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Am Geißbockheim => Allgemeines => Thema gestartet von: Yassir_Zaccaria am Dienstag, 03.Feb.2015, 17:37:11

Titel: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Dienstag, 03.Feb.2015, 17:37:11
Da das ja jetzt schon mehrfach von unseren Verantwortlichen angesprochen wurde, und mich hier eure Meinung interessiert:


Jüngst hat Alexander Wehrle angemerkt, dass der FC mit dem Einstieg eines Investors liebäugelt. Spinners letzte Aussage dazu war glaube ich, dass man den richtigen Zeitpunkt abwarten möchte. Ich meine mich auch zu erinnern, dass mal gesagt wurde, das man vorher aber auf jedenfall die Mitglieder befragen würde.

Dazu Zitat aus der Satzung:
Zitat

§21.3Der Vorstand bedarf im Innenverhältnis der Zustimmung der Mitgliederversammlung
mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen bei einer Maßnahme, die dazu führen würde, dass ein Dritter insgesamt mehr als 25 Prozent der Anteile an der 1. FC Köln Verwaltungs GmbH oder der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA hielte.......Und das mit dem Gemeinsamen Ausschuss ist eine Satzungänderung


§ 25 Gemeinsamer Ausschuss
Neu eingefügter Punkt:Der Vorstand benötigt die Zustimmung des Gemeinsamen Ausschusses für...k. Maßnahmen, die dazu führen dass ein Dritter Anteile an der 1. FC Köln Verwaltungs- GmbH oder der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA hält oder seine Anteile erhöht

Wie seht ihr das? Steht ihr einem Investor wohlgesonnen gegenüber? Werden wir selbst zum Plastikverein? Ist es überhaupt noch möglich erfolgreichen Fußball ohne Konzern/Investor/Mäzen zu spielen?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: tioman am Dienstag, 03.Feb.2015, 17:45:07
Tja, das ist eine sehr schwierige und komplizierte Frage mit weitreichenden Folgen, die wahrscheinlich keiner von uns so richtig beurteilen bzw. abschätzen kann.
Ich nehme mal an, dass eine erfolgreiche Zukunft ohne einen Investor nicht möglich sein wird, in einem Umfeld, in dem zunehmend alle anderen Vereine auch einen solchen Weg gehen werden, bzw. schon gegangen sind.
Daher wird (neben dem schon angesprochenen Timing) die entscheidende Frage nicht sein, ob man einen Investor rein läßt, sondern mit wem man diesen Weg gehen möchte und wie das Konstrukt dann im Detail aussehen wird.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: koelner am Dienstag, 03.Feb.2015, 17:47:51
Aktuell ist es wohl kein Thema, da man sich ja erst in der Bundesliga etablieren und den Schuldenabbau deutlich vorantreiben muss.


Prinzipiell muss man sich dem wohl früher oder später öffnen. Ich hätte aber kein Interesse an einem Modell wie bei 1860 (Scheich), HSV (Privatmacker, der sich wichtig machen will und nach Macht strebt ohne Ahnung zu haben) oder Hertha (Hedge-Fonds, die nur an kurzfristigen Erfolgen interessiert sind). Wenn würde ich eine "Partnerschaft" wie beispielsweise den Bayern Wünschen... Selbst das tut mir weh und ich blicke dem mit einem weinenden Auge entgegen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: rusk am Dienstag, 03.Feb.2015, 17:48:23
Lass uns erstmal die Wimmer-Millionen kassiert haben. Dann kräht kein Hahn mehr nach Investoren. :cool:
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: FC_Maniac am Dienstag, 03.Feb.2015, 17:53:10
Sehr schwieriges, aber wichtiges Thema. Wenn man die Sache emotional betrachtet muss man sagen niemals. Realistisch und zukunftorientiert gesehen führt daran fast kein Weg mehr vorbei. Vieleicht noch eine AG als Alternative. Mit Glück und guter Arbeit werden es auch Vereine ohne Finanz Boost schaffen, die 1 Liga zu halten. Aber wirklich sportlichen Erfolg wird es in 10 Jahren selbstgemacht nicht mehr geben.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: PoldiKS am Dienstag, 03.Feb.2015, 17:54:46
Der Wehrle macht einfach einen klasse Job! Die Pressekonferenz zeigt zum wiederholten Mal, dass der Mann sein Fach versteht. Er ist Profi und spiegelt die positive Stimmung im Verein bestens wieder. Wenn dann im Sommer noch Transfererlöse dazu kommen, sieht unsere Zukunft wirklich rosig aus. Jetzt bitte 6 Punkte und (fast) alles ist schön :-)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Dienstag, 03.Feb.2015, 17:57:29
Früher war ich komplett gegen Investoren. Heute ist unserer Verein von der Mitgliederbeteiligung an der Entscheidung gerade nach der letzten MV ganz anders aufgestellt.
Denkbar ist alles.
Allerdings halte ich den Zeitpunkt für vollkommen falsch. Das musst Du machen, wenn Du sportlich und wirtschaftlich ganz oben bist und Anteile zu Superpreisen verhökern kannst und Dir diese Partner auch langfristig etwas geben wollen und können. Beispiel Bayern München. Strikt gegen bin ich gegen Modelle wie Hertha oder HSV. Da ist nur eine weiterentwickelte Form von Verschuldung. Lächerlich was der HSV erzielt hat.
Das ist ähnlich wie bei einem Börsengang. Man muss das Geld für Weiterentwicklung benötigen aber nicht so dastehen das man nicht dafür bekommt.
JETZT oder bald wäre also verkehrt.     
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Dienstag, 03.Feb.2015, 17:58:35
Der Wehrle macht einfach einen klasse Job! Die Pressekonferenz zeigt zum wiederholten Mal, dass der Mann sein Fach versteht. Er ist Profi und spiegelt die positive Stimmung im Verein bestens wieder. Wenn dann im Sommer noch Transfererlöse dazu kommen, sieht unsere Zukunft wirklich rosig aus. Jetzt bitte 6 Punkte und (fast) alles ist schön :-)
Jo falscher Thread!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Hassia-Colonia am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:09:59
Sehr schwieriges, aber wichtiges Thema. Wenn man die Sache emotional betrachtet muss man sagen niemals. Realistisch und zukunftorientiert gesehen führt daran fast kein Weg mehr vorbei. Vieleicht noch eine AG als Alternative. Mit Glück und guter Arbeit werden es auch Vereine ohne Finanz Boost schaffen, die 1 Liga zu halten. Aber wirklich sportlichen Erfolg wird es in 10 Jahren selbstgemacht nicht mehr geben.

Unser Profiberreich ist doch schon in eine KgaA ausgegliedert und ein Investor würde sich über den Kauf von Anteilen an dieser Gesellschaft am Verein beteiligen, oder sehe ich das falsch?

Ich bin auch der Meinung, dass zuünftiger Erfolg ohne Investor wohl immer schwerer wird. Allerdings muss man sich den richtigen Investor suchen (wie schon koelner beschrieben hat).

Ich denke die Verantwortlichen gehen da den richtigen Weg: Warten, bis sich der Verein konsolidiert hat und die Anteile zu einem angemessen Preis veräußert werden können. Auch denke ich, dass sie ein aktzeptables Modell vorlegen werden können, wie das aussieht, keine Ahnung, aber da habe ich volles vertrauen.

Toll finde ich das ganze nicht, kein bock auf den Scheiß
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Sprühwurst am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:12:56
Die bisherigen Beispiele sorgen nicht dafür, dass ich irgendwem freudestrahlend Anteile in den Rachen werfen würde....
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: StrOnzO am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:15:00
Aber was kommt dann nachdem man 49% der Anteile verkauft hat? Werden ja kaum einen Partner finden der uns einfach aus Spaß immer mehr rein buttert. Von daher ist es meiner Meinung nach gar nicht entscheidend, DASS man Anteile verkauft, sondern wann. Wirkliche Unterschiede werden sich nur im Wert festmachen lassen, die meisten Vereine werden alles raushauen was geht über kurz oder lang (rechne mit 15-20 Jahren).
Wichtig wird es dann sein wie viel man bekommt und was man damit anstellt. Schaut man sich die Bayern als Positivbeispiel an kann man das als Vorbild nehmen. Anteile verkaufen, Stadion abbezahlen. Negativbeispiel wäre der HSV, Anteile verkaufen Schulden umstrukturieren, neue machen. Mal ganz einfach gesagt.
Warum jetzt alle meinen um sportlich mithalten zu können muss man da mitmachen leuchtet mir nicht ein. Im Endeffekt wird es eine große Einmalzahlung sein.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:15:53
Wie schon andere vor mir schrieben: WENN es einen Investor geben muss, dann soll es bitte eine langfristig angelegte, vertrauensvolle Partnerschaft sein, die v.a. in Sachen Infrastruktur/Jugend was bringt. Am besten mit einem großen (lokalen) Traditionsunternehmen (meinetwegen REWE oder Ford).

Was ich nicht sehen wollen würde, wären kurzfristige Geld-Zuschüsse, die dann für Transfers oder Handgelder verballert werden.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Kopfschmerztablette am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:23:11
Ouhja, sieht man ja in Hamburg, bei 60 und Hertha wie toll das ganze ist. Mit dem Rest Bayern und BVB können wir uns eh nicht vergleichen - auch nicht die nächsten Jahre.


Ich bin absolut dagegen. Lieber spiel ich in Liga 2 gegen Dresden, KSC, Bremen, Stuttgart und die Orks als den Verein zu verkaufen und für ne kurze Zeitspanne mal den Wolfsburger oder Pillen auf den Fersen zu sein...
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Hassia-Colonia am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:24:37
Aber was kommt dann nachdem man 49% der Anteile verkauft hat? Werden ja kaum einen Partner finden der uns einfach aus Spaß immer mehr rein buttert. Von daher ist es meiner Meinung nach gar nicht entscheidend, DASS man Anteile verkauft, sondern wann. Wirkliche Unterschiede werden sich nur im Wert festmachen lassen, die meisten Vereine werden alles raushauen was geht über kurz oder lang (rechne mit 15-20 Jahren).
Wichtig wird es dann sein wie viel man bekommt und was man damit anstellt. Schaut man sich die Bayern als Positivbeispiel an kann man das als Vorbild nehmen. Anteile verkaufen, Stadion abbezahlen. Negativbeispiel wäre der HSV, Anteile verkaufen Schulden umstrukturieren, neue machen. Mal ganz einfach gesagt.
Warum jetzt alle meinen um sportlich mithalten zu können muss man da mitmachen leuchtet mir nicht ein. Im Endeffekt wird es eine große Einmalzahlung sein.

Naja, wenn man wie die Bayern 8,33% für 110 Mio. verkaufen kann, ist das denke ich schon ganz hilfreich. Soll nicht heißen, dass ich uns in der Lage sehe das zu tun können, für alle die, die mitlesen und denken, die Kölner sind wieder übermütig.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:34:58
So weit ich weiß, muss die Mitgliederversammlung dem zustimmen.
Habs mal angefügt!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MichaFC1948 am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:37:24
Unser Profiberreich ist doch schon in eine KgaA ausgegliedert und ein Investor würde sich über den Kauf von Anteilen an dieser Gesellschaft am Verein beteiligen, oder sehe ich das falsch?

Meines Wissens nach hält der 1. FC Köln 01/07 e.V. 100% der Anteile an der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA. Somit würde ein potentieller Investor dem Verein wohl Anteile an der KGaA abkaufen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MichaFC1948 am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:46:10
Ich vertrete die gleiche Meinung wie Kopfschmerztablette. Der Verkauf von Anteilen käme für mich dem Verkauf der Seele gleich. Wir würden uns nur zu einer von vielen Nutten machen. Ich möchte an dieser Stelle unseren Ex-Keeper Faryd Mondragon zitieren, der es einmal (wenn auch in einem anderen Zusammenhang) passend formuliert hat: "It's the people's club."

Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung mehr und mehr alleine dastehe. Aber was diesen Punkt angeht bin ich nun mal "radikal traditionell".
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: koelner am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:49:03
Habs mal angefügt!

Ist aber nicht richtig, der "Gemeinsame Ausschuss" muss einem Verkauf von Anteilen an Dritte, bzw. die Erhöhung von Anteilen eines Dritten zustimmen. Die Mitgliederversammlung müsste nur zustimmen, wenn mehr als 25%(?) verkauft werden sollte.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Dienstag, 03.Feb.2015, 18:53:30
Ist aber nicht richtig, der "Gemeinsame Ausschuss" muss einem Verkauf von Anteilen an Dritte, bzw. die Erhöhung von Anteilen eines Dritten zustimmen. Die Mitgliederversammlung müsste nur zustimmen, wenn mehr als 25%(?) verkauft werden sollte.
Am besten wäre wenn wir irgendeine Quelle hätten. Hast du da irgendwas oder weißt du noch wo du das gehört/gelesen hast?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: koelner am Dienstag, 03.Feb.2015, 19:02:33
Am besten wäre wenn wir irgendeine Quelle hätten. Hast du da irgendwas oder weißt du noch wo du das gehört/gelesen hast?

§21.3
Der Vorstand bedarf im Innenverhältnis der Zustimmung der Mitgliederversammlung

mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen bei einer Maßnahme, die dazu führen würde, dass ein Dritter insgesamt mehr als 25 Prozent der Anteile an der 1. FC Köln Verwaltungs GmbH oder der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA hielte.......


Und das mit dem Gemeinsamen Ausschuss ist eine Satzungänderung


§ 25 Gemeinsamer Ausschuss
Neu eingefügter Punkt:
Der Vorstand benötigt die Zustimmung des Gemeinsamen Ausschusses für...
k. Maßnahmen, die dazu führen dass ein Dritter Anteile an der 1. FC Köln Verwaltungs- GmbH oder der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA hält oder seine Anteile erhöht
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: K85M am Dienstag, 03.Feb.2015, 19:27:49
Nach der aktuellen Lage kann ich mich Kopfschmerztablette und MichaFC nur anschliessen.

Jedweder Einstieg eines Investors bringt uns auch nur einen einmalige Kapitalzuschuß. Mit Konstrukten wie Leverkusen, VW, Red Bull,Audi oder SAP können wir dadurch auf lange Sicht trotzdem nicht mithalten.
Das Modell eines Investors der Anteile kauft ist nunmal begrenzt und verliert seinen Sinn, sobald es jeder Verein gemacht hat. Es erhöht im Endeffekt nur die Höhe des Geldflußes in der Bundesliga, an der Verteilung ändert es nur etwas wenn ein Verein einen unter- oder überdurchschnittlichen Deal macht.

Da begleite ich meinen Verein lieber früher in die 2te Liga als 3,4 Jahre länger in einer Liga voller Konstrukte zu spielen und dann trotzdem abzusteigen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Gunslinger am Dienstag, 03.Feb.2015, 19:32:38
Bringt uns nur nichts, wenn wir auf Dauer auch nicht in Liga 2 bleiben, wenn sich immer mehr Investoren überall einmischen, um in Schönheit zu sterben. Man wird ja nicht direkt zum seelenlosen Club, je nachdem, wer einem in welcher Form hilft. Wenn man so ein hoffnunfsloser Fußballromantiker ist, muss man halt einige Ligen tiefer Fußball gucken. Das heißt übrigens nicht, dass ich die Entwicklung toll finde, im Gegenteil!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Double 1978 am Dienstag, 03.Feb.2015, 19:38:40
ich würde sagen, wir sollten die bayern mal aussen vor lassen, d.h. nicht als beispiel nehmen. die haben den sportlichen erfolg vorher schon jahrelang gehabt und sind dann durch die anteilsverkäufe, die nochmal richtig geld in die kasse brachten, noch stärker geworden.
dortmund als börsenverein sollten wir auch nicht als beispiel nehmen. die hätten eigentlich schon lange tot sein müssen. (aber nicht weil ich das wollte)
wir können als beispiel nur die schon genannten nehmen (HSV, 60, Hertha).
kein verein, weder diese drei, noch ein anderer "traditionsverein" wird in nächster zeit soviel erfolg haben, dass man anteile richtig teuer verkaufen kann. und unter erfolg verstehe ich platz 1-4, aber eigentlich mehr platz 1 und das öfter, weil eine schwalbe macht bekanntlich noch keinen sommer. und der DFB-Pokal sollte mal gewonnen werden.
selbst wenn man einen investor findet, und andere vereine auch, werden die werksvereine auch wieder mehr geld bekommen, und die spielen ja jetzt schon um die CL-Plätze mit (kontinuierlich immer Lev)
ich halte einen investor nicht für zielführend, da wie beschrieben, keine "leistungssteigerung" in dem maße erfolgen wird, um die ausgaben wieder reinzuholen.
wenn man nach england schaut, dann hat abramowitsch für chelsea 1 Milliarde euro ausgegeben, um die CL zu gewinnen. und das halte ich für wahnsinn. nur um "sich selbst zu befriedigen".
und auf verkäufe des 1.FC Köln nach belieben des besitzers, dazu noch namensumbenennung oder änderung der FArben und maskottchen oder was dem auch immer so einfallen mag, darauf hab ich keinen bock.


Fazit: wenn man investoren ins boot holt, dann bestimmt nur, weil es alle machen. ne richtige wirkung wird es nicht geben.


 
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Dienstag, 03.Feb.2015, 20:05:12
Da orientiere ich mich lieber an Gladbach. Die kriegen es hin, sich da oben festzusetzen, ohne sich à la HSV oder Hertha zu verkaufen. Das ist schon aller Ehren wert. Und ich wüßte nicht, wieso das unser FC nicht auch schaffen können sollte. Solange es Teams gibt, die es ohne Investor schaffen, sollte man dem Ganzen kritisch gegenüber stehen, finde ich.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: J_Cologne am Dienstag, 03.Feb.2015, 20:13:56
Da das ja jetzt schon mehrfach von unseren Verantwortlichen angesprochen wurde, und mich hier eure Meinung interessiert:


Jüngst hat Alexander Wehrle angemerkt, dass der FC mit dem Einstieg eines Investors liebäugelt. Spinners letzte Aussage dazu war glaube ich, dass man den richtigen Zeitpunkt abwarten möchte. Ich meine mich auch zu erinnern, dass mal gesagt wurde, das man vorher aber auf jedenfall die Mitglieder befragen würde.

Dazu Zitat aus der Satzung:
Wie seht ihr das? Steht ihr einem Investor wohlgesonnen gegenüber? Werden wir selbst zum Plastikverein? Ist es überhaupt noch möglich erfolgreichen Fußball ohne Konzern/Investor/Mäzen zu spielen?

Bin gegen jeden Investor
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: weisweiler am Dienstag, 03.Feb.2015, 21:05:19
Da orientiere ich mich lieber an Gladbach. Die kriegen es hin, sich da oben festzusetzen, ohne sich à la HSV oder Hertha zu verkaufen. Das ist schon aller Ehren wert. Und ich wüßte nicht, wieso das unser FC nicht auch schaffen können sollte. Solange es Teams gibt, die es ohne Investor schaffen, sollte man dem Ganzen kritisch gegenüber stehen, finde ich.

Schlimm, schlimm, schlimm. Wir müssen uns sportlich und wirtschaftlich an Ostholland orientieren. Die vor knapp 4 Jahren nur mit viel Dusel in der Liga geblieben sind, statt verdient abzusteigen.

Das ist bitter. Zeigt aber auch, dass man an einem Fußballstandort mit viel Potential schnell nach oben aufschließen kann. Wenn die Vereinsstruktur stimmt und die sportlich und wirtschaftlich Verantwortlichen das Potential nutzen. Dazu braucht es keinen Investor.

Kann sich natürlich ändern. VW, Red Bull, Audi und die Pillen, und es können immer auch noch neue Werbemaßnahmen dazukommen. Was VW gerade macht ist Geldverbrennung erster Güte, aber die können sich das leisten, und sie stehen oben. So lange die Aktionäre mitmachen und es dem Konzern gut geht funktioniert das. Gegen solche Vereine ist auch mit gutem Management nur schwer langfristig anzukommen.
Ich hab gerade mal geschaut - VW hat seit der Meisterschaft 08/09 133 Millionen Transferminus gemacht, ohne nennenswerte Einnahmen über internationale Wettbewerbe. Mit mickrigen Zuschauereinnahmen und ohne nennenswertes Merchandising. Mit aufgeblähtem, megateueren Kader. Das ist eigentlich unfassbar. Und da ist Red Bull noch weit von entfernt - holt aber sicherlich schnell auf.

Aber ich glaube, dass man mit dem richtigen Knowhow zumindest mit Investorenclubs wie HSV, Schalke oder Hertha mithalten kann. Weil da die Geldgeber durch den Fußball selber etwas verdienen wollen. Und das ist bei Fußballvereinen nicht berechenbar und birgt hohe Risiken.

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: ibolis am Dienstag, 03.Feb.2015, 21:13:04
Ich bin mir ziemlich sicher, dass falls es zu einer Abstimmung bei einer JHV kommt diese ganz klar pro Investor ausgehen wird. Jetzt gibt es noch viele die dagegen sind. Wenn dann aber mal 50 Millionen ausgerufen werden und dann noch von der Presse mit hochkarätigen Spielern jongliert wird dann erblinden doch viele in der Sehnsucht nach alten Zeiten.  :?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Alci am Dienstag, 03.Feb.2015, 21:15:05
Ich bin mir ziemlich sicher, dass falls es zu einer Abstimmung bei einer JHV kommt diese ganz klar pro Investor ausgehen wird. Jetzt gibt es noch viele die dagegen sind. Wenn dann aber mal 50 Millionen ausgerufen werden und dann noch von der Presse mit hochkarätigen Spielern jongliert wird dann erblinden doch viele in der Sehnsucht nach alten Zeiten.  :?

Davon gehe ich auch aus. Zumindest wenn es ein "beliebter" Sponsor/Investor ist und kein Kameltreiber.

Denn das hat noch nie funktioniert.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: ibolis am Dienstag, 03.Feb.2015, 21:27:55
Davon gehe ich auch aus. Zumindest wenn es ein "beliebter" Sponsor/Investor ist und kein Kameltreiber.

Denn das hat noch nie funktioniert.

Dein Wort in Gottes Gehörgang! :tu:
So sicher bin ich mir inzwischen leider nicht mehr. Wernze hatte auch nach all dem Driss noch sehr sehr viele Anhänger und sogar noch jetzt. Das Forum ist meistens gemäßigt, hier sind Leute die beschäftigen sich tiefer mit dem FC und auch den Hintergründen. Hier weiß man auch weitestgehend was bei Hoffenheim, Leipzig und Co. abläuft und die Mehrheit kennt zumindest etwas die rechtlichen Hintergründe. LEIDER bilden die Foren damit nicht die Meinung der Allgemeinheit ab. Jede von den letzten JHV die ich besucht habe war ich immer schockiert wie viele dumme Ja-Sager unser Verein doch hat. Bisschen Zucker um das Näschen und es läuft...
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Double 1978 am Dienstag, 03.Feb.2015, 21:42:40
Ich bin mir ziemlich sicher, dass falls es zu einer Abstimmung bei einer JHV kommt diese ganz klar pro Investor ausgehen wird. Jetzt gibt es noch viele die dagegen sind. Wenn dann aber mal 50 Millionen ausgerufen werden und dann noch von der Presse mit hochkarätigen Spielern jongliert wird dann erblinden doch viele in der Sehnsucht nach alten Zeiten.  :?
wenn damit, bzw mit dem letzten fettgedruckten "gelockt" wird, dann wollen das natürlich alle.
wenn man aber 1-2 nächte zeit hat um darüber zu schlafen und sich das mal durch den kopf gehen lassen kann und ersthaft pro und kontra abwiegt, dann muß man absolut dagegen stimmen.
zumal man ja schon die beispiele HSV, 60, und hertha hat.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Quantil am Dienstag, 03.Feb.2015, 21:56:27
Ich bin mir nicht sicher, aber ich würde pauschal nicht gegen einen Investor stimmen. Für mich ist ganz entscheidend wer der Investor ist! Die Bayern haben sich Investoren geholt, denen der Glanz der Marke Bayern reicht (Adidas, Allianz, Audi) - und die der Vereinsführung nicht reinquatscht.
So ein Konstrukt mit einer Firma die sich seit Jahren mit dem FC identifiziert? Warum nicht - z.B. Ford oder Rewe.
1860, Hertha und HSV sind definitiv Konstrukte die man nur ablehnen kann.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: FC_Maniac am Dienstag, 03.Feb.2015, 22:11:51
ich würde sagen, wir sollten die bayern mal aussen vor lassen, d.h. nicht als beispiel nehmen. die haben den sportlichen erfolg vorher schon jahrelang gehabt und sind dann durch die anteilsverkäufe, die nochmal richtig geld in die kasse brachten, noch stärker geworden.
dortmund als börsenverein sollten wir auch nicht als beispiel nehmen. die hätten eigentlich schon lange tot sein müssen. (aber nicht weil ich das wollte)
wir können als beispiel nur die schon genannten nehmen (HSV, 60, Hertha).

Warum? Nur die schlechten Beispiele nehemen und sich damit abfinden dass es nicht funktioniert finde ich nicht richtig. In Europa gibt es einige Beispiele, die besser fuinktionieren wie HSV 60 und Hertha.

Davon abgesehen kommt es immer darauf an, wo der Verein sich gerade befindet und wer den Verkauf regelt. Gut nur, dass Overath und Co dazu nicht mehr in der Lage waren.

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Double 1978 am Dienstag, 03.Feb.2015, 22:22:23
Warum? Nur die schlechten Beispiele nehemen und sich damit abfinden dass es nicht funktioniert finde ich nicht richtig. In Europa gibt es einige Beispiele, die besser fuinktionieren wie HSV 60 und Hertha.

Davon abgesehen kommt es immer darauf an, wo der Verein sich gerade befindet und wer den Verkauf regelt. Gut nur, dass Overath und Co dazu nicht mehr in der Lage waren.
wir sollten aber nicht in andere ligen schauen, weil uns die stärke/schwäche anderer ligen nicht weiterhilft.
aber wenn wir mal bei HAmburg bleiben, da muß ich auch sagen, dass es sehr darauf ankommt, wer mit dem investiertem geld umgeht und wie derjenige damit umgeht.
eigentlich hat doch der HSV richtig glück dass sie jemanden haben, der sie am leben hält und der immer wieder reinbuttert.
mit den ganzen millionen hätte unsere führung bestimmt mehr rausgeholt.


trotzdem steh ich dieser sache sehr skeptisch gegenüber.
was mich daran am meisten stört, ist, die einflußnahme und das mitsprache- oder sogar das entscheidungsrecht das sie haben wollen, wenn sie schon millionen über millionen in den verein investieren.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: litto am Dienstag, 03.Feb.2015, 22:24:06
Ich sag nur 1. FC Phantasialand Köln.
Damals gab es auch schon reichlich Leute, die für Kohle ihre Seele verkaufen wollten.

Letztlich alles nur eine Frage der Zeit. Vereine wie wir, werden wohl aussterben. Pillenhausen war der Anfang, bald besteht die halbe Liga aus Retortenprodukten von gelangweilten Marketingfuzzis.
Titel: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Patrick Bateman am Dienstag, 03.Feb.2015, 22:29:36
Ich bin mir ziemlich sicher, dass falls es zu einer Abstimmung bei einer JHV kommt diese ganz klar pro Investor ausgehen wird. Jetzt gibt es noch viele die dagegen sind. Wenn dann aber mal 50 Millionen ausgerufen werden und dann noch von der Presse mit hochkarätigen Spielern jongliert wird dann erblinden doch viele in der Sehnsucht nach alten Zeiten.  :?

Genauso würde das kommen,und eigenartigerweise gäbe es dann auch keine Meckereien mehr gegen Hopp,RB,Pillen,WOB oder Ingo.
Die Kohle kommt,und man freut sich über den Geldsegen und den sportlichen Erfolg.

Schlimm daran ist nur,das man ohne Investor zum einen auf Dauer überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig ist,und zum anderen irgendwann im Nowhere Land des deutschen Fußballs verschwinden würde.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Alci am Dienstag, 03.Feb.2015, 22:31:51
Genauso würde das kommen,und eigenartigerweise gäbe es dann auch keine Meckereien mehr gegen Hopp,RB,Pillen,WOB oder Ingo.
Die Kohle kommt,und man freut sich über den Geldsegen und den sportlichen Erfolg.

Nein.

Seit Jahren wird der Untergang des Fußballs proklamiert.

So wird es aber nicht kommen. Zumindest Hopps Mutter wird immer gegrüßt :)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: lommel am Dienstag, 03.Feb.2015, 22:33:00
Es ist deutlich zu viel Geld im Fußball.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: baenderriss am Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:02:45
Ich bin mir nicht sicher, aber ich würde pauschal nicht gegen einen Investor stimmen. Für mich ist ganz entscheidend wer der Investor ist!

Das sehe ich nicht so. Entscheidend wird sein, welches Konzept dahintersteht. Einem Investor, der mehr oder weniger unsere Schulden übernimmt, würde ich nicht zustimmen (wäre ja auch kein Investor, sondern eher ein Mäzen. Und wer sollte dafür in Frage kommen?). Auch keinem, mit dessen Geld hauptsächlich die Mannschaft verstärkt wird. Das wird - hoffentlich - auch für einen Investor wenig interessant sein, weil die Werte im Kader ja völlig spekulativ sind.

Vorstellen könnte ich mir jemanden, mit dessen Geld die Infrastruktur gestärkt wird. Vielleicht wird das Stadion gekauft und ausgebaut. Damit würde man den Verein auf Dauer auf solidere Beine stellen. Da ist auch der Mehrwert für den Investor zu erkennen. Solchen Modellen würde ich vermutlich nach ausgiebiger Diskussion wohl zustimmen.

Grundsätzlich stimme ich natürlich allen Kritikern zu. Eigentlich wäre mir lieber, der FC würde auf einen Investor verzichten.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Colt am Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:15:19
Ich bin mir 100% sicher, dass der FC nur mit einem Investor wieder zu einem Top-Club werden kann wie früher.
In einer Liga mit Clubs wie Bayern, BVB, Schalke und den ganzen Konstrukten die schon da oder unterwegs sind muss man seine Waffen ändern um.
Es müsste nicht unbedingt ein Investor sein, auch ein stategischer Partner wie Gazprom bei Schalke wäre eine Möglichkeit.
Die Aussagen von Wehrle & Schmadtke zeigen, dass die Herren die Zeichen der Zeit erkannt haben und an die Zukunft denken.
Auch ich finde, dass man den richtigen Zeitpunkt noch abwarten muss. Im Moment sind wir nur ein verschuldeter Aufsteiger, das Fahrstuhl-Image werden wir nicht mal eben in 2, 3 Jahren abstreifen. Sollten wir uns aber in der BuLi halten und dann eventuell einen überraschenden Einzug in die EL schaffen könnte der Zeitpunkt reif sein. Dann hätte die Marke FC neuen Glanz.


Nur damit das klar ist:
Ein Investor alleine ist kein Garant für Erfolg, aber ohne wir es schwer langfristig Erfolg zu haben.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Quantil am Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:19:34
Das sehe ich nicht so. Entscheidend wird sein, welches Konzept dahintersteht. Einem Investor, der mehr oder weniger unsere Schulden übernimmt, würde ich nicht zustimmen (wäre ja auch kein Investor, sondern eher ein Mäzen. Und wer sollte dafür in Frage kommen?). Auch keinem, mit dessen Geld hauptsächlich die Mannschaft verstärkt wird. Das wird - hoffentlich - auch für einen Investor wenig interessant sein, weil die Werte im Kader ja völlig spekulativ sind.

Vorstellen könnte ich mir jemanden, mit dessen Geld die Infrastruktur gestärkt wird. Vielleicht wird das Stadion gekauft und ausgebaut. Damit würde man den Verein auf Dauer auf solidere Beine stellen. Da ist auch der Mehrwert für den Investor zu erkennen. Solchen Modellen würde ich vermutlich nach ausgiebiger Diskussion wohl zustimmen.

Grundsätzlich stimme ich natürlich allen Kritikern zu. Eigentlich wäre mir lieber, der FC würde auf einen Investor verzichten.


ich sehe keinen Unterschied zu meiner Meinung!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: baenderriss am Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:25:33

ich sehe keinen Unterschied zu meiner Meinung!

Für mich geht es weniger darum, wer der Investor ist, sondern was der FC von ihm will. Das ist schon ein Unterschied.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Vollpfosten am Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:28:21
Lass uns erstmal die Wimmer-Millionen kassiert haben. Dann kräht kein Hahn mehr nach Investoren. :cool:
Ich hätte lieber Wimmer hier bei uns in der Zukunft.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Vollpfosten am Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:38:04
Naja, wenn man wie die Bayern 8,33% für 110 Mio. verkaufen kann, ist das denke ich schon ganz hilfreich.
Das ist möglich, wenn man über Jahre hinweg CL spielt, die Werbeeinnahme und die dadurch gezählten Zuschauer erreicht.
Sprich:Ist einfach Marketing und sagt aus, dass der Zahlende von den (wahrscheinlich) 49% die 8,33% bekommt als Werbung.

Es gibt keinen Geldgeber, der einfach nur zahlt. Außer mein Onkel in AUS vermacht mir 100 Mios, dann schenke ich dem FC 50 Mios; weil mehr werde ich in einem normalen Leben nie ausgeben können.

Melde mich dann. Oder auch nicht mehr.  :D
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Hassia-Colonia am Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:45:12
Das sehe ich nicht so. Entscheidend wird sein, welches Konzept dahintersteht. Einem Investor, der mehr oder weniger unsere Schulden übernimmt, würde ich nicht zustimmen (wäre ja auch kein Investor, sondern eher ein Mäzen. Und wer sollte dafür in Frage kommen?). Auch keinem, mit dessen Geld hauptsächlich die Mannschaft verstärkt wird. Das wird - hoffentlich - auch für einen Investor wenig interessant sein, weil die Werte im Kader ja völlig spekulativ sind.

Vorstellen könnte ich mir jemanden, mit dessen Geld die Infrastruktur gestärkt wird. Vielleicht wird das Stadion gekauft und ausgebaut. Damit würde man den Verein auf Dauer auf solidere Beine stellen. Da ist auch der Mehrwert für den Investor zu erkennen. Solchen Modellen würde ich vermutlich nach ausgiebiger Diskussion wohl zustimmen.

Grundsätzlich stimme ich natürlich allen Kritikern zu. Eigentlich wäre mir lieber, der FC würde auf einen Investor verzichten.

Sehr guter Post.

Es ist deutlich zu viel Geld im Fußball.

Hier ist doch immer wiedee die Rede von einem erhofften Wettskandal...?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: baenderriss am Mittwoch, 04.Feb.2015, 01:11:08
Ich bin mir nicht sicher, aber ich würde pauschal nicht gegen einen Investor stimmen. Für mich ist ganz entscheidend wer der Investor ist! Die Bayern haben sich Investoren geholt, denen der Glanz der Marke Bayern reicht (Adidas, Allianz, Audi) - und die der Vereinsführung nicht reinquatscht.
So ein Konstrukt mit einer Firma die sich seit Jahren mit dem FC identifiziert? Warum nicht - z.B. Ford oder Rewe.
1860, Hertha und HSV sind definitiv Konstrukte die man nur ablehnen kann.

Ich kenne mich mit solchen Dingen eigentlich nicht besonders aus - bin ja eher der Fachmann fürs Dschungelcamp. Aber eine Firma wie Ford oder Rewe wird mMn niemals als Investor beim FC einsteigen. Es gibt keinen unternehmerischen Grund dafür. Für Adidas macht die Beteiligung an den Bayern Sinn, weil sie damit fest einen Verein mit hohem Bekanntheitsgrad in ihrem Portfolio haben. Es droht nicht, die Bayern an Nike oder so zu verlieren. Audi hat damit erreicht, dass weder BMW, noch Mercedes mit der Nummer 1 unter den deutschen Fußballvereinen werben kann. Bei der Allianz fällt mir selbst kein wirklicher Grund ein.

Unser FC ist eine großartige Marke unter den Vereinen, aber mMn keine, die man unbedingt - für einen hohen Millionenbetrag, nur dann macht es für den Verein Sinn - an sich binden muss. Traurig, aber wahr. Mir fällt da kein Unternehmen ein, das wirklich von so einem Investment profitieren könnte.

Also wären wir bei Hedgefonds oder so. Konstrukte, die investieren, wo ordentlich Profit zu machen ist, ohne Herzblut und so. Die beteiligen sich natürlich nur, wenn sie auch das Sagen haben. H. neigen nämlich in der Regel nicht, stille Teilhaber zu sein. Eigentlich auch kein wirklicher Kandidat für eine Beteiligung unter 50+.

Oder aber Firmen wie die frühere Esch-Gruppe, die in Dinge wie Stadien investiert. Es ist sicherlich keine originelle Meinung, wenn ich sage, dass ich nicht will, dass der FC in solche Hände fällt.

Mir fällt es schwer, potentielle Investoren zu erkennen. Leider. Oder Gott-sei-Dank.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Vollpfosten am Mittwoch, 04.Feb.2015, 01:41:16
Ich kenne mich mit solchen Dingen eigentlich nicht besonders aus - bin ja eher der Fachmann fürs Dschungelcamp.
Ernst gemeint?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: baenderriss am Mittwoch, 04.Feb.2015, 01:53:32
Ernst gemeint?

Natürlich.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: mutierterGeißbock am Mittwoch, 04.Feb.2015, 07:52:34
Es ist deutlich zu viel Geld im Fußball.
So ist es! Der Sport bräuchte mal einen riesigen Skandal. Es wird Zeit das die Blase platzt!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: phimosis am Mittwoch, 04.Feb.2015, 07:54:35
Ich möchte an dieser Stelle unseren Ex-Keeper Faryd Mondragon zitieren, der es einmal (wenn auch in einem anderen Zusammenhang) passend formuliert hat: "It's the people's club."


Das spricht aber doch m.E. für eine AG. Das macht natürlich nur Sinn, wenn man damit auch ordentlich Geld generiert und davon sind wir noch paar Jahre entfernt. Aber so könnten wir Fans alle ein wenig (oder ein bisschen mehr) in den Verein investieren. Meines Erachtens ist das ein legitimes Thema für die Zukunft, aber nicht durch einen einzigen Heilsbringer oder Wichtigtuer.


Wenn Ihr davon redet, dass wir unsere Identität und unsere Seele verlieren: Was macht unseren Verein denn in Euren Augen aus? Das sind doch zu einem großen Teil wir Fans und unsere Historie. Die Historie nimmt uns niemand mehr und ich weiß ja nicht, wie es bei Euch ist, aber ich nehme den Geißbock mit ins Grab, ob als AG oder nicht. Ich habe schon oft versucht mich emotional etwas vom Verein zu entfernen, aus purem Selbstschutz, aber je mehr Schritte ich versucht habe zurück zu machen, umso näher stand ich danach dran. :)


Ich glaube, dass man einen modern geführten Verein auch an die aktuellen Gegenenheiten anpassen muß und da höre ich mir gerne (hoffentlich) kreative Vorschläge unserer handelnden Personen an. Ein Zitat, welches ich mal vor Jahren gelesen habe, passt hier gerade ganz gut: "Tradition ist nicht das Hüten der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers." (Autor unbekannt, vergessen)


Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Fan von Kühne, RedBull oder irgendwelchen Scheichs, etc. Ich könnte mir höchstens eine AG vorstellen, mit klaren Regeln, wie viele Anteile eine einzelne Person/Gesellschaft maximal haben darf. Ich weiß nicht, ob man das reglementieren kann, aber das wäre schon wichtig.


Auch ein wichtiger Aspekt ist m.E. : Wenn der Verein sich in den nächsten Jahren gut geführt konsolidiert hat, dann gibt es für die Investoren wenig Grund aufs Tagegeschäft Einfluss zu nehmen. Bei einem Verein, der am Boden liegt, sieht das dagegen ganz anders aus. Wenn ich vor Geld stinken würde, dann würde ich dem Verein in aktueller Führung ohne jegliches Mitspracherecht viel Geld zur Verfügung stellen, bei der alten Führung hätte ich mir dagegen ein Mitspracherecht eingekauft, soviel ist sicher. (Es ist klar, dass es immer Leute gibt, die trotzdem alles besser wissen.)


Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Sprühwurst am Mittwoch, 04.Feb.2015, 08:06:20
Es ist deutlich zu viel Geld im Fußball.

Das Geld gehört in die Spieler... ach nee, falsches Thema...
Der FC wird auch mit einem Investor kein Topclub mehr. Derzeit stellt sich die Frage nach einem Investor mMn nicht, weil man damit bestenfalls ein Strohfeuer entzünden könnte.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: scrutinizer am Mittwoch, 04.Feb.2015, 09:19:50
Ich bin mir relativ sicher, das Wehrle und der Vorstand jetzt bereits die Fühler nach einem Investor ausstrecken. Dies bedeutet nicht, das dieser potentielle Investor dann zwingend binnen 1 Jahr auch Anteile übernimmt.
Der erste Investor dürfte dann auch eher im Bereich von einer 10%-Beteiligung liegen, so umgeht der FC eine Abstimmung und die Mitglieder werden daran gewöhnt, das Investoren zukünftig zum FC gehören werden.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Mike@Mac am Mittwoch, 04.Feb.2015, 11:26:56
wir sollten aber nicht in andere ligen schauen, weil uns die stärke/schwäche anderer ligen nicht weiterhilft.
aber wenn wir mal bei HAmburg bleiben, da muß ich auch sagen, dass es sehr darauf ankommt, wer mit dem investiertem geld umgeht und wie derjenige damit umgeht.
eigentlich hat doch der HSV richtig glück dass sie jemanden haben, der sie am leben hält und der immer wieder reinbuttert.
mit den ganzen millionen hätte unsere führung bestimmt mehr rausgeholt.


trotzdem steh ich dieser sache sehr skeptisch gegenüber.
was mich daran am meisten stört, ist, die einflußnahme und das mitsprache- oder sogar das entscheidungsrecht das sie haben wollen, wenn sie schon millionen über millionen in den verein investieren.

Hier in Hamburg ist das zu allem Überfluss sehr stark personalisiert. Otto und vor allem Kühne geht es nicht ums Geld oder ein "Return of Investment" in Form von Renditen, beide haben mehr Geld als Verstand. Kühne hat nicht einmal Erben für sein Milliardenvermögen (wenn ich an sein Testament denke, ahne ich böses). Nein, hier geht es klar um Einfluss und Prestige.

Bisher hat der HSV alles falsch gemacht, was man falsch machen kann:

1. Kühnes Anteile rekrutieren sich aus einem umgewandelten Kredit, die Kohle ist längst verbraten.
2. Ottos Investition fließt in den Jugendcampus und bewahrt die HSV-Entscheider mehr oder weniger vor einer Betrugsanzeige - immerhin hat man für den Campus eine zweckgebundene Anleihe herausgegeben. Die Einkünften wurden überall verdaddelt aber kein einziger Jugendspieler hat davon profitiert.
3. Es ist hirnrissig, in einer Phase der sportlichen und wirtschaftlichen Schwäche, Investoren aktiv anzulocken. Der Anteilsemittent als verdurstender in der Wüste? Exzellente Verhandlungsposition um eine nicht nachwachsende Ressource zu verjubeln...

Sollten wir aber den langsamen Weg gehen: Dauerhaft und stabil 1. Bundesliga, vielleicht mal ein Ausreißer nach oben, wirtschaftliche Konsolidierung, sympathische, überregionale Markenreputation usw. usw. dann kann man über einen seriösen Investor, der keine Ambition auf Macht oder Einfluss hat, nachdenken.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: van Gool am Mittwoch, 04.Feb.2015, 12:22:44
Der Mitgliederrat hat 2014 erreicht, dass ein Verkauf von Anteilen ohne Mitgliederzustimmung erschwert worden ist. Das heißt, anders als in der vorhergehenden Satzung kann der Verein Anteile an der KGaA nur noch bis 25% verkaufen. Vorher hätte man 49,9% ohne Mitgliedervotum verkaufen können. Das heißt: Wir werden entscheiden können.

Für mich ist entscheidend, dass der Verein immer 50,1% hält, somit die Mitglieder Herr im Hause bleiben.

Der Rest muß sich zeigen, man kann nicht über ungelegte Eier sprechen, wenn kein Rahmen bekannt ist.Dass wir Anteile erst verkaufen, wenn sie etwas Wert sind, hat Wehrle oft genug gesagt. IMHO kann man vom FCB lernen, wie man es macht. Und von 60, wie man es nicht machen soll.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: lommel am Mittwoch, 04.Feb.2015, 12:54:20
Kühne hat nicht einmal Erben für sein Milliardenvermögen (wenn ich an sein Testament denke, ahne ich böses).


Das ist bei dieser Außendarstellungs-Sexbombe eine regelrechte Sensation.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: DSR-Schnorri am Mittwoch, 04.Feb.2015, 14:13:22
Testament? Kühne? Wer kennt denn eine willige Dame mit Affinitäten zum 1.FC Köln, die dem Herrn für seine Kohle nochmal das Leben versüßt und anschließend bereitwillig teilt?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: HesseFC am Mittwoch, 04.Feb.2015, 14:16:49
Die Entwicklung des Fussballs ist längst dort angekommen, wo wir ihn nicht haben wollen: Werkzeug zum Geldverdienen ! Es ist ein wirtschaftsbereich mit den Regeln der Börse - hier wird gekauft und verkauft und der
Markt macht den Preis (siehe Schürrle). Wenn wir mittelfristig wieder nach ganz oben wollen, geht dies nur wenn man dies akzeptiert und sich an dem Spiel beteiligt.
Dies geht leider nicht ohne entspr. finanzielle Mittel. Wenn man sich nun die Frage stellt, woher diese kommen können so gibt es 2 mögliche Lösungen: a: Transfererlöse b: externe Investoren
Bei a) sind wir am Anfang mit Licht am Horizont und entspr. Wert (Hector, Horn, Wimmer, Ujah, olkowski) Dies ist jedoch ein langer Weg und bringt das Risiko mit sich, dass man bei Veräusserung seines Tafelsilbers schnell wieder nach unten rauscht.. Wie gewonnen so...
Bei b) gilt es darauf zu achten, nicht zum Spielball eines reichen Investors zu werden (malaga...)
Ich bin dafür eine Partnerschaft einzugehen die es mittelfristig erlaubt nach oben zu kommen und sich dann selbst fianzieren zu können.
Ein schwerer Weg, den ich aber unserem Mgmt. sicher zutraue.

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Mittwoch, 04.Feb.2015, 14:39:31
Testament? Kühne? Wer kennt denn eine willige Dame mit Affinitäten zum 1.FC Köln, die dem Herrn für seine Kohle nochmal das Leben versüßt und anschließend bereitwillig teilt?
Darum ist diva weg!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: WOC am Mittwoch, 04.Feb.2015, 14:47:34
Testament? Kühne? Wer kennt denn eine willige Dame mit Affinitäten zum 1.FC Köln, die dem Herrn für seine Kohle nochmal das Leben versüßt und anschließend bereitwillig teilt?
Wenn in absehbarer Zeit geerbt werden soll, musst Du StefanU fragen  :D
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Sprühwurst am Mittwoch, 04.Feb.2015, 14:48:32
Vielleicht muss es ja keine Dame sein. Wenn die Kasse stimmt, mache ich es.... igitt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: phimosis am Mittwoch, 04.Feb.2015, 15:35:00
Vielleicht muss es ja keine Dame sein. Wenn die Kasse stimmt, mache ich es.... igitt.

 :oezil:

"Pretty Sprühwurst... walking down the street... pretty sprühwurst... the kind I like to meet..." *sing*
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Dino3388 am Mittwoch, 04.Feb.2015, 15:48:44
:oezil:

"Pretty Sprühwurst... walking down the street... pretty sprühwurst... the kind I like to meet..." *sing*

versuchst du jetzt auch mit lustigen kommentaren deinen postingcounter nach oben zu treiben um in den elitären club derer aufzusteigen, die sich in der kommenden sommertransferperiode dann wieder über die neuen lowposter echauffieren? :twisted: :D ;)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: I.Ronnie am Mittwoch, 04.Feb.2015, 16:07:03
Vielleicht muss es ja keine Dame sein. Wenn die Kasse stimmt, mache ich es.... igitt.

Stell dir einfach vor, es wäre eine weiche Zimtstange.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Mittwoch, 04.Feb.2015, 16:34:01
Zimtstange

Solche Seitenhiebe gegen bestimmte User, die bekannt dafür sind, der Fleischeslust zu frönen, finde ich wirklich unnötig.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Gunslinger am Mittwoch, 04.Feb.2015, 16:36:08
Solche Seitenhiebe gegen bestimmte User, die bekannt dafür sind, der Fleischeslust zu frönen, finde ich wirklich unnötig.

Was hat powow mit Zimtstangen zu tun?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: phimosis am Mittwoch, 04.Feb.2015, 16:36:53
versuchst du jetzt auch mit lustigen kommentaren deinen postingcounter nach oben zu treiben um in den elitären club derer aufzusteigen, die sich in der kommenden sommertransferperiode dann wieder über die neuen lowposter echauffieren? :twisted: :D ;)

Mitnichten, Du wirst weder von mir das eine*, noch das andere** erleben.
(Und das kannst Du gerne archivieren und mir bei Wortbruch vorhalten.  :cool: )

* Posting Counter bis zur kommenden Sommertransferperiode vierstellig werden lassen.
** Lowposter anflamen, selbst wenn ich irgendwann mal einen hohen Counter haben sollte. (Bis ich - wenn überhaupt - irgendwann mal vierstellig bin, ist der "elitäre Club" bis dahin eh sechstellig.  :D )

 :prost:
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:22:04
http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_72937554/erzbistum-koeln-besitzt-drei-milliarden-euro-vermoegen.html

Erzbistum Köln besitzt 3 Mrd EUR. Damit wäre der zukünftige Investor des Effzeh gefunden.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Humorkritik am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:24:55
http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_72937554/erzbistum-koeln-besitzt-drei-milliarden-euro-vermoegen.html

Erzbistum Köln besitzt 3 Mrd EUR. Damit wäre der zukünftige Investor des Effzeh gefunden.
Aber ob sich so 'ne Heuschrecke auf ein langfristiges Investment einlässt? Und wenn ich bedenke, wie lange die an ihrem Stadion gebaut haben, haben wir erst ca. 2773 den dritten Rang in Müngersdorf. Und das Catering bei den Veranstaltungen lässt auch zu wünschen übrig.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Gunslinger am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:26:09
http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_72937554/erzbistum-koeln-besitzt-drei-milliarden-euro-vermoegen.html

Erzbistum Köln besitzt 3 Mrd EUR. Damit wäre der zukünftige Investor des Effzeh gefunden.

Vielleicht kämen wir somit auch dem Fußballgott ein wenig näher.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:29:32
Und das Catering bei den Veranstaltungen lässt auch zu wünschen übrig.

Hätte nicht gedacht, dass gerade du dich hier als Wein-Verächter outest.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:30:45
Vielleicht kämen wir somit auch dem Fußballgott ein wenig näher.

Wäre noch zu klären, ob die Heiligenscheine der Spieler beim Kopfballspiel hinderlich sein könnten.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:31:40
Mit dem Investor geht ein Zwangsverkauf von Mavraj einher. Fänd ich ok!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Gunslinger am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:31:40
Wäre noch zu klären, ob die Heiligenscheine der Spieler beim Kopfballspiel hinderlich sein könnten.

Die meisten gewinnen doch eh kein Kopfballduell, von daher... :D
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Müngersdorf am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:32:06
Messdiener Stani:

"Wir müssen das Kreuz umstoßen!"
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:33:44
Schade ist nur, dass Stöger dann zu Gunsten der Rückkehr von Frank Schaefer gehen müsste.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Sprühwurst am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:35:06
Schade ist nur, dass Stöger dann zu Gunsten der Rückkehr von Frank Schaefer gehen müsste.

Hach, das waren noch Heimspiele. Vielleicht einfach beide wirken lassen. Der Auswärts-Ösi und Müngersdorf-Schaefer. CL-Quli, mindestens.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Humorkritik am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:36:20
Hätte nicht gedacht, dass gerade du dich hier als Wein-Verächter outest.
Gerade, weil ich gerne Wein trinke, ist die absurde Mengenkontingentierung mir ein Dorn im Auge!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Humorkritik am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:37:12
Schade ist nur, dass Stöger dann zu Gunsten der Rückkehr von Frank Schaefer gehen müsste.
Der ist aber doch Freikirchler. Die haben vielleicht Enthusiasmus, aber kein Geld.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Gunslinger am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:39:36
Mit dem Investor geht ein Zwangsverkauf von Mavraj einher. Fänd ich ok!

Für dich wäre hier in unserem christlichen Forum aber auch kein Platz mehr.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:42:55
Für dich wäre hier in unserem christlichen Forum aber auch kein Platz mehr.
Dann benenne ich mich um in Yael_Zacharias
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:43:41
Der ist aber doch Freikirchler. Die haben vielleicht Enthusiasmus, aber kein Geld.

Eben, ein perfect match. Schaefer verkündet das neue FC-Testament, die Katholen bezahlen, und weil Schaefer kein Katholik ist, kann der FC auch weiterhin risikolos Balljungen beschäftigen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Gunslinger am Mittwoch, 18.Feb.2015, 13:44:30
Eben, ein perfect match. Schaefer verkündet das neue FC-Testament, die Katholen bezahlen, und weil Schaefer kein Katholik ist, kann der FC auch weiterhin risikolos Balljungen beschäftigen.

Balljungen bekäme da eine ganz neue Bedeutung.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: bollock am Mittwoch, 18.Feb.2015, 15:27:13
Und das Catering bei den Veranstaltungen lässt auch zu wünschen übrig.
Vom vorhandenen Liedgut mal ganz zu schweigen!
Aber zumindest gibt es in allen Kirchen offizielles Pyro! Man muss nur nen Euro investieren und darf zündeln!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Müngersdorf am Mittwoch, 18.Feb.2015, 15:28:32
Vom vorhandenen Liedgut mal ganz zu schweigen!
Aber zumindest gibt es in allen Kirchen aktives Pyro! Man muss nur nen Euro investieren und darf zündeln!

Und die Kutten erst...obwohl, die vom Nachwuchs sind bei uns wenigstens rot/weiß.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Cikaione am Mittwoch, 18.Feb.2015, 16:37:10
Und es läuft Haleluja von Brings :)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Humorkritik am Mittwoch, 18.Feb.2015, 17:56:18
träum weiter. der weltweite vormarsch der evangelikalen hat auch mit massiven investitionen in die mission zu tun. dahinter steckt jede menge kohle, vor allem aus den USA.
Ach, Du mit Deinen als Behauptung getarnten Fakten. :oops:
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MichaFC1948 am Donnerstag, 01.Sep.2016, 16:38:32
http://m.sportbild.Schmierblatt.de/bundesliga/2016/fussball/coenens-klartext-nur-so-wird-bundesliga-wieder-spannend-47611160.sportMobile.html

Zitat
Beispiel 1.FC Köln: Ein wunderbarer Traditionsverein. Die Bosse, die dort einen tollen Job machen, geben auch in diesem Jahr wieder einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel an. Das ist realistisch und wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Aber wer hat auf Dauer Bock auf Mittelmaß? Nicht mal der Geißbock…
Ich würde mich freuen, wenn der FC wieder um den Titel mitspielen könnte. Und mir ist völlig egal, ob das nur dank Investoren geht. Ich finde die Langeweile viel schlimmer.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: KRius27 am Donnerstag, 01.Sep.2016, 16:43:51
http://m.sportbild.Schmierblatt.de/bundesliga/2016/fussball/coenens-klartext-nur-so-wird-bundesliga-wieder-spannend-47611160.sportMobile.html (http://m.sportbild.Schmierblatt.de/bundesliga/2016/fussball/coenens-klartext-nur-so-wird-bundesliga-wieder-spannend-47611160.sportMobile.html)

 :-/
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: kabelbrad am Donnerstag, 01.Sep.2016, 16:45:06
:-/

abgesehen davon, dass ich nicht weiss, wer Coenens ist: ein  :-/ ist nicht genug...
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Kopfschmerztablette am Donnerstag, 01.Sep.2016, 16:45:14
Ich war letztes Jahr an der Uni Mannheim als es um Investoren gab und jeder (!) fand das toll, aber was passiert, wenn 18 Bundesligisten einen Investor haben, hab ich dann gefragt.


Tja, dann wird ein Investor Meister und drei steigen ab. Und jetzt ratet mal wer trotzdem Meister wird. Richtig.


Zudem weiß noch keiner was passiert, wenn der Investor dann mal kein Bock mehr hat. So wie jetzt RB in Salzburg oder bei den zig englischen und spanischen Vereinen... oder wieso wird eigentlich 60 kein Meister? Ich mein die steigen ja fast aus der 2. Liga ab.


Ich bin da ganz klar. Am Tag an dem Wehrle hier mit einem Investor aufschlägt, nehm ich alles wo FC draufsteht, leg es in eine Kiste und verkauf es in Ebay. Dann schau ich mir die 4. oder 5. Liga an und gut ist.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Almidon am Donnerstag, 01.Sep.2016, 16:59:06
Ich war letztes Jahr an der Uni Mannheim als es um Investoren gab und jeder (!) fand das toll, aber was passiert, wenn 18 Bundesligisten einen Investor haben, hab ich dann gefragt.


Tja, dann wird ein Investor Meister und drei steigen ab. Und jetzt ratet mal wer trotzdem Meister wird. Richtig.


Zudem weiß noch keiner was passiert, wenn der Investor dann mal kein Bock mehr hat. So wie jetzt RB in Salzburg oder bei den zig englischen und spanischen Vereinen... oder wieso wird eigentlich 60 kein Meister? Ich mein die steigen ja fast aus der 2. Liga ab.


Ich bin da ganz klar. Am Tag an dem Wehrle hier mit einem Investor aufschlägt, nehm ich alles wo FC draufsteht, leg es in eine Kiste und verkauf es in Ebay. Dann schau ich mir die 4. oder 5. Liga an und gut ist.

Investor ist ja nicht gleich Investor, deshalb könnte ich da nun kein Pauschalurteil fällen. Natürlich hast du bereits einige Gefahren genannt. Da kämen bei den meisten Investorenmodellen noch einige hinzu.
Irgendwann wird man sich beim FC aber nochmal näher mit dem Thema beschäftigen (müssen), da der Fussball sich ja immer weiter in Richtung Kommerz entwickelt. Ich glaube kaum, dass diese Entwicklung aufzuhalten sein wird. Ich bin gespannt der Dinge, die da kommen. Freuen kann ich mich darüber allerdings nicht.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Samstag, 03.Jun.2017, 15:35:21
packe es mal hier rein.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/679442/artikel_502b1_die-exakte-regelung-und-die-diskussion.html#omrss_team_1fckoeln
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: LukaW am Montag, 07.Aug.2017, 08:36:47
hm weiss net was ich  dazu sagen
soll  bin da eher skeptisch  :(
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Sonntag, 07.Jan.2018, 19:53:17
https://www.youtube.com/watch?v=PRkQG8dMWgY

Abwarten, wann der FC ein vergleichbares Erklär-Video macht.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Sonntag, 07.Jan.2018, 20:05:34
Die Erheblichkeit der Förderung von Hannover 96 durch Martin Kind ist fragwürdig. Viel hat er nämlich nicht in den Verein gesteckt in den 20 Jahren.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Sonntag, 07.Jan.2018, 20:20:24
Mir geht es auch weniger um Hannover 96 und Investor Martin Kind, sondern mehr um die versuchte Verblödung im Video.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Sonntag, 07.Jan.2018, 20:55:43
Mir geht es um die Salamitaktik bei der Abschaffung von 50+1. Erst die Sonderregelungen für Bayer und VW. Dann die 20-Jahre-Regelung zur Hopp-Beglückung und demnächst die Aufweichung von "erheblich" zugunsten von Kind.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Sonntag, 07.Jan.2018, 21:00:39
Damit kann ich was anfangen! Ich dachte, du wolltest dich nur auf Hannover konzentrieren. Ja, hier und da gibt es immer neuere/andere Schlupflöcher.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: J_Cologne am Sonntag, 07.Jan.2018, 21:49:11
https://www.youtube.com/watch?v=PRkQG8dMWgY

Abwarten, wann der FC ein vergleichbares Erklär-Video macht.

was für'n Scheiß. Zum Glück betrifft das nur Fußball- und nicht Rumpelballvereine wie den Effzeh...oder :?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MG56 am Sonntag, 07.Jan.2018, 23:15:53
hat die 20-jahres-regel nicht auch kind maßgeblich durchgedrückt?


Hat er.  :kotz:
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: dominat0r am Sonntag, 07.Jan.2018, 23:24:52
https://www.youtube.com/watch?v=PRkQG8dMWgY

Abwarten, wann der FC ein vergleichbares Erklär-Video macht.

Das schlimmste an dem Ding sind die angeblichen Vorteile von "50-minus-1" für den Verein, die am Ende präsentiert werden. Außer Kohle nur vager Schwachsinn, weil es eben keine anderen Vorteile gibt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MG56 am Sonntag, 07.Jan.2018, 23:27:00
Die Welt will betrogen werden :?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: mutierterGeißbock am Sonntag, 07.Jan.2018, 23:32:22
Schön ist ja auch das sich die Bundesliga mit der 50+1 Regel rühmt. :D
https://www.bundesliga.com/en/news/Bundesliga/german-soccer-rules-50-1-fifty-plus-one-explained-466583.jsp
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Superwetti am Montag, 08.Jan.2018, 10:09:09
Seit 2001 unterstütze ich den FC erheblich (zumindest für mich )mit meinem Mitgliedsbeitrag. Ich werde den Verein dann also in 3 Jahren übernehmen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Mittwoch, 14.Feb.2018, 18:17:50
Rechnerisch zwar noch nicht feststehender Abstieg + das heutige Pamphlet von Vorstand und Geschäftsführung gegen '100% FC', kritische Mitglieder, aktive Fanszene, Ultras.
Ich krieg Schnappatmung.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 15.Feb.2018, 09:19:43
https://geissblog.koeln/2018/02/meister-wird-der-fc-nur-wieder-mit-neuem-kapital/

 :-/
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Lobi am Donnerstag, 15.Feb.2018, 09:34:02
https://geissblog.koeln/2018/02/meister-wird-der-fc-nur-wieder-mit-neuem-kapital/ (https://geissblog.koeln/2018/02/meister-wird-der-fc-nur-wieder-mit-neuem-kapital/)

 :-/

Und die Liga wäre auch endlich wieder spannend!  :tu:
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Mr. Mamosa am Donnerstag, 15.Feb.2018, 10:15:48
https://geissblog.koeln/2018/02/meister-wird-der-fc-nur-wieder-mit-neuem-kapital/ (https://geissblog.koeln/2018/02/meister-wird-der-fc-nur-wieder-mit-neuem-kapital/)

 :-/

Joa. So wie der HSV, nicht wahr?

Die nationalen Top-Clubs sind nicht mehr einzuholen. Auch, weil sich Erfolg durch die von der UEFA geschaffenen Strukturen perpetuiert. Daran wird sich auch nix ändern, wenn man Best of the Rest noch weiter mit Kohle aufbläht. Dann kostet ein Cordoba halt in Zukunft 30 Mio€. Und ein Neymar 500 Mio€. Geld ist das letzte, was dem Fußball fehlt, da muss man dessen Pervertierung nicht noch weiter vorantreiben.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: mutierterGeißbock am Donnerstag, 15.Feb.2018, 10:20:11
Man hat ja im letzten Sommer eindrucksvoll gesehen wie gut der FC mit einem warmen Geldregen umgehen kann.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Donnerstag, 15.Feb.2018, 11:32:31
Thielen ey... halt bitte die Fresse! Was für ein geistiger Tiefflieger, schon damals bei seiner Kandidatur... Mann, Mann, Mann. Ich krieg schon wieder Puls.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Donnerstag, 15.Feb.2018, 12:01:53
Das ist eben ein Thema, wo sich sehr viele Ex-Profisportler zuhause fühlen. Für die ist es ja auch klar.
Je mehr Geld im Markt desto besser für uns. Ich nenne dies mal Modell Strunz.
NIEMAND absolut niemand dieser Personen hat sich wissenschaftlich oder auch nur intensiv laienhaft mit den Fakten auseinandergesetzt. 
Man nimmt sich da die Beispiele heraus wo es dann irgendwie gelungen scheint. Die Probleme werden komplett ignoriert oder negiert.
Der erfolgreichste Verein der Welt hat beispielsweise keinen Investor. Real Madrid. Der HSV oder gar 1860 sollen bei jenen da nur die angeblich unrühmlichen Ausnahmen gelten.
WIR können uns über eine nun 70jährige Geschichte ohne Investoren freuen. Wernze wurde abgewehrt.
Und wir werden weiter kämpfen. 100 %  FC. Ihr hört bald wieder von uns.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: CMBurns am Donnerstag, 15.Feb.2018, 12:15:57
Und wir werden weiter kämpfen. 100 %  FC. Ihr hört bald wieder von uns.

Die Ultra-Chaoten. Freue mich drauf. :)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Immi2k am Donnerstag, 15.Feb.2018, 12:29:44
... Der erfolgreichste Verein der Welt hat beispielsweise keinen Investor. Real Madrid. ...

Na ja, ich würde den Spanischen Staat bzw. die Stadt da nicht ganz außen vor lassen ;)

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Donnerstag, 15.Feb.2018, 12:46:02
Na ja, ich würde den Spanischen Staat bzw. die Stadt da nicht ganz außen vor lassen ;)



Da ist der Staat doch eher Sponsor als Investor. Für eine Diskussion sollte man dies doch bitte fein unterscheiden.
Gegen einen anspruchslosen Geldgeber ohne jede Einflussmöglichkeiten wäre ja nicht einzuwenden.
Würde irgendein Mensch dem FC 100 Millionen vererben wäre dagegen ja nichts zu sagen.
Das wäre eindeutig ein Sponsor. Oder wenn REWE freiwillig noch mehr Geld ohne Anteile geben würde.
Gerade diese Ungenauigkeiten erschweren die Debatte sehr, weil sich viele Fans fragen was wir denn so gegen mehr Geld für den FC hätten.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Immi2k am Donnerstag, 15.Feb.2018, 12:55:14
Da ist der Staat doch eher Sponsor als Investor. Für eine Diskussion sollte man dies doch bitte fein unterscheiden.
Gegen einen anspruchslosen Geldgeber ohne jede Einflussmöglichkeiten wäre ja nicht einzuwenden.
Würde irgendein Mensch dem FC 100 Millionen vererben wäre dagegen ja nichts zu sagen.
Das wäre eindeutig ein Sponsor. Oder wenn REWE freiwillig noch mehr Geld ohne Anteile geben würde.
Gerade diese Ungenauigkeiten erschweren die Debatte sehr, weil sich viele Fans fragen was wir denn so gegen mehr Geld für den FC hätten.


Ja, da hätte ich eine differenziertere Antwort schreiben sollen.
Mir ging es nur darum zu verdeutlichen, das auch hier viel "externes Geld" zu dem Erfolg beigetragen hat, und nicht nur geschicktes Management ...

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Donnerstag, 15.Feb.2018, 18:19:45
Klar, Du hast recht. Natürlich ist das fragwürdig, dass Real Madrid finanziert wurde indem man u.a.  Immobilien zu vollkommen utopischen Werten Kursen beleihen konnte
und unfassbare Verbindlichkeiten vor sich her schiebt. Nur da sich die Gegenseite ja immer positioniert "ohne Investoren" hätte man dauerhaft keine Chancen im Wettbewerb:
Europa oder Aschenplatz !!! ist es halt hübsch da immer mit Real Madrid zu kontern. Es gäbe natürlich bessere Beipiele.
Interessanter vielleicht wie Uli Hoeness sich inzwischen dazu äußert.   
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 01.Mär.2018, 18:56:07
Zitat


Wie lange hält noch die 50+1-Regel?

Wehrle: Sie ist Realität. Zurzeit sind unsere Ein- und Ausgabenströme stabil, das ist ein gesundes Fundament, wir sind wettbewerbsfähig. Wir könnten rein theoretisch 25 Prozent der Anteile an der der 1. FC Köln (https://www.stuttgarter-nachrichten.de/thema/1._FC_K%C3%B6ln) KGaA verkaufen und damit in unserer Wirtschaftskraft die nächste Stufe erreichen. Aber welcher Investor würde zu uns passen und Mehrwert garantieren? Klar ist, dass wir keine Anteile verkaufen würden, um kurzfristige Effekte zu erzielen, die nicht nachhaltig sind, also beispielsweise Transfers. Es ginge immer um strategische Projekte, bei denen wir auch unsere Mitglieder mitnehmen würden.

Veh: Man muss die 50+1-Regel vernünftig reformieren. Die Realität verlangt von uns, dass wir professionell arbeiten und konkurrenzfähig sind. Was nützt uns die Tradition, wenn wir irgendwann in der vierten oder fünften Liga sind?

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: rancH am Donnerstag, 01.Mär.2018, 19:01:50
Gähn.


Autokorrektur.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Badabing am Donnerstag, 01.Mär.2018, 19:13:52
Das Argument des Schreckengespenstes der vierten oder fünften Liga, wenn man sich nicht für Investoren öffnet, hat er sich wohl bei unserem besorgten Stadionsprecher abgeguckt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: mutierterGeißbock am Donnerstag, 01.Mär.2018, 19:22:26

Eventuell sollten wir dann nochmal den Job von Lil als Pressesprecherin überdenken.
Zitat
Die Realität verlangt von uns, dass wir professionell arbeiten
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Strafstoß am Donnerstag, 01.Mär.2018, 19:25:59
Ist zwar Kaffeesatzleserei aber dennoch: Ich schätze sie verkaufen 25% der Anteile wenns um dem Stadionneubau geht.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 01.Mär.2018, 19:36:04
was soll daran kaffeesatzleserei sein, wurde doch schon längst mehr oder weniger offen kommuniziert. vorher steht aber hoffentlich noch eine mv an auf der die herren ihre quittung bekommen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Cuby am Donnerstag, 01.Mär.2018, 20:03:52
Ist zwar Kaffeesatzleserei aber dennoch: Ich schätze sie verkaufen 25% der Anteile wenns um dem Stadionneubau geht.


Wenn sie 25% verkaufen um das Rhein Energie Stadion zu kaufen und auszubauen sehe ich keine großen Nachteile, lasse mich da aber sehr gerne von der großen Bewegung hier überzeugen, die gegen jeglichen Verkauf ist.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: kilino am Donnerstag, 01.Mär.2018, 20:04:31
„Es ginge immer um strategische Projekte, bei denen wir auch unsere Mitglieder mitnehmen würden.“

Klar, Alex.  :suff:
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MG56 am Donnerstag, 01.Mär.2018, 20:09:09
„Es ginge immer um strategische Projekte, bei denen wir auch unsere Mitglieder mitnehmen würden.“

Klar, Alex.  :suff:

Dumm, dass sich bei der letzten MV ein Drittel der Anwesenden so wenig mitgenommen fühlte.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Dellbrück am Donnerstag, 01.Mär.2018, 20:12:24
Dumm, dass sich bei der letzten MV ein Drittel der Anwesenden so wenig mitgenommen fühlte.

Das ist doch bloß eine lautstarke Minderheit.  :)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 01.Mär.2018, 20:18:16

Wenn sie 25% verkaufen um das Rhein Energie Stadion zu kaufen und auszubauen sehe ich keine großen Nachteile, lasse mich da aber sehr gerne von der großen Bewegung hier überzeugen, die gegen jeglichen Verkauf ist.


davon abgesehen das die these stadionausbau nur opium fürs volk ist rechtfertigt das nicht auch nur ein promill anteilsverkauf. schon gar nicht eine lächerliche ausbaufantasie für ein drittel cordoba brutto jährlich. allerhöchstens eine drohende insolvenz könnte das rechtfertigen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Alci am Donnerstag, 01.Mär.2018, 20:19:10
Das Klatschvieh wird man bei der nächsten Mitgliederversammlung nicht mehr so zahlreich mobilisieren können.

Dann geht die Satzungsänderung auch durch.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: mutierterGeißbock am Donnerstag, 01.Mär.2018, 20:20:55
Das Klatschvieh wird man bei der nächsten Mitgliederversammlung nicht mehr so zahlreich mobilisieren können.
Wer weiß? Vielleicht gibt's beim nächsten mal ein Trikot gratis.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Dellbrück am Donnerstag, 01.Mär.2018, 20:35:18
Das Klatschvieh wird man bei der nächsten Mitgliederversammlung nicht mehr so zahlreich mobilisieren können.

Dann geht die Satzungsänderung auch durch.

Warts ab. Ich freue mich schon auf den DDR International Hoodie mit den Logos von Union, Dresden und Aue.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Cuby am Donnerstag, 01.Mär.2018, 21:34:27

davon abgesehen das die these stadionausbau nur opium fürs volk ist rechtfertigt das nicht auch nur ein promill anteilsverkauf. schon gar nicht eine lächerliche ausbaufantasie für ein drittel cordoba brutto jährlich. allerhöchstens eine drohende insolvenz könnte das rechtfertigen.


Du fändest ein eigenes Stadion (selbst ohne Ausbau) und die daraus resultierende deutlich bessere wirtschaftliche Situation nicht einen Anteilsverkauf wert? Eine Situation, durch die letzten Endes das Risiko einer Insolvenz niedriger wäre (für die du bereits wärst Anteile zu veräußern)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Double 1978 am Donnerstag, 01.Mär.2018, 21:48:59
Ist zwar Kaffeesatzleserei aber dennoch: Ich schätze sie verkaufen 25% der Anteile wenns um dem Stadionneubau geht.
wir brauchen kein neues stadion
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Double 1978 am Donnerstag, 01.Mär.2018, 21:50:45
Das ist doch bloß eine lautstarke Minderheit.  :)
Quertreiber. unruhestifter.
wahrscheinlich sind diese auch schuld, das der FC absteigt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: I.Ronnie am Donnerstag, 01.Mär.2018, 22:00:32

Du fändest ein eigenes Stadion (selbst ohne Ausbau) und die daraus resultierende deutlich bessere wirtschaftliche Situation nicht einen Anteilsverkauf wert? Eine Situation, durch die letzten Endes das Risiko einer Insolvenz niedriger wäre (für die du bereits wärst Anteile zu veräußern)


Wir steigen diese Saison wieder ab und werden nächste Saison eine Miete zahlen, bei der die Stadt Köln wieder ordentlich Miese macht. Wir sollte froh sein, dass wir das Stadion nicht als Eigentümer an den Hacken haben.


Davon abgesehen reduziert ein Stadion nicht das Insolvenzrisiko. Im Falle einer Insolvenz geht es um die Liquidität. Und nichts ist für die Liquidität schlechter als eine unverkäufliche 100 Mio. € Immobilie.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Freitag, 02.Mär.2018, 06:18:51

Du fändest ein eigenes Stadion (selbst ohne Ausbau) und die daraus resultierende deutlich bessere wirtschaftliche Situation nicht einen Anteilsverkauf wert? Eine Situation, durch die letzten Endes das Risiko einer Insolvenz niedriger wäre (für die du bereits wärst Anteile zu veräußern)


selbstverständlich nicht. ich würde meiner bank auch nicht meinen rechten arm verkaufen um mir ein neues auto leisten zu können. auch das auto wird mal alt, mein arm ist dann aber immer noch weg.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: GL4FC am Freitag, 02.Mär.2018, 08:27:42

selbstverständlich nicht. ich würde meiner bank auch nicht meinen rechten arm verkaufen um mir ein neues auto leisten zu können. auch das auto wird mal alt, mein arm ist dann aber immer noch weg.

Also Bayern München spielt seit Jahren eigentlich ganz gut mit einem Arm. Beblüffend!  ;)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Freitag, 02.Mär.2018, 08:33:12
Also Bayern München spielt seit Jahren eigentlich ganz gut mit einem Arm. Beblüffend!  ;)

was mutmaßlich an der exponierten stellung bayern münchens liegt. ich würde einmal vermuten das die auch ohne anteilsverkäufe ganz gut spielen würden. ich könnte aber genauso auch ein paar negativbeispiele aufzählen, die kennt aber jeder.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: GL4FC am Freitag, 02.Mär.2018, 08:38:12
was mutmaßlich an der exponierten stellung bayern münchens liegt. ich würde einmal vermuten das die auch ohne anteilsverkäufe ganz gut spielen würden. ich könnte aber genauso auch ein paar negativbeispiele aufzählen, die kennt aber jeder.

Naja, schon klar. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass die vollständige Entscheidungsgewalt bei(m) Verein/KGaA bleibt und das Geld nicht im Hochrisikobereich oder für Schulden verschleudert wird. Ein eigenes Stadion in Müngersdorf würde dem FC schon gut stehen...

Lieber wärs mir natürlich ohne Anteilsverkauf.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Freitag, 02.Mär.2018, 08:47:32
Naja, schon klar. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass die vollständige Entscheidungsgewalt bei(m) Verein/KGaA bleibt und das Geld nicht im Hochrisikobereich oder für Schulden verschleudert wird. Ein eigenes Stadion in Müngersdorf würde dem FC schon gut stehen...

Lieber wärs mir natürlich ohne Anteilsverkauf.

die wahrscheinlichkeit eines ausbaus in müngersdorf inkl. kauf ist doch eh nur minimal. und selbst wenn das passieren würde, das löst nicht anwohnerschutz, parkplätze, infrastruktur, autobahn undundund. ferner wurden von spinner brutto 10-15 millionen an mehrumsatz bei einem 75.000 in den raum geworfen. was soll denn da der bruttomehrumsatz eines auf 60.000 ausgebauten sein? und für diesen quatsch sollen anteile verkauft werden die wohl nie zurück kommen? und wenn die büchse der pandorra einmal geöffnet ist, bist du dir sicher das der nächste anteilsverkauf nicht dann eh schon egal ist? und wenn 50+1 fällt hat man direkt das nächste argument um noch mehr zu veräussern. davon abgesehen, wir hängen wohl noch für ewig am latenten abstieg. in liga zwei lassen sich verträge für eine geminderte miete aushandeln, mit eigentum würde das schon etwas schwieriger. dazu noch: auch eigentum wird irgendwann einmal altersbedingt überholt, die kosten für modernisierungen und instandhaltung übernimmt dann aber nicht mehr die stadt.

und zu guter letzt: diesen verantwortlichen, die mitglieder diskredetieren willst du es gestatten teile des clubs zu veräussern? na danke.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: GL4FC am Freitag, 02.Mär.2018, 09:09:19
die wahrscheinlichkeit eines ausbaus in müngersdorf inkl. kauf ist doch eh nur minimal. und selbst wenn das passieren würde, das löst nicht anwohnerschutz, parkplätze, infrastruktur, autobahn undundund. ferner wurden von spinner brutto 10-15 millionen an mehrumsatz bei einem 75.000 in den raum geworfen. was soll denn da der bruttomehrumsatz eines auf 60.000 ausgebauten sein? und für diesen quatsch sollen anteile verkauft werden die wohl nie zurück kommen? und wenn die büchse der pandorra einmal geöffnet ist, bist du dir sicher das der nächste anteilsverkauf nicht dann eh schon egal ist? und wenn 50+1 fällt hat man direkt das nächste argument um noch mehr zu veräussern. davon abgesehen, wir hängen wohl noch für ewig am latenten abstieg. in liga zwei lassen sich verträge für eine geminderte miete aushandeln, mit eigentum würde das schon etwas schwieriger. dazu noch: auch eigentum wird irgendwann einmal altersbedingt überholt, die kosten für modernisierungen und instandhaltung übernimmt dann aber nicht mehr die stadt.

und zu guter letzt: diesen verantwortlichen, die mitglieder diskredetieren willst du es gestatten teile des clubs zu veräussern? na danke.

Aus meiner Sicht muss das Stadion nicht ausgebaut werden. Ich denke das zeigt insbesondere diese Saison und die allgemein rückläufigen Zuschauerzahlen der Bundesliga.

Soweit ich weiss ist beim Verkauf von über 25 % die Mitgliederversammlung zu befragen. Ich würde dann definitiv dagegen stimmen.

Im Prinzip geht es mir darum das Anlagevermögen des Vereins zu stärken. Ein eigenes Stadion ist nie schlecht. Außer man übernimmt sich komplett wie z.B. Alemannia Aachen. Allein eine Beleihung (auch bei einem sehr kleinen Markt) eröffnet neue Möglichkeiten bei Banken, was zur Folge hat, dass eben keine neuen Ivestoren mehr erforderlich sind. Je nach Entwicklung lassen sich Anteile ja auch irgendwann zurückkaufen. Allein der Sinn erschließt sich mir nicht. Bayern München könnte das wohl aus de Portokasse. Machen sie aber trotzdem nicht. Vermutlich weil sie starke Partner an der Seite haben, die sich aber nicht einmischen. Audi z.B. veranstaltet jedes Jahr ne Autoshow, bei der jeder Spieler seinen neuen RS Irgendwas übergeben bekommt. Im Prinzip handelt es sich hierbei um einen Anteilserwerb mit Zugriff auf umfangreiche Werbermaßnahmen. Ubd ich bin schon lange der Meinung, dass Fussballspieler zu wenige Termine haben. Die hängen mir zu viel in teuren Restaurants rum...  :D
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Freitag, 02.Mär.2018, 09:19:03
ich habe nichts gegen ein eigenes stadion, im gegenteil. wogegen ich etwas habe ist die kommunikationspolitik des fc.

erstens: wer bestimmt eigentlich das anteilsverkäufe die einzige option zur geldbeschaffung sind? im normalfall beschafft man sich dafür geld auf dem kapitalmarkt in form von krediten.

zweitens: natürlich muss über 25% die mv befragt werden, aber ich traue dieser mitgliedschaft zu teilen nicht über den weg. der schritt ist doch viel gewaltiger überhaupt etwas zu verkaufen als der schritt wenn bereits etwas verkauft wurde noch mehr zu veräussern. und wenn es noch ein hoodie umsonst dazu gibt..

drittens: es gibt keinerlei zahlen, gutachten, nichts. gar nichts.
edit sagt gerade: es gibt wohl doch ein gutachten aber das darf niemand sehen.

ausser natürlich spekulativen und unbelegten 10-15 millionen mehr bruttoumsatz und den selbstverständlich immer verlässlichen und nachhaltigen versprechungen wehrles. keinerlei transparenz, keinerlei mitnahme der mitgliedschaft. man hält gerade mehr oder weniger die klappe weil es halt sportlich nicht so läuft, so viel zu "wir haben verstanden".

viertens: wer gibt eigentlich die garantie das anteilsverkäufe für das stadion verwendet werden? doch wohl nicht diejenigen die bei stadionbau längst nicht mehr im amt sind. so gott will.

abschließend. hier wird mit dem verein hantiert als wäre man auf dem basar. klingt ja auch super. paar anteile weg dafür ein neues und eigenes stadion. klappt ja bei bayern auch warum also nicht hier? das dort -bei aller abneigung- auch leute sitzen die ihr handwerk verstehen, was solls.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Der Templer am Freitag, 02.Mär.2018, 10:48:35
Ich bin kategorisch gegen den Verkauf von Anteilen. Basta!
Wer es mit den jetzigen finanziellen Möglichkeiten nicht schafft, einen Verein wie den 1. FC Köln dauerhaft solide in der Bundesliga zu etablieren,
der wird es auch nicht mit 50 Millionen von Hinz oder 300 Millionen von Kunz schaffen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: der 8. Tag am Freitag, 02.Mär.2018, 15:33:25
Also Bayern München spielt seit Jahren eigentlich ganz gut mit einem Arm. Beblüffend!  ;)

Also keinen Meter über den nationalen Tellerrand betrachtet,
ja...  ;)

International fehlen den Bayern 16 Jahre nach dem ersten Anteilsverkauf nicht nur der besagte "eine Arm" sondern im Vergleich zu den entsprechenden Ausrüster-/Sponsoringverträgen der Mitbewerber "auf Augenhöhe" bereits heute bis zu 100 Mil. EUR (Einnahmen pro Jahr! versteht sich), welche sich in einem offenen Wettbewerb erzielen lassen. Wie sich die Zahlen in den nächsten Jahren entwickeln? Eher nicht nach unten...

vgl. https://www.100profc.de/wp-content/uploads/2017/07/faq-1.png (https://www.100profc.de/wp-content/uploads/2017/07/faq-1.png) (Quelle: https://www.100profc.de/faq/ (https://www.100profc.de/faq/) > "Der 1. FC Köln ist doch schon längst von Sponsoren abhängig!?")

Warum also soll sich ein Investor der FCB AG hinstellen und in den Wettbewerb eintreten, den man eben durch ein Invest ausschließen wollte? Heute ist es der Ausrüstervertrag von Adidas, morgen ist es der Stadion-"Naming-Rights-Deal" der Allianz (sobald das Namensrecht der "AllianzArena" im Rahmen eines regulären Sponsoring-Agreements erloschen wäre).

Ich bin selber nicht kategorisch gegen Investoren. Mir ist allerdings weiterhin kein Modell bekannt, in dem ein Club (auf lange Sicht!) nachhaltig davon profitiert hätte oder profitieren könnte. Die "strategischen Invests" sind vornehmlich aus Investorensicht strategisch, d.h. auch auf lange Sicht sinnvoll bzw. gewinnbringend.

Und die anderen Modelle: https://www.100profc.de/wp-content/uploads/2017/07/motivation-2.png (https://www.100profc.de/wp-content/uploads/2017/07/motivation-2.png)

Von welchem Modell wird man in 10-15 Jahren sagen: ohne den damaligen Anteilsverkauf wäre der Club xy von der Bildfläche verschwunden und es macht genauso so viel Spaß und stolz den Club zu unterstützen wie zuvor?!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Lobi am Freitag, 02.Mär.2018, 15:41:30
Ich weiß auch nicht was ein Investor dem FC aktuell bringen sollte. Für beispielsweise 25% Anteile wird man nicht genug Geld kassieren sich (finanziell) oben anzudocken mal ganz davon abgesehen dass es keine Garantie gibt dass das Geld auch vernünftig eingesetzt wird. Das sollte der letzte Sommer mehr als eindrucksvoll bestätigt haben, von daher danke Schmadtke. Davon abgesehen ist das Umfeld der Stadt Köln stark genug auch so den FC über Wasser zu halten wenn man das Sportliche über die nächsten Jahre einigermassen hinkriegt ist da auch ohne Stadion in Euskirchen und Anteilseigner ordentlich Luft nach oben.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Humorkritik am Freitag, 02.Mär.2018, 16:36:23
Und nichts ist für die Liquidität schlechter als eine unverkäufliche 100 Mio. € Immobilie.
Wir sollten fair bleiben. Er hat nur 17 Mio. € gekostet.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Freitag, 16.Mär.2018, 13:29:02
Zitat

1. FC Köln (Geschäftsführer Alexander Wehrle): »Der 1. FC Köln steht zur bestehenden 50+1-Regelung. Sollte die Deutsche Fußball-Liga die Regularien verändern wollen, dann werden wir uns damit auseinandersetzen. Wie und in welchem Umfang beim 1. FC Köln Anteile an der Profiabteilung veräußert werden können, ist ohnehin in der Vereinssatzung geregelt.«


https://www.11freunde.de/galerie/so-stehen-die-klubs-zu-501
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Niggelz am Freitag, 16.Mär.2018, 13:30:45
Zur Not kauft das Forum eben die Anteile. Am Geld sollte es ja nicht scheitern. Dann machen wir unseren eigenen FC auf, mit Black Jack und Nutten.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Renato am Freitag, 16.Mär.2018, 13:46:55
https://www.11freunde.de/galerie/so-stehen-die-klubs-zu-501

Grossartiges statement, verrät absolute rückradlosigkeit. Inzwischen ist mir der kind fast lieber als solche wachsweichen vögel, die immer sich schon alle optionen offen halten wollen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Freitag, 16.Mär.2018, 13:49:54
Grossartiges statement, verrät absolute rückradlosigkeit. Inzwischen ist mir der kind fast lieber als solche wachsweichen vögel, die immer sich schon alle optionen offen halten wollen.

absolut. das er und der club teil der dfl sind hat er wahrscheinlich einfach vergessen, kann ja mal passieren.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Alci am Freitag, 16.Mär.2018, 13:59:32
Grossartiges statement, verrät absolute rückradlosigkeit. Inzwischen ist mir der kind fast lieber als solche wachsweichen vögel, die immer sich schon alle optionen offen halten wollen.


Jop. Man sollte dem Wehrle die Vorderräder zerstechen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: baenderriss am Freitag, 16.Mär.2018, 14:17:22
Dem Statement Wehrles würde ich entnehmen, dass der Vorstand und er eine Satzungsänderung vorantreiben werden, mit dem Ziel, mehr als 25% veräußern zu dürfen, bzw. - es im Rahmen der aktuellen Verfassung zu versuchen (mit vermeintlich guten Argumenten "die anderen tun es ja auch. Sollen wir in der Landesliga landen?).

Beide Vorhaben halte ich aktuell für aussichtslos. Von daher für mich leeres Geschwätz von Wehrle.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Der Templer am Freitag, 16.Mär.2018, 14:47:26
Zur Not kauft das Forum eben die Anteile. Am Geld sollte es ja nicht scheitern. Dann machen wir unseren eigenen FC auf, mit Black Jack und Nutten.

Koan Cordoba! :P
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MichaFC1948 am Freitag, 16.Mär.2018, 15:03:30
Dem Statement Wehrles würde ich entnehmen, dass der Vorstand und er eine Satzungsänderung vorantreiben werden, mit dem Ziel, mehr als 25% veräußern zu dürfen, bzw. - es im Rahmen der aktuellen Verfassung zu versuchen (mit vermeintlich guten Argumenten "die anderen tun es ja auch. Sollen wir in der Landesliga landen?).

Beide Vorhaben halte ich aktuell für aussichtslos. Von daher für mich leeres Geschwätz von Wehrle.

Sehe ich anders. Schenk dem Klatschvieh nach dem Hoodie auch noch ein Trikot und die Satzungsänderung geht locker durch.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Dominik am Freitag, 16.Mär.2018, 15:04:26
Grundsätzlich halte ich - meiner eigentlich technokratischen Ader zum Trotz - nicht viel von Investoren bei Fußballvereinen und schon gar nicht beim FC. Zu allererst würden die Vereine ziemlich unkreativ bei der Lösung sportlicher Probleme werden. Anstatt Strukturen, Taktiken oä zu ändern, wird einfach der Investor angepumpt, passt schon! Hat man ja beim HSV gesehen. Da sollte die DFL lieber die Vereine ermuntern, eigene, kreative Lösungen zu finden, wie man mittelfristig die eigene Lage verbessern kann.

Dazu glaubt doch hier niemand, dass ein Investor aus Nächstenliebe mal eben 25% vom Verein kauft. Selbst die drei großen A beim FC Bayern sind da nicht aktiv, weil sie den FC Bayern toll finden, sondern um eine langfristige Kapitalanlage zu haben. Irgendwann wird wohl auch der FC Bayern in die Situation kommen, dass ein Investor aussteigen will und sofern kein Nachfolger bereit stünde - was beim FC Bayern zugegeben unwahrscheinlich ist -, dürfte es richtig teuer werden. Wie soll das dann bei anderen Vereinen aussehen? Über kurz oder lang würde ein Investor schon ordentlich Geld aus dem Verein ziehen, dass dann sportlich fehlen würde.

Wenn man die Vereine finanziell stärken will, sollte man das Produkt Bundesliga an sich stärken. Verteilung der Fernsehgelder, Merchandiseverträge, Ligasponsoren, da könnte man ansetzen! Aber wenn man zB die Fernsehgelder gleicher verteilen, für alle Vereine einen Merchandisevertrag mit einer Firma abschließt usw. wird der Kalle am nächsten Tag in der Bild mit einer Europaliga drohen. Aber das führt ja nun am eigentlichen Thema vorbei.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: I.Ronnie am Sonntag, 18.Mär.2018, 09:32:16
Grossartiges statement, verrät absolute rückradlosigkeit. Inzwischen ist mir der kind fast lieber als solche wachsweichen vögel, die immer sich schon alle optionen offen halten wollen.

Ich finde es grundsätzlich okay, wenn die angestellten Geschäftsführer der KGaA einen unsentimentalen Blick auf die Gegebenheiteiten haben. Ich fände es aber noch besser, wenn die angestellten Geschäftsführer auch sonst ihre Fressen zu Vereinsthemen halten würden - insbesonder öffentlich.

Die Herren Geschäftsführer täten außerdem gut daran, die Mitglieder nicht in der Gesamtheit für blödes Klatschvieh zu halten. Wenn der Geschäftsführer Finanzen glaubt, ein Anteilsverkauf würde den FC nachhaltig voran bringen, kann er dieses Konzept gerne seinen Chefs präsentieren - den Mitgliedern. Stattdessen hört man zu dem Thema nur atemberaubend stumpfsinniges Gewäsch, welches die Frage aufwirft, ob es in der KGaA überhaupt nenneswertes ökonomisches Talent gibt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Litti10 am Sonntag, 18.Mär.2018, 10:55:47
Ich wäre auch für einen Salary Cap..... Budget x muss eingehalten werden, das würde auf Dauer auch einen Wettbewerb in der Bundesliga zulassen.... So feiern wir jetzt immer im März die Deutsche Meisterschaft
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Double 1978 am Sonntag, 18.Mär.2018, 11:57:16
Ich wäre auch für einen Salary Cap..... Budget x muss eingehalten werden, das würde auf Dauer auch einen Wettbewerb in der Bundesliga zulassen.... So feiern wir jetzt immer im März die Deutsche Meisterschaft
wir bestimmt nicht.  :D
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 22.Mär.2018, 08:20:28
http://suedkurve.koeln/kritik-am-umgang-mit-investoren/
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Donnerstag, 22.Mär.2018, 08:23:43
http://suedkurve.koeln/kritik-am-umgang-mit-investoren/

1948% agree.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: J_Cologne am Donnerstag, 22.Mär.2018, 12:12:12
100-0 alles andere ist nicht akzeptabel
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 18.Sep.2018, 16:40:16
https://www.aachener-nachrichten.de/sport/veh-sieht-keinen-grund-fuer-anteilsverkauf-beim-1-fc-koeln_aid-33084099
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 18.Sep.2018, 16:45:27
Zitat
„Solange die Regel in dieser Form Bestand hat, bleibt das auch so. Wenn sich das ändert, muss man sich natürlich Gedanken machen,“ sagte Veh.

Nein.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Rhönbock am Dienstag, 18.Sep.2018, 19:29:15
Nein.


Doch!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: FC Karre am Dienstag, 18.Sep.2018, 19:32:48
dann wird das publikum halt mal durchgetauscht.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 18.Sep.2018, 19:33:54
vor einem halben jahr:

Zitat

Veh: Man muss die 50+1-Regel vernünftig reformieren. Die Realität verlangt von uns, dass wir professionell arbeiten und konkurrenzfähig sind. Was nützt uns die Tradition, wenn wir irgendwann in der vierten oder fünften Liga sind?


ist zufällig bald eine mv?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 18.Sep.2018, 19:38:29

Doch!

Die Trottel beim FC können mit Geld nicht umgehen. Nicht mit Geld umgehen und Anteile raushauen - Herzlich willkommen beim Hamburger SV!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Fosco am Dienstag, 18.Sep.2018, 19:50:01
50+1 wird fallen. das ist dann die konsequenz aus hoffenheim, leipzig, leverkusen und wolfsburg. gut ist das alles nicht, der fussball von heute ist eh schon so weit weg von dem fussball den nich mal geliebt habe, das es auch keinen unterschied mehr macht. schuld daran sind alle die sky haben, alle die immer alles sehen wollen. ebenso schuld sind turniere die wie die cl die die schere immer weiter auseinander klaffen lassen. ich sehe nicht das hier noch irgendein turnaorund zu schaffen wäre. irgendwann wird vielleicht das kartenhaus ineinander fallen.

aber richtig laune macht es so wie es ist eh nicht mehr.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: I.Ronnie am Dienstag, 18.Sep.2018, 19:51:27
Veh ist nicht ganz so doof. Er weiß, dass ein Fußballclub, an dem man nicht auch die Stimmenmehrheit erwerben kann, für Investoren kaum interessant ist. Es gibt auch keinen Investor wie bei den Bayern, der sich mit einem Anteilskauf die Wettbewerber um Marketingrechte langfristig vom Hals halten will. Bei aller Liebe gibt es beim FC keinen Run auf die Ausrüsterrechte oder irgendein Interesse bei einem Fahrzeughersteller mit welchem Fahrzeug Chrille ins Fitti fährt. Wir sind eben nicht der auf Hochglanz rundgelutschte, dauererfolgreiche und weltweit als Marke bekannte FC Bayern.

Alle Clubs in Deutschland warten ab, welche Entwicklungen es bei 50+1 geben wird. Erst dann werden die deutschen Clubs für Investoren, die auch langfristig immer wieder nachschießen, interessant. Wer jetzt aber schon über 25 % veräußert hat, läuft zudem Gefahr, dass der bisherige Investor kein Interesse an einer Aufstockung der Anteile und einem ständigen Zuschussgeschäft hat, dafür aber andere Investoren ebenso kein Interesse an weniger als 75,1% der Anteile.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Schwabenbock am Dienstag, 18.Sep.2018, 20:00:59
Hoffentlich ist der nicht mehr da wenn 50+1 fällt.

 

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 18.Sep.2018, 20:01:40
Dann gibt es noch Wehrle.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 04.Okt.2018, 16:34:46
https://effzeh.com/investoren-bundesliga-50-plus-1/ (https://effzeh.com/investoren-bundesliga-50-plus-1/)

Zitat

„Wenn wir international konkurrenzfähig bleiben wollen, müssen wir die Regel im Blick haben. Als Sportler will man erstklassig sein, nicht zweit- oder drittklassig“
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: bollock am Donnerstag, 04.Okt.2018, 16:59:11
https://effzeh.com/investoren-bundesliga-50-plus-1/ (https://effzeh.com/investoren-bundesliga-50-plus-1/)

Na ja, ist doch klar dass die Tür cm weise geöffnet wird, bis man hindurch gehen kann..

ICH bin gegen eine Öffnung für Investoren. Wenn man aber die Augen auf macht, kann man doch schon sehen wie das ausgehöhlt worden ist. Leipzig, Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen, faktisch auch Hannover. Mit Geld zugeschissene Vereine wie Schalke, Dortmund und auch Bayern unterscheiden sich nur marginal. Welche Wahl hat dann ein Verein heute eigentlich noch, wenn er ernsthaft mitspielen will... Das ist das Fatale an der Sache.
Der Weg ist schon verdichtet, der Asphalt wird demnächst geliefert. "Uns" alte Fans wird man einerseits vergraulen, gleichzeitig wird keiner völlig seine Liebe zum VEREIN verlieren und es irgendwie weiterhin mit Wehmut betrachten. Die nächsten Generationen kennen es dann gar nciht mehr anders und erfüllen ihre Konsumentenrolle dann mit wenig Murren.
Dazu passt, dass in der Klasse meines Sohnes (6. Klasse) der erste Junge mit RB Leipzig Trikot aufgetaucht ist... Hältst Du nicht auf...  :verysad: :kotz:
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 04.Okt.2018, 17:17:15
aufzuhalten ist es natürlich nicht, aber eben auch nicht mit einem wegfall von 50+1.

wir hatten unsere erfolgreiste saison der letzten jahrzehnte ohne investor. wir haben mal marktkenntnis mit den transfers von bittencourt, heintz, modeste usw. bewiesen. ohne investor. wir waren in europa während investorengesteuerte konstrukte gegen den abstieg spielten. alles das ist in der theorie wieder möglich, ohne geld das ja auch nicht geschenkt wird, ein investor will rendite und sei es durch mitsprache. wer kann so etwas ernsthaft wollen? und das auch noch wo der durchschnittliche fc-fan geneigt ist populisten zu feiern? und damit meine ich nicht einmal den möglichen investor.

wir sind finanziell so solvent wie quasi noch nie und das in liga zwei. geholt wurde trotzdem keiner für links offensiv iund das dm wird weiter stiefmütterlich behandelt. es braucht kein geschenktes geld, es braucht know how in der führungsetage, ein miteinander statt gegeneinander im club, selbstkritik und mut. mit einem wirklichen scouting kann man in explodierenden geldzeiten so viel mehr an turn around schaffen, auswärtiges geld ist völlig unnötig. auch nicht für das fantasiekonstrukt stadionaus- oder umbau. zinsen sind niedrig wie nie, lustigerweise wird der konventionelle weg, sich geld am kapitalmarkt zu beschaffen nie vom club als möglichkeit genannt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Povlsen am Donnerstag, 04.Okt.2018, 17:23:02
Die Alternative zum Investor ist seriöse, kompetente Arbeit, ganz einfach. Viele Erstligisten machen es vor und wir waren auch auf einem guten Weg, haben ihn aber wieder verlassen, und zwar nicht erst im Sommer 2017. Wie in dem effzeh.com Artikel richtig beschrieben wird, garantieren die Einmalspritzen eben gerade nicht den Erfolg und selbst LEV , WOB und RB spielen nicht jedes Jahr international. Einmaleffekte sind nicht nachhaltig. Um dauerhaft erste Liga zu spielen, brauchen wir keinen Investor, wir haben dafür andere Wettbewerbsvorteile (Standort, treue Fan- und Mitgliederbasis und damit hohe Attraktivität für Sponsoren). Auch für ein neues Stadion bräuchte man keine Anteile verkaufen, da wäre eine Objektgesellschaft, die das Stadion baut und betreibt, besser. Auch das hat Daniel richtig gesagt. Wir haben ja gesehen, dass wir mit wenigen Jahren guter Arbeit nach oben gekommen sind. Als wir das Arbeiten eingestellt haben, ging es folgerichtig wieder abwärts. Wir brauchen eine uneitle, nur dem FC verpflichtete Vereinsführung, die keine eigenen Interessen verfolgt, die transparent die Geschäftsführung kontrolliert und die in der Lage ist, Fehlentwicklungen schnell zu erkennen und die operativ Tätigen nicht hilflos über Monate unkontrolliert machen lässt. Ich finde nicht, dass das zu viel verlangt ist, zumal der Job inzwischen auch gut bezahlt wird, trotz Ehrenamt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Fosco am Donnerstag, 04.Okt.2018, 18:44:55
Die Alternative zum Investor ist seriöse, kompetente Arbeit, ganz einfach. Viele Erstligisten machen es vor und Ich finde nicht, dass das zu viel verlangt ist, zumal der Job inzwischen auch gut bezahlt wird, trotz Ehrenamt.
finde ich auch nicht, nur ist es schwierig so jemanden zu finden. man muss sich ja schon einiges anhören, sich mit einigem kack auseinandersetzten, und gedankt wird es einem auch nicht wirklich. am besten läuft es wenn keiner über dich redet. dazu muss man auch in der öffentlichkeit stehen wollen, was bei guten wetter ja noch okay ist, bei schlechtem wetter sicherlich nicht vergnügungssteuerpflichtig. alles im allen, wir brauchen hier ein wildsau der in der lage ist verschiedene fraktionen und interessenslagen zu verbinden, der sich im gespräch mit dem ultra, der kutte, dem sportler genauso geschickt verhält wie im gespräch mit größen aus der wirtschaft.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 04.Okt.2018, 19:45:29
alles im allen, wir brauchen hier ein wildsau der in der lage ist verschiedene fraktionen und interessenslagen zu verbinden, der sich im gespräch mit dem ultra, der kutte, dem sportler genauso geschickt verhält wie im gespräch mit größen aus der wirtschaft.


schmadtke war auch nicht viel davon, schon gar kein vermittelnder typ, aber es reichte die ersten 2-3 jahre völlig aus.  zwar war ich wenig begeistert davon das er sich auch gerne mit der szene anlegte und das er auch einer der typischen vertreter in diesem buisness ist der investoren etc. als gottesgeschenk sieht, aber die eierlegende wollmilchsau wird es wohl nicht geben. insofern ist das ideal einfach schon jemand der wenigstens seinen job versteht.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 18.Okt.2018, 09:48:32
https://www.nytimes.com/2018/10/17/sports/soccer/arsenal-shares-kroenke.html

 :!:
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: bollock am Donnerstag, 18.Okt.2018, 10:35:16
alles im allen, wir brauchen hier ein wildsau der in der lage ist verschiedene fraktionen und interessenslagen zu verbinden, der sich im gespräch mit dem ultra, der kutte, dem sportler genauso geschickt verhält wie im gespräch mit größen aus der wirtschaft.
OK. Überredet. Ich machs!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Roter_Bock am Donnerstag, 18.Okt.2018, 16:23:06
Als Präsident des 1.FC Köln ist man auf einen Schlag mitten drin in der Kölner "Society" und sicher in den Top10 der lokal relevanten Persönlichkeiten.

DAS ist es was jemanden dazu bewegen kann das Amt anzustreben.

Sicher nicht die "Peanuts" von 150k Euro Vorstandsvergütung. Das war im aktuellen Fall eher fuer unseren Sportvize relevant.

Ich bin mir sicher in der aktuellen sportlichen und finanziellen Lage wird es kein Problem sein jemand sehr kompetentes zu finden...
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Kalle Wirsch am Donnerstag, 18.Okt.2018, 17:55:31
Als Präsident des 1.FC Köln ist man auf einen Schlag mitten drin in der Kölner "Society" und sicher in den Top10 der lokal relevanten Persönlichkeiten.

DAS ist es was jemanden dazu bewegen kann das Amt anzustreben. […]
Wie bitte? Ist das dein ernst? Wer so eitel ist, sich von Aussicht locken zu lassen, zur „Kölner Society“ zu gehören, ist als Präsident nun mal garnicht geeignet und kann mir gestohlen bleiben.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Roter_Bock am Donnerstag, 18.Okt.2018, 20:23:34
"Society" ist natürlich plakativ... Aber selbstredend ist es eine Triebfeder für einen FC Präsidenten Kandidaten in Köln eine exponierte Position einzunehmen...
Das ist aus meiner Sicht auch nicht verwerflich und im Sinne des Vereins das auszuspielen...
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: koelner am Donnerstag, 18.Okt.2018, 20:37:14
Wir sollten aber eher einen Präsidenten suchen der das Amt trotz des Trubels und nicht wegen der exponierten Position ausüben will.


Ansonsten landen wir am Ende wieder an einen Spinner, der über seine eigene Eitelkeit und Stolz stolpert. "Wie??? Jemand will mir reinreden? Nein das geht nicht!" , "Jemand anderes als ich hat eine Idee? Ein einfaches Mitglied auch noch? Frontalangriff und Vertrauensentzug gegen mich!" ....
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: KHHeddergott am Freitag, 19.Okt.2018, 08:04:16
Wir sollten aber eher einen Präsidenten suchen der das Amt trotz des Trubels und nicht wegen der exponierten Position ausüben will.


Ansonsten landen wir am Ende wieder an einen Spinner, der über seine eigene Eitelkeit und Stolz stolpert. "Wie??? Jemand will mir reinreden? Nein das geht nicht!" , "Jemand anderes als ich hat eine Idee? Ein einfaches Mitglied auch noch? Frontalangriff und Vertrauensentzug gegen mich!" ....

Also ganz nach der finalen Experimentphase der Soziologiestudenten aus dem All eine Mischung aus Mutter Theresa und Adolf Hitler...
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Freitag, 19.Okt.2018, 08:23:24
Wie bitte? Ist das dein ernst? Wer so eitel ist, sich von Aussicht locken zu lassen, zur „Kölner Society“ zu gehören, ist als Präsident nun mal garnicht geeignet und kann mir gestohlen bleiben.

Süß wie naiv du bist.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Kalle Wirsch am Freitag, 19.Okt.2018, 08:26:37
Süß wie naiv du bist.
man merkt daran, das du aus du aus dem süden kommst. woher war das noch? schwabenland? und was weißt du über die "kölner society"?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Schützenfest am Freitag, 19.Okt.2018, 08:43:00
Man kann durchaus auch beides vereinen: Die "(Kölner) Society) genießen" und trotzdem seriös im Sinne des Vereins zu arbeiten. Das Schwarz/Weiß-Getue ist doch völlig unnütz und unrealistisch.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Freitag, 19.Okt.2018, 08:45:26
man merkt daran, das du aus du aus dem süden kommst. woher war das noch? schwabenland?

Schön, dass sich manche Gerüchte hartnäckig halten. Nein, ich komme nicht aus dem Süden.

Zitat
und was weißt du über die "kölner society"?
Bestimmt nicht soviel wie magic oder andere vernetzte Nutzer hier, aber genug, um zu sagen, dass Roter_Bock Recht hat.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Povlsen am Freitag, 19.Okt.2018, 09:18:17
Natürlich ist das Präsidentenamt beim FC ein prestigeträchtiger Posten, der einem in Köln alle Türen öffnet und selbstverständlich zieht der Posten dann auch Leute an, die sich genau das davon versprechen. Mit Ritterbach haben wir doch schon jemanden, der diese Klaviatur seit Jahren in verschiedenen Ämtern und Vereinen bespielt. Für ihn wäre die Präsidentschaft beim FC wichtig, damit er in Köln weiter unter den Top Persönlichkeiten gelistet wird, im Karneval ist er schließlich raus.

Man braucht für so ein Amt auch einen Schuss Eitelkeit. Das ist auch nicht schlimm, wenn für den FC trotzdem was Gutes dabei herauskommt. Ob der Präsident des FC privat ein Gockel oder gar ein Arsch ist oder nicht, interessiert mich nur an zweiter Stelle. Das kann man normalerweise bei einer Wahl auch nicht wissen. Er muss ein sehr guter Teamplayer sein, trotzdem Führungsstärke haben und den Verein sympathisch repräsentieren können. Wer den FC hingegen nur für seine persönlichen gesellschaftlichen oder beruflichen Vorteile nutzen möchte, ist abzulehnen. Echter Fan des Vereins sollte der Präsident schon sein, sonst kann man die Funktion nicht glaubwürdig ausfüllen, denke ich. Auch Franz Kremer war bei aller knallharten Sachlichkeit und Professionalität auch Fan des Vereins und nicht einfach nur Manager desselben.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Freitag, 19.Okt.2018, 09:24:35
Ich möchte gar keinen Investor.
Sollten wir wirklich jemals zur Entscheidung kommen Anteile zu verkaufen,
dann vielleicht an die Fans.
https://www.tagblatt.ch/sport/packers-machen-die-hundert-voll-ld.1044941
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Freitag, 19.Okt.2018, 09:35:23
Natürlich ist das Präsidentenamt beim FC ein prestigeträchtiger Posten, der einem in Köln alle Türen öffnet und selbstverständlich zieht der Posten dann auch Leute an, die sich genau das davon versprechen. Mit Ritterbach haben wir doch schon jemanden, der diese Klaviatur seit Jahren in verschiedenen Ämtern und Vereinen bespielt. Für ihn wäre die Präsidentschaft beim FC wichtig, damit er in Köln weiter unter den Top Persönlichkeiten gelistet wird, im Karneval ist er schließlich raus.

Man braucht für so ein Amt auch einen Schuss Eitelkeit. Das ist auch nicht schlimm, wenn für den FC trotzdem was Gutes dabei herauskommt. Ob der Präsident des FC privat ein Gockel oder gar ein Arsch ist oder nicht, interessiert mich nur an zweiter Stelle. Das kann man normalerweise bei einer Wahl auch nicht wissen. Er muss ein sehr guter Teamplayer sein, trotzdem Führungsstärke haben und den Verein sympathisch repräsentieren können. Wer den FC hingegen nur für seine persönlichen gesellschaftlichen oder beruflichen Vorteile nutzen möchte, ist abzulehnen. Echter Fan des Vereins sollte der Präsident schon sein, sonst kann man die Funktion nicht glaubwürdig ausfüllen, denke ich. Auch Franz Kremer war bei aller knallharten Sachlichkeit und Professionalität auch Fan des Vereins und nicht einfach nur Manager desselben.

Du sprichst ein bedeutendes Problem an. Die Findungskommision hatte ja lange gesucht, gefragt und gebettelt.
Ein Präsident sollte damals nebem Führungstärke und Wirtschaftserfahrung unabhängig sein und mit seinen Aufgaben ansonsten abgeschlossen haben.
Und er muss Öffentlichkeit mögen. Wegen mir nennt man das Eitelkeit.
Und genau das wollten die Idealkandidaten- man nehme zum Beispiel den damaligen Idealkandidaten Manfred Hell- eben nicht.
Selbst wenn es Leute gibt die mit ihren alten Aufgabenfeldern abgeschlossen haben fand man niemand der sich so exponieren wollte.
Solche Leute haben in der Regel noch Aufgaben. Oder eben keine Lust auf Öffentlichkeit
Deshalb war man auf Herrn Spinner gekommen und das erwies sich ja auch lange Zeit als Glücksfall.
 
   
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Kalle Wirsch am Freitag, 19.Okt.2018, 10:01:52
[...]
Bestimmt nicht soviel wie magic oder andere vernetzte Nutzer hier, aber genug, um zu sagen, dass Roter_Bock Recht hat.
aha, du bist also nicht selber "drin", sondern bildest dir dein urteil aufgrund der meinung dritter. kann man so machen. aber belassen wir es dabei ...
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Schützenfest am Freitag, 19.Okt.2018, 10:03:32
aha, du bist also nicht selber "drin", sondern bildest dir dein urteil aufgrund der meinung dritter. kann man so machen. aber belassen wir es dabei ...


Dann Titten auf den Tisch: Wer bist du und wie tief steckst du in der kölschen High-Society?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: altbierhasser am Freitag, 19.Okt.2018, 10:15:26
Ich möchte gar keinen Investor.
Sollten wir wirklich jemals zur Entscheidung kommen Anteile zu verkaufen,
dann vielleicht an die Fans.
https://www.tagblatt.ch/sport/packers-machen-die-hundert-voll-ld.1044941 (https://www.tagblatt.ch/sport/packers-machen-die-hundert-voll-ld.1044941)


Ohne den Link angeklickt zu haben - mich treibt der Graus beim Gedanken, dass ein Teil, der auf der Migliederversammlung anwesend ist Anteile am Verein erwerben könnte. Die Sektion dumm und meinungsstark fühlt sich für Ihre 100€ zum Clubbesitzer berufen. OMFG.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Freitag, 19.Okt.2018, 10:16:01
aha, du bist also nicht selber "drin"

In der "Kölner Society"? :D Nee, du etwa?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Freitag, 19.Okt.2018, 10:31:24

Ohne den Link angeklickt zu haben - mich treibt der Graus beim Gedanken, dass ein Teil, der auf der Migliederversammlung anwesend ist Anteile am Verein erwerben könnte. Die Sektion dumm und meinungsstark fühlt sich für Ihre 100€ zum Clubbesitzer berufen. OMFG.

Ach so. Ohne reingesehen zu haben. ;)
Nun ja. Aber die Mitgliederversammlung ist auch heute das höchste Gremium und die entscheiden eben in einer Demokratie.
In der letzten Versammlung haben sich unsere als ziemlich reif erwiesen in ihren Entscheidungen.
Und es geht ja auch um den Verkauf von Anteilen. Da hätte ich lieber Streubesitz bei Fans als den fetten Investor.
Zudem gibt es keine Dividende und das Geld bleibt im "Verein".  Das würde jeglicher Führung jegliches Argument nehmen sich zu verkaufen.
 
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Freitag, 19.Okt.2018, 10:38:26

Ohne den Link angeklickt zu haben - mich treibt der Graus beim Gedanken, dass ein Teil, der auf der Migliederversammlung anwesend ist Anteile am Verein erwerben könnte. Die Sektion dumm und meinungsstark fühlt sich für Ihre 100€ zum Clubbesitzer berufen. OMFG.


nun ja. heute können 25% verkauft werden ohne das überhaupt jemand gefragt wird und 49,9% mit zustimmung eben jener mitglieder. ob das alles so besser ist lasse ich mal dahin gestellt. und zudem, ich sehe mich als mitglied auch heute schon als anteilseigner. für mich gäbe es aber sowieso nur eine sondersituation in denen ich anteilsverkäufe als möglichkeit sehen würde und das wäre eine drohende insolvenz. und in dem fall wäre das erstzugriffsrecht für die mitgliedschaft noch das etwas kleinere übel. wobei man natürlich anmerken muss das dabei kaum die summen rumkommen könnten die ein investor bietet, deshalb ist das eh alles nur theorie.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Freitag, 19.Okt.2018, 10:49:51
Das ist die Frage. Die Summe die da bei den Packers reingekommen ist würde ich da mal nicht Kleinvieh nennen.
Bisher hieß es ja immer (Wehrle) man können beispielweise einen Infrastrukturbau nicht von den MItgliedern per Darlehen finanzieren lassen, weil der
Erlös aus dem Anteilverkauf ja Eigenkapital sei. Ich suche Argumente und Modelle, die uns selbst bei einem Kauf und Stadionumbau einen Investor ersparen würden.
Da waren in der Not 67 Millionen Dollar, ohne Stimmrechte und ohne Dividenden. Rettung ohne Großinvestor.


Ich will das Modell auch nicht ohne es besser zu kennen idealisieren, aber wir sollten Ausschau halten. 
 
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Freitag, 19.Okt.2018, 10:54:06
realistischer und wünschenswerter wäre es für mich ihr würdet euren antrag nochmal aufleben lassen  ;)
der für mich noch schönere gedanke ist es diese ausgliederung rückabzuwickeln. für mich ist die ausgliederung das übel überhaupt. leider total utopisch.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: mutierterGeißbock am Freitag, 19.Okt.2018, 10:55:09
Das ist die Frage. Die Summe die da bei den Packers reingekommen ist würde ich da mal nicht Kleinvieh nennen.
Bisher hieß es ja immer (Wehrle) man können beispielweise einen Infrastrukturbau nicht von den MItgliedern per Darlehen finanzieren lassen, weil der
Erlös aus dem Anteilverkauf ja Eigenkapital sei. Ich suche Argument und Modelle, die uns selbst bei einem Kauf und Stadionumbau einen Investor ersparen würden.
Da waren in der Not 67 Millionen Dollar, ohne Stimmrechte und ohne Dividenden. Rettung ohne Großinvestor.
Ich fände dieses Modell großartig und bin mir auch sicher, dass es sehr gut angenommen werden würde.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Freitag, 19.Okt.2018, 11:00:25
Ich glaube nicht, dass man einen Antrag noch mal stellen sollte.
Rückabwickeln ? Das hört sich interessant an.
Hauptsache wir finden bessere Ideen,  die uns helfen unsere Identität zu bewahren.
Und da suche ich gerade. Und vielleicht kann man solche Ideen in den Mitgliederrat tragen.   
Es wird andere Modelle der Kapitalbeschaffung geben.  Man muss in der Diskussion nicht nur emotional sondern sachlich und fachlich gegenhalten.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Lobi am Freitag, 19.Okt.2018, 11:20:38
Die beste Art der Kapitalbeschaffung für einen Fussballverein ist und bleibt der sportliche Erfolg. Wenn man auf den kruzialen sportlichen Führungspositionen gut besetzt ist kommt der Rest von alleine wie ja unser Weg nach Europa und die damit verbundenen Zahlen kürzlich belegt haben. Umgekehrt ist es aber ein Trugschluss zu meinen dass mit maximalem Kapital automatisch der Erfolg kommt, dazu muss man sich ja nur beispielsweise die "imposante" Trophäensammlung in Leverkusen ansehen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: bricktop_555 am Samstag, 20.Okt.2018, 09:55:34
Denke der FC braucht kein Geld. Dieser Verein ist sowieso langfristig und konstant zu dämlich, mit Geld etwas sinnvolles und zukunftsträchtiges anzufangen. Lass uns lieber weiter arm bleiben, und uns damit abfinden dass wir von vielen Schei**vereinen dieser Welt überholt wurden, die wir so schätzen und lieben.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: kabelbrad am Samstag, 20.Okt.2018, 11:00:42
ich denke man sollte den verein komplett ausverkaufen, 51% an wirtschaftsliberale nazis, 25% an islamistische terroristen, 23% an den kölschen klüngel und 1 % an die Ultras. das hört sich vielleicht erstmal schräg an, wäre aber im endeffekt für alle das beste.   
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: bricktop_555 am Samstag, 20.Okt.2018, 11:40:42
ich denke man sollte den verein komplett ausverkaufen, 51% an wirtschaftsliberale nazis, 25% an islamistische terroristen, 23% an den kölschen klüngel und 1 % an die Ultras. das hört sich vielleicht erstmal schräg an, wäre aber im endeffekt für alle das beste.   


Und bitte noch 5% an Oma Gerda. Ich will keinesfalls dass sie an der Hürde scheitert.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: koelner am Samstag, 20.Okt.2018, 11:44:29

Ohne den Link angeklickt zu haben - mich treibt der Graus beim Gedanken, dass ein Teil, der auf der Migliederversammlung anwesend ist Anteile am Verein erwerben könnte. Die Sektion dumm und meinungsstark fühlt sich für Ihre 100€ zum Clubbesitzer berufen. OMFG.
Der Anteilschein müsste ja nicht mit Stimmrechten verbunden sein.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 26.Dez.2018, 09:06:27
Zitat

Wenn 50+1 tatsächlich fällt, dürfte der Hamburger SV wohl der erste Verein sein, der aufgekauft wird, oder?

Stimmt, man muss auch in die Zweite Liga schauen (lacht). Der 1. FC Köln ist ebenfalls ein Kandidat.


https://weserreport.de/2018/12/sport/werder/fischer-marco-bode-muss-jetzt-vorangehen/ (https://weserreport.de/2018/12/sport/werder/fischer-marco-bode-muss-jetzt-vorangehen/)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 14.Mai.2019, 15:39:49
Zitat

Wir gehen aber einen Schritt weiter und wollen keinen Investor an Bord nehmen“, sagte der Anwalt: „Wir wollen von externen Interessen unabhängig bleiben.“

„Ein Stadion auf der Grünen Wiese steht nicht auf der Agenda – und wir halten es auch nicht für finanzierbar“, sagte Sieger. Kein Stadion-Neubau und kein Verkauf von Anteilen: Eine klare Positionierung zu zwei viel diskutierten Themen.


https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/1--fc-koeln-so-plant-das-vom-mitgliederrat-gewaehlte-vorstandsteam-32540740

für alex brechen düstere zeiten an ;-)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Müngersdorf am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:10:40
Damit holen die drei einen großen Teil der Mitglieder schon einmal zurück, sich überhaupt wieder mit der Vereinsspitze auseinanderzusetzen.

Wenn man nun gegenüber der Fanszene die Türen wieder öffnet, könnte man auch dort Gehör finden.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: mutierterGeißbock am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:12:27
https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/1--fc-koeln-so-plant-das-vom-mitgliederrat-gewaehlte-vorstandsteam-32540740

für alex brechen düstere zeiten an ;-)
Abwarten, als letzten Strohhalm hätte er noch die Internationalisierung.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MG56 am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:14:24
Abwarten, als letzten Strohhalm hätte er noch die Internationalisierung.

Dann ernennen wir ihn zum Markenbotschafter in China.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:14:34
Das für mich Positive ist: FC-Aufsichtsratschef Lionel Souque, der schließlich auch Vorstandsvorsitzender der REWE Group ist, hat anscheinend keinen Einwand gegen den vom Mitgliederrat vorgestellten Vorstandsvorschlag.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:14:35
china ist natürlich ein weiteres thema das beantwortet werden sollte. aber ich bin schon einmal gespannt wie der designierte vorstand mit der 25%-anteilsthematik ohne rücksprache umgehen wird.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Müngersdorf am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:18:24
china ist natürlich ein weiteres thema das beantwortet werden sollte. aber ich bin schon einmal gespannt wie der designierte vorstand mit der 25%-anteilsthematik ohne rücksprache umgehen wird.
Ich habe das jetzt so verstanden, dass keinerlei Anteilsverkäufe geplant sind.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: mutierterGeißbock am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:20:05
Ich habe das jetzt so verstanden, dass keinerlei Anteilsverkäufe geplant sind.
Ich glaube facepalm meint eher, ob vielleicht nochmal dieser Antrag von 100%FC auf den Tisch kommt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:27:37
https://www.100profc.de/aktuelles/20/09/2017/erklaervideo/
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Müngersdorf am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:33:47
Ich glaube facepalm meint eher, ob vielleicht nochmal dieser Antrag von 100%FC auf den Tisch kommt.
Aso. From me out. Sollten die drei gewählt werden, wäre das ein guter Zeitpunkt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:34:46
mir ging es jetzt nicht darum das 100% den antrag noch einmal aufleben lässt. nur, nette worte reicht mir nicht mehr. ich fände es deshalb eine schöne sache wenn -wegen mir intern- diese thematik noch einmal besprochen würde das ein 25%-verkauf ohne rücksprache kein demokratischer vorgang ist.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:43:37
In die Zukunft mit einem positiven Verlauf gesprochen wird es wohl frühestens auf der Jahreshauptversammlung 2020 etwas geben, wenn es da einen Vorstandsantrag auf Satzungsänderung gibt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:44:53
es gibt auch die möglichkeit einer freiwilligen regelung und entsprechender ankündigung ohne die satzung zu ändern.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:46:54
Das reicht mir wiederum nicht. Ich will das in der Satzung drin haben. Meinetwegen zusätzlich noch eine freiwillige Regelung und entsprechende Ankündigung. Doppelte Absicherung.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:48:24
Das reicht mir wiederum nicht. Ich will das in der Satzung drin haben. Meinetwegen zusätzlich noch eine freiwillige Regelung und entsprechende Ankündigung. Doppelte Absicherung.

völlig einig, ich meinte auch nur als ersten schritt, als zeichen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 14.Mai.2019, 16:57:33
Das ist wieder völlig abgedreht. Auf einer Skala von 0% bis 100% vertraue ich den Aussagen des Mitgliederrats zu 50%, dem vorgeschlagenen Vorstandsteam zu 25%, dem aktuellen Restvorstand zu 0%. Was da schon wieder alles kaputtgemacht wurde. Schlimm.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Till1317 am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:02:05
Ich glaube facepalm meint eher, ob vielleicht nochmal dieser Antrag von 100%FC auf den Tisch kommt.

Nach den mir vorliegenden Informationen liegt ein entsprechender und für zulässig erklärter Antrag dem aktuellen Vorstand seit mehreren Wochen wieder vor.

Dieser Antrag könnte sich aber möglicherweise nach den heutigen bei der Mitgliederratskandidaten-Vorstellung getroffenen Aussagen als obsolet erweisen.

Warten wir doch diesbezüglich einfach die Fragemöglichkeit an das "Mitgliederrats-Team" auf dem angekündigten FC-Stammtisch des Mitgliederrates erst einmal in ruhiger Gelassenheit ab. :P
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:03:08
Ich für meinen Teil habe keinen Grund, die Aussagen von Wolf und Co. anzuzweifeln. Sie starten bei mir mit 100% Vertrauensvorschuss, weil ich dem MR auch zu 100% vertraue.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Till1317 am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:14:01
Ich für meinen Teil habe keinen Grund, die Aussagen von Wolf und Co. anzuzweifeln. Sie starten bei mir mit 100% Vertrauensvorschuss, weil ich dem MR auch zu 100% vertraue.

Ich habe seit dem 100%-SPD-Kanzlerkandidaten mit dieser absoluten Zahl so meine Schwierigkeiten und tendieren eher zu der Auffassung von Forums-Mitglied "facebook", dass die Zeit der Ausstellung von "Blanko-Schecks" beim Effzeh künftig nicht mehr zeitgemäß sein sollte.

Aber einen hohen Vertrauensvorschuss besitzt das vom MR vorgeschlagene Kandidaten-Team bei mir selbstverständlich auch.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: mutierterGeißbock am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:14:28
Ich für meinen Teil habe keinen Grund, die Aussagen von Wolf und Co. anzuzweifeln. Sie starten bei mir mit 100% Vertrauensvorschuss, weil ich dem MR auch zu 100% vertraue.
Grundsätzlich stimme ich dir zu. Andererseits war der Absturz beim letzten Vorstandstrio so tief...ich weiß nicht, ob ich da noch einmal einem Vorstand zu 100% vertrauen kann.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:16:58
Grundsätzlich stimme ich dir zu. Andererseits war der Absturz beim letzten Vorstandstrio so tief...ich weiß nicht, ob ich da noch einmal einem Vorstand zu 100% vertrauen kann.

Naja, bis ich halt (im Fall das Falles) durch Fakten vom Gegenteil überzeugt werde. Dass ich 100% Vertrauen habe, heißt ja nicht, dass ich damit 100% aller Äußerungen und Entscheidungen per Blankocheck absegne.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:18:08
habe auch keinen grund denen zu misstrauen, nur hat der letzte vorstand es geschafft das ich taten irgendwie doch besser finde.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Till1317 am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:29:43
Das reicht mir wiederum nicht. Ich will das in der Satzung drin haben. Meinetwegen zusätzlich noch eine freiwillige Regelung und entsprechende Ankündigung. Doppelte Absicherung.

Aus meiner Sicht bedarf die aktuelle Satzung dringend einer Überarbeitung oder Ergänzung, wie sich u. a. auch bei den Interpretationsmöglichkeiten des "Nachrückers" aus dem Mitgliederrat ins Präsidium (an welche Stelle) deutlich gezeigt hat.

Also Feuer frei, aber erst zur MV 2020, weil am 8. September 2019 die Wahl des neuen Präsidiums im Vordergrund stehen sollte. Da könnten im Vorfeld Satzungsänderungs-Diskussionen möglicherweise kontraproduktiv wirken.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:32:04
Was hat das mit Investoren und Anteilsverkäufen zutun?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:37:31
nur hat der letzte vorstand es geschafft das ich taten irgendwie doch besser finde.

An Taten taten die weitaus weniger, als befürchtet. Gab doch hauptsächlich nur Gerede. Nicht mal der Ausbau des GBH ist genehmigt, geschweige denn erfolgt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Till1317 am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:38:15
Was hat das mit Investoren und Anteilsverkäufen zutun?

Dies sollte/könnte dann sofort damit einhergehend auch im Sinne des Antrags der Initiative "100-FC Dein Verein" zur MV 2017 wieder aufgefasst und erledigt werden.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:41:22
An Taten taten die weitaus weniger, als befürchtet. Gab doch hauptsächlich nur Gerede. Nicht mal der Ausbau des GBH ist genehmigt, geschweige denn erfolgt.

china wurde demokratisiert.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:51:21
Dies sollte/könnte dann sofort damit einhergehend auch im Sinne des Antrags der Initiative "100-FC Dein Verein" zur MV 2017 wieder aufgefasst und erledigt werden.

Der wurde mit 1577 zu 3017 Stimmen abgelehnt. Machen wir es so wie Theresa May und lassen so oft wählen, bis es passt? Spinner hatte damals gesagt, dass niemand einen Investor wie beim HSV oder bei 1860 will. In den eineinhalb Jahren danach hat sich der Vorstand daran gehalten. Immerhin etwas.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 14.Mai.2019, 17:56:33
Neuer Vereinsvorstand, neuer Vereinsabschnitt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Dienstag, 14.Mai.2019, 18:09:32
Neuer Vereinsvorstand, neuer Vereinsabschnitt.

Wenn der neue Vorstand eh' keine Anteilsverkäufe plant, kann man sich eine Satzungsänderung sparen. Für die anstehenden Projekte (Ausbau GBH, Förderung Frauenfußball) wird man keinen Investor benötigen. Ein Stadionsausbau ist nach den bisherigen Gutachten nicht sinnvoll, ein Neubau auf der grünen Wiese vom Tisch. Ein neues vereinseigenes Stadion in Müngersdorf wäre vielleicht in zehn Jahren ein Thema.

Aber wer weiß, wie sich der Fußball und speziell der FC bis dahin entwickeln. Vielleicht hocken die vom Smartphone sozialisierten Fans dann lieber mit einer VR-Brille auf dem Sofa statt im Stadion. Keine Umweltbelastung und kein Stress durch den Spieltagsverkehr, keine teuren Polizeieinsätze bzw. Zoff mit Prügelbullen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Till1317 am Dienstag, 14.Mai.2019, 18:12:50
Der wurde mit 1577 zu 3017 Stimmen abgelehnt. Machen wir es so wie Theresa May und lassen so oft wählen, bis es passt? Spinner hatte damals gesagt, dass niemand einen Investor wie beim HSV oder bei 1860 will. In den eineinhalb Jahren danach hat sich der Vorstand daran gehalten. Immerhin etwas.

Ach ja, der Spinner hat aber auch während der MV 2017 als Ablehnungsargument angeführt, dass die Satzung wegen der damit verbundenen Kosten (Eintrag beim Amtsgericht) nicht andauernd geändert werden können sollte, um dann selbst bei der MV 2018 den von den anwesenden Mitgliedern abgelehnten Satzungsänderungsantrag bezüglich der Frist zur Bekanntgabe des Mitgliederrats-Wahlvorschlages zu stellen. Das nennt man dann wohl Doppelmoral.

Aber eine weitere Diskussion ist zum jetzigen Zeitpunkt wirklich rein hypothetischer Natur, da ich dazu das weiter angedachte Vorgehen bereits skizziert habe.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Till1317 am Dienstag, 14.Mai.2019, 18:22:48
Wenn der neue Vorstand eh' keine Anteilsverkäufe plant, kann man sich eine Satzungsänderung sparen. Für die anstehenden Projekte (Ausbau GBH, Förderung Frauenfußball) wird man keinen Investor benötigen. Ein Stadionsausbau ist nach den bisherigen Gutachten nicht sinnvoll, ein Neubau auf der grünen Wiese vom Tisch. Ein neues vereinseigenes Stadion in Müngersdorf wäre vielleicht in zehn Jahren ein Thema.

Aber wer weiß, wie sich der Fußball und speziell der FC bis dahin entwickeln. Vielleicht hocken die vom Smartphone sozialisierten Fans dann lieber mit einer VR-Brille auf dem Sofa statt im Stadion. Keine Umweltbelastung und kein Stress durch den Spieltagsverkehr, keine teuren Polizeieinsätze bzw. Zoff mit Prügelbullen.

Entschuldige bitte, aber dein Beitrag bewegt sich nun inhaltlich deutlich Richtung "Baenderriss-Niveau", und ich beginne langsam trotz meines Alters zu begreifen, wozu der Ignorier-Button eventuell doch ganz nützlich sein könnte.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 14.Mai.2019, 18:38:24
eine satzungsänderung zum punkt investor ist ein grunddemokratischer prozess der den respekt vor dem souverän demonstrieren würde. dazu ist sie eben nicht nur eine kurzfristige veränderung, wenn ein solcher passus in die satzung implementiert würde wäre es eben auch in der zeit nach diesem neuen vorstand deutlich schwieriger tatsächlich anteile zu veräussern, zumindest aber wäre es jederzeit zwingend eine entsprechende diskussion führen zu müssen. der alte vorstand hätte jederzeit diese anteile verlkauft wenn er nicht gleichzeitig so unter beschuss geraten wäre. und das trotz nettester worte zu beginn.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Dienstag, 14.Mai.2019, 18:50:35
Entschuldige bitte, aber dein Beitrag bewegt sich nun inhaltlich deutlich Richtung "Baenderriss-Niveau"

Wenn Du Dich am zweiten Absatz störst: überlege nur mal, wie sehr sich der Fußball in Deutschland in den letzten 20 Jahren verändert hat. Damals war Kirchs "Premiere" hochgeradig defizitär. Heute gibt es neben TV-Vermarktung auch diverse stream-Anbieter und Fernsehgelder für die Vereine in Milliardenhöhe.

Wir wissen nicht, wie das alles in zehn Jahren aussieht. Vielleicht gibt es dann tatsächlich eine Superliga in Europa mit allen Großvereinen und Stars, während die heutige Bundesliga den zweifelhaften Ruf hat, den heute die 2. Bundesliga genießt. Vielleicht bricht das ganze Geschäftsmodell auch wegen völliger Übersättigung ein. Das Problem bei Prognosen ist, dass man nicht einfach bestehende Trends linear in die Zukunft fortschreiben kann. Sowas machen nur Scharlatane.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 14.Mai.2019, 18:51:48
Wenn der neue Vorstand eh' keine Anteilsverkäufe plant, kann man sich eine Satzungsänderung sparen. Für die anstehenden Projekte (Ausbau GBH, Förderung Frauenfußball) wird man keinen Investor benötigen. Ein Stadionsausbau ist nach den bisherigen Gutachten nicht sinnvoll, ein Neubau auf der grünen Wiese vom Tisch. Ein neues vereinseigenes Stadion in Müngersdorf wäre vielleicht in zehn Jahren ein Thema.

Aber wer weiß, wie sich der Fußball und speziell der FC bis dahin entwickeln. Vielleicht hocken die vom Smartphone sozialisierten Fans dann lieber mit einer VR-Brille auf dem Sofa statt im Stadion. Keine Umweltbelastung und kein Stress durch den Spieltagsverkehr, keine teuren Polizeieinsätze bzw. Zoff mit Prügelbullen.

Wormfood. Ich wollte keine Worte von Spinner. Ich will keine Worte vom kandidierenden Vorstandsteam. Glauben will ich nicht. Ich will den Fakt und das Wissen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 14.Mai.2019, 18:56:12
wenn sich gegebenheiten in zukunft verändern diskutiert man die konsequenzen auf zukünftigen mitgliederversammlungen, das ist der satzungsvorschlag. wenn sie sich nicht ändern muss man bei der derzeitigen satzung auch bis 25% nichts diskutieren. eigentlich ganz einfach.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Dienstag, 14.Mai.2019, 19:01:40
Zitat Werner Wolf: "Wir sind weiter für 50+1. Priorität haben das Geißbockheim und das Nachwuchsleistungszentrum. Ein neues Stadion steht nicht auf der Agenda."

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Dienstag, 14.Mai.2019, 19:05:11
Ich will den Fakt und das Wissen.

Dann schlage eine entsprechende Satzungsänderung auf der MV im September vor.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 14.Mai.2019, 19:19:35
Zitat

Dass der scheidende Vorstand etwa öffentlich darüber nachgedacht hatte, das Stadion zu kaufen und auszubauen – oder gleich ein neues zu bauen, womöglich sogar außerhalb der Stadtgrenzen, galt als Chiffre, um dem Verein den Verlust jeder Bodenhaftung vorzuwerfen.

Und auch eine zweite Debatte zwischen Vereinsspitze und Mitgliedern war vollends eskaliert: Die Satzung sieht vor, dass der Verein seine Mitglieder befragen und sich eine Stimmen-Mehrheit besorgen muss, um mehr als 25 Prozent seiner Anteile verkaufen zu dürfen. Mitglieder hatten deshalb eine Initiative gestartet, nach der auch  beim Verkauf von weniger als 25 Prozent ein Mehrheitsbeschluss herbeigeführt werden müsse. Die Diskussion über den Änderungsantrag hatte dazu beigetragen, dass das Verhältnis zwischen Vorstand und einem Teil der Mitgliederschaft irreparabel beschädigt worden war.


https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/kommentar-zum-wahlprogramm-designierter-vorstand-will-explosive-themen-entschaerfen-32542606
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 22.Mai.2019, 10:58:57
Zitat

Tradition vs. Investoren: Nagelsmann verkennt die Realität

Julian Nagelsmann ließ sich kürzlich in einem Interview über Tradition im Fußball aus – sich nur auf Investoren zu verlassen, kann auch nicht der richtige Weg sein.


https://effzeh.com/tradition-vs-investoren-nagelsmann-verkennt-die-realitaet/
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Punko am Dienstag, 28.Mai.2019, 06:40:48
Seit gestern Abend das nächste Beispiel. 88,25% des VfB Stuttgart e.V. und 11,75% der Daimler AG sind abgestiegen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MichaFC1948 am Dienstag, 28.Mai.2019, 07:52:15
Ich kann mich noch an die Mitgliederversammlung in Stuttgart vor knapp zwei Jahren erinnern: damals wurden nach dem Aufstieg möglichst viele (unkritische) Mitglieder zur Versammlung gelockt, indem man ihnen Trikots geschenkt hat. Die Mehrheit hat sich damals für eine Ausgliederung und somit auch für Investoren entschieden. Man hatte den Mitgliedern eine goldene Zukunft versprochen.

Nach dem erneuten Abstieg stellt Stuttgart nun ein hervorragendes Beispiel dafür dar, dass mehr Geld nicht automatisch mit mehr Erfolg einhergeht. Solange dort weiterhin Nichtskönner das Sagen haben, kann man noch so viele Anteile an Daimler verscherbeln. Man bleibt ein Fahrstuhlverein.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: koelner am Dienstag, 28.Mai.2019, 12:12:56
Noch ist Zeit den glorreichen 5-Jahresplan in die Tat umzusetzen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Dienstag, 28.Mai.2019, 12:48:53
Ich kann mich noch an die Mitgliederversammlung in Stuttgart vor knapp zwei Jahren erinnern: damals wurden nach dem Aufstieg möglichst viele (unkritische) Mitglieder zur Versammlung gelockt, indem man ihnen Trikots geschenkt hat. Die Mehrheit hat sich damals für eine Ausgliederung und somit auch für Investoren entschieden. Man hatte den Mitgliedern eine goldene Zukunft versprochen.

Nach dem erneuten Abstieg stellt Stuttgart nun ein hervorragendes Beispiel dafür dar, dass mehr Geld nicht automatisch mit mehr Erfolg einhergeht. Solange dort weiterhin Nichtskönner das Sagen haben, kann man noch so viele Anteile an Daimler verscherbeln. Man bleibt ein Fahrstuhlverein.

Und vor allem: Man kann es nicht wieder zurückdrehen. Es ist doppelt dumm. Gerade Daimler hätte man in Stuttgart auch ohne Anteile als Topsponsor bekommen.
Jetzt wird man den Wegbereiter Dietrich rauskicken. Aber man wird wieder in Schwierigkeiten kommen, wenn der Aufstieg in Gefahr kommt.   Und Daimler wird nachschießen usw. usw, usw.
Siehe Kühne und Kind.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: I.Ronnie am Dienstag, 28.Mai.2019, 15:13:18
Kühne und Kind betreiben ihr Invest als Hobby und können alleine entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben. Bei Daimler entscheidet niemand mal ebenso aus einer Laune heraus, dass jetzt nachgeschossen wird. Ich weiß auch gar nicht, ob Daimler die Beteiligung überhaupt mittelfristig ausbauen will. Nachschießen geht dann eh nur gegen Sicherheit bzw. weitere Anteile. Ich bin mal gespannt, wie sich ein Konzern in einem solchen Fall verhält.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: der 8. Tag am Dienstag, 28.Mai.2019, 15:24:07
Und vor allem: Man kann es nicht wieder zurückdrehen. Es ist doppelt dumm. Gerade Daimler hätte man in Stuttgart auch ohne Anteile als Topsponsor bekommen.
Jetzt wird man den Wegbereiter Dietrich rauskicken. Aber man wird wieder in Schwierigkeiten kommen, wenn der Aufstieg in Gefahr kommt.   Und Daimler wird nachschießen usw. usw, usw.
Siehe Kühne und Kind.

Ich mag Dich in einem Punkt nur ungerne korrigieren... ;-) ABER: Nein, Dietrich wurde 2016 für den Zeitraum von 4 Jahre gewählt. D.h. er hat bis zu seiner möglichen Abwahl noch ein Jahr, um den "Betriebsunfall" zu beheben (zugegeben, dass ist noch nicht sein Zitat ;- ). Denn:

Zitat
Wir sind vom ersten Pflichtspiel an in einen Negativstrudel geraten, aus dem wir uns trotz großer Anstrengungen nicht befreien konnten.

Jetzt müssen Du bzw. Stuttgarter Mitglieder dem guten Mann auch schon die Gelegenheit einräumen, diesen Strudel wieder nach oben zu lenken. Egal, dass es die schlechteste VfB-Saison ever gewesen ist.

Zitat
... wir werden alles daran setzen, den VfB wieder zurück in die Bundesliga zu führen."

D.h. sicher, koste es was es wolle (und sei es die Unabhängigkeit und Identität des Vereins)... Dies wollte der gute Mann sicher noch hinzufügen. Wir können unseren Aufstieg in Betracht unseres frei erwirtschafteten Etats hingegen wenigstens ein wenig abfeiern (nach dem Motto: "seht her, hätte auch wie in Hamburg ganz anders laufen können..."). Im Sommer nächsten Jahres werden die Stuttgarter Funktionäre dann ihren Aufstieg in Betracht der "geringfügigen Mittel" abfeiern und sich über die mangelnde Würdigung dessen wundern. Was sind auch schon 90 Mio. Euro... (Pavard 35 Mio., Kabak 15 Mio., Anteilsverkauf bis 25% ca. 40 Mio.). Und wenn es nicht klappt, dann bestimmen halt zukünftig Daimler und Infront (oder wer auch immer) die Geschicke bzw. Funktionsträger des "Vereins".

Irgendwie kommen mir diese Phrasen und Geschehnisse allesamt bekannt vor. Ein Segen, dass der Kelch "Anteilsverkauf" an uns vorüberging und wir als Verein diesbezüglich seit geraumer Zeit wachsamer sind, uns nicht blenden zu lassen.

Von dem ganzen vielen Geld, das uns automatisch schon längst in die Champions League und zu goldenen Titeln "gestrudelt" hätte. So wie in Stuttgart, Hannover, Hamburg... Ernsthafte Frage an die "Asche oder Europapokal-Fraktion":

Gibt es noch irgendein Investorenmodell in Deutschland, welches ernsthaft als Vorbild taugen könnte?!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 28.Mai.2019, 15:37:57

Gibt es noch irgendein Investorenmodell in Deutschland, welches ernsthaft als Vorbild taugen könnte?!

möglciherweise frankfurt mit ihrem freundeskreis, dh verkaufte anteile sind sicherlich rückführbar und der einfluss wird gegen null tendieren. aber ich will ganz sicher nicht in den verdacht kommen dem irgendetwas abgewinnen zu wollen, es kann wirklich nur die allerletzte aller möglichkeiten sein.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Millwall am Dienstag, 28.Mai.2019, 16:32:47
möglciherweise frankfurt mit ihrem freundeskreis, dh verkaufte anteile sind sicherlich rückführbar und der einfluss wird gegen null tendieren. aber ich will ganz sicher nicht in den verdacht kommen dem irgendetwas abgewinnen zu wollen, es kann wirklich nur die allerletzte aller möglichkeiten sein.

Grundsätzlich sollte ein solches Vorhaben aber auch ganz breit gestreut sein und diese Investition auch Werte schaffen. Wenn das breit aufgestellte „Investorenmodell“ dazu dienen würde, ein Leistungszentrum zu bauen, gerne mit integrierter Praxis für Physiotherapie für jedermann, einem Jugendnachwuchsleistungszentrum mit integriertem Sportinternat, dem Erwerb und Ausbau des Müngersdorfer Stadions oder auch dem Bau eines FC-Hotels mit Restaurants, Veranstaltungssälen, Fan-Shop, Museum....dann wäre ich für das entsprechende, breit aufgestellte Investorenprojekt. Aber auch nur für diese Fälle, die den FC in die Lage versetzen würden, die Einnahmen langfristig und nachhaltig zu erhöhen. Kurzfristige Geldbeschaffung, um risikoreich in den Kader zu investieren, lehne ich ab.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 28.Mai.2019, 16:47:31
Grundsätzlich sollte ein solches Vorhaben aber auch ganz breit gestreut sein und diese Investition auch Werte schaffen. Wenn das breit aufgestellte „Investorenmodell“ dazu dienen würde, ein Leistungszentrum zu bauen, gerne mit integrierter Praxis für Physiotherapie für jedermann, einem Jugendnachwuchsleistungszentrum mit integriertem Sportinternat, dem Erwerb und Ausbau des Müngersdorfer Stadions oder auch dem Bau eines FC-Hotels mit Restaurants, Veranstaltungssälen, Fan-Shop, Museum....dann wäre ich für das entsprechende, breit aufgestellte Investorenprojekt. Aber auch nur für diese Fälle, die den FC in die Lage versetzen würden, die Einnahmen langfristig und nachhaltig zu erhöhen. Kurzfristige Geldbeschaffung, um risikoreich in den Kader zu investieren, lehne ich ab.

ja. wobei ich bei allen modellen nie erkennen kann warum man dafür anteile veräussern müsste und man sich entsprechendes  kapital nicht auf dem kreditmarkt besorgt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: KHHeddergott am Dienstag, 28.Mai.2019, 17:14:30
möglciherweise frankfurt mit ihrem freundeskreis, dh verkaufte anteile sind sicherlich rückführbar und der einfluss wird gegen null tendieren. aber ich will ganz sicher nicht in den verdacht kommen dem irgendetwas abgewinnen zu wollen, es kann wirklich nur die allerletzte aller möglichkeiten sein.

Zum einen aber nur die Anteile, die das Konsortium "Freunde der Eintracht" osä hält, die anderen Anteile sind in den Händen von privatwirtschaftlichen Unternehmen, die können eher schlecht zum kleinen Kurs zurückgeführt werden, zu dem Kurs, zu dem sie damals jeweils verkauft werden mussten, da sonst zweimal die Profiabteilung und einmal gar der eV über die Klinge gesprungen wären. In Frankfurt kommt aber dazu, daß die Stadt erfreulicher Weise eher hartherzig ist. Die Eintracht bekommt bspw erst seit drei Jahren einen Anteil am Stadionnamensrechteverkauf (800.000 von 4 Millionen?). Undenkbar da, daß die Stadt ihre eigenen Rechte kauft, und das Geld dafür einem Profifussballunternehmen überlässt. Oder in der Not den Pachtvertrag neu aushandelt...ich würde mir wünschen, andere Kommunen würden ähnlich agieren.

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: KHHeddergott am Dienstag, 28.Mai.2019, 17:21:06
Gerade Daimler hätte man in Stuttgart auch ohne Anteile als Topsponsor bekommen.

Daimler war vorher schon Top-Sponsor. Etwas mehr als 5 Millionen €/Jahr Sponsoring, plus die 20 Millionen/Jahr für den VfB zur Umbenennung des bis dahin noch rein städtischen Stadions von...tja...Gottlieb Daimler-Stadion in Mercedes Benz-Arena, mit denen der VfB seine Anteile am Stadion "finanzierte"...sicherlich war der Plan in Stuttgart, dem Münchner Beispiel zu folgen, mit Daimler als erstem Ankerinvestor, a la Adidas/Audi/Allianz. Nur kam jetzt der Suche nach dem zweiten Investor der blöde Sport dazwischen.


Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: I.Ronnie am Dienstag, 28.Mai.2019, 17:24:37
Mich würde mal interessieren, was der FC seit 2006 an Pacht bezahlt hat und auf der anderen Seite für die Namensrechte kassierte. In der abgelaufenen Saison war der FC vermutlich der einzige Fußballclub der Welt, der von seinem Vermieter quasi noch was raus bekommen hat (wenn man berücksichtigt, dass RE zu 80% städtisch ist).
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: CMBurns am Dienstag, 28.Mai.2019, 17:45:21
Aber das hindert ja niemanden dran, bei gerade passender Gelegenheit dagegen zu poltern.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 28.Mai.2019, 18:21:54
Zum einen aber nur die Anteile, die das Konsortium "Freunde der Eintracht" osä hält, die anderen Anteile sind in den Händen von privatwirtschaftlichen Unternehmen, die können eher schlecht zum kleinen Kurs zurückgeführt werden, zu dem Kurs, zu dem sie damals jeweils verkauft werden mussten, da sonst zweimal die Profiabteilung und einmal gar der eV über die Klinge gesprungen wären. In Frankfurt kommt aber dazu, daß die Stadt erfreulicher Weise eher hartherzig ist. Die Eintracht bekommt bspw erst seit drei Jahren einen Anteil am Stadionnamensrechteverkauf (800.000 von 4 Millionen?). Undenkbar da, daß die Stadt ihre eigenen Rechte kauft, und das Geld dafür einem Profifussballunternehmen überlässt. Oder in der Not den Pachtvertrag neu aushandelt...ich würde mir wünschen, andere Kommunen würden ähnlich agieren.

deshalb auch das einschränkende "möglicherweise".
wie gesagt, ich sehe eigentlich überhaupt keine gründe das man investoren in clubs holen sollte, ohne einfluss sind gelder eben auch am finanzmarkt erhältlich. je nach zustand und bewertung des geldnehmers natürlich gegen entsprechende zinsen.
wenn überhaupt sollte der einstieg von investoren nur im drohenden insolvenzfall eine option sein, wobei ich auch in diesem fall sicher bin das es genügend andere alternativen geben würde.

wenn man aber unbedingt anteile verkaufen will dann eben breit gefächert so wie zu teilen die eintracht. man könnte sogar über eine satzungsänderung nachdenken und einzelinvestoren die möglichkeit nehmen einen großteil der anteile zu übernehmen sondern eine streubesitz-klausel einbauen, das würde das risiko der einflussnahme begrenzen. viel lieber wäre mir aber das in absehbarer zeit der antrag von 100%fc noch einmal im club auf den tisch kommt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: KHHeddergott am Dienstag, 28.Mai.2019, 21:12:21
Aber das hindert ja niemanden dran, bei gerade passender Gelegenheit dagegen zu poltern.

Wenn aber jemand nicht erkennen mag, wie es zu Situationen kommen kann, in denen man Anteile verkaufen muss (das vorhergehende Versagen einmal ausgeblendet), dann bleibt mit Blick auf all die Winkelzüge, die beim Effzeh nötig waren, auch mit Hilfe der Stadt, wenig Platz für Hochmut.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Zwölferrat am Montag, 18.Nov.2019, 16:05:57
Ich habe so ein ungutes Gefühl, dass das Thema "Investor" uns in naher/mittelfristiger Zukunft ernsthaft beschäftigen könnte (gesetzt den Fall, die aktuellen Meldungen zu Heldt und Gisdol stimmen). Köln ist wirtschaftlich zu attraktiv, um einen Club wie den effzeh untergehen zu lassen (wie Lautern oder 1860). Da werden Menschen auf den Plan treten, und das Thema "Investor" forcieren - um hier einen Weg einzuschlagen, wie es die Hertha vormacht.


Sorry für diese auf begründetem Pessimismus beruhende, spekulative Kaffeesatzleserei! Aber ich muss dieses mulmige Gefühl mit Menschen teilen, die eine ähnliche Entwicklung vermutlich ebenfalls mit Sorge sehen. So, jetz isses raus...





Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Rallef79 am Freitag, 14.Feb.2020, 18:28:48
Im aktuellen GeißbockEcho ist ein sachliches, aber auch relativ  kritisches Statement des Mitgliederrates zum Thema Investor und 50+1 mit dem ich mich sehr gut identifizieren kann.

Ich frage mich nur wie die unseren Stadionsprecher ("Investor oder Ascheplatz") dazu bekommen haben das abzusegen...?  :oops:
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Venus von Milos am Freitag, 14.Feb.2020, 18:32:27
Teile des Mitgliederrates?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MLM am Mittwoch, 23.Dez.2020, 15:11:41
Im passenden Magazin.
https://twitter.com/effzeh_history/status/1341743759873204232
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Nebuchad am Mittwoch, 23.Dez.2020, 15:18:16
Das kommt dann bei der nächsten Vorstandswahl auf uns zu. Gegenkandidatur von Poldi und Wernze.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: koelner am Mittwoch, 23.Dez.2020, 16:17:33
Das steht echt im Magazin vom Fanprojekt, sollte dann wohl doch endlich da Mal austreten, Gründe gab es schon genug.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: FC Karre am Mittwoch, 23.Dez.2020, 16:44:35
Das steht echt im Magazin vom Fanprojekt, sollte dann wohl doch endlich da Mal austreten, Gründe gab es schon genug.

echt schlimm, wenn der fc das dort abdruckt, weil er es sich im geißbockecho nicht traut.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MLM am Mittwoch, 23.Dez.2020, 16:47:09
Vor allem wenn man einen Vorstand hat der sich gegen Investoren ausgesprochen hat. Aber das hier der Schwanz mit dem Hund wedelt ist ja nichts neues.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: mutierterGeißbock am Mittwoch, 23.Dez.2020, 18:30:07
Das steht echt im Magazin vom Fanprojekt, sollte dann wohl doch endlich da Mal austreten, Gründe gab es schon genug.
Es ist schade um die paar noch verbliebenen vernünftigen Leute dort, aber den Laden sollte man auch bald mal dicht machen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Sihoer am Mittwoch, 23.Dez.2020, 19:18:39
Dazu passend ein Artikel in der 11 Freunde, ´die fetten Jahre sind vorbeí´ von Philipp Köster. Unter anderem am Beispiel Hertha wird da gezeigt, dass Investoren nicht nur Freude bringen und dass das Ende der 50 plus 1 Regel nicht die richtige Antwort auf die finanziellen Schwierigkeiten durch corona sein kann.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Kataklysmus am Mittwoch, 23.Dez.2020, 20:11:56
Dazu passend ein Artikel in der 11 Freunde, ´die fetten Jahre sind vorbeí´ von Philipp Köster. Unter anderem am Beispiel Hertha wird da gezeigt, dass Investoren nicht nur Freude bringen und dass das Ende der 50 plus 1 Regel nicht die richtige Antwort auf die finanziellen Schwierigkeiten durch corona sein kann.

Jeder, der den Fußball liebt, oder auch mal liebte, wie z.B. ich, wird das ähnlich sehen.
Leider sind wir aber längst abgelöst worden durch die "richtigen-Fußball-Fans".
Also die Fans, die sich in den Fanclub "Mercedes-Coca-Cola-Huawei-Sky" eingekauft haben. 

Es wird da auch kein zurück mehr geben, Berichte von 11Freunde werden höchstens noch als altertümliche Fußballromatik abgetan, Fans, die das ähnlich sehen, werden direkt als "keine richtigen Fans" gebrandmarkt, und das Klatschvieh bei Facebook jubiliert, weil es sich gebauchpinselt fühlt.
Siehe Tünn (u.a.) und seine Beziehungen zum Vürjebirch und Maifründe.

Ich will da auch gar kein Teil mehr von sein. Mir ist es mittlerweile völlig egal, selbst bei FC Spielen schaue ich nur noch sehr selten in den Spieltagsthread. Es juckt mich einfach nicht mehr.

Danke Alex!
 
 
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MLM am Samstag, 05.Jun.2021, 04:25:43
Zitat

Eine endgültige Absage an Investoren ist das zwar nicht. Ein Verkauf von Anteilen ist auch beim 1. FC Köln (https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-zahlen-schlimmer-als-2012---heldt-nachfolger-kaempfen-ums-ueberleben-des-1--fc-koeln-38441370) weiter eine Möglichkeit, käme aber allenfalls für einen größeren Zweck in Betracht: Mit ihr könnte der Kauf des Stadions anfinanziert werden, ein Schritt, der dem FC endlich „Steine“ in die Bilanz bringen würde und damit den gordischen Knoten bei der Weiterentwicklung des Vereins zerschlagen könnte. Entscheiden sollen hierüber die Mitglieder. Daher soll in den kommenden Monaten hierüber ein offener Meinungsaustausch gestartet werden.


https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/fc-bosse-kaempfen-um-kapital-deshalb-sollen-investoren-aussen-vor-bleiben-38452228
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: altbierhasser am Samstag, 05.Jun.2021, 11:32:44
Das Stadion ist der gordische Knoten. Wenn wir erstmal ein eigenes haben wird alles gut. s. Schalke.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: tollibob am Samstag, 05.Jun.2021, 11:37:10
Is witzig wenn man bedenkt dass bei Schalke immer angeführt wird, der gordische Knoten ist der eV und die nicht ausgegliedert Profiabteilung.

Dummheit und Unfähigkeit im Personal hat noch keiner auf dem Schirm. (siehe eigene Fans)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: altbierhasser am Samstag, 05.Jun.2021, 12:00:50
Is witzig wenn man bedenkt dass bei Schalke immer angeführt wird, der gordische Knoten ist der eV und die nicht ausgegliedert Profiabteilung.

Dummheit und Unfähigkeit im Personal hat noch keiner auf dem Schirm. (siehe eigene Fans)

Wird nochmal unterstrichen durch HSV-Plus. Womit wir wieder bei deinem zweiten Satz wären. Die haben sie alle nicht mehr alle.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Conjúlio am Samstag, 05.Jun.2021, 12:05:40
Das Stadion ist der gordische Knoten. Wenn wir erstmal ein eigenes haben wird alles gut. s. Schalke.

Absolut...wenn wir dann um den Abstieg in die 3. Liga spielen weil Sportdirektor Struth 50 Mio. € pro Saison für Beraterhonorare rausgehauen hat (die pösen Purschen), dann vermieten wir das Ding einfach an Dortmund oder Dummsdorf oder die Haie oder Kardinal "werimmerdanngeradeKardinalist* XYZ.

Mit Investor werden wir zum "BigRheinlandClub" und verfeuern die Kohle schneller als man in Berlin Hertha sagen konnte.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: altbierhasser am Samstag, 05.Jun.2021, 12:07:31
Absolut...wenn wir dann um den Abstieg in die 3. Liga spielen weil Sportdirektor Struth 50 Mio. € pro Saison für Beraterhonorare rausgehauen hat (die pösen Purschen), dann vermieten wir das Ding einfach an Dortmund oder Dummsdorf oder die Haie oder Kardinal "werimmerdanngeradeKardinalist* XYZ.

Mit Investor werden wir zum "BigRheinlandClub" und verfeuern die Kohle schneller als man in Berlin Hertha sagen konnte.

Ich weiß gar nicht, ob mir momentan das ständige Gesabbel über Investoren auf den Sack geht oder die Hinterfotzigkeit derer, die es wieder lancieren um sich die vollen Taschen noch voller zu machen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: frankissimo am Samstag, 05.Jun.2021, 12:35:30
Nun mal sehen.  Podolski regt ja an mit den Mitgliedern erstmal in einem Diskurs zu klären welche Beteiligungen man sich vorstellen könnte.
Da wäre ich aber gespannt.  In meinem Bekanntenkreis wollen wenige das Anteile verhökert werden.
Wir sind sehr gut vorbereitet.  Und wir werden um unseren FC 100ig% kämpfen.
Struth und Konsorten würden sich wundern wie populär ein Konzept ist den 1.FC Köln zur ultimativen Melkkuh für Berater und Altinternationale zu machen wirklich ist. Es war ein totaler Fehler der dunklen Seite der Macht ausgerechnet ihn nach vorne zu bringen.
Jemand der bei mehreren Deals siebenstellig bei uns kassierte.
Und man sollte uns nicht unterschätzen.  Ja, vielleicht sind wir Romantiker.
Aber es wird mit der Romantik schnell vorbei sein wenn man versucht zu stehlen was wir lieben.
Diesen Kampf werden wir nicht verlieren.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Sprühwurst am Samstag, 05.Jun.2021, 12:38:55
Ich bin dafür, dass wir unsere Seele an irgendeinen Multimilliardär verhökern, der pro Jahr ein paarhundert Mios rüberwandern lässt. Im Gegenzug wirbt der FC „spürbar anders“ für Zwangsehen, Steinigungen und Sklaverei.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: koelner am Samstag, 05.Jun.2021, 13:37:25
Man muss aber auch ehrlich zugeben das Zwangsehen auch ihre positiven Seiten haben und Sklaverei führt zu einer totalen Beschäftigung.
Und was Steinigungen angeht.... Spätestens seit "Das Leben des Brian" weiß man doch, das es eigentlich ganz spaßige Veranstaltungen sind und einfach etwas viel Bohei darum gemacht wird.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: CMBurns am Samstag, 05.Jun.2021, 14:15:38
Ich nehme eine Tüte Kies.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: PeteleRock am Samstag, 05.Jun.2021, 15:09:41
Nur wenn das Stadion auf 75.000 ausgebaut wird und wir die Trainingsanlagen nicht verändern.

Müssten die nicht eh langsam unter Denkmalschutz stehen?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: CitizenK am Samstag, 05.Jun.2021, 15:18:48
Nur wenn das Stadion auf 75.000 ausgebaut wird

Die Plätze brauchen wir dann für einen 1. FC Plastik-Dubai-Wernze, für den sich keiner mehr interessiert, doch sowieso nicht. Im Gegenteil, die sollen ihr neues Stadion dann woanders bauen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: PeteleRock am Samstag, 05.Jun.2021, 15:25:33
Die Plätze brauchen wir dann für einen 1. FC Plastik-Dubai-Wernze, für den sich keiner mehr interessiert, doch sowieso nicht. Im Gegenteil, die sollen ihr neues Stadion dann woanders bauen.
Unfug die Kunden kaufen wir uns direkt dazu, was soll denn sonst aus den Sklaven werden die in Katar die Stadien gebaut haben? Erst bauen die das Stadion aus und anschließend sitzen sie dann als Publikum drin. Die Telekom bei Bayern machts vor, was wir mit 75.000 bezahlten Kunden für tolle Werbenachrichten verbreiten könnten.

Ich denke da an die Eröffnungsshow der olympischen Spiele in China als Vorbild.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: J_Cologne am Samstag, 05.Jun.2021, 16:05:43
Sklaverei führt zu einer totalen Beschäftigung.

Mag sein, aber Sklaverei führt zu Lohndumping gegen über dem Proletariat und schaftt ganz andere soziale Verwerfungen
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Povlsen am Samstag, 05.Jun.2021, 16:10:47
Nun mal sehen.  Podolski regt ja an mit den Mitgliedern erstmal in einem Diskurs zu klären welche Beteiligungen man sich vorstellen könnte.
Da wäre ich aber gespannt.  In meinem Bekanntenkreis wollen wenige das Anteile verhökert werden.
Wir sind sehr gut vorbereitet.  Und wir werden um unseren FC 100ig% kämpfen.
Struth und Konsorten würden sich wundern wie populär ein Konzept ist den 1.FC Köln zur ultimativen Melkkuh für Berater und Altinternationale zu machen wirklich ist. Es war ein totaler Fehler der dunklen Seite der Macht ausgerechnet ihn nach vorne zu bringen.
Jemand der bei mehreren Deals siebenstellig bei uns kassierte.
Und man sollte uns nicht unterschätzen.  Ja, vielleicht sind wir Romantiker.
Aber es wird mit der Romantik schnell vorbei sein wenn man versucht zu stehlen was wir lieben.
Diesen Kampf werden wir nicht verlieren.

Da bin ich mir nicht so sicher. Ich höre von Leuten, die nicht in unserer Bubble sind und die keineswegs den letzten Vorstand unterstützt haben, dass ihnen inzwischen alles recht ist, Hauptsache, der FC spielt endlich wieder vernünftigen Fußball. Außerdem haben die alle den aktuellen Vorstand gewählt und sind über seine Performance entsetzt.

Die übergroße Mehrheit der Mitglieder interessiert sich nach wie vor nicht für Vereinspolitik und Hintergründe, das gilt auch für durchaus intelligente Menschen. Die wollen einfach nur Fußball gucken und sich vom FC gut unterhalten lassen - auf dem Platz! Wenn die "Gegenseite" es schafft, vorzeigbare Kandidaten zu beschaffen, werden die gewählt. Denn unsere sind inzwischen nicht mehr vorzeigbar. Die haben noch ganz wenige Chancen, ihr Image zu verbessern, aber ich fürchte, dass Wolf tatsächlich authentisch ist und sich nicht verändern kann. Der Vorstand ist am Ende, wenn er nicht ganz schnell ins Handeln kommt und dieses Handeln dann auch sinnvoll erklären kann. Bei Heldt konnte er es leider nicht, die Art und Weise ist beim normalen Volk, die keine Hintergrundinfos haben, ganz schlecht angekommen.

Die Zeitungen haben bei diesen Leuten leichtes Spiel, was ich denen auch gar nicht verübele. Nicht jeder ist so bescheuert wie wir und denkt Tag und Nacht an den FC. Der FC hat in den vergangenen Jahren leider für viele nicht nachgewiesen, dass die Kontrolle durch die Mitglieder funktioniert. Die sportliche und finanzielle Entwicklung ist seit vier Jahren verheerend, die Satzung konnte das nicht verhindern. Daher versucht jetzt die Gegenseite, die Satzung nach ihren Vorstellungen zu ändern, um ihre Vorstellungen von einem erfolgreichen FC umzusetzen. Ich halte es für recht wahrscheinlich, dass das bei den Mitgliedern, gerade bei denen, die eben nicht alljährlich zur Präsenz-MV gepilgert sind, auf fruchtbaren Boden fallen wird. Das werden wir schon auf dieser MV erleben. Ja, wir sind nicht mittellos und sind auch vorbereitet. Diejenigen, auf die es zur Zeit aber ankäme, sind offenbar völlig überfordert.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Sprühwurst am Samstag, 05.Jun.2021, 16:38:04
Angeblich ist Clewehrle mit seinem Pitch bei Höhle der Löwen gescheitert. Seine Unternehmensbewertung war vollkommen aus der Luft gegriffen. Ralf Dömel wollte für 49% 200 Euro haben.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: weisweiler am Samstag, 05.Jun.2021, 16:56:41
Nun mal sehen.  Podolski regt ja an mit den Mitgliedern erstmal in einem Diskurs zu klären welche Beteiligungen man sich vorstellen könnte.
Da wäre ich aber gespannt.  In meinem Bekanntenkreis wollen wenige das Anteile verhökert werden.
Wir sind sehr gut vorbereitet.  Und wir werden um unseren FC 100ig% kämpfen.
Struth und Konsorten würden sich wundern wie populär ein Konzept ist den 1.FC Köln zur ultimativen Melkkuh für Berater und Altinternationale zu machen wirklich ist. Es war ein totaler Fehler der dunklen Seite der Macht ausgerechnet ihn nach vorne zu bringen.
Jemand der bei mehreren Deals siebenstellig bei uns kassierte.
Und man sollte uns nicht unterschätzen.  Ja, vielleicht sind wir Romantiker.
Aber es wird mit der Romantik schnell vorbei sein wenn man versucht zu stehlen was wir lieben.
Diesen Kampf werden wir nicht verlieren.

Ich schätze dich und dein Engagement....aber dieser Kampf ist doch lange schon verloren.
Der Geißbock ist bereits zum Abschuss frei gegeben worden, spätestens durch den GröPaZ. Die Frage ist doch nur, wann der Schuss fällt, wer ihn abfeuert und an wen alles das Fell verteilt wird.
Struth ist da lediglich der Begräbnisredner.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: CitizenK am Samstag, 05.Jun.2021, 17:21:08
Kölner sind Messias-Gläubige. Die brauchen ihren Glauben an einen Messias, der schlagartig alles gut werden lässt. Egal, wie unlogisch es ist.

Als ob Hotte & Gisdol uns fit für Europa gemacht hätten, wenn ein Investor ihnen einmalig 100 Millionen vor die Füße geworfen hätte. Oder Veh & Beierlorzer. Oder Schmadtke dann doch noch mal mit Stöger gesprochen hätte. Oder als ob hier ein Investor aus Dubai die richtigen Ideen für den Verein hätte und nicht maximal den nächsten Klinsmann mitbringt, der hier noch mehr alles an die Wand fahren und Geld verbrennen würde. Wenn Köln mehr Investoren hätte, würde einfach nur mehr Geld zum Fenster raus geschmissen und ist dann genauso weg.

Wir sind bisher nicht am Geld gescheitert und wir sind schon gar nicht an fehlender Einmischung von Oligarchen aus Moskau gescheitert. Wenn man die richtigen Leute hat, dann bringen die den Verein auch weiter. Ein hereinquatschender Investor macht das nur schwieriger und nicht leichter. Und wenn man die richtigen Leute hat, die den Verein weiter bringen, braucht man sowieso keinen Investor, weil man ordentliche Transfereinnahmen und Fernsehgelder erwirtschaftet.

Aber die Kölner brauchen eben ihren Messias. Er wird kommen, er wird Geld mitbringen, er wird Fußballsachverstand mitbringen - und wenn wir ihm den FC verkaufen, dann wird alles gut. :roll:
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Malc am Samstag, 05.Jun.2021, 17:30:44
Wen man denn richtigen finden würde,  bin ich für einen investor oder für denn Verkauf von Anteilen.  Es läuft beim Fussball darauf hinaus oder es ist schon das man investoren hat ( braucht) um erfolgreich zu sein. Der richtige Zeitpunkt ist auch schwierig,  man soll sich ja nicht unter Wert verkaufen. 
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Samstag, 05.Jun.2021, 17:41:33
Es läuft beim Fussball darauf hinaus oder es ist schon das man investoren hat ( braucht) um erfolgreich zu sein.

Fresst mehr Scheiße, Millionen Fliegen können sich nicht irren. Gibt es nicht schon genug abschreckende Beispiele, was Investoren anrichten können?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Samstag, 05.Jun.2021, 17:47:32
Kölner sind Messias-Gläubige. Die brauchen ihren Glauben an einen Messias, der schlagartig alles gut werden lässt. Egal, wie unlogisch es ist.

Was laberst du. Poldi wird es richten. Das weiß jeder.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: I.Ronnie am Samstag, 05.Jun.2021, 17:50:52
Nun mal sehen.  Podolski regt ja an mit den Mitgliedern erstmal in einem Diskurs zu klären welche Beteiligungen man sich vorstellen könnte.
Da wäre ich aber gespannt.  In meinem Bekanntenkreis wollen wenige das Anteile verhökert werden.
Wir sind sehr gut vorbereitet.  Und wir werden um unseren FC 100ig% kämpfen.
Struth und Konsorten würden sich wundern wie populär ein Konzept ist den 1.FC Köln zur ultimativen Melkkuh für Berater und Altinternationale zu machen wirklich ist. Es war ein totaler Fehler der dunklen Seite der Macht ausgerechnet ihn nach vorne zu bringen.
Jemand der bei mehreren Deals siebenstellig bei uns kassierte.
Und man sollte uns nicht unterschätzen.  Ja, vielleicht sind wir Romantiker.
Aber es wird mit der Romantik schnell vorbei sein wenn man versucht zu stehlen was wir lieben.
Diesen Kampf werden wir nicht verlieren.


Was kommt denn dann? Argumente? Bevor du ein Mitglied auf der Sachebene abholst, hat Struth tausende auf seiner Seite, wenn er dich einfach als "Amateur" bezeichnet. Die Zeit ist vorbei, in der man den intellektuellen Austausch sucht. Die Mehrheit interessiert sich nicht für Romantik und seitenlange Elaborate über das Für und Wider der Investorenbeteiligung. "AMATEUR!" - Mehr brauchen die Leute um Struth & Co. nicht, um dich aus dem Spiel zu nehmen. Vertikale Kommunikation. Kurze Sätze, wenig Inhalt, Boom-Effekt. Wer palavert, verliert.

Machen wir uns doch nix vor, die Mitgliederversammlungen, bei denen es um die Wurst ging, haben wir gewonnen, weil wir besser vorbereitet waren und mobilisiert haben. Mit einer Online-MV ist das alles für die Tonne. Das war unser einziges Pfund.

Ich glaube, den Konflikt gegen Struth, Calmund, Wehrle, Engels, Schumacher und wer da sonst noch so sein Süppchen kocht, wirst du nur gewinnen, wenn du die Leute in der Öffentlichkeit desavouierst. Und das schaffst du nicht. Du hast keine Lobby, keine Plattform. Die Jungs haben BILD, KStA, den kicker und diese Suffrunde am Sonntag. Und jede Woche können die einen Fußballpromi aus dem Hut ziehen, der irgendwo erzählt, dass beim FC diese Gremien an allem Schuld seien.

Der Zug, diese Situation zu verhindern, ist lange abgefahren. Nach dem Wechsel des Vorstandes hätte man Wehrle, Veh, Kaufmann und einige Abteilungsleiter freistellen müssen. Alles komplett rasieren, was nicht auf Linie zu bringen ist. Und dann hätte man Präsenz zeigen müssen. Stattdessen war man feige und unsichtbar. Das Geißbockheim und sein Umfeld sind ein Wolfsrudel. Da wirst du nicht zum Alphatier, wenn du alles decent aus dem Hintergrund percipierst. Reingehen, die alten Alphas wegbeißen oder besteigen, die Welpen totbeißen und direkt nachfruchten. Unser Wolf ist leider nur ein zahnloser Pinscher.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: KHHeddergott am Samstag, 05.Jun.2021, 17:54:54
Option 1: man verkauft eine Minderheitsbeteiligung an einen strategischen Investor, der entsprechend den Preis für die Anteile eher "politisch" berechnet, wie im Fall Daimler/VfB. Allerdings käme da Stand heute technisch nur REWE in Frage, für die so ein Investment wiederum keinen Sinn ergeben würde.
Option 2: Übernahme durch einen Investor, nachdem 50+1 "gefallen" ist, respektive ist das dann eigentlich ein Automatismus, so vorher nicht Option 1 gezogen werden konnte. Bei der Art des Investors kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen, im Guten wie im Schlechten.
Option 3: noch zwei Saison voller Unfälle und unvorhersehbarer Moleste, und man wird uU Anteile an irgendwen verkaufen müssen, um die nahe Zukunft zu retten, ob das dann ein usbekischer Finanzdienstleister oder ein maltesischer Fond ist, dürfte Glückssache sein.
Option 4: eine Zukunft als ambitionierter Aufsteiger in die Zweite Liga, immer am Rande des Lizenzverlusts in Liga Drei. 

Je länger Option 2 nicht möglich ist, desto wahrscheinlicher wird Option 3. An den Weißen Ritter aus Option 1 mag ich wie gesagt nicht glauben. Mit Option 4 könnte ich leben, auch wenn das nur Lippenbekenntnis sein mag.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Jupp23 am Samstag, 05.Jun.2021, 18:01:02
Option 5: Fans/Mitglieder als Investoren (wie bei den Green Bay Packers)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Oxford am Samstag, 05.Jun.2021, 18:04:04
Option 5: Fans/Mitglieder als Investoren (wie bei den Green Bay Packers)

Du meinst Fortuna Köln?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: KHHeddergott am Samstag, 05.Jun.2021, 18:05:15
Gibt es nicht schon genug abschreckende Beispiele, was Investoren anrichten können?

Oh ja. Einmal leiden wie ein Fan von Chelsea, Manchester United, Manchester City, Liverpool, Leicester, Marseille, Paris St.Germain, Nizza, Rennes, AS Rom, Inter, AC Mailand, Hoffenheim, Leipzig, Salzburg, Wolfsburg. Was mussten die alles ertragen an Misserfolgen. Da ist ein "so genau weiss ich jetzt nicht, ob die paar Kröten für die nächste Saison noch reichen" doch viel entspannter. 
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: KHHeddergott am Samstag, 05.Jun.2021, 18:07:17
Du meinst Fortuna Köln?

Oder den FC United of Manchester. Spaß in Liga Sieben.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: CitizenK am Samstag, 05.Jun.2021, 18:11:23
Ist es wirklich so schlimm, wenn man hin und wieder mal einen Journalisten umbringen und zerstückeln lässt? Frage für einen Freund.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Samstag, 05.Jun.2021, 18:17:16
hat Struth tausende auf seiner Seite

Ist es für einen Spielerberater nicht einfacher, wenn er es nur mit einem handzahmen GF Sport (plus abnickenden Gremien) zu tun bekommt, als mit an Rendite interessierten Investoren, die einen großen Anteil aus dem Futtertrog für sich selber beanspruchen?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Jupp23 am Samstag, 05.Jun.2021, 18:18:09
Du meinst Fortuna Köln?

Nö. Im Prinzip wie KHHs Option 1. Nur dass nicht REWE, sondern Fans der strategische Investor wären.
10% der Anteile abgeben, 200.000 Aktien a 200 €, Aktien nicht frei am Markt (Börse) verkäuflich, sondern nur über den Verein. Kann man schrittweise wiederholen, bis in vielen Jahren 50-1 bzw. alle Anteile den Fans gehören.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Samstag, 05.Jun.2021, 18:43:03
Im Prinzip wie KHHs Option 1. Nur dass nicht REWE, sondern Fans der strategischer Investor wären.

Und woher kommt da die Rendite? Daimler oder Red Bull können ihr Engagement als Teil des Werbeetats verbuchen. Die machen letztlich Gewinne damit, Waren zu verkaufen.
Wenn der FC mit Fan-Investoren auf Platz 8 bis 10 dümpeln würde statt im Fahrstuhl zu sitzen, verkauft man nicht zusätzlich Millionen Plüsch-Hennese.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Jupp23 am Samstag, 05.Jun.2021, 19:16:39
Und woher kommt da die Rendite?
Ich verstehe die Frage nicht. Wessen Rendite?
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Povlsen am Samstag, 05.Jun.2021, 19:21:06
Ist es für einen Spielerberater nicht einfacher, wenn er es nur mit einem handzahmen GF Sport (plus abnickenden Gremien) zu tun bekommt, als mit an Rendite interessierten Investoren, die einen großen Anteil aus dem Futtertrog für sich selber beanspruchen?

Struth hat ja kein Geld mehr nötig. Der will den Berater-Job nicht noch 10 Jahre machen, wie er schon gesagt hat. Wenn der heute das Amt des FC-Präsidenten auf dem Tablett serviert bekäme, würde der das machen, seine Agentur vorläufig verlassen oder gar verkaufen und dann versuchen, den FC mit seinen Mitteln (Teilanteilsverkauf) und seinem Netzwerk wieder nach oben zu führen. Größer könnte der sein Ego doch nicht befriedigen, wenn das halbwegs funktioniert. Ob es funktionieren würde, weiß man nicht. Es gäbe aber wohl genügend Leute, die ihm einen Vertrauensvorschuss geben würden, wenn er das geschickt erklärt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Povlsen am Samstag, 05.Jun.2021, 19:28:16
Und woher kommt da die Rendite? Daimler oder Red Bull können ihr Engagement als Teil des Werbeetats verbuchen. Die machen letztlich Gewinne damit, Waren zu verkaufen.
Wenn der FC mit Fan-Investoren auf Platz 8 bis 10 dümpeln würde statt im Fahrstuhl zu sitzen, verkauft man nicht zusätzlich Millionen Plüsch-Hennese.

Wenn Du Anteile an Fans verkaufst, fragt keiner nach Rendite. Die Frage ist nur, ob die Fans und Mitglieder solvent genug sind, so viel Geld aufzubringen, wie gebraucht wird.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: J.R. am Samstag, 05.Jun.2021, 19:31:28
Wie läuft das eigentlich beim BVB? Da gibt's doch auch breit verteilte Aktionäre.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: ben am Samstag, 05.Jun.2021, 19:37:58
Struth hat ja kein Geld mehr nötig. Der will den Berater-Job nicht noch 10 Jahre machen, wie er schon gesagt hat. Wenn der heute das Amt des FC-Präsidenten auf dem Tablett serviert bekäme, würde der das machen, seine Agentur vorläufig verlassen oder gar verkaufen und dann versuchen, den FC mit seinen Mitteln (Teilanteilsverkauf) und seinem Netzwerk wieder nach oben zu führen. Größer könnte der sein Ego doch nicht befriedigen, wenn das halbwegs funktioniert. Ob es funktionieren würde, weiß man nicht. Es gäbe aber wohl genügend Leute, die ihm einen Vertrauensvorschuss geben würden, wenn er das geschickt erklärt.

Und dann holt er sich Heldt als Geschäftsführer zurück, ganz mein Humor. 😂
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Jupp23 am Samstag, 05.Jun.2021, 19:38:23
Wenn Du Anteile an Fans verkaufst, fragt keiner nach Rendite. Die Frage ist nur, ob die Fans und Mitglieder solvent genug sind, so viel Geld aufzubringen, wie gebraucht wird.

In meinem Beispiel oben bräuchte es für einen ersten Anteilsverkauf von ca. 10-15% (was aus vielen Gründen die bessere Variante wäre, als auf einen Schlag 49% zu verkaufen) ca. 40 Millionen Euro. Ich denke durchaus, dass sich genug Fans, Sportinteressierte oder Kleinanleger finden, um das zu stemmen.
5 Jahre später dann die nächste Charge. Und so weiter.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Samstag, 05.Jun.2021, 19:49:47
Ich verstehe die Frage nicht. Wessen Rendite?

Die der Anteilseigner, zu denen die Fans dann würden. Okay, die Gesellschafterversammlung könnte auf Auszahlung von Dividenden verzichten.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Samstag, 05.Jun.2021, 20:03:52
In meinem Beispiel oben bräuchte es für einen ersten Anteilsverkauf von ca. 10-15% (was aus vielen Gründen die bessere Variante wäre, als auf einen Schlag 49% zu verkaufen) ca. 40 Millionen Euro.

Dann wäre es aber einfacher, die Fans aufzufordern, mal für 40 Mio. EUR zzgl. Herstellungskosten mehr Fanartikel zu kaufen. Oder man legt eine weitere Fananleihe auf. Alles weniger umständlich, als eine jährliche Gesellschafterversammlung durchführen zu müssen. Unabhängig von der MV des eigentragenen Vereins. Dazu kommt noch der Mehraufwand für die privaten Steuererklärungen.

Und was bringt es unterm Strich? Mehr externes Geld im Finanzspiel lässt nur die Preise steigen und ändert nichts an den relativen Machtverhältnissen.
Außerdem: wie man Geld für Anteile sinnlos verprassen kann, hat der HSV mit den Kühne-Millionen demonstriert.
Auch mit Geld von den Fans ständen wir immer noch vor dem Problem: wir brauchen Leute, die damit auch vernünftig umgehen können. Und das konnte in den letzten Jahrzehnten bei uns nur Schmadtke, und auch der nur mit Abstrichen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: CitizenK am Samstag, 05.Jun.2021, 20:10:41
Wie läuft das eigentlich beim BVB? Da gibt's doch auch breit verteilte Aktionäre.

Da wird hin und wieder mal ein Anschlag auf den Mannschaftsbus verübt, um die Börsenkurse zu manipulieren.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Samstag, 05.Jun.2021, 20:17:11
Wie läuft das eigentlich beim BVB? Da gibt's doch auch breit verteilte Aktionäre.

https://aktie.bvb.de/Hauptversammlung
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: CitizenK am Samstag, 05.Jun.2021, 20:20:46
Dann wäre es aber einfacher, die Fans aufzufordern, mal für 40 Mio. EUR zzgl. Herstellungskosten mehr Fanartikel zu kaufen. Oder man legt eine weitere Fananleihe auf. Alles weniger umständlich, als eine jährliche Gesellschafterversammlung durchführen zu müssen. Unabhängig von der MV des eigentragenen Vereins. Dazu kommt noch der Mehraufwand für die privaten Steuererklärungen.

Holding Gesellschaft auf den Cayman Islands gründen. Ansonsten schlage ich mehr Gamification vor. FC Anstecknadeln.

In Bronze für 100 Euro.
In Silber für 1.000 Euro.
In Gold für 25.000 Euro.

Jedes Jahr ein neues Design. Werden schnell zu extrem begehrten Sammlerstücken. Und wag dich ja nicht zu einem FC Spiel zu gehen, ohne mindestens eine bronzene Nadel am Revert! Oder gar in den VIP Bereich ohne goldene! Und Dauerkarten gibts zuerst je höher dein Status ist.

Wer 10 Jahre am Stück für eine goldene bezahlt hat, erhält stattdessen jedes Jahr, das er weiter zahlt, eine Platin Nadel.

Außerdem Panini Bilder aus der FC Historie. 5 Euro für 3 Stück. In jeder hundertsten Packung ist ein Gutschein für eine bronzene Nadel, in jeder tausendsten einer für eine silberne und in jeder zehntausendsten einer für eine goldene Nadel.

Und ab der silbernen gibt es 15% im Fanshop.

Und außerdem braucht der FC eine eigene Crypto-Währung für Fanartikel. DIE kann man dann an die Börse bringen.

Und...
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: koelner am Samstag, 05.Jun.2021, 21:49:25
Nun mal sehen.  Podolski regt ja an mit den Mitgliedern erstmal in einem Diskurs zu klären welche Beteiligungen man sich vorstellen könnte.
Da wäre ich aber gespannt.  In meinem Bekanntenkreis wollen wenige das Anteile verhökert werden.
Wir sind sehr gut vorbereitet.  Und wir werden um unseren FC 100ig% kämpfen.
Struth und Konsorten würden sich wundern wie populär ein Konzept ist den 1.FC Köln zur ultimativen Melkkuh für Berater und Altinternationale zu machen wirklich ist. ....
Diesen Kampf werden wir nicht verlieren.
Ich weiß es nicht. Manchmal denke ich das wir uns zu sehr in unserer Bubble bewegen und es außerhalb von dieser viele andere Meinungen gibt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Schwabenbock am Samstag, 05.Jun.2021, 22:37:42
Ich weiß es nicht. Manchmal denke ich das wir uns zu sehr in unserer Bubble bewegen und es außerhalb von dieser viele andere Meinungen gibt.
Ich gehe stark davon aus das es inzwischen bei den Mitgliedern eine Mehrheit pro Verkauf von Anteilen geben wird.
Das Ganze wird ja immer mit kurzfristigem sportlichen Erfolg verbunden oder gar als Voraussetzung für Erfolg angesehen.
Ich bin dagegen, finde es aber auch legitim das immer wieder im Verein abzufragen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Samstag, 05.Jun.2021, 22:42:39
Zitate aus dem Express-Interview mit Philipp Herpel, die hier ganz gut passen:

Zitat
Dem Mythos „Asche oder Europapokal“ muss ich vehement widersprechen. Dieser wird von Personen vertreten, die ein finanzielles Interesse an möglichst hohen, externen Kapitalzuflüssen haben. Zum Beispiel eben den Spielerberatern. Von diesen lassen sich dann leider auch viele Fans vor den Karren spannen, welche die komplexen Zusammenhänge und Alternativen gar nicht vollständig überblicken können. Schauen Sie nach Berlin oder Hamburg: Zusätzliche Gelder führen eben nicht zwangsläufig zum Erfolg.
(...)
Wir würden ohnehin nicht mit einmaligen 25, 50 oder auch 100 Millionen Euro den Erfolg erlangen, den sich alle für den 1. FC Köln ersehnen. Der HSV, Hertha BSC und die ganzen anderen gescheiterten Investorenmodelle belegen nachdrücklich, dass genau diese Träumereien das von Herrn Struth angeführte „Märchenland“ darstellen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Jupp23 am Samstag, 05.Jun.2021, 23:04:29
Dann wäre es aber einfacher, die Fans aufzufordern, mal für 40 Mio. EUR zzgl. Herstellungskosten mehr Fanartikel zu kaufen.
Rechnet man mit einer (üppigen) Marge von 33% beim Verkauf der Fanartikel, müssten die Fans mal eben _zusätzliche_ Fanartikel im Wert von 120 Mio. Euro kaufen, um auf 40 Mio. beim FC zu kommen.

Zitat
Oder man legt eine weitere Fananleihe auf. Alles weniger umständlich, als eine jährliche Gesellschafterversammlung durchführen zu müssen. Unabhängig von der MV des eigentragenen Vereins. Dazu kommt noch der Mehraufwand für die privaten Steuererklärungen.

Ja Fanleihe kann man ebenfalls machen. Ist natürlich in Sachen Prospekt, Steuererklärungen etc. gar nicht so anders als ein Anteilsverkauf. Für den FC insofern schlechter als das Geld relativ zeitnah zurückgezahlt werden muss.

Zitat
Und was bringt es unterm Strich? Mehr externes Geld im Finanzspiel lässt nur die Preise steigen und ändert nichts an den relativen Machtverhältnissen.

Korrekt. Genau dieses (Gefangenen-)Dilemma ist ja Ausgang unserer Diskussion hier. Niemand hat doch Bock auf Investoren.

KHH zeichnete oben das Bild, dass der FC perspektivisch eher nach unten als nach oben schauen muss, wenn nicht a) ein Wunder a la Gladbacher Weg geschieht oder b) früher oder später ein Investor nicht zu verhindern ist.
Diesen pessimistischen Ausblick teile ich. Zahlen dazu:

Durchschnittlicher Tabellenplatz des Effzeh in den 60ern und 70ern: 5
Durchschnittlicher Tabellenplatz des Effzeh in den 80ern und 90ern: 9
Durchschnittlicher Tabellenplatz des Effzeh in den 00ern und 10ern: 16


Was spricht in der aktuellen Ausgangslage beim Effzeh dafür, diesen Trend umzukehren?

Zitat
Außerdem: wie man Geld für Anteile sinnlos verprassen kann, hat der HSV mit den Kühne-Millionen demonstriert.
Auch mit Geld von den Fans ständen wir immer noch vor dem Problem: wir brauchen Leute, die damit auch vernünftig umgehen können. Und das konnte in den letzten Jahrzehnten bei uns nur Schmadtke, und auch der nur mit Abstrichen.

Auf jeden HSV, der mit dem Geld schlecht umgeht, kommen leider zwei Frankfurts, Bayerns oder Dortmunds, die mit dem Geld halbwegs gut wirtschaften.

Bayern, Dortmund, Red Bull, Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim blockieren doch 6 der vorderen Plätze. Da bleibt nicht viel Platz am Futtertrog. Denn wenn du es nicht in die Top Ten und ab und zu nach Europa schaffst, dann spielst du immer gegen den Abstieg. Dafür ist die Liga zu ausgeglichen. Um das bisschen also, dass neben diesen sechs "gesetzten" Teams übrig bleibt, streiten sich die Traditionsvereine Gladbach, Frankfurt, Hertha, Schalke, Bremen, Hamburg, Stuttgart sowie ab und an die Emporkömmlinge Mainz, Union, Freiburg usw.
Die wollen alle das schaffen, was Gladbach geschafft hat. Mit klugen Transfers, guter Vereinsführung und dem nötigen Glück Schritt für Schritt nach oben zu klettern. Das geht aber nicht für alle. Fußball ist harter Verdrängungswettbewerb. Wenn der FC dahin will, wo Gladbach heute ist, muss er also besser arbeiten als alle, die heute mit ihm auf einem Level sind, viel besser arbeiten als die, die heute einen Vorpsrung haben sowie gleichzeitig auf deren Patzer hoffen (Gladbach, Frankfurt).

Und damit sind wir wieder bei den von KHH aufgezeigten Optionen, die ich leicht abwandeln würde in:
a) Wir finden unseren Max Eberl und verwandeln uns von Zauberhand in einen Top-8-Club. Wie wahrscheinlich ist das?
b) Weiter so im Fegefeuer zwischen 1. und 2. Liga mit der Gefahr, dass einem Abstieg irgendwann ein Lauterer/Nürnberger(/Hamburger) Weg folgt. Wollen wir das?
c) Früher oder später Öffnung für Investoren, ohne Garantie, dass dies sportlichen Erfolg nach sich ziehen wird.

Und ich habe zu Option c) obige Fan-Investoren-Idee ergänzt, weil mir das deutlich lieber wäre als an einen Kühne zu fallen.

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: ACL am Samstag, 05.Jun.2021, 23:07:42
Kenne ihn nicht, aber das Interview macht mich optimistisch, dass es doch noch vernünftige Leute im FC-Umfeld gibt, die eine gewisse Bühne kriegen. Das Interview war eine Wohltat nach diesen Tagen des intellektuellen Dünnbrettbohrens à la Struth. Überhaupt: was erlaube Struth?!
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Samstag, 05.Jun.2021, 23:53:33
Auf jeden HSV, der mit dem Geld schlecht umgeht, kommen leider zwei Frankfurts, Bayerns oder Dortmunds, die mit dem Geld halbwegs gut wirtschaften.

Das Verhältnis sehe ich umgekehrt, wenn man all die kränkelnden Vereine hinzurechnet, die  in der 2. und 3. Liga dahinsiechen. Auch Mannheim und Uerdingen haben sich mit Investoren versucht. Wenn dann einer wie Ponomarew die Geduld verliert, gerätt der Verein in freien Fall.

Leverkusen und Wolfsburg sind abhängig von  Konzernen. Da kann der Geldfluss an den Verein schon mal ins Stocken geraten, von der Konzern sich verhoben hat (Monsanto, Dieselskandal). Bei Hoffenheim muss man abwarten, wie es nach Hopps Tod weitergeht.

Der Versuch mit der Superliga war bereits ein Akt der Verzweifelung von abgewirtschafteten Großvereinen wie Real Madrid, um den Totalschaden weiter zu verzögern.
Deren Zukunft liegt wohl tatsächlich in einem nordamerikanischen Modell, wo es für die Sportunternehmen keinen Abstieg mehr gibt und man den Zugang zu Starspielern reguliert.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: CitizenK am Samstag, 05.Jun.2021, 23:56:43
Wenn der FC dahin will, wo Gladbach heute ist, muss er also besser arbeiten als alle, die heute mit ihm auf einem Level sind, viel besser arbeiten als die, die heute einen Vorpsrung haben sowie gleichzeitig auf deren Patzer hoffen (Gladbach, Frankfurt).

Und damit sind wir wieder bei den von KHH aufgezeigten Optionen, die ich leicht abwandeln würde in:
a) Wir finden unseren Max Eberl und verwandeln uns von Zauberhand in einen Top-8-Club. Wie wahrscheinlich ist das?
b) Weiter so im Fegefeuer zwischen 1. und 2. Liga mit der Gefahr, dass einem Abstieg irgendwann ein Lauterer/Nürnberger(/Hamburger) Weg folgt. Wollen wir das?
c) Früher oder später Öffnung für Investoren, ohne Garantie, dass dies sportlichen Erfolg nach sich ziehen wird.

Und ich habe zu Option c) obige Fan-Investoren-Idee ergänzt, weil mir das deutlich lieber wäre als an einen Kühne zu fallen.

Jetzt musst du mir nur noch eines erklären, wenn der FC unter Hotte einmalig(!) 100 Mio Euro von einem Investor bekommen hätte und danach ist alles verkauft und mehr Geld gibts nicht, für wie wahrscheinlich hältst du es, dass Hotte damit den FC zu einem Spitzenteam geformt hätte und wir mit Abstiegen oder Geld Sorgen nie wieder etwas zu tun haben würden? (Oder bei Veh?)

Also ich besitze ja keine Glaskugel, aber ich würde es irgendwie für wahrscheinlicher halten, dass das Geld in allerspätestens 3 Jahren komplett weg ist und der GF Sport - wer immer es ist - gleich hinterher. Und wir im vierten Jahr wieder da sind, wo wir jetzt auch sind. Nur mit Investoren, die die Ansagen machen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Wormfood am Sonntag, 06.Jun.2021, 00:11:23
Hätte bei uns ein Investor das Sagen, würde der FC Poldi, Kroos und Uth mit Dreijahresverträgen ausstatten. Struth wäre glücklich, BILD Köln wäre glücklich, die Altinternationalen wären glücklich, die Eifelfans ebenso.

Wermutstropfen: Hector würde nach dem erneuten Abstieg frustriert seine Karriere beenden. Aber dafür holen wir Ibrahimovic für die 2. Liga.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: tollibob am Sonntag, 06.Jun.2021, 00:22:22
BILD wäre niemals glücklich. Weil sich mit verficktem Glück keines ihrer scheißhausblättchen verkaufen lässt. Diesem Mülljournalismus geht es nur darum zu zündeln und zu hetzen. Chefredakteur könnte genauso gut Julius Streicher sein. Bild kann sich ficken gehen, scheiß egal worüber die schreiben.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Jupp23 am Sonntag, 06.Jun.2021, 00:23:59
Jetzt musst du mir nur noch eines erklären, wenn der FC unter Hotte einmalig(!) 100 Mio Euro von einem Investor bekommen hätte und danach ist alles verkauft und mehr Geld gibts nicht, für wie wahrscheinlich hältst du es, dass Hotte damit den FC zu einem Spitzenteam geformt hätte und wir mit Abstiegen oder Geld Sorgen nie wieder etwas zu tun haben würden? (Oder bei Veh?)
Die Gefahr sehe ich ebenfalls. Und deshalb hatte ich geschrieben, schrittweise überschaubare Anteil abzugeben.
Ebenfalls schrieb ich, dass Investoren keinerlei Garantie für Erfolg sind.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: CitizenK am Sonntag, 06.Jun.2021, 00:37:30
Die Gefahr sehe ich ebenfalls. Und deshalb hatte ich geschrieben, schrittweise überschaubare Anteil abzugeben.
Ebenfalls schrieb ich, dass Investoren keinerlei Garantie für Erfolg sind.

Es ist doch egal, wie groß oder klein die Schritte sind. Irgendwann ist das Geld weg. Bis dahin gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Wir finden ein Management Team, dass es eben doch mit Gladbach aufnehmen kann.
b) Wir gehen den Weg vom HSV.

Ich sehe nicht, warum a) mit Investor, der auch noch rein quatscht, leichter werden sollte?

Und andersherum, wenn wir a) hinbekommen, wozu brauchen wir dann überhaupt den Investor?

Die Investorenfrage ist für mich komplett unsinnig. Was wir brauche sind richtig gute Leute in den richtigen Positionen. Wenn wir die nicht haben, wird das mit und ohne Investor nichts. Und wenn wir sie haben, wird es auch ohne Investor was.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: drago am Sonntag, 06.Jun.2021, 02:33:24

Nö. Im Prinzip wie KHHs Option 1. Nur dass nicht REWE, sondern Fans der strategische Investor wären.
10% der Anteile abgeben, 200.000 Aktien a 200 €, Aktien nicht frei am Markt (Börse) verkäuflich, sondern nur über den Verein. Kann man schrittweise wiederholen, bis in vielen Jahren 50-1 bzw. alle Anteile den Fans gehören.

oder einfach irgendeinen coin produzieren. dürfte deutlich weniger aufwand sein. der spürbar anders coin. bischen pump und dump und ab dafür.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MLM am Sonntag, 06.Jun.2021, 07:51:20
Plätze oben zementiert? Findet Union Berlin auch.

Der ewige Ruf nach Geld das uneigennützig vom Himmel fällt. Jedes mal dann wenn es sportlich wieder kriselt. Als aufgrund einer einfach nur normalen Arbeit letztlich Europa folgte hörte man diese Rufe nicht.
Dabei war Geld hier nie das Problem, Ausgaben- und Ausgabenkontrolle hingegen sehr. Professionelles Scouting und Teamarbeit. Dafür bräuchte es keine Gönner- oder Chinamillionen sondern einfach nur eine ordentliche Personalauswahl und den Willen zu Arbeit & Veränderung.

Trotzdem sollte man realistisch bleiben. Auch damit wird nie die Meisterschaft rausspringen. Mit ein paar hundert Millionen allerdings auch nicht. Der Vorsprung der Bayern liegt eher im zehnfachen dessen und ein globaler Krake wie der aus Fuschl am See kann jederzeit nochmal ein paar hundert Millionen nachschiessen. Portokasse aus dem Werbebudget. Jeder der nach "geschenkten" Millionen ruft sollte sich darüber im klaren sein, darüber das es keine uneigennützigen Investoren gibt natürlich auch.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: koelner am Sonntag, 06.Jun.2021, 11:21:30

Nö. Im Prinzip wie KHHs Option 1. Nur dass nicht REWE, sondern Fans der strategische Investor wären.
10% der Anteile abgeben, 200.000 Aktien a 200 €, Aktien nicht frei am Markt (Börse) verkäuflich, sondern nur über den Verein. Kann man schrittweise wiederholen, bis in vielen Jahren 50-1 bzw. alle Anteile den Fans gehören.
Du würdest den effzeh also mal eben mit 400 Millionen Euro bewerten? Der BVB ist aktuell 567 Millionen Wert.
Ich bezweifle das wir 200.000 Aktien zu je 200€ verkauft bekommen würden. Klar, wenn man Schmuckaktien ausgeben würde, hängen sich da sicherlich ein paar Leute so eine Aktie ins Büro/Wohnzimmer.... Aber bei dieser Bewertung wird man keine 200.000 los.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Jupp23 am Sonntag, 06.Jun.2021, 12:01:31
Du würdest den effzeh also mal eben mit 400 Millionen Euro bewerten? Der BVB ist aktuell 567 Millionen Wert.
Ich bezweifle das wir 200.000 Aktien zu je 200€ verkauft bekommen würden. Klar, wenn man Schmuckaktien ausgeben würde, hängen sich da sicherlich ein paar Leute so eine Aktie ins Büro/Wohnzimmer.... Aber bei dieser Bewertung wird man keine 200.000 los.
Bewertungen sind kompliziert und Börsenkurse volatil. Vor Corona war der BVB noch 900 Millionen wert. Gleichzeitig hat Windhorst die Hertha auch mit (je nach Quelle und Tranche) mit über 500 Millionen bewertet. Und Hertha ist für mich in Punkto Umsatz, Potential etc. nicht so weit weg vom FC. Also ja, ich halte 400 Millionen für einen denkbaren Wert, zumal bei Verkauf an einen strategischen Investor (bzw. Liebhaberinvestor), der nicht nur stupide nach KGV/KUV rechnet.

Aber auch egal, reduzieren wir die Bewertung auf 300 Millionen, dann gibt man eben 13,5% ab, um auf 40 Millionen Einlage zu kommen. Ist bis hierher nur ein kleines Rechenbeispiel.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Humorkritik am Sonntag, 06.Jun.2021, 12:11:36
Bewertungen sind kompliziert und Börsenkurse volatil. Vor Corona war der BVB noch 900 Millionen wert. Gleichzeitig hat Windhorst die Hertha auch mit (je nach Quelle und Tranche) mit über 500 Millionen bewertet. Und Hertha ist für mich in Punkto Umsatz, Potential etc. nicht so weit weg vom FC. Also ja, ich halte 400 Millionen für einen denkbaren Wert, zumal bei Verkauf an einen strategischen Investor (bzw. Liebhaberinvestor), der nicht nur stupide nach KGV/KUV rechnet.

Aber auch egal, reduzieren wir die Bewertung auf 300 Millionen, dann gibt man eben 13,5% ab, um auf 40 Millionen Einlage zu kommen. Ist bis hierher nur ein kleines Rechenbeispiel.
Bewertungen von Fußballunternehmen sind vor allem virtuell. ;)
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: I.Ronnie am Sonntag, 06.Jun.2021, 12:19:22
Der Begriff "Investor" ist Käse. Es geht nicht um Investitionen und es geht auch nicht um eine realistische Bewertung eines Unternehmenswertes. Es geht letztendlich bei Fußballunternehmen darum, strategische und sportliche Fehlentscheidungen, Pech und grundsätzliches Unvermögen durch stetigen Geldfluss auszugleichen. Anteilsverkäufe werden nicht den gewünschten Erfolg bringen, wenn der neue Anteilseigner nicht bereit ist, Verluste ständig auszugleichen, also weit mehr Geld in den Club zu pumpen, als der Club jemals wert sein könnte. Denn der Witz ist: Ist die sportliche und strategische Kompetenz im Club groß genug, damit der "Investor" nicht ständig nachschießen muss, ist der "Investor" per se überflüssig. Ob der FC einmal 100 Mio. oder 200 Mio. € bekommt, ist über einen längeren Zeitraum betrachtet  nicht so ein großer Faktor. Denn auch 100 oder 200 Mio. € sind im Profifußball durch schlechte Entscheidungen schnell verbrannt. Ein Blick nach Wolfsburg oder Leverkusen reicht. Dort wurden über die letzten 20 Jahre dreistellige Millionensummen verbrannt für überschaubaren, sportlichen Erfolg; und selbst deren Substanz reicht bei weitem nicht aus, um ohne die Möglichkeit, Verluste in der Konzernbilanz konsolidieren zu lassen, zwei oder drei Jahre mit schlechten Entscheidungen überleben zu können.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Jupp23 am Sonntag, 06.Jun.2021, 12:23:31
Plätze oben zementiert? Findet Union Berlin auch.

Ach komm, das ist mir zu billig. Ich sagte sechs der oberen Pltze sind auf Dauer vergeben. Natürlich ist jedes Jahr Platz für Überraschungen. Heute Union, gestern der FC, morgen vielleicht Mainz. Aber es ist brutal schwer für diese Überraschungsteams, sich im stabilen Mittelfeld oder besser festzusetzen.

Zitat
Der ewige Ruf nach Geld das uneigennützig vom Himmel fällt. Jedes mal dann wenn es sportlich wieder kriselt. Als aufgrund einer einfach nur normalen Arbeit letztlich Europa folgte hörte man diese Rufe nicht.
Dabei war Geld hier nie das Problem, Ausgaben- und Ausgabenkontrolle hingegen sehr. Professionelles Scouting und Teamarbeit. Dafür bräuchte es keine Gönner- oder Chinamillionen sondern einfach nur eine ordentliche Personalauswahl und den Willen zu Arbeit & Veränderung.

Trotzdem sollte man realistisch bleiben. Auch damit wird nie die Meisterschaft rausspringen. Mit ein paar hundert Millionen allerdings auch nicht. Der Vorsprung der Bayern liegt eher im zehnfachen dessen und ein globaler Krake wie der aus Fuschl am See kann jederzeit nochmal ein paar hundert Millionen nachschiessen. Portokasse aus dem Werbebudget. Jeder der nach "geschenkten" Millionen ruft sollte sich darüber im klaren sein, darüber das es keine uneigennützigen Investoren gibt natürlich auch.

Unterschreibe ich alles. Für mich die viel wichtigere Aufgabe für den FC.

Ich will keinen Investor beim FC. Punkt.

Ich will, dass die DFL morgen sagt: Danke Kartellamt, jetzt wissen wir Bescheid. Ciao Wolfsburg, Leverkusen, Red Bull und Hoffenheim! Und dass der FC dann dank guter Arbeit in die Lücke stößt, die frei würde.
Aber wird das passieren? Nö. Weder seitens DFL noch seitens FC.
Der Blick zurück (durchschnittlicher Tabellenplatz 16 über 20 Jahre, im Schnitt jedes dritte Jahr in der 2. Liga) und auf die Situation im Verein lassen fast nichts anderes zu als einen sehr pessimistischen Blick in die Zukunft. Auch mit Investor. Auch das sehe ich nicht anders.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: KHHeddergott am Sonntag, 06.Jun.2021, 12:25:09
a) Wir finden ein Management Team, dass es eben doch mit Gladbach aufnehmen kann.
b) Wir gehen den Weg vom HSV.

Man vergisst dabei aber immer leicht, daß beim VfB, Union, Gladbach und Augsburg dabei ein Stadion in der Bilanz stehen haben (VfB mit 40 %, Union mit 99 Jahren Erbbaurecht). Das verschafft Luft in den Jahresabschlüssen. Daß man da in der Mehrzahl durch Investoren und immer durch den Steuerzahler zum Stadion gekommen ist, geschenkt. Das reduziert die Vergelcihsmöglichkeiten auf die SGE. Die 32 % bereits in Notsituationen verkauft hat, zum Glück für die SGE nie an dicke Russen, sondern immer an der Eintracht gewogenen lokalen Investoren.
 

Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Cuby am Sonntag, 06.Jun.2021, 12:32:32
Man vergisst dabei aber immer leicht, daß beim VfB, Union, Gladbach und Augsburg dabei ein Stadion in der Bilanz stehen haben (VfB mit 40 %, Union mit 99 Jahren Erbbaurecht). Das verschafft Luft in den Jahresabschlüssen. Daß man da in der Mehrzahl durch Investoren und immer durch den Steuerzahler zum Stadion gekommen ist, geschenkt. Das reduziert die Vergelcihsmöglichkeiten auf die SGE. Die 32 % bereits in Notsituationen verkauft hat, zum Glück für die SGE nie an dicke Russen, sondern immer an der Eintracht gewogenen lokalen Investoren.
 



Ich verstehe diesen Punkt mit dem Stadion und der Bilanz bisher nicht so richtig. Es wird ja auch vom FC immer wieder davon gesprochen, dass man dadurch die Bilanz endlich aufpolieren könnte. Klar, plötzlich hat man substantielles Anlagevermögen, aber so what? Als Sicherheit dient das Stadion nicht, ist ja de facto nur für den FC etwas wert, entsprechend dürfte sich auch kein Geldgeber von einer tollen Bilanz blenden lassen, die nur auf einem Stadion besteht. Für die insolvenzrechtliche Überschuldung ist das relevant - aber das ist ohnehin ein in der Praxis wenig relevanter Insolvenzgrund, weil man sich zu 99% über die Fortführungsprognose retten kann. Für die Liquidität könnte es relevant sein, wenn die Darlehensraten unter der Stadionpacht liegt, okay. Aber es wird ja explizit immer der Vorteil für die Bilanz genannt.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Mister P. am Sonntag, 06.Jun.2021, 12:44:34
Der Begriff "Investor" ist Käse. Es geht nicht um Investitionen und es geht auch nicht um eine realistische Bewertung eines Unternehmenswertes. Es geht letztendlich bei Fußballunternehmen darum, strategische und sportliche Fehlentscheidungen, Pech und grundsätzliches Unvermögen durch stetigen Geldfluss auszugleichen. Anteilsverkäufe werden nicht den gewünschten Erfolg bringen, wenn der neue Anteilseigner nicht bereit ist, Verluste ständig auszugleichen, also weit mehr Geld in den Club zu pumpen, als der Club jemals wert sein könnte. Denn der Witz ist: Ist die sportliche und strategische Kompetenz im Club groß genug, damit der "Investor" nicht ständig nachschießen muss, ist der "Investor" per se überflüssig. Ob der FC einmal 100 Mio. oder 200 Mio. € bekommt, ist über einen längeren Zeitraum betrachtet  nicht so ein großer Faktor. Denn auch 100 oder 200 Mio. € sind im Profifußball durch schlechte Entscheidungen schnell verbrannt. Ein Blick nach Wolfsburg oder Leverkusen reicht. Dort wurden über die letzten 20 Jahre dreistellige Millionensummen verbrannt für überschaubaren, sportlichen Erfolg; und selbst deren Substanz reicht bei weitem nicht aus, um ohne die Möglichkeit, Verluste in der Konzernbilanz konsolidieren zu lassen, zwei oder drei Jahre mit schlechten Entscheidungen überleben zu können.


Sehr gut auf den Punkt gebracht. Genau deswegen hat uns ein „Investor“ gerade noch gefehlt. Nicht. In Sachen „Geld verbrennen“ ist der FC schon aktuell ganz weit vorne. Warum sollte man Wehrle und seinen Buddies aus dem Business noch mehr Geld als Heizmaterial zur Verfügung stellen, wenn dies mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit schnellstmöglich durch den Schornstein geht, uns sportlich keinen Zentimeter weiter bringen würde, und dafür Teile des Vereins verhökert werden? Das ist keine gute Idee, auch nicht projektbezogen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MLM am Sonntag, 06.Jun.2021, 13:14:53

Ach komm, das ist mir zu billig. Ich sagte sechs der oberen Pltze sind auf Dauer vergeben. Natürlich ist jedes Jahr Platz für Überraschungen. Heute Union, gestern der FC, morgen vielleicht Mainz. Aber es ist brutal schwer für diese Überraschungsteams, sich im stabilen Mittelfeld oder besser festzusetzen.
 


Ja. Es bietet sich halt an, gerade weil die zu dieser Saison 20% der Ausgaben des FC getätigt haben. Ansonsten sind wir uns ja völlig einig. Wir haben den Anschluss verpasst. Zum ersten Mal als die CL erfunden wurde und wir vorher noch 2x Vize wurden und zum zweiten Mal nach Bosman. Wir sind nur noch ein Nischenclub der sich von dem ernähren könnte was die andern vom Tisch fallen lassen. Nur ernähren wir uns bisher nicht mal davon sondern von dem was der Hund frisst und auskackt. Sicherlich könnte man diesen Trend mit etwas mehr Geld nochmal dahin lenken das man wenigstens noch vor dem Hund anfängt zu essen aber das war es dann auch. Dafür hat man dann aber ein Stachelhalsband um. Wer das will, wegen mir. Wer aber glaubt damit könnte man nochmal mit den Großen mitspielen macht sich was vor.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: drago am Montag, 07.Jun.2021, 02:23:40
Wer aber glaubt damit könnte man nochmal mit den Großen mitspielen macht sich was vor.

ich gehöre tatsächlich zu den leuten, die glauben, dass wir nochmal mit den großen mitspielen könnten - dafür braucht es aber keinen investor, sondern jahre, eher jahrzehnte konstant guter arbeit. ohne störfeuer von aussen, inclusive dauerhafte entsorgung der leute, die diesem erfolg im weg stehen. das ganze ist also rein theoretisch, da es praktisch vermutlich schon an den ersten schritten (fähige leute einstellen und gute arbeit abliefern) scheitern wird, von der entsorgung von volk wie wehrle muss man da gar nicht anfangen.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: I.Ronnie am Montag, 07.Jun.2021, 08:27:28
ich gehöre tatsächlich zu den leuten, die glauben, dass wir nochmal mit den großen mitspielen könnten - dafür braucht es aber keinen investor, sondern jahre, eher jahrzehnte konstant guter arbeit. ohne störfeuer von aussen, inclusive dauerhafte entsorgung der leute, die diesem erfolg im weg stehen. das ganze ist also rein theoretisch, da es praktisch vermutlich schon an den ersten schritten (fähige leute einstellen und gute arbeit abliefern) scheitern wird, von der entsorgung von volk wie wehrle muss man da gar nicht anfangen.


Das glaube ich tatsächlich nicht, weil ich es eben für unwahrscheinlich halte, über den erforderlichen Zeitraum konstant gute Arbeit zu leisten und Glück zu haben. Zumal im Wettbewerb mindestens 5 bis 6 Akteure unterwegs sind, die nach Jeder Saison finanziell den Resetknopf betätigen können. Nach ganz oben wird man es in einer Ausreißersaison schaffen können. Die Möglichkeit besteht immer. Aber selbst das, was Schalke oder Dortmund Mitte der 90er geschafft haben, wird nicht mehr möglich sein. Da war das Konkurrenzumfeld ein anderes und die Schere zwischen den Top 3 oder meinetwegen den Bayern und dem Rest nicht so extrem. Man sieht an Bremen, wie schnell die Substanz weg ist, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt. Man sieht es an Schalke. Man hat es im Grunde auch beim BvB gesehen. Leverkusen wäre nach dem Fastabstieg damals nicht mehr ohne die finanzielle Hilfe von Bayer zurück gekommen, Wolfsburg wäre schon kurz nach der Meisterschaft wieder in der Versenkung verschwunden.

Das Problem ist schlicht, dass sportlicher Erfolg die Gehaltsausgaben massiv nach oben schraubt, weil die Einnahmen ebenfalls stark steigen. Bleibt der sportliche Erfolg dann mal eine Saison aus, fehlen diese Einnahmen und die Gehälter zehren ratzfatz die Substanz auf. Und dann brauchst du eben einen Partner, der nachschießt und diese Einnahmeausfälle auffängt. Hast du diese Möglichkeiten als Club nicht, ist dein Gastspiel an der Sonne wieder vorbei.

Aus diesem Grund muss man festhalten, dass die Aussage eben doch stimmt: Nach ganz oben kommt ein Club wie der FC nur mit einem "Investor". Aber das ist dann kein Ankerinvestor wie Adidas oder die Allianz bei den Bayern, also nicht REWE oder Ford. Mal ganz davon abgesehen, dass wir für so eine Investition uninteressant sind. Es wird sich auch niemand finden, der für 20 oder 30% der Anteile am FC jeden Sommer die Verluste ausgleicht. So ein Investor nimmt sich den FC als Ganzes. Das ist eben die Kehrseite der Medaille. Der Teufel nimmt sich ja auch nicht deinen kleinen Finger von der schwachen Hand, der nimmt sich deine Seele.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: der Pate am Montag, 07.Jun.2021, 08:33:33
ich meine wir haben doch mit Gladbach ein sehr gutes Beispiel. Ich denke wir sind uns einig, dass die absolut am oberen Limit performen, seit Jahren. Auch hier gibt es immer wieder Jahre in denen es nunmal maximal für einen Platz im Mittelfeld reicht. Letztendlich wäre es doch schon super, würden wir mal wieder gefühlt etwas näher rankommen. Realistisch jedes Jahr einen einstelligen Tabellenplatz haben und würde es hin und wieder für Europa reichen. Was einfach nicht passieren darf ist, dass wir ständig am seidenen Faden eines Abstiegs hängen und wenn der eintrifft, dann sind wir wirtschaftlich von der Existenz bedroht. Ich glaube das ist schon möglich zu erreichen, nach den derzeitigen Rahmenbedingungen. Wir wissen natürlich nicht wie die Fußballwelt in 10 Jahren aussieht.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: MARCO23 am Montag, 07.Jun.2021, 09:00:28
Wir wissen natürlich nicht wie die Fußballwelt in 10 Jahren aussieht.

Das wäre doch der Entscheidene Punkt.
Ich gehe davon aus, dass die Fussballblase platzen wird. Das interesse an den TV Übertragungen geht ja merklich zurück.
Die Heuschrecken werden sich zurückziehen und verbrannte Erde hinterlassen.
Das wäre dann der Zeitpunkt wo man direkt einige Vereine hinter sich lassen würde.
Titel: Re: Investor zum Effzeh?
Beitrag von: Lobi am Montag, 07.Jun.2021, 09:58:04
Investoren können schon helfen etwas aufzubauen, von einem Tag auf den anderen oben mitspielen dagegen ist allerdings nicht drin. Wenn man aber Fachleute im Verein hat, und dies nicht nur vereinzelt sondern durchgängig auf allen Positionen, und eine gemeinsame Philosophie entwickelt wird kann das einen Verein allerdings schon zumindest konsolidieren und das vielleicht schneller als ohne Investor oder aber zumindest mit geringerem Risiko weil nicht jeder Transfer sitzen muss und man vielleicht auch mal einen Topspieler 1 Jahr länger halten kann. Stuttgart hat sich durch die Daimler Millionen in eine gute Ausgangsposition gebracht was ohne dieses Geld so nicht möglich gewesen wäre. Ob das dauerhaft funktionieren wird steht aber natürlich in den Sternen.

Ist aber bei uns ohnehin müssig weil wir 1. diese Fachleute nicht haben und 2. keine gemeinsame Philosophie möglich sein wird weil es jedem zunächst darum geht sein Pöstchen zu behalten.