Mitgliederstammtische - Durchführung durch den FC

Begonnen von CMBurns, Dienstag, 11.Sep.2018, 12:25:23

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märkel

Zitat von: Dosenbier am Sonntag, 21.Jun.2026, 21:34:21Der Unterschied ist, dass bei einer Stichwahl die Anhänger unterlegener Kandidaten im zweiten Wahlgang weiterhin Einfluss auf das Ergebnis haben. Ihre Stimmen fließen in die finale Entscheidung ein. Beim Mitgliederrat kann dagegen eine relevante Minderheit trotz erheblicher Unterstützung am Ende ohne jede Vertretung bleiben. Es geht also nicht um die Frage, wer gewinnt, sondern darum, ob unterschiedliche Meinungsströmungen im Gremium überhaupt sichtbar werden.

Für den Vorstand ist ein Mehrheitsprinzip naheliegend, weil ein handlungsfähiges Leitungsgremium benötigt wird. Der Mitgliederrat soll dagegen gerade die Mitgliedschaft repräsentieren und den Vorstand im deren Sinne kontrollieren. Bei einem Kontroll- und Repräsentationsorgan spricht daher deutlich mehr für eine Abbildung verschiedener Meinungen als für ein reines Mehrheitsmodell.


naja, das sind ja zwei unterschiedliche dinge. bisher fallen kandidaten mit mehr nein als ja-stimmen durch, was dazu führen kann, dass plätze im gremium frei bleiben. man könnte natürlich auch alle plätze an die kandidaten mit den meisten stimmen vergeben, unabhängig von der ja/nein-quote. wäre grundsätzlich auch die variante, die ich bevorzugen würde. bzw. würde ich favorisieren, dass die mitglieder bis zu 15 (oder wieviele mitglieder das gremium auch immer haben soll) stimmen verteilen können, und die 15 mit den meisten stimmen sind gewählt. ich finde, dass es nicht erstrebenswert ist, dass mitglieder, die sich exponieren und für ein amt kandidieren sich der demütigung von ausgezählten nein-stimmen aussetzen müssen. 
ob das alles etwas mit unterschiedlichen ,,meinungen" zu tun hat, oder diese auf diese weise dann abgebildet würden, ist eine andere frage.
Die Mutter des Schwachkopfs ist ständig schwanger.

Povlsen

@Dosenbier: Du verwechselst die Mitgliederversammlung mit dem MR. Es ist nicht vorgesehen, dass in einem Kontrollorgan verschiedene Strömungen im Verein abgebildet werden. Mit der Wahl bestimmen die anwesenden Mitglieder, wer sie im MR vertreten soll. Dass bei Teilnahmequoten von maximal 5% nicht der gesamte Verein repräsentativ anwesend ist, haben wir schon mehrfach diskutiert. Das ist halt so. Wer mitbestimmen will, muss vor Ort teilnehmen. Die aktiven Mitglieder bestimmen, wo es lang geht. Das hat sich auch grundsätzlich bewährt und den Verein bisher vor noch größerem Schaden bewahrt, auch wenn die scheinbar Guten, die dann gewählt wurden, sich nicht immer als so gut erwiesen haben, wie man vorher gedacht hat. 

Dosenbier

Zitat von: Povlsen am Montag, 22.Jun.2026, 07:13:19@Dosenbier: Du verwechselst die Mitgliederversammlung mit dem MR. Es ist nicht vorgesehen, dass in einem Kontrollorgan verschiedene Strömungen im Verein abgebildet werden. Mit der Wahl bestimmen die anwesenden Mitglieder, wer sie im MR vertreten soll. Dass bei Teilnahmequoten von maximal 5% nicht der gesamte Verein repräsentativ anwesend ist, haben wir schon mehrfach diskutiert. Das ist halt so. Wer mitbestimmen will, muss vor Ort teilnehmen. Die aktiven Mitglieder bestimmen, wo es lang geht. Das hat sich auch grundsätzlich bewährt und den Verein bisher vor noch größerem Schaden bewahrt, auch wenn die scheinbar Guten, die dann gewählt wurden, sich nicht immer als so gut erwiesen haben, wie man vorher gedacht hat.

Eine Verwechslung liegt nicht vor. Aber ich denke es kommt dem schon näher. Dass 5 % der Mitglieder nicht repräsentativ sind, da bin ich bei dir. Um jedoch ein möglichst breites Spektrum der MV bzw Mitgliedschaft auch im MR abzubilden, dabei sind die Neinstimmen meines Erachtens schädlich. Sie motivieren auch nicht wirklich zu Teilnahme am demokratischen Prozess (aktiv wie passiv) aus Gründen die @märkel schon treffend beschrieben hat. 
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