Autor Thema: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln  (Gelesen 304005 mal)

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Offline globobock77

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4740 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 10:51:51 »
Laut Insiderinfos des KStA hat McKinsey zwar den Prozess zum 7Jahresplan begleitet, dass aber kostenlos. Man sei dort und beim FC nicht glücklich über die Berichterstattung, dass man als Urheber gilt. Plan wurde mit GF und Abteilungsleitern ausgearbeitet. Der beinhaltet die Rechnung, dass 30 Millionen im Mannschaftsetat jährlich fehlen um eine dauerhafte Erstligazugehörigkeit zu garantieren. Laut KStA gab es zuletzt beim Abstieg unter Horstmann eine ähnliche Rechnung. Auch damals war McKinsey involviert.
Eine kostenlose Beratung!
Wahrscheinlich hat dass deren Praktikant zwischen 23:00 und 01:00 Uhr geschrieben, als sein normales Tagespensum schon fertig war.
Was nichts kostet taugt normalerweise auch nichts  :)
"Das haben wir uns natürlich ganz anders vorgestellt."

Offline tollibob

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4741 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 11:09:54 »
Hat MC Kinski in den 30 Mio eingepreist nicht länger viel zu viel Kohle für unfähige Himbeertonis in den Kamin zu werfen? Oder ist die These Veh like einfach 80 Mio auszugeben, obwohl der Kader nur 25 Wert ist?
Zukunft ist gut für alle!

Offline Lobi

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4742 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 11:21:27 »
Solange die Strategie nicht ist mit möglichst wenig finanziellem Einsatz möglichst gute Spieler durch gutes frühzeitiges Scouting und gute Überzeugungsarbeit ans GBH zu lotsen und dann im richtigen Moment (und nicht aus der Not heraus) für ein Vielfaches zu verkaufen wird das hier so oder so nichts werden. Nur so kann man dauerhaft Bundesliga spielen und nur darum kann und muss es gehen. Da helfen auch keine Hirngespinste von 100 Millionen Kadern mit denen man nicht absteigen kann wenn man dieses Geld für die Drexlers, Schmitzes oder Horns dieser Welt ausgibt.

Offline baenderriss

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4743 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 11:52:33 »
Solange die Strategie nicht ist mit möglichst wenig finanziellem Einsatz möglichst gute Spieler durch gutes frühzeitiges Scouting und gute Überzeugungsarbeit ans GBH zu lotsen und dann im richtigen Moment (und nicht aus der Not heraus) für ein Vielfaches zu verkaufen wird das hier so oder so nichts werden. Nur so kann man dauerhaft Bundesliga spielen und nur darum kann und muss es gehen. Da helfen auch keine Hirngespinste von 100 Millionen Kadern mit denen man nicht absteigen kann wenn man dieses Geld für die Drexlers, Schmitzes oder Horns dieser Welt ausgibt.

Wenn es so einfach wäre, würden es alle Vereine beherrschen. Ist es aber nicht. Die Sache ist schon komplizierter!

Man muss die Fragen beantworten:

- wer oder tatsächlich auch was soll in der Lage sein, hochtalentierte Spieler weltweit zu scouten. Diese dürfen, was die Lage noch schwieriger macht, bei anderen Vereinen nicht auf der Liste stehen, weil wir sonst wieder in einem Überbietungswettbewerb stehen würden, in dem wir mit unseren Mitteln schlecht bestehen können. Falls ich die letzten Wochen richtig verfolgt habe, soll da von Lukas Berg die "Moneyball"-Methode angewandt werden, also ganzheitlich eher mittelmäßige Spieler geholt werden, die aber besondere Qualitäten haben, die sich gemeinsam mit den besonderen Qualitäten der anderen zu einem großen gemeinsam Puzzle vereinigen können sollen. So merkwürdig das klingt, das hat schon funktioniert wie beim FC Midtjylland. Wie oft das schon gescheitert ist, weiß ich nicht. Mir stehen die Haare zu Berge.

- Wie soll man Spieler ansonsten davon überzeugen, zum FC zu wechseln, ohne dass Geld die entscheidende Rolle spielt? Wie schafft konkret ein Umfeld aus Infrastruktur, Trainerstäbe, usw. das einen Spieler glauben lässt, der FC ist gut für meine Karriere? Und auch das mit wenig Geld? Damit verbunden: Warum soll ich als Trainer, Scout, Manager, usw beim FC arbeiten, wenn ich woanders das Dreifache verdiene?

- Wie organisiere ich einen mitgliedergeführten Verein, von dem die Öffentlichkeit und die Branche nicht denkt, wegen der Kontrolle der Mitglieder ist er dysfunktional?

Eigentlich müsste das Konzept, dass WW am 17. präsentieren will, der ganz große Wurf werden, wenn er wie ein Befreiungsschlag wirken soll, der die Mitglieder eint und dafür sorgt, dass man wirklich wieder gemeinsam die Zukunft angeht. Und dann lässt man sich von McKinsey so eine alte Möhre andrehen. Ich bin echt sauer!
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Online Micknick

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4744 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 12:06:30 »
Ich bin echt sauer!
Oooooooooooooooh, 2 Sek. Mitleid... Meine Herren, was wird eigentlich von dem einem (jetzigen, oder nachfolgenden Vorstand ) erwartet? Das er aus Scheiße Gold macht?  :-/


Ja Ja Ja, immer wieder das drauf rumreiten das der MR den Vorstand vorgeschlagen hat. Ich schätze das der Großteil hier der gleichen Meinung ist, dass der vorgeschlagene Vorstand ein Griff ins Klo war. Warum weshalb ... fällt ins Reich Mythen und Legenden. Such Dir doch einfach was aus, aber glaubst Du ernsthaft daran das der MR nicht versucht hat den Vorstand zur Wahl vor zu schlagen der vermeintlich der beste für den Job war? Meine Güte, aber permanent drauf rumreiten bringt gar nix.
Ganz ehrlich, wenn Du doch alles so toll kannst, vorausschauend bist...  dann such Dir zwei Mitstreiter und stell dich zur Wahl auf.

Offline MLM

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4745 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 12:22:39 »
Vor allem sollte man auch hier erstmal locker bleiben und nicht jeden Scheiß aus der Presse für bahre Münze nehmen. Besonders aus der die Vorstand /MR gerne möglichst schlecht aussehen lässt. Man wird das Konzept bald erfahren auch wenn ich selbst da wenig optimistisch bin das da was gutes bei rumkommt.
Na Palm

Offline baenderriss

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4746 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 12:27:32 »
Oooooooooooooooh, 2 Sek. Mitleid... Meine Herren, was wird eigentlich von dem einem (jetzigen, oder nachfolgenden Vorstand ) erwartet? Das er Scheiße Gold macht?  :-/


Ja Ja Ja, immer wieder das drauf rumreiten das der MR den Vorstand vorgeschlagen hat. Ich schätze das der Großteil hier der gleichen Meinung ist, dass der vorgeschlagene Vorstand ein Griff ins Klo war. Warum weshalb ... fällt ins Reich Mythen und Legenden. Such Dir doch einfach was aus, aber glaubst Du ernsthaft daran das der MR nicht versucht hat den Vorstand zur Wahl vor zu schlagen der vermeintlich der beste für den Job war? Meine Güte, aber permanent drauf rumreiten bringt gar nix.
Ganz ehrlich, wenn Du doch alles so toll kannst, vorausschauend bist...  dann such Dir zwei Mitstreiter und stell dich zur Wahl auf.

Warum weshalb wurde damals recht offen kommuniziert und ist alles andere als eine Legende: Man suchte Personen mit sozialen Kompetenzen, die Spinner und Co nicht hatten, mit denen sie besser zurecht kommen, sozusagen aus Sicht des MR ein Convenience-Präsidium. Das haben sie bekommen und tragen dafür jetzt auch die Verantwortung. Und ja, mindestens solange hier auf das Versagen von Stöger/Schmadtke, Veh oder dem alten Präsidium herumgeritten wird, ist es mehr als legitim, die letzte Vorstandswahl zu kritisieren. Diese Wahl ist nämlich gar nicht so lange her!

Und es war tatsächlich bei der letzten Vorstandswahl keine große Leistung zu erkennen, dass die drei Kandidatenkein Programm hatten, aus Sicht des MRs keins brauchten (sonst wären sie niemals aufgestellt worden) und auf Teufel komm heraus durchgedrückt wurden. Das ist gerade mal anderthalb Jahre her! Die MV nächste Woche ist die, auf der sich der MR dazu vermutlich eine Entlastung erwünscht - und sie hoffentlich nicht bekommt. Man hätte als Mitglied nur mal selbst denken und urteilen sollen und nicht einfach, wie hier im Forum, einer Welle folgen dürfen.

Ein mitgliedergeführter Verein funktioniert nur, wenn die MItglieder ihre Aufgabe ernst nehmen und verantwortungsbewusst ihre Entscheidungen treffen. Sie sich bewusst sind, welche Konsequenzen ihr Handeln hat und auch später dazu stehen und nicht so was schreiben wie: "Ja Ja Ja, immer wieder das drauf rumreiten das der MR den Vorstand vorgeschlagen hat".

Aktuell sind wir ein dysfunktionaler mitgliedergeführter Verein! Wenn sich das nicht besser sind wir bald gar kein mitgliedergeführter Verein. Verantwortlich dafür wären dann letztendlich, der Griff in den Klo des MRs, den ein Großteil der Mitglieder mitgetragen hat und dessen sollten sich diese Mitglieder auch bewusst sein. Sonst wird das mit dem FC nämlich nichts mehr in der Form, in der ich ihn gerne sehen würde!
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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4747 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 12:33:24 »
Vor allem sollte man auch hier erstmal locker bleiben und nicht jeden Scheiß aus der Presse für bahre Münze nehmen. Besonders aus der die Vorstand /MR gerne möglichst schlecht aussehen lässt. Man wird das Konzept bald erfahren auch wenn ich selbst da wenig optimistisch bin das da was gutes bei rumkommt.
Natürlich wird dieses "Konzept" nicht der Bringer werden, weshalb auch?  Im Fußball ein Konzept vorstellen was auf 7 Jahre ausgelegt ist.... naja, da muss man schon ein Visionär sein um daran zu glauben das es tatsächlich so umgesetzt wird wie man es präsentiert. Da spielt es auch keine Rolle wer es ausgearbeitet hat. 7 Jahre im Fußball ist einfach zu lange, vor allem bei uns. Es wirken einfach zu viele Faktoren eine zu große Rolle um solch ein Konzept umzusetzen wie man es sich vorgestellt/präsentiert hat.
Trotzdem darf/sollte man es auch nicht von Anfang an schlecht machen/reden, wenn auch nur wenige einzelne Bausteine des Konzeptes irgendwie ineinander greifen wird es uns schon einen Schritt nach vorne bringen. Es wird halt Zeit brauchen, viel Zeit und Ausdauer.

Offline Lobi

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4748 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 12:46:35 »
Wenn es so einfach wäre, würden es alle Vereine beherrschen. Ist es aber nicht. Die Sache ist schon komplizierter!

Man muss die Fragen beantworten:

- wer oder tatsächlich auch was soll in der Lage sein, hochtalentierte Spieler weltweit zu scouten. Diese dürfen, was die Lage noch schwieriger macht, bei anderen Vereinen nicht auf der Liste stehen, weil wir sonst wieder in einem Überbietungswettbewerb stehen würden, in dem wir mit unseren Mitteln schlecht bestehen können. Falls ich die letzten Wochen richtig verfolgt habe, soll da von Lukas Berg die "Moneyball"-Methode angewandt werden, also ganzheitlich eher mittelmäßige Spieler geholt werden, die aber besondere Qualitäten haben, die sich gemeinsam mit den besonderen Qualitäten der anderen zu einem großen gemeinsam Puzzle vereinigen können sollen. So merkwürdig das klingt, das hat schon funktioniert wie beim FC Midtjylland. Wie oft das schon gescheitert ist, weiß ich nicht. Mir stehen die Haare zu Berge.

- Wie soll man Spieler ansonsten davon überzeugen, zum FC zu wechseln, ohne dass Geld die entscheidende Rolle spielt? Wie schafft konkret ein Umfeld aus Infrastruktur, Trainerstäbe, usw. das einen Spieler glauben lässt, der FC ist gut für meine Karriere? Und auch das mit wenig Geld? Damit verbunden: Warum soll ich als Trainer, Scout, Manager, usw beim FC arbeiten, wenn ich woanders das Dreifache verdiene?



Ich glaube dass das tatsächlich gar nicht mal so kompliziert ist, Fussball ist nicht die Astrophysik zu der sie von den Leuten in der Branche gerne gemacht wird. Man braucht zu allererst eine Arbeitsmoral die Über die Beraternummern auf der Kuzwahl geht und ein schlüssiges Konzept. Das fängt damit an dass man festlegt welches System man spielen will und was man dafür für Spieler braucht.

Dann muss man nicht nur eine Scouting Abteilung haben sondern auch auf die hören, sprich nicht nur das verpflichten was Berater XY gerade im Angebot hat. Hier könnte man ja beispielsweise auch die SpoHo mit einbinden, da würden sich sicherlich Stundenten finden die schon mal Profile erstellen aus denen dann in Zusammenarbeit mit den hauptberuflichen Scouts Spieler je nach Position, System etc. aussuchen die ins gesuchte Profil passen könnten. Dazu braucht man weder 15 Jahre Bundesliga Profi gewesen zu sein noch einen Trainer A-Schein oder sonstige Diplome. Ob und wie man dann einen wissenschaftlichen Ansatz integrieren möchte muss man dann sehen, die Frage die sich hier stellt ist ob es eben möglich ist ein solches Konzept auf die Bundesliga zu übertragen oder ob das eher nur in schwächeren Ligen funktioniert.

Darüber hinaus glaube ich schon dass wir auch für bekanntere Talente interessant sein können. Bornauw wäre ja ein solches Beispiel. Wir zahlen hier sehr gute Gehälter und können gerade für Spieler aus BeNeLux, Skandinavien oder auch Frankreich als Zwischenschritt dienen ehe es dann zu den international spielenden Vereinen geht. Das wird nicht bei jedem Spieler klappen aber nicht jeder Spieler hat Bock mit 21 auf der Bank im München zu sitzen und spielt dann vielleicht lieber 2 Jahre hier Stamm ehe es dann nach München geht. Wieviele vielversprechende Talente hat Mainz bereits aus Frankreich geholt? Sorry aber was Mainz bieten kann können wir doch sicherlich auch. Wir sind kein Top -Verein, mitnichten, wir müssen uns aber auch nicht kleiner machen als wir sind.

Online Micknick

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4749 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 12:53:10 »
Warum weshalb wurde damals recht offen kommuniziert und ist alles andere als eine Legende: Man suchte Personen mit sozialen Kompetenzen, die Spinner und Co nicht hatten, mit denen sie besser zurecht kommen, sozusagen aus Sicht des MR ein Convenience-Präsidium. Das haben sie bekommen und tragen dafür jetzt auch die Verantwortung. Und ja, mindestens solange hier auf das Versagen von Stöger/Schmadtke, Veh oder dem alten Präsidium herumgeritten wird, ist es mehr als legitim, die letzte Vorstandswahl zu kritisieren. Diese Wahl ist nämlich gar nicht so lange her!

Und es war tatsächlich bei der letzten Vorstandswahl keine große Leistung zu erkennen, dass die drei Kandidatenkein Programm hatten, aus Sicht des MRs keins brauchten (sonst wären sie niemals aufgestellt worden) und auf Teufel komm heraus durchgedrückt wurden. Das ist gerade mal anderthalb Jahre her! Die MV nächste Woche ist die, auf der sich der MR dazu vermutlich eine Entlastung erwünscht - und sie hoffentlich nicht bekommt. Man hätte als Mitglied nur mal selbst denken und urteilen sollen und nicht einfach, wie hier im Forum, einer Welle folgen dürfen.

Ein mitgliedergeführter Verein funktioniert nur, wenn die MItglieder ihre Aufgabe ernst nehmen und verantwortungsbewusst ihre Entscheidungen treffen. Sie sich bewusst sind, welche Konsequenzen ihr Handeln hat und auch später dazu stehen und nicht so was schreiben wie: "Ja Ja Ja, immer wieder das drauf rumreiten das der MR den Vorstand vorgeschlagen hat".

Aktuell sind wir ein dysfunktionaler mitgliedergeführter Verein! Wenn sich das nicht besser sind wir bald gar kein mitgliedergeführter Verein. Verantwortlich dafür wären dann letztendlich, der Griff in den Klo des MRs, den ein Großteil der Mitglieder mitgetragen hat und dessen sollten sich diese Mitglieder auch bewusst sein. Sonst wird das mit dem FC nämlich nichts mehr in der Form, in der ich ihn gerne sehen würde!


Ist doch Kokolores, WS war zu Anfangszeiten ( zumindest wie ich Ihn persönlich erlebt, kennengelernt habe ) "sozial Kompetent" . Warum,weshalb das später nicht mehr der Fall war... kann ich Dir nicht sagen. Die beiden Clowns an seiner Seite hatten zu der Anfangszeit wohl auch nicht wirklich eine Daseinsberechtigung, außer für die Folklore zu stehen.


Du hast recht mit "Wenn sich das nicht besser sind wir bald gar kein mitgliedergeführter Verein." das sieht man ja schon an den Anträgen die eingebracht werden... und dann ? Was haben wir dann davon ?? Eine neue Ära WOuF ?? Willst DU das?

Online HoffnungsLoser

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4750 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 12:53:23 »
- Wie organisiere ich einen mitgliedergeführten Verein, von dem die Öffentlichkeit und die Branche nicht denkt, wegen der Kontrolle der Mitglieder ist er dysfunktional?
Diese Frage ist sehr spannend. Ich habe beruflich viel mit Genossenschaften zu tun, die aufgrund ihrer basisdemokratischen Prinzipien letztlich eine vergleichbare Entscheidungsstruktur wie mitgliedergeführte Vereine haben. Mobility in der Schweiz ist beispielsweise eine Carsharinggenossenschaft mit >100k Mitgliedern und einer zweigeteilten Konzernstruktur: auf der einen Seite der professionalisierte Unternehmensteil und auf der anderen Seite die Entscheidungsstruktur bestehend aus Mitgliedern/Delegierten. Das führt ganz natürlich zu Spannungen, z.B. wenn eine wichtige Entscheidung (größere Investition o.ä.) schnell getroffen werden müsste, die nächste Hauptversammlung jedoch in weiter Ferne liegt. Es ist dann oft der professionalisierte Unternehmensteil, der mit den genossenschaftlichen Prinzipien hadert, da sich dort das Gefühl entwickelt, einem seien die Hände permanent gebunden durch eine langsame und nicht realitätsnahe Entscheidungsstruktur. Sicherlich liessen sich bei einem Wechsel der Unternehmensform und einer Straffung der Entscheidungsstruktur noch Effizienzgewinne erzielen. Hier sehe ich Parallelen zum FC, wo häufig von "den Gremien" gesprochen wird, die Entscheidungen verzögern oder aus Unprofessionalität falsch träfen. Wobei besagte Gremien beim FC nur sehr überschaubare Entscheidungskompetenzen besitzen.


Das Entscheidende, was Vertreter der "professionalisierten" (beim Fußball oft fraglich) Seite übersehen, sind die Vorteile der mitgliedergeführten Struktur. Allgemein hat die trägere Entscheidungsfindung den Vorteil, dass komplexe Entscheidungen nicht überhastet getroffen werden. In Unternehmen kann es vorkommen, dass der CEO eine brilliante Idee umsetzen möchte, die sich im Nachhinein als Griff ins Klo erweist und im Zweifel zu massiven finanziellen Problemen bis zum Bankrott führen kann. Zusätzlich erlaubt die Mitgliedsstuktur eine größere Identifikation mit dem Verein. Beim FC kann das einerseits zu höherem Engagement innerhalb des Verein führen, andererseits aber auch zu finanziellen Vorteilen. Man ist eben auch bei einem Verein nicht "Kunde" mit Abo, sondern man ist Mitglied und Teil von etwas größerem.


Ich persönlich würde eine deutlich stärkere Einbindung von Mitgliedern befürworten. Nicht nur durch einen einzelnen Mitgliederrat, sondern potentiell auch durch weitere themenspezifische Beratungsorgane, die auch etwas kurzfristiger an der Entscheidungsfindung mitwirken können. Ich würde mir davon auch eine Stabilität im unteren Mittelfeld der BL erhoffen, statt eines "entweder CL oder Pleite".

Online Micknick

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4751 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 13:15:40 »
Noch mehr Gremien von Ahnungslosen ??

Online Marc_Niehl

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4752 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 13:22:01 »
Gute Diskussion als Vorbereitung für die MV. Finde es super, wenn man sachlich auf Punkte eingeht und Argumente gegeneinander abwägt, Erfahrungen austauscht und sich tolerant gegenüber anderen Meinungen und Positionen zeigt. Deshalb meine 3 TY and die Foristen oben!
"Fußball ist eine Kampfsportart." (S. Baumgart)

Online Micknick

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4753 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 13:38:31 »
Gute Diskussion als Vorbereitung für die MV. Finde es super, wenn man sachlich auf Punkte eingeht und Argumente gegeneinander abwägt, Erfahrungen austauscht und sich tolerant gegenüber anderen Meinungen und Positionen zeigt. Deshalb meine 3 TY and die Foristen oben!
Du hast schon mitbekommen das es sich um eine rein Virtuelle MV handeln wird die auf uns zukommen wird? Da wird es keinerlei Diskussionen geben!

Offline rutunwiess

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4754 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 13:45:54 »
Fast jeder von uns ist doch auch noch Mitglied in anderen Vereinen. Die schiere Größe des FC mit über 100.000 Mitgliedern setzt nicht automatisch die fast schon natürlichen Gesetze von Vereinen außer Kraft, will heißen, jeder Verein steht und fällt mit der Kompetenz und dem persönlichen Einsatz des Vorstandes. Das sind in der Regel in jedem kleinen bis mittelgroßen Verein 2 bis 5 Leute, die den Laden schmeissen.

Wenn an der Spitze des Vereins gute Leute sitzen, dann wird man das Umfeld und die Mitglieder mitnehmen können und vieles möglich machen, was man im ersten Moment für unmöglich hält.

Leider greift auch der umgekehrte Fall, wenn nur unfähige oder mäßig motivierte Vorstandsmitglieder die Entscheidungen treffen, geht es unweigerlich bergab.

Vielleicht hat man in Zusammenarbeit mit McKinsey ein wirklich brauchbares Konzept erarbeitet, aber was nützt das, wenn an den entscheidenden Stellen die falschen Leute sitzen.

Den Ansatz, sich durch die Übergangslösung mit Jakobs und Kessler Zeit für die Auswahl eines brauchbaren GF Sport zu erkaufen, finde ich gut. Es bleibt zu hoffen, dass am Ende auch ein GF Sport verpflichtet wird, der nicht so kläglich versagt wie die Vorgänger.

In Baumgart setze ich auch große Hoffnungen.

Ob Wolf, Sauren und Wettich die richtigen Leute sind, daran habe ich große Zweifel. Aber wo sind die Alternativen, wer bietet sich sonst an?
Grundlos glücklich!

Online Micknick

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4755 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 13:56:21 »


Ob Wolf, Sauren und Wettich die richtigen Leute sind, daran habe ich große Zweifel. Aber wo sind die Alternativen, wer bietet sich sonst an?
Overath, Thielen, Engels, Litti, Poldi, Callmund, Struth, Schumacher, Ritterbach, Lußem, Bauer, Baenderriss, Höger.....

Offline kabelbrad

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4756 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 13:59:54 »
Laut Insiderinfos des KStA hat McKinsey zwar den Prozess zum 7Jahresplan begleitet, dass aber kostenlos. Man sei dort und beim FC nicht glücklich über die Berichterstattung, dass man als Urheber gilt. Plan wurde mit GF und Abteilungsleitern ausgearbeitet. Der beinhaltet die Rechnung, dass 30 Millionen im Mannschaftsetat jährlich fehlen um eine dauerhafte Erstligazugehörigkeit zu garantieren. Laut KStA gab es zuletzt beim Abstieg unter Horstmann eine ähnliche Rechnung. Auch damals war McKinsey involviert.

Bei McKinsey sitzen zweifelsfrei herausragende Vertreter der Profitwirtschaft. Das muss man erstmal schaffen, ein Modell ganz oben zu etablieren, das niemandem hilft außer sich selbst.
Spät in der Nacht,
ovale Ente kommt zu mir
sie sagt:
"FC Cologne, FC Cologne!"

Online Marc_Niehl

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4757 am: Donnerstag, 10.Jun.2021, 15:53:58 »
Du hast schon mitbekommen das es sich um eine rein Virtuelle MV handeln wird die auf uns zukommen wird? Da wird es keinerlei Diskussionen geben!

Für dich habe ich heute leider kein TY  ;)
"Fußball ist eine Kampfsportart." (S. Baumgart)

Offline drago

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4758 am: Freitag, 11.Jun.2021, 01:59:15 »
wenn das allen ernstes das konzept sein soll, ob nun umsonst, kostenlos oder günstig, dann sollte man die drei vögel aus der stadt jagen, und jeden, der die finger dabei im spiel hatte, gleich mit.

was ein müll ...allerdings : was MLM schreibt, wie so oft.

Offline MLM

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4759 am: Freitag, 11.Jun.2021, 05:48:26 »
Zitat

*** SCHMIERLAPPENplus Inhalt *** Trotz Klima-Versprechen & Öko-Ziel - Köln-Bosse gönnten sich Retter-Flüge im Privatjet

Na Palm

Offline CMBurns

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4760 am: Freitag, 11.Jun.2021, 07:13:09 »
4 Bindestrich Wörter in einer Schlagzeile. Dürfte neuer Rekord sein.
Ein möglicher Vorwurf, die Administration habe eine wie auch immer geartete Mitverantwortung für das Forum, entbehrt jeder Grundlage.

Offline MLM

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4761 am: Samstag, 12.Jun.2021, 11:56:42 »
Eines der vielen Highlights des "Kult-Politikers"

Zitat

BILD: Sie wollten selbst ein ­Vorstandsamt, ­hätten mit Toni ­Schumacher auf Sportkompetenz im ­Vorstand gesetzt. Fehlt genau die seit 2 Jahren?

Bosbach: „Der Vorstand war gut beraten, externen Sachverstand zu rekrutieren und das hat er ja auch getan. Toni Schumacher und Markus Ritterbach waren jedenfalls nicht die Problemfälle des Vereins. Die Expertise, die Erfahrung und die Liebe zum Verein eines Toni Schumacher würden dem FC auch heute noch gut tun.“

Na Palm

Online Micknick

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4762 am: Samstag, 12.Jun.2021, 11:59:52 »
Yepp, noch ein "Unfall" :D ...und noch ein paar Gerüchte mehr... :-/


Das schlimme ist, viele werden dem Bosbach zustimmen :kotz:

Offline MG56

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4763 am: Samstag, 12.Jun.2021, 14:33:54 »
Hat die gescheiterte Politschranze wieder Blut geleckt?
Was ist schon ein schlappes Argument gegen eine starke Behauptung ?

Online ben

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4764 am: Samstag, 12.Jun.2021, 14:43:03 »
Yepp, noch ein "Unfall" :D ...und noch ein paar Gerüchte mehr... :-/


Das schlimme ist, viele werden dem Bosbach zustimmen :kotz:

Laut Seismograph gab es leichte Beben in der Voreifel.

Online PeteleRock

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4765 am: Samstag, 12.Jun.2021, 16:08:47 »
Tünn und Karneval waren nicht das Problem... manchmal kommen so senile Aussagen da weiß man gar nicht mehr was man dazu sagen soll.

Online Micknick

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4766 am: Samstag, 12.Jun.2021, 16:10:59 »
Tünn und Karneval waren nicht das Problem... manchmal kommen so senile Aussagen da weiß man gar nicht mehr was man dazu sagen soll.
Yepp, da fragt man sich ernsthaft ob so jemand in einer Parallelwelt lebt.

Offline Müngersdorf

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4767 am: Samstag, 12.Jun.2021, 21:44:31 »
Tschertschessow ist das Pendant zu Terim, oder?
Vor dem habe ich irgendwie Angst.


 
Das Glück ist eine Hure. (A.Spooner)

Online Venus von Milos

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4768 am: Samstag, 12.Jun.2021, 21:45:16 »
Tschertschessow ist das Pendant zu Terim, oder?
Vor dem habe ich irgendwie Angst.


 

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Alkohol ist Gift.

Offline Müngersdorf

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Re: Werner Wolf - Präsident des 1. FC Köln
« Antwort #4769 am: Samstag, 12.Jun.2021, 21:45:45 »
Das Glück ist eine Hure. (A.Spooner)