Autor Thema: 18. Spieltag: 1899 Hoffenheim - 1.FC Köln  (Gelesen 20946 mal)

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Online Wormfood

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Re: 18. Spieltag: 1899 Hoffenheim - 1.FC Köln
« Antwort #900 am: Montag, 25.Jan.2021, 13:25:58 »
Es fehlt vor allem ein schnelles und technisch versiertes Mittelfeld, das mit wenigen Spielzügen von der Verteidigung in den Angriff schaltet und die Spitze mit den Bällen versorgt,

Unwahrscheinlich, dass ein Gönner mal eben 40 Milliönchen springen lässt oder wir den für uns sportlich wertlosen Modeste für 35 Millionen nach Dubai verkaufen können. Selbst ein sensationell erfolgreiches Leihgeschäft wie mit Uth vor einem Jahr wird uns kaum nochmal gelingen. Also werden es die vorhandenen Spieler richten müssen.
Am Ende des Tages fokussieren wir uns auf die Freistellung von Horst Heldt.

Offline bickendorfer

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Re: 18. Spieltag: 1899 Hoffenheim - 1.FC Köln
« Antwort #901 am: Montag, 25.Jan.2021, 16:11:51 »
Ich fand, dass der FC gegen Hoffenheim mit das erste mal wirklich gefällig kombiniert hat und auch eine gewisse Passsicherheit gezeigt hat, die sonst oftmals auch das große Problem war. Das sah mir wirklich etwas strukturierter und eingespielter aus als sonst. Von daher ein kleiner Fortschritt. Das heißt aber nicht, dass wir nicht weiterhin massive Probleme haben. Die da wären:


1. Flanken, Flanken, Flanken! Was sind die schlecht... Wir brauchen nicht über einen Mittelstürmer zu sprechen, wenn keine vernünftigen Hereingaben zu Stande kommen. (Hat ja auch mit Anderson nicht funktioniert). Kandidaten für schlechte Flanken sind hier, Easy, Wolf, Katterbach, sonst auch sehr gerne Jacobs.
2. Strafraumbesetzung. Wechselseitig bedingt mit 1.
3. Abschlüsse: Harmlos und oft auch gar nicht vorhanden, Fernschüsse funktionieren nicht, weil weder Hector, noch Skhiri, Jakobs, Easy und co. einen brauchbaren Schuss haben. Das selbe gilt eigentlich auch für Wolf, der zwar einen harten Schuss hat, aber in meinen Augen weder Timing noch die nötige Konzentration mitbringt. Wirkt immer sehr überhastet und fahrig bei ihm.
4. Defensive, individuelle Fehler. Defensiv stehen wir eigentlich immer recht gut. Nutzt aber nichts wenn wir in jedem Spiel diese unerklärlichen  Aussetzer drin haben. Das ist aber noch am ehesten abzustellen, wenn man mal ein bisschen am Selbstbewusstsein arbeiten würde und nicht ständig diese, ich nenne es jetzt mal, "Verlierermentalität", mit sich rumträgt.


Ich denke, dass man (ein möglicher neuer Trainer) sowohl an den Punkten 1. und 2. sehr gut ansetzen können. Für Punkt 4 sehe ich vor allem die Mannschaft auch in der Pflicht. Bzw. hier besteht auch die Hoffnung, dass hier ein neuer Trainer auch nochmal neue Impulse geben könnte.

Offline rudde

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Re: 18. Spieltag: 1899 Hoffenheim - 1.FC Köln
« Antwort #902 am: Montag, 25.Jan.2021, 17:39:36 »



Ein technisches Mittelfeld haben wir natürlich nicht, das ist eine der Hauptursachen für unsere Stolperei nach vorne. Ist man kritisch haben wir auch keinen Sturm und leider auch keine stabile Abwehr. Mit anderen Worten,   - wir haben nichts was Klasse ist. Etwas was mir seit vielen Jahren aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass wir nie eine Mannschaft mit Balance haben, nichts passt da zusammen. Es fehlt aber auch an Basic Können. Viele können keine anständige Flanke schlagen, immer sieht man ständige Probleme z.B. bei der Ballannahme, das Passspiel meistens ins Nirvana. Kommen wir einmal über die Seiten an den gegnerischen Strafraum ist entweder Ende oder es kommt eine unverwertbare Flanke und in der Mitte des Strafraums wäre ohnehin niemand der verwandeln könnte. Und wer schiesst gut? Keiner!
Unter diesen Voraussetzungen ist es schwierig ein Spiel zu gewinnen, auch wenn der Einsatz oft stimmt. Die Verantwortlichen die den Kader zusammengestellt haben sollten sich eine andere Beschäftigung suchen oder man muss sie dazu zwingen, so geht es nicht weiter.


Natürlich können wir gegen Bielefeld gewinnen, ich glaube es allerdings nicht! (zum Glück bedeutet das nichts)
Mainz ist noch lange nicht abzuschreiben, auch die Relegation kann für uns nur ein Traum sein.
Das alles zeigt wie weit wir gekommen sind, nämlich zur Endhaltestelle.  :icon_smile_dom2: :icon_smile_dom2: :icon_smile_dom2: