Thekenphilosophen - Der Talk (FC-Anteil)

Begonnen von magic, Mittwoch, 24.Aug.2022, 13:23:48

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Dr. Mabuse

Ganz tolle Sonderfolge magic! Wir sind so ca. gleichen Alters (nur paar Monate Unterschied) und immer wenn ich die alten Geschichten (hier die von Flocke) höre kommt es mir immer 1:1 in den Sinn, da exakt so erlebt. Wenn man das mit heute vergleicht kann man das alles umso mehr nicht mehr fassen, was aus diesem Verein geworden ist. Der FC war in den Siebzigern (und natürlich schon in den 60ern) fußballerisch mit das Beste, was es nicht nur alleine in Deutschland so gab. Wenn auch - wie Du völlig richtig erwähntest - leider nicht konstant genug, sonst hätte der FC deutlich mehr Titel (auch internationale). Aber es gab halt immer die Offenbacher Kickers- und Wuppertaler SV-Momente, wie Du die so schön benannt hast.
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magic

Zitat von: Dr. Mabuse am Donnerstag, 20.Mär.2025, 22:52:49Ganz tolle Sonderfolge magic! Wir sind so ca. gleichen Alters (nur paar Monate Unterschied) und immer wenn ich die alten Geschichten (hier die von Flocke) höre kommt es mir immer 1:1 in den Sinn, da exakt so erlebt. Wenn man das mit heute vergleicht kann man das alles umso mehr nicht mehr fassen, was aus diesem Verein geworden ist. Der FC war in den Siebzigern (und natürlich schon in den 60ern) fußballerisch mit das Beste, was es nicht nur alleine in Deutschland so gab. Wenn auch - wie Du völlig richtig erwähntest - leider nicht konstant genug, sonst hätte der FC deutlich mehr Titel (auch internationale). Aber es gab halt immer die Offenbacher Kickers- und Wuppertaler SV-Momente, wie Du die so schön benannt hast.

Danke! Das Kuriose an der Ausgabe war, dass wir sie direkt vor dem letzten Talk mit Lars Werner aufgezeichnet haben – die Abmoderation musste also flott gehen, denn Lars hatte bereits geklingelt :) . Da redet man gut 40 Minuten über einen gefühlt ganz anderen Verein, als direkt danach im Gespräch.
Aber ich sage ja immer (nur halb-ironisch): Alles bis Anfang/Mitte der 90er war noch der 1. FC Köln – und spätestens mit dem ersten Abstieg sind wir der 2. FC Köln. Passt ja auch: Der eine war erstklassig, der andere ist eben zweitklassig. Immerhin haben beide eins gemeinsam – ihr Potenzial wird nie ganz ausgeschöpft.
"Der FC ist kein Verein, den man sich selbst überlassen darf"

Dr. Mabuse

Zitat von: magic am Freitag, 21.Mär.2025, 09:54:09Danke! Das Kuriose an der Ausgabe war, dass wir sie direkt vor dem letzten Talk mit Lars Werner aufgezeichnet haben – die Abmoderation musste also flott gehen, denn Lars hatte bereits geklingelt :) . Da redet man gut 40 Minuten über einen gefühlt ganz anderen Verein, als direkt danach im Gespräch.
Aber ich sage ja immer (nur halb-ironisch): Alles bis Anfang/Mitte der 90er war noch der 1. FC Köln – und spätestens mit dem ersten Abstieg sind wir der 2. FC Köln. Passt ja auch: Der eine war erstklassig, der andere ist eben zweitklassig. Immerhin haben beide eins gemeinsam – ihr Potenzial wird nie ganz ausgeschöpft.
Sehe ich ganz genau so. Und m. E. ist es umso schlimmer, dass man Phasen, in denen man eine "Wende" zum 1. FC Köln wieder zurück hätte schaffen können - jetzt mal aus der Lameng Wiederaufstieg mit Lienen, 1. Erstligasaison mit Daum II, gute Stögerphase mit erreichen des Europapokals oder auch gute Baumgartphase mit erreichen des Europapokals - nicht dazu genutzt hat um wieder mindestens dauerhaft etabliert in der Ersten Bundesliga Fuß zu fassen, mit jedem verpassten Anschluss wurde es stattdessen immer schlimmer. Für mich ein ganz trauriger Prozeß. Für die Leute, die die alten Zeiten nie erlebt haben ist das alles nur halb so schlimm, oder vielleicht gar nicht mehr schlimm, aber für mich sind das mittlerweile eben auch zwei verschiedene Vereine.

Mcearth

Ihr habt Sorgen von damals...

Ich war gerade mal 10 Jahre und Mucki landet an nem beschissenen Brückenpfleiler, was hab ich geheult.
Ab da gings Bergab.
@magic Banach war ja mal Thema bei dir, ich meine sogar mit seiner Frau im Gaffel?
Den darfst gerne auch nochmal ehren :tu:
User die ich auf ignore habe. Niemand, jedem seine Meinung, kann auch überlesen. Muss ich ja bei mir regelmäßig
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magic

Lebendiger Länderspielpausen-Talk, diesmal mit Gast Sven Pistor ("Liga live"), der sich auch zu Personalien klar äußerte:

Video
Audio


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Zitat von: Mcearth am Dienstag, 25.Mär.2025, 00:26:46Ihr habt Sorgen von damals...

Ich war gerade mal 10 Jahre und Mucki landet an nem beschissenen Brückenpfleiler, was hab ich geheult.
Ab da gings Bergab.
@magic Banach war ja mal Thema bei dir, ich meine sogar mit seiner Frau im Gaffel?
Den darfst gerne auch nochmal ehren :tu:

@Mcearth  ... sicher auch EIN (wichtiger) Faktor von vielen, der den FC dahin beförderte, wo er heute ist. Habe ja nicht umsonst gemeinsam mit Thomas Reinscheid da auch was zu Papier gebracht. Vom damaligen Talk (Ende 2009) mit der Witwe und beiden Söhnen gibt es nur noch ein Kurzvideo, aber klar, da könnte man mal wieder was drüber machen. Halte es mal im Hinterkopf ...
"Der FC ist kein Verein, den man sich selbst überlassen darf"

blonder engel

Super Folge und überraschend offen - endlich mal "Tacheles"  :tu:

r9naldo

wunderschöne keller rants und fc rants


endlich 

"ich hab dem keller gesagt bei nem normal geführten verein wärst du schon längt geschichte"

Gorki25

Das war ja wirklich ein sehr offener Talk, Sven Pistor hat bei mir definitiv ordentlich Pluspunkte gesammelt gestern! Andererseits lässt ein klarer Blick auf die Situation auch gar keine andere Analyse zu, wenn sich eben Fehlentscheidung an Fehlentscheidung reiht. Dass die Menschen innerhalb der FC-Wagenburg alles für ihren Machterhalt / ihre Weiterbeschäftigung tun, kann ich ja sogar irgendwie noch verstehen. Bei Menschen wie Lionel Souque kann ich es nicht verstehen. So jemand sollte die Situation ja auch nüchtern und klar analysieren können. Genau wie eigentlich auch der Mitgliederrat. Falls von Denen hier einer mitliest: Könnt Ihr Euch nicht mal zusammensetzen und ernsthaft diskutieren, ob Euch die Narrenfreiheit für die aktive Fanszene in Sachen Pyros/Choreos usw. wirklich wichtiger ist, als ein sportlich ambitionierter Fußballverein zu sein / zu werden?
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Lückenfüller

Ehrlich, findet ihr diese Folge des Podcasts gut? Kommt ihr zu dem Schluss, weil euer Bedürfnis nach Keller-bashing gedeckt wird, oder stimmt ihr wirklich inhaltlich mit den Aussagen überein? Ich kann an diesem Talk nur wenig Konstruktives entdecken - unabhängig davon wie man zu Keller steht.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, aber die Ansichten von dem Gast sind ja nicht mal von gestern, sondern bestenfalls von Vorgestern. Wenn es nach Dem ginge, dann sollte am Besten wohl Overath 2.0 den Verein übernehmen, weil man ja eh nur kompetent ist einen Verein zu führen, wenn man mal Nationalmannschaft gespielt hat. Dazu kommen dann jede Menge populistische Aussagen darüber, wie schlecht die aktuelle Satzung wäre und das früher ja ohnehin alles besser gewesen wäre. Da waren doch kaum stichhaltige, belegbare Argument dabei (ein weiteres Beispie: der Gast fand sogar die Transfers von Martel, Chabot, Maina, oder El Mala schlecht, weil das nicht in sein Weltbild vom inkompetenten Keller passte - dabei gibt es doch wirklich genug an Keller zu kritisieren (immerhin, bei der Trainerwahl wurde es kurzzeitig etwas sachlicher). Dadurch blieb alles dann doch sehr oberflächlich. 
Am schlimmsten fand ich aber, dass einfach ignoriert wurde, dass der FC mittlerweile mit einer großen Überzahl an Investorenclubs (oder zumindest Investoren-unterstützen Clubs) konkurriert. Sorry, aber wenn man sich dermaßen darüber beschwert, wie schlecht die Entwicklung des FCs gegenüber der Konkurrenz wäre und dass es doch gar keine Ambition mehr im Club gäbe (das war übrigens auch zu den Hochzeiten des FCs bereits ein Problem und nicht erst jetzt, wenngleich das damals natürlich auf einem anderen Level stattfand), dann kann ich doch nicht ignorieren, dass wir selbst mit dem besten Managment der Welt nicht mehr in Sphären vordringen können, in denen der FC einstmals war, einfach weil wir nicht mehr auf einem "level playing field" konkurrieren. Wenn man das ändern wollen würde, dann müsste man den FC an Investoren verkaufen, aber das wurde im Podcast geflissentlich ignoriert. Sorry, ich habe großen Respekt vor der Arbeit von "magic", und auch wenn ich nicht immer einer Meinung mit ihm bin, so höre ich mir den Podcast normalerweise gerne an. Aber diesmal war das einfach hauptsächlich populistisches Pöbeln (vor allem von Seiten des Gastes), ohne stichhaltige Argumente. Ab und an hat die Moderation dann mal eingegriffen und daran erinnert, dass die vorgeschlagenen "Lösungen" des Gasts in der Vergangenheit bereits übelst gescheitert sind, aber da hätte mMn mehr kommen müssen, um daraus ein konstruktives Gespräch zu machen (es ist ja nun wirklich nicht so, dass es am FC nichts zu kritisieren gäbe, aber dann doch bitte nicht so oberflächlich und teils an den wirklichen Problemen vorbei). 
Von meiner Seite bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft wieder sachlicher und konstruktiver wird (natürlich gehören Emotionen zum FC dazu, aber das befreit nicht davon, die Argumente auf ihre Richtigkeit bzw. Sinnhaftigkeit zu überprüfen). Trotzdem danke für die investierte Arbeit in diese Podcastserie!

There is always an easy solution to every problem - neat, plausible, and wrong.

mutierterGeißbock

Ich teile die Begeisterung für den Auftritt von Pistor nicht wirklich. Die sportliche Einschätzung zu Keller, ja das passt. Aber sonst war es das übliche "die bösen Gremien beim FC und wer da noch so alles mitreden will"-Gelaber. Aber diese Einstellung von ihm war ja schon bekannt. Spätestens als er dann meinte, dass die Ultras bei Schalke zu viel Macht und quasi Mitschuld am Niedergang haben, wurde es mir endgültig zu wirr. Klar, die Ultras Gelsenkirchen haben mit ihrer "Macht" jahrelang dafür gesorgt, dass sportliche Graupen extrem überbezahlt werden und Schalke ungefähr zwanzig Trainer in den letzten zehn Jahren hatte.
Alle Wege führen nach Rom und irgendwann zurück nach Köln

kilino

Ich mochte die Wut von Pistor. Die sollte man haben wenn man öffentlich über den FC redet. Aber er täte dann vielleicht doch mal ganz gut daran sich ganz nüchtern eine FC-MV anzuschauen anstatt zu viel in Gelsenkirchen abzuhängen und von dort aus mit ganz gefährlichem Halbwissen auf den FC zu projizieren. Man bekam ja den Eindruck in der Kölnarena wären wirklich Schlägertrupps der Südkurve eV., die ihre halbseidenen Freunde an die Macht (aka den Mitgliederrat) putschen würden um dann mit dem Verein Blut- und Bodenfantasien zu verwirklichen.
"Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."
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Gorki25

Zitat von: Lückenfüller am Mittwoch, 26.Mär.2025, 16:13:26(ein weiteres Beispiel: der Gast fand sogar die Transfers von Martel, Chabot, Maina, oder El Mala schlecht, weil das nicht in sein Weltbild vom inkompetenten Keller passte )
Ehrlich. Das sind jetzt schon die Transfererfolge von Keller? Chabot war schon vor Keller da. Keller hat Ihn dann irgendwann fest verpflichtet, das ist korrekt. Trotzdem hat er den Spieler natürlich nicht entdeckt, der war doch schon in Köln. Bei Maina haben die Gespräche schon lange vor Keller stattgefunden. Der ablösefreie Wechsel kam dann vor allem wg. Baumgart zustande, das hat Maina selbst auch betont. Keller hat den Wechsel formal vollzogen, auch das ist korrekt, aber auch Maina ist eben nicht von Keller gescoutet worden. Martel darf sich Keller gerne auf die Fahne schreiben, das wäre dann ein wirklich guter Transfer. Und jetzt schon El Mala anzuführen, finde ich etwas strange. Zum einen muss man abwarten, wie der Junge sich entwickelt. Zum anderen hat Ihn Keller selbst vor ein paar Wochen noch nicht mal in Liga 2 holen wollen, weil er sich erst in Liga 3 weiter entwickeln sollte. Der ungleich größere Sprung von Liga 3 in womöglich Liga 1 im Sommer soll sich dann aufgrund von welcher Logik erschließen? Der Gast fand die obigen Transfers im übrigen nicht schlecht, Ihm sind nur keine positiven Transfers von Keller eingefallen. Und wenn man die von mir genannten Punkte berücksichtigt und jetzt anfängt, alle Fehleinkäufe aufzulisten (was ich mir erspare), ist Kellers Transferbilanz bisher eben eine Schulnote 5 bis 6. Und dann haben wir noch nicht mal von den ganzen versäumten Vertragsverlängerungen gesprochen...

Bei deiner Kritik an Pistor zum Thema Overath gebe ich Dir im übrigen Recht. Das war dann in der Tat recht populistischer Nonsens von Pistor. Trotzdem halte ich das Einbinden von Ex-Spielern grds. nicht für falsch. Es sollten dann eben nur Leute mit Grips sein (so wie bspw. Hector) und nicht irgend welche Luftpumpen. Den Vergleich mit Frankfurt fand ich dagegen korrekt. Natürlich muss genau dieser Verein das Vorbild für den FC sein, weil die sich eben organisch in die TOP6 entwickelt haben und aus ähnlichen Strukturen wie der FC gekommen sind. Natürlich ist das ein schwieriger Weg, aber die Frankfurter Erfolge verlangt in Wahrheit doch auch keiner. Normalerweise müsste sich der FC aber in Sphären um Platz 8-12 in der Bundesliga etablieren, so wie bspw. Mainz oder Gladbach, und eben wirklich endlich mal wieder 10 Jahre am Stück in der Bundesliga bleiben. Auch das wurde in dem Talk richtig gesagt.

MLM

Zitat von: Gorki25 am Mittwoch, 26.Mär.2025, 17:56:42Ehrlich. Das sind jetzt schon die Transfererfolge von Keller? 
Ich höre keine Podcasts (mehr) weil es bisher kaum einen gab bei dem ich keine Gewaltfantasien hatte aber das sagt Kollege Lückenfüller ja gar nicht. Er spricht davon das Pistor diese Transfers als schlecht deklariert haben soll. 

Wenn das so stimmt was hier steht, und ich habe keinen Grund dran zu zweifeln, ist Pistor nur einer der typischen Vertreter der Fussbalbubble ohne einen Hauch von Ahnung. Einer der einfach nur das nachlabert was auch schon die Overaths und Vehs, als ihre Wahrheit verkauft haben. Vollprofis sind die die seit Jahrzehnten zwar immer wieder versagen können, die aber den Geldfluss nicht stören. Schlecht ist Input von Außen, von Leuten die das System hinterfragen und ganz besonders von solchen die gar nicht wissen können wie hart dieses Leben als Vollprofi ist. Es ist aber auch kein Wunder das Pistor so ein Vertreter ist, er verdient ja sein Geld in diesem Business.

Keller bietet so viel Angriffsfläche. Da braucht es keine Funkels und Pistors die einem die Welt erklären.
Na Palm

Dr. Mabuse

Was erzählt Pistor denn da bzgl. des 29.4.78 für ne Quatsch. Der Moderator im Studio des WDR bei Sport und Musik war selbstverständlich Kurt Brumme.

Hier deutlich zu hören:

https://www.youtube.com/watch?v=0aSc7HlJxxQ

Ich kann mich auch noch persönlich daran erinnern (und natürlich auch an diesen Tag und die Radio-Übertragung). Zu der Zeit gab es nur Kurt Brumme oder Dietmar Schott als Moderator. Samstags nachmittags war das aber die meiste Zeit Kurt Bumme. In Ausnahmen, zumeist Freitag abends, war das auch mal Eddie Körper.
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Rallef79

@LinkeKlebe: Dein Verweis auf die Wettbewerbsverzerrung durch Investorenklubs ist doch nur ein Strohmann-Argument und verdreht die Realität. Die katastrophale Performance der Verantwortlichen in den letzen Jahren ist die Ursache für die Misere und nichts anderes. Trotz der ganzen Konstrukte könnte (müsste!) man sich mit halbwegs solider Arbeit dauerhaft in der Bundesliga festsetzen, mindestens. Man bewegt aber sich leider weit hinter den eigenen Möglichkeiten - da bin ich in weiten Teilen bei magic und seinen Gästen. Diese Investoren Ausrede ist ja tief in der DNA des MR verwurzelt, ich erinnere mich an Trippel und vanGool mit vergleichbaren Aussagen, so wie immer irgendwelche andere Ursachen schuld an der Lage sind - außer man selber natürlich. Da ist es dann auch keine grossartige Überraschung, dass so ein Stümper wie Keller quasi einen Freifahrtschein hat. Als MR würde ich beten, dass der Aufstieg gelingt, ansonsten implodiert der komplette Laden im Sommer und ihr habt eine Mitschuld, weil ihr seelenruhig zugeschaut habt ohne einzugreifen (Stichwort AOMV).
Am Samsdach jitt et Barjeld, am Sonndach jommer 'rus, am Mondach weed jekäjelt, am Diensdach schlofe mer us, am Mettwoch schlage mer dem Chef dann op d'r Desch, Donnersdach es Muttertag, am Friedach jitt et Fesch.

LinkeKlebe

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MLM

Na Palm

Rallef79

Sorry, hab tatsächlich die Nicks verwechselt. 
Am Samsdach jitt et Barjeld, am Sonndach jommer 'rus, am Mondach weed jekäjelt, am Diensdach schlofe mer us, am Mettwoch schlage mer dem Chef dann op d'r Desch, Donnersdach es Muttertag, am Friedach jitt et Fesch.
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Rheineye

Wundert mich nicht, dass Pistor einigen Foristen zu negativ war.
Lustig finde ich dann immer den Einschub, es gibt genügend an Keller zu kritisieren, dann schaut man sich das Forenprofil an und findet eigentlich nur lauter Rechtfertigungen wieso Keller gar nicht anders handeln konnte in den letzten Jahren.
Ich fand Pistor in Sachen Choreo zu theatralisch im Podcast, ebenso seine altbackene Einstellung zu Strukturen und Personen in Vereinen.

Zum sportlichen:
Da gebe ich Pistor in großen Teilen einfach recht und ich finde es gut, dass sowas auch mal in einem Podcast klar benannt wird, was der hier für einen Humbug verzapft hat seitdem er hier leider wirken darf. Gut, dafür hätte ich keinen Pistor gebraucht aber ich glaube es gibt genügend Leute, denen es mal ganz gut tut sowas mal von einem Außenstehenden zu hören.
7x Absteiger

Humorkritik

Die endgültige Teilung des Forums - das ist unser Auftrag (frei nach Chlodwig Poth).
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Mcearth

@magic richtig so, Stachel in die Wunde. Gibt ja Feedback. 

Tiefgründig können alle drei, es sprengt halt den Rahmen. Die hätten locker fünf Stunden ins Detail gehen können. 

Weiter so  :tu:
User die ich auf ignore habe. Niemand, jedem seine Meinung, kann auch überlesen. Muss ich ja bei mir regelmäßig
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Litti7

@magic
Wurde Chabot nicht von Jörg Jakobs entdeckt?
Nur martel ist ein Volltreffer Kellers!
Alles andere waren Investitionen in die Breite, wie Keller so schön sagt. 

Wir benötigen aber keine Investition in die Breite, die Startelf muss dringend mit Spitzenpersonal ausgestattet werden! Vor allem der Offensivbereich!
Für die Breite sind die Spieler aus unserem Nachwuchs da. 

Warum nicht die 6 Millionen in einen oder zwei leihspieler investieren, aufsteigen und weitere Verpflichtungen tätigen? Stattdessen binden wir uns unterdurchschnittliche Spieler für viel Geld lange ans FC-Bein. 

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I.Ronnie

Ich habe mir den Podcast nicht angehört. Aber aus den Kommentaren hier ergibt sich eigentlich das übliche Bild des halbinformierten, meinungsstarken Sportjournalisten. Über das sportlich Offensichtliche geht die Analyse Pistors dann offenkundig auch nicht hinaus. Immerhin erkennt er wenigstens das.

Bei den ganzen Menschen, die sich beruflich mit Sprache und natürlich auch mit dem Gesprochenen ihres journalistischen Beobachtungsgegenstandes beschäftigen, frustriert mich diese luschige Oberflächlichkeit. Alleine die Widersprüche Kellers seit er hier ist, füllen ein Telefonbuch. Was er sagt, passt nicht zu dem, was er tut. Und was er heute sagt, passt häufig nicht zu dem, was er letzte Woche gesagt hat.
Dass man bei Leuten wie Horst Heldt oder anderen Phrasenfräsern nicht jedes Wort auf die Goldwaage legt, ist schon aus Gründen der eigenen Psychohygiene angezeigt. Bei Christian Keller muss man das aber tun, weil er es versteht, jede Kritik durch eine in sich logisch konsistente Erklärung zu entkräften. Das Kartenhaus fällt aber leicht in sich zusammen, wenn man seine Aussagen in den Kontext zu seinem tatsächlichen Handeln bzw. zu seinen anderen Äußerungen setzt.

Das wird aber selten bis nie gemacht, weil ich glaube, dass die meisten Sportjournalisten nicht zuhören. Und wenn sie zuhören, vergessen sie schnell. Sie geben dem gesprochenen Wort keine Aufmerksamkeit.

mutierterGeißbock

Zitat von: I.Ronnie am Donnerstag, 27.Mär.2025, 08:59:47Ich habe mir den Podcast nicht angehört. Aber aus den Kommentaren hier ergibt sich eigentlich das übliche Bild des halbinformierten, meinungsstarken Sportjournalisten. Über das sportlich Offensichtliche geht die Analyse Pistors dann offenkundig auch nicht hinaus. Immerhin erkennt er wenigstens das.

Bei den ganzen Menschen, die sich beruflich mit Sprache und natürlich auch mit dem Gesprochenen ihres journalistischen Beobachtungsgegenstandes beschäftigen, frustriert mich diese luschige Oberflächlichkeit. Alleine die Widersprüche Kellers seit er hier ist, füllen ein Telefonbuch. Was er sagt, passt nicht zu dem, was er tut. Und was er heute sagt, passt häufig nicht zu dem, was er letzte Woche gesagt hat.
Dass man bei Leuten wie Horst Heldt oder anderen Phrasenfräsern nicht jedes Wort auf die Goldwaage legt, ist schon aus Gründen der eigenen Psychohygiene angezeigt. Bei Christian Keller muss man das aber tun, weil er es versteht, jede Kritik durch eine in sich logisch konsistente Erklärung zu entkräften. Das Kartenhaus fällt aber leicht in sich zusammen, wenn man seine Aussagen in den Kontext zu seinem tatsächlichen Handeln bzw. zu seinen anderen Äußerungen setzt.

Das wird aber selten bis nie gemacht, weil ich glaube, dass die meisten Sportjournalisten nicht zuhören. Und wenn sie zuhören, vergessen sie schnell. Sie geben dem gesprochenen Wort keine Aufmerksamkeit.
Was bei vielen Sportjournalisten dann glaube ich auch noch dazu kommt, ist, dass man sich dann unheimlich geschmeichelt fühlt wenn man mit Ehemaligen oder aktuellen Verantwortlichen aus dem Business abhängen darf. Der Pistor hat ja in dem Podcast auch irgendwas erzählt, dass der mit jemandem (hab schon wieder vergessen wer das war) nächste Woche golfen geht. Menschlich ist das ja auch nachvollziehbar. Wahrscheinlich würde es mir ähnlich ergehen, wenn ich beispielsweise mit meinen Idolen abhängen dürfte. Allzu viel kritische Berichterstattung wäre dann von mir wohl auch nicht zu erwarten. :D
Alle Wege führen nach Rom und irgendwann zurück nach Köln
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magic

Zitat von: mutierterGeißbock am Donnerstag, 27.Mär.2025, 09:19:45Was bei vielen Sportjournalisten dann glaube ich auch noch dazu kommt, ist, dass man sich dann unheimlich geschmeichelt fühlt wenn man mit Ehemaligen oder aktuellen Verantwortlichen aus dem Business abhängen darf. Der Pistor hat ja in dem Podcast auch irgendwas erzählt, dass der mit jemandem (hab schon wieder vergessen wer das war) nächste Woche golfen geht. Menschlich ist das ja auch nachvollziehbar. Wahrscheinlich würde es mir ähnlich ergehen, wenn ich beispielsweise mit meinen Idolen abhängen dürfte. Allzu viel kritische Berichterstattung wäre dann von mir wohl auch nicht zu erwarten. :D

Steff !!  :D
"Der FC ist kein Verein, den man sich selbst überlassen darf"
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mutierterGeißbock

Zitat von: magic am Donnerstag, 27.Mär.2025, 09:32:11Steff !!  :D
Ach ja, genau. :D Da verwundert dann die Einstellung gewissen Gremien gegenüber auch nicht wirklich.
Alle Wege führen nach Rom und irgendwann zurück nach Köln

I.Ronnie

Zitat von: mutierterGeißbock am Donnerstag, 27.Mär.2025, 09:19:45Was bei vielen Sportjournalisten dann glaube ich auch noch dazu kommt, ist, dass man sich dann unheimlich geschmeichelt fühlt wenn man mit Ehemaligen oder aktuellen Verantwortlichen aus dem Business abhängen darf. Der Pistor hat ja in dem Podcast auch irgendwas erzählt, dass der mit jemandem (hab schon wieder vergessen wer das war) nächste Woche golfen geht. Menschlich ist das ja auch nachvollziehbar. Wahrscheinlich würde es mir ähnlich ergehen, wenn ich beispielsweise mit meinen Idolen abhängen dürfte. Allzu viel kritische Berichterstattung wäre dann von mir wohl auch nicht zu erwarten. :D

Das ist das Streuselkuchenproblem. 
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magic

Ein Podcast oder Talk-Format hat immer seine Stärken und Schwächen. Diese Art von Gespräch bringt einige Herausforderungen mit sich – unter anderem, wenn ein Moderator auf einen anderen Moderator trifft. In diesem Fall übernahm ein technisch starker Moderator wie Sven Pistor teilweise die Gesprächsführung und die Fragestellung. Zudem hat er mich mit seiner Kritik an Keller getriggert – eine Kritik, die ich in vielen Punkten noch tiefergehend teile und schon länger thematisiere (ohne das es die Medien interessiert hat, weil "nur" Medienschaffende die Kritik teilten).
 
Im Nachhinein wird deutlich: Es ist offenbar gerade en vogue, Keller scharf zu kritisieren – eine Kritik, die längst überfällig war. Experten wie Christian Löer und andere äußern sich dazu bereits seit Monaten und untermauern ihre Argumente mit Fakten. Doch nun, da auch Personen wie Sven Pistor, die eher an der Oberfläche des 1. FC Köln bleiben (ohne ihm zu nahe treten zu wollen), oder Friedhelm Funkel nachziehen, ist das Signal unüberhörbar: Keller hat den Rückhalt endgültig verloren. Wenn selbst Leute, die normalerweise ihre eigenen Business-Netzwerke schützen, nun öffentlich mit ihm abrechnen, sagt das alles.
 
Das Ironische oder Tragische daran: Diese Entwicklung fällt in eine Länderspielpause, nachdem der FC gerade zwei Spiele- wenn auch extrem holprig -  in Folge gewonnen hat. Dennoch wird die Kritik nun so laut, dass Keller auf Dauer kaum im Amt bleiben kann. Es ist einfach zu viel passiert, die schlecht sitzenden Wintertransfers haben endgültig das Fass überlaufen lassen, so dass selbst Siege nicht mehr helfen.
 
Letztlich war diese Kritik längst überfällig – doch es brauchte erst ,,Kölner Halb-Promis" wie Pistor/Funkel, damit sie wirklich Gehör findet. Das offensichtliche musste erst im Mainstream ankommen! Ob Podcast oder anderswo: Kellers Zeit beim FC neigt sich dem Ende entgegen.
 
Dem Verein selbst wird das zunächst wenig nützen. Denn vermutlich endet Kellers Amtszeit erst zum Saisonwechsel oder sogar noch später. Ein klares Szenario für einen geeigneten Nachfolger sehe ich aktuell nicht – aus den bekannten Gründen: ein ,,lame duck"-Vorstand und strukturelle Probleme.

Der FC steuert auf schwere Zeiten zu.
"Der FC ist kein Verein, den man sich selbst überlassen darf"

r9naldo

"steuert auf schwere zeiten zu"

es wird NOCH schlimmer? :( 
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MLM

Zitat von: magic am Donnerstag, 27.Mär.2025, 10:14:41Im Nachhinein wird deutlich: Es ist offenbar gerade en vogue, Keller scharf zu kritisieren – eine Kritik, die längst überfällig war. Experten wie Christian Löer und andere äußern sich dazu bereits seit Monaten und untermauern ihre Argumente mit Fakten. Doch nun, da auch Personen wie Sven Pistor, die eher an der Oberfläche des 1. FC Köln bleiben (ohne ihm zu nahe treten zu wollen), oder Friedhelm Funkel nachziehen, ist das Signal unüberhörbar: Keller hat den Rückhalt endgültig verloren. Wenn selbst Leute, die normalerweise ihre eigenen Business-Netzwerke schützen, nun öffentlich mit ihm abrechnen, sagt das alles.

Größtenteils Zustimmung. Keller aber ist für mich nicht der typische Vertreter der Bubble. Oder wenigstens will es sich so verkaufen. Er scheint ein Verfechter von 50+1 zu sein, setzt sich für die Abschaffung der DFB-Strafen ein und lässt die Kurve Pyro relativ ungestört zelebrieren. 

Ganz davon weg das sich Keller jede Kritik verdient hat und ich eine gewisse Schadenfreude nicht mal dann verbergen kann selbst wenn die Kritik von Leuten kommt die ich nicht leiden kann, bei einem Veh oder Heldt hätten die gleichen Leute geschwiegen. Insbesondere ein Löer.
 
Na Palm