Autor Thema: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln  (Gelesen 25130 mal)

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Offline CitizenK

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #150 am: Montag, 12.Apr.2021, 00:58:20 »
Wer sich aktuell zu einer Vorstands-Kandidatur anbieten würde, würde es nur zur Befriedigung seines Egos tun.
Also so die Niveau-Höhe Engels.

Wenn ich nicht im nächsten Jahr wieder in die USA gehen würde, würde ich mich ja gerne als Präsident anbieten. Kann man Präsident eigentlich auch per Home Office machen? Der tut doch sowieso nix.

Ich würde es auch nicht zur Befriedigung meines Egos tun, sondern den Saustall zur Befriedung meiner angeschlagenen Psyche ausmisten. Danach kann ich dann sehr gerne zurücktreten und in Neuwahlen kann man dann einen echten Präsidenten wählen. Also wieder einen, der es nur zur Befriedigung des eigenen Egos tut.
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Offline Edelweiß

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #151 am: Montag, 12.Apr.2021, 08:18:48 »
Wie soll das denn in der Realität aussehen? Der Mitgliederrat setzt 5-10 taugliche Personen auf eine Liste, von denen dann die drei mit den meisten Stimmen das Präsidium bilden? Und wenn die sich aber untereinander nicht verstehen? Und wie ist deren Programm? Dass es schwer sein kann überhaupt drei Personen zu finden, die auf einer Linie sind, hat doch der schnelle Abgang von Sieger gezeigt. Ganz davon ab, dass es auch eine Art Rollenverteiligung geben muss - drei Wirtschaftsalphas, bei denen aber keiner irgendjemanden aus der Stadt kennt, ist zB. vielleicht nicht optimal. Und das ist jetzt der weniger kritische Fall. Was, wenn eine*r Anteile verkaufen will, zwei aber nicht? Konflikte wären da ja nicht nur vorprogrammiert, sondern auch das Scheitern jeder vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Nein, es muss schon ein funktionierendes Team vorgeschlagen werden. Man könnte natürlich dahinkommen, dass der Mitgliederrat zwei oder noch mehr Teams vorschlägt. Darf der Rat dann aber eine Präferenz haben und diese auch öffentlich kundgeben? Oder muss er zusehen wie das nach Ansicht des Rats weniger geeignete Präsidiumsteam gewinnt? Was wenn er nur ein geeignetes Team findet, glaubt man dies dem Mitgliederrat?

Oder kann sich einfach jede*r aufstellen wie zur Wahl des Mitgliederrats? Dann dauert eine MV allerdings 16 Stunden, es reicht ja wohl nicht sich drei Minuten an ein Mikro zu stellen und dann ins Präsidium gewählt zu werden. Das ist als Format beim Mitgliederrat ja schon grenzwertig.

So wie es ist, macht es schon mit Abstand am meisten Sinn. Auch wenn man offensichtlich vor Fehlgriffen nicht geschützt ist. Jede*r kann sich übrigens ein Team suchen, Unterschriften sammeln und gegen den Vorschlag des MR antreten, wenn er mit dem Vorschlag des MR nicht einverstanden ist. Eine "sozialistische Einheitswahl" muss es ja nicht geben.
Völlig richtig. Geht aber schon früher los: 3 geeignete Personen würden sich niemals einem solchen Verfahren stellen und sich in der Öffentlichkeit verbrennen lassen, geschweige denn 5-10.


 

Offline Kataklysmus

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #152 am: Montag, 12.Apr.2021, 09:46:44 »
Exakt. Das hatte Ho auch mehrfach erklärt, das gab es nämlich auch bereits bei der letzten Suche, als es hieß, man müsse erst von den Mitgliedern bestätigt werden.
Selbst das war vielen zu heiss.
Religion, was für ein Quatsch! Das ist so ein ideologischer Rollator für Menschen, die ein bisschen Denkfaul sind und ihre Schwächen delegieren.

Offline Conjúlio

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #153 am: Montag, 12.Apr.2021, 09:53:45 »
Wer denkt es ist einfach einen guten Vorstand für uns zu finden irrt...keiner hat halt Bock auf diese Ochsentour durch die Gremien und die Mitgliederversammlung.

Wahrscheinlich war Spinner bis zu seinem gesundheitlichen Ausfall das absolute Maximum, was wir in den nächsten 30-40 Jahren hier sehen werden.
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Offline Edelweiß

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #154 am: Montag, 12.Apr.2021, 09:55:44 »
Völlig richtig. Und das wird umso schwieriger, je mehr basisdemokratische Elemente und öffentlichen Wettbewerb man da noch einbaut.


 

Offline Wormfood

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #155 am: Montag, 12.Apr.2021, 09:59:49 »
Oder kann sich einfach jede*r aufstellen wie zur Wahl des Mitgliederrats?

Ja klar! Nur eben nicht einzeln, sondern als dreiköpfiges Team. Und unter Einhaltung der Bestimmungen in der Satzung.

Warum sollte 2022 nicht ein Team Schumacher, Ritterbach, Engels zusätzlich antreten? Die notwendigen Stimmen zur Kandidatur sammelt Schumacher an einem Nachmittag in den Fanclubs der Eifel.
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Offline I.Ronnie

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #156 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:01:18 »
Ich sehe bisher nur eine Alternative zum Status Quo:

Wir verkaufen den Bums und überlassen den Fußball sich selbst. Dann brauchen wir uns auch nicht mehr die Köppe über Gremien, Profis und Amateure einzuschlagen. Es wäre vielleicht auch ehrlicher. Der Profifußball braucht keine Vereinsmitglieder, keine Basis, keine Mitbestimmung. Der Profifußball braucht ja nicht einmal Zuschauer in den Stadien.

Offline Edelweiß

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #157 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:05:19 »
Ja klar! Nur eben nicht einzeln, sondern als dreiköpfiges Team. Und unter Einhaltung der Bestimmungen in der Satzung.

Warum sollte 2022 nicht ein Team Schumacher, Ritterbach, Engels zusätzlich antreten? Die notwendigen Stimmen zur Kandidatur sammelt Schumacher an einem Nachmittag in den Fanclubs der Eifel.
Weil das für den Verein eine Katastrophe wäre?


 

Offline kilino

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #158 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:09:22 »
Ja klar! Nur eben nicht einzeln, sondern als dreiköpfiges Team. Und unter Einhaltung der Bestimmungen in der Satzung.

Warum sollte 2022 nicht ein Team Schumacher, Ritterbach, Engels zusätzlich antreten? Die notwendigen Stimmen zur Kandidatur sammelt Schumacher an einem Nachmittag in den Fanclubs der Eifel.
Hätten die drei theoretisch auch 2019 machen können. Wäre für die zwei damals in Amt und Würden befindenden Personen zwar ein ziemlicher demokratischer Stunt gewesen, sich dem eigentlichen Weg der Opposition zu bedienen, aber gehindert hätte sie keiner. Gab wohl Gründe das nicht zu machen. Vielleicht ja nächstes Jahr, wer weiß.
"Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."

Offline Wormfood

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #159 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:10:34 »
Und das wird umso schwieriger, je mehr basisdemokratische Elemente und öffentlichen Wettbewerb man da noch einbaut.

Früher wurden die Posten von Honoratioren ausgeklüngelt ohne Mitwirkung der Mitgliedschaft.
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Offline Wormfood

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #160 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:16:17 »
Weil das für den Verein eine Katastrophe wäre?

Nicht die Kandidatur, sondern eine mögliche Wahl. Aber die wäre dann eben der Mehrheitswille der anwesenden Mitglieder.
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Offline I.Ronnie

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #161 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:16:25 »
Ja klar! Nur eben nicht einzeln, sondern als dreiköpfiges Team. Und unter Einhaltung der Bestimmungen in der Satzung.

Warum sollte 2022 nicht ein Team Schumacher, Ritterbach, Engels zusätzlich antreten? Die notwendigen Stimmen zur Kandidatur sammelt Schumacher an einem Nachmittag in den Fanclubs der Eifel.


Schumacher hat das Selbstverständnis der Ex-Profis doch schön mit seinem Stullenschmiererargument auf den Punkt gebracht. Leute wie Engels und Schumacher wollen sich nicht bewerben und nicht vorstellen. Sie erklären ihre Bereitschaft und wollen dann gebeten werden. Es ist für viele Ex-Spieler vollkommen unverständlich, wieso ihre Eignung nicht qua Stallgeruch anerkannt wird. Und noch viel weniger Verständnis und Bereitschaft zeigen sie dafür, sich einer Konkurrenz aus Personen zu stellen, die keine Minute Profifußball bestritten haben. 

Und der Kreis schließt sich dann im Umgang der Fußballfamilie untereinander. Engels, Schumacher, Heldt, Veh... - das ist ein Holz. Ein Präsidium mit Engels und Schumacher hätte Heldt ebenfalls eingestellt. Und Heldt wäre jetzt auch unter so einem Vorstand noch im Amt. Wieso glaubt man denn, ein Vorstand aus Ex-Fußballern würde Horst Heldt nicht gewähren lassen? Woher nimmt man die Annahme, unter einem anderen Vorstand wäre irgendwas gerade anders? Es hätte in der Zwischenzeit nur noch viel mehr TV-Minuten für den Vorstand gegeben. TV-Minuten des unendlichen Fremdschams.

Uns fehlt ein mutiger Vorstand. Der aktuelle Vorstand entschied sich vom ersten Tage an dazu, den Mangel und das Elend zu verwalten. Das Schlimmste dabei ist die Unredlichkeit, sind die falschen Versprechen von Wolf. Er stellte sich dem Mitgliederrat anders vor, das Team von Wolf sollte für Mut und Aufbruch stehen. Es ist feige und faul.

Online Gorki25

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #162 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:21:56 »
Ich sehe bisher nur eine Alternative zum Status Quo:

Wir verkaufen den Bums und überlassen den Fußball sich selbst. Dann brauchen wir uns auch nicht mehr die Köppe über Gremien, Profis und Amateure einzuschlagen. Es wäre vielleicht auch ehrlicher. Der Profifußball braucht keine Vereinsmitglieder, keine Basis, keine Mitbestimmung. Der Profifußball braucht ja nicht einmal Zuschauer in den Stadien.

Der Profifußball hat seinen Rahmen derartig abartig verändert und tut dies unentwegt weiter (bestes Beispiel: "CL-Reform"), dass wir uns in der Tat in einem Umfeld bewegen, wo man sich immer mehr die Frage nach dem "Wat soll dä Quatsch?" stellen muss!

Ich sähe noch eine andere Alternative: Vereine wie Köln, Schalke, Kaiserslautern, Hamburg, Nürnberg, Düsseldorf, Duisburg, Karlsruhe, Braunschweig, Dresden, Essen usw. müssten sich zusammen tun und einen eigenen Ligaverband gründen. Es gibt genug attraktive Verlierer im modernen Profifußball. Diese müssten sich nur zusammen schließen und dann komplett andere Regeln vereinbaren (Salary Cap, Ende des Transferwahnsinns usw.). Ich behaupte, man bekäme auf diese Art und Weise genug Mannschaften für eine attraktive Profiliga zusammen, in der man früher oder später - alleine aufgrund der Reichweite dieser Vereine - auch guten Sport für gutes Geld zu sehen bekäme... Und anstelle einer immer weiter steigenden Gehaltsspirale könnten die Vereine sogar durchgängig Gewinne schreiben und mit dem vielen Geld mehr vernünftige Dinge tun... Alleine: Hierfür fehlt den Verantwortlichen die Vision. Und sie werden trotz ihres Loser-Status mit so viel Geld zugeschmiert, dass Sie auch gar kein Interesse an so einem fundamentalen Ausscheren haben. Was ich schade finde. Weil ich den Gedanken irgendwie mag, diesen ganzen größenwahnsinnigen Typen im europäischen Fußball (allen voran Rolex-Kalle) auf diese Art und Weise den Mittelfinger zu zeigen...

Offline jerry

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #163 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:31:35 »
Ich sehe bisher nur eine Alternative zum Status Quo:

Wir verkaufen den Bums und überlassen den Fußball sich selbst. Dann brauchen wir uns auch nicht mehr die Köppe über Gremien, Profis und Amateure einzuschlagen. Es wäre vielleicht auch ehrlicher. Der Profifußball braucht keine Vereinsmitglieder, keine Basis, keine Mitbestimmung. Der Profifußball braucht ja nicht einmal Zuschauer in den Stadien.

Da ist LEIDER viel Wahres dran. Egal ob 50+1, die Auslagerung der Profis, die Trennung DFB/DFL, Plastik-/Werksclubs, Hopp und Red Bull, Geldverteilungen von FIFA, UEFA, DFL, TV-Gelder usw — der Fußball hat sich so dramatisch gewandelt, dass romantisch veranlagte Fans, die sich nach früheren (alten) Zeiten zurück sehnen, nur noch die Erinnerung bleiben wird.

Katar, die MANNSCHAFT, Sonderstatus Hygienekonzept — mir ist es zu viel geworden, was mir keinen Spaß mehr macht. Das Negative überwiegt das Positive schon seit Längerem. Vielleicht hast Du recht: wir verkaufen den Bums und überlassen den Fußball sich selbst. Und von den 92 € Mitgliedsbeitrag, die ich einspare, mache ich mir einen schönen Abend und denke an die ‚gute, alte Zeit‘.
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Offline Wildharry

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #164 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:33:45 »
Da ist LEIDER viel Wahres dran. Egal ob 50+1, die Auslagerung der Profis, die Trennung DFB/DFL, Plastik-/Werksclubs, Hopp und Red Bull, Geldverteilungen von FIFA, UEFA, DFL, TV-Gelder usw — der Fußball hat sich so dramatisch gewandelt, dass romantisch veranlagte Fans, die sich nach früheren (alten) Zeiten zurück sehnen, nur noch die Erinnerung bleiben wird.

Katar, die MANNSCHAFT, Sonderstatus Hygienekonzept — mir ist es zu viel geworden, was mir keinen Spaß mehr macht. Das Negative überwiegt das Positive schon seit Längerem. Vielleicht hast Du recht: wir verkaufen den Bums und überlassen den Fußball sich selbst. Und von den 92 € Mitgliedsbeitrag, die ich einspare, mache ich mir einen schönen Abend und denke an die ‚gute, alte Zeit‘.
Ich bringe dann die 6 Flaschen Wein mit die ich verloren habe weil ich Idiot immer noch optimistisch war obwohl die Karre schon zu tief im Dreck steckte. :-/
Bleiben sie ordentlich!

Offline jerry

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #165 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:35:26 »
Ich bringe dann die 6 Flaschen Wein mit die ich verloren habe weil ich Idiot immer noch optimistisch war obwohl die Karre schon zu tief im Dreck steckte. :-/

Mach das :)
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Offline Wormfood

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #166 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:36:26 »
Leute wie Engels und Schumacher wollen sich nicht bewerben und nicht vorstellen. Sie erklären ihre Bereitschaft und wollen dann gebeten werden. Es ist für viele Ex-Spieler vollkommen unverständlich, wieso ihre Eignung nicht qua Stallgeruch anerkannt wird. Und noch viel weniger Verständnis und Bereitschaft zeigen sie dafür, sich einer Konkurrenz aus Personen zu stellen, die keine Minute Profifußball bestritten haben.

Die Sache mit den Wahlen werden ihnen die designierten Vorstandsberater Struth und Calmund schon schmackhaft machen. Lußem schreibt ihnen auch ein paar schöne Reden. Wenn die wirklich wollten, könnten die eine Wahl gegen den amtierenden Vorstand gewinnen. Man stelle sich mal vor, irgendwelche Investoren hätten Interesse an einer Übernahme des Vereins und würden ein solches Team Schumacher über ein paar Strohmänner finanzieren.
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Offline Edelweiß

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #167 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:36:54 »
Der Profifußball hat seinen Rahmen derartig abartig verändert und tut dies unentwegt weiter (bestes Beispiel: "CL-Reform"), dass wir uns in der Tat in einem Umfeld bewegen, wo man sich immer mehr die Frage nach dem "Wat soll dä Quatsch?" stellen muss!

Ich sähe noch eine andere Alternative: Vereine wie Köln, Schalke, Kaiserslautern, Hamburg usw. müssten sich zusammen tun und einen eigenen Ligaverband gründen. Es gibt genug attraktive Verlierer im modernen Profifußball. Diese müssten sich nur zusammen schließen und dann komplett andere Regeln vereinbaren (Salary Cap, Ende des Transferwahnsinns usw.). Ich behaupte, man bekäme auf diese Art und Weise genug Mannschaften für eine attraktive Profiliga zusammen, in der man früher oder später - alleine aufgrund der Reichweite dieser Vereine - auch guten Sport für gutes Geld zu sehen bekäme... Und anstelle einer immer weiter steigenden Gehaltsspierale könnten die Vereine sogar durchgängig Gewinne schreiben und mit dem vielen Geld mehr vernünftige Dinge tun... Alleine: Hierfür fehlt den Verantwortlichen die Vision. Und sie werden trotz ihres Looser-Status mit so viel Geld zugeschmiert, dass Sie auch gar kein Interesse an so einem fundamentalen Ausscheren haben. Was ich schade finde. Weil ich den Gedanken irgendwie mag, diesen ganzen größenwahnsinnigen Typen im europäischen Fußball auf diese Art und Weise den Mittelfinger zu zeigen...
Das klingt attraktiv, aber dafür wird man die Spieler nicht finden. DFL und DFB würden sich mit Händen und Füßen dagegen wehren. Spieler, die sich daran beteiligen, würden für die DFB/DFL-Wettbewerbe gesperrt werden. Mit seiner Macht würde der DFB das auch auf FIFA- und UEFA-Ebene international durchsetzen.

Zugleich bräuchte ein solches Vorhaben eine Anschubfinanzierung, die nur durch einen großen Investor oder aber einen großen Medienkonzern, also Fernsehsender, realisierbar wäre, siehe Konkurrenzligen in den USA oder WCW-Wrestling. Die hätten aber genau wieder das gegenteilige Interesse.


 

Offline I.Ronnie

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #168 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:39:53 »
Die Sache mit den Wahlen werden ihnen die designierten Vorstandsberater Struth und Calmund schon schmackhaft machen. Lußem schreibt ihnen auch ein paar schöne Reden. Wenn die wirklich wollten, könnten die eine Wahl gegen den amtierenden Vorstand gewinnen. Man stelle sich mal vor, irgendwelche Investoren hätten Interesse an einer Übernahme des Vereins und würden ein solches Team Schumacher über ein paar Strohmänner finanzieren.


Mit einer Online-MV wäre der Weg dahin zementiert. Darüber mache ich mir keine Illusionen.

Offline jerry

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #169 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:39:54 »
Die Sache mit den Wahlen werden ihnen die designierten Vorstandsberater Struth und Calmund schon schmackhaft machen. Lußem schreibt ihnen auch ein paar schöne Reden. Wenn die wirklich wollten, könnten die eine Wahl gegen den amtierenden Vorstand gewinnen. Man stelle sich mal vor, irgendwelche Investoren hätten Interesse an einer Übernahme des Vereins und würden ein solches Team Schumacher über ein paar Strohmänner finanzieren.

Genau so wird es kommen. Irgend ein Windhorst-Verschnitt, der es auch nur halbwegs ernst meint, ist hier ganz schnell drin. Sämtliche Tünn‘s, Steff‘s usw wären ideale Türöffner.
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Offline Mirai_Torres

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #170 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:40:49 »
Die Sache mit den Wahlen werden ihnen die designierten Vorstandsberater Struth und Calmund schon schmackhaft machen. Lußem schreibt ihnen auch ein paar schöne Reden. Wenn die wirklich wollten, könnten die eine Wahl gegen den amtierenden Vorstand gewinnen. Man stelle sich mal vor, irgendwelche Investoren hätten Interesse an einer Übernahme des Vereins und würden ein solches Team Schumacher über ein paar Strohmänner finanzieren.

Auszüge aus der Rede von Team Schumacher kann ich dir jetzt schon spoilern.

"Als ich 1972 zum Verein gekommen bin..."
"feiner Verein"

(fügen Sie hier 1000 Anekdoten aus den 70ern ein)

...

"wir müssen wieder ein feiner Verein werden"

Ende
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Offline Corleone

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #171 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:48:54 »
Und "Wenn wir früher gegen Dortmund gespielt haben, haben wir uns dafür nicht mal umgezogen".

Online Gorki25

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #172 am: Montag, 12.Apr.2021, 10:52:44 »
Das klingt attraktiv, aber dafür wird man die Spieler nicht finden. DFL und DFB würden sich mit Händen und Füßen dagegen wehren. Spieler, die sich daran beteiligen, würden für die DFB/DFL-Wettbewerbe gesperrt werden. Mit seiner Macht würde der DFB das auch auf FIFA- und UEFA-Ebene international durchsetzen.

Zugleich bräuchte ein solches Vorhaben eine Anschubfinanzierung, die nur durch einen großen Investor oder aber einen großen Medienkonzern, also Fernsehsender, realisierbar wäre, siehe Konkurrenzligen in den USA oder WCW-Wrestling. Die hätten aber genau wieder das gegenteilige Interesse.
 

Sicher hast Du Recht mit der Anschubfinanzierung. Aber selbst das Modell der geschlossenen US-Ligen ist doch inzwischen 100mal attraktiver als die Bundesliga und diese Großmachtzementierung im europäischen Fußball. Immerhin wird da die Chancengleichheit innerhalb der Ligen gefördert. Was letztlich auch zu deren Attraktivität beiträgt...

Ach war eh nur ein Hirngespinst. Zeigt eher, wie "satt" ich diesen ganzen Profifußballzirkus inzwischen habe ;) . Früher war genau diese Durchlässigkeit das Faszinierende am Fußball. Ein Aufsteiger wie Lautern wird einfach mal Meister. Heute ist der Fußball tausend mal schlimmer als sämtliche US-Profiligen. Die Krönung kommt ja jetzt mit der Teilnahmeberechtigung an der CL aufgrund der Erfolge der vergangenen Jahre, auch wenn man sich sportlich nicht qualifiziert. Was soll das noch mit Sport zu tun haben? Für mich persönlich könnte das wirklich der Punkt sein wo ich sage: Danke und tschüss Profifußball!

Sorry. Jetzt back to Thread ;)

Offline drago

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #173 am: Montag, 12.Apr.2021, 20:43:34 »
Uns fehlt ein mutiger Vorstand. Der aktuelle Vorstand entschied sich vom ersten Tage an dazu, den Mangel und das Elend zu verwalten. Das Schlimmste dabei ist die Unredlichkeit, sind die falschen Versprechen von Wolf. Er stellte sich dem Mitgliederrat anders vor, das Team von Wolf sollte für Mut und Aufbruch stehen. Es ist feige und faul.
perfekt zusammengefasst. mut ist die entscheidende qualifikation, die uns seit jahren fehlt. fussball ist kein hexenwerk, das durchschaut jeder halbwegs clevere interessierte.

Offline Kataklysmus

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #174 am: Montag, 12.Apr.2021, 20:49:31 »
Ich bringe dann die 6 Flaschen Wein mit die ich verloren habe weil ich Idiot immer noch optimistisch war obwohl die Karre schon zu tief im Dreck steckte. :-/
660 sinds eher. Nur fürs Protokoll.
Religion, was für ein Quatsch! Das ist so ein ideologischer Rollator für Menschen, die ein bisschen Denkfaul sind und ihre Schwächen delegieren.

Offline Wormfood

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #175 am: Montag, 12.Apr.2021, 21:35:23 »
mut ist die entscheidende qualifikation, die uns seit jahren fehlt.

Mut zu Armin Veh. Mut zu Markus Anfang. Mut zu Achim Beierlorzer. Ergebnis: Unmut.
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Offline märkel

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #176 am: Montag, 12.Apr.2021, 23:13:19 »
Die Sache mit den Wahlen werden ihnen die designierten Vorstandsberater Struth und Calmund schon schmackhaft machen. Lußem schreibt ihnen auch ein paar schöne Reden. Wenn die wirklich wollten, könnten die eine Wahl gegen den amtierenden Vorstand gewinnen. Man stelle sich mal vor, irgendwelche Investoren hätten Interesse an einer Übernahme des Vereins und würden ein solches Team Schumacher über ein paar Strohmänner finanzieren.

man stelle sich das dann bitte unter den bedingungen ohne eine mitgliederratsempfehlung vor, und schon hat man den grund, wieso das der gau wäre.
Die Mutter des Schwachkopfs ist ständig schwanger.

Offline CitizenK

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #177 am: Dienstag, 13.Apr.2021, 00:27:23 »
Ich finde, wer es schafft über so lange Zeit das effzeh Forum ohne Mord und Totschlag zu moderieren, der ist auch besser für den FC Vorstand geeignet als alle anderen. Und so lange sie hier mitlesen, kann auch nichts schief gehen. Mehr Beratung kann kein "Experte" der Welt liefern.

Also würfelt zwei Mods aus und fertig. Der dritte im Bunde muss allerdings einer mit Verbindungen zur Wirtschaft sein, zwecks Betteln.

Und ich meine das (halb) ernst. Das würde wahrscheinlich der beste Vorstand werden, den wir je hatten.
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Offline globobock77

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #178 am: Dienstag, 13.Apr.2021, 08:05:43 »
Ich finde, wer es schafft über so lange Zeit das effzeh Forum ohne Mord und Totschlag zu moderieren, der ist auch besser für den FC Vorstand geeignet als alle anderen. Und so lange sie hier mitlesen, kann auch nichts schief gehen. Mehr Beratung kann kein "Experte" der Welt liefern.

Also würfelt zwei Mods aus und fertig. Der dritte im Bunde muss allerdings einer mit Verbindungen zur Wirtschaft sein, zwecks Betteln.

Und ich meine das (halb) ernst. Das würde wahrscheinlich der beste Vorstand werden, den wir je hatten.
Es mangelt Dir an Weitsicht und Ambition.


Das Forum sollte gleich die Bundesregierung UND die Regierung der Bundesländer übernehmen.
Bis Corona und die Nachfolgen geregelt sind. Also, bis 2121.



"Das haben wir uns natürlich ganz anders vorgestellt."

Offline Wildharry

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Re: Der Mitgliederrat des 1. FC Köln
« Antwort #179 am: Dienstag, 13.Apr.2021, 08:23:46 »
Es mangelt Dir an Weitsicht und Ambition.


Das Forum sollte gleich die Bundesregierung UND die Regierung der Bundesländer übernehmen.
Bis Corona und die Nachfolgen geregelt sind. Also, bis 2121.
Für mich käme da nur Heddy und die SPD in Frage. Dann hätten wir endlich mal wieder einen großen Politiker.
Bleiben sie ordentlich!