Mitgliederstammtische - Durchführung durch den FC

Begonnen von CMBurns, Dienstag, 11.Sep.2018, 12:25:23

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Jupp23

Zitat von: LinkeKlebe am Freitag, 19.Jun.2026, 09:07:50Gestern hat das erste Satzungsforum im 12. Mann stattgefunden.
Danke für die Zusammenfassung!

ZitatWahlen und Amtszeiten:
Vier Jahre ist lange, aber ich versteh die Argumentation. Gut finde ich, MR und Vorstand zeitlich versetzt zu wählen. Unschlüssig, tendenziell dafür.

ZitatMitgliederrat:
Die Umbenennung von MR in AR e.V. ist überfällig und sehr gut. Die weiteren Details klingen auch durchdacht.

ZitatGemeinsamer Ausschuss:
Die Umbenennung und einhergehende Umstrukturierung zu einem KGaA-AR ist überfällig und sehr gut.

Dosenbier

Wenn die Befugnis-Erweiterung des Mitgliederrats und die damit einhergehende Verkleinerung des Gremiums so weiter geht, haben wir uns bald im Kreis gedreht. Dann bildet der mittlerweile 3 köpfige Mitgliederrat bzw. Aufsichtsrat e.V. die Vereinsspitze nachdem alle Gremien mit Aufsichtsmandat und Kompetenz ausgehüllt wurden. Gestartet 2013 mit dem Mandat für eine beratenden Funktion gegenüber dem Vorstand (ausschließlich e.V.), hat man sich bis 2017 zu einen "eigentlichen" Aufsichtsrat emanzipiert. Durch die Steigbügelhalterhilfe für SMR und CW  bis Sommer 2021 konnte man Beirat und den (Pflicht-)Aufsichtsrat mit verdienten wie kompetenten Experten förmlich aussortieren und stummschalten sowie eine feindliche Übernahme vorbereiten. 

Die Existenzberechtigung für den Mitgliederrat war lange das Argument, dass man krasse Fehlentscheidungen einzelner Funktionäre verhindern müsse. Dies führte auch zu eine langanhaltenden Fehde mit dem Vorstand. Der Mitgliederrat sah sich nicht nur als Aufsicht der e.V., sie wollten auch den gmbh & co kg aA beaufsichtigen. Mich wundert der Zeitpunkt und das Selbstverständnis, mit der man wieder nach mehr Macht greift. Schließlich hat man vor nicht all zu langer Zeit dazu beigetragen, den Verein fast zu beerdigen. Mit einer Mischung aus Unterlassung, katastrophaler Kommunikation und einfach Unvermögen hat man den Verein am Rande eines Ruins begleitet. Stichwort Transfersperre. Das größte Desaster der Vereinsgeschichte. Dank Friedhelm Funkel haben wir uns gerettet. Seine Meinung zum Mitgliederrat ist auch hinlänglich bekannt. Nach 13 Jahren muss man feststellen, dass zwischen Vorstand und Mitgliederrat eine Sollbruchstelle entstanden ist, die in ihrem bestehen eine Halbwertzeit hat und den Verein systematisch durch stets aufkeimende  Querelen und Kompetenzgerangel immer wieder zurück wirft und die Konzentration auf das sportliche konterkariert. Es wird immer wieder zum Knall kommen, aus dem der Mitgliederrat immer wieder mit mehr Befugnis hervor gehen wird. Bis wir uns am Ende im Kreis drehen. Menschen mit Humor nennen es Demokratie oder die modernste Satzung... :clown:
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shorty

Zitat von: Dosenbier am Freitag, 19.Jun.2026, 20:31:10Wenn die Befugnis-Erweiterung des Mitgliederrats und die damit einhergehende Verkleinerung des Gremiums so weiter geht, haben wir uns bald im Kreis gedreht. Dann bildet der mittlerweile 3 köpfige Mitgliederrat bzw. Aufsichtsrat e.V. die Vereinsspitze nachdem alle Gremien mit Aufsichtsmandat und Kompetenz ausgehüllt wurden. Gestartet 2013 mit dem Mandat für eine beratenden Funktion gegenüber dem Vorstand (ausschließlich e.V.), hat man sich bis 2017 zu einen "eigentlichen" Aufsichtsrat emanzipiert. Durch die Steigbügelhalterhilfe für SMR und CW  bis Sommer 2021 konnte man Beirat und den (Pflicht-)Aufsichtsrat mit verdienten wie kompetenten Experten förmlich aussortieren und stummschalten sowie eine feindliche Übernahme vorbereiten.

Die Existenzberechtigung für den Mitgliederrat war lange das Argument, dass man krasse Fehlentscheidungen einzelner Funktionäre verhindern müsse. Dies führte auch zu eine langanhaltenden Fehde mit dem Vorstand. Der Mitgliederrat sah sich nicht nur als Aufsicht der e.V., sie wollten auch den gmbh & co kg aA beaufsichtigen. Mich wundert der Zeitpunkt und das Selbstverständnis, mit der man wieder nach mehr Macht greift. Schließlich hat man vor nicht all zu langer Zeit dazu beigetragen, den Verein fast zu beerdigen. Mit einer Mischung aus Unterlassung, katastrophaler Kommunikation und einfach Unvermögen hat man den Verein am Rande eines Ruins begleitet. Stichwort Transfersperre. Das größte Desaster der Vereinsgeschichte. Dank Friedhelm Funkel haben wir uns gerettet. Seine Meinung zum Mitgliederrat ist auch hinlänglich bekannt. Nach 13 Jahren muss man feststellen, dass zwischen Vorstand und Mitgliederrat eine Sollbruchstelle entstanden ist, die in ihrem bestehen eine Halbwertzeit hat und den Verein systematisch durch stets aufkeimende  Querelen und Kompetenzgerangel immer wieder zurück wirft und die Konzentration auf das sportliche konterkariert. Es wird immer wieder zum Knall kommen, aus dem der Mitgliederrat immer wieder mit mehr Befugnis hervor gehen wird. Bis wir uns am Ende im Kreis drehen. Menschen mit Humor nennen es Demokratie oder die modernste Satzung... :clown:

Dein Gelaber war vor knapp einer Dekade schon langweilig und ist es heute immer noch.

Jupp23

Zitat von: Dosenbier am Freitag, 19.Jun.2026, 20:31:10...
Das ist mir zu trollig, bringt mich aber dennoch zum Nachdenken.
Wie so oft habe ich oben meinen Fokus auf das gelegt, was gesagt wurde und geplant wird, und nicht auf das, was nicht geplant wird.

Ein bestehendes Problem wird damit tatsächlich nicht besser, sondern eher größer. Und zwar das des Scheinriesens Vorstand.
Wir haben meines Erachtens jetzt bereits eine große Diskrepanz zwischen Wahrnehmung des Vorstands und tatsächlichen Aufgaben. Daher kommen die Narrative von Sleepy-Werner und Sleepy-Jörn und die Enttäuschung über Sobek. Und deren eh schon bescheidene Macht wird im neuen Modell nochmal drastisch beschnitten, eben durch die neuen Mehrheitsverhältnisse im KGaa-AR im Vergleich zum GA.

Das passt nicht dazu, wie massiv die Vorstandswahl beim Effzeh aufgeladen ist. Monatelange Suche durch den MR, Wahlkampf, Berichterstattung, Lagerbildung etc. Da wird so viel in diese Wahl und diese Personen reinprojeziert. Und am Ende ist ihr Job in Zukunft drei von neun Sitzen im AR der KGaA zu bekleiden. Ok.

Dr. Mabuse

Zitat von: Jupp23 am Samstag, 20.Jun.2026, 12:22:33Das ist mir zu trollig, bringt mich aber dennoch zum Nachdenken.
Wie so oft habe ich oben meinen Fokus auf das gelegt, was gesagt wurde und geplant wird, und nicht auf das, was nicht geplant wird.

Ein bestehendes Problem wird damit tatsächlich nicht besser, sondern eher größer. Und zwar das des Scheinriesens Vorstand.
Wir haben meines Erachtens jetzt bereits eine große Diskrepanz zwischen Wahrnehmung des Vorstands und tatsächlichen Aufgaben. Daher kommen die Narrative von Sleepy-Werner und Sleepy-Jörn und die Enttäuschung über Sobek. Und deren eh schon bescheidene Macht wird im neuen Modell nochmal drastisch beschnitten, eben durch die neuen Mehrheitsverhältnisse im KGaa-AR im Vergleich zum GA.

Das passt nicht dazu, wie massiv die Vorstandswahl beim Effzeh aufgeladen ist. Monatelange Suche durch den MR, Wahlkampf, Berichterstattung, Lagerbildung etc. Da wird so viel in diese Wahl und diese Personen reinprojeziert. Und am Ende ist ihr Job in Zukunft drei von neun Sitzen im AR der KGaA zu bekleiden. Ok.

Genau das was Du ansprichst sehe ich auch als Problem. Man muss die Rolle des MR richtig austarieren. Die künftige Stärke kann auch wieder zum Problem werden. Man hat dann aufgeblähte Kontrollgremien, wichtige Entscheidungen enden aber nur wieder im Zwist. Das war nicht die ursprüngliche Idee einer solchen Mitbestimmung.

Andererseits darf man nicht vergessen, ohne die Mitgliederbeteiligung ist man wieder offen für den Selbstbedienungsladen durch Prestin, Engels et al..

Ich weiß nicht, ob eine Verzwergung des Präsidiums (ob nun Präsidium oder Vorstand sind auch wieder so Scheingefechte) der richtige Ansatz ist.

Das Hauptproblem sind natürlich immer die Leute, die die Ämter bekleiden, eben die Sleepy-Watweißichs. Aber auch der MR hat in der Sache Potocnik und der Vereinszerstörung duch einen gewissen Herrn Keller zu oft tatenlos zugesehen. Und wenn sich jetzt alle in ihren Kompetenz- und Kontrollbereichen gegenseitig gleichberechtigt egalisieren muss das nicht unbedingt förderlich sein. Ich sehe das auch skeptisch.

Jupp23

Zitat von: Dr. Mabuse am Samstag, 20.Jun.2026, 13:08:26Andererseits darf man nicht vergessen, ohne die Mitgliederbeteiligung ist man wieder offen für den Selbstbedienungsladen durch Prestin, Engels et al..
Ganz wichtig. Wir dürfen nicht den Fehler machen, aus den Schwächen der aktuellen Governance den Fehlschluss zu ziehen, die grundsätzliche Stärkung der Mitgliederbeteiligung sei ein Fehler.


Zitat von: Dr. Mabuse am Samstag, 20.Jun.2026, 13:08:26Aber auch der MR hat in der Sache Potocnik und der Vereinszerstörung durch einen gewissen Herrn Keller zu oft tatenlos zugesehen. Und wenn sich jetzt alle in ihren Kompetenz- und Kontrollbereichen gegenseitig gleichberechtigt egalisieren muss das nicht unbedingt förderlich sein. Ich sehe das auch skeptisch.
Das sehe ich anders bzw. von dir widersprüchlich formuliert. Wenn ich halbwegs funktionierende operative Einheiten will, die sich nicht in Gremien zu Tode verwalten und absichern, dann kann das Gremium MR solche Fehler wie Potocnik  nicht verhindern.
Da kann das Gremium nur im Nachgang Konsequenzen ziehen.

Oropher

Der MR und GA sind aber nunmal auch dafür da MIT dem Vorstand zu arbeiten. Dass besonders das spätePräsidum Spinnerund Wettich und co. das durch ihr Kindergartenverhalten konterkariert haben ist doch nicht die Norm. Ein anständigr Vorstand der nicht nur am eigenen Machterhalt interessiert ist sollte durchaus konstruktiv mit dem MR/im GA arbeiten können, auch ohne eigene Mehrheit.
Zitat von: Dr. Mabuse am Samstag, 20.Jun.2026, 13:08:26Aber auch der MR hat in der Sache Potocnik und der Vereinszerstörung duch einen gewissen Herrn Keller zu oft tatenlos zugesehen. Und wenn sich jetzt alle in ihren Kompetenz- und Kontrollbereichen gegenseitig gleichberechtigt egalisieren muss das nicht unbedingt förderlich sein. Ich sehe das auch skeptisch.
Was denn jetzt? Hatten sie zu viel oder zu wenig Macht? In der alten Konstellation konnte der MR doch gar nicht auf die Entscheidungen des Vorstands einwirken da dieser eben die Mehrheit im GA hatte und sein Kontrollgremium MR lieber ignoriert hat. Jetzt will man das ändern und dann hat er auf einmal zu viel Macht?

LinkeKlebe

Zitat von: Dr. Mabuse am Samstag, 20.Jun.2026, 13:08:26Genau das was Du ansprichst sehe ich auch als Problem. Man muss die Rolle des MR richtig austarieren. Die künftige Stärke kann auch wieder zum Problem werden. Man hat dann aufgeblähte Kontrollgremien, wichtige Entscheidungen enden aber nur wieder im Zwist. Das war nicht die ursprüngliche Idee einer solchen Mitbestimmung.
Nun, da gilt es zu unterscheiden. Der Vorstand ist weiterhin das mächtigste gewählte Organ. Er wird mit der Geschäftsführung des Vereins betraut. Und er tritt in den Kapitalgesellschaften als Gesellschaftervertreter auf, bildet dort die Haupt- bzw. Gesellschafterversammlung. Die Auswahl bzw. Bestellung und Abberufung der KGaA-Geschäftsführung bleibt seine Aufgabe. Er benötigt dafür jedoch, wie bisher auch, eine Zustimmung. Nur dass sich die Mehrheitsverhältnisse an der Stelle ändern und der Vorstand im Zweifel für seine Themen werben und diese gut begründen muss, um eine Mehrheit zu erhalten. Er muss mit dem Aufsichtsrat gut und partnerschaftlich zusammenarbeiten. Wie er das lebt, bleibt ja dem jeweiligen Vorstand selbst überlassen. Er könnte den AR frühzeitig involvieren, seine Ideen teilen und sich Input einholen. Das dürfte es leichter machen, die nötige Zustimmung zu bekommen. Er könnte aber auch im stillen Kämmerlein allein entscheiden und den AR erst am Ende mit der Entscheidung konfrontieren. In dem Fall müsste er sich wohl (idealerweise) darauf einstellen, dass ordentlich nachgebohrt wird, bevor man etwas absegnet. Gleiches gilt für die Geschäftsführung. Und daran kann ich erstmal nichts schlechtes erkennen.

Der Hauptkritikpunkt am GA war doch, dass der Vorstand dort - zumindest indirekt - die Mehrheit hält und dann auch noch selbst mit abstimmt, wenn es eigene Entscheidungen abzusegnen gilt. Das wird mit der neuen Lösung aufgebrochen, eine solche Mehrheit bestünde dann nicht mehr automatisch. Jetzt kann man diskutieren, ob der Vorstand nicht eine Person mehr hätte berufen können oder ob man es bei zwei MR-Vertreter:innen belassen sollte. Uns (also der Satzungskommission) hat die vorgeschlagene Lösung aber insgesamt am meisten zugesagt. Und da sitzt der Vorstand schließlich federführend mit am Tisch.

Dr. Mabuse

@Jupp23 
Dass sie das nicht verhindert haben werfe ich denen auch gar nicht vor, das konnten sie nicht. Sie haben aber auch im Nachgang keine Konsequenzen daraus gezogen. Ob sie es jetzt (also nach der Reform) können sei mal dahin gestellt. Ich sehe halt den Punkt der "zu vielen Köche".

@Oropher 
Der MR hatte auch bis jetzt schon ein scharfes Schwert, das nannte sich AOMV. Genutzt hat er es nicht. In der causa Transfersperre hätte er das mal nutzen sollen.

@LinkeKlebe 
Ja das habe ich schon so verstanden. Du beschreibst, dass der Vorstand eben nicht mehr Hauptentscheider in bestimmten Dingen ist. Ob das richtig ist stelle ich eben infrage, m. E. kann das auch zur Lähmung des Clubs führen. 
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märkel

@mabuse, ich finde, dass der mr in deiner beurteilung der potocnik-affäre zu schlecht wegkommt. ja, das instrument aomv hat man nicht genutzt. das für und wider ist ja ausführlich hier diskutiert worden. ich kann die argumente dagegen nachvollziehen, und sie legten auch eine klare schwäche der derzeitigen konstruktion offen, nämlich, dass der mr erstens nur im nachgang reagieren kann und zweitens dann mit einem so drastischen mittel, dass es dem vorstand leicht fällt, dem anderen gremium vereinsschädigendes verhalten zu unterstellen. neben weiteren bedenken, dass man in sehr kurzer zeit einen neuen vorstand finden muss, ist es halt einfach auch ein sehr krasser move, einen amtierenden vorstand auf diese weise abzuservieren. wie sich zeigte, war die juristische einordnung der ganzen sache ja auch nicht eindeutig. 
es stimmt auch nicht, dass im nachgang keine konsequenzen gezogen wurden. sowohl ho als auch fabian schwab haben sehr mutige und eindeutige reden auf den folgenden versammlungen gehalten. die entlastung des vorstands wurde verweigert, bzw. nicht empfohlen. das sind durchaus scharfe schwerter, die letztlich zur demission bzw. zur nichtmehr-kandidatur des vorstands geführt haben, zumindest des teiles, der vielleicht noch einen rest anstand hatte. 
natürlich steht und fällt es wie in allen denkbaren konstruktionen mit den personen, die die jeweiligen positionen bekleiden. aber es besteht doch die hoffnung, dass in der neuen konstellation gesprochen, diskutiert, gestritten wird, bevor das kind in den brunnen fällt. entgegen der gerne kolportierten mär von den ,,vielen gremien" waren es unter spinner und sleepy werner nicht zu viele köche, die die suppe versalzen haben, sondern eher die chefs, die sich nicht in den topf gucken lassen wollten und mussten.
Die Mutter des Schwachkopfs ist ständig schwanger.

Renato

@märkel 
Bezüglich der Rolle des MR nach der transfersperre magst du Recht haben. 
Ich finde es halt gewöhnungsbedürftig, wenn der Vorsitzende des MR öffentlich verkündet, dass z.b. "minderheitsanteilseigner für gehörige Störgeräusche" sorgen würden und der Frankfurter weg mit lokalen unterstützern keine Option beim FC sei.
Wie man alternativ  mittelfristig Geld beschaffen will, um den Anschluss an einstellige Tabellenplätze zu schaffen , führte er nicht aus
Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum man in der Position unbedingt überregionale mediale Präsenz entwickeln muss.
"Schau auf das Türschild, wenn Du rausgehst."

Mourinho zu Pogba.
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Oropher

Zitat von: Renato am Sonntag, 21.Jun.2026, 03:30:11@märkel
Bezüglich der Rolle des MR nach der transfersperre magst du Recht haben. Ich finde es halt gewöhnungsbedürftig, wenn der Vorsitzende des MR öffentlich verkündet, dass z.b. "minderheitsanteilseigner für gehörige Störgeräusche" sorgen würden und der Frankfurter weg mit lokalen unterstützern keine Option beim FC sei. Wie man alternativ mittelfristig Geld beschaffen will, um den Anschluss an einstellige Tabellenplätze zu schaffen.
Ja, hätte man nur mal die Zusammenarbeit mit Wernze vertieft. :)
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Renato

Zitat von: Oropher am Sonntag, 21.Jun.2026, 03:33:02Ja, hätte man nur mal die Zusammenarbeit mit Wernze vertieft. :)
Wernze passiert nur Vereinen wie Schalke, 1860 oder halt dem FC unter Overath.
Aber ich fände es schon gut, wenn man z.b einen Souque hegt und pflegt, allmachtsphantasien hat der eher nicht. 
"Schau auf das Türschild, wenn Du rausgehst."

Mourinho zu Pogba.
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I.Ronnie

Zitat von: Renato am Sonntag, 21.Jun.2026, 04:02:40Aber ich fände es schon gut, wenn man z.b einen Souque hegt und pflegt, allmachtsphantasien hat der eher nicht. 

Auch Souque traue ich nicht weiter, als ich einen Franzosen werfen kann. 
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Dosenbier

Was bei bei der Zusammenfassung von Linke Klebe (MV) selbsterklärend nicht berücksichtigt wurde, ist die massive Kritik an den Neinstimmen bei der Wahl des Mitgliederrats. Das gibt großen Blöcken mit Fraktionszwang so etwas wie ein Vetorecht bei der Wahl eines jeden Kandidaten.  Dies wiederum konterkariert ein heterogenes Meinungsbild im Gremium und die Legitimation des Organs, sodass alle Mitglieder sich entsprechend von diesem Gremium vertreten fühlen.
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LinkeKlebe

Zitat von: Dosenbier am Sonntag, 21.Jun.2026, 09:22:03Was bei bei der Zusammenfassung von Linke Klebe (MV) selbsterklärend nicht berücksichtigt wurde, ist die massive Kritik an den Neinstimmen bei der Wahl des Mitgliederrats. Das gibt großen Blöcken mit Fraktionszwang so etwas wie ein Vetorecht bei der Wahl eines jeden Kandidaten. 
Ich habe das nicht aufgeführt, weil ich primär die vorgestellten Änderungen aufzeigen wollte, nicht die Diskussion vor Ort zusammenfassen. Dafür habe ich ja den Livestream verlinkt. Selbsterklärend. 

Bzgl. der Nein-Stimmen muss man klar sagen, dass die Behauptung, damit die Wahl zu Gunsten gewisser Gruppen drehen zu können, schlichtweg falsch ist. Ich habe das nach dem Stammtisch mal für die letzten beiden MR-Wahlen geprüft: Die letzte Wahl wäre exakt gleich ausgegangen. Bei der Wahl davor hätte sich ein Tausch bei den Nachrückern ergeben, ansonsten wäre auch diese Wahl gleich ausgegangen und es wären die gleichen 18 Personen über den 50% gelandet. Bei der letzten Wahl wäre auch niemand zusätzlich in den MR gewählt worden, weil es keiner der anderen Kandidaten über die 50% geschafft hätte. 

Dass die Nein-Stimmen für einen nennenswerten Unterschied sorgen würden, ist ein Mythos. Rechne es gerne nach, die Zahlen kannst du den MV-Protokollen entnehmen. Man kann das Thema sicher diskutieren, das haben wir ja auch getan. Am Ende muss man für sich entscheiden, ob überwiegt, der Mitgliederversammlung auch die Ablehnung von Kandidierenden zu ermöglichen, oder ob man den Kandidierenden diese Ablehnung nicht zumuten möchte. Ein schönes Gefühl ist es sicher nicht, wenn man sich engagiert und die Mehrheit auf Nein drückt. Es hilft aber nicht die Diskussion zusätzlich aufzuladen, indem man behauptet, der aktuelle Modus erlaube der Szene (denn darum geht es doch am Ende) ihr nicht genehme Kandidierende zu verhindern. 

Und wie schon beim Stammtisch angekündigt, nehmen wir das Thema nochmal mit in die weitere Diskussion. 

Dosenbier

Zitat von: LinkeKlebe am Sonntag, 21.Jun.2026, 10:09:38Ich habe das nicht aufgeführt, weil ich primär die vorgestellten Änderungen aufzeigen wollte, nicht die Diskussion vor Ort zusammenfassen. Dafür habe ich ja den Livestream verlinkt. Selbsterklärend.

Bzgl. der Nein-Stimmen muss man klar sagen, dass die Behauptung, damit die Wahl zu Gunsten gewisser Gruppen drehen zu können, schlichtweg falsch ist. Ich habe das nach dem Stammtisch mal für die letzten beiden MR-Wahlen geprüft: Die letzte Wahl wäre exakt gleich ausgegangen. Bei der Wahl davor hätte sich ein Tausch bei den Nachrückern ergeben, ansonsten wäre auch diese Wahl gleich ausgegangen und es wären die gleichen 18 Personen über den 50% gelandet. Bei der letzten Wahl wäre auch niemand zusätzlich in den MR gewählt worden, weil es keiner der anderen Kandidaten über die 50% geschafft hätte.

Dass die Nein-Stimmen für einen nennenswerten Unterschied sorgen würden, ist ein Mythos. Rechne es gerne nach, die Zahlen kannst du den MV-Protokollen entnehmen. Man kann das Thema sicher diskutieren, das haben wir ja auch getan. Am Ende muss man für sich entscheiden, ob überwiegt, der Mitgliederversammlung auch die Ablehnung von Kandidierenden zu ermöglichen, oder ob man den Kandidierenden diese Ablehnung nicht zumuten möchte. Ein schönes Gefühl ist es sicher nicht, wenn man sich engagiert und die Mehrheit auf Nein drückt. Es hilft aber nicht die Diskussion zusätzlich aufzuladen, indem man behauptet, der aktuelle Modus erlaube der Szene (denn darum geht es doch am Ende) ihr nicht genehme Kandidierende zu verhindern.

Und wie schon beim Stammtisch angekündigt, nehmen wir das Thema nochmal mit in die weitere Diskussion.
Ein Bettler und ein Millionär haben statistisch gesehen jeweils eine halbe Million.

Wenn ihr die Möglichkeiten der Neinstimmen weiter manifestiert, werdet ihr tendenziell gewohnte Wahlergebnisse bekommen. Interessengruppen abseits der Südkurve e.V. bleiben jedoch unterrepräsentiert. Was die Legitmation und Anerkennung der Gremienstruktur extrem schadet. Da Neinstimmen relative Mehrheiten egalisieren. Diese Mehrheiten  sind meist für eine Vollbesetzung  vonnöten. Bei dem ganzen Konstrukt, fehlt mir eine so eine Art Minderheitenschutz, der auch dafür sorgt, dass alle Interessensgruppen vertreten werden und keine übervorteilt wird. Corporate Gouvernance wurde dies auch glaub ich häufig genannt. Dies sollte sich bereits im Wahlsystem wieder finden und nicht nur als Aufgabe  in einer Klüngelmanier an bestimmte Mandatsträger verteilt werden. 

Beim der letzten Mitgliederratswahl ist die Liste der Südkurve e.V. 1:1 gewählt wurden. Ein Block der sich parteiähnlich mit einer Fraktionsdisziplin bei den jeweiligen Abstimmungen organisiert, lenkt somit den ganzen Verein.

Als begünstigter Mandatsträger macht man sich einen schlanken Fuß, wenn bei den Satzungsänderungen darauf verzichtet mehr Corporate Gouvernance systematisch zu implementieren
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Oropher

Genial wie du alle Tatsachen und Argumente die dir aufgezeigt wurden geflissentlich ignorierst.

LinkeKlebe

Zitat von: Dosenbier am Sonntag, 21.Jun.2026, 12:07:00Beim der letzten Mitgliederratswahl ist die Liste der Südkurve e.V. 1:1 gewählt wurden. Ein Block der sich parteiähnlich mit einer Fraktionsdisziplin bei den jeweiligen Abstimmungen organisiert, lenkt somit den ganzen Verein.
Nochmal: Ohne Nein-Stimmen wäre das Wahlergebnis genau gleich ausgefallen. Zumindest, wenn man annimmt, dass ein kandidierendes Mitglied auch in einem anderen Modus mindestens 50% der Stimmen erhalten muss. Und dass man eine Mehrheit der MV von sich überzeugen muss, wenn man in ein wichtiges Gremium einziehen möchte, halte ich ehrlich gesagt für sinnvoll. 

Dosenbier

Es ist doch klar, dass dieses Prinzip (Neinstimmen und keine relativen Mehrheiten) beim Mitgliederrat klar gegen das Corporate Gouvernance verstößt bzw konterkariert. Dass du es auf Teufel komm raus verteidigst, ist zumindest nicht uneigennützig. 

In einem zweiten Wahlgang sind relative Mehrheiten sogar für das Präsidium zulässig. Und soll auch so bleiben. Was macht denn den Mitgliederrat wichtiger?
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p_m

Vorschlag zur Güte: Wir entwerfen einen Änderungsantrag zum Änderungsantrag der Satzung, in dem eingearbeitet wird, dass in Gremien maximal fünf Leute sein dürfen, die sich der Südkurve zugehörig fühlen. Das gleiche gilt dann auch für die Ost-, West- und Nordkurve. So können endlich auch die Nordkurvensitzer, die sich immer schon zu den Stehplätzen zugehörig fühlten, auch auf dem Papier als Südkurvenleute gelten, wohingegen auch die Pleitegeier mit Stehplatzdauerkarte, die gern auf West wären, sich für diesen Wahlkreis aufstellen lassen könnten. VIPs bekommen eine Sonderbehandlung und dürfen, ähnlich zu UK, dann in ein ebenfalls neu zu kreierendes ,,House of Lords/Goats" nominiert werden. Auch diese Minderheit wäre somit vor Betrugsversuchen wie dem o.g. geschützt.  
"In der Dummheit liegt eine Zuversicht, worüber man rasend werden möchte."

p_m

Zitat von: LinkeKlebe am Sonntag, 21.Jun.2026, 12:22:12Nochmal: Ohne Nein-Stimmen wäre das Wahlergebnis genau gleich ausgefallen. Zumindest, wenn man annimmt, dass ein kandidierendes Mitglied auch in einem anderen Modus mindestens 50% der Stimmen erhalten muss. Und dass man eine Mehrheit der MV von sich überzeugen muss, wenn man in ein wichtiges Gremium einziehen möchte, halte ich ehrlich gesagt für sinnvoll.
Aber der Minderheitenschutz! Wann kommen Frauen, Religions- und Behindertenquoten für Gremien? Oder Quoten nach finanziellem Einkommen? (bitte nicht antworten)
"In der Dummheit liegt eine Zuversicht, worüber man rasend werden möchte."

Dosenbier

Zitat von: p_m am Sonntag, 21.Jun.2026, 12:38:47Aber der Minderheitenschutz! Wann kommen Frauen, Religions- und Behindertenquoten für Gremien? Oder Quoten nach finanziellem Einkommen? (bitte nicht antworten)

Wenn ich von Minderheitenschutz im Mitgliederrat spreche, meine ich nicht gesellschaftliche Minderheiten, sondern demokratische Meinungsminderheiten. Das ist ein wichtiger Unterschied. Es geht nicht darum, bestimmte Personengruppen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder anderer Merkmale zu bevorzugen. Es geht darum, dass auch Mitglieder mit einer anderen Auffassung als die jeweilige Mehrheit im Gremium vertreten sind.

Minderheitenschutz bedeutet nicht, dass Minderheiten bestimmen. Er bedeutet lediglich, dass sie existieren dürfen, ohne aus den Gremien mathematisch ausgelöscht zu werden. Selbst der Bundestag hat das verstanden. Warum ausgerechnet ein Verein mit über 160.000 Mitgliedern glauben sollte, ein einziges Meinungslager könne die gesamte Mitgliedschaft widerspiegeln, erschließt sich mir nicht.
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LinkeKlebe

Zitat von: Dosenbier am Sonntag, 21.Jun.2026, 12:32:35In einem zweiten Wahlgang sind relative Mehrheiten sogar für das Präsidium zulässig. Und soll auch so bleiben. Was macht denn den Mitgliederrat wichtiger?
Wie kommst du darauf? Ein Team muss die absolute Mehrheit erhalten, sonst ist es nicht gewählt. Das gilt auch für einen zweiten Wahlgang. 

Da du aber ohnehin nicht auf die Argumente eingehst, die man dir liefert, verabschiede ich mich aus der Diskussion und genieße lieber die Sonne. 

Dosenbier

Zitat von: LinkeKlebe am Sonntag, 21.Jun.2026, 12:54:53Wie kommst du darauf? Ein Team muss die absolute Mehrheit erhalten, sonst ist es nicht gewählt. Das gilt auch für einen zweiten Wahlgang.

Da du aber ohnehin nicht auf die Argumente eingehst, die man dir liefert, verabschiede ich mich aus der Diskussion und genieße lieber die Sonne.
Wenn ich 3 Kandidaten Teams habe und keines erzielt die absolute  Mehrheit, wird der zweite Wahlgang so skaliert, dass aus relativen Mehrheiten eine absolute erfolgt. Ich lasse mir von euch keinen Sand in die Augen streuen. Das sind keine Argumente, auf die man sachlich eingehen kann bzw. sollte.
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Oropher

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märkel

das ist das wesen einer stichwahl. aber auch bei einer stichwahl gewinnt keiner, der weniger als 50% zustimmung bekommt.
Die Mutter des Schwachkopfs ist ständig schwanger.

Drahdiaweng

Als wäre die WM und die Transferperiode nicht schon schlimm genug....
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Dosenbier

Zitat von: märkel am Sonntag, 21.Jun.2026, 14:19:54das ist das wesen einer stichwahl. aber auch bei einer stichwahl gewinnt keiner, der weniger als 50% zustimmung bekommt.

Der Unterschied ist, dass bei einer Stichwahl die Anhänger unterlegener Kandidaten im zweiten Wahlgang weiterhin Einfluss auf das Ergebnis haben. Ihre Stimmen fließen in die finale Entscheidung ein. Beim Mitgliederrat kann dagegen eine relevante Minderheit trotz erheblicher Unterstützung am Ende ohne jede Vertretung bleiben. Es geht also nicht um die Frage, wer gewinnt, sondern darum, ob unterschiedliche Meinungsströmungen im Gremium überhaupt sichtbar werden.

Für den Vorstand ist ein Mehrheitsprinzip naheliegend, weil ein handlungsfähiges Leitungsgremium benötigt wird. Der Mitgliederrat soll dagegen gerade die Mitgliedschaft repräsentieren und den Vorstand im deren Sinne kontrollieren. Bei einem Kontroll- und Repräsentationsorgan spricht daher deutlich mehr für eine Abbildung verschiedener Meinungen als für ein reines Mehrheitsmodell.

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Mr. Mamosa

Zitat von: Dosenbier am Sonntag, 21.Jun.2026, 21:34:21Bei einem Kontroll- und Repräsentationsorgan spricht daher deutlich mehr für eine Abbildung verschiedener Meinungen als für ein reines Mehrheitsmodell.


Bei einem Gremium von maximal 15 Personen finde ich es gerade aus demokratiepolitischer Perspektive problematisch, Meinungen quotiert abzubilden. Bei einer so geringen Personenzahl würden die "Meinungsminderheiten" weit jenseits ihrer tatsächlichen Meinungsmacht repräsentiert werden. Aber das ist noch demokratietheoretische Prosa.

Ganz praktisch frage ich mich, wie du dir ein solches Modell überhaupt vorstellst? Wie sollen realistisch gesehen einzelne Kandidaten einer "Meinung" zugeordnet werden? Gibt es vorab einen Fragenkatalog, den alle ausfüllen müssen und anhand dem man die Kandidaten dann auf irgendeiner X/Y-Skala zurodnet? Wo macht man den Cut was noch zu Meinung A und was zu Meinung B gehört?
Also ohne einer Form von Interessenaggregation - was in einer Demokratie u.a. die Funktion von Parteien ist - funktioniert deine Forderung doch gar nicht. Das würde dann aber voraussetzen, dass die Meinungsströmungen, die deiner Ansicht nach unterrepräsentiert sind und daher einer Quotierung bedürfen, einen gewissen Organisationsgrad aufweisen, wie es derzeit bei Südkurve e.V. der Fall ist. Wenn sie es dann nicht schaffen, sich auf ähnlichem Niveau zu organisieren, dann kann man wohl unterstellen, dass sie entweder 

a) doch nicht so viele Personen hinter ihren Interessen vereint kriegen und es damit folglich auch nicht verdient haben, direkt repräsentiert zu werden (nicht jede Splittermeinung ist so relevant, dass sie einer direkten Repräsentation bedarf, 5%-Hürde lässt grüßen)

b) ihnen ihre Themen dann doch nicht so wichtig ist, dass sie den Aufwand betreiben möchten, sich in dem Maße zu organisieren, dass sie auch Wahlen gewinnen oder zumindest Leute von sich in den MR kriegen. Aber dann sehe ich auch keinen Grund, dieses fehlende Engagement noch mit einem quotierten Platz zu belohnen, weil "Meinungsvielfalt muss abgebildet werden". 

Es steht jedem frei, sich ähnlich zu organisieren und Mehrheiten zu beschaffen, wie es Südkurve e.V. tut, da wird niemand von abgehalten. Dass es aber sonst niemand auf die Kette kriegt, ist für mich aber weniger ein Zeichen eines dysfunktionalen Wahlsystems, sondern vielmehr, dass die mögliche Opposition entweder zu klein oder zu faul ist, um eine nennenswerten Gegenentwurf darzustellen.