Autor Thema: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)  (Gelesen 770281 mal)

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Offline Cuby

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8280 am: Sonntag, 08.Sep.2019, 15:52:49 »
Der entscheidende Tag war der Sieg gegen Mainz. Bis dahin hat man gut gearbeitet, dann hat man entweder die Arbeit vorsätzlich eingestellt oder ist schlichtweg verrückt geworden. Binnen weniger Monate hatte man einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mannschaften auf damaliger Augenhöhe wie Mainz, Bremen, Frankfurt herausgearbeitet, durch mehr als glückliche Fügung, denn die Mannschaft war eigentlich nicht stark genug für die EL.

Nach dem Abstieg hat man weder visionär noch  wenigstens ökonomisch sinnvoll gearbeitet. Geld war halt da und man hat es aus Faulheit unter die Leute gebracht. Für einen Kainz annähernd 4 mio zu bezahlen verrät schon einen völligen Mangel an Verhandlungsfleiß.

Es geht nicht darum, jede Personalie besserwisserisch im Nachgang zu beurteilen. Einen Flop wie Querios hat im Nachwuchsbereich fast jeder Manager mal getätigt, meinetwegen kann man auch mal kurzfristig vom dicken Geis überzeugt sein. Rentenverträge für Czichos oder Sobiech aber sind fast unentschuldbar.

Die diesjährigen Transfer scheinen durchaus sinnig und vielversprechend, können aber nicht ein kostenintensives und verschenktes Jahr kompensieren.

Immer diese Czichos Laier. Der ist momentan Stammspieler in der Bundesliga und macht einen besseren Job als Mere. Dazu verdient er sicher deutlich weniger. Da von unentschuldbaren Fehlern zu sprechen entbehrt jeglicher Rationalität. Czichos zeigt bisher nicht, dass er schlechter wäre als bspw. ein Maroh und mehr Geld wird er hier auch nicht verdienen. Dieses ständige Rumgeplärre mit Czichos der ja ach so teuer ist ist völlig daneben.

Offline Maggo79

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8281 am: Sonntag, 08.Sep.2019, 18:26:03 »
Mal eine Frage zu unseren Verbindlichkeiten.
Ist in den genannten verbliebenen Verbindlichkeiten (rund 14 Millionen) die Anleihe 2016|2024 enthalten? Ich vermute nicht ... wenn Sie nicht enthalten ist, gibt es eine Art Topf in den Geld für 2024 eingezahlt wird oder wir aus dem EK abgelöst?

Dann sagte Wehrle, das ein evtl Ausbau des GBH wahrscheinlich fremdfinanziert würde. Kann mir ein Finanzgenie mal erklären, warum das heutzutage vorteilhaft wäre bei unserer aktuellen Zinslage wo man für vorhandenes Geld mancherorts schon Gebühren zahlen muss und einem Kredite hinterhregeworfen werden? Mit unserer Bonität müssten wir doch 0,x Zinshöhe für einen Kredit erhalten?

Jemand ne Ahnung?
Der 1. FC Köln bedauert, dass es Herrn Overath trotz seiner siebenjährigen Amtszeit nicht klar war, dass er satzungsgemäß für seine Amtszeit vom 1. Juli 2011 bis zum Rücktritt am 13. November 2011 die Verantwortung zu tragen hat und hierzu auch Stellung nehmen sollte.

Offline Humorkritik

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8282 am: Sonntag, 08.Sep.2019, 18:39:48 »
Mal eine Frage zu unseren Verbindlichkeiten.
Ist in den genannten verbliebenen Verbindlichkeiten (rund 14 Millionen) die Anleihe 2016|2024 enthalten? Ich vermute nicht ... wenn Sie nicht enthalten ist, gibt es eine Art Topf in den Geld für 2024 eingezahlt wird oder wir aus dem EK abgelöst?

Dann sagte Wehrle, das ein evtl Ausbau des GBH wahrscheinlich fremdfinanziert würde. Kann mir ein Finanzgenie mal erklären, warum das heutzutage vorteilhaft wäre bei unserer aktuellen Zinslage wo man für vorhandenes Geld mancherorts schon Gebühren zahlen muss und einem Kredite hinterhregeworfen werden? Mit unserer Bonität müssten wir doch 0,x Zinshöhe für einen Kredit erhalten?

Jemand ne Ahnung?

Die Anleihe müsste in den Verbindlichkeiten enthalten sein. Das ist ja Fremdkapital bzw. eine Verbindlichkeit gegenüber den Mitgliedern/Zeichern.

Zum zweiten Absatz: Die Antwort gibst Du doch selbst: Die Zinsen sind so günstig, dass man einen Kredit aufnehmen will, um den Ausbau zu finanzieren. Das ist dann eben eine Fremdfinanzierung; das Gegenteil wäre eine Eigenfinanzierung (aus laufenden Einnahmen bzw. dem Eigenkapital).
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Offline Maggo79

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8283 am: Sonntag, 08.Sep.2019, 19:41:54 »
Die Anleihe müsste in den Verbindlichkeiten enthalten sein. Das ist ja Fremdkapital bzw. eine Verbindlichkeit gegenüber den Mitgliedern/Zeichern.

Zum zweiten Absatz: Die Antwort gibst Du doch selbst: Die Zinsen sind so günstig, dass man einen Kredit aufnehmen will, um den Ausbau zu finanzieren. Das ist dann eben eine Fremdfinanzierung; das Gegenteil wäre eine Eigenfinanzierung (aus laufenden Einnahmen bzw. dem Eigenkapital).

Super, wenn das so ist, wären wir 2023 / 24 komplett schuldenfrei.

Ja, ich verstehe nur den Sinn nicht, warum man keine Eigenfinanzierung vornimmt. Warum wieder Verbindlichkeiten. Die Zinsen würden 0,x% für den Kredit betragen, die Zinsen für das EK vermutlich 0,0%. Also warum wieder Zinsen bezahlen?
Wenn das EK nicht mal für Steine ausgegeben werden soll, für was denn dann? Es wird ja immer wieder betont, das wir keine Bank sind. Verstehe es nicht, sorry
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Offline Alci

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8284 am: Sonntag, 08.Sep.2019, 19:42:49 »
Nie im Leben erhält der FC einen Kredit für 0,x%.
Wir spiel'n nie wieder im Europapokal!

Offline koelner

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8285 am: Sonntag, 08.Sep.2019, 19:46:16 »
LoL, ein Kredit zu 0,x%. Den erhält ja noch nicht einmal ein solventen Häusschenbauer, der effzeh daher erst Recht nicht. Und das Stadion als Sicherheit kann man sich auch an die Backe schmieren.
Ich habe mit diesem Posting nichts zu tun, ich bin nicht Verfahrensbeteiligter!!!

Offline jerry

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8286 am: Sonntag, 08.Sep.2019, 20:11:10 »
Die aktuellen Zahlen von der MV

FC-Chef Wehrle verkündet Aufstieg mit Gewinn
Warum die Bundesliga zum Kraftakt wird

Es war ein enges Rennen, doch am Ende hat es der 1. FC Köln geschafft. Trotz des Kraftakts Aufstieg, einem teuren Kader und einigen kostspieligen Neuverpflichtungen konnte Alexander Wehrle den Mitgliedern ein positives Gesamtergebnis verkünden. Noch ist der Jahresbericht nicht testiert, aber Wehrle konnte verkünden, dass der ein Ergebnis von 2,4 Mio Euro vor Steuern erreichen konnten. Nach Steuern steigerte man damit das Eigenkapital um 1,1 Millionen Euro steigern. Die Verbindlichkeiten sanken laut Tilgungsplan von 17,2 auf 14,2 Millionen Euro. „Unser Ziel war der sofortige Wiederaufstieg. Hätten Sie mich vor der Saison gefragt, wäre ich mit der Zielerreichung Aufstieg auch bereit gewesen, einen kleinen Verlust zu akzeptieren. Aufstieg und positives Ergebnis in Liga 2 sind eine fantastische Leistung auf allen Ebenen“, sagte Wehrle. Möglich machten das vor allem die Transfereinnahmen von rund 20 Millionen Euro durch den Verkauf von Spielern wie Osako, Klünter, Heintz, Bittencourt, Guirassy und Zoller. Denen standen Ausgaben von 18,3 Millionen Euro für das Trainerteam um Markus Anfang und Zweitligaverstärkungen wie Drexler, Czichos, Hauptmann, Schmitz & Co. Alle anderen Zahlen sanken gegenüber der Europa-Saison zuvor natürlich deutlich: Der Umsatz von 171,8 Mio Euro auf 114,6 Millionen Euro. Nach dem Aufstieg wird der Umsatz wieder allein wegen der steigenden TV-Einnahmen und der S steigenponsorengelder auf rund 130 Millionen Euro.

Der Personaletat, der von 47,7 Millionen Euro auf 31,3 Millionen Euro (inklusive der Abfindungen für Anfang und sein Team) sank, wird in der neuen Saison wohl deutlich über 50 Millionen Euro betragen. Trotz deutlich höherer TV-Einnahmen wird die Bundesliga allerdings zum Kraftakt, den man sich dank des hohen Eigenkapitals von über 38 Millionen Euro aus Bilanzsicht auch leisten kann. Den Transfer-Ausgaben von 20,2 Millionen Euro standen in diesem Sommer keinerlei höhere Einnahmen gegenüber, so dass man, sollten im Winter keine hohen Transfereinnahmen dazukommen, die Saison mit einem deutlichen Minus abschließen wird. Doch auch hier findet Wehrle klare Worte: „Etablieren wir uns, lohnen sich die Investitionen. Wir könnten auch einen erneuten Abstieg verkraften.“ Schwieriger ist das in der Frage der Liquidität. Weil man nicht alle Transfersummen sofort begleichen konnten, hat sich der FC mit den Klubs wie z.B. dem RSC Anderlecht für Sebastiaan Bornauw wie in der Bundesliga inzwischen üblich auf eine Ratenzahlung verabredet – und damit den Cashflow in den nächsten Spielzeiten belastet. Rücklagen für die Großprojekte wie das Geißbockheim gibt es offenbar auch nicht. Und so hat der neue Vorstand schon einen Kassensturz angekündigt, um sich so schnell wie möglich einen Überblick über die Finanzen zu machen.

Jahresumsatz: 114,6 Mio Euro (Vorjahr: 171,8 Mio Euro)

Jahresergebnis vor Steuern: 2,4 Mio Euro (Vorjahr: 27,4 Mio Euro)

Jahresergebnis nach Steuern: 1,1 Mio Euro (Vorjahr: 17,3 Mio Euro)

Operatives Ergebnis (EBITDA): 22,4 Mio Euro (Vorjahr 48,6 Mio Euro)

Eigenkapital: 38,6 Mio. Euro (Vorjahr: 37,5 Mio Euro)

Zinstragendes Fremdkapital: 14,2 Mio Euro (Vorjahr 17,2 Mio Euro)
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Offline mrtom81

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8287 am: Sonntag, 08.Sep.2019, 20:14:58 »
LoL, ein Kredit zu 0,x%. Den erhält ja noch nicht einmal ein solventen Häusschenbauer, der effzeh daher erst Recht nicht. Und das Stadion als Sicherheit kann man sich auch an die Backe schmieren.

Ich habe gerade die Anschlussfinanzierung für 0,81% gemacht.
Alles was ihm nicht gehört, will er nicht.

Offline koelner

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8288 am: Sonntag, 08.Sep.2019, 20:19:45 »
Ich habe gerade die Anschlussfinanzierung für 0,81% gemacht.
Eine Anschlussfinanzierung ist da auch noch Mal etwas anderes.
Der effzeh müsste außerdem ja mind. 90% als Kredit aufnehmen.
Ich habe mit diesem Posting nichts zu tun, ich bin nicht Verfahrensbeteiligter!!!

Offline Wormfood

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8289 am: Montag, 09.Sep.2019, 18:13:42 »
Ist in den genannten verbliebenen Verbindlichkeiten (rund 14 Millionen) die Anleihe 2016|2024 enthalten? Ich vermute nicht ...

Stehen in der Bilanz unter

PASSIVA
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Anleihen

Die bislang veröffentlichten Bilanzen findest Du auf www.bundesanzeiger.de
Gesendet von meinem Atari ST mit Akustikkoppler

Offline Supermay

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8290 am: Montag, 09.Sep.2019, 19:49:45 »
LoL, ein Kredit zu 0,x%. Den erhält ja noch nicht einmal ein solventen Häusschenbauer, der effzeh daher erst Recht nicht. Und das Stadion als Sicherheit kann man sich auch an die Backe schmieren.

Ähm, jeder halbwegs solvente Häuslebauer bekommt 15 Jahre fest mit 3% Tilgung unter 1%!
Bei 10 Jahren um die 0,5%!


Offline mutierterGeißbock

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Offline mutierterGeißbock

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Offline jerry

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8293 am: Dienstag, 24.Sep.2019, 18:38:49 »
Ich packe es mal hier rein:

Der 1.FC Köln bekommt ja 5,8 Mio € an TV-Geldern.

Zum Vergleich: Bayern erhält 45 Mio €. Damit erhält der Stern des Südens mehr als Paderborn, Dummdorf, Union, Freiburg, Bremen, Köln. Augsburg und Hoffenheim zusammen (41 Mio).

Das, was die Bayern kriegen, ist mehr als die halbe Liga zusammen bekommt.Dass der Unterschied so eklatant ist, war mir aktuell überhaupt nicht mehr bewusst. Ich finde die Diskrepanz schon exorbitant hoch und hoffe, dass man das zukünftig ein wenig angleicht.
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Offline FC Karre

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8294 am: Dienstag, 24.Sep.2019, 18:40:53 »
team marktwert ftw.
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Offline Alci

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8295 am: Dienstag, 24.Sep.2019, 18:44:18 »
Ich packe es mal hier rein:

Der 1.FC Köln bekommt ja 5,8 Mio € an TV-Geldern.

Zum Vergleich: Bayern erhält 45 Mio €. Damit erhält der Stern des Südens mehr als Paderborn, Dummdorf, Union, Freiburg, Bremen, Köln. Augsburg und Hoffenheim zusammen (41 Mio).

Das, was die Bayern kriegen, ist mehr als die halbe Liga zusammen bekommt.Dass der Unterschied so eklatant ist, war mir aktuell überhaupt nicht mehr bewusst. Ich finde die Diskrepanz schon exorbitant hoch und hoffe, dass man das zukünftig ein wenig angleicht.

Was sollen das für Zahlen sein?

Siehe: https://www.fernsehgelder.de
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Offline john doe

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8296 am: Dienstag, 24.Sep.2019, 18:50:29 »
Was sollen das für Zahlen sein?

Siehe: https://www.fernsehgelder.de

die europapokal tv gelder. aktuell haben in der liga nur paderborn, düsseldorf und union berlin in den letzten 10 nicht international gespielt.

Offline Alci

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8297 am: Dienstag, 24.Sep.2019, 18:51:50 »
die europapokal tv gelder. aktuell haben in der liga nur paderborn, düsseldorf und union berlin in den letzten 10 nicht international gespielt.

Achso, ja gut.


Für das Elend, was der FC international gezeigt hat, sollten die lieber noch draufzahlen.
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Offline Mr. Mamosa

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8298 am: Dienstag, 24.Sep.2019, 19:46:10 »
Achso, ja gut.


Für das Elend, was der FC international gezeigt hat, sollten die lieber noch draufzahlen.
Wenn ich mich recht erinnere, hat der FC in dem Jahr nach den Saubatzis am meisten was für die 5-Jahres-Wertung getan.

Offline Jupp23

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8299 am: Dienstag, 24.Sep.2019, 20:42:19 »
Ich packe es mal hier rein:

Der 1.FC Köln bekommt ja 5,8 Mio € an TV-Geldern.

Zum Vergleich: Bayern erhält 45 Mio €. Damit erhält der Stern des Südens mehr als Paderborn, Dummdorf, Union, Freiburg, Bremen, Köln. Augsburg und Hoffenheim zusammen (41 Mio).

Das, was die Bayern kriegen, ist mehr als die halbe Liga zusammen bekommt.Dass der Unterschied so eklatant ist, war mir aktuell überhaupt nicht mehr bewusst. Ich finde die Diskrepanz schon exorbitant hoch und hoffe, dass man das zukünftig ein wenig angleicht.


Ich bin da hin- und hergerissen. Dass es in der Liga mehr Chancengleichheit geben müsste, ist klar. Aber ob es wirklich richtig wäre, dass die Fernsehgelder aus der Champions League an Paderborn, Düdo und den Effzeh fließen?

Offline J_Cologne

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8300 am: Dienstag, 24.Sep.2019, 20:53:13 »


Ich bin da hin- und hergerissen. Dass es in der Liga mehr Chancengleichheit geben müsste, ist klar. Aber ob es wirklich richtig wäre, dass die Fernsehgelder aus der Champions League an Paderborn, Düdo und den Effzeh fließen?

an Paderborn und Dummdorf - nein, an den Effzeh - ja
Unten ohne in der topless Bar

Offline MichaFC1948

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8301 am: Mittwoch, 25.Sep.2019, 09:47:57 »


Ich bin da hin- und hergerissen. Dass es in der Liga mehr Chancengleichheit geben müsste, ist klar. Aber ob es wirklich richtig wäre, dass die Fernsehgelder aus der Champions League an Paderborn, Düdo und den Effzeh fließen?

Ich bin mit der Thematik nicht so sehr vertraut, kann also sein, dass ich jetzt totale Grütze schreibe.

Aber geht es bei diesen Geldern nicht um die Einnahmen aus der internationalen Vermarktung der Bundesliga? Sprich sind das nicht die Einnahmen, die der DFL aus dem Ausland dafür zufließen, dass auch in China, Indien und den USA die Spiele der Bundesliga im TV gezeigt werden?

Meines Erachtens geht es hier nicht um Fernsehgelder aus der Champions League. Diese gehen nämlich selbstverständlich nur an die Vereine, die im entsprechenden Jahr auch tatsächlich an dem Wettbewerb teilgenommen haben.
ALLE RAUS!!!

Offline MG56

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8302 am: Samstag, 28.Sep.2019, 21:25:14 »
Gelder gibt es auch für Teilnehmer der Euroleague für die folgenden fünf Jahre.
Vorausgesetzt man spielt in diesen Jahren in der Bundesliga.

Durch den kleinen Unfall Abstieg haben wir für das erste Jahr schon mal nichts gekriegt.
Dieses Jahr müsste es aber eine Überweisung geben.   
Was ist schon ein schlappes Argument gegen eine starke Behauptung ?

Offline Jupp23

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8303 am: Samstag, 28.Sep.2019, 22:24:35 »
Ich bin mit der Thematik nicht so sehr vertraut, kann also sein, dass ich jetzt totale Grütze schreibe.

Aber geht es bei diesen Geldern nicht um die Einnahmen aus der internationalen Vermarktung der Bundesliga? Sprich sind das nicht die Einnahmen, die der DFL aus dem Ausland dafür zufließen, dass auch in China, Indien und den USA die Spiele der Bundesliga im TV gezeigt werden?

Meines Erachtens geht es hier nicht um Fernsehgelder aus der Champions League. Diese gehen nämlich selbstverständlich nur an die Vereine, die im entsprechenden Jahr auch tatsächlich an dem Wettbewerb teilgenommen haben.

Wenn man an der internationalen Vermarktung der Bundesliga (Bsp. Übertragungen von Bundesligaspielen in den USA oder China) nur partizipiert, wenn man innerhalb von 5 Jahren im Europapokal gespielt hat, wäre das in meinen Augen skandalös.
Auf diese Idee wäre ich gar nicht gekommen.

Ich dachte, von den Abermillionen, die in Champions- und Euro-League ausgeschüttet werden, ginge ein kleiner Teil an die Verbände, die diese wiederum auf die "Mitglieder des Clubs der Europapokalteilnehmer" verteiler, wofür man eben qualifiziert wäre, wenn man mindestens einmal innerhalb von 5 Jahren dabei wäre. Was ich gar nicht schlecht fände.


Offline Oxford

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8305 am: Mittwoch, 09.Okt.2019, 10:22:23 »
https://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1910/News/vorwurf-der-unerlaubten-gluecksspielwerbung-gegen-sieben-deutsche-klubs.html

Richtig so. Leider nur zu wenig. Werbung für Sportwetten sollte generell illegal sein, und erst recht wenn sie von beteiligten Clubs verbreitet wird.
STANDORT MÜNGERSDORF UNVERHANDELBAR

Offline Superwetti

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8306 am: Mittwoch, 09.Okt.2019, 11:00:05 »
Richtig so. Leider nur zu wenig. Werbung für Sportwetten sollte generell illegal sein, und erst recht wenn sie von beteiligten Clubs verbreitet wird.

Ist sie aber ja gar nicht. Wir dürfen weiter für Sportwetten werben, nur nicht für die Glücksspiele die auf den Seiten auch zur Verfügung stehen. Finde ich allerdings nicht konsequent, Sportwetten sind ja bei denen die es nicht professionell betreiben auch ein Glücksspiel.
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Offline mutierterGeißbock

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8307 am: Mittwoch, 09.Okt.2019, 11:00:14 »
Aber warum wird nur gegen sieben Vereine ermittelt? Der ganze Fußball ist doch durchzogen mit dem Scheiß. In der dritten Liga hat fast die Hälfte der Vereine den gleichen Hauptsponsor.

Offline koelner

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8308 am: Mittwoch, 09.Okt.2019, 11:08:53 »
Aber warum wird nur gegen sieben Vereine ermittelt? Der ganze Fußball ist doch durchzogen mit dem Scheiß. In der dritten Liga hat fast die Hälfte der Vereine den gleichen Hauptsponsor.
Weil irgendwo neben einem Link oder einer Werbeanzeige mal stand das bwin (oder der jeweilige Sponsor) auch ein Online-Casino hat. Damit darf nicht geworben werden/hingewiesen werden. Doppelmoral in Reinstform.
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Offline FC.Ruhrpott

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Re: Die finanzielle Situation des FC (Teil II)
« Antwort #8309 am: Mittwoch, 09.Okt.2019, 11:35:31 »
Super, wenn das so ist, wären wir 2023 / 24 komplett schuldenfrei.

Ja, ich verstehe nur den Sinn nicht, warum man keine Eigenfinanzierung vornimmt. Warum wieder Verbindlichkeiten. Die Zinsen würden 0,x% für den Kredit betragen, die Zinsen für das EK vermutlich 0,0%. Also warum wieder Zinsen bezahlen?
Wenn das EK nicht mal für Steine ausgegeben werden soll, für was denn dann? Es wird ja immer wieder betont, das wir keine Bank sind. Verstehe es nicht, sorry

Gerade für das Investitionen in Bauprojekte macht es Sinn, sich zu verschulden.


Wenn der FC als Gläubiger auftreten würde, wäre das ja eher charakteristisch für eine Bank, das tut er ja nicht. Der Bankvergleich (u.a. ja mal von Daum gebracht) war ja eh immer zu kurz gegriffen, weil die damit vorbundenen Vorwürfe an den FC (sparsam / risikoscheu...) ja auch nicht gerade per se auf Banken zutreffen


Vorteile FK für das Bauprojekt:

1) besserer Zinssatz einer Hypothek als für das Fremdkapital, um das operative "Tagesgeschäft" zu finanzieren (wie früher beim FC)

2) je besser das EK und die Cashflow-Situation, umso  niedriger auch die Zinsen - eine gute Mischung aus EK und FK ist letztlich wirtschaftlich und für die sportliche Perspektive am besten

3) die Frage: Finanzierung aus dem EK ist nur ein Aspekt, viel entscheidender ist doch, ob der FC genug Barmittel hat, um ein solches Projekt zu stemmen. Ich habe jetzt nicht in die Bilanz geschaut, habe aber Zweifel, dass der FC angesichts der laufenden Ausgaben / Einnahmen Situation mal eben so ein Bauprojekt aus den Barmitteln per Baubeginn finanzieren kann. Ggf. Nur dann, wenn Barmittel angespart / vorgehalten werden. Über das Bauprojekt hinaus müssen ja noch die laufenden Ausgaben der Saison (besonders Gehälter) durch die Einnahmen gedeckt sein - ebenso z.B. ein Transferdefizit (mehr Ausgaben als Einnahmen für die nächsten Saisons) Das wird wahrscheinlich schwierig.