamen. es gab keinen grund, auf außen so riskant in den zweikampf zu gehen, dazu noch aus einer schlechten position.

zur restverteidigung: tore nach kontern aus eigenem hohen ballbesitz haben wir noch keine kassiert - also kann das wohl kaum ein problem sein. das fallenlassen und der lange ball im ballbesitz tragen übrigens dazu bei, dass wir wenig ausgekontert werden - wir sind selten mit vielen vorne.  da fängt die abwehr schon im ballbesitz an.

ZitatWas auch überhaupt nicht funktioniert und fast nie thematisiert wird, ist die Abseitsfalle. Daran, ob eine Abseitsfalle funktioniert oder nicht bzw. ob sie überhaupt praktiziert wird, erkennt man meiner Meinung nach sehr gut, ob die Abstimmung funktioniert. Einer der größten Vorteile der 4er- gegenüber der 5er-Kette ist, dass man leichter Abseits stellen kann (man braucht nur 4 Leute zur Abstimmung, und nicht 5). Dieses sehr wichtige taktische Mittel klappt bei uns überhaupt nicht, weil die 4er-Kette meistens nicht exakt auf derselben höhe agiert. Schau es Dir bei anderen Mannschaften an, Paradebeispiel Schalke, da steht die Kette (in diesem Fall 3 oder 5) wie an einer Schnur gezogen.

auch hier nochmal: wir haben noch kein gegentor kassiert, das darauf zurückzuführen wäre. alle fielen nach ecken oder im tiefen block.

ZitatOkon-Engstler statt Skhiri aufzustellen, kann man vielleicht noch entschuldigen, aber wenn man sieht, dass es nicht funktioniert, warte ich nicht bis zur Pause, um den Fehler zu korrigieren. Für Moore versus Thielmann gilt dasselbe, da hätte man auch schon nach einer halben Stunde wechseln können, wenn man es nicht schon vorher geahnt hat.

poe hat jetzt nichts falsch gemacht, aber etwas zu wenig impulse gesetzt. thielmann... naja, ich war froh als er raus war aber auswechslung in hz 1 bei 0:1, ohne rotgefährung etc? macht niemand.

ZitatOffensiv wurde in der ersten Halbzeit fast ausschließlich mit langen Bällen gearbeitet. Ich sehe ein, dass man gegen einen aggressiv pressenden Gegner das manchmal machen muss, aber es darf nicht das einzige Stilmittel sein, vor allem dann nicht, wenn man nach spätestens 15 Minuten sieht, dass Ache die Bälle nicht festmachen kann und dieser Plan nicht funktioniert. In so einer Situation erwarte ich vom Trainer, dass er taktisch umstellt.


zustimmung zur analyse, aber was soll der trainer machen? es waren individuelle probleme von ache und dallinga war nicht dabei. lieber rondic bringen oder bülter? es mit falscher 9 und kombinationsfußball versuchen? oder doch lieber warten, dass ache sich noch mal fängt? die reaktion war ja in der hz auf 4231 mit moore auf der 10 umzustellen und das hat auch erstmal funktioniert. 

ZitatZu den Standards: Die persistierende Schwäche bei Offensiv- und Defensivstandards, jetzt mittlerweile über eine ganze Saison hinweg, ist völlig unentschuldbar, denn das kann man trainieren. Jeder weiß, wie wichtig das ist, es gibt Mannschaften wie Union Berlin, die auf dieses einzige Stilmittel mehr oder weniger ihr gesamtes Spiel ausrichten und damit seit Jahren immer wieder den Klassenerhalt schaffen. Ich erwarte, dass bei Eckbällen die defensive Zuordnung stimmt und wir nicht jedes zweite Spiel ein Gegentor durch einen simplen Kopfball nach Ecke kassieren. Ich erwarte umgekehrt, dass bei eigenen Eckbällen, wenn schon keinerlei Varianten eingeübt werden, zumindest der Ball regelmäßig in der gefährlichen Zone landet. Der Punkt Standards allein (ohne die ganzen anderen Punkte) wäre für mich bereits ein Grund, einen solchen Trainer nicht weiterzubeschäftigen. Man kann Standards im modernen Fußball nicht ignorieren, und man kann nicht akzeptieren, dass man hier ligaweit am schlechtesten ist. Er hatte mehr als genug Zeit, das zu reparieren, er hat es nicht geschafft, Schlussfolgerung: Er kann es nicht. Er ist nicht die Lösung, sondern die Ursache unserer Standardschwäche.

mit standards kenne ich mich nicht aus, aber es ist ja offensichtlich, dass ecken gegen uns viel zu gefährlich sind. andererseits habe ich gegen stuttgart auch 3 chancen nach ecken für uns im kopf, allerdings alle aus der 2. reihe nach klärung (mensah, thielmann/locho, mensah/skhiri). 


ZitatDas sind jetzt mal die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte von einem Dutzend, was ich Dir aufzählen könnte. Und das sind meiner Meinung nach alles absolute Basics, keine ausgeflippten Forderungen. Die simpelsten Grundlagen des Fußballs funktionieren bei uns nicht gut.

nochmal zu den gegentoren im einzelnen: von 7 gegentoren waren 3 nach ecke, 3 im tiefen block und dann noch das ding von demirovic, das ich irgendwie als freak-tor rechnen würde.

die 3 im tiefen block lassen sich alle darauf zurückführen, dass der direkte weg zum tor nicht blockiert wurde. gegen daghim, el khannouss, prömel kam man zu spät, traf die falsche entscheidung, stimmte sich nicht gut ab. aber am ende ist das alles tatsächlich auf mangelhaftes raumverhalten der spieler vor der iv zurückzuführen. falls du das meintest, sind wir uns da einig. bei defensivstandards sowieso.       

aber zur defensive hätte ich da noch einen hauptpunkt: nächste woche sind mit el mala, moore, waldschmidt, maina, skhiri, dallinga viele spieler dabei, mit denen man mehr offensive aufziehen kann. wenn wir einfach mehr entlastung schaffen und auch mal in führung gehen, werden die vorhandenen defensivprobleme nicht weg sein, aber deutlich an relevanz verlieren.

und hätte wagner ohne diese spieler anders spielen lassen sollen? die wahl war: das, was eingeübt wurde, mit schlechteren spielern versuchen oder etwas nicht eingeübtes probieren  beides riskant.
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Kaio

Du kannst doch die Dinge nicht immer nur an den Toren festmachen. Dass jetzt ein Teil der Tore im "tiefen Block" gefallen ist, ändert doch nichts an der Tatsache, dass es immer wieder zu den Situationen kommt, dass unsere Kette blank steht. War letzte Saison auch schon so, und hat sich diese Saison nicht geändert.

Genauso mit der Abseitsfalle: Nur, dass keine Tore gefallen sind, die man mit der Abseitsfalle hätte verhindern können, heißt doch nicht, dass man auf dieses Mittel verzichten darf. 

Sorry, aber ich verstehe die Logik dahinter nicht - früher oder später werden solche Tore fallen, da muss man kein Prophet sein.
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kabelbrad

Zitat von: Kaio am Montag, 07.Sep.2026, 15:22:11Du kannst doch die Dinge nicht immer nur an den Toren festmachen. Dass jetzt ein Teil der Tore im "tiefen Block" gefallen ist, ändert doch nichts an der Tatsache, dass es immer wieder zu den Situationen kommt, dass unsere Kette blank steht. War letzte Saison auch schon so, und hat sich diese Saison nicht geändert.

Genauso mit der Abseitsfalle: Nur, dass keine Tore gefallen sind, die man mit der Abseitsfalle hätte verhindern können, heißt doch nicht, dass man auf dieses Mittel verzichten darf.

Sorry, aber ich verstehe die Logik dahinter nicht - früher oder später werden solche Tore fallen, da muss man kein Prophet sein.

ich habe jetzt auch chancenmäßig nicht in erinnerung, dass wir ständig ausgekontert werden oder unsere letzte kette überspielt wird, im gegenteil. 

auch wenn man in die letzte saison zurückgeht gab es nur ein kontergegentor unter wagner, das war von schick und einfach perfekt gespielt. tore nach überspielter kette gabs auch nur eins, jacksons 5:1 für bayern. ansonsten: standards, bespielt im letzten block, ballverluste im spielaufbau nah am eigenen tor. 
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r9naldo

Alvermann: "Wagner: 7:0 Pro Wagner beschloss das Gremium, weil fachlich einfach top und weil er fließend Englisch spricht. Kein Witz, das war die Aussage, vom Englisch sprach Alvermann dabei bedeutend länger als vom Fachlichen. Nunja."

FC.Vereinsführung - 1. FC Köln - Forum | Seite 417 | Transfermarkt

das muss reichen 
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alibrasil11

Zitat von: saltybreeze am Samstag, 05.Sep.2026, 15:57:16Sag das mal Hansi Flick, Edin Terzic, Christian Streich, Christoph Daum, oder Matthias Sammer

Alle diese Trainer haben eine eigene Spielidee entwickelt und waren nicht Kopien der ehemalgen Cheftrainer .Das ist der gravierende Unterschied. Die zitierten Trainer waren damit erfolgreich

Dr. Mabuse

Zitat von: r9naldo am Montag, 07.Sep.2026, 17:51:59Alvermann: "Wagner: 7:0 Pro Wagner beschloss das Gremium, weil fachlich einfach top und weil er fließend Englisch spricht. Kein Witz, das war die Aussage, vom Englisch sprach Alvermann dabei bedeutend länger als vom Fachlichen. Nunja."

FC.Vereinsführung - 1. FC Köln - Forum | Seite 417 | Transfermarkt

das muss reichen
Alvermann redet gerne und hört sich selbst gerne reden. Mich wundert das nicht. Ein 7:0 FÜR Wagner sagt weniger aus über Wagner als viel mehr über das Gremium selbst. Da passt dann auch eine Priorisierung der sprachlichen gegenüber den sportlichen Fähigkeiten perfekt ins Bild. 

Kaio

Zitat von: kabelbrad am Montag, 07.Sep.2026, 16:57:03ich habe jetzt auch chancenmäßig nicht in erinnerung, dass wir ständig ausgekontert werden oder unsere letzte kette überspielt wird, im gegenteil.

auch wenn man in die letzte saison zurückgeht gab es nur ein kontergegentor unter wagner, das war von schick und einfach perfekt gespielt. tore nach überspielter kette gabs auch nur eins, jacksons 5:1 für bayern. ansonsten: standards, bespielt im letzten block, ballverluste im spielaufbau nah am eigenen tor.
Du kannst es relativieren, so viel Du willst: Fakt ist, wir haben unter Wagner in 10 Spielen kein einziges Mal zu null gespielt und 25 Gegentore gefressen (2,5 pro Spiel) - das ist einfach viel zu viel, die Bilanz eines Absteigers, offensiv nicht zu kompensieren. Hochgerechnet auf 34 Spieltage wären das 84 Gegentore, zum Vergleich: Heidenheim hatte letzte Saison die schlechteste Abwehr mit 72 Gegentoren. Er hat es nicht geschafft, defensive Stabilität reinzubringen. Und so jemanden bezeichnest Du als "Fachmann"? Fachmann im Schwimmen vielleicht, aber nicht im Fußball.

Ja richtig, es gab nicht viele Konter-Gegentore, weil man es dafür ja auch erstmal schaffen müsste, mit ein paar Spielern in die gegnerische Hälfte zu kommen. Wenn man lange Bälle bolzt, fängt man auch keine Konter-Gegentore, herzlichen Glückwunsch. Die meisten Gegentore fielen durch Standards oder Fehler im Spielaufbau, da gebe ich Dir recht, aber auch wenn man den Ball im Spielaufbau verliert, sollte eine gewisse Absicherung vorhanden sein.

Sein Punkteschnitt ist ebenfalls die Bilanz eines Absteigers. Bei 10 Spielen gab es gerade mal ein richtig gutes (die Niederlage gegen Leverkusen), zwei ordentliche (Bremen und Hoffenheim), aber viele katastrophale: Das 1:1 gegen St. Pauli, als wir 90 Minuten unterlegen waren gegen einen Absteiger und mit viel Glück einen Punkt geholt haben, das grottige 2:2 bei Union Berlin, die chancenlose Heimniederlage gegen den späteren Absteiger Heidenheim, die Klatsche gegen die Bayern, das 2:1 DFB-Pokal-Gewürge gegen einen Drittliga-Aufsteiger und jetzt die Klatsche in Stuttgart. Es gab noch kein einziges ordentliches Auswärtsspiel, die wenigen guten Heimspiele kamen meiner Meinung nach durch den Heimvorteil und die Euphorie im eigenen Stadion zustande, bestimmt nicht durch Wagners genialen Schachzüge. Ja, ich halte sogar einen Sieg gegen Bremen für möglich, beim HSV werden wir dann gegen einen völlig verunsicherten Gegner wieder untergehen.
 
Reicht das nicht langsam mal? Ich weiß nicht, auf was man da wartet und was man sich erhofft.

heroj88

Jetzt redet ihn schon ein Mentalitätstrainer im Express stark. Inhaltliche Floskeln die jeder 10. Klässler fabulieren könnte. Wo die den Deppen ausgegraben haben wüsste ich gerne. 
Auf den Alkohol - die Ursache und die Lösung aller Probleme! (Homer J. Simpson)
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kabelbrad

Zitat von: Kaio am Montag, 07.Sep.2026, 22:31:11Du kannst es relativieren, so viel Du willst: Fakt ist, wir haben unter Wagner in 10 Spielen kein einziges Mal zu null gespielt und 25 Gegentore gefressen (2,5 pro Spiel) - das ist einfach viel zu viel, die Bilanz eines Absteigers, offensiv nicht zu kompensieren. Hochgerechnet auf 32 Spieltage wären das 84 Gegentore, zum Vergleich: Heidenheim hatte letzte Saison die schlechteste Abwehr mit 72 Gegentoren. Er hat es nicht geschafft, defensive Stabilität reinzubringen. Und so jemanden bezeichnest Du als "Fachmann"? Fachmann im Schwimmen vielleicht, aber nicht im Fußball.

Ja richtig, es gab nicht viele Konter-Gegentore, weil man es dafür ja auch erstmal schaffen müsste, mit ein paar Spielern in die gegnerische Hälfte zu kommen. Wenn man lange Bälle bolzt, fängt man auch keine Konter-Gegentore, herzlichen Glückwunsch. Die meisten Gegentore fielen durch Standards oder Fehler im Spielaufbau, da gebe ich Dir recht, aber auch wenn man den Ball im Spielaufbau verliert, sollte eine gewisse Absicherung vorhanden sein.

Sein Punkteschnitt ist ebenfalls die Bilanz eines Absteigers. Bei 10 Spielen gab es gerade mal ein richtig gutes (die Niederlage gegen Leverkusen), zwei ordentliche (Bremen und Hoffenheim), aber viele katastrophale: Das 1:1 gegen St. Pauli, als wir 90 Minuten unterlegen waren gegen einen Absteiger und mit viel Glück einen Punkt geholt haben, das grottige 2:2 bei Union Berlin, die chancenlose Heimniederlage gegen den späteren Absteiger Heidenheim, die Klatsche gegen die Bayern, das 2:1 DFB-Pokal-Gewürge gegen einen Drittliga-Aufsteiger und jetzt die Klatsche in Stuttgart. Es gab noch kein einziges ordentliches Auswärtsspiel, die wenigen guten Heimspiele kamen meiner Meinung nach durch den Heimvorteil und die Euphorie im eigenen Stadion zustande, bestimmt nicht durch Wagners genialen Schachzüge. Ja, ich halte sogar einen Sieg gegen Bremen für möglich, beim HSV werden wir dann gegen einen völlig verunsicherten Gegner wieder untergehen.
 
Reicht das nicht langsam mal? Ich weiß nicht, auf was man da wartet und was man sich erhofft.

ich relativiere nicht, ich widerlege deine behauptungen über restverteidigung und abseitsfalle. die gegentore sind natürlich trotzdem zuviel, auch wenn es  22 und nicht 25 sind. dem stehen allerdings auch 15 geschossene gegenüber, was über die saison 56 wären, die ich schon gerne mitnehmen würde. und wenn du noch bei weiteren fakten bleiben willst: klassenerhalt geschafft, pokalrunde 2, 3 aus 6 punkten gegen europäisch spielende gegner.

es ist jetzt auch nicht so, dass die geschossenen tore mit zu viel offensive erkauft wären - denn wie gesagt, ausgekontert werden wir nicht. das ist auch keine folge davon, dass der fc zu schlecht ist, um überhaupt nach vorne zu kommen, sondern liegt, wie oben erklärt, auch daran, dass er in der offensiven ordnung lieber den langen ball als das risiko sucht - eben genau um kontern vorzubeugen.

um die gegentore zu verhindern, muss man im endeffekt den direkten weg zum tor besser zustellen (also defensiv konstant intensiv arbeiten) und vorne ballsicherer werden, um nicht so oft hinten reingedrückt zu werden. das sind keine makrotaktischen mängel, sondern fragen der individuellen leistungen der spieler - an denen muss der trainer mit ihnen arbeiten und der jetzt endlich fertige kader wird wohl auch helfen.

bei den spielen gegen st pauli und union kann ich dir nur raten, die noch mal anzugucken, beide sind auf footballia verfügbar. st. pauli war genau so schlecht wie der fc und gegen union war es ein richtig gutes spiel, bis die 3 physisch bedingten (!) auswechslungen gemacht wurden.

aus deinen spekulationen über den effekt des stadions und prognosen zum hsv-spiel möchte ich sicher keine schlüsse für die zukunft ziehen. es geht hier auch nicht um genialität wagners, sondern darum, dass er nicht der quereinsteiger ist, zu dem er hier von vielen erklärt wird.
Spät in der Nacht,
ovale Ente kommt zu mir
sie sagt:
"FC Cologne, FC Cologne!"

Mister P.

Jemand, der einen Castro Montes für einen ,,Fachmann für die Defensive" hält, ist imo in Sachen Einschätzung von Spielern und Fußball generell nicht satisfaktionsfähig. Da hilft es auch nichts, Spiele wiederholt anzuschauen. Zur generellen Ahnungslosigkeit kommt noch die Agenda, Wagner zum absoluten Fachmann hochzuschreiben. 

Jede erbärmliche Hilflosigkeit, jedes unkontrollierte Gebolze wird als Teil einer durchdachten Strategie Wagners verklärt. Leider möchten sich die gezeigten Leistungen und die Ergebnisse unter Wagner nicht den Erzählungen Kabelbrads anpassen. 
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I.Ronnie

Mir geht dieses "Fachmann-Thema" voll auf die Eier. Als wäre das hier Gehirnchirurgie. Wir reden über Fußball! Ich gehe davon aus, dass jemand, der seine Sinne halbwegs beisammen hat und nicht komplett schwachsinnig ist, nach ein paar Jahren Vollzeitfußballprofitrainer ein "Fachmann" ist. 

Die größte Gefahr auf dem Trainerposten des 1.FC Köln (und nicht nur da) war es in den letzten 30 Jahren eher nicht, dass die Trainer keine Fachleute waren. Sie scheiterten eigentlich immer mit Anlauf, wenn sie sich für besonders kluge Fachleute hielten. Klüger zu sein als der Rest, bevor man die Basics abgearbeitet hat, ist so eine typische FC-Strategie. 

Kaio

Zitat von: kabelbrad am Dienstag, 08.Sep.2026, 09:28:57ich relativiere nicht, ich widerlege deine behauptungen über restverteidigung und abseitsfalle. die gegentore sind natürlich trotzdem zuviel, auch wenn es  22 und nicht 25 sind. dem stehen allerdings auch 15 geschossene gegenüber, was über die saison 56 wären, die ich schon gerne mitnehmen würde. und wenn du noch bei weiteren fakten bleiben willst: klassenerhalt geschafft, pokalrunde 2, 3 aus 6 punkten gegen europäisch spielende gegner.
Du widerlegst gar nichts, Du redest schön und wirfst Begriffe durcheinander. Erstens ist "Restverteidigung" nicht mit Kontertoren gleichzusetzen, zweitens darfst Du Dich bei der Analyse nicht nur auf Tore beschränken. Es geht darum, dass wir bei Ballverlust (egal, ob nach einem Spielzug in der gegnerischen Hälfte, im eigenen Aufbauspiel oder nach Standard) nicht genug abgesichert und zudem nicht gut genug sortiert sind, das zeigt sich durchgehend in jedem Spiel. Und eine Abseitsfalle kann man selbst dann anwenden, wenn man überwiegend mit langen Bällen agiert. Sogar nach Ballverlust im Aufbauspiel kann man eine Abseitsfalle anwenden, wenn man sehr gut organisiert ist. Wir versuchen es gar nicht erst.

"Klassenerhalt geschafft" - sorry, aber da lach ich mich tot. Den Punkteschnitt hätte jeder von uns auch geholt, oder wahlweise hätte man auch ohne Trainer antreten können. Der Punkteschnitt war schlechter als der von Kwasniok und hätte hochgerechnet auf die Saison nicht gereicht. Pokalrunde 2 gegen einen Drittliger-Aufsteiger ist kein Erfolg, sondern eine Selbstverständlichkeit, bemerkenswert war dabei nur, wie knapp das war und wie wenig man überlegen war.
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FC78

Zitat von: I.Ronnie am Dienstag, 08.Sep.2026, 12:36:46Mir geht dieses "Fachmann-Thema" voll auf die Eier. Als wäre das hier Gehirnchirurgie. Wir reden über Fußball! Ich gehe davon aus, dass jemand, der seine Sinne halbwegs beisammen hat und nicht komplett schwachsinnig ist, nach ein paar Jahren Vollzeitfußballprofitrainer ein "Fachmann" ist.
Die größte Gefahr auf dem Trainerposten des 1.FC Köln (und nicht nur da) war es in den letzten 30 Jahren eher nicht, dass die Trainer keine Fachleute waren. Sie scheiterten eigentlich immer mit Anlauf, wenn sie sich für besonders kluge Fachleute hielten. Klüger zu sein als der Rest, bevor man die Basics abgearbeitet hat, ist so eine typische FC-Strategie.
"Geht's raus und spielt's Fussball!"



kabelbrad

Zitat von: Kaio am Dienstag, 08.Sep.2026, 15:16:47Du widerlegst gar nichts, Du redest schön und wirfst Begriffe durcheinander. Erstens ist "Restverteidigung" nicht mit Kontertoren gleichzusetzen, zweitens darfst Du Dich bei der Analyse nicht nur auf Tore beschränken. Es geht darum, dass wir bei Ballverlust (egal, ob nach einem Spielzug in der gegnerischen Hälfte, im eigenen Aufbauspiel oder nach Standard) nicht genug abgesichert und zudem nicht gut genug sortiert sind, das zeigt sich durchgehend in jedem Spiel. Und eine Abseitsfalle kann man selbst dann anwenden, wenn man überwiegend mit langen Bällen agiert. Sogar nach Ballverlust im Aufbauspiel kann man eine Abseitsfalle anwenden, wenn man sehr gut organisiert ist. Wir versuchen es gar nicht erst.

"Klassenerhalt geschafft" - sorry, aber da lach ich mich tot. Den Punkteschnitt hätte jeder von uns auch geholt, oder wahlweise hätte man auch ohne Trainer antreten können. Der Punkteschnitt war schlechter als der von Kwasniok und hätte hochgerechnet auf die Saison nicht gereicht. Pokalrunde 2 gegen einen Drittliger-Aufsteiger ist kein Erfolg, sondern eine Selbstverständlichkeit, bemerkenswert war dabei nur, wie knapp das war und wie wenig man überlegen war.

"restverteidigung" ist konterabsicherung. da bist du wohl derjenige, der was durcheinanderwirft. und wir kriegen wenig kontertore, weil wir wenig konterchancen zulassen. wenn du da gegenbeispiele hast, müsstest du mal konkret werden. zum ballverlust im aufbauspiel habe ich extra "tief" geschrieben, weil es verluste in der letzten reihe sind. da gibts nichts hinter, die dürfen einfach nicht passieren. und ich weiss auch nicht, was du mit deiner abseitsfalle hast, überspielt werden in der letzten kette ist kein problem des fc. auch da müsstest du mal konkrete gegenbeispiele liefern. 

zu wagners punkteschnitt: kwasniok hat gegen die gleichen gegner, gegen die wagner 7 punkte geholt hat, in der hinrunde 3 geholt. muss man auch mal einfließen lassen.  
der rest des 2. abschnitts ist einfach nur überheblich. 

das ist jetzt auch das letzte mal, dass ich hier punkt für punkt auf dein posting antworte, während du cherrypicking betreibst 
Spät in der Nacht,
ovale Ente kommt zu mir
sie sagt:
"FC Cologne, FC Cologne!"