Autor Thema: Markus Gisdol - Cheftrainer  (Gelesen 251425 mal)

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Offline dackelclubber

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #180 am: Sonntag, 24.Nov.2019, 18:17:08 »

Insgesamt blieben gestern nur Frankfurt gegen Wolfsburg beide Teams unter der aufgerundeten Laufleistung vom Effzeh.


Und das hatte einen simplen Grund, insgesamt 35 Spielunterbrechungen wegen Fouls in dem Spiel und nochmal 13 wegen Ecken.

Offline LuckyStrike

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #181 am: Sonntag, 24.Nov.2019, 18:24:46 »
Nur einmal so:
Die Spieler von den Eisernen wollen ja auch unbedingt und sind gestern 126 km gelaufen, während die Gladdies 121 km während des Spiels zurückgelegt haben.

Insgesamt blieben gestern nur Frankfurt gegen Wolfsburg beide Teams unter der aufgerundeten Laufleistung vom Effzeh.


Die Spieler der genannten Vereine sind auch ALLE um ein vielfaches schneller als die des FC. Ergo können die in 90 Minuten auch mehr km zurücklegen.
Ein Karnickel läuft auch mehr als ne Schildkröte in der selben Zeit.;) :D

Offline Till1317

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #182 am: Sonntag, 24.Nov.2019, 18:29:07 »
Und das hatte einen simplen Grund, insgesamt 35 Spielunterbrechungen wegen Fouls in dem Spiel und nochmal 13 wegen Ecken.

Die Puppenkiste eben 114,8 km Laufleistung, während die Berliner Luft nur für 109,49 km die Selbige hatten.

Offline FC.Ruhrpott

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #183 am: Sonntag, 24.Nov.2019, 18:31:27 »
Die Spiele der U21 kann man sich teilweise auch hinterher noch auf sporttotal.tv anschauen. Gestern gegen Oberhausen hat er einen Weitschuss per Fuß in die Mitte gelenkt und hatte Glück, dass ein Verteidiger noch vor dem Oberhausener Stürmer klären konnte. Kann mir vorstellen, was hier los wäre, wenn Horn sich sowas erlaubt hätte. Aufgefallen ist mir bei Krahl, dass er hohe Bälle locker herunterpflückt.


Jepp.

Horn hat bei mir (wie auch wahrscheinlich vielen anderen Fans) mittlerweile weniger Kredit als ein Krahl, wenn man ihm hoffentlich mal ne Chance in der A-Elf gibt.

Das liegt aber auch in der Natur der Sache. Ich denke, man sollte es mal mit einem Ersatz versuchen.

Online mutierterGeißbock

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #184 am: Sonntag, 24.Nov.2019, 18:33:54 »
Ich denke auf der Torwartposition wird, wenn überhaupt, frühestens in der Winterpause mal drüber nachgedacht was zu ändern. Dieses Fass wird Gisdol vorher ganz bestimmt nicht aufmachen wollen.
Dann halte ich es wie Sun Tzu, sitze am Flussufer und warte, bis die Leichen meiner Gegner an mir vorbeitreiben.

Online Drahdiaweng

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #185 am: Sonntag, 24.Nov.2019, 18:36:08 »
Ich denke auf der Torwartposition wird, wenn überhaupt, frühestens in der Winterpause mal drüber nachgedacht was zu ändern. Dieses Fass wird Gisdol vorher ganz bestimmt nicht aufmachen wollen.

Da wird nix passieren. Bin ich mir sicher.
EIN BISSCHEN MEHR RESPEKT, BITTE!!

Online mutierterGeißbock

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #186 am: Sonntag, 24.Nov.2019, 18:38:51 »
Da wird nix passieren. Bin ich mir sicher.
Glaube ich auch. Aber vor der Winterpause erst recht gar nicht.
Dann halte ich es wie Sun Tzu, sitze am Flussufer und warte, bis die Leichen meiner Gegner an mir vorbeitreiben.

Offline MG56

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #187 am: Sonntag, 24.Nov.2019, 20:57:26 »
Pro Spiel wieder ein typischer Horn und wir bleiben bis zum Winter unter zehn Punkten.
Was ist schon ein schlappes Argument gegen eine starke Behauptung ?

Offline Digger79

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #188 am: Sonntag, 24.Nov.2019, 21:06:27 »
Mit dieser Truppe gewinnst Du keinen Blumentopf. Alleine das heutige Ergebnis von Mainz muss zum Nachdenken anregen bzw. Für Klarheit t sorgen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der ein oder andere Spieler keine Vorvorbereitung absolviert hat, maximal ist der Hund von Höger und Co den Trainingsplan gelaufen.

Bitter für diesen Verein. Ich freue mich darauf die Schießbude der Liga zu sein, von Hohn und Spott überhäuft und am Ende bemitleidet zu werden.


Wer gegen den Wind pisst, wird Sturm ernten👆🏾

Offline Till1317

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #189 am: Sonntag, 24.Nov.2019, 21:50:32 »
Pro Spiel wieder ein typischer Horn und wir bleiben bis zum Winter unter zehn Punkten.

Deshalb müsste Gisdol eigentlich unbedingt ein Zeichen setzen und konsequenterweise, wenn er auf Erfahrung setzen möchte und Krahl noch ein Grünling ist, tatsächlich unsere Torwart-Nummer 2 bringen, natürlich nur nach reichlicher Gabe von Medikamenten gegen Diarrhoe.

Thomas Kessler ist zwar auch öfters für eine Slapstick-Einlage gut, treibt im Training aber immer die Mitspieler an, beispielsweise wie sie wo in Position laufen sollten, wie dies früher Kevin McKenna oder Marvin Matip gemacht haben.

Das wäre zumindest gegenüber Horn eine klare Ansage von Gisdol. Alles Andere wäre reine Zeitverschwendung.

Offline drago

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #190 am: Montag, 25.Nov.2019, 03:51:54 »
Wann hast Du Krahl zuletzt spielen sehen?

man muss keine einzige alternative zu horn spielen sehen, um zu wissen dass man handeln MUSS.

in mainz kann man sehr gut sehen, was ein guter keeper (bzw einer, der auch mal gute spieltage erwischt) ausmacht. da gewinnt man dann gegen den FC und gegen hoffenheim, obwohl der gegner mehr als genug chancen hat, das spiel komplett anders zu gestalten.

und bei uns turnt dann halt ein horn rum, der die spiele AKTIV verliert (nichtmal nur passiv durch "nichts besonderes leisten", sondern aktiv durch fehler).

ein guter keeper ist essentiell dafür, die klasse zu halten. er hält punkte fässt (SIEHE MAINZ!) und er sorgt für sicherheit. wenn ich als verteidiger weiss, dass hinter mir quasi gar keiner mehr ist (bei horn ist es fast noch schlimmer, leistungstechnisch kann man fast ohne keeper antreten, gleichzeitig motzt er seine vorderleute noch an), dann bin ich automatisch mehr unter druck und mache fast zwingend "aus nervösität" fehler.
es ist kein zufall, dass wir zur fahrstuhlmannschaft mutiert sind und in der gesamten zeit so gut wie nie einen richtig guten schnapper am start hatten. als horn in form war, hatten wir mit dem abstieg nichts zu tun. der druck im abstiegskampf ist gross (damit meine ich nicht den angeblich durch die fans verursachen), und ein keeper wie horn hinten drin potentiert den druck auf das gesamte team.

gleichzeitig ist das signal an das  team fatal, dass solch ein nichtleister unangreifbar ist und sich jede woche vor die presse stellen und labern darf. egal wie schlecht die alternativen auch sein mögen, man MUSS ein zeichen setzen, und mit etwas glück kommt dabei auch ein besserer schnapper in die erste elf als aktuell vorhanden. die chance, dass es schlechter wird, liegt bei genau 0%

Offline MC41

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #191 am: Montag, 25.Nov.2019, 06:37:01 »
Und man muß kein Prophet sein um zu wissen, dass dies die Mannschaft auch bis oben hin ankotzt.

Also klar hat jeder für sich selbst genug Probleme und ich glaube abzüglich Marco Höger (und Timo Horn) ist sich jeder dessem bewusst, dass er grobe Scheiße abliefert, nur kann diese Art von Horn einfach nur jeden ankotzen von oben bis unten.

Als Torwart muß man auf dem Platz laut sein, Leute wachrütteln und alles, nur wenn du gerade mal wieder den halben eingesprungenen Köpke gemacht hast (zwei Schritte nach rechts um drei nach links zu fliegen und den Ball zu HALTEN [deswegen nur der halbe Köpke, weil mit dem halten hapert es was bei Timo Nationale]) um dann die Leute anzukacken, machst du dich unglaubwürdig bis unters Dach.

Offline Ninja

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #192 am: Montag, 25.Nov.2019, 07:14:59 »
Wenn Gisdol was erreichen will, muss er die richtigen Schlüsse aus dem Desaster in Leipzig ziehen. Die Mannschaft ist komplett satt und fertig. Es gibt keinen Biss mehr und niemand glaubt mehr an sich. In der Konstellation wird man mit weniger als 20 Punkten absteigen.

Er muss jetzt ganz konsequent die Spieler aussortieren, die keine Leistung bringen. Dabei sollte er sich mal die Spiele in dieser Saison anschauen und vielleicht nochmal einen Blick in die beiden vorherigen Saisons werfen. Spieler wie Risse, Horn, Höger und Co. sollte man schleunigst in die Trainingsgruppe 2 schicken. Dann können die bis zur Winterpause zu dem Schluss kommen, das man besser die Profilaufbahn beendet.


Weil der Klügere nachgibt, regieren die Dummen die Welt....

Offline I.Ronnie

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #193 am: Montag, 25.Nov.2019, 08:51:58 »
Nur einmal so:
Die Spieler von den Eisernen wollen ja auch unbedingt und sind gestern 126 km gelaufen, während die Gladdies 121 km während des Spiels zurückgelegt haben.

Insgesamt blieben gestern nur Frankfurt gegen Wolfsburg beide Teams unter der aufgerundeten Laufleistung vom Effzeh.



Fußball ist kein Staffellauf. Wäre es so einfach, dass die Mannschaft, die mehr läuft, auch die Spiele gewinnt, dann wäre die Ultramarathontruppe von difösi jedes Jahr Deutscher Meister.

Gegen Leipzig standen wir tief und haben versucht, Leipzip nicht die Räume zwischen den Ketten anzubieten. Da läufst du eben weniger, weil du mit 10 Mann extrem dicht in der eigenen Hälfte stehst. Unsere Laufleistung war u.a. das Ergebnis taktischer Maßgaben.

Ich weiß auch nicht, was sich mancher hier vorstellt, wie ein Profifußballer seine Kilometer pro Spiel zusammenbekommen soll. Für mich ist eine geringe Mannschaftslaufleistung auch ein Indiz für mangelnde Sicherheit bei der Raumaufteilung. Wenn ich nicht sicher bin, wann ich in welche Räume laufen soll, dann verpasse ich eben auch die Momente, wo ich hätte laufen müssen. Wenn man jedem Spieler nur genug Einsatz unterstellt, wenn am Ende 12-13 Km auf der Uhr stehen, dann sieht ein Fußballspiel von uns bald aus wie die Balljagd bei einem Bambinispiel - also zehnmal Cordoba.

Die Situation ist für die Mannschaft scheiße. Es mag ein paar Spieler geben, die einen schlechten Einfluss auf die Truppe haben, aber die Mannschaft ist in erster Linie verunsichert und sie hat keine Erfolgserlebnisse, also kein Selbstvertrauen. Die Laufleistung wird steigen, wenn sich die Mannschaft in einem System sicher fühlt und jeder weiß, was er zu tun hat.
Da nich für!

Offline Juto

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #194 am: Montag, 25.Nov.2019, 08:56:15 »
Toll. Jetzt hast du mir noch Hoffnung gemacht, dass wir auch mit 10 Mann 5:1 auswärts gewinnen können.
anno 1317

How good is the goat? Köln, Köln, Köln, Köln, Köln....

Offline Ninja

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #195 am: Montag, 25.Nov.2019, 08:57:30 »


Fußball ist kein Staffellauf. Wäre es so einfach, dass die Mannschaft, die mehr läuft, auch die Spiele gewinnt, dann wäre die Ultramarathontruppe von difösi jedes Jahr Deutscher Meister.

Gegen Leipzig standen wir tief und haben versucht, Leipzip nicht die Räume zwischen den Ketten anzubieten. Da läufst du eben weniger, weil du mit 10 Mann extrem dicht in der eigenen Hälfte stehst. Unsere Laufleistung war u.a. das Ergebnis taktischer Maßgaben.

Ich weiß auch nicht, was sich mancher hier vorstellt, wie ein Profifußballer seine Kilometer pro Spiel zusammenbekommen soll. Für mich ist eine geringe Mannschaftslaufleistung auch ein Indiz für mangelnde Sicherheit bei der Raumaufteilung. Wenn ich nicht sicher bin, wann ich in welche Räume laufen soll, dann verpasse ich eben auch die Momente, wo ich hätte laufen müssen. Wenn man jedem Spieler nur genug Einsatz unterstellt, wenn am Ende 12-13 Km auf der Uhr stehen, dann sieht ein Fußballspiel von uns bald aus wie die Balljagd bei einem Bambinispiel - also zehnmal Cordoba.

Die Situation ist für die Mannschaft scheiße. Es mag ein paar Spieler geben, die einen schlechten Einfluss auf die Truppe haben, aber die Mannschaft ist in erster Linie verunsichert und sie hat keine Erfolgserlebnisse, also kein Selbstvertrauen. Die Laufleistung wird steigen, wenn sich die Mannschaft in einem System sicher fühlt und jeder weiß, was er zu tun hat.

Klar hängt die Laufleistung von der Statik des Spiels ab. Wenn du aber gegen einen Gegner wie Leipzig, der technisch stärker ist auch noch 2 km weniger läufst, dann kommt am Ende genau das raus, was wir gesehen haben. Wir sind chancenlos - vorne und hinten.

Wenn keiner versucht sich freizulaufen, kann ich auch keinen anspielen. Und dann ist der Ball weg. Und wenn ich nichtmal hinterher laufe, dann kommen die Leipziger eben immer wieder frei zum Abschluss, obwohl wir schon tief stehen.

Laufleistung ist beim FC seit 3 Jahren eine absolute Katastrophe und so gehen dann die Spiele auch aus. Wenn ich als schwächere Mannschaft nicht mehr investiere als der Gegner werde ich kein Spiel gewinnen.
Weil der Klügere nachgibt, regieren die Dummen die Welt....

Offline dackelclubber

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #196 am: Montag, 25.Nov.2019, 09:02:07 »
Da hast Du natürlich im Prinzip recht mit der "Laufleistung ist nicht alles", aber dass wir ausgerechnet bei unseren stabilsten Saisonleistungen mit verdienten vier Punkten gegen Schalke (115 KM) und Paderborn (120 KM) mehr gelaufen sind als der Gegner - in beiden Fällen übrigens mit je deutlich weniger Ballbesitz - ist aber schon ein sehr starkes Indiz dafür, dass es die Mannschaft mit dem Thema Intensität über 90 Minuten vorher und nachher nicht so genau nimmt. Was Beierlorzer so ja auch im Vorfeld von Schalke/Paderborn angesprochen hat.

Online mutierterGeißbock

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #197 am: Montag, 25.Nov.2019, 10:34:56 »
Morgen wird zwei mal trainiert. Die Truppe wird fix und fertig sein.
Dann halte ich es wie Sun Tzu, sitze am Flussufer und warte, bis die Leichen meiner Gegner an mir vorbeitreiben.

Offline Rheineye

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #198 am: Montag, 25.Nov.2019, 11:10:14 »
Die werden sich Samstag dafür revanchieren
Danke Markus, nun aber schnell weg

Offline Smiza

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #199 am: Montag, 25.Nov.2019, 11:13:17 »
Morgen wird zwei mal trainiert. Die Truppe wird fix und fertig sein.

Dafür wird der Rest der Woche locker auslaufen gelassen
Versammlungsleiter Ritterbach: "Psssssshhhhhhhhht!"
Ex-Kieler Drexler: „Der Trainer [Anm.: M.Anfang] war ein großer Faktor, weil sein Spielsystem ein Bessermacher-System ist[...]."

Offline Der Templer

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #200 am: Montag, 25.Nov.2019, 11:41:01 »
Die werden sich Samstag dafür revanchieren

Die verlieren ja so oder so. Aber dann tut es wenigstens diese Woche mal den Herrschaften ein bisschen weh. Verdient haben sie sich den "Hügel der Schmerzen" von Felix M.
FC: spürbar schlecht

Offline lynnejim

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #201 am: Montag, 25.Nov.2019, 12:05:35 »


Fußball ist kein Staffellauf. Wäre es so einfach, dass die Mannschaft, die mehr läuft, auch die Spiele gewinnt, dann wäre die Ultramarathontruppe von difösi jedes Jahr Deutscher Meister.

Gegen Leipzig standen wir tief und haben versucht, Leipzip nicht die Räume zwischen den Ketten anzubieten. Da läufst du eben weniger, weil du mit 10 Mann extrem dicht in der eigenen Hälfte stehst. Unsere Laufleistung war u.a. das Ergebnis taktischer Maßgaben.

Ich weiß auch nicht, was sich mancher hier vorstellt, wie ein Profifußballer seine Kilometer pro Spiel zusammenbekommen soll. Für mich ist eine geringe Mannschaftslaufleistung auch ein Indiz für mangelnde Sicherheit bei der Raumaufteilung. Wenn ich nicht sicher bin, wann ich in welche Räume laufen soll, dann verpasse ich eben auch die Momente, wo ich hätte laufen müssen. Wenn man jedem Spieler nur genug Einsatz unterstellt, wenn am Ende 12-13 Km auf der Uhr stehen, dann sieht ein Fußballspiel von uns bald aus wie die Balljagd bei einem Bambinispiel - also zehnmal Cordoba.

Die Situation ist für die Mannschaft scheiße. Es mag ein paar Spieler geben, die einen schlechten Einfluss auf die Truppe haben, aber die Mannschaft ist in erster Linie verunsichert und sie hat keine Erfolgserlebnisse, also kein Selbstvertrauen. Die Laufleistung wird steigen, wenn sich die Mannschaft in einem System sicher fühlt und jeder weiß, was er zu tun hat.

Ritter Keule und seine Mannen widerlegen die These m.E. insbesondere in ihren Heimspielen eindrucksvoll. Natürlich bringt eine weltrekordverdächtige Laufleistung nichts, wenn keiner Fussball spielen kann. Besonders für Teams, die individuell und fussballerisch nicht die stärksten sind, ist es jedoch die Basis, um evtl. auch gegen höher einzuschätzende Mannschaften erfolgreich zu
sein. Was sagte der Union-Spieler sinngemäß im Interview nach dem Rüben-Spiel: "Wir wissen, dass wir keine Chance haben, wenn wir einen solchen Gegner spielen lassen. Wir müssen physisch mehr investieren, die Gegenspieler ständig attackieren und ihnen permanent auf den Füssen stehen. Wir wissen was wir zu tun haben und deshalb klappt das so gut."
Beim FC klappt das, von der Einstellungsfrage abgesehen, bei vielen schon deshalb nicht, weil sie offenbar keine erstligareife Fitness mitbringen.
Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn Sie Ihnen nicht gefallen, habe ich noch andere.

Offline globobock77

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #202 am: Montag, 25.Nov.2019, 12:34:21 »
Die Einsicht dass man sich im knüppelhartem, dreckigem Abstiegskampf befindet ist evt. noch nicht überall angekommen in den Köppen.

Offline FC Karre

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #203 am: Montag, 25.Nov.2019, 12:42:19 »
Die Einsicht dass man sich im knüppelhartem, dreckigem Abstiegskampf befindet ist evt. noch nicht überall angekommen in den Köppen.

wenn das der fall wäre, hätte man gute chancen, die spieler entmündigen zu lassen. dann nur noch das clewehrle (weil 1. bezugsperson)  als vormund einsetzen lassen und wir bekommen wenigstens einen teil der kohle zurück.
lol

Offline weisweiler

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #204 am: Montag, 25.Nov.2019, 13:34:27 »
Ritter Keule und seine Mannen widerlegen die These m.E. insbesondere in ihren Heimspielen eindrucksvoll. Natürlich bringt eine weltrekordverdächtige Laufleistung nichts, wenn keiner Fussball spielen kann. Besonders für Teams, die individuell und fussballerisch nicht die stärksten sind, ist es jedoch die Basis, um evtl. auch gegen höher einzuschätzende Mannschaften erfolgreich zu
sein. Was sagte der Union-Spieler sinngemäß im Interview nach dem Rüben-Spiel: "Wir wissen, dass wir keine Chance haben, wenn wir einen solchen Gegner spielen lassen. Wir müssen physisch mehr investieren, die Gegenspieler ständig attackieren und ihnen permanent auf den Füssen stehen. Wir wissen was wir zu tun haben und deshalb klappt das so gut."
Beim FC klappt das, von der Einstellungsfrage abgesehen, bei vielen schon deshalb nicht, weil sie offenbar keine erstligareife Fitness mitbringen.


Ich bin mir sicher, dass das nichts, aber auch gar nichts mit mangelnder Fitness oder schlechter Vorbereitung usw. zu tun hat. Das ist ja größtenteils kein Ding was vom Cheftrainer abhängt, sondern von Spezialisten, die das vorbereiten und durchführen. Die haben wir und die sind nicht schlechter als bei anderen Bundesligisten. Aufgrund der Anbindung an die SpHo eher besser.

Es ist Kopfsache, ob ein Profi Gas gibt und auch wie lange er Gas gibt und sogar, ob er am Ende voll mit Adrenalin immer noch Gas geben könnte oder  platt und kopfschüttelnd auf dem Rasen liegt.
Wir haben zu viele Spieler, die es nicht kickt an ihre eigene körperliche Grenze zu gehen. Topfit sind die alle. Aber den inneren Schweinehund überwinden - das geht nur mit der richtigen inneren Einstellung. Und die fehlt beim Großteil des Teams.
Bin nur aus Spaß hier!

Offline Cikaione

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #205 am: Montag, 25.Nov.2019, 14:31:01 »
Wie schon öfter gesagt und festgestellt, wenn man Tore erzielen will muss man schon ab und an Überzahl vorne generieren oder dementsprechend nachrücken...nur Modeste mit nem langen Ball schicken wird schwierig zumal er nicht mehr diese Explosivität hat.
Also muss ich schon die Körner haben vorne mit reinzugehen und auch schnell wieder zurück zu sprinten um wieder hinter den Ball zu kommen wenn man nicht durchkommt und ihn verliert. Das tut eben weh und da trennt sich die Spreu vom Weizen.
Das geil auf Tore, Abschlüsse zu sein vermisse ich bei uns, die Freude am Zusammenspiel an Kombinationen... was für mich dafür spricht das es entweder teammäßig nicht harmoniert oder man fussballerisch einfach zu schlecht ist, in unserem Fall wahrscheinlich der Worstcase: beides!

Offline maerzer

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #206 am: Montag, 25.Nov.2019, 14:35:52 »
Ich vermisse alles.

Sind einfach wirklich faule lahme Esel alles.

Offline Sihoer

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #207 am: Montag, 25.Nov.2019, 14:41:33 »
Ich denke es ist fast immer so, dass die Hauptproblematik nicht die mangelnden Fähigkeiten sind. Das zeigen alleine immer wieder Mannschaften wie Union.


Unsere Mannschaft hat ein Kopfproblem und es ist Gisdols Aufgabe, herauszufinden, woran es liegt, aus meiner Sicht kommt in Frage:


- Verunsicherung durch unpassendes System (wer fühlt sich auf welcher Position in welcher Ordnung wohl?)
- Schlechte Erfahrungen in den letzten Spielen (Negativspirale)
- Unruhe innerhalb der Mannschaft (Alte Garde vs. ...)
 
und so weiter, aber wenn Gisdol der richtige Trainer ist, erkennt er jetzt zumindest relativ zügig, was die Hauptbaustellen sind. Es ist dann immer noch eine andere Frage, diese auch abzustellen...

Online kilino

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #208 am: Montag, 25.Nov.2019, 16:40:14 »
Ritter Keule und seine Mannen widerlegen die These m.E. insbesondere in ihren Heimspielen eindrucksvoll. Natürlich bringt eine weltrekordverdächtige Laufleistung nichts, wenn keiner Fussball spielen kann. Besonders für Teams, die individuell und fussballerisch nicht die stärksten sind, ist es jedoch die Basis, um evtl. auch gegen höher einzuschätzende Mannschaften erfolgreich zu
sein. Was sagte der Union-Spieler sinngemäß im Interview nach dem Rüben-Spiel: "Wir wissen, dass wir keine Chance haben, wenn wir einen solchen Gegner spielen lassen. Wir müssen physisch mehr investieren, die Gegenspieler ständig attackieren und ihnen permanent auf den Füssen stehen. Wir wissen was wir zu tun haben und deshalb klappt das so gut."
Beim FC klappt das, von der Einstellungsfrage abgesehen, bei vielen schon deshalb nicht, weil sie offenbar keine erstligareife Fitness mitbringen.

Das Zitat vom Unionspieler ist für mich eine ganz klassische "Prozess-vom-Ergebnis-her-gedacht"-Phrase. Denn es gibt keinen statistischen kausalen Zusammenhang zwischen Laufleistung und Erfolg!
Man kann zunächst mal festhalten: Gute Mannschaften lassen Ball und Gegner laufen. Gute Innenverteidiger antizipieren Lauf- und Passwege und lassen sich gar nicht erst in Laufduelle verwickeln. Individuell unterlegene Mannschaften müssen das ganze oft darüber regeln, dass sie mehr dem Ball hinterherjagen oder andere Leistungen bringen, um das Defizit an indivdidueller Klasse aufzufangen. Das klingt logisch.Aber schlechte Mannschaften gewinnen nicht, weil sie mehr laufen! Sondern sie laufen höchstens mehr, weil sie gewinnen! Eine starke Laufleistung ist ein Produkt aus guter Ein- und Aufstellung, Motivation, intakter mentaler Stärke und weil man sich vermutlich auch aufeinander verlassen kann, Bock hat und dann den Extrameter macht. Union hat eine funktionierende Taktik (automatisierte Prozesse wann wer was macht etc.), und weil das funktioniert wird auch mehr gelaufen. Nicht weil mehr gelaufen wird, funktioniert das ganze. Das halte ich für einen Trugschluss. Wenn Union in den ersten 30 Minuten permanent überspielt werden würde weil die Rädchen nicht eineinandergreifen (Der Nebenmann steht dem nicht auf dem Fuß), würden die auch irgendwann weniger laufen, weil funktioniert ja nicht.

Wäre der FC ein auf dem Platz funktionierendes Konstrukt, wäre die Laufleistung im Ergebnis vielleicht höher. Was uns von Union unterscheidet ist aber nicht die Fitness oder der alleinige Wille zum Laufen wenn man sich vor dem Spiel warm macht, sondern das der FC in Sachen taktische Marschrichtung (Wie geht man in ein Spiel?; was will man erreichen? etc.) meilenweit unterlegen ist und Union mental auch in einer ganz anderen Liga spielt. Wenn man unbedingt will, ist die mannschaftliche Laufleistung im Einzelfall ein Indikator (!) für eine funktionierende Taktik bei individuell unterlegenen Mannschaften. Da mag eine Korrealtion bestehen. Es ist aber kein kausaler Zusammenhang herstellbar, weil es von so vielen Faktoren abhängt wie viel die Mannschaft am Ende läuft. Zum Beispiel: Gelbe Karten; Rote Karten; aufrückende Spieler; Gegenspieler bindende Spieler; taktische Wechsel; Konterabsicherung 1 vs. 2.; komplette Zufälligkeiten wie "Ich schieße drei Tore und jedes mal rennen alle 11 Mann zur Trainerbank (geht das schon an 1km pro Tor?).
"Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."

Offline märkel

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Re: Markus Gisdol - Cheftrainer
« Antwort #209 am: Montag, 25.Nov.2019, 16:47:40 »
union berlin ist eine mischung aus torhütern, die keiner kennt, zweitligakickern, satten ex-stars und ex-spielern vom fc. wie kann das sein, dass die uns über sind?
Die Mutter des Schwachkopfs ist ständig schwanger.