René Wagner - Cheftrainer

Begonnen von seNti, Sonntag, 22.Mär.2026, 19:16:16

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Umberto

Zitat von: Renato am Mittwoch, 23.Sep.2026, 00:36:16Mein Lieblingssatz rund ums Hamburgspiel ist vom Rene selbst:
" ich habe auch leute gesehen, die geklatscht haben" ( gästeblock)
Da möchte man ihm in die wange knuffen und ihm ne bunte Tüte kaufen.
Ich würde ihm da aber schon sehr fest in die Wange knuffen, sehr sehr fest. Vielleicht gäbe ich ihm auch einen kräftigen Freundschaftsschubser.
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Mcearth

Zitat von: Fehlpass am Mittwoch, 23.Sep.2026, 07:42:41Der braucht sich nur einen Zusammenschnitt der letzten 3 Spiele anzuschauen.
Ansatzpunkte, wie, und wo wir zu knacken sind gibt es zuhauf.
Hinten eng stehen.
Ums den Ball überlassen.
Schnelle Konter.
Standards provozieren.
Phasenweise Pressen.
Das sollte reichen, wenn wir in der Anfangsphase kein schnelles Tor schießen.
Alles richtig, nur eine führung gegen bremen hat auch nichts gebracht. 
Nun habe ich angst vor rb,bvb,freiburg eigentlich noch 30 mal angst
User die ich auf ignore habe. Niemand, jedem seine Meinung, kann auch überlesen. Muss ich ja bei mir regelmäßig
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Gyrostzaziki

Aber unser Standardproblem liegt zum größten Teil mit an Schwäbe. Er klebt auf der Linie zu das weiß mittlerweile die ganze Liga. Dementsprechend segeln die Flanken immer näher Richtung Tor. Dadurch wird es auch für die Verteidigung deutlich schwerer. 
Auf Nimmerwiedersehen Carsten Wettich

Ryan_Garn

Zitat von: Gyrostzaziki am Mittwoch, 23.Sep.2026, 10:23:21Aber unser Standardproblem liegt zum größten Teil mit an Schwäbe. Er klebt auf der Linie zu das weiß mittlerweile die ganze Liga. Dementsprechend segeln die Flanken immer näher Richtung Tor. Dadurch wird es auch für die Verteidigung deutlich schwerer.
Richtig. Wenn Dein Torwart bei solchen Situationen keine Sprung- und Armgelenke hat; wird er zur Blockade für die eigenen Spieler. 

Hazard

Zitat von: Ryan_Garn am Mittwoch, 23.Sep.2026, 10:25:20Richtig. Wenn Dein Torwart bei solchen Situationen keine Sprung- und Armgelenke hat; wird er zur Blockade für die eigenen Spieler.
Schwäbe hin oder her. Man wird doch von einer bundesliga mannschaft erwarten können, dass zumindest im 5er jeder spieler zumindest akibimäsig gedeckt wird. Aber da war ja weit und breit niemand.
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Ryan_Garn

Zitat von: Hazard am Mittwoch, 23.Sep.2026, 10:27:56Schwäbe hin oder her. Man wird doch von einer bundesliga mannschaft erwarten können, dass zumindest im 5er jeder spieler zumindest akibimäsig gedeckt wird. Aber da war ja weit und breit niemand.
Jep. Und zum Kopfball hoch geht. 

All diese Verhaltensweisen in Kombination mit Mainas Aussagen (keiner wusste was zu tun ist) zeugen für mich von einer völlig verunsicherten Mannschaft. 
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I.Ronnie

Zitat von: JuppJuppsen am Dienstag, 22.Sep.2026, 14:14:29Ich sehe da auch den "Escalation of Commitment" - Effekt: Man hat sich unter hohem Risiko für Wagner entschieden, und will jetzt partout an ihm festhalten, um Souveränität auszustrahlen und um sich keine Blöße zu geben.

Das kann ich sogar nachvollziehen, aber nach einer so desaströsen Leistung gegen Hamburg, bei dem klar wird, dass es offenbar keine Weiterentwicklung im Team gegeben hat, muss man zumindest anders kommunizieren - auch nach außen. Und es muss auch klar sein, dass der Verein eine andere Erwartungshaltung an Trainer und Spieler hat und dass da im Zweifelsfall auch kurzfristig Konsequenzen gezogen werden.

Klar ist aber auch: Man hat sich durch die risikoreiche Entscheidung für Wagner selbst in diese Situation hinein manövriert. Und jetzt gucken alle ganz erschrocken und hoffen, dass ein Wunder geschieht.

Und das alles zum zweiten Mal! 

Bei Kwasniok war es ja ähnlich. Auch an ihm hielt man nicht nur viel zu lange fest, man gab ja später sogar noch zu, dass die Lage schon vor Weihnachten untragbar war. Jetzt hat man einen Trainer, der menschlich die Antithese zu Kwasniok darstellt, der aber sportlich nichts auf die Kette bekommt. Rene Wagner ist die fleischgewordene Übersprungshandlung. 

tuenn1960

Das ist schon Hardcore was da Stobbe, Kessler und Wagner an Statements raushauen. Selten einen größeren Quatsch gelesen und gehört. So lange solche Figuren einen Verein sportlich und geschäftlich führen, dürfen wir definitiv keine Besserung erwarten. Hier sind leider nur Amateure am Werk.

r9naldo

1. FC Köln: Platz 17 nur eine Statistik oder ein echtes Problem? - GEISSBLOG

Braucht es einen ,,Head of Performance"?
Seit Ulf Sobek als Vizepräsident beim FC im Hintergrund aktiv ist, wird am Geißbockheim auch die Struktur der athletischen Abteilung über den gesamten Club hinweg diskutiert. Braucht es einen übergreifenden ,,Head of Performance"? Diese Frage stellte Sobek als ehemaliger Athletiktrainer beim DFB. Bislang lautete die Antwort: nein. Damit es dabei bleibt und es keine weiteren Diskussionen gibt, sollten sich die Werte der FC-Profis allerdings wohl zeitnah verbessern. Andernfalls dürfte die Diskussion wieder Fahrt aufnehmen.

Gegen die TSG Hoffenheim lief der FC fast 3,4 Kilometer weniger als die Mannen aus dem Kraichgau. In Stuttgart waren es 2,8 Kilometer weniger als der VfB. Gegen Bremen lief der FC zwar insgesamt über 121 Kilometer, aber noch immer 2,0 Kilometer weniger als der Gegner. Und auch beim HSV lief der FC nur hinterher, und zwar 1,8 Kilometer. Ein Alarmsignal, das auch eine Trainingsmaßnahme am Dienstag erklärte?

Doch ein Blick in die offiziellen Statistiken der Bundesliga zeigt: Der FC bleibt insgesamt in Sachen Laufarbeit bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück. Bei den zurückgelegten Kilometern liegt der FC im Liga-Vergleich nur auf Rang 14, bei der Anzahl Sprints auf Rang 12 und bei den Intensiven Läufen sogar nur auf dem letzten Platz 17. Zum Vergleich': In der Saison 2025/26 leistete der FC die 7.-meisten Kilometer und 8.-meisten Sprints ab, auch wenn damals ebenfalls die Intensiven Läufe als 15. unterdurchschnittlich waren.

Songbird

Zitat von: r9naldo am Donnerstag, 24.Sep.2026, 10:42:241. FC Köln: Platz 17 nur eine Statistik oder ein echtes Problem? - GEISSBLOG

Braucht es einen ,,Head of Performance"?
Seit Ulf Sobek als Vizepräsident beim FC im Hintergrund aktiv ist, wird am Geißbockheim auch die Struktur der athletischen Abteilung über den gesamten Club hinweg diskutiert. Braucht es einen übergreifenden ,,Head of Performance"? Diese Frage stellte Sobek als ehemaliger Athletiktrainer beim DFB. Bislang lautete die Antwort: nein. Damit es dabei bleibt und es keine weiteren Diskussionen gibt, sollten sich die Werte der FC-Profis allerdings wohl zeitnah verbessern. Andernfalls dürfte die Diskussion wieder Fahrt aufnehmen.

Gegen die TSG Hoffenheim lief der FC fast 3,4 Kilometer weniger als die Mannen aus dem Kraichgau. In Stuttgart waren es 2,8 Kilometer weniger als der VfB. Gegen Bremen lief der FC zwar insgesamt über 121 Kilometer, aber noch immer 2,0 Kilometer weniger als der Gegner. Und auch beim HSV lief der FC nur hinterher, und zwar 1,8 Kilometer. Ein Alarmsignal, das auch eine Trainingsmaßnahme am Dienstag erklärte?

Doch ein Blick in die offiziellen Statistiken der Bundesliga zeigt: Der FC bleibt insgesamt in Sachen Laufarbeit bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück. Bei den zurückgelegten Kilometern liegt der FC im Liga-Vergleich nur auf Rang 14, bei der Anzahl Sprints auf Rang 12 und bei den Intensiven Läufen sogar nur auf dem letzten Platz 17. Zum Vergleich': In der Saison 2025/26 leistete der FC die 7.-meisten Kilometer und 8.-meisten Sprints ab, auch wenn damals ebenfalls die Intensiven Läufe als 15. unterdurchschnittlich waren.
Endlich wird das mal thematisiert. Ich habe auf den Jahnwiesen schon mehr intensive Läufe gesehen. Es herrscht ein zu geringer Anspannungsgrad am GBH. Der liebe Herr Wagner.
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Heinz_Becker

Zitat von: Songbird am Donnerstag, 24.Sep.2026, 10:48:08Endlich wird das mal thematisiert. Ich habe auf den Jahnwiesen schon mehr intensive Läufe gesehen. Es herrscht ein zu geringer Anspannungsgrad am GBH. Der liebe Herr Wagner.
Erbärmlich, dass er selbst zu Beginn der Saison bei PKs darüber schwadronniert hat und jetzt das Gegenteil umsetzt. Die Realität ist eben der härteste Gegner. 
,,Do isses Chrischtkindche, hinner de Kuchegabele."
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Conjúlio

Zitat von: r9naldo am Donnerstag, 24.Sep.2026, 10:42:24Bei den zurückgelegten Kilometern liegt der FC im Liga-Vergleich nur auf Rang 14, bei der Anzahl Sprints auf Rang 12 und bei den Intensiven Läufen sogar nur auf dem letzten Platz 17.
Das sind katastrophale Werte die einfach auf den Trainer zurückfallen. Einfach so weiterzumachen ist komplett inakzeptabel aber so etwas sieht man am GBH ja nicht.

Unter SB72 waren wir was diese Werte angeht Championsleague. Der alte Knurrkopp hatte wenigstens eins...Autorität! 
- Kutten raus aus Oberrang Nord -

Drahdiaweng

Was genau ist in dem Artikel mit "athletische Abteilung" gemeint?
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Ryan_Garn

Zitat von: Drahdiaweng am Donnerstag, 24.Sep.2026, 11:55:26Was genau ist in dem Artikel mit "athletische Abteilung" gemeint?
Die machen die strategische Planung der nicht-strukturellen Muskelverletzungen.

Diese Arbeit sollte man nicht unterschätzen! So haben unsere Spieler nämlich planerisch nahezu keine Ausfälle und praktisch dann sehr häufig.
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heroj88

Ist er endlich weg? Die Laufleistung ist ein Armutszeugnis. Und Hauptsache wieder viele Tage frei. 
Auf den Alkohol - die Ursache und die Lösung aller Probleme! (Homer J. Simpson)

Fabes

Zitat von: Heinz_Becker am Donnerstag, 24.Sep.2026, 10:51:15Erbärmlich, dass er selbst zu Beginn der Saison bei PKs darüber schwadronniert hat und jetzt das Gegenteil umsetzt. Die Realität ist eben der härteste Gegner.
Nein, das ist nicht erbärmlich. Ganz im Gegenteil ist es für den Prozess, die Mannschaft auf ein Topniveau zu bringen, sehr produktiv, dass er so eine Aussage getätigt hat. Seinen Anspruch an ein herausragendes Fitnesslevel nehme ich ihm nämlich komplett ab - so eine Aussage, an der man sich, wie jetzt geschehen, messen lassen muss, tätigt man nicht ohne Grund. Das Zwischenergebnis in der Realität spricht im Moment eine andere Sprache, wie die Zahlen zeigen. Ergo hat man eine wunderbare Grundlage auf der man sachgetrieben Änderungen vornehmen kann, ohne dass sich die dafür Verantwortlichen persönlich angegriffen fühlen müssen. Eigentlich ist das doch ein exzellenter Ausgangspunkt, um wirksame Korrekturen vornehmen zu können, denn auf dem "noch ausreichenden" Status Quo möchte man mit Sicherheit nicht verharren.

Was über Wagner bekannt ist, er ist ein Teamplayer. Löer beschrieb in irgendeinem Podcast die Woche (sorry, ich habe bei den ganzen Podcasts den Überblick verloren, welcher es war), Wagner habe großes Vertrauen in sein Team und sei generell der Ansicht, Aufgaben und Verantwortlichkeiten müssen im Team verteilt werden. Damit ist er z.B. ein starker Gegenentwurf zu Yok, der den Laden dem Vernehmen nach sehr egozentrisch führte, was wie wir gesehen haben, seine ganz eigenen Probleme mit sich bringt. Über diese nun zur Hand liegenden Zwischenergebnisse bezüglich der Laufleistung MUSS Wagner nun als Headcoach Veränderungen vornehmen, die fruchten. Als zuständiger Leiter der Mannschaft MUSS er diesen Prozess anstoßen und die verantwortlichen Athletiktrainer in die Pflicht nehmen. Am Ende trägt er die Gesamtverantwortlichkeit für das, was auf dem Platz passiert. Ob sich ab Gladbach und darüber hinaus etwas ändern wird, daran kann man ihn wunderbar messen. Selbiges gilt für die Standards und alle weiteren offenen Baustellen, die bestehen.

Am Ende sollten es doch genau diese Art von Maßstäben sein, die darüber entscheiden, ob und inwiefern Wagner geeignet ist, die Mannschaft zu leiten. Welche Problemfelder bestehen? Wurden diese korrekt ausgemacht? Wurden Maßnahmen ergriffen und führten diese zu Besserungen? Stellt sich keine positive Veränderung ein, kann auch Kessler keine Augenwischerei betreiben und wird sich gezwungen sehen, handeln zu müssen.

Denn, sind wir mal ehrlich, hätten wir bisher herausragend gespielt und uns nur Fortuna einen Strich durch die Rechnung gemacht, dann würden wir über Wagner gar nicht diskutieren. Denn dann wäre klar, früher oder später stellt sich der Erfolg ein, weil im Prinzip alles Messbare für uns spricht. Aber das ist halt leider nicht der Fall gewesen. Und deshalb besteht ja verständlicherweise auch diese Diskussion. Meine Hoffnung ist, dass seitens der Verantwortlichen diese vorgebrachte Kritik öffentlich etwas mehr validiert wird. Das Beschwichtigen führt aus meiner Sicht genau zu einem gegenteiligen Effekt, alle werden nur noch unruhiger. Man sollte jetzt Probleme klarer benennen, diese anerkennen, sich Lösungen verschreiben, sodass man sich am Ende selbst daran messen kann.
Ich bin ein Eifler Bauer, ich bleibe bei meinem Wort
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tuenn1960

Man diskutiert negativ über Wagner eigentlich seit der Übernahme von Kwasniok.
Man erwartete eine Handschrift des neuen Trainers zu sehen was gleichbedeutend mit was messbarem gewesen wäre. Das war nicht der Fall sondern es war kein System erkennbar und gipfelte mit dem Spiel gegen Heidenheim zuhause. Noch 2 Spieltage mehr und man wäre abgestiegen, dann wäre auch Wagner Geschichte. Dass man ihn trotzdem zum Cheftrainer machte, war die Schnapsidee schlechthin und zeigt sich eigentlich in den bisherigen Spielen in denen man mit fast komplett neuer Truppe und Vorbereitung den gleichen Stiefel herunterspielt. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich dies noch ändert. Wagner ist und wird einfach kein Bundesligatrainer. 

Heinz_Becker

Zitat von: Fabes am Donnerstag, 24.Sep.2026, 13:10:25Nein, das ist nicht erbärmlich. Ganz im Gegenteil ist es für den Prozess, die Mannschaft auf ein Topniveau zu bringen, sehr produktiv, dass er so eine Aussage getätigt hat. Seinen Anspruch an ein herausragendes Fitnesslevel nehme ich ihm nämlich komplett ab - so eine Aussage, an der man sich, wie jetzt geschehen, messen lassen muss, tätigt man nicht ohne Grund. Das Zwischenergebnis in der Realität spricht im Moment eine andere Sprache, wie die Zahlen zeigen. Ergo hat man eine wunderbare Grundlage auf der man sachgetrieben Änderungen vornehmen kann, ohne dass sich die dafür Verantwortlichen persönlich angegriffen fühlen müssen. Eigentlich ist das doch ein exzellenter Ausgangspunkt, um wirksame Korrekturen vornehmen zu können, denn auf dem "noch ausreichenden" Status Quo möchte man mit Sicherheit nicht verharren.

Was über Wagner bekannt ist, er ist ein Teamplayer. Löer beschrieb in irgendeinem Podcast die Woche (sorry, ich habe bei den ganzen Podcasts den Überblick verloren, welcher es war), Wagner habe großes Vertrauen in sein Team und sei generell der Ansicht, Aufgaben und Verantwortlichkeiten müssen im Team verteilt werden. Damit ist er z.B. ein starker Gegenentwurf zu Yok, der den Laden dem Vernehmen nach sehr egozentrisch führte, was wie wir gesehen haben, seine ganz eigenen Probleme mit sich bringt. Über diese nun zur Hand liegenden Zwischenergebnisse bezüglich der Laufleistung MUSS Wagner nun als Headcoach Veränderungen vornehmen, die fruchten. Als zuständiger Leiter der Mannschaft MUSS er diesen Prozess anstoßen und die verantwortlichen Athletiktrainer in die Pflicht nehmen. Am Ende trägt er die Gesamtverantwortlichkeit für das, was auf dem Platz passiert. Ob sich ab Gladbach und darüber hinaus etwas ändern wird, daran kann man ihn wunderbar messen. Selbiges gilt für die Standards und alle weiteren offenen Baustellen, die bestehen.

Am Ende sollten es doch genau diese Art von Maßstäben sein, die darüber entscheiden, ob und inwiefern Wagner geeignet ist, die Mannschaft zu leiten. Welche Problemfelder bestehen? Wurden diese korrekt ausgemacht? Wurden Maßnahmen ergriffen und führten diese zu Besserungen? Stellt sich keine positive Veränderung ein, kann auch Kessler keine Augenwischerei betreiben und wird sich gezwungen sehen, handeln zu müssen.

Denn, sind wir mal ehrlich, hätten wir bisher herausragend gespielt und uns nur Fortuna einen Strich durch die Rechnung gemacht, dann würden wir über Wagner gar nicht diskutieren. Denn dann wäre klar, früher oder später stellt sich der Erfolg ein, weil im Prinzip alles Messbare für uns spricht. Aber das ist halt leider nicht der Fall gewesen. Und deshalb besteht ja verständlicherweise auch diese Diskussion. Meine Hoffnung ist, dass seitens der Verantwortlichen diese vorgebrachte Kritik öffentlich etwas mehr validiert wird. Das Beschwichtigen führt aus meiner Sicht genau zu einem gegenteiligen Effekt, alle werden nur noch unruhiger. Man sollte jetzt Probleme klarer benennen, diese anerkennen, sich Lösungen verschreiben, sodass man sich am Ende selbst daran messen kann.
Ich messe Wagner seit Amtsantritt. Ihn über die Saison noch weiter zu verpflichten, war so ziemlich das Dümmste was man machen konnte, aber auf den Effzeh ist natürlich Verlass. Wenn ich nach über zehn Spielen keinerlei Verbesserungen erkennen kann, dann stimmt irgendwas nicht. Da kann ich auch darauf warten, dass ich von Chips fressen abnehmen werde. Vielleicht klappt es ja... 
,,Do isses Chrischtkindche, hinner de Kuchegabele."

Walper

Zitat von: Heinz_Becker am Donnerstag, 24.Sep.2026, 14:03:04Ich messe Wagner seit Amtsantritt. Ihn über die Saison noch weiter zu verpflichten, war so ziemlich das Dümmste was man machen konnte, aber auf den Effzeh ist natürlich Verlass. Wenn ich nach über zehn Spielen keinerlei Verbesserungen erkennen kann, dann stimmt irgendwas nicht. Da kann ich auch darauf warten, dass ich von Chips fressen abnehmen werde. Vielleicht klappt es ja...
Ich stelle sogar mal die These auf, das Wagner letzte Saison in den Spielen von der "Vorarbeit" von Kwasniok noch profitiert hat (Fitnesszustand, Abläufe). Diese Vorarbeit sich hat aber mit jedem Spiel mehr mehr unter Wagner verflüchtigt. Nicht nur, dass sich die Mannschaft unter Wagner in Bereichen (Bsp.: Fitness, Abwehrverhalten bei Standards, etc.) wo Kwasniok noch gute Werte hatte, verschlechtert hat. Nein, er hat auch die Baustellen, welche bei Kwasniok vorhanden waren, auch nicht behoben (außer evtl. den Wohlfühlpegel der Spieler). 

Und am meisten stört mich an dem Trainer, dass er alles noch versucht schön zu reden oder ein ganz anderes Spiel gesehen hat, als 50.000 Fans im Stadion oder noch mehr vor den Monitoren. Das dauerhafte "es war eine unglückliche Niederlage" und "wir waren die bessere Mannschaft" und "ich habe vieles Gutes gesehen" geht mir echt gegen den Strich. Bald auf einer Ebene mit Struber in dem Bereich. 
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Kaio

Zitat von: Fabes am Donnerstag, 24.Sep.2026, 13:10:25Nein, das ist nicht erbärmlich. Ganz im Gegenteil ist es für den Prozess, die Mannschaft auf ein Topniveau zu bringen, sehr produktiv, dass er so eine Aussage getätigt hat. Seinen Anspruch an ein herausragendes Fitnesslevel nehme ich ihm nämlich komplett ab - so eine Aussage, an der man sich, wie jetzt geschehen, messen lassen muss, tätigt man nicht ohne Grund. Das Zwischenergebnis in der Realität spricht im Moment eine andere Sprache, wie die Zahlen zeigen. Ergo hat man eine wunderbare Grundlage auf der man sachgetrieben Änderungen vornehmen kann, ohne dass sich die dafür Verantwortlichen persönlich angegriffen fühlen müssen. Eigentlich ist das doch ein exzellenter Ausgangspunkt, um wirksame Korrekturen vornehmen zu können, denn auf dem "noch ausreichenden" Status Quo möchte man mit Sicherheit nicht verharren.
Du übersiehst dabei, dass René Wagner jetzt schon mehrere Monate lang verantwortlich ist inklusive einer gesamten Vorbereitung, in dieser Zeit darf man erwarten, dass Maßnahmen bereits greifen. Wir sind in Punkto Laufbereitschaft und Fitness allerdings unter Wagner nicht besser, sondern deutlich schlechter geworden, wie die Zahlen zeigen. Von ihm erwarte ich mittlerweile nicht mehr, dass er Probleme erkennt, sondern dass sie bereits gelöst wurden. Und das sehe ich weder im Bereich Fitness, noch in den Bereichen Defensivverhalten und Standards, um mal die drei größten (wenn auch nicht einzigen) Baustellen zu nennen.

chg

Im Verein gibt es den festen Glauben das Mannschaft und Trainer gemeinsam eine positive Entwicklung nehmen. Also steht man nun zusammen handelt gemäß diesen Glauben und strickt an der Geschichte des Vereins der einen anderen Weg als die Mitbewerber geht. Es geht hier um Erzählungen, Geschichten und Überzeugungen als wären wir Teil einer Staffel Ted Lasso nur das Kessler den Ted gibt und nicht an der Seitenlinie steht. 

Geht das ganze halbwegs auf, haben wir hier einen Turnaround der über den sportlichen Wert hinaus strahlt. Wenn sich herausstellt das Glaube und Hoffnung nicht tragen ist der Schaden wahrscheinlich auch Strukturell. 

Kessler und der Vorstand spielen mit der Personalie Wagner Barfuß oder Lackschuh und das mit Überzeugung. 

Wenn der Durchhaltewillen sich auszahlt, dann feier ich das richtig. Wenn nicht bin ich bei den hatern vorne dabei und habe es immer gewußt !
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Drahdiaweng

Zitat von: chg am Donnerstag, 24.Sep.2026, 15:22:15Wenn sich herausstellt das Glaube und Hoffnung nicht tragen ist der Schaden wahrscheinlich auch Strukturell.

Da kennst Du den FC aber schlecht. Es ist nie was Strukturelles.
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Kaio

Zitat von: chg am Donnerstag, 24.Sep.2026, 15:22:15Im Verein gibt es den festen Glauben das Mannschaft und Trainer gemeinsam eine positive Entwicklung nehmen. Also steht man nun zusammen handelt gemäß diesen Glauben und strickt an der Geschichte des Vereins der einen anderen Weg als die Mitbewerber geht. Es geht hier um Erzählungen, Geschichten und Überzeugungen als wären wir Teil einer Staffel Ted Lasso nur das Kessler den Ted gibt und nicht an der Seitenlinie steht.
Von den Verantwortlichen erwarte ich Realismus und rationale Entscheidungen und nicht guten Glauben und Gefühlsduselei. Ich bin mir sicher, auch die Wagner-Kritiker würden sich nichts mehr wünschen, als dass er die Kurve bekommt und wir eine erfolgreiche Saison spielen. Ich bin sogar auch der Meinung, dass man Trainern nicht immer genug Zeit einräumt, um ihre Vorstellungen umzusetzen. Das Problem ist dabei, dass die Fakten ganz klar gegen René Wagner sprechen und dass er mittlerweile auch mehr als genug Zeit hatte. Er hatte eine gesamte Vorbereitung, einen nahezu verletzungsfreien Kader und alles andere als übermächtige Gegner. Es gibt keine Ausreden für das schlechte Ergebnis und keine Anzeichen für Besserung.

Ninja

Zitat von: Gyrostzaziki am Mittwoch, 23.Sep.2026, 10:23:21Aber unser Standardproblem liegt zum größten Teil mit an Schwäbe. Er klebt auf der Linie zu das weiß mittlerweile die ganze Liga. Dementsprechend segeln die Flanken immer näher Richtung Tor. Dadurch wird es auch für die Verteidigung deutlich schwerer.
Naja...gegen HH ist kein Spieler des FC gesprungen. Keiner.

Das Stellungsspiel von Locho und JSP ist katastrophal.

Schwäbe klebt auf der Linie, aber das tun 90% der Keeper.
Weil der Klügere nachgibt, regieren die Dummen die Welt....
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Ninja

Ein erstes Fazit zu Wagner:

Laufleistung: viel schlechter geworden
Intensität: viel schlechter geworden
Defensivstandards: noch schlechter als vorher
Muskelverletzungen: genau wie letztes Jahr - beängstigend
Gegentore: noch mehr geworden
Punkteausbeute: noch schwächer geworden.


Wo auch immer man die Qualitäten bei ihm sieht, bei der Mannschaft kommt davon nichts an.
Er hatte jetzt genügend Zeit und konnte den Kader mitgestalten und es ist alles noch schlechter geworden.

Es gibt keinen Anlass zu glauben, dass er hier etwas verbessern könnte. 
Die Offiziellen, die ihn jetzt loben, machen sich komplett lächerlich.

Neben den harten Fakten ist er eben noch mit dem Charisma eines toten Baumstammes ausgestattet. Absolut lächerlicher Typ.
Weil der Klügere nachgibt, regieren die Dummen die Welt....

Gyrostzaziki

Zitat von: Ninja am Donnerstag, 24.Sep.2026, 21:39:20Naja...gegen HH ist kein Spieler des FC gesprungen. Keiner.

Das Stellungsspiel von Locho und JSP ist katastrophal.

Schwäbe klebt auf der Linie, aber das tun 90% der Keeper.

Ein guter Keeper kommt da raus
Auf Nimmerwiedersehen Carsten Wettich
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chg

Mir ist das offen gestanden zu einfach. 
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I.Ronnie

Zitat von: Kaio am Donnerstag, 24.Sep.2026, 20:49:56Ich bin sogar auch der Meinung, dass man Trainern nicht immer genug Zeit einräumt, um ihre Vorstellungen umzusetzen.

Ich kann mich zumindest beim FC an keinen FC Trainer wenigstens der letzten 15 Jahre erinnern, bei dem das so gewesen sein soll. Weder war hier das Umfeld besonders schnell unruhig, noch waren die Verantwortlichen überschnell nervös. Im Gegenteil, im Grunde wurden hier fast alle Trainer zu spät entlassen. 

Uns fehlt hier sicherlich der Blick in die internen Diskussionen und auf die Arbeit im Training sowie auf die Beziehung zwischen Mannschaft und Trainer. Wir sehen die Spiele, die Entwicklung der Mannschaft, die geholten Punkte. Beurteilt man einen Trainer nur darüber, mögen manche Urteile hier zu früh gefällt werden, aber wir haben weder einen Einfluss auf die Entscheidungen der sportlichen Leitungen noch der öffentlichen Meinung. 

Erschreckender ist eigentlich, dass sich die frühen Befürchtungen, die wir hier aus Spielen und öffentlichen Aussagen ableiten, nicht selten hinterher als begründet herausgestellt haben. 

Und schlussendlich hat man bei einem Club wie dem FC immer den Druck, entweder unmittelbar wieder aufzusteigen, weil der Kader doch zu gut ist oder mit einem Kader, der vielleicht gerade so gut genug ist, nicht abzusteigen. Bei einem Fahrstuhlclub hast du nicht die Zeit, über mehrere Saisons etwas aufzubauen. Ein Trainer muss nun einmal schnell funktionieren. 
Und darüber hinaus verstehe ich auch gar nicht, wieso man als Trainer besonders viel Zeit benötigen sollte. Wofür? Es ist ja nicht so, als bringe man 24 Männern erst einmal das Fußballspielen bei. Wer glaubt, hier ein besonders anspruchsvolles System spielen lassen zu müssen, ist schon grundsätzlich falsch. Mir ist es daher lieber, ein Trainer spielt hässlich und holt Punkte als in Schönheit abzusteigen. 

Bei der Bewertung von René Wagner stimme ich dir daher natürlich komplett zu. Er hatte genug Zeit, der Mannschaft eine Spielanlage mitzugeben, bei der sie nicht ständig Tore frisst wie eine Thekentruppe. Ich kann mich noch daran erinnern, wie schnell Favre in Gladbach innerhalb von wenigen Wochen eine lächerliche Defensive mit Sichverteidigung zu einer kompakten Mannschaft machte. Das ist kein Hexenwerk. 

I.Ronnie

Zitat von: chg am Donnerstag, 24.Sep.2026, 15:22:15Geht das ganze halbwegs auf, haben wir hier einen Turnaround der über den sportlichen Wert hinaus strahlt. Wenn sich herausstellt das Glaube und Hoffnung nicht tragen ist der Schaden wahrscheinlich auch Strukturell.

Kessler und der Vorstand spielen mit der Personalie Wagner Barfuß oder Lackschuh und das mit Überzeugung.

Wenn der Durchhaltewillen sich auszahlt, dann feier ich das richtig. Wenn nicht bin ich bei den hatern vorne dabei und habe es immer gewußt !

Das überhöht die Bedeutung des Trainers doch maßlos. Was soll denn hier strukturell für ein massiver Schaden entstehen, wenn Wagner jetzt ersetzt würde? Und was sollte hier entstehen, das "über den sportlichen Wert hinaus strahlt", wenn wir mit Wagner tatsächlich die Klasse halten würden? Der Strukturelle Schaden entsteht durch den Abstieg.

Wir brauchen einen Trainer, der das Potenzial der Mannschaft auf den Platz bringt, nicht mehr und nicht weniger. Und das Potenzial der Mannschaft wird über Zu- und Abgänge entschieden. Es gibt keinen Trainer, der alle Spieler durch ein tolles System 10-15 % besser macht. Das ist alles Kokolores und genau der Irrglaube, der uns hier die ganzen Trainerpfeifen beschert hat. 

Mister P.

Zitat von: chg am Donnerstag, 24.Sep.2026, 15:22:15[..]
Wenn der Durchhaltewillen sich auszahlt, dann feier ich das richtig. Wenn nicht bin ich bei den hatern vorne dabei und habe es immer gewußt !
Nope. Unabhängig vom Ausgang des Experiments "Wagner" bleibst du als derjenige in Erinnerung, der kontrafaktisch mit blumiger Schwurbelei noch den gröbsten Unfug als sinnvolle Maßnahme darzustellen versuchst. 
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