Thomas Kessler - Bereichsleiter Lizenzfußball

Begonnen von iym, Donnerstag, 07.Jul.2016, 22:11:30

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Trainerfux, Schützenfest, KGB, flimmy, humpty, Paddel_77, Steiger74 (+ 1 Versteckt) und 31 Gäste betrachten dieses Thema.

Oxford

Zitat von: Juto am Gestern um 21:34:34Alle sind sofort bester Freund, alles ist ,,mega", Köln ist die geilste Stadt der Welt. Und zwei Monate später hängen dieselben Leute am Tresen, reden davon, dass hier alles den Bach runtergeht, nichts funktioniert und früher sowieso alles besser war. Mit Ausnahme von Dauerdepressiven wie MrP. sollten sich die meisten hier mal anschauen was sie noch vor drei bis 4 Monaten über Kessler, die Mannschaft und auch den Trainer geschrieben haben.

Mit etwas Abstand betrachtet scheint diese bipolare Verhaltensweise für Zugewanderte nicht einfach zu verstehen und lächerlich. Kann ich verstehen.

Dieses ständige Wechselbad der Gefühle zwischen grenzenloser Euphorie und tiefster Selbstbemitleidung ist höchst anstrengend.
Dieses ewige Gejohle, gefolgt von kollektiver Weltuntergangsstimmung, geht mir mittlerweile auch auf den Sack.

Durch dick und durch dünn ist doch nur ein Lippenbekenntnis.
Wird's ernst oder anstrengend, kippt alles in Jammern, Schuldzuweisungen und kollektive Lethargie. Danach wieder von vorn, als hätte man nichts gelernt. Deshalb ändert sich auch nichts.

Man erzählt sich immer wieder dieselbe Story und wundert sich ernsthaft, warum das Ende nie besser wird.

Und bevor die Frage aufkommt. Ja, ich bin hier geboren und ich liebe die Stadt und das Gefühl bei Heimspiel wieder zu Hause zu sein..

Das ist zu 100% korrekt so.
Ich lese den Economist und hasse Twitter (äh X).
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van Gool

Zitat von: SOIA am Gestern um 20:33:09Die Geschwindigkeit in der es hier nach dem ,,Hoch" (man dachte ja wirklich dass wir vom Präsidium, über das Management, den Trainer und den Kader inkl Milliardenverkauf von El Mala in den nächsten Jahren) wieder Vollgas nach unten ging, ist aber schon erstaunlich.
Und das liegt an der einen Fehlentscheidung Kesslers, der des Trainers. Und an der zweiten, der des Festhaltens am Coach trotz einer Mißerfolgsserie und dem zerschnittenen Tischtuch.

Kommunikativ ist das heute ein Desaster, weil Kess selbst Fragen aufwirft, die er gar nicht beantwortet, sondern unter den Tisch kehren will.

Noch einmal, für die 2 Spiele in den kommenden 4 Tagen, sollen die Reihen geschlossen werden. Vielleicht klappt es, aber die Fliehkräfte werden nicht mehr eingefangen werden.
Die wilde 1317

kilino

Zitat von: Rheineye am Heute um 12:57:1917 Punkte nach voraussichtlich 17 Spielen würde ich jetzt nicht als ,,völlig Vernünftig ansehen"

Ist aber auch wieder typisch, dass man das ,,Kräfte bündeln" natürlich von den Fans erwartet, während der wichtigste Angestellte im Klub bei Mannschaftssitzungen anscheinend verbal Amok läuft und mit seltsamen Interviews doch selber die Lunte erst gelegt hat.
Das ist es eben. Die negative Stimmung hat sich der Verein zu 100% selbst intravenös in den Körper geballert. Niemand hat hier von Außen irgendwas reingebracht, es gab keine Sekunde Unruhe oder Pfiffe, alle hatten sich lieb. Darüber kann es doch eigentlich keine zwei Meinungen geben.

Und dann hat der Verein zielsicher den Selbstzerstörungsknopf gefunden, aus dem er jetzt nur noch durch schnelle gute Ergebnisse wieder raus finden wird. Kommunikativ hat Kessler sich mit dem heutigen Auftritt angreifbar gemacht, und den Ultras via Medien irgendetwas mitzuteilen ist auch ich sag mal gewagt. Wenn es da morgen oder am Samstag wieder was ein kritisches Plakat gibt, dann ziehen die Kessler damit komplett die Hosen runter.
"Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."
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ben

Ohne Kessler jetzt zur Seite springen zu wollen, noch älter als die Erwartungshaltung, ist die generelle beispiellose Pressearbeit des Klubs seit Jahrzehnten. 
Ignore-Funktion: Für alle, die Diskussionen lieben – solange keiner widerspricht.
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MG56

Zitat von: ben am Heute um 13:52:03Ohne Kessler jetzt zur Seite springen zu wollen, noch älter als die Erwartungshaltung, ist die generelle beispiellose Pressearbeit des Klubs seit Jahrzehnten.
Selbst der beste Pressefuzzi kann nicht Scheiße in Gold verwandeln.

Kessler hat damit gezeigt, dass er eher den Klassenerhalt ais seinen Lieblingstrainer opfern möchte.
Was ist schon ein schlappes Argument gegen eine starke Behauptung?
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