Autor Thema: Investor zum Effzeh?  (Gelesen 29180 mal)

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Offline Quantil

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #30 am: Dienstag, 03.Feb.2015, 21:56:27 »
Ich bin mir nicht sicher, aber ich würde pauschal nicht gegen einen Investor stimmen. Für mich ist ganz entscheidend wer der Investor ist! Die Bayern haben sich Investoren geholt, denen der Glanz der Marke Bayern reicht (Adidas, Allianz, Audi) - und die der Vereinsführung nicht reinquatscht.
So ein Konstrukt mit einer Firma die sich seit Jahren mit dem FC identifiziert? Warum nicht - z.B. Ford oder Rewe.
1860, Hertha und HSV sind definitiv Konstrukte die man nur ablehnen kann.

Offline FC_Maniac

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #31 am: Dienstag, 03.Feb.2015, 22:11:51 »
ich würde sagen, wir sollten die bayern mal aussen vor lassen, d.h. nicht als beispiel nehmen. die haben den sportlichen erfolg vorher schon jahrelang gehabt und sind dann durch die anteilsverkäufe, die nochmal richtig geld in die kasse brachten, noch stärker geworden.
dortmund als börsenverein sollten wir auch nicht als beispiel nehmen. die hätten eigentlich schon lange tot sein müssen. (aber nicht weil ich das wollte)
wir können als beispiel nur die schon genannten nehmen (HSV, 60, Hertha).

Warum? Nur die schlechten Beispiele nehemen und sich damit abfinden dass es nicht funktioniert finde ich nicht richtig. In Europa gibt es einige Beispiele, die besser fuinktionieren wie HSV 60 und Hertha.

Davon abgesehen kommt es immer darauf an, wo der Verein sich gerade befindet und wer den Verkauf regelt. Gut nur, dass Overath und Co dazu nicht mehr in der Lage waren.

Unsere Heimat unsere Liebe unser Stolz ist Köln am Rhein

Offline Double 1978

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #32 am: Dienstag, 03.Feb.2015, 22:22:23 »
Warum? Nur die schlechten Beispiele nehemen und sich damit abfinden dass es nicht funktioniert finde ich nicht richtig. In Europa gibt es einige Beispiele, die besser fuinktionieren wie HSV 60 und Hertha.

Davon abgesehen kommt es immer darauf an, wo der Verein sich gerade befindet und wer den Verkauf regelt. Gut nur, dass Overath und Co dazu nicht mehr in der Lage waren.
wir sollten aber nicht in andere ligen schauen, weil uns die stärke/schwäche anderer ligen nicht weiterhilft.
aber wenn wir mal bei HAmburg bleiben, da muß ich auch sagen, dass es sehr darauf ankommt, wer mit dem investiertem geld umgeht und wie derjenige damit umgeht.
eigentlich hat doch der HSV richtig glück dass sie jemanden haben, der sie am leben hält und der immer wieder reinbuttert.
mit den ganzen millionen hätte unsere führung bestimmt mehr rausgeholt.


trotzdem steh ich dieser sache sehr skeptisch gegenüber.
was mich daran am meisten stört, ist, die einflußnahme und das mitsprache- oder sogar das entscheidungsrecht das sie haben wollen, wenn sie schon millionen über millionen in den verein investieren.

Offline litto

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #33 am: Dienstag, 03.Feb.2015, 22:24:06 »
Ich sag nur 1. FC Phantasialand Köln.
Damals gab es auch schon reichlich Leute, die für Kohle ihre Seele verkaufen wollten.

Letztlich alles nur eine Frage der Zeit. Vereine wie wir, werden wohl aussterben. Pillenhausen war der Anfang, bald besteht die halbe Liga aus Retortenprodukten von gelangweilten Marketingfuzzis.

Offline Patrick Bateman

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Investor zum Effzeh?
« Antwort #34 am: Dienstag, 03.Feb.2015, 22:29:36 »
Ich bin mir ziemlich sicher, dass falls es zu einer Abstimmung bei einer JHV kommt diese ganz klar pro Investor ausgehen wird. Jetzt gibt es noch viele die dagegen sind. Wenn dann aber mal 50 Millionen ausgerufen werden und dann noch von der Presse mit hochkarätigen Spielern jongliert wird dann erblinden doch viele in der Sehnsucht nach alten Zeiten.  :?

Genauso würde das kommen,und eigenartigerweise gäbe es dann auch keine Meckereien mehr gegen Hopp,RB,Pillen,WOB oder Ingo.
Die Kohle kommt,und man freut sich über den Geldsegen und den sportlichen Erfolg.

Schlimm daran ist nur,das man ohne Investor zum einen auf Dauer überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig ist,und zum anderen irgendwann im Nowhere Land des deutschen Fußballs verschwinden würde.
Die Maske meiner Zurechnungsfähigkeit droht herunter zu rutschen, weil in meinem Kopf ist jemand, den Du niemals siehst !

Offline Alci

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #35 am: Dienstag, 03.Feb.2015, 22:31:51 »
Genauso würde das kommen,und eigenartigerweise gäbe es dann auch keine Meckereien mehr gegen Hopp,RB,Pillen,WOB oder Ingo.
Die Kohle kommt,und man freut sich über den Geldsegen und den sportlichen Erfolg.

Nein.

Seit Jahren wird der Untergang des Fußballs proklamiert.

So wird es aber nicht kommen. Zumindest Hopps Mutter wird immer gegrüßt :)
Wir spiel'n nie wieder im Europapokal!

Offline lommel

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #36 am: Dienstag, 03.Feb.2015, 22:33:00 »
Es ist deutlich zu viel Geld im Fußball.
Aufgezeichnet von Simon Pröber

Offline baenderriss

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #37 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:02:45 »
Ich bin mir nicht sicher, aber ich würde pauschal nicht gegen einen Investor stimmen. Für mich ist ganz entscheidend wer der Investor ist!

Das sehe ich nicht so. Entscheidend wird sein, welches Konzept dahintersteht. Einem Investor, der mehr oder weniger unsere Schulden übernimmt, würde ich nicht zustimmen (wäre ja auch kein Investor, sondern eher ein Mäzen. Und wer sollte dafür in Frage kommen?). Auch keinem, mit dessen Geld hauptsächlich die Mannschaft verstärkt wird. Das wird - hoffentlich - auch für einen Investor wenig interessant sein, weil die Werte im Kader ja völlig spekulativ sind.

Vorstellen könnte ich mir jemanden, mit dessen Geld die Infrastruktur gestärkt wird. Vielleicht wird das Stadion gekauft und ausgebaut. Damit würde man den Verein auf Dauer auf solidere Beine stellen. Da ist auch der Mehrwert für den Investor zu erkennen. Solchen Modellen würde ich vermutlich nach ausgiebiger Diskussion wohl zustimmen.

Grundsätzlich stimme ich natürlich allen Kritikern zu. Eigentlich wäre mir lieber, der FC würde auf einen Investor verzichten.
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Offline Colt

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #38 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:15:19 »
Ich bin mir 100% sicher, dass der FC nur mit einem Investor wieder zu einem Top-Club werden kann wie früher.
In einer Liga mit Clubs wie Bayern, BVB, Schalke und den ganzen Konstrukten die schon da oder unterwegs sind muss man seine Waffen ändern um.
Es müsste nicht unbedingt ein Investor sein, auch ein stategischer Partner wie Gazprom bei Schalke wäre eine Möglichkeit.
Die Aussagen von Wehrle & Schmadtke zeigen, dass die Herren die Zeichen der Zeit erkannt haben und an die Zukunft denken.
Auch ich finde, dass man den richtigen Zeitpunkt noch abwarten muss. Im Moment sind wir nur ein verschuldeter Aufsteiger, das Fahrstuhl-Image werden wir nicht mal eben in 2, 3 Jahren abstreifen. Sollten wir uns aber in der BuLi halten und dann eventuell einen überraschenden Einzug in die EL schaffen könnte der Zeitpunkt reif sein. Dann hätte die Marke FC neuen Glanz.


Nur damit das klar ist:
Ein Investor alleine ist kein Garant für Erfolg, aber ohne wir es schwer langfristig Erfolg zu haben.

Offline Quantil

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #39 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:19:34 »
Das sehe ich nicht so. Entscheidend wird sein, welches Konzept dahintersteht. Einem Investor, der mehr oder weniger unsere Schulden übernimmt, würde ich nicht zustimmen (wäre ja auch kein Investor, sondern eher ein Mäzen. Und wer sollte dafür in Frage kommen?). Auch keinem, mit dessen Geld hauptsächlich die Mannschaft verstärkt wird. Das wird - hoffentlich - auch für einen Investor wenig interessant sein, weil die Werte im Kader ja völlig spekulativ sind.

Vorstellen könnte ich mir jemanden, mit dessen Geld die Infrastruktur gestärkt wird. Vielleicht wird das Stadion gekauft und ausgebaut. Damit würde man den Verein auf Dauer auf solidere Beine stellen. Da ist auch der Mehrwert für den Investor zu erkennen. Solchen Modellen würde ich vermutlich nach ausgiebiger Diskussion wohl zustimmen.

Grundsätzlich stimme ich natürlich allen Kritikern zu. Eigentlich wäre mir lieber, der FC würde auf einen Investor verzichten.


ich sehe keinen Unterschied zu meiner Meinung!

Offline baenderriss

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #40 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:25:33 »

ich sehe keinen Unterschied zu meiner Meinung!

Für mich geht es weniger darum, wer der Investor ist, sondern was der FC von ihm will. Das ist schon ein Unterschied.
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Offline Vollpfosten

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #41 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:28:21 »
Lass uns erstmal die Wimmer-Millionen kassiert haben. Dann kräht kein Hahn mehr nach Investoren. :cool:
Ich hätte lieber Wimmer hier bei uns in der Zukunft.
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HW 1978

Offline Vollpfosten

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #42 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:38:04 »
Naja, wenn man wie die Bayern 8,33% für 110 Mio. verkaufen kann, ist das denke ich schon ganz hilfreich.
Das ist möglich, wenn man über Jahre hinweg CL spielt, die Werbeeinnahme und die dadurch gezählten Zuschauer erreicht.
Sprich:Ist einfach Marketing und sagt aus, dass der Zahlende von den (wahrscheinlich) 49% die 8,33% bekommt als Werbung.

Es gibt keinen Geldgeber, der einfach nur zahlt. Außer mein Onkel in AUS vermacht mir 100 Mios, dann schenke ich dem FC 50 Mios; weil mehr werde ich in einem normalen Leben nie ausgeben können.

Melde mich dann. Oder auch nicht mehr.  :D
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HW 1978

Offline Hassia-Colonia

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #43 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 00:45:12 »
Das sehe ich nicht so. Entscheidend wird sein, welches Konzept dahintersteht. Einem Investor, der mehr oder weniger unsere Schulden übernimmt, würde ich nicht zustimmen (wäre ja auch kein Investor, sondern eher ein Mäzen. Und wer sollte dafür in Frage kommen?). Auch keinem, mit dessen Geld hauptsächlich die Mannschaft verstärkt wird. Das wird - hoffentlich - auch für einen Investor wenig interessant sein, weil die Werte im Kader ja völlig spekulativ sind.

Vorstellen könnte ich mir jemanden, mit dessen Geld die Infrastruktur gestärkt wird. Vielleicht wird das Stadion gekauft und ausgebaut. Damit würde man den Verein auf Dauer auf solidere Beine stellen. Da ist auch der Mehrwert für den Investor zu erkennen. Solchen Modellen würde ich vermutlich nach ausgiebiger Diskussion wohl zustimmen.

Grundsätzlich stimme ich natürlich allen Kritikern zu. Eigentlich wäre mir lieber, der FC würde auf einen Investor verzichten.

Sehr guter Post.

Es ist deutlich zu viel Geld im Fußball.

Hier ist doch immer wiedee die Rede von einem erhofften Wettskandal...?

Offline baenderriss

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #44 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 01:11:08 »
Ich bin mir nicht sicher, aber ich würde pauschal nicht gegen einen Investor stimmen. Für mich ist ganz entscheidend wer der Investor ist! Die Bayern haben sich Investoren geholt, denen der Glanz der Marke Bayern reicht (Adidas, Allianz, Audi) - und die der Vereinsführung nicht reinquatscht.
So ein Konstrukt mit einer Firma die sich seit Jahren mit dem FC identifiziert? Warum nicht - z.B. Ford oder Rewe.
1860, Hertha und HSV sind definitiv Konstrukte die man nur ablehnen kann.

Ich kenne mich mit solchen Dingen eigentlich nicht besonders aus - bin ja eher der Fachmann fürs Dschungelcamp. Aber eine Firma wie Ford oder Rewe wird mMn niemals als Investor beim FC einsteigen. Es gibt keinen unternehmerischen Grund dafür. Für Adidas macht die Beteiligung an den Bayern Sinn, weil sie damit fest einen Verein mit hohem Bekanntheitsgrad in ihrem Portfolio haben. Es droht nicht, die Bayern an Nike oder so zu verlieren. Audi hat damit erreicht, dass weder BMW, noch Mercedes mit der Nummer 1 unter den deutschen Fußballvereinen werben kann. Bei der Allianz fällt mir selbst kein wirklicher Grund ein.

Unser FC ist eine großartige Marke unter den Vereinen, aber mMn keine, die man unbedingt - für einen hohen Millionenbetrag, nur dann macht es für den Verein Sinn - an sich binden muss. Traurig, aber wahr. Mir fällt da kein Unternehmen ein, das wirklich von so einem Investment profitieren könnte.

Also wären wir bei Hedgefonds oder so. Konstrukte, die investieren, wo ordentlich Profit zu machen ist, ohne Herzblut und so. Die beteiligen sich natürlich nur, wenn sie auch das Sagen haben. H. neigen nämlich in der Regel nicht, stille Teilhaber zu sein. Eigentlich auch kein wirklicher Kandidat für eine Beteiligung unter 50+.

Oder aber Firmen wie die frühere Esch-Gruppe, die in Dinge wie Stadien investiert. Es ist sicherlich keine originelle Meinung, wenn ich sage, dass ich nicht will, dass der FC in solche Hände fällt.

Mir fällt es schwer, potentielle Investoren zu erkennen. Leider. Oder Gott-sei-Dank.
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Offline Vollpfosten

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #45 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 01:41:16 »
Ich kenne mich mit solchen Dingen eigentlich nicht besonders aus - bin ja eher der Fachmann fürs Dschungelcamp.
Ernst gemeint?
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HW 1978

Offline baenderriss

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #46 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 01:53:32 »
baenderriss = bänderriss

Online mutierterGeißbock

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #47 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 07:52:34 »
Es ist deutlich zu viel Geld im Fußball.
So ist es! Der Sport bräuchte mal einen riesigen Skandal. Es wird Zeit das die Blase platzt!

Offline phimosis

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #48 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 07:54:35 »
Ich möchte an dieser Stelle unseren Ex-Keeper Faryd Mondragon zitieren, der es einmal (wenn auch in einem anderen Zusammenhang) passend formuliert hat: "It's the people's club."


Das spricht aber doch m.E. für eine AG. Das macht natürlich nur Sinn, wenn man damit auch ordentlich Geld generiert und davon sind wir noch paar Jahre entfernt. Aber so könnten wir Fans alle ein wenig (oder ein bisschen mehr) in den Verein investieren. Meines Erachtens ist das ein legitimes Thema für die Zukunft, aber nicht durch einen einzigen Heilsbringer oder Wichtigtuer.


Wenn Ihr davon redet, dass wir unsere Identität und unsere Seele verlieren: Was macht unseren Verein denn in Euren Augen aus? Das sind doch zu einem großen Teil wir Fans und unsere Historie. Die Historie nimmt uns niemand mehr und ich weiß ja nicht, wie es bei Euch ist, aber ich nehme den Geißbock mit ins Grab, ob als AG oder nicht. Ich habe schon oft versucht mich emotional etwas vom Verein zu entfernen, aus purem Selbstschutz, aber je mehr Schritte ich versucht habe zurück zu machen, umso näher stand ich danach dran. :)


Ich glaube, dass man einen modern geführten Verein auch an die aktuellen Gegenenheiten anpassen muß und da höre ich mir gerne (hoffentlich) kreative Vorschläge unserer handelnden Personen an. Ein Zitat, welches ich mal vor Jahren gelesen habe, passt hier gerade ganz gut: "Tradition ist nicht das Hüten der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers." (Autor unbekannt, vergessen)


Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Fan von Kühne, RedBull oder irgendwelchen Scheichs, etc. Ich könnte mir höchstens eine AG vorstellen, mit klaren Regeln, wie viele Anteile eine einzelne Person/Gesellschaft maximal haben darf. Ich weiß nicht, ob man das reglementieren kann, aber das wäre schon wichtig.


Auch ein wichtiger Aspekt ist m.E. : Wenn der Verein sich in den nächsten Jahren gut geführt konsolidiert hat, dann gibt es für die Investoren wenig Grund aufs Tagegeschäft Einfluss zu nehmen. Bei einem Verein, der am Boden liegt, sieht das dagegen ganz anders aus. Wenn ich vor Geld stinken würde, dann würde ich dem Verein in aktueller Führung ohne jegliches Mitspracherecht viel Geld zur Verfügung stellen, bei der alten Führung hätte ich mir dagegen ein Mitspracherecht eingekauft, soviel ist sicher. (Es ist klar, dass es immer Leute gibt, die trotzdem alles besser wissen.)



Offline Sprühwurst

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #49 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 08:06:20 »
Es ist deutlich zu viel Geld im Fußball.

Das Geld gehört in die Spieler... ach nee, falsches Thema...
Der FC wird auch mit einem Investor kein Topclub mehr. Derzeit stellt sich die Frage nach einem Investor mMn nicht, weil man damit bestenfalls ein Strohfeuer entzünden könnte.
Die Strahlkraft eines Wolfgang Overath und seine Liebe zum FC sind nicht zu ersetzen!

Offline scrutinizer

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #50 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 09:19:50 »
Ich bin mir relativ sicher, das Wehrle und der Vorstand jetzt bereits die Fühler nach einem Investor ausstrecken. Dies bedeutet nicht, das dieser potentielle Investor dann zwingend binnen 1 Jahr auch Anteile übernimmt.
Der erste Investor dürfte dann auch eher im Bereich von einer 10%-Beteiligung liegen, so umgeht der FC eine Abstimmung und die Mitglieder werden daran gewöhnt, das Investoren zukünftig zum FC gehören werden.

Offline Mike@Mac

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #51 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 11:26:56 »
wir sollten aber nicht in andere ligen schauen, weil uns die stärke/schwäche anderer ligen nicht weiterhilft.
aber wenn wir mal bei HAmburg bleiben, da muß ich auch sagen, dass es sehr darauf ankommt, wer mit dem investiertem geld umgeht und wie derjenige damit umgeht.
eigentlich hat doch der HSV richtig glück dass sie jemanden haben, der sie am leben hält und der immer wieder reinbuttert.
mit den ganzen millionen hätte unsere führung bestimmt mehr rausgeholt.


trotzdem steh ich dieser sache sehr skeptisch gegenüber.
was mich daran am meisten stört, ist, die einflußnahme und das mitsprache- oder sogar das entscheidungsrecht das sie haben wollen, wenn sie schon millionen über millionen in den verein investieren.

Hier in Hamburg ist das zu allem Überfluss sehr stark personalisiert. Otto und vor allem Kühne geht es nicht ums Geld oder ein "Return of Investment" in Form von Renditen, beide haben mehr Geld als Verstand. Kühne hat nicht einmal Erben für sein Milliardenvermögen (wenn ich an sein Testament denke, ahne ich böses). Nein, hier geht es klar um Einfluss und Prestige.

Bisher hat der HSV alles falsch gemacht, was man falsch machen kann:

1. Kühnes Anteile rekrutieren sich aus einem umgewandelten Kredit, die Kohle ist längst verbraten.
2. Ottos Investition fließt in den Jugendcampus und bewahrt die HSV-Entscheider mehr oder weniger vor einer Betrugsanzeige - immerhin hat man für den Campus eine zweckgebundene Anleihe herausgegeben. Die Einkünften wurden überall verdaddelt aber kein einziger Jugendspieler hat davon profitiert.
3. Es ist hirnrissig, in einer Phase der sportlichen und wirtschaftlichen Schwäche, Investoren aktiv anzulocken. Der Anteilsemittent als verdurstender in der Wüste? Exzellente Verhandlungsposition um eine nicht nachwachsende Ressource zu verjubeln...

Sollten wir aber den langsamen Weg gehen: Dauerhaft und stabil 1. Bundesliga, vielleicht mal ein Ausreißer nach oben, wirtschaftliche Konsolidierung, sympathische, überregionale Markenreputation usw. usw. dann kann man über einen seriösen Investor, der keine Ambition auf Macht oder Einfluss hat, nachdenken.
Cheers!

Offline van Gool

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #52 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 12:22:44 »
Der Mitgliederrat hat 2014 erreicht, dass ein Verkauf von Anteilen ohne Mitgliederzustimmung erschwert worden ist. Das heißt, anders als in der vorhergehenden Satzung kann der Verein Anteile an der KGaA nur noch bis 25% verkaufen. Vorher hätte man 49,9% ohne Mitgliedervotum verkaufen können. Das heißt: Wir werden entscheiden können.

Für mich ist entscheidend, dass der Verein immer 50,1% hält, somit die Mitglieder Herr im Hause bleiben.

Der Rest muß sich zeigen, man kann nicht über ungelegte Eier sprechen, wenn kein Rahmen bekannt ist.Dass wir Anteile erst verkaufen, wenn sie etwas Wert sind, hat Wehrle oft genug gesagt. IMHO kann man vom FCB lernen, wie man es macht. Und von 60, wie man es nicht machen soll.
Die wilde 1317

Offline lommel

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #53 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 12:54:20 »
Kühne hat nicht einmal Erben für sein Milliardenvermögen (wenn ich an sein Testament denke, ahne ich böses).


Das ist bei dieser Außendarstellungs-Sexbombe eine regelrechte Sensation.
Aufgezeichnet von Simon Pröber

Offline DSR-Schnorri

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #54 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 14:13:22 »
Testament? Kühne? Wer kennt denn eine willige Dame mit Affinitäten zum 1.FC Köln, die dem Herrn für seine Kohle nochmal das Leben versüßt und anschließend bereitwillig teilt?

Offline HesseFC

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #55 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 14:16:49 »
Die Entwicklung des Fussballs ist längst dort angekommen, wo wir ihn nicht haben wollen: Werkzeug zum Geldverdienen ! Es ist ein wirtschaftsbereich mit den Regeln der Börse - hier wird gekauft und verkauft und der
Markt macht den Preis (siehe Schürrle). Wenn wir mittelfristig wieder nach ganz oben wollen, geht dies nur wenn man dies akzeptiert und sich an dem Spiel beteiligt.
Dies geht leider nicht ohne entspr. finanzielle Mittel. Wenn man sich nun die Frage stellt, woher diese kommen können so gibt es 2 mögliche Lösungen: a: Transfererlöse b: externe Investoren
Bei a) sind wir am Anfang mit Licht am Horizont und entspr. Wert (Hector, Horn, Wimmer, Ujah, olkowski) Dies ist jedoch ein langer Weg und bringt das Risiko mit sich, dass man bei Veräusserung seines Tafelsilbers schnell wieder nach unten rauscht.. Wie gewonnen so...
Bei b) gilt es darauf zu achten, nicht zum Spielball eines reichen Investors zu werden (malaga...)
Ich bin dafür eine Partnerschaft einzugehen die es mittelfristig erlaubt nach oben zu kommen und sich dann selbst fianzieren zu können.
Ein schwerer Weg, den ich aber unserem Mgmt. sicher zutraue.

Hans, "de Knoll", Schäfer
*19.10.1927 - 07.11.2017, niemals vergessen !

Offline Yassir_Zaccaria

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #56 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 14:39:31 »
Testament? Kühne? Wer kennt denn eine willige Dame mit Affinitäten zum 1.FC Köln, die dem Herrn für seine Kohle nochmal das Leben versüßt und anschließend bereitwillig teilt?
Darum ist diva weg!
Schmadtke raus!

Online WOC

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #57 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 14:47:34 »
Testament? Kühne? Wer kennt denn eine willige Dame mit Affinitäten zum 1.FC Köln, die dem Herrn für seine Kohle nochmal das Leben versüßt und anschließend bereitwillig teilt?
Wenn in absehbarer Zeit geerbt werden soll, musst Du StefanU fragen  :D
86 Veedel - Eine Stadt!

Offline Sprühwurst

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #58 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 14:48:32 »
Vielleicht muss es ja keine Dame sein. Wenn die Kasse stimmt, mache ich es.... igitt.
Die Strahlkraft eines Wolfgang Overath und seine Liebe zum FC sind nicht zu ersetzen!

Offline phimosis

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Re: Investor zum Effzeh?
« Antwort #59 am: Mittwoch, 04.Feb.2015, 15:35:00 »
Vielleicht muss es ja keine Dame sein. Wenn die Kasse stimmt, mache ich es.... igitt.

 :oezil:

"Pretty Sprühwurst... walking down the street... pretty sprühwurst... the kind I like to meet..." *sing*