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Am Geißbockheim => Allgemeines => Thema gestartet von: facepalm am Freitag, 19.Mai.2017, 11:58:33

Titel: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Freitag, 19.Mai.2017, 11:58:33
Dachte mir das diese Thematik einen eigenen Thread verdient hat. Sowohl was unseren Kooperationspartner betrifft:

http://www.transfermarkt.de/liaoning-fc/startseite/verein/1079
http://www.transfermarkt.de/kooperation-zwischen-koln-und-liaoning/view/news/256621
http://www.rundschau-online.de/sport/1-fc-koeln/deutsch-chinesische-kooperation-1--fc-koeln-geht-partnerschaft-mit-ujah-klub-ein-25173600
http://www.transfermarkt.de/-bdquo-wiederholtes-versagen-ldquo-von-liaoning-kruse-amp-holland-losen-vertrag-auf/view/news/274619

Als auch aktuelle Meldungen zu der Kooperation sowie zur bevorstehenden Sommerreise:
https://www.fc-koeln.de/fc-info/news/detailseite/details/1-fc-koeln-startet-praesenz-auf-sina-weibo/
http://geissblog.koeln/2017/04/vier-tage-trip-der-ablauf-der-china-reise-steht-fest/
http://geissblog.koeln/2017/03/fc-bosse-schmadtke-und-wehrle-zu-gespraechen-in-china/
http://geissblog.koeln/2016/11/china-abenteuer-ist-fuer-koeln-eine-doppelte-verpflichtung/

Insbesondere aber im Hinblick auf mögliche Investoreneinstiege zum Stadion und wie sich die Charta mit einer Reise in ein solches Land vereinbaren lässt, sind in einem eigenen Thema diskussionswürdig denke ich. 
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Montag, 22.Mai.2017, 10:07:06
http://geissblog.koeln/2017/05/abflug-nach-china-nach-einer-durchzechten-nacht/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Montag, 22.Mai.2017, 12:25:20
https://twitter.com/Bundesliga_EN/status/866593577102606336

 :)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Drahdiaweng am Montag, 22.Mai.2017, 12:28:38
https://twitter.com/Bundesliga_EN/status/866593577102606336

 :)

Was singen die? Europapokal??
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Alci am Montag, 22.Mai.2017, 12:30:04
https://twitter.com/Bundesliga_EN/status/866593577102606336 (https://twitter.com/Bundesliga_EN/status/866593577102606336)

 :)


Das sind bezahlte Statisten.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Montag, 22.Mai.2017, 12:33:41
Was singen die? Europapokal??
https://www.youtube.com/watch?v=OjNpRbNdR7E
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Drahdiaweng am Montag, 22.Mai.2017, 12:34:30
https://www.youtube.com/watch?v=OjNpRbNdR7E

:D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Montag, 22.Mai.2017, 13:49:45
https://twitter.com/Bundesliga_EN/status/866593577102606336

 :)

Wilde Holde!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Montag, 22.Mai.2017, 14:17:19
https://twitter.com/fckoeln/status/866623510009061376
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J.R. am Montag, 22.Mai.2017, 14:26:00
https://twitter.com/fckoeln/status/866623510009061376 (https://twitter.com/fckoeln/status/866623510009061376)

Schön, dass sie Subotic noch mitgenommen haben!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kabelbrad am Montag, 22.Mai.2017, 14:30:09
wird da was live übertragen?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: caprone am Montag, 22.Mai.2017, 14:31:00
wird da was live übertragen?


Mittwoch, 13:30 Uhr, Spocht 1
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kaio am Montag, 22.Mai.2017, 14:35:58
Die sollen bloß aufpassen, dass sie auf der Rückfahrt nicht statt Modeste aus Versehen Ujah einpacken.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Montag, 22.Mai.2017, 14:38:32
https://twitter.com/fckoeln/status/866623510009061376 (https://twitter.com/fckoeln/status/866623510009061376)
Das sieht einfach nur furchtbar inszeniert aus!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Montag, 22.Mai.2017, 14:41:34
Das sieht einfach nur furchtbar inszeniert aus!

dabei gelten diese chinesen ja normalerweise als rheinländer asiens, weiß auch nicht was da los ist  :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: rusk am Montag, 22.Mai.2017, 14:58:16
Geil! Sowas wie ne Klassenfahrt zum Abschluss des Schuljahres. Saufen, Vögeln und Möbel aus dem Fenster schmeißen.  :cool:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Niggelz am Montag, 22.Mai.2017, 15:00:26
Geil! Sowas wie ne Klassenfahrt zum Abschluss des Schuljahres. Saufen, Vögeln und Möbel aus dem Fenster schmeißen.  :cool:

Und am Ende ist eine halbe Million Euro mehr in der Klassenkasse!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Montag, 22.Mai.2017, 19:40:20
https://twitter.com/fckoeln/status/866707753758212097
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Draper am Montag, 22.Mai.2017, 20:17:04
Nartey dabei. Hab ich auch Guirassy gesehen?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fiasko am Montag, 22.Mai.2017, 20:19:26
Nartey dabei. Hab ich auch Guirassy gesehen?

Nein, er, Risse, Klünter und Hector sind nicht dabei.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Draper am Montag, 22.Mai.2017, 20:24:03
Nein, er, Risse, Klünter und Hector sind nicht dabei.


Danke, warum sind Klünter und Hector nicht dabei? Wegen der Sommerturniere?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Montag, 22.Mai.2017, 20:30:03

Danke, warum sind Klünter und Hector nicht dabei? Wegen der Sommerturniere?
Ja. Hector spielt beim Confed -Cup mit und Klünter bei der U21 EM.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Slouch am Montag, 22.Mai.2017, 22:40:21
Mittwoch 13.30Uhr gibts auf Sport1 das Testspiel gegen Liaoning FC....

http://www.effzeh.com/freundschaftsspiel-gegen-liaoning-fc-sport1-uebertraegt-live/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Luiz_Trotta am Montag, 22.Mai.2017, 22:43:34
ich glaube, das ist mir jetzt ein wenig zu antiklimaktisch
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Blub. am Montag, 22.Mai.2017, 22:53:13
https://twitter.com/fckoeln/status/866707753758212097 (https://twitter.com/fckoeln/status/866707753758212097)


Modeste könnte nach seinen Toren auch einfach eine Jojic-Maske anziehen. Dann hätte er die Hände auch für anderen Spökes frei.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Ostgerade am Montag, 22.Mai.2017, 23:59:01
europa ist durch, jetzt halt asien.

hab ich das im video richtig gesehen, dass nartey auch dabei ist?
Hab ich heute irgendwo gelesen, ja.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: WOC am Dienstag, 23.Mai.2017, 09:15:53
Nartey war auch bei den Feierlichkeiten im Stadion auch bei der Mannschaft.
Er scheint also gar nicht so weit weg vom Kader zu sein.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: litto am Dienstag, 23.Mai.2017, 17:24:39
Bei den Schingnesen heisst Smog jetzt Nebel.
Alles gut.

http://www.accuweather.com/de/cn/shenyang/102136/daily-weather-forecast/102136?day=2
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: litto am Dienstag, 23.Mai.2017, 17:28:00
https://motherboard.vice.com/en_us/article/smog-free-bicycles-china-studio-roosegaarde-pollution-air

Auch nicht schlecht, weil der Effzeh doch so gerne radelt. Da werden ganz neue Synergien in der Kooperation möglich.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 23.Mai.2017, 18:52:02
der erste tag
https://www.youtube.com/watch?v=30dVYogaSCw&feature=share


das erste training
https://twitter.com/fckoeln/status/867055048307625985
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fiasko am Dienstag, 23.Mai.2017, 19:23:56
Hahaha, der Heintzi ist immer noch heiser... :)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Alci am Dienstag, 23.Mai.2017, 19:36:42
Wehrle sagt Kina.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: DerAuswärtsfahrer am Dienstag, 23.Mai.2017, 19:39:27
Habe gerade Nartey im Video gesehen, ist der schon in die Profimannschaft aufgerückt?  :oezil:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kopfschmerztablette am Dienstag, 23.Mai.2017, 20:02:25
Habe gerade Nartey im Video gesehen, ist der schon in die Profimannschaft aufgerückt?  :oezil:


wer´s das?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Niggelz am Dienstag, 23.Mai.2017, 20:03:05
Wehrle sagt Kina.

Schlimm sowas. Sofort entlassen!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Dienstag, 23.Mai.2017, 20:03:36
wer´s das?

http://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/er-ist-erst-16--der-1--fc-koeln-schnappt-sich-daenen-bubi-nikolas-nartey--25661646

http://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/fc-talent-nartey-trainiert-mit-profis---das-sagt-stoeger-ueber-den-17-jaehrigen-26271382 (http://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/fc-talent-nartey-trainiert-mit-profis---das-sagt-stoeger-ueber-den-17-jaehrigen-26271382)

http://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/erfolgreiche-klage-spielberechtigung-da--gruenes-licht-fuer-fc-juwel-nartey--26733780 (http://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/erfolgreiche-klage-spielberechtigung-da--gruenes-licht-fuer-fc-juwel-nartey--26733780)

http://www.transfermarkt.de/nikolas-nartey/profil/spieler/400546 (http://www.transfermarkt.de/nikolas-nartey/profil/spieler/400546)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Luiz_Trotta am Mittwoch, 24.Mai.2017, 00:02:06
der typ ist wahrscheinlich unsere größte Nachwuchshoffnung...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 24.Mai.2017, 07:30:36
http://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/1--fc-koeln-in-china--wir-wollen-hier-bekannt-werden--ein-image-aufbauen--26959574
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Mittwoch, 24.Mai.2017, 08:29:27
finde ich vernünftig. identifikation ist nicht zu unterschätzen. die kinder nähen die trikots sicherlich nochmal schneller zusammen, wenn sie wissen, wer sie anschließend tragen wird.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cinnamon am Mittwoch, 24.Mai.2017, 08:32:48
Zitat
„Für mich ist es nicht der nächste logische Schritt, offizielle Wettbewerbsspiele im Ausland auszutragen“, sagt DFL-Mann Daubitzer. Das klinge aus dem Mund eines Vermarkters vielleicht verwirrend, sagt er. Aber „das höchste Gut, das wir verkaufen, ist ein sportlich objektiver Wettbewerb. Wenn wir anfingen, Pflichtspiele im Ausland auszutragen, hätte das mit einem objektiven Wettbewerb nichts mehr gemein. Bei uns wird der sportliche Erfolg immer noch höher bewertet als der wirtschaftliche. – Quelle: http://www.ksta.de/26959574 ©2017

Das muss man sich in Zeiten von RB Leipzig mal auf der Zunge zergehen lassen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Drahdiaweng am Mittwoch, 24.Mai.2017, 09:02:25
 1. FC Köln‏Verifizierter Account @fckoeln 3 Min.Vor 3 Minuten

MATCHDAY! Today #effzeh will play a friendly match against FC Liaoning. #BLWorldTour

Das Spiel wird live um 13:30 bei Sport 1 übertragen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Mittwoch, 24.Mai.2017, 10:23:05
Interessant wie der Sack Reis der in China umfällt

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Lobi am Mittwoch, 24.Mai.2017, 10:25:17
Interessant wie der Sack Reis der in China umfällt

.

Ach tu doch nicht so, wenn der Sack Ujah auf den dicken Zeh fällt bist du der erste der hier ausgelassen jubelt!  ;) :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Mittwoch, 24.Mai.2017, 12:16:15
Ach tu doch nicht so, wenn der Sack Ujah auf den dicken Zeh fällt bist du der erste der hier ausgelassen jubelt!  ;) :D
Das stimmt. Würde den kaputten Fuß mega feiern. Warum braucht Ujah nen Beutel Eis? Sa a a ack Reis!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Mittwoch, 24.Mai.2017, 14:19:44
Ach tu doch nicht so, wenn der Sack Ujah auf den dicken Zeh fällt bist du der erste der hier ausgelassen jubelt!  ;) :D
Du meinst jetzt nicht den Jojic. oder?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Pony_Tolster am Mittwoch, 24.Mai.2017, 14:23:16
Keine Ahnung wer uns auf diesem Planeten noch schlagen will? 5:0 zur Halbzeit gegen das Real Madrid der Chinesen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Freitag, 26.Mai.2017, 11:24:13
http://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/nach-china-reise-1--fc-koeln-wird-partner-einer-jugendakademie-26967746
Zitat
Neben Gesprächen mit Partnerklub Liaoning kam es für die Verantwortlichen auch zu Gesprächen mit dem Sportminister der Provinz. Das Resultat: Der FC wird Hauptpartner einer Fußballakademie. Hierfür stellen die Kölner ihr Know-How zur Verfügung. „Wir sind der Partner für die sportliche Konzeption“, erklärt Wehrle. So wird der Austausch noch enger werden, der jetzige Besuch soll erst der Anfang sein.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: baenderriss am Freitag, 26.Mai.2017, 13:31:30
Was mir vorher nicht so klar war - und erst durch einen Artikel in der FAZ klar wurde, ist, dass sich der FC bewusst für einen Club aus der Provinz für eine Kooperation entschieden hat, um den großen europäischen Klubs, die sich um die Großstadtvereine Chinas bemühen, aus dem Weg zu gehen.

Ob das eine gute oder schlechte Strategie ist, vermag ich nicht beurteilen, da mir jegliches Wissen über den chinesischen Fußball fehlt, ob er ein Metropolensport ist oder ob er auch auf dem Land verbreitet ist, ob die Begeisterung für einen ursprünglich "nicht-chinesischen" Sport überall gleich groß ist, ob die FC-Strategie da grundsätzlich richtig ist.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MuckiBanach am Freitag, 26.Mai.2017, 13:41:29
Naja, die Provinz hat 44 Mio Einwohner. Das ist halb Deutschland. Und liaoning ist der einzige Erstligist in der Region.
Auswahlkriterium war wohl auch, dass liaoning ein traditionsreicher Verein ist, bei dem allerdings die großen Erfolge lange zurückliegen, der aber eine riesige Fanbasis hat.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Freitag, 26.Mai.2017, 14:29:17
Auswahlkriterium war wohl auch, dass liaoning ein traditionsreicher Verein ist, bei dem allerdings die großen Erfolge lange zurückliegen, der aber eine riesige Fanbasis hat.

Hauptsache Partnerstadt Leverkusen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: bastifc am Freitag, 26.Mai.2017, 14:49:42
Hauptsache Partnerstadt Leverkusen.
Und Düsseldorf!

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MG56 am Freitag, 26.Mai.2017, 15:22:06
Nobody is perfect. ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Harald K. am Freitag, 26.Mai.2017, 19:27:57
Ich fürchte fast, aus Liaoningischer Sicht sind Köln, Düsseldorf, Leverkusen und Mönchengladbach eins.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Niggelz am Freitag, 26.Mai.2017, 19:40:54
Ich fürchte fast, aus Liaoningischer Sicht sind Köln, Düsseldorf, Leverkusen und Mönchengladbach eins.

Metropolregion Köln ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MichaFC1948 am Donnerstag, 06.Jul.2017, 08:31:44
http://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/1--fc-koeln-kooperation-mit-chinesischem-klub-liaoning-thema-bei-angela-merkel-27921060
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 16.Jul.2017, 02:06:32
Es sieht aktuell schlecht aus beim Kooperationsclub FC Liaoning. Sechs Niederlagen in Folge.
A 4:1
H 0:3
H 1:2
A 8:1
H 0:1
H 1:2

14. FC Liaoning    3 S, 4 U, 10 N    13 Punkte
- - - - - Abstiegsplätze
15. JS Suning      1 S, 8 U, 8 N      11 Punkte
16. YB Funde       2 S, 4 U, 11 N    10 Punkte

Das reguläre Ligaspiel drei Tage nach der Niederlage gegen unseren FC hatten sie übrigens mit 3:1 gewonnen.  ;) Danach folgen dann die besagten sechs Niederlagen in Folge.
13 Spieltage noch zu spielen.

Wer sich interessehalber die Zusammenfassung des letzten Spiels anschauen will: https://www.youtube.com/watch?v=Q6T3IK-_vco (https://www.youtube.com/watch?v=Q6T3IK-_vco)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Freitag, 04.Aug.2017, 09:33:52
Zitat

Trial and Error – aber oftmals ohne Rücksicht auf Verluste, oder nicht?

China, wie Asien insgesamt, hat eine andere Kultur. Das muss man erst einmal verstehen. Dann kann man Diskussionen zum politischen Umgang mit Menschenrechten usw. anfangen. Vorher sollte man nicht anderen nachplappern, die sich gegebenenfalls noch nie mit China, seiner Historie und seiner Kultur, 7000 Jahre alt ist, auseinandergesetzt haben.

Es lässt sich aber nicht wegdiskutieren, dass China von einem harten Regime geführt wird und gewisse Freiheiten nicht existieren, die wir hier schätzen. Können Sie verstehen, dass einige Fans ein Problem damit haben, dass der 1. FC Köln diese Kooperation einschlägt?

Ich bin gerne bereit, den chinesischen Botschafter zu einer Podiumsdiskussion mit unseren Fans einzuladen. Aber das Problem ist, dass die meisten unserer Fans noch nie in China waren, geschweige denn sich intensiv mit der chinesischen Geschichte und Kultur auseinandergesetzt haben. Eine solche ideologische Diskussion ist schwer zu führen.


aus dem spinner-interview
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Freitag, 04.Aug.2017, 09:37:28
leicht überheblich.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Freitag, 04.Aug.2017, 09:51:47
Mit anderen Worten, wenn man noch nie in China war soll man einfach mal die Fresse halten.
Mir ist die Kultur und die Geschichte von denen vollkommen scheißegal. Ich muss doch nicht chinesische Geschichte studiert haben, damit ich solche Kacke kategorisch ablehnen darf.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cinnamon am Freitag, 04.Aug.2017, 09:53:52
leicht überheblich.

Vom Niveau her auf des Kaisers Aussagen "Ich habe keine Sklaven gesehen". Peinlich.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Freitag, 04.Aug.2017, 10:00:15
passt einfach in das komplette nicht spürbar-andere bild das man im gbh abgibt. china hat also eine etwas andere kultur. (im umgang mit menschenrechten?) und weil die öffentlichkeit von diesen schwierigen zusammenhängen keine ahnung hat, sind auch geschäfte mit china okay.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Rheineye am Freitag, 04.Aug.2017, 10:16:56
Was für Ausaagen :-/


Ist das nun spürbar anders oder elitäre Arroganz? Alle vom gleichen Schlag in diesem Business, ob Rummenigge, Beckenbauer, DFB, Spinner, FC
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Maggo79 am Freitag, 04.Aug.2017, 10:17:13
Schon sehr auffällige Aussagen in letzter Zeit was das Thema Investor angeht.

Wusstet ihr nicht, China ist ein Traditionsland mit 7000 Jahre alter Geschichte. Kenne ich irgendwie woanders her. Vielleicht entschuldigt er sich ja schon mal beim chinesischen Volk für die FC Fans.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Scherzzoni am Freitag, 04.Aug.2017, 10:17:27
Jämmerliche Aussagen, diese Podiumsdiskussion würde ich gerne sehen. Natürlich geht's dem FC da nur um die Kohle, aber das darf und will er so nicht sagen. Aber die Aussage dass man da gewesen sein muss ist absoluter Blödsinn, und ich bin mir sicher dass Herr Spinner, so sehr ich ihn schätze, absolut keine Ahnung von chinesischer Kultur und Geschichte hat und vor allem nicht von Ansichten der aktuellen Regierung. Ich könnte da jetzt lange lange ausholen, denn das ist vielleicht eins der ganz wenigen Themen von denen ich zumindest ein bisschen was weiß. Um das aber abzukürzen, auch wenn man noch nicht Spinners Ehre genießen durfte und prunkvoll in China willkommen wurde und daher wie er Land&Leute kennt, die Regierung seit 2013 hat die Zügel ordentlich angezogen. Das lässt sich mit solch läppischen Kommentaren nicht weg diskutieren. Pressefreiheit, Reisefreiheit, Umgang mit Kritikern, Umgang mit Minderheiten, alles was wir unter Menschenrechten verstehen hat sehr gelitten, das ist die einhellige Meinung und von Amnesty International und Human Rights Watch belegt, und unserem Präsidenten entlockt das einen nahezu höhnischen Kommentar. Wir prostituieren uns nicht anders als es die Fifa auch tut, nur im kleineren Stil. Spürbar anders.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Maggo79 am Freitag, 04.Aug.2017, 10:19:38
Der Werner ist ja am Sonntag auch da. Kann man ihn ja mal fragen, was diese peinlichen Aussagen sollen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Freitag, 04.Aug.2017, 10:30:13
Mit anderen Worten, wenn man noch nie in China war soll man einfach mal die Fresse halten.
Mir ist die Kultur und die Geschichte von denen vollkommen scheißegal. Ich muss doch nicht chinesische Geschichte studiert haben, damit ich solche Kacke kategorisch ablehnen darf.

Er hat doch recht, oder hast du inwzsichen Katarismus studiert, um den Kaiser zu belehren, dass es dort keine Sklavenarbeit gibt?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Freitag, 04.Aug.2017, 10:58:01
Die Amis sind ja selber Schuld das sie die Sklaverei abgeschafft haben, mittlerweile wäre dies eine Tradition und somit könnte keiner mehr etwas dagegen sagen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fiasko am Freitag, 04.Aug.2017, 11:15:25
Schon sehr auffällige Aussagen in letzter Zeit was das Thema Investor angeht.

Wusstet ihr nicht, China ist ein Traditionsland mit 7000 Jahre alter Geschichte. Kenne ich irgendwie woanders her. Vielleicht entschuldigt er sich ja schon mal beim chinesischen Volk für die FC Fans.

Gute Traditionen müssen beibehalten werden.

Also: Xi Jinping, du Sohn...  :cool:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: p_m am Freitag, 04.Aug.2017, 11:55:40
Zitat
Warum kooperieren Sie mit Adolf Hitler? Spielt es für Sie keine Rolle, dass Menschen in Konzentrationslager gesteckt werden?

Deutschland, wie Europa insgesamt, hat eine andere Kultur. Das muss man erst einmal verstehen. Dann kann man Diskussionen zum politischen Umgang mit Juden, Menschenrechten usw. anfangen. Vorher sollte man nicht anderen nachplappern, die sich gegebenenfalls noch nie mit Deutschland, seiner Historie und seiner Kultur, die mehr als 2000 Jahre alt ist, auseinandergesetzt haben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Freitag, 04.Aug.2017, 13:43:53
http://www.effzeh.com/fc-praesident-spinner-ueber-china-ein-fehltritt-der-sprachlos-macht/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Freitag, 04.Aug.2017, 13:45:38
Sorry p_m (und effzeh.com), aber das geht mir persönlich einen Schritt zu weit mit den Nazivergleichen, auch wenn ich die Aussagen Spinners genauso schwachsinnig finde wie du.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: p_m am Freitag, 04.Aug.2017, 13:55:40
Sorry p_m (und effzeh.com), aber das geht mir persönlich einen Schritt zu weit mit den Nazivergleichen, auch wenn ich die Aussagen Spinners genauso schwachsinnig finde wie du.
Die dahinter stehende Logik bleibt aber die gleiche und überspitzt sie natürlich extrem. Spinner erklärt die Zustände in China mit der Geschichte und Kultur des Landes. Herrschaft und Zivilisation sind ihm da offenbar eher unwichtig.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Freitag, 04.Aug.2017, 13:57:29
Mir ist schon klar, wie du das meinst. Dennoch überschreitet es mE eine Grenze. Mal davon abgesehen, dass es einem in Debatten selten hilft, auf Nazivergleiche auszuweichen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Freitag, 04.Aug.2017, 13:59:32
finde auch das es keinen nazivergleich braucht um diese unfassbaren aussagen noch zu verdeutlichen. so einen schmonzens hätte ich allerdings overath jederzeit zugetraut.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Sprühwurst am Freitag, 04.Aug.2017, 14:00:07
Alle machen Geschäfte mit den Chinesen. Der FC eben auch. Geht doch nur ums Geld. Solange man sich dann nicht einredet, der FC sei was besseres, oder spürbar anders, ist doch alles in Ordnung.....
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Freitag, 04.Aug.2017, 14:03:12
Den Nazivergleich finde ich auch zu weit hergeholt und der Sache nicht dienlich. Spinners Aussagen lassen trotzdem tief blicken, wie es um die "Gier" nach viel Kapital bestellt ist beim FC. Der FC wird zukünftig weiter expandieren wollen, um im Mainstream mitzuschwimmen, wenn nicht gar vorweg zu gehen. Ich halte das weder für erstrebenswert, noch für nachhaltig. Er wird aber damit vereinspolitisch Erfolg haben.

Auf der Mitgliederversammlung wird er, trotz "100% FC" eine überwältigende Mehrheit erhalten, falls er einen Investor oder einen strategischen Partner ins Spiel bringt. Ich mache den Leuten nichtmal einen Vorwurf. Kaum einer beschäftigt sich intensivst mit dem Vereinsgeschehen, über Aufstellung und Spieltag hinaus. Wollen viele nicht, einige können es möglicherweise nicht, aber alle haben nunmal das gleiche Stimmrecht.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: p_m am Freitag, 04.Aug.2017, 14:03:20
Mir ist schon klar, wie du das meinst. Dennoch überschreitet es mE eine Grenze. Mal davon abgesehen, dass es einem in Debatten selten hilft, auf Nazivergleiche auszuweichen.
Der von facepalm verlinkte Kommentar beinhaltet keine direkten Nazivergleiche. Und ich bin in meinem Post nirgendwo auf Nazivergleiche "ausgewichen", sondern habe Spinners Logik auf ein anderes menschenverachtendes und -verbrauchendes System angewandt. Deine Methodenkritik nehme ich zur Kenntnis, aber mir ist es auch manchmal etwas zu lästig, die Außenwirkung jedes Postings über die inhaltliche Botschaft zu stellen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Freitag, 04.Aug.2017, 14:06:59
Der von facepalm verlinkte Kommentar beinhaltet keine direkten Nazivergleiche. Und ich bin in meinem Post nirgendwo auf Nazivergleiche "ausgewichen", sondern habe Spinners Logik auf ein anderes menschenverachtendes und -verbrauchendes System angewandt. Deine Methodenkritik nehme ich zur Kenntnis, aber mir ist es auch manchmal etwas zu lästig, die Außenwirkung jedes Postings über die inhaltliche Botschaft zu stellen.

Es wird halt weder China noch Spinner noch den Opfern der Nazis gerecht.

Ejal. Waren nur eine zwei Cent dazu.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: p_m am Freitag, 04.Aug.2017, 14:08:09
Es wird halt weder China noch Spinner noch den Opfern der Nazis gerecht.

Ejal. Waren nur eine zwei Cent dazu.
Dann das näxte Mal ein Mao-Vergleich?  :oops:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Freitag, 04.Aug.2017, 14:08:12
Der von facepalm verlinkte Kommentar beinhaltet keine direkten Nazivergleiche. Und ich bin in meinem Post nirgendwo auf Nazivergleiche "ausgewichen", sondern habe Spinners Logik auf ein anderes menschenverachtendes und -verbrauchendes System angewandt. Deine Methodenkritik nehme ich zur Kenntnis, aber mir ist es auch manchmal etwas zu lästig, die Außenwirkung jedes Postings über die inhaltliche Botschaft zu stellen.

Sowohl dein Posting, als auch der Kommentar stellen einen Nazibezug her. Ist ja auch völlig legitim diese Meinung zu haben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kilino am Freitag, 04.Aug.2017, 14:10:48
Man münzt die Aussagen einfach um und entlarvt dadurch Spinners peinliche Aussagen relativ leicht. Ich finde das ist ein legitimes Stilmittel.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Freitag, 04.Aug.2017, 14:23:04
finde auch das es keinen nazivergleich braucht um diese unfassbaren aussagen noch zu verdeutlichen. so einen schmonzens hätte ich allerdings overath jederzeit zugetraut.


Aber insbesondere bei Spinner muss so eine dämliche Aussage nicht überraschen. Spinner war früher ein Big Boss in der Wirtschaft teilweise sogar für die Region Asien zuständig. Alle großen Unternehmen (und die Politik) schauen in China weg, einfach weil alle ein Stückchen vom Kuchen stinkenden Fisch ab haben wollen. Und viele suchen für sich selbst eine Erklärung, wieso sie bei den Misständen einfach die Augen zumachen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Freitag, 04.Aug.2017, 14:30:22

Aber insbesondere bei Spinner muss so eine dämliche Aussage nicht überraschen. Spinner war früher ein Big Boss in der Wirtschaft teilweise sogar für die Region Asien zuständig. Alle großen Unternehmen (und die Politik) schauen in China weg, einfach weil alle ein Stückchen vom Kuchen stinkenden Fisch ab haben wollen. Und viele suchen für sich selbst eine Erklärung, wieso sie bei den Misständen einfach die Augen zumachen.

okay, das kann sein, ist aber natürlich keine entschuldigung für nichts. spinner ist nun kein wirtschaftsmagnat mehr, sondern vorstand eines mitgliederorientierten vereins der sich auf die fahne geschrieben hat spürbar anders durch die welt zu gehen. aber wer weiß, vielleicht wird auch hier im hinterzimmer große weltpolitik gemacht und nur nach aussen wird der verständige für menschenrechtsverletzungen gegeben, analog zur weitergabe der dfb-strafen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Freitag, 04.Aug.2017, 14:37:26
"wandel durch annäherung"

mal abgesehen davon, dass der westen halt nicht sehr viele gute argumente dafür hat, global als lehrmeister in sachen menschenrechte aufzutreten.

das ist korrekt, aber in unserer aufgeschlossenen zeit muss er sie auch nicht relativieren. und schon gar nicht muss er diejenigen die eine eigene meinung haben, als ahnungslose volltrottel dastehen lassen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: weisweiler am Freitag, 04.Aug.2017, 14:44:37
Mal ganz ab von der fraglos idiotischen weil gesellschaftspolitisch völlig unreflektierten Aussage Spinners: was wollen wir mit einer strategischen Partnerschaft, wenn wir nichtmal das bisher vorhandene Geld sinnvoll ausgegeben bekommen?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Orneo am Freitag, 04.Aug.2017, 14:56:06
Man sollte sich daran erinnern, dass Spinner im DFB-Vorstand sitzt, sowie Wehrle in der DFL-Kommission für Internationalisierung. Ein ideologischer Alleingang als Verein ist da überhaupt nicht mehr drin (auch wenn man die Vorreiterrolle sehr bereitwillig angenommen hat!), und das arrogante Abkanzeln erinnert rein zufällig stark an Grindels jüngste Aussagen zur Kritik an der China-Regionalliga-Geschichte.

Mit realistischem Blick ist es nur zu verständlich, dass Spinner gegenüber China nicht als kritisch auffallen möchte. Das könnte er genauso, wenn er zu derartigen Fragen nichts sagen würde, der Versuch die Kritik infrage zu stellen ist reichlich daneben.

Ist es übrigens zu ketzerisch, wenn ich mich an die jüngere Diskussion Poldi-Türkei erinnert fühle? ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cikaione am Freitag, 04.Aug.2017, 14:58:32
Wer ein Smartphone, Notebook, Laptop, Smart-TV, Tablet besitzt kann doch getrost die Klappe halten denn er unterstützt damit wissentlich als Konsument China und die dortigen Arbeitspraktiken und möge sich bitte hier nicht als Weltverbesserer und Moralapostel hinstellen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cinnamon am Freitag, 04.Aug.2017, 15:02:08
Man sollte sich daran erinnern, dass Spinner im DFB-Vorstand sitzt, sowie Wehrle in der DFL-Kommission für Internationalisierung. Ein ideologischer Alleingang als Verein ist da überhaupt nicht mehr drin (auch wenn man die Vorreiterrolle sehr bereitwillig angenommen hat!), und das arrogante Abkanzeln erinnert rein zufällig stark an Grindels jüngste Aussagen zur Kritik an der China-Regionalliga-Geschichte.

Mit realistischem Blick ist es nur zu verständlich, dass Spinner gegenüber China nicht als kritisch auffallen möchte. Das könnte er genauso, wenn er zu derartigen Fragen nichts sagen würde, der Versuch die Kritik infrage zu stellen ist reichlich daneben.

Ist es übrigens zu ketzerisch, wenn ich mich an die jüngere Diskussion Poldi-Türkei erinnert fühle? ;)

Es geht ja nicht um die China-Reise an sich, schließlich gab es ja auch hier keine Entrüstungswellen als diese bekannt wurde. Das Spinner allerdings Menschenrechtsverletzungen relativiert und im gleichen Zug jeden der diese Anprangert als unwissenden Penner darstellt ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Bei mir hat er dadurch eine Menge Kredit verspielt und eigentlich will ich so jemanden nicht an der Spitze unseres Vereins sehen, Verdienste hin oder her.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kopfschmerztablette am Freitag, 04.Aug.2017, 15:13:20
Man sollte sich daran erinnern, dass Spinner im DFB-Vorstand sitzt, sowie Wehrle in der DFL-Kommission für Internationalisierung. Ein ideologischer Alleingang als Verein ist da überhaupt nicht mehr drin (auch wenn man die Vorreiterrolle sehr bereitwillig angenommen hat!), und das arrogante Abkanzeln erinnert rein zufällig stark an Grindels jüngste Aussagen zur Kritik an der China-Regionalliga-Geschichte.

Mit realistischem Blick ist es nur zu verständlich, dass Spinner gegenüber China nicht als kritisch auffallen möchte. Das könnte er genauso, wenn er zu derartigen Fragen nichts sagen würde, der Versuch die Kritik infrage zu stellen ist reichlich daneben.

Ist es übrigens zu ketzerisch, wenn ich mich an die jüngere Diskussion Poldi-Türkei erinnert fühle? ;)


Dann soll er seinen Posten beim FC räumen! Ich hab die Schnauze voll von Spinner. Erst die Sache mit Hoffenheim, dann RBL, wo der Verein sich über die Fan-Meinung hinwegsetzt, und jetzt das mit China! Ich will das nicht. Der FC positioniert sich zu nichts mehr und ist genauso weichgespült wie das ganze DFB-Organ an sich!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Freitag, 04.Aug.2017, 15:20:28
Wer ein Smartphone, Notebook, Laptop, Smart-TV, Tablet besitzt kann doch getrost die Klappe halten denn er unterstützt damit wissentlich als Konsument China und die dortigen Arbeitspraktiken und möge sich bitte hier nicht als Weltverbesserer und Moralapostel hinstellen.

Da ich tagtäglich mit China arbeite und auch einige Besuche dort gemacht habe, u.a. in produzierenden Fabriken, sehe ich das Thema "Arbeitsbedingungen" etwas differenzierter. Zumindest an den Küstenregionen um Hong Kong herum, als auch in der Shanghai-Area gelten inzwischen flächendeckende Sozialstandards. Da hat sich in den letzten 10 Jahre enorm viel zum "Guten" für die Arbeitnehmer gewendet. Viele Betriebe sind BSCI oder Sedex zertifiziert, haben geregelte Arbeitszeiten, Überstundenregelungen, Alters- und Krankenvorsorge. Zu den Arbeitsbedingungen, die sind im Vergleich zu Indien, wo ich auch mal in den "Genuss" kam mir Fabriken anschauen zu dürfen, auf deutlichst besserem Niveau. Anders mag es hingegen aussehen, wenn man ins Landesinnere geht, dort ist Ware grundsätzlich günstiger, was natürlich mit qualitativ schlechteren Rohstoffen zu tun haben kann, aber auch mit schlechterer Bezahlung und sozialer Absicherung. In den kommenden Jahrzehnten wird sich viel nach Vietnam und Bangladesh (Textil ist da schon extrem ausgeprägt, aber auch andere Waren zukünftig) verlagern, um den steigenden Chinapreisen aus dem Weg zu gehen.

Die chinesiche Regierung und das System sind selbstverständlich nicht in erster Linie auf maximales Wohlergehen der Bevölkerung aus, sondern auf maximalen Gewinn durch die heimische Wirtschaft. Kapitalistischer geht es eigentlich gar nicht mehr, auch wenn man es anders betiteln mag. Menschen die aus der Reihe tanzen werden entsprechend "behandelt". Da gibt es auch nichts zu relativieren, oder zu beschönigen, das haben unabhängige Berichterstatter und investigative Journalisten ausreichend belegen können.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cikaione am Freitag, 04.Aug.2017, 15:21:13
das ist auch wahr. gleichzeitig kannst du ja heute selbst in einem handwerklichen beruf nicht mehr ohne auskommen. bis auf das fairphone, das auch nur mit einschränkungen fair ist, fällt mir keine alternative ein, die nicht dafür sorgt, dass man sonst abgehängt ist.

der FC ist aber nicht automatisch abgehängt, wenn er nicht in china investiert.

nein ist er nicht, aber irgendwas ist doch immer, eigentlich sollte man auch nichts bei Amazon bestellen weil man weiß wie es da zugeht und unter welchen Dumpingpreisen die da arbeiten, aber man tut es doch.
Man muss auch China nicht immer so schlecht machen, es hat sich viel getan in den letzten Jahren. Das Land ist offener und westlicher geworden auch mit steigendem Wohlstand, nur fällt eben die Masse an armen Menschen mehr auf als bei uns weil sie eben solch eine riesige Bevölkerung haben, ist ja in Indien nicht anders.
Aber wenn man bedenkt wie extrem China damals politisch militärisch drauf war dann muss man doch sehen das sich die Zustände enorm gebessert haben und sich wie hier eine Mittelklasse herausgebildet hat die wie wir ein schönes normales Leben führen.
Es ist immer leicht von oben herab zu sagen, na das gefällt mir aber nicht was dort so abgeht wenn man selbst im Schlaraffenland aufgewachsen ist.
Ich hatte vor 5 Jahren ein lukratives Angebot um bei Foxconn zu arbeiten, der Schritt war mir aber zu krass von der eher offenen lockeren Art bei hp zu arbeiten mit eher flachen Hirarchien und immer per Du sein zu einer Firma die schon ne Art Kastenwesen als Struktur hatte in der ich zwar schon weit oben gewesen wäre aber das war mir einfach zu heftig und zu unsicher was denn bei Misserfolg passieren würde. Da brauch man schon eine Ellenbogenmentalität.
Trotzdem geht es da vielen Arbeitern besser als wenn sie irgendwo auf dem Land ein armes Dasein fristen und trotz riesiger Fabriken und ja Arbeiterstädten mit mehreren Bewohnern auf nicht soviel qm sind die die es dahin geschafft haben für ihre Verhältnisse glücklich, als wie wenn hier jemand bei Porsche oder Daimler arbeiten würde. Das Land ist riesig, die Unterschiede von Firma zu Firma, Region zu Region unterschiedlich, aber ich sehe in China keinen bösen Feind den man bekämpfen muss sondern ein Land mit enormen Potential das uns wirtschaftlich auf lange Sicht wohl eh abhängen wird.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Freitag, 04.Aug.2017, 16:11:19
okay, das kann sein, ist aber natürlich keine entschuldigung für nichts. spinner ist nun kein wirtschaftsmagnat mehr, sondern vorstand eines mitgliederorientierten vereins der sich auf die fahne geschrieben hat spürbar anders durch die welt zu gehen. ....


Ich wollte es auch nicht als Entschuldigung hernehmen, sondern nur, dass es mich bei ihm nicht überrascht. Da er anderes Denken gewohnt ist. Verurteilenswert ist es natürlich trotzdem.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Freitag, 04.Aug.2017, 16:18:43
Mal ganz ab von der fraglos idiotischen weil gesellschaftspolitisch völlig unreflektierten Aussage Spinners: was wollen wir mit einer strategischen Partnerschaft, wenn wir nichtmal das bisher vorhandene Geld sinnvoll ausgegeben bekommen?


Die Aussage ist nicht nur polemisch, sondern auch dumm!
Weil wenn man diese Verteidigungsstrategie in der Anti-Investor/anti strategische Partnerschaft fährt, wird man ganz schnell ausgekontert. Schmadtke hat ja jetzt schon Pläne, wie man das Geld sinnvoll ausgeben kann und das man am besten direkt 50+1 ganz abschafft.... In dem man das Geld in die Infrastruktur (Nachwuchsakadamie + Stadion) steckt.
Man sollte also in der Debatte sachlich bleiben, ansonsten hat man schlechte karte.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J_Cologne am Freitag, 04.Aug.2017, 18:05:07
also wenn vom Block aus Hopp beleidigt wird (manche würden sagen, es wurde nur die Wahrheit gesagt, ich maß mir da aber kein Urteil an), ist es der Untergang des Abendlandes, werden in China millionenfach Menschenrechte missachtet, ist das kulturell okay?! Spinner, manchmal machst du deinem Namen alle Ehre
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mirai_Torres am Freitag, 04.Aug.2017, 18:10:44
also wenn vom Block aus Hopp beleidigt wird (manche würden sagen, es wurde nur die Wahrheit gesagt, ich maß mir da aberkein Urteil an), ist es der Untergang des Abendlandes, werden in China millionenfach Menschenrechte missachtet, ist das kulturell okay?! Spinner, manchmal machst du deinem Namen alle Ehre

--->

Hoffenheim, wie Baden-Württemberg insgesamt, hat eine andere Kultur. Das muss man erst einmal verstehen. Dann kann man Diskussionen zum Umgang mit Dietmar Hopp usw. anfangen. Vorher sollte man nicht anderen nachplappern, die sich gegebenenfalls noch nie mit Hoffenheim, seiner Historie und seiner Kultur, die 118 Jahre alt ist, auseinandergesetzt haben.

Ich bin gerne bereit, Dietmar Hopp zu einer Podiumsdiskussion mit unseren Fans einzuladen. Aber das Problem ist, dass die meisten unserer Fans noch nie in Hoffenheim waren, geschweige denn sich intensiv mit der Geschichte und Kultur von 1899 auseinandergesetzt haben. Eine solche ideologische Diskussion ist schwer zu führen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Freitag, 04.Aug.2017, 21:25:44
Wie schwierig es ist, Kulturen zu verstehen, mit denen man nichts am Hut hat, bekommt man doch seit Jahr und Tag vor Augen geführt, wenn es um Fan-Themen geht.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Dellbrück am Freitag, 04.Aug.2017, 21:37:25
Wie schwierig es ist, Kulturen zu verstehen, mit denen man nichts am Hut hat, bekommt man doch seit Jahr und Tag vor Augen geführt, wenn es um Fan-Themen geht.

Wer Verständnis für so eine Kultur erwartet, der gehört mal ordentlich in einem chinesischen Gefängnis gefoltert. Nicht mal die Chinesen würden Kinder bei lebendigem Leib mit Bengalos verbrennen!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Harald K. am Freitag, 04.Aug.2017, 21:42:54
Wer Verständnis für so eine Kultur erwartet, der gehört mal ordentlich in einem chinesischen Gefängnis gefoltert. Nicht mal die Chinesen würden Kinder bei lebendigem Leib mit Bengalos verbrennen!

Diese Mordbrenner haben ja wohl die Bengalos erfunden. Und ein Kinderleben zählt da nix. Ich sage nur "Ein-Kind-Politik". Da zählt ein Menschenleben doch nur so viel, wie die Summe, die seine Organe auf dem Weltmarkt einbringen...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 06.Aug.2017, 21:45:02
A 0:4
H 1:0
A 1:4

14. FC Liaoning    20 Sp   4 S, 4 U, 12 N    16 Punkte
- - - - - Abstiegsplätze
15. TJ Teda          19 Sp   3 S, 6 U, 10 N    15 Punkte
16. YB Funde       20 Sp   2 S, 4 U, 14 N    10 Punkte
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: PeteleRock am Montag, 07.Aug.2017, 08:56:23
Die Äußerungen von Spinner sind natürlich völlig daneben,  selbst wenn man sich mit der chinesischen Kultur und Geschichte auskennt relativiert das absolut nichts. Man könnte auch Kritik an Saudi Arabien mit den selben hohlen Phrasen abcanceln und hätte sich nicht mehr blamiert.

Allerdings muss man natürlich auch sagen das der Fußball,  bei aller (berechtigten) Kritik an der überzogenen Kommerzialisierung immer noch ein Riesen Umverteilungsmotor ist. 

Über den Sport schaffen es Menschen finanziel und gesellschaftlich aufzusteigen die es sonst wahrscheinlich eher zu Aldi an die Kasse oder auf den Bau geschafft hätten (Kevin G, Max Kruse) und die Umverteilung setzt sich ja im besten Falle im persönlichen Umfeld fort (siehe Kumpel Nassim). Das ist natürlich auch ein Aspekt den man dabei hätte thematisieren können statt von Kultur zu faseln.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Montag, 07.Aug.2017, 09:03:14
max kruse würde einer geregelten tätigkeit als pokerspieler nachgehen. so fair muss man sein.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Superwetti am Montag, 07.Aug.2017, 09:07:17
max kruse würde einer geregelten tätigkeit als pokerspieler nachgehen. so fair muss man sein.

Dafür hätte er sich hochspielen müssen und das traue ich ihm dann nicht zu. Er hat die finanzielle Möglichkeit gehabt sich einfach oben einzukaufen und kurzfristig kannst du da auch mit Glück ein wenig Geld gewinnen. Skillz brauchst du nur um die langfristig über Wasser zu halten.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Freitag, 20.Okt.2017, 17:54:49
http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/intwettbewerbe/china-super-league/2017/28/0/spieltag.html

Der Kooperationsclub vom FC steht als erster Absteiger fest.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Freitag, 20.Okt.2017, 17:55:59
http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/intwettbewerbe/china-super-league/2017/28/0/spieltag.html

Der Kooperationsclub vom FC steht als erster Absteiger fest.

Da hat der Wissenstransfer ja schon mal funktioniert.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: PrediX am Freitag, 20.Okt.2017, 17:56:00
Müssen wir aus Solidarität wohl nachmachen
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Freitag, 20.Okt.2017, 18:01:17
Mit a little bit of lucky geht Liaoning FC sogar als Letztplatzierter runter. Vorwärts, Yanbian FC!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Povlsen am Freitag, 20.Okt.2017, 18:13:24
kommt ujah dann im winter zurück?

Fänd ich gut.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Freitag, 20.Okt.2017, 18:26:02
Da hat der Wissenstransfer ja schon mal funktioniert.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mirai_Torres am Freitag, 20.Okt.2017, 18:28:34
Da hat der Wissenstransfer ja schon mal funktioniert.

"Lernen Sie bei uns wie man sang- und klanglos absteigt"
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Freitag, 20.Okt.2017, 18:39:06
Kundenbasis. Wir sind Kunden.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Freitag, 20.Okt.2017, 19:18:30
這是不同的
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mirai_Torres am Freitag, 20.Okt.2017, 19:32:04
nächste lektion: unser alleinstellungsmerkmal "erfolg durch misserfolg - wie man seine fanbasis und umsätze durch permanente erfolglosigkeit vervielfacht"

Dafür gibt es sogar Vorträge

http://worldfootballsummit.com/en/

Programm ist großartig

"Paranoid Fan: Fan engagement and its monetisation"
"New consumers within the sports industry: how to approach them and build consumer loyalty"
"Stadia Goes Digital. New generation of applications to improve fan satisfaction"


Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Mittwoch, 08.Nov.2017, 12:26:51

Werner Spinner gefällt das.
https://www.dfb.de/news/detail/fussball-in-china-dfb-und-cicfh-vereinbaren-kooperation-177621/?no_cache=1&cHash=28969918a332a10cc4239b8b76f6d78f
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: der 8. Tag am Mittwoch, 08.Nov.2017, 13:48:35
Dafür gibt es sogar Vorträge

http://worldfootballsummit.com/en/ (http://worldfootballsummit.com/en/)

Programm ist großartig

"Paranoid Fan: Fan engagement and its monetisation"
"New consumers within the sports industry: how to approach them and build consumer loyalty"
"Stadia Goes Digital. New generation of applications to improve fan satisfaction"

Also die Leute, die so richtig Ahnung vom Fußballgeschäft haben, die trifft man bzw. die sprechen so oder so nur hier in Köln. Wo sonst?!

http://www.football-business-china.com/en/conference.html (http://www.football-business-china.com/en/conference.html)

Organisiert von einem alten Netzwerker:
https://www.northdata.de/%5B2017-07-22%5D?id=3755655054&type=publication (https://www.northdata.de/%5B2017-07-22%5D?id=3755655054&type=publication)

Da kann man schon mal über die nächste Anleihe oder doch einen Investoreneinstieg sprechen:
http://www.foobiz.de/ueber-uns.html (http://www.foobiz.de/ueber-uns.html)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kilino am Mittwoch, 08.Nov.2017, 14:29:53
Also die Leute, die so richtig Ahnung vom Fußballgeschäft haben, die trifft man bzw. die sprechen so oder so nur hier in Köln. Wo sonst?!

http://www.football-business-china.com/en/conference.html (http://www.football-business-china.com/en/conference.html)

Organisiert von einem alten Netzwerker:
https://www.northdata.de/%5B2017-07-22%5D?id=3755655054&type=publication (https://www.northdata.de/%5B2017-07-22%5D?id=3755655054&type=publication)

Da kann man schon mal über die nächste Anleihe oder doch einen Investoreneinstieg sprechen:
http://www.foobiz.de/ueber-uns.html (http://www.foobiz.de/ueber-uns.html)

Das sind aber auch Schnäppchenpreise.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 28.Nov.2017, 09:55:46
Zitat

Cheforganisator Markus Kern hat auf seiner onlinebasierten Plattform bereits etliche Kontakte zwischen China und Deutschland auf einem digitalen Marktplatz hergestellt – vertreten sind unter anderem Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln sowie diverse deutsche und chinesische Unternehmen – nun sollen sie vor Ort vertieft werden. Denn wenn die 50-plus-eins-Regel fällt, die derzeit Investoren den Weg in den deutschen Profifußball erheblich erschwert, erwartet Kern „einen Riesenrun auf frisches Kapital, sobald sich diese Tür öffnet. Es werden Investoren aus vielen Ländern kommen. Das Geld liegt bereit.“


http://www.fr.de/sport/sportarten/sportpolitik/china-das-geld-liegt-bereit-a-1396233
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:02:14
Sobald das eintritt, ist der Profifußball für mich endgültig gestorben. Auch der Profibereich des 1.FC Köln. Das steht für mich unumkehrbar fest.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:02:26
http://www.unterhalt.net/duesseldorfer-tabelle.html

?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:04:14
?

 :D :oops:

http://www.fr.de/sport/sportarten/sportpolitik/china-das-geld-liegt-bereit-a-1396233
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:06:07
:D :oops:

http://www.fr.de/sport/sportarten/sportpolitik/china-das-geld-liegt-bereit-a-1396233 (http://www.fr.de/sport/sportarten/sportpolitik/china-das-geld-liegt-bereit-a-1396233)

Wenn du Probleme hast, wir sind immer für dich da. ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:07:34
Sobald das eintritt, ist der Profifußball für mich endgültig gestorben. Auch der Profibereich des 1.FC Köln. Das steht für mich unumkehrbar fest.
Vorher möchte ich aber das wir uns alle mit geschichtsträchtiger Randale aus dem Stadion verabschieden.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MichaFC1948 am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:11:09
Was hat der Spinner auf der MV nochmal gefaselt? Aus China wird es keinen Investor geben?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: GFLrYo am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:13:49
Hängt doch einfach jedes Spiel ne Tibet Fahne auf... Dann erledigt sich das von alleine. Ist wie Knoblauch bei Vampiren
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: renemat am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:17:44
Was hat der Spinner auf der MV nochmal gefaselt? Aus China wird es keinen Investor geben?


das haben ihm leider zu viele geglaubt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:24:24
Sobald das eintritt, ist der Profifußball für mich endgültig gestorben. Auch der Profibereich des 1.FC Köln. Das steht für mich unumkehrbar fest.
Vorher möchte ich aber das wir uns alle mit geschichtsträchtiger Randale aus dem Stadion verabschieden.

Alles mit der Zeit. Zuerst den Verantwortlichen beim FC pausenlos Feuer unterm Hintern machen, Tibetflaggen sind ja offensichtlich unter anderem ein gutes Mittel gegenüber der chinesischen Seite, wenn aber alles vergebens ist und von Vereinsseite und chinesischer Seite Fakten geschaffen werden muss difösi Überstunden leisten.
Sorry @difösi
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MichaFC1948 am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:28:30

das haben ihm leider zu viele geglaubt.

In der Tat. Aber trotzdem war es gut, dass er diesen Satz vor Tausenden Zeugen gesagt hat. Wenn er bald nämlich wirklich einen chinesischen Investor hier anschleppen sollte, kann man ihm genau diese Aussage entgegenhalten und ihn als Lügner entlarven.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mirai_Torres am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:28:38
Was hat der Spinner auf der MV nochmal gefaselt? Aus China wird es keinen Investor geben?

War die Aussage nicht, dass es unter ihm als Präsidenten keinen Investor aus China geben wird?

Dann müsste er nur halt vorher zurücktreten und der Tünn übernimmt das Interimsweise um das vor der außerordentlichen MV zur Neuwahl einzutüten
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Dienstag, 28.Nov.2017, 10:33:18
"Solange wir als Präsidium im Amt sind, wird es beim FC keine Investoren aus China oder der Golf-Region geben. Solche Angebote gab es, wir haben sie abgelehnt."
Werner Spinner, 25.09.2017, Mitgliederversammlung 1. FC Köln
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: dominat0r am Dienstag, 28.Nov.2017, 11:01:31
"Solange wir als Präsidium im Amt sind, wird es beim FC keine Investoren aus China oder der Golf-Region geben. Solche Angebote gab es, wir haben sie abgelehnt."
Werner Spinner, 25.09.2017, Mitgliederversammlung 1. FC Köln

Ganz einfach, unsere Investoren werden aus Taiwan kommen. Der Werner, der alte Schlingel!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: stehplatzmitte am Dienstag, 28.Nov.2017, 11:03:58
"Solange wir als Präsidium im Amt sind, wird es beim FC keine Investoren aus China oder der Golf-Region geben. Solche Angebote gab es, wir haben sie abgelehnt."
Werner Spinner, 25.09.2017, Mitgliederversammlung 1. FC Köln

Wehrle ist doch nicht Präsidium.  ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Dienstag, 28.Nov.2017, 11:04:05
Ob der Investor am Ende aus China, oder Rheda-Wiedenbrück kommt, ist mir egal. Wenn 50+1 fällt und Investoren uneingeschränkten Einzug erhalten, dann brauche ich mir den eh schon verdorbenen Mist nicht mehr geben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 28.Nov.2017, 11:05:52
wenn der chinesische investor bereits irgendwelche investment-modelle an firmen aus skandinavien bis afrika hat und diese dann als anteilskäufer auftreten ist das alles eh hinfällig, das bekommt gar keiner mit.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: r9naldo am Dienstag, 28.Nov.2017, 11:37:27
wenn der chinesische investor bereits irgendwelche investment-modelle an firmen aus skandinavien bis afrika hat und diese dann als anteilskäufer auftreten ist das alles eh hinfällig, das bekommt gar keiner mit.


wenn du dann mal deiner arbeit nachgehen würdest, könntest du dafür sorgen, dass es viele mitbekommen
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 28.Nov.2017, 11:41:16

wenn du dann mal deiner arbeit nachgehen würdest, könntest du dafür sorgen, dass es viele mitbekommen

mach ich. versprochen. es sei denn der fc zahlt besser.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J_Cologne am Dienstag, 28.Nov.2017, 12:17:09
Was hat der Spinner auf der MV nochmal gefaselt? Aus China wird es keinen Investor geben?

wir kriegen höchstens einen aus Nordkorea...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 06.Dez.2017, 10:59:30
https://twitter.com/bisaufasche/status/938346515529129984
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Rheineye am Mittwoch, 06.Dez.2017, 11:00:28
Das sind doch Kinder?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 06.Dez.2017, 11:01:22
Das sind doch Kinder?

quatsch. diese chinesen sind doch nie größer als 130cm.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: caprone am Mittwoch, 06.Dez.2017, 11:34:40
Das sind Koreaner, vor ein paar Heimspielen lief auch ein etwas älterer U-Jahrgang im Stadion rum.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Mittwoch, 28.Feb.2018, 15:45:29
"China, wie Asien insgesamt, hat eine andere Kultur. Das muss man erst einmal verstehen. Dann kann man Diskussionen zum politischen Umgang mit Menschenrechten usw. anfangen. Vorher sollte man nicht anderen nachplappern, die sich gegebenenfalls noch nie mit China, seiner Historie und seiner Kultur, die 7000 Jahre alt ist, auseinandergesetzt haben."


http://www.tagesschau.de/ausland/china-widerstand-101.html (http://www.tagesschau.de/ausland/china-widerstand-101.html)
Zitat
In China formiert sich Widerstand gegen die geplante Verfassungsänderung, die Staatschef Xi eine unbegrenzte Amtszeit erlauben würde. Doch Pekings Führung tut alles, um Kritik zu unterdrücken.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Mittwoch, 28.Feb.2018, 15:49:53
Von wem ist das obige Zitat?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 28.Feb.2018, 15:50:42
Von wem ist das obige Zitat?

na von deinem vorgänger.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Mittwoch, 28.Feb.2018, 15:52:16
Ich geh mal kurz raus an die frische Luft, sonst werde ich hier gesperrt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Mittwoch, 28.Feb.2018, 15:53:59
Das hat er doch im August 2017 gesagt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: rusk am Mittwoch, 28.Feb.2018, 15:55:26
Im Moment sagt der gar nichts. Der muss sich auf seine Pumpe konzentrieren.
Das darf er dann auch gerne länger tun.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Double 1978 am Mittwoch, 28.Feb.2018, 16:04:59
Ich geh mal kurz raus an die frische Luft, sonst werde ich hier gesperrt.
herrscht hier nicht meinungsfreiheit? also schieß los  :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Mittwoch, 28.Feb.2018, 16:08:59
Das ist auf so vielen Ebenen so dämlich. Am liebsten würde ich nen Essay über den Müll schreiben und veröffentlichen. Leider ist bei so viel Dummheit davon auszugehen, dass unser noch Präsident nicht in der Lage ist zwischen Argumenten und Schwachsinn zu unterscheiden.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mr. Mamosa am Mittwoch, 28.Feb.2018, 19:27:39
"China, wie Asien insgesamt, hat eine andere Kultur. Das muss man erst einmal verstehen. Dann kann man Diskussionen zum politischen Umgang mit Menschenrechten usw. anfangen. Vorher sollte man nicht anderen nachplappern, die sich gegebenenfalls noch nie mit China, seiner Historie und seiner Kultur, die 7000 Jahre alt ist, auseinandergesetzt haben."


http://www.tagesschau.de/ausland/china-widerstand-101.html (http://www.tagesschau.de/ausland/china-widerstand-101.html)

Ich finde es ehrlich gesagt erstaunlicher, dass die politische Elite, die in der KP versammelt ist, dass ganze unterstützen soll. Schließlich berauben sie sich damit einer institutionell etablierten und gemeinhin akzeptierten Form des Herrscherwechsels. Vielleicht waren die internen Rangeleien um den Posten des Generalsekretärs doch nicht so friedlich und die KP erhofft sich mit der Etablierung einer fixen Führungspersönlichkeit mehr internere Stabilität.
Warum jetzt die Bevölkerung hingegen auf die Straße geht um zu demonstrieren, verstehe ich allerdings nicht so ganz. Denen dürfte das im Grunde genommen durch Wurscht sein, ob sie in einer personalistischen Autokratie oder in einer Einparteien-Autokratie leben. Die KP bleibt ja im Grunde genommen Herrschaftsinhaberin. Vielleicht hat die chinesische Bevölkerung wegen Maos Schreckensherrschaft auch Vorbehalte gegenüber personalistischen Regimes, who knows.

Edit sagt:
Joa, im Artikel wird tatsächlich Maos Kulturrevolution als Negativbeispiel genannt. Hättsch vorher mal lesen sollen, statt nur die Überschrift  :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Mittwoch, 28.Feb.2018, 19:55:23
Dazu kommt noch, dass Demonstrationen und Proteste nicht überall in China sind, sondern nur in Hongkong.  ;) Den Hongkongern ist das ja selten wurscht, diese unbequemen Menschenrechtler!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mr. Mamosa am Mittwoch, 28.Feb.2018, 20:39:31
Dazu kommt noch, dass Demonstrationen und Proteste nicht überall in China sind, sondern nur in Hongkong.  ;) Den Hongkongern ist das ja selten wurscht, diese unbequemen Menschenrechtler!

Guter Punk(t)o
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Montag, 26.Mär.2018, 20:16:26
http://www.tagesschau.de/ausland/china-fussball-tattoos-101.html (http://www.tagesschau.de/ausland/china-fussball-tattoos-101.html)
Zitat
Offen sichtbare Tätowierungen sind für chinesische Fußball-Profis künftig nicht mehr erlaubt. Auch bei Länderspielen müssen Chinas Nationalspieler nun Tattoo-frei auflaufen. Das berichten Chinas Medien übereinstimmend. Eine offizielle Bestätigung des chinesischen Fußballverbands gibt es noch nicht, aber beim Freundschaftsländerspiel zwischen China und Wales vergangene Woche war der Tattoo-Bann schon für alle zu sehen: Mehrere chinesische Spieler trugen eine Art Verband, um Tätowierungen zu verbergen. Chinas Stürmerstar Gao Lin zum Beispiel: Sein rechter Oberarm war entsprechend umwickelt, mit hautfarbenem Stoff.

Hintergrund des Tattoo-Verbots dürfte der Plan der chinesischen Regierung stehen, mehr Sittlichkeit und mehr so genannte chinesische Werte in der Öffentlichkeit darzustellen. Weniger westliche Werte und westliche Traditionen, mehr Besinnung aufs eigene, so lautet die Vorgabe. Auch die Unterhaltungsbranche ist von diesem Kurs schon länger betroffen: Musiker und andere Promis, die in TV-Sendungen auftreten, dürfen schon seit Längerem keine Tattoos mehr offen zeigen.


 :)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Rakete am Montag, 26.Mär.2018, 20:20:20
http://www.tagesschau.de/ausland/china-fussball-tattoos-101.html (http://www.tagesschau.de/ausland/china-fussball-tattoos-101.html)

 :)

Endlich greift mal einer durch. So schlimm sind die Chinesen also garnicht.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MichaFC1948 am Montag, 26.Mär.2018, 22:40:02
Mal gespannt, wann Spinner Bittencourt, Risse, Höger & Co. zum Tattoo weglasern schickt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Robson90 am Dienstag, 27.Mär.2018, 09:59:24
Mal gespannt, wann Spinner Bittencourt, Risse, Höger & Co. zum Tattoo weglasern schickt.
sollte er auch nur mit dem Verband ankommen, dann würde Bittencourt also als Mumie auflaufen
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 11.Apr.2018, 18:40:53
traurig.

Zitat

Die Kooperation zwischen den Kölnern und dem chinesischen Absteiger Liaoning hat nicht viele Früchte getragen. – Quelle: https://www.express.de/30001986 ©2018

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MG56 am Mittwoch, 11.Apr.2018, 19:51:32
Doppelabstieg :cool:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Smiza am Mittwoch, 11.Apr.2018, 19:51:39
traurig.

Zur Werbung nimmt man den Poldi gerne...  :roll:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fosco am Mittwoch, 11.Apr.2018, 20:42:50
Zur Werbung nimmt man den Poldi gerne...  :roll:
da tun sich beide seiten nichts.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 11.Apr.2018, 20:47:46
da tun sich beide seiten nichts.


ich glaube kaum das podolski den fc noch für irgendeine art von werbung braucht, international ist der fc gegen ihn ein zwerg. aber selbst wenn es so wäre, würde eine der beiden seiten jedenfalls gern wieder die stiefel für den anderen schnüren während die andere ihn nutzt um ihre beschissene performance zu übertünchen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fosco am Mittwoch, 11.Apr.2018, 20:50:02

ich glaube kaum das podolski den fc noch für irgendeine art von werbung braucht, international ist der fc gegen ihn ein zwerg. aber selbst wenn es so wäre, würde eine der beiden seiten jedenfalls gern wieder die stiefel für den anderen schnüren während die andere ihn nutzt um ihre beschissene performance zu übertünchen.
ich glaube das podolski auch über den effzeh immer wieder werbung für sich macht. nicht was den fussball angeht, denn der ist ja auf beiden seiten leider nur noch nebensache. aber um dönerbuden, eisdielen und brauhäuser zu eröffnen wird das halt doch genutzt. ist kein vorwurf, nur ist es so das es beide seiten machen, und schaden tut es auch niemanden.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 11.Apr.2018, 20:54:59
ich glaube das podolski auch über den effzeh immer wieder werbung für sich macht. nicht was den fussball angeht, denn der ist ja auf beiden seiten leider nur noch nebensache. aber um dönerbuden, eisdielen und brauhäuser zu eröffnen wird das halt doch genutzt. ist kein vorwurf, nur ist es so das es beide seiten machen, und schaden tut es auch niemanden.


selbst wenn es so wäre, was in seinem gesamtumsatz wohl eher ein witz ist, geht es da höchstens um geld. genauso oft wie er den fc in seine geschäfte involviert tut er das auch mit der stadt köln, da kommt dann niemand auf die idee das als marketingmasche zu sehen. der fc allerdings nutzt podolski um gut wetter in krisenzeiten zu machen und schiebt seit jahren argumente vor die keinen bestand haben damit vom eigenen glanz ja nichts abfällt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fosco am Mittwoch, 11.Apr.2018, 20:59:58

selbst wenn es so wäre, was in seinem gesamtumsatz wohl eher ein witz ist, geht es da höchstens um geld. genauso oft wie er den fc in seine geschäfte involviert tut er das auch mit der stadt köln, da kommt dann niemand auf die idee das als marketingmasche zu sehen. der fc allerdings nutzt podolski um gut wetter in krisenzeiten zu machen und schiebt seit jahren argumente vor die keinen bestand haben damit vom eigenen glanz ja nichts abfällt.
aha, also fliegen wehrle und schumacher nach japan damit niemand mehr an den abstieg denkt. was ein quatsch. beide parteien können ganz gut miteinander leben, da sie sich nichts wegnehmen, sondern sogar beide voneinander profitieren. da ist nichts verwerfliches dran und da braucht man auch keinen teuflischen plan hinter zu wittern.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 11.Apr.2018, 21:09:32
aha, also fliegen wehrle und schumacher nach japan damit niemand mehr an den abstieg denkt. was ein quatsch. beide parteien können ganz gut miteinander leben, da sie sich nichts wegnehmen, sondern sogar beide voneinander profitieren. da ist nichts verwerfliches dran und da braucht man auch keinen teuflischen plan hinter zu wittern.


vielleicht mal ein wenig informieren warum man da hinflog, es geht in erster linie um rakuten. nach dem china wohl eher ein rohrkrepierer ist versucht man nun über die schiene podolski einen fuß in die japanische tür zu bekommen. und genau das ist das bigotte verhalten dieser führung, man nutzt seinen glanz um von eigenem versagen abzulenken und gleichzeitig neue geldquellen aufzutun. sieht man ja so gar schon hier das es stimmen gibt die nach einer rückholaktion diesem präsidium wieder die stimme gegeben würde. der zweck ist ferner noch ein paar gefälligkeitsartikel in denen auch schumacher plötzlich wieder besser dasteht zu lancieren. kannst die realität zu dem verhältnis aber auch gerne mal nachlesen, so viel dann zu beide seiten können gut miteinander.
https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/rueckkehr-im-gespraech--fc-spitze-besucht-lukas-podolski-in-japan-30001948 (https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/rueckkehr-im-gespraech--fc-spitze-besucht-lukas-podolski-in-japan-30001948)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fosco am Mittwoch, 11.Apr.2018, 21:14:31

vielleicht mal ein wenig informieren warum man da hinflog, es geht in erster linie um rakuten. [

es ist schon klar das dieses kein freundschaftsbesuch gewesen ist.

Zitat
nach dem china wohl eher ein rohrkrepierer ist versucht man nun über die schiene podolski einen fuß in die japanische tür zu bekommen. und genau das ist das bigotte verhalten dieser führung, man nutzt seinen glanz um von eigenem versagen abzulenken und gleichzeitig neue geldquellen aufzutun.
wie gesagt, beide profitieren voneinander und das nicht auf parasitäre art und weise.

Zitat
sieht man ja so gar schon hier das es stimmen gibt die nach einer rückholaktion diesem präsidium wieder die stimme gegeben würde.
du nimmst doch wohl nicht das posting von oxford ernst. ich bitte dich.


Zitat
der twecj ist ferner noch ein paar gefälligkeitsartikel in denen auch schumacher plötzlich wieder besser dasteht. kannst die realität zu dem verhältnis aber auch gerne mal nachlesen, so viel dann zu beide seiten können gut miteinander.
https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/rueckkehr-im-gespraech--fc-spitze-besucht-lukas-podolski-in-japan-30001948


wie gesagt, beide schaffen es voneinander zu profitieren. podolski wird da nicht da ausgenutzt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 11.Apr.2018, 21:23:18
ah, plötzlich kein wort mehr vom guten verhältnis? und wo genau profitiert podolski von diesem verhalten? verkauft er dadurch ein eis mehr? und ist das seine motivation? mir geht es auch nicht darum das podolski ausgenutzt wird, er ist erwachsen und trifft seine eigenen entscheidungen. dieser vorstand allerdings nutzt podolski, neben der geldbeschaffung, auch zum stimmenfang. es wird noch mehr davon geben je näher die mv kommt. mit viel mehr kann man ja auch nicht mehr punkten nachdem man jetzt jahre die augen vor der eigenen verantwortung verschlossen hat.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Millwall am Mittwoch, 11.Apr.2018, 21:27:47
Zur Werbung nimmt man den Poldi gerne...  :roll:

Er den FC aber auch.....
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fosco am Mittwoch, 11.Apr.2018, 21:30:34
ah, plötzlich kein wort mehr vom guten verhältnis? und wo genau profitiert podolski von diesem verhalten? verkauft er dadurch ein eis mehr? und ist das seine motivation? mir geht es auch nicht datum das podolski ausgenutzt wird, er ist erwachsen und trifft seine eigenen entscheidungen. dieser vorstand allerdings nutzt podolski, neben der geldbeschaffung, auch zum stimmenfang. es wird noch mehr davon geben je näher die mv kommt. mit viel mehr kann man ja auch nicht mehr punkten nachdem man jetzt jahre die augen vor der eigenen verantwortung verschlossen hat.
vielleicht wird dann ja podolski markenbotschafter von rakuten in deutschland. wäre ja nur eine möglichkeit, neben seinen anderen geschäftlichen aktionen die podolski in köln betreibt.

auch im social media bereich ist podolski ein echtes dickschiff, weil er ja ein bestimmtes image hat und dieses auch pflegt. als kölscher jung, großer effzeh-fan usw. hat er eine menge glaubwürdigkeit (auch zurecht weil ich ihn sehr authentisch finde). daher brauchen sich beide seiten.

was das verhältnis zu schumacher und zum vorstand angeht, darf man ja auch nicht vergessen das podolski damals auf seiten von wernze und thielen stand und unter anderem smr vor laufenden kameras abgekanzelt hat. podolski hat da auch politik betrieben und schumacher ist auch doof genug das persönlich zu nehmen.

das der vorstand von podolski und solchen sachen profitiert bezweifle ich ja garnicht. aber es ist nun mal keine einbahnstrasse.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 11.Apr.2018, 21:39:44
vielleicht wird dann ja podolski markenbotschafter von rakuten in deutschland. wäre ja nur eine möglichkeit, neben seinen anderen geschäftlichen aktionen die podolski in köln betreibt.

auch im social media bereich ist podolski ein echtes dickschiff, weil er ja ein bestimmtes image hat und dieses auch pflegt. als kölscher jung, großer effzeh-fan usw. hat er eine menge glaubwürdigkeit (auch zurecht weil ich ihn sehr authentisch finde). daher brauchen sich beide seiten.

was das verhältnis zu schumacher und zum vorstand angeht, darf man ja auch nicht vergessen das podolski damals auf seiten von wernze und thielen stand und unter anderem smr vor laufenden kameras abgekanzelt hat. podolski hat da auch politik betrieben und schumacher ist auch doof genug das persönlich zu nehmen.

das der vorstand von podolski und solchen sachen profitiert bezweifle ich ja garnicht. aber es ist nun mal keine einbahnstrasse.


podolski könnte völlig autark vom fc sein kölscher jung-image weiterpflegen. er braucht den fc kein stück mehr dafür. zumal der fc halt weder national noch international irgendeine rolle spielt. wegen mir nutzt er aber seine liebe zum club noch für seine geschäfte, glaube das tut niemandem weh. der satz zu wernze/thielen zeigt aber eben was ich meine. würde schumacher seine linie wenigstens durchziehen könnte man noch von standhaftigkeit sprechen. jetzt aber, wo es um das eigene wohl und wehe geht erinnert man sich an die lichtgestalt die man jahrelang mit "zu gut" "zu groß" "zu teuer" ablehnte während man gleichzeitig 17 millionen für cordoba raushaute. auf der einen seite steht also (im negativen fall) ein geschäfft, auf der anderen ein moralisch fragwürdiger stimmenfang. anstatt sich endlich einmal selbstkritisch zu zeigen macht man eben promo-touren, so ist dieser vorstand + gf.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fosco am Mittwoch, 11.Apr.2018, 21:42:18
ich glaube wir drehen uns im kreis. ist auch egal.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Blub. am Mittwoch, 11.Apr.2018, 22:58:37
Wie man die zwei Parteien auf die Art und Weise in einem Topf unter bekommt verstehe ich auch nicht ganz.

Podolski hat sich von seinem ersten Profispiel an als absoluter Effzeh-Fan hervorgetan, wenn er da heute drei Eis und zwei Döner am Tag mehr verkauft, dann bestenfalls, weil er bis heute "seinem Verein" die Stange hält und diesbezüglich vollkommen positiv verrückt und authentisch auftritt. Darüber hinaus beschränkt sich das nicht bloß auf den Effzeh, er zieht das doch genauso mit Köln als Stadt durch, kehrt so oft es geht hierher zurück, geht regelmäßig zum Basketball usw.

Der schreibt irgendwelche Unsinnsposts zu geklauten Fahnen, weil er am Verein hängt, nicht weil er dahinter irgendeinen Marketingnutzen sieht.

Der Effzeh zeigt bezüglich seiner Person seit dem Antritt dieses Vorstandes eine ablehnende oder gar herablassende Einstellung, zeigt dann in Situationen wie diesen aber genauso wenig Integrität wie bei anderen vereinspolitischen Entscheidungen. Das ganze "Spürbar.anders"-Theater ist ein Schauspiel von kaum noch auszuhaltenden Opportunisten, wobei man Wehrle irgendwo noch eine gewisse Konsequenz zugutehalten könnte. Das Schumacher sich da ernsthaft mit ablichten lässt - wohl bekommt 's.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: bricktop_555 am Mittwoch, 11.Apr.2018, 23:28:25
Ich finde die Diskussion ehrlich gesagt total unnötig. Podolski ist einer der geilsten Kicker, die der FC jemals vorgebracht hat. Und das meine ich als Fußballer und auch als Person. Es ist schade dass seine Zeit beim FC vorbei ist, aber er war sicherlich zu Höherem berufen als in einer Fahrstuhlmannschaft auf Dauer zu kicken. Dass er die Stadt und den Verein liebt wird ihm hoffentlich niemand ernsthaft absprechen wollen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Double 1978 am Mittwoch, 11.Apr.2018, 23:33:47
ist ja ne tolle partnerschaft, wenn man die nach einem jahr wieder beendet.
was hat der FC sich denn davon versprochen???


und was sollen solche partnerschaften?
will der FC denen erklärten, wie man fußball spielt? wie man flankt??? wie man paßgenau zum keeper zurückspielt?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Mittwoch, 11.Apr.2018, 23:45:06
Gibt es denn überhaupt Überlegungen, dass das beendet wird?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Donnerstag, 12.Apr.2018, 07:59:18

http://suedkurve.koeln/kritik-an-kooperation-mit-china/
Zitat
Spätestens seit dem Besuch einer chinesischen Regierungsdelegation am Geißbockheim und im Müngersdorfer Stadion sowie der Reise unserer Mannschaft nach China im Mai 2017 steht fest, dass sich die Verantwortlichen des 1. FC Köln dazu entschieden haben aus wirtschaftlichen Gründen verstärkt mit chinesischen Institutionen zu kooperieren.Statt in diesem Kontext jedoch für Werte wie „Demokratie“ und „Toleranz“ einzustehen, setzen die Verantwortliche die Identität des 1. FC Köln leichtfertig aufs Spiel. Wir stimmen mit dem Vorsitzenden unseres Mitgliederrates vollkommen darin überein, dass „China (…) eine brutale Diktatur“ ist. Diese Kritik stößt bei den Verantwortlichen jedoch auf taube Ohren bzw. wird nicht ernst genommen. Hinzu kommt die Wahl von Britta Heidemann in den Aufsichtsrat, deren Position gegenüber dem chinesischen System mehr als fragwürdig erscheint.
Die aktuellen Entwicklungen rund um die Verfassungsänderung zeigen einmal mehr, wie naiv es ist zu glauben, dass sich durch solche wirtschaftlichen und sportlichen Kooperationen positive Akzente setzen lassen. Vielmehr stützt man das aktuelle Regime durch solche Aktivitäten. Man muss sich nur einmal vor Augen führen, dass von chinesicher Seite Testspiele ihrer Nationalmannschaft aufgrund der Präsentation tibetischer Fahnen abgebrochen worden sind.
Nicht nur, dass ein Bekenntnis zur Meinungsfreiheit obligatorisch sein sollte, so muss auch dieses überaus problematische Vorgehen öffentlich thematisiert werden. In diversen Presseberichten ist zudem schon die Rede davon, dass chinesische Unternehmen und Institutionen Druck auf ihre deutschen Geschäftspartner ausüben etwaige pro-tibetische Aktivitäten zu unterbinden.
Einer solchen Forderung kann nur vehement widersprochen werden. Es wird oft genug betont, dass Stadien kein rechtsfreier Raum seien. Dies muss insbesondere in diesem Zusammenhang auch für die Meinungsfreiheit gelten. Wirtschaftliche Wachstumsambitionen dürfen nicht jegliche moralischen Mindeststandards unterlaufen. Dies muss insbesondere der Anspruch eines Fußballvereins sein.
Wir erwarten daher auch die Beschränkung der beschriebenen Aktivitäten auf ein Minimum und ein klares öffentliches Bekenntnis zu Werten wie „Demokratie“, „Toleranz“ und „Meinungsfreiheit".
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 12.Apr.2018, 08:24:02
Ich bin wahrlich(!) kein Spinner-Fan, aber das Thema China ist kompliziert. China ist keine Demokratie, aber auch keine totale Diktatur mehr wie es noch zu Tiananmen-Zeiten war.

Eine wirtschaftliche Kooperation mit China ist nicht identisch mit Augenverschließung zu den Missständen da vor Ort. Es kommt immer darauf an wie man diese Zusammenarbeit füllt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Donnerstag, 12.Apr.2018, 08:42:41
Ich bin wahrlich(!) kein Spinner-Fan, aber das Thema China ist kompliziert. China ist keine Demokratie, aber auch keine totale Diktatur mehr wie es noch zu Tiananmen-Zeiten war.

Eine wirtschaftliche Kooperation mit China ist nicht identisch mit Augenverschließung zu den Missständen da vor Ort. Es kommt immer darauf an wie man diese Zusammenarbeit füllt.
So großartig wie beim FC Bayern in Katar?
http://www.josimar.no/artikler/abuse-in-the-shadow-of-luxury/4779/ (http://www.josimar.no/artikler/abuse-in-the-shadow-of-luxury/4779/)


Mal ganz in Ernst, wie soll so eine Zusammenarbeit denn gefüllt werden? Die Vereine kassieren die Kohle halten ansonsten schön die Schnauze. Mit mehr wird keine Zusammenarbeit zwischen Fußballfirmen und Unternehmen aus Schurkenstaaten gefüllt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 12.Apr.2018, 08:44:24
relevanter ist aus meiner sicht das was auch im verlinkten artikel steht. nämlich das man sich gerade für unsere werte positioniert. das wäre annähernd spürbar anders. aber der herr spinner äussert lieber das nur wirklich studierte menschen die kultur chinas verstehen könnten. unterdrückung gehört eben zu dieser kultur, da hat halt niemand ahnnung von ausser einer handvoll auserwählter.

das man aber lieber die augen verschließt zeigt sich auch bei vielen anderen themen. sei es 50+1 wo man das ergebnis der dfl abwarten will, sei es bei der afd wo von politisch legitimierteen parteien gesprochen wird oder bei der unterstützung der heuchlerischen bild/flüchtlingsaktion. deren einstellung ist gar nicht mal auf china beschränkt sondern beruht auf nach oben buckeln und nach unten treten. so wird man wohl auch bayer-vorstand.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: van Gool am Donnerstag, 12.Apr.2018, 09:15:55
Ich bin wahrlich(!) kein Spinner-Fan, aber das Thema China ist kompliziert. China ist keine Demokratie, aber auch keine totale Diktatur mehr wie es noch zu Tiananmen-Zeiten war.



Welche Schritte weg vom totalitären Staat hat China denn seit 1989 gemacht?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 12.Apr.2018, 09:16:37
So großartig wie beim FC Bayern in Katar?
http://www.josimar.no/artikler/abuse-in-the-shadow-of-luxury/4779/ (http://www.josimar.no/artikler/abuse-in-the-shadow-of-luxury/4779/)


Mal ganz in Ernst, wie soll so eine Zusammenarbeit denn gefüllt werden? Die Vereine kassieren die Kohle halten ansonsten schön die Schnauze. Mit mehr wird keine Zusammenarbeit zwischen Fußballfirmen und Unternehmen aus Schurkenstaaten gefüllt.
Jede ernsthafte Zusammenarbeit beruht auf Gegenseitigkeit. Man sollte sich z.B. nicht verbieten lassen über bestimmte Themen zu reden.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 12.Apr.2018, 09:24:53
Welche Schritte weg vom totalitären Staat hat China denn seit 1989 gemacht?
Ein Beispiel:
1989 war es, ähnlich wie in Ost-Deutschland, sehr schwierig für Chinesen ihr Land überhaupt zu verlassen. Die große Menge der chinesischen Studenten weltweit zeigt dass sich da etwas geändert hat. Die Öffnung für wirtschaftliche Zwecke hat eben auch die Tür für andere Dinge geöffnet.

Auf niedrigeren Ebenen z.B. ist es sehr schwierig geworden willkürlich zu regieren weil das Volk sich jetzt nicht mehr alles gefallen lässt. Kommen abe Anweisungen von ganz oben ist wieder eine andere Sache.

Ein "Problem" das ich sehe ist aber auch die Tendenz der Chinesen, sich auch im Ausland in ihrer eigenen Kultur zu verschließen. Als ich einen chinesischen Freund seine Meinung über den Athletik-Trainer Ma Junren fragte wusste er gar nicht über die Dopinganschuldigungen - die waren auf der chinesischen Wikipedia-Seite gar nicht aufgelistet. Und mein Freund spricht fließend Deutsch, ist Informatiker in Baden-Würtemberg, seit 15 jahren in Deutschland.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Donnerstag, 12.Apr.2018, 09:37:16
Jede ernsthafte Zusammenarbeit beruht auf Gegenseitigkeit. Man sollte sich z.B. nicht verbieten lassen über bestimmte Themen zu reden.
Das mag in anderen Bereichen so sein. Im Fußball beruht diese Zusammenarbeit aber einfach nur darauf, dass sich ein Staatsunternehmen mit zweifelhaftem Ruf das Image aufpoliert und ein Fußballunternehmen jede Menge Geld dafür bekommt. Die Vereine haben doch überhaupt kein Interesse daran über die Zustände in Katar oder China zu reden. Weil es die Fans und die Öffentlichkeit in der Regel auch kein bisschen interessiert, bis auf die paar Ultras juckt das beim FC Bayern keinen Schwanz. Dem Alois Sckicklgruber aus Bad Tölz ist es schlicht und einfach völlig egal wo die Kohle für Chammes Rodriguez her kommt.
Und das würde bei uns kein bisschen anders laufen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kopfschmerztablette am Donnerstag, 12.Apr.2018, 09:46:03
ist ja ne tolle partnerschaft, wenn man die nach einem jahr wieder beendet.
was hat der FC sich denn davon versprochen???


und was sollen solche partnerschaften?
will der FC denen erklärten, wie man fußball spielt? wie man flankt??? wie man paßgenau zum keeper zurückspielt?



Poldi hat dazu mal ein Interview gegebene wie es in Japan ist. Dass er viel seines Know-How weitergibt, weil vieles nicht professionell ist. Ich glaube also schon, dass der FC "Wissen" weitergeben kann - und wenn es auch organisatorischer Ebene ist.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Donnerstag, 12.Apr.2018, 09:46:39
Verbieten lassen muss man sich nix. Man muss einfach nur Selbstzensur betreiben und bestimmte Dinge nicht ansprechen, sonst gibt es keine Kohle.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J_Cologne am Donnerstag, 12.Apr.2018, 12:30:45
Welche Schritte weg vom totalitären Staat hat China denn seit 1989 gemacht?

warst du schon mal in China? Kennst du dich mit der 35.000 jährigen Geschichte und Tradiotion aus? Nein?! Dann Klappe!!!1ELF!!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mr. Mamosa am Donnerstag, 12.Apr.2018, 13:11:15
Ein Beispiel:
1989 war es, ähnlich wie in Ost-Deutschland, sehr schwierig für Chinesen ihr Land überhaupt zu verlassen. Die große Menge der chinesischen Studenten weltweit zeigt dass sich da etwas geändert hat. Die Öffnung für wirtschaftliche Zwecke hat eben auch die Tür für andere Dinge geöffnet.

Auf niedrigeren Ebenen z.B. ist es sehr schwierig geworden willkürlich zu regieren weil das Volk sich jetzt nicht mehr alles gefallen lässt. Kommen abe Anweisungen von ganz oben ist wieder eine andere Sache.

Ein "Problem" das ich sehe ist aber auch die Tendenz der Chinesen, sich auch im Ausland in ihrer eigenen Kultur zu verschließen. Als ich einen chinesischen Freund seine Meinung über den Athletik-Trainer Ma Junren fragte wusste er gar nicht über die Dopinganschuldigungen - die waren auf der chinesischen Wikipedia-Seite gar nicht aufgelistet. Und mein Freund spricht fließend Deutsch, ist Informatiker in Baden-Würtemberg, seit 15 jahren in Deutschland.

Die von dir angesprochenen Punkte " eingeschränkte Reisefreiheit" (als Einschränkung von Bürgerrechten zu verstehen) und "politische Willkür" sind aber keine Merkmale, die nur in totalitären Systemen zu finden sind, sondern in allen Autokratien, als Bestandteil ihres Repressionsmechanismus.
Definierende Merkmale für totalitäre Systeme sind das Vorhandensein einer umfassenden Ideologie, die den öffentlichen und privaten Lebensraum bestimmt, eine Massenpartei, die die politische Macht in sich konzentiert, ein Repressionssystem, welches nicht nur Bürger- und Menschenrechte einschränkt sondern auch physische Gewalt gegenüber Oppositionellen und Bevölkerung ausübt, ein staatliches Monopol auf Massenkommunikation, ein staatliches Monopol auf (militärische) Waffen und eine vom Staat kontrollierte Wirtschaft.

Ich sehe all diese Merkmale für China erfüllt und ich würde nicht behaupten, dass China seit der 80er Jahren weniger totalitär geworden ist. Mit der Einführung von Sesame Credit (dessen Verwendung ab 2020 für jeden Bürger verpflichtend wird) würde ich sogar sagen, dass China nochmal totalitärer geworden ist, da hierdurch eine pro-chinesische Ideologie praktisch von jedem Bürger erzwungen werden kann.
Ungeachtet der zum Teil vollzogenen wirtschaftlichen Öffnung, ist die chinesische Wirtschaft immer noch staatlich kontrolliert. Diese partielle wirtschaftliche Öffnung musste zudem vollzogen werden, um Wachstum zu generieren, was für die KP lange Zeit die Hauptlegitimationsquelle war. Auch die von dir angesprochenen chinesischen Studenten sind für mich kein Merkmal einer kulturellen Öffnung, sondern nur eine Form von "Know-How"-Aneignung, wie man es schon aus den Joint-Ventures kennt, die westliche Firmen mit chinesischen Firmen eingehen müssen, wollen sie in China produzieren. Noch sind die chinesischen Universitäten nicht gut genug, um ausschließlich dort die eigene Elite auszubilden, daher greift man auf westliche Universitäten zurück. Wenn ich so auf meine eigene Studentenzeit zurückblicke, dann kann ich auch nicht sagen, dass zwischen chinesischen Studenten und anderen Studenten irgendein Austausch stattgefunden hätte. Erstere verbrachten eigentlich immer in ihrer eigenen Blase, wenn ich mal mit einem chinesischen Student ins Gespräch kam, dann war das die absolute Ausnahme. Darüber hinaus habe ich auch nie einen chinesischen Studenten in geistes- oder gesellschaftswissenschaftlichen Fächern gesehen, die waren eigentlich nur in den MINT-Fächern eingeschrieben. Also, ich würde in die hohe Zahl im Ausland chinesischer Studierender nicht zu viel hineininterpretieren. Für mich persönlich ist es eher ein Indiz, dass China vor einer weiteren wirtschaftlichen Transformation steht, von einer durch Massenproduktion und billigen Arbeitskräften geprägten Industriewirtschaft zu einer wissensintensiven Dienstleistungs- und Industriewirtschaft.

Auch der von dir angesprochene Punkt der Bekämpfung politischen Willkür auf kommunaler Ebene ist mitnichten ein Indiz dafür, dass China weniger totalitär wird. Es ist vielmehr eine Maßnahme der KP, sich gegenüber der Bevölkerung zu legitimieren. Eine relativ simple und wirksame Möglichkeit, dies zu erreichen, ist Korruptionsbekämpfung auf den niedrigeren Verwaltungsebenen. Niedrige Beamte, die es ein wenig zu bunt treiben, werden herausgefischt, öffentlichkeitswirksam bestraft und die politische Elite kann sich dann hinstellen und sagen "Seht her, wir tun etwas gegen Korruption und Misswirtschaft." Dadurch kann eben jene Elite von sich ablenken und weiter am großen Rad drehen. Übrigens ist jedes autokratische Regime dazu angehalten, sich gegenüber seiner Bevölkerung zu legitimieren, möchte es dauerhaft bestehen. Das ein Regime es schafft, Dauerhaft seine Legitimität zu erneuern, spricht sogar eher für die Stabilität des Regimes und weniger für dessen Zerfall und das chinesische Regime versteht es wirklich meisterlich, sich gegenüber seiner Bevölkerung zu legitimieren. Was passiert, wenn es Regimen übrigens nicht gelingt, sich gegenüber der Bevölkerung zu legitimieren, hat man jüngst am Arabischen Frühling gesehen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 12.Apr.2018, 13:36:08
Die von dir angesprochenen Punkte " eingeschränkte Reisefreiheit" (als Einschränkung von Bürgerrechten zu verstehen) und "politische Willkür" sind aber keine Merkmale, die nur in totalitären Systemen zu finden sind, sondern in allen Autokratien, als Bestandteil ihres Repressionsmechanismus.
Definierende Merkmale für totalitäre Systeme sind das Vorhandensein einer umfassenden Ideologie, die den öffentlichen und privaten Lebensraum bestimmt, eine Massenpartei, die die politische Macht in sich konzentiert, ein Repressionssystem, welches nicht nur Bürger- und Menschenrechte einschränkt sondern auch physische Gewalt gegenüber Oppositionellen und Bevölkerung ausübt, ein staatliches Monopol auf Massenkommunikation, ein staatliches Monopol auf (militärische) Waffen und eine vom Staat kontrollierte Wirtschaft.

Ich sehe all diese Merkmale für China erfüllt und ich würde nicht behaupten, dass China seit der 80er Jahren weniger totalitär geworden ist. Mit der Einführung von Sesame Credit (dessen Verwendung ab 2020 für jeden Bürger verpflichtend wird) würde ich sogar sagen, dass China nochmal totalitärer geworden ist, da hierdurch eine pro-chinesische Ideologie praktisch von jedem Bürger erzwungen werden kann.
Ungeachtet der zum Teil vollzogenen wirtschaftlichen Öffnung, ist die chinesische Wirtschaft immer noch staatlich kontrolliert. Diese partielle wirtschaftliche Öffnung musste zudem vollzogen werden, um Wachstum zu generieren, was für die KP lange Zeit die Hauptlegitimationsquelle war. Auch die von dir angesprochenen chinesischen Studenten sind für mich kein Merkmal einer kulturellen Öffnung, sondern nur eine Form von "Know-How"-Aneignung, wie man es schon aus den Joint-Ventures kennt, die westliche Firmen mit chinesischen Firmen eingehen müssen, wollen sie in China produzieren. Noch sind die chinesischen Universitäten nicht gut genug, um ausschließlich dort die eigene Elite auszubilden, daher greift man auf westliche Universitäten zurück. Wenn ich so auf meine eigene Studentenzeit zurückblicke, dann kann ich auch nicht sagen, dass zwischen chinesischen Studenten und anderen Studenten irgendein Austausch stattgefunden hätte. Erstere verbrachten eigentlich immer in ihrer eigenen Blase, wenn ich mal mit einem chinesischen Student ins Gespräch kam, dann war das die absolute Ausnahme. Darüber hinaus habe ich auch nie einen chinesischen Studenten in geistes- oder gesellschaftswissenschaftlichen Fächern gesehen, die waren eigentlich nur in den MINT-Fächern eingeschrieben. Also, ich würde in die hohe Zahl im Ausland chinesischer Studierender nicht zu viel hineininterpretieren. Für mich persönlich ist es eher ein Indiz, dass China vor einer weiteren wirtschaftlichen Transformation steht, von einer durch Massenproduktion und billigen Arbeitskräften geprägten Industriewirtschaft zu einer wissensintensiven Dienstleistungs- und Industriewirtschaft.

Auch der von dir angesprochene Punkt der Bekämpfung politischen Willkür auf kommunaler Ebene ist mitnichten ein Indiz dafür, dass China weniger totalitär wird. Es ist vielmehr eine Maßnahme der KP, sich gegenüber der Bevölkerung zu legitimieren. Eine relativ simple und wirksame Möglichkeit, dies zu erreichen, ist Korruptionsbekämpfung auf den niedrigeren Verwaltungsebenen. Niedrige Beamte, die es ein wenig zu bunt treiben, werden herausgefischt, öffentlichkeitswirksam bestraft und die politische Elite kann sich dann hinstellen und sagen "Seht her, wir tun etwas gegen Korruption und Misswirtschaft." Dadurch kann eben jene Elite von sich ablenken und weiter am großen Rad drehen. Übrigens ist jedes autokratische Regime dazu angehalten, sich gegenüber seiner Bevölkerung zu legitimieren, möchte es dauerhaft bestehen. Das ein Regime es schafft, Dauerhaft seine Legitimität zu erneuern, spricht sogar eher für die Stabilität des Regimes und weniger für dessen Zerfall und das chinesische Regime versteht es wirklich meisterlich, sich gegenüber seiner Bevölkerung zu legitimieren. Was passiert, wenn es Regimen übrigens nicht gelingt, sich gegenüber der Bevölkerung zu legitimieren, hat man jüngst am Arabischen Frühling gesehen.

Ich kann Dir ja nicht mal widersprechen da Du in allen Punkten recht hast.
Die Regierung bzw. die KP hat keinerlei Intentionen ihre Macht abzugeben. Es ist aber der Masse der aufgeklärten Bürger in China geschuldet, die durch den unvermeidbaren erhöhten Informationsaustausch im Internetzeitalter zu stande gekommen ist, dass sich die Gesellschaft da verändert. langsamer als es uns und vielen lieb ist, aber dennoch ist da Bewegung und es ist unaufhaltsam, außer die Regierung bzw. Militär benutzt massige Gewalt um das Rad zurück zu drehen oder aufzuhalten wie es in Nordkorea oder Myanmar der Fall ist.

In diesem Sinne sehe ich den Kapitalismus als Sieger des kalten Krieges, überspitzt ausgedrückt.

Ein ähnlicher Staat wie China ist ja Vietnam.
Hei, unless we forget - noch vor nicht langer Zeit war SÜDKOREA ein totalitärer Militärstaat. Aber halt auf der Seite der Guten. So demokratisch sie jetzt sind, Totalitärismus kann man auch da noch finden.

Die Frage wie man mit diesen Ländern umgehen soll ist eine große. Man muss zwischen der Regierung/dem Staat und der Bevölkerung unterscheiden. Wie dem immer so ist bei wirtschaftlich aufstrebenden Gesellschaften beschäftigt die Frage des Zivilrechts die Chinesen noch zweitrangig. Erstmal wollen sie ihren Wohlstandsrückstand zur westlichen Welt aufholen. Ich rede hier nicht von den Yuppies in Shanghai oder Shen Zhen, sondern von den Millionen Leuten die erst jetzt Zugriff auf fließendes Wasser, Strom, etc. bekommen. Und solange es ihnen in dieser Hinsicht besser geht ertragen sie die KP als notwendiges Übel.

Die KP hat natürlich Angst vor der Bevölkerung (siehe arabischer Frühling). Deshalb die Grundgesetzänderung von Jian Ping (oder wie der heisst).

Meine Meinung (als nicht-chinesischer Europäer, um es mal klar zu stellen :)): Isolierung bringt nichts. Siehe auch Kuba. Oder Iran. Jetzt schon haben die Chinesen Afrika wirtschaftlich kolonisiert.
Nur muss man halt geschickt und mit Rückgrat mit denen zusammenarbeiten.

Oder anders gefragt: Wie seht ihr den die Investitionen von VW, Siemens, BMW, Mercedes, Bosch etc. in China? Alles moralisch verwerflich? Oder eine Win-win Zusammenarbeit, die beide Länder wirtschaftlich hilft und zugleich das Land zusätzlich zwingt sich zu öffnen?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mr. Mamosa am Donnerstag, 12.Apr.2018, 14:14:44
Ich kann Dir ja nicht mal widersprechen da Du in allen Punkten recht hast.
Die Regierung bzw. die KP hat keinerlei Intentionen ihre Macht abzugeben. Es ist aber der Masse der aufgeklärten Bürger in China geschuldet, die durch den unvermeidbaren erhöhten Informationsaustausch im Internetzeitalter zu stande gekommen ist, dass sich die Gesellschaft da verändert. langsamer als es uns und vielen lieb ist, aber dennoch ist da Bewegung und es ist unaufhaltsam, außer die Regierung bzw. Militär benutzt massige Gewalt um das Rad zurück zu drehen oder aufzuhalten wie es in Nordkorea oder Myanmar der Fall ist.

In diesem Sinne sehe ich den Kapitalismus als Sieger des kalten Krieges, überspitzt ausgedrückt.

Ein ähnlicher Staat wie China ist ja Vietnam.
Hei, unless we forget - noch vor nicht langer Zeit war SÜDKOREA ein totalitärer Militärstaat. Aber halt auf der Seite der Guten. So demokratisch sie jetzt sind, Totalitärismus kann man auch da noch finden.

Die Frage wie man mit diesen Ländern umgehen soll ist eine große. Man muss zwischen der Regierung/dem Staat und der Bevölkerung unterscheiden. Wie dem immer so ist bei wirtschaftlich aufstrebenden Gesellschaften beschäftigt die Frage des Zivilrechts die Chinesen noch zweitrangig. Erstmal wollen sie ihren Wohlstandsrückstand zur westlichen Welt aufholen. Ich rede hier nicht von den Yuppies in Shanghai oder Shen Zhen, sondern von den Millionen Leuten die erst jetzt Zugriff auf fließendes Wasser, Strom, etc. bekommen. Und solange es ihnen in dieser Hinsicht besser geht ertragen sie die KP als notwendiges Übel.

Die KP hat natürlich Angst vor der Bevölkerung (siehe arabischer Frühling). Deshalb die Grundgesetzänderung von Jian Ping (oder wie der heisst).

Meine Meinung (als nicht-chinesischer Europäer, um es mal klar zu stellen :) ): Isolierung bringt nichts. Siehe auch Kuba. Oder Iran. Jetzt schon haben die Chinesen Afrika wirtschaftlich kolonisiert.
Nur muss man halt geschickt und mit Rückgrat mit denen zusammenarbeiten.

Oder anders gefragt: Wie seht ihr den die Investitionen von VW, Siemens, BMW, Mercedes, Bosch etc. in China? Alles moralisch verwerflich? Oder eine Win-win Zusammenarbeit, die beide Länder wirtschaftlich hilft und zugleich das Land zusätzlich zwingt sich zu öffnen?

Ich kann deine Argumente nachvollziehen, ich teile deinen Demokratisierungsoptimismus allerdings nicht. Ja, es gab immer mal wieder Demokratisierungswellen, wo die Transition von einem autokratischen zu einem demokratischen Regime vollzogen wurde. Die letzte Demokratisierungswelle fand aber bereits in den 70er und 80er Jahren statt und liegt damit auch schon ein paar Jährchen zurück (den Arabischen Frühling sehe ich nicht als Demokratisierungswelle an, außer Tunesien ist kein Land freier geworden). Seit der Finanzkrise 2008 ist eher eine rückläufige Bewegung vom demokratischen hin zum autokratischen Regime zu beobachten, am prominentesten derzeit die Türkei, aber mit Polen und Ungarn auch direkt vor unsere Haustür. Letztere sind natürlich noch keine vollwertigen Autokratien, ich würde noch nichtmal sagen Hybridregime, aber das Bewegungsmomentum deutet derzeit eher in Richtung Einschränkung von Freiheiten und Autokratie, als hin zu Demokratie. In allen Ländern Europas übrigens, nicht nur bei Polen und Ungarn. Was ich damit sagen will: Wenn selbst Europa, die Wiege der Demoktratie, nicht gefeit ist vor autokratischen Tendenzen, dann kann man es nicht als Selbstverständlichkeit ansehen, dass der Rest der Welt sich irgendwann automatisch von einer Autokratie hin zu einer Demokratie entwickelt. Daran ändern auch moderne Kommunikationsmittel, wie das Internet nichts, da es genauso zensiert werden kann, wie "konventionelle" Massenmedien, wie Print und TV. Sesame Credit ist zudem ein eindrückliches Beispiel dafür, wie Social Media sogar zur Stabilisierung autokratischer Regime durch eine Bottom-Up-Repression eingesetzt werden können.

Ich sehe in China auch keine "aufgeklärte Masse", die für demokratische Freiheiten eintritt, vielmehr sind das kleine Interessensgruppen, die für was anderes einstehen, als das, was das Regime vertritt. Haben wir hier in Deutschland mit AfD und NPD ja auch, nur auf der anderen Seite des Spektrums. Solche Querschläger gibt es überall. Solange es wirtschaftlich läuft - und da stimme ich dir zu - wird die Massenbevölkerung nicht gegenüber der KP opponieren. Ich halte die KP aber für geschickt genug, weitere Legitimationsquellen zu erschließen. Und selbst wenn die KP es irgendwann in den Sand setzt, ist nicht gesagt, dass China tatsächlich demokratisch wird.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Samstag, 28.Apr.2018, 00:15:11


Oder anders gefragt: Wie seht ihr den die Investitionen von VW, Siemens, BMW, Mercedes, Bosch etc. in China? Alles moralisch verwerflich? Oder eine Win-win Zusammenarbeit, die beide Länder wirtschaftlich hilft und zugleich das Land zusätzlich zwingt sich zu öffnen?
eindeutig: moralisch verwerflich. wenn das überhaupt eine kategorie ist, in der man industrieunternehmen bewerten kann, noch dazu einige der korruptesten (bzw. korruption aktiv unterstützenden) überhaupt.
bezüglich der win-win situation sollte man sich keinen illusionen hingeben. der chinesischen seite geht es ausschließlich um überbrückung, bis der wissenstransfer ausreichend war, um selber zu übernehmen. es geht ihr auch weder darum, irgendwelche zivilen standards von uns zu übernehmen, noch überhaupt um „uns“. bemerkenswert, wie wir europäer uns verhältnismäßig nahe stehende länder mit einigen defiziten (z.b. die türkei bevor erdogan irre wurde) am langen arm verhungern lassen, während wir eine top5-diktatur heftigst umarmen.

um zum thema zurückzukommen: ich traue spinner und wehrle in bezug auf china keinen meter und halte jede wette, dass dieser in naher zukunft mit einem geldgeber von dort ankommen wird. verkauft wird der dann wahrscheinlich als „sponsor“, womit spinner dann ja auf der jhv die pure wahrheit gesagt haben wird.
die mehrheit wird das unter verweis auf „wäre denn gazprom besser gewesen“ schön brav schlucken, und wer dagegen muckt, tut dies nur um die gelegenheit zu nutzen, sich selber in eine bessere position zu bringen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Samstag, 28.Apr.2018, 13:19:55
https://twitter.com/webnetz/status/990183932153999360 (https://twitter.com/webnetz/status/990183932153999360)
https://sports.web-netz.de/blog/1-fc-koeln-digitale-transformation/?

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Samstag, 28.Apr.2018, 13:26:01
tja, der fc - digital innovator der branche. analog leider in den sechziger jahren hängengeblieben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: I.Ronnie am Samstag, 28.Apr.2018, 13:34:24
Ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich das lese. So verramscht man die Seele eines Clubs und bekommt dafür eine Marke.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Samstag, 28.Apr.2018, 13:37:22
https://twitter.com/webnetz/status/990183932153999360 (https://twitter.com/webnetz/status/990183932153999360)

Er könnte Japan oder Südkorea vorschieben, aber andererseits ist es gut, dass er China als Beispiel aufführt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Litti10 am Samstag, 28.Apr.2018, 13:39:01
Ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich das lese. So verramscht man die Seele eines Clubs und bekommt dafür eine Marke.


Zum Glück interessiert sich kein Schwein in China für den Fc, von daher erachte ich die Gefahr als überschaubar
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: der 8. Tag am Donnerstag, 03.Mai.2018, 12:47:07
Der HSV profitierte ordentlich von der Kooperation mit Shanghai (ca. € 5 Mio. für 2 Jahre > Shanghai aktueller Tabellenführer).
Schalke geht aktuell eine Kooperation für € 10 Mio. über 5 Jahre ein.
https://www.sponsors.de/fc-schalke-04-schliesst-langfristige-china-kooperation (https://www.sponsors.de/fc-schalke-04-schliesst-langfristige-china-kooperation)

Und "unser" "strategischer Partner" (also der Club vom Ex-Ujah, bei dem Jakobs Wehrle die damals und bis heute? einzigen validen Kontakte nach China erschloss) dümpelt mittlerweile im Mittelfeld der 2. Liga herum. - Hat unser FC eigentlich tatsächlich etwas von den irgendwann einmal kolportierten € 500 T gesehen?
- Wenn ja, wird diese Summe in der Bilanz des bald abgeschlossenen Geschäftsjahres ausgewiesen / erkennbar sein?
- Vor weniger als einem Jahr hieß es auch noch, dass unser FC vor Ort ein Leistungszentrum mit aufbauen würde. Gibt es Kenntnisse, wie da eigentlich der Status ist oder hat das "Projekt" mit dem beiderseitigen Abstieg ohnehin für den Moment sein Ende gefunden und Britta Heidemann wird / soll neue Partner und Wege erschließen?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Donnerstag, 03.Mai.2018, 13:40:18
ja, wir eröffnen bald eine fecht-abteilung in china.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Samstag, 05.Mai.2018, 07:59:19
Zitat

Die Allianz, die der 1. FC Köln mit dem FC Liaoning einging, soll zurzeit ausgesetzt sein - die Kölner hatten ebenfalls Nachwuchsbetreuer nach China geschickt und sich dies bezahlen lassen.

http://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-bundesliga-schalke-hilft-china-1.3966314 (http://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-bundesliga-schalke-hilft-china-1.3966314)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: THC-Ben am Donnerstag, 10.Mai.2018, 13:33:30
ja, wir eröffnen bald eine fecht-abteilung in china.
Aber zuerst gibt es nen FC Fanshop in Zypern
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: TT am Donnerstag, 10.Mai.2018, 22:52:55
 Zu den Thema mal den Rasenfunk Tribünengespräch mit Mathias Sammer und Jan Henkel hören. Sammer sagt sowas wie 'die Vereine machen sich Gedanken ums expandieren, vergessen aber die sportliche Kompetenz'.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 20.Mai.2018, 16:57:46
http://www.deutschlandfunkkultur.de/chinas-weg-zur-massenueberwachung-wir-wissen-sofort-wer-du.2165.de.html?dram:article_id=415779

http://www.deutschlandfunk.de/china-guter-buerger-schlechter-buerger.886.de.html?dram:article_id=415783
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: veedelbock am Mittwoch, 19.Sep.2018, 15:07:06
So sieht also die Traumwelt des Werner S. aus.

Wie Deutschland und China im Fußball Milliarden machen (https://ndrod-vh.akamaihd.net/i/ndr/2018/0911/TV-20180911-1205-5200.,lo,hi,hq,hd,.mp4.csmil/index_3_av.m3u8?null=0)

Das erklärt vielleicht auch seine Affinität für die deutschen Plastikclubs.  :kotz:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: TT am Donnerstag, 20.Sep.2018, 00:32:28
Link geht ins Leere
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Donnerstag, 20.Sep.2018, 00:33:23
Link geht ins Leere


bei mir funktioniert er.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 28.Okt.2018, 17:58:51
Aus dem Wehrle-Thread.

https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/fc-und-seine-china-plaene-neuer-anlauf-im-reich-der-mitte-31505694 (https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/fc-und-seine-china-plaene-neuer-anlauf-im-reich-der-mitte-31505694)

Was ist aus der Kooperation mit dem Liaoning FC geworden? Weiß da jemand, ob die noch läuft, ob die ruht oder ob die beendet ist?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 28.Okt.2018, 18:04:20
wohl ohne irgendeine mitteilung beendet.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Sonntag, 28.Okt.2018, 18:08:11
Bzw. Eingeschlafen
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 28.Okt.2018, 18:10:38
Eingeschlafene kann man aufwecken.  :?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MG56 am Sonntag, 28.Okt.2018, 18:12:34
Aus dem Wehrle-Thread.

Was ist aus der Kooperation mit dem Liaoning FC geworden? Weiß da jemand, ob die noch läuft, ob die ruht oder ob die beendet ist?

Verbunden durch parallelen Abstieg.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 28.Okt.2018, 18:29:38
kann ich mir nicht vorstellen das der fc einen partner sucht und den nächsten gleich mitaufweckt  :D
liniang ist abgestiegen und damit unter unserer würde, jetzt soll es die ganz große nummer werden. das madrid des ostens.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 28.Okt.2018, 18:37:08
Wenn es nach Vorstellungen geht, kann ich mir Kooperationen mit Liaoning UND Peking vorstellen, solange der FC nicht sagt, dass Liaoning beendet ist.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MG56 am Sonntag, 28.Okt.2018, 18:44:02
Das Besitzer-Konsortium des Hauptstadt-Klubs kann übrigens auch Stadien bauen. :angel:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 28.Okt.2018, 18:46:36
Das Besitzer-Konsortium des Hauptstadt-Klubs kann übrigens auch Stadien bauen. :angel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Beijing_Guoan

https://de.wikipedia.org/wiki/CITIC_Group (https://de.wikipedia.org/wiki/CITIC_Group)

Oh Gott.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: PeteleRock am Sonntag, 28.Okt.2018, 19:19:46
Roger Schmidt ist da gelandet? Oh je
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: van Gool am Sonntag, 28.Okt.2018, 19:39:46


https://de.wikipedia.org/wiki/CITIC_Group (https://de.wikipedia.org/wiki/CITIC_Group)

Oh Gott.

Von Deng Xiaoping mitgegründet, Erfahrung im Stadionbau, v.a. Olympiastadion (passt zu Olympia an Rhein und Ruhr), auch im Iran und Venezuela aktiv. Von den Werten, die wir uns gegeben haben her also der optimale Fall, oder?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: rancH am Sonntag, 28.Okt.2018, 19:44:19
Von Deng Xiaoping mitgegründet, Erfahrung im Stadionbau, v.a. Olympiastadion (passt zu Olympia an Rhein und Ruhr), auch im Iran und Venezuela aktiv. Von den Werten, die wir uns gegeben haben her also der optimale Fall, oder?

Iran Atomprogramm, unsere Mitarbeiter des Monats beim FC sind auch verstrahlt. Venezuela hat kein Gespür für Geld, der FC auch nicht. Passt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 28.Okt.2018, 19:46:10
Wir nehmen den Kampf gegen Israel und gegen den Kapitalismus auf.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Bootney Farnsworth am Sonntag, 28.Okt.2018, 19:50:52
Haben die Chinesen nicht erst kürzlich ein Büro Restaurant in Köln eröffnet?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Montag, 29.Okt.2018, 06:32:22
https://geissblog.koeln/2018/10/fc-will-mit-chinesischem-real-madrid-partner-kooperieren/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: rusk am Montag, 29.Okt.2018, 06:59:17
Das Besitzer-Konsortium des Hauptstadt-Klubs kann übrigens auch Stadien bauen. :angel:
schön aus China-Stahl und China-Beton... Im Volksmnund "die Setzriss-Arena"
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Montag, 29.Okt.2018, 09:03:36
no vollamateure  :D
https://twitter.com/TaiGinseng/status/1056809138154553349
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: der 8. Tag am Montag, 29.Okt.2018, 17:29:52
Wenn man schon in Deutschland nicht ernst genommen wird und im Sandkasten mitspielen darf...http://www.insideworldfootball.com/2018/10/29/bundesliga-trio-build-trade-links-china-jiangsu-collaboration/ (http://www.insideworldfootball.com/2018/10/29/bundesliga-trio-build-trade-links-china-jiangsu-collaboration/)

Dann macht man es halt alleine... und klappert die Kontakte ab, die man so über die noch bekannten Netzwerkkrumen erschließen kann. Erst die Jakobs-Ujah-Liaoning-Schiene und jetzt halt die Partnerstadt-/Roger Schmidt-Schiene. Ob da nun schon die Hertha drin ist, Real Madrid, egal... Und ob man erst einmal die Braut "wieder aufhübschen" sollte (2012er Sprech! Nicht meine Wortwahl!)... Anscheinend Hauptsache China und Aktion.

Wenn schon China, dann hätte man Beijing bereits vor drei, vier Jahren in Angriff nehmen sollen/müssen, anstatt mit der Partnerstadt von Düsseldorf und Leverkusen  :psycho: Liaoning anzubandeln. Dort war halt nur der Zugang einfacher und der Club konnte schnelle (PR-) Erfolge verbuchen. Warum jetzt die Liaoning-Region nicht mehr der Bringer sein soll bzw. (erst) jetzt die Augen aufgehen, dass die Metropolregion Beijing (neben Shenzhen und Shanghai schon immer) die weitaus größere Relevanz hatte, wird man vor strategischem Hintergrund hoffentlich zumindest dem GA erklären können.

Kurzum: in meinen Augen eigentlich richtig (wenn man denn auch in China für unsere Werte eintreten würde), aber viel zu spät und keiner klaren Linie folgend. Da der Kuchen in China nun mehr oder weniger verteilt ist und wir auch nicht der attraktivste Partner sind, sollte der FC (wenn dann) eher nach Indien schauen. Dort sind neben ein paar Engländern und dem FC Bayern noch keine anderen Bundesligisten großartig am Start bzw. die (im internationalen Kontext) "FC-Lookalikes" halt noch nicht vor Ort...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 30.Okt.2018, 06:23:34
Zitat

Die Kooperation mit Liaoning sei jedoch nach wie vor „gültig“, erklärt der Club auf unsere Anfrage hin.

Zusätzlich zur Frage, ob die Kooperation mit dem Pekinger Club angestrebt werde, wollten wir vom Club außerdem wissen, warum die Mitglieder über die Pläne in China noch aktiver zu werden, bei der Mitgliederversammlung nicht von Vorstand oder Geschäftsführung informiert wurden. Und wie der 1. FC Köln seine Charta mit den systematischen Menschenrechtsverletzungen in China in Einklang bringt. Auch darauf gab es eine Antwort: „Alexander Wehrle hat die Auslandsaktivitäten des FC, wenn es etwas zu kommunizieren gab, immer kommuniziert – auch auf Mitgliederversammlungen“, erklärt der Club und fügt in Sachen Charta an: „Er hat auch bei der Vorstellung der nach wie vor gültigen Kooperation mit Liaoning immer betont, dass wir uns der Charta und den Werten des FC verpflichtet fühlen und sie auch in solchen Kooperationen vertreten.“


https://effzeh.com/wehrle-wieder-in-china-unterwegs-liaoning-kooperation-des-1-fc-koeln-gueltig/

:D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 30.Okt.2018, 10:44:32
https://twitter.com/Koeln/status/1057174094440005632
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 30.Okt.2018, 12:18:43
Zitat

Das Ziel des Geschäftsführers des 1. FC Köln ist klar: Wehrle will einen neuen Kooperationspartner für den FC finden. Konkret geht es auch darum, den größten Pekinger Fußballverein Bejing Guoan Football von einer Zusammenarbeit zu überzeugen. „Wegen der Partnerschaft der Städte lag es auf der Hand, dass sich die beiden großen Vereine der beiden Städte austauschen“, sagte Wehrle und berichtete auch von einem „sportbegeisterten“ Chen.



https://www.ksta.de/koeln/koelner-delegation-in-peking-1--fc-koeln-sucht-starken-chinesischen-fussball-partner-31515738
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Niggelz am Dienstag, 30.Okt.2018, 12:22:59
Die merken echt gar nix mehr
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Gunner am Dienstag, 30.Okt.2018, 12:30:00
Das geht nach hinten los!
In 3...2...1...

Spürbar merkbefreit
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 30.Okt.2018, 12:43:37
man gibt dem nachfolgevorstand jedenfalls noch ein schönes päckchen mit auf den weg wenn hier noch langfristverträge geschlossen werden die dieser wohlmöglich gar nicht will.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Dienstag, 30.Okt.2018, 12:47:58
Wenn es nach Vorstellungen geht, kann ich mir Kooperationen mit Liaoning UND Peking vorstellen, solange der FC nicht sagt, dass Liaoning beendet ist.

Halt's Maul!  :-/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Dienstag, 30.Okt.2018, 12:48:39
Abgestiegen und der Größenwahnsinn wird noch größer.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Dienstag, 30.Okt.2018, 13:53:46
Am unverfrorensten ist für mich das China-Investoren-Dementi auf der MV und zwei Wochen später sitzt man im Flieger nach Fernost. Selbst wenn man da keinen Investor anwirbt, wäre das bei einem vertrauensvollen Miteinander einer Erwähnung wert gewesen. Wird aber einfach unter den Tisch fallen gelassen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 30.Okt.2018, 14:00:12
das kann man dem integeren alex schon abnehmen.

Zitat

 „Alexander Wehrle hat die Auslandsaktivitäten des FC, wenn es etwas zu kommunizieren gab, immer kommuniziert – auch auf Mitgliederversammlungen“


es gab einfach nichts zu kommunizieren.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Lobi am Dienstag, 30.Okt.2018, 14:07:22
Am unverfrorensten ist für mich das China-Investoren-Dementi auf der MV und zwei Wochen später sitzt man im Flieger nach Fernost. Selbst wenn man da keinen Investor anwirbt wäre das bei einem vertrauensvollen Miteinander eine Erwähnung wert gewesen. Wird aber einfach unter den Tisch fallen gelassen.
Beim FC fliegt man jetzt in der 2. Liga Last-Minute um Kosten zu sparen, man wusste damals sicherlich einfach noch nichts davon... :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cinnamon am Dienstag, 30.Okt.2018, 14:09:47
Zitat
Spielen da Themen, die im Erfolg erst so richtig aufkamen, wie der Schritt auf den chinesischen Markt, die Fantasien von einem Stadionneubau oder mögliche Einstiege von Investoren eine Rolle für diese Entfremdung – ist der Riss dort zu finden? Müller-Römer: Natürlich spielen diese Themen im Rahmen dieser Entfremdung eine Rolle. Auch weil wir im Gemeinsamen Ausschuss unsere Rolle ernst genommen und bei Projekten wie Investoren-Kontaktaufnahme, Stadionneubau oder der China-Kooperation kritisch nachgefragt haben. Von uns gab es da eine viel zurückhaltendere und bedächtigere Herangehensweise, die in der Euphorie, in der die Führungsetage schwebte, aber direkt als Misstrauensbeweis bewertet wurde. Übrigens ist das China-Thema ja gescheitert, was wir von Anfang an erwartet haben, weil man mit so einer Diktatur keine Geschäfte machen kann.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Dienstag, 30.Okt.2018, 14:49:29
Schon schlimm, so einen machtgeilen, langhaarigen Quertreiber im Verein zu haben...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Superwetti am Dienstag, 30.Okt.2018, 14:57:34
Schon schlimm, so einen machtgeilen, langhaarigen Quertreiber im Verein zu haben...

Der will doch nur selber Präsident werden und dann holt der Katar Airways ins Boot! Die würde des Menschen ist dort nämlich unantastbar!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Dienstag, 30.Okt.2018, 14:58:35
Was soll ein Flugzeug denn in einem Boot? Völlig wahnsinnig, dieser Müller-Rämer!!!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Superwetti am Dienstag, 30.Okt.2018, 15:12:20
Völlig wahnsinnig, dieser Müller-Rämer!!!

Und groß ist er auch, also ist Größenwahnsinnig doch vollkommen zutreffend!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 30.Okt.2018, 15:13:10
jetzt noch ein stadion in wahn.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Gunner am Dienstag, 30.Okt.2018, 15:25:12
jetzt noch ein stadion in wahn.

PULHEIM, alle Planungen laufen auf Pulheim.
Wahn möchte nur Konstantin Neven-Dumont (für 82.500 Zuschauer)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: dackelclubber am Dienstag, 30.Okt.2018, 15:53:24
die Geschichte hat sich doch sowieso seit über einem Jahr erledigt. China will, dass die Kohle im eigenen Land investiert wird von den heimischen Unternehmen und Unternehmern und nicht in irgendwelche Vereine und Stadien in Europa. Das sind für die selbst im offiziellen Amtsdeutsch "illegitime Kapitalabflüsse", deren Anprangern unter anderem auch den Transferirrsinn beendet hat. Die Vorstellung, dass für uns finanziell was rüberwächst, können wir uns jedenfalls von der Backe putzen, und den ganzen Kooperationsschmonzes kann man vermutlich in der Rubrik PR-Gesülze ablegen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Dienstag, 30.Okt.2018, 15:55:53

"Weil man mit so einer Diktatur keine Geschäfte machen kann" finde ich etwas ambiguous. Was meint er? Dass es moralisch für uns nicht möglilch ist, oder dass er die chinesen nicht in der Lage sieht seriöse Geschäfte zu machen?

Frag mal einige Forumsuser hier, wie hoch der Anteil des Umsatz deren Unternehmen von Geschäften mit chinesischen Unternehmen ist.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 30.Okt.2018, 16:03:48
die Geschichte hat sich doch sowieso seit über einem Jahr erledigt. China will, dass die Kohle im eigenen Land investiert wird von den heimischen Unternehmen und Unternehmern und nicht in irgendwelche Vereine und Stadien in Europa. Das sind für die selbst im offiziellen Amtsdeutsch "illegitime Kapitalabflüsse", deren Anprangern unter anderem auch den Transferirrsinn beendet hat. Die Vorstellung, dass für uns finanziell was rüberwächst, können wir uns jedenfalls von der Backe putzen, und den ganzen Kooperationsschmonzes kann man vermutlich in der Rubrik PR-Gesülze ablegen.

besonders positiv ist dieses pr-gesülze jetzt nicht unbedingt, wem bringt es also etwas? und sind die ganzen kooperationen die diverse bundesliga-clubs gerade forcieren und bereits abgeschlossen haben auch nur pr?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Müngersdorf am Dienstag, 30.Okt.2018, 16:20:28
"Weil man mit so einer Diktatur keine Geschäfte machen kann" finde ich etwas ambiguous. Was meint er? Dass es moralisch für uns nicht möglilch ist, oder dass er die chinesen nicht in der Lage sieht seriöse Geschäfte zu machen?

Frag mal einige Forumsuser hier, wie hoch der Anteil des Umsatz deren Unternehmen von Geschäften mit chinesischen Unternehmen ist.
Wir leben davon.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Bootney Farnsworth am Dienstag, 30.Okt.2018, 16:55:17
besonders positiv ist dieses pr-gesülze jetzt nicht unbedingt, wem bringt es also etwas? und sind die ganzen kooperationen die diverse bundesliga-clubs gerade forcieren und bereits abgeschlossen haben auch nur pr?
Wo gab es denn mal von irgendeinem Verein etwas ertragreiches zu verkünden ..... ausser der Eröffnung eines "Büros" vor Ort.
Die DFB Kooperation mit den Chinesen und der Teilnahme am Ligabetrieb bei den Amateuren war ja wohl ein Satz mit X
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 30.Okt.2018, 16:58:44
Wo gab es denn mal von irgendeinem Verein etwas ertragreiches zu verkünden ..... ausser der Eröffnung eines "Büros" vor Ort.
Die DFB Kooperation mit den Chinesen und der Teilnahme am Ligabetrieb bei den Amateuren war ja wohl ein Satz mit X

habe ich ja nicht gesagt das das ertragreich ist, nur das es eben trotzdem statt findet, spontan fallen mir jedenfalls hertha, stuttgart und die bayern ein. und wir natürlich die sich bereits versucht haben. für reinste pr mit einem autokratischen staat jedenfalls etwas viel aufwand und aufruhr den man sich damit ins haus holt.

ausserdem ist ertragreich ja immer relativ. nur weil das jetzt keinen ertrag bringt heisst das ja noch lange nicht das man sich damit nicht noch ertrag in der zukunft erhofft.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J_Cologne am Dienstag, 30.Okt.2018, 17:26:53
Was soll ein Flugzeug denn in einem Boot? Völlig wahnsinnig, dieser Müller-Rämer!!!

Flugzeugträger auf denen auch ein A380 landen kann?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: der 8. Tag am Donnerstag, 01.Nov.2018, 11:09:33
http://www.footballbenchmark.com/why_clubs_are_looking_east_the_attraction_and_benefits_of_tapping_into_the_asian_market (http://www.footballbenchmark.com/why_clubs_are_looking_east_the_attraction_and_benefits_of_tapping_into_the_asian_market)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: dackelclubber am Donnerstag, 01.Nov.2018, 15:12:09

ausserdem ist ertragreich ja immer relativ. nur weil das jetzt keinen ertrag bringt heisst das ja noch lange nicht das man sich damit nicht noch ertrag in der zukunft erhofft.
Man muss auch seinen Sponsoren und Businesskunden halt immer auch irgend eine Geschichte erzählen. Und die "Wir machen was mit China"-Nummer kommt angesichts der Größe und des Wachstums des Landes immer gut, und die Leute in den Logen und auf den Businessseats können sich einreden, das mache alles schon irgendwie Sinn, so viel Geld in einen Verein zu stecken, der dann dafür Cordoba kauft und Anfang verpflichtet.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 01.Nov.2018, 15:34:02
Man muss auch seinen Sponsoren und Businesskunden halt immer auch irgend eine Geschichte erzählen. Und die "Wir machen was mit China"-Nummer kommt angesichts der Größe und des Wachstums des Landes immer gut, und die Leute in den Logen und auf den Businessseats können sich einreden, das mache alles schon irgendwie Sinn, so viel Geld in einen Verein zu stecken, der dann dafür Cordoba kauft und Anfang verpflichtet.


das kann schon sein. allerdings wird es dann dünn wenn einer der sponsoren nachfragt wie konkret die projekte sind, sofern man die these vertritt das nichts dahinter ist, natürlich nur. zudem soll es durchaus auch sponsoren geben die nicht nur auf cash flow spekulieren sondern die auch die widersprüche bei diesem engagement interessiert. zu letzt ist der fc auf ein sauberes image bedacht, zumindest nach aussen, da bleibt es zu viel risiko sich auf dieses terrain zu begeben nur um ein paar eh schon bestehenden sponsoren eine nette geschichte erzählen zu können.


viel eher passt es eben in die gleichzeitigen stadionpläne und in den kampf darum ja nicht die mitgliedschaft über anteilsverkäufe abstimmen zu lassen. wenigstens geht es aber darum sich den anderen vereinen anzuschließen, schließlich muss man heutzutage irgendwie dabei sein wenn neue märkte erschlossen werden.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MG56 am Donnerstag, 01.Nov.2018, 16:33:30
Außerdem hatte Werner Spinner ja schon vor seiner Präsidentschaft ein Faible für Südostasien gehabt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Samstag, 17.Nov.2018, 20:29:36
Zitat

Die Sensation hat einiger Arbeit bedurft. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ reiste Alexander Wehrle (43) als Teil der Delegation der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker Ende Oktober nach China. Der Geschäftsführer des 1. FC Köln nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit Pekings sportbegeistertem Bürgermeister Chen Jining, um die Möglichkeiten einer Kooperation des 1. FC Köln und dem Hauptstadtklub Beijing Guoan Football auszuloten.

Köln und Peking sind Partnerstädte, der FC arbeitet bereits mit dem Liaoning FC aus Shenyang zusammen, dabei geht es jedoch vor allem um Wissenstransfer von Köln nach China: Liaoning versucht, ein Nachwuchs-Leistungszentrum mit deutschem Know-how aufzubauen, der 1. FC Köln hilft dabei.
Wehrle verließ die Kölner Reisegruppe allerdings frühzeitig. Er sei schon auf dem Heimweg, hieß es offiziell. Das war selbstverständlich nicht gelogen, allerdings nahm Wehrle einen kleinen Umweg. Denn er reiste zunächst nach Tianjin an die Nordostküste der Volksrepublik, wo der Pharma-Milliardär Yuhui Shu den Verein Tianjin Quanjian betreibt, benannt nach seinem Unternehmen „Quanjian Natural Medicine“.
..

Doch Wehrles Abstecher nach Tianjin wurde ein großer Erfolg: Der Schwabe schaffte es, auf Vermittlung des ehemaligen EU-Ratspräsidenten Martin Schulz (62) einen Termin bei Yuhui Shu zu bekommen. Schulz ist großer Fan des 1. FC Köln und Mitglied im Beirat des Vereins. So erhielt Wehrle die Gelegenheit, den Klubbesitzer davon zu überzeugen, dass er nichts damit erreichen werde, weiter auf stur zu schalten. Am Ende verließ Wehrle China mit einer Einigung: Modestes Vertrag mit Tianjin wird annulliert, und was die eigentliche Sensation ist: Obwohl der Franzose in der zurückliegenden Transferperiode nicht offiziell vertragslos war, gilt die Einigung rückwirkend: Modeste darf sofort wechseln.


https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/transfer-sensation-anthony-modeste-ist-zurueck-beim-1--fc-koeln-31607458 (https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/transfer-sensation-anthony-modeste-ist-zurueck-beim-1--fc-koeln-31607458)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Venus von Milos am Samstag, 17.Nov.2018, 20:32:55
China beste!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Der Templer am Samstag, 17.Nov.2018, 21:00:41
Wahrscheinlich haben wir dann zeitnah tatsächliche einen Investor aus China hier auf der Matte stehen.  :kotz:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Matrix am Samstag, 17.Nov.2018, 21:38:33
Zur Feier des Tages werde ich morgen beim Chinesen investieren #buffet
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: P.A.Trick am Samstag, 17.Nov.2018, 21:52:46
Die 7,90€ sind gut angelegt!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 07:21:23
danke martin.
https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/fc-rueckholsensation-kaum-zu-glauben--wer-den-modeste-deal-einfaedelte-31607754
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:24:33
Zitat

Tianjin Quanjian hat eine Erklärung veröffentlicht, in der ein Vertragsbruch geltend gemacht wird, und "beabsichtige, ein gerichtliches Verfahren gegen Modeste und den 1. FC Köln beim Schiedsgericht des Sports einzureichen".

https://twitter.com/ultrAslanChina/status/1064055716602884096 (https://twitter.com/ultrAslanChina/status/1064055716602884096)
https://twitter.com/swearimnotpaul/status/1064054794527129600 (https://twitter.com/swearimnotpaul/status/1064054794527129600)
https://twitter.com/titan_plus/status/1064035214039502849 (https://twitter.com/titan_plus/status/1064035214039502849)

immer spaß mit dä franzos  :D

und hier wird wieder behauptet wir hätten nicht die komplette ablöse erhalten sondern nur eine leihgebühr von 6mio
https://twitter.com/titan_plus/status/1063993474939142144 (https://twitter.com/titan_plus/status/1063993474939142144)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:25:54
Na das kann ja lustig werden.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Rakete am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:40:32
https://twitter.com/ultrAslanChina/status/1064055716602884096 (https://twitter.com/ultrAslanChina/status/1064055716602884096)
https://twitter.com/swearimnotpaul/status/1064054794527129600 (https://twitter.com/swearimnotpaul/status/1064054794527129600)
https://twitter.com/titan_plus/status/1064035214039502849 (https://twitter.com/titan_plus/status/1064035214039502849)

immer spaß mit dä franzos  :D

und hier wird wieder behauptet wir hätten nicht die komplette ablöse erhalten sondern nur eine leihgebühr von 6mio
https://twitter.com/titan_plus/status/1063993474939142144 (https://twitter.com/titan_plus/status/1063993474939142144)


Am Ende wird das unser neues Zypern.  :suff:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Rheineye am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:41:02
Jetzt figgn se uns
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:45:34
in der erklärung soll weiter stehen das das verfahren vor der fifa wie geplant weitergeführt wird und man sich gewissenhaft darauf vorbereitet hat.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:47:31
Aber wie kann es über eine Vertragsauflösung zwei Meinungen geben? Hat der effzeh mal wieder mit falschen Unterhändlern gesprochen?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC1948 am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:49:38
Ich wusste es schon immer....die Rucksack Brüder.
Jetzt gibt es Spaß mit die Französ
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:49:44
Aber wie kann es über eine Vertragsauflösung zwei Meinungen geben? Hat der effzeh mal wieder mit falschen Unterhändlern gesprochen?


mit den mendys die ja offiziell nicht mehr seine berater sind aber sich trotzdem ständig zum thema äussern?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:50:46

mit den mendys die ja offiziell nicht mehr seine berater sind aber sich trotzdem ständig zum thema äussern?
Die können ja nicht die Vertragsauflösung unterschreiben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Rheineye am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:55:30
Hatte Modeste dort überhaupt je einen gültigen Vertrag? Der hat vermutlich die Kohle bekommen aber am Ende war es wirklich nur ein Leihabkommen zwischen den Chinesen und dem FC mit Kaufoption :-/


Ich kenne den FC gut genug um zu wissen...das wird noch lustig werden.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:56:29
Die können ja nicht die Vertragsauflösung unterschreiben.

wie auch immer. die medial hier verkaufte story das schulz mal kurz zum hörer gegriffen hat und wehrle dem pharmariesen-vorstand dann den rest gegeben hat, stank von anfang an. wer china auch nur einen hauch kennt weiß das es nichts schlimmeres gäbe als das gesicht zu verlieren, und einen spieler ablösefrei und ohne gegenwehr ziehen zu lassen für den man kurz vorher einen haufen geld ausgegeben hat wäre ganz genau das.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Rakete am Sonntag, 18.Nov.2018, 08:58:21
Da werden wir uns noch lange dran erinnern: die 2 Tage anno 2018 an denen wir wirklich dachten Modeste käme zum Effzeh zurück.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:02:50

wie auch immer. die medial hier verkaufte story das schulz mal kurz zum hörer gegriffen hat und wehrle dem pharmariesen-vorstand dann den rest gegeben hat, stank von anfang an. wer china auch nur einen hauch kennt weiß das es nichts schlimmeres gäbe als das gesicht zu verlieren, und einen süieler ablösefrei und ohne gegenwehr ziehen zu lassen für den man kurz vorher einen haufen geld ausgegeben hat wäre ganz genau das.
Vermutlich ist das Problem das die Chinesen selbst den Abschied verkünden wollte und der effzeh sie nun verärgert hat, indem er vorgeprescht ist um eine schöne Story zu haben.  :D :-/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Gelle am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:03:18
Der hat bestimmt einen Vertrag bis 2023 bekommen, weil er vor 2020 eh nicht für uns spielt. Jetzt verstehe ich.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: P.A.Trick am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:12:19
Am Ende hat der Wehrle wirklich selber geglaubt, dass der Chines ihm den Modeste und ein paar Millionnen schenkt, während der nur die Langnase veräppeln wollte. Wenn der FC und Martin Schulz die Finger in so einem Deal haben, kann dabei eigentlich nix Vernünftiges rauskommen.

Ich hoffe, dass die Vereinsmeldung aus China nur ein Fake ist, würde mich aber auch nicht wirklich wundern, wenn das ganze Ding wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Mit Modeste einen Vertrag ohne FIFA-Entscheidung abzuschließen wäre absoluter Wahnsinn!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:12:25
https://twitter.com/ultrAslanChina/status/1064055716602884096 (https://twitter.com/ultrAslanChina/status/1064055716602884096)
https://twitter.com/swearimnotpaul/status/1064054794527129600 (https://twitter.com/swearimnotpaul/status/1064054794527129600)
https://twitter.com/titan_plus/status/1064035214039502849 (https://twitter.com/titan_plus/status/1064035214039502849)

immer spaß mit dä franzos  :D

Tolle Sache. Da haben die sich gestern auf der Feier die Scheiße da weggelacht oder wie?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: GFLrYo am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:18:01
Naja, das es nicht geräuschlos geht, konnte man von aus gehen. Wehrle wird ja wohl nicht ohne Unterschrift  und Papiere abgereist sein.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:22:50
Von alles läuft gut bis komplette Ablöse zurückzahlen und Strafe zahlen kann ich mir alles vorstellen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cikaione am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:23:38
Wenn der Schulz auch solche Connections nach China hat wie Malu Dreyer als es um den Flughafen Hahn ging dann wird es bedenklich
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:25:07
https://twitter.com/ultrAslanChina/status/1064055716602884096 (https://twitter.com/ultrAslanChina/status/1064055716602884096)

Google Übersetzung:
Zitat
Tianjin Quanjian Football Club Co., Ltd. Der Tianjin Quanjian Football Club CO., LTD. Unterzeichnete auf der feierlichen Erklärung des Spielers Modest den Kölner Klub. Der Tianjin Quanjian Football Club erfuhr heute morgen, dass der Kölner Fußballverein in Deutschland in Beijing 2018 1 1 war Am frühen Morgen des 18. gab er bekannt, dass er einen weiteren Vertrag mit dem Spieler Anthony Modesto unterzeichnen werde. Nach dem Streit zwischen dem Tianjin Quanjian Football Club und dem Spieler Modest und den neuesten Entwicklungen erklärt der Club hiermit Folgendes: Player Modest trat dem Tianjin Quanjian Football Club im Jahr 2017 bei und unterschrieb die Gültigkeitsdauer bis Ende 2020. Arbeitsvertrag Seit August 2018 hat der Spieler Modesto die Mannschaft ohne registrierte Spieler im Verein verlassen und die FIFA für eine vorzeitige Beendigung des Verfahrens aufgerufen. Der Tianjin Quanjian Football Club hat aktiv auf die Klage reagiert und sich auf die Tatsachen verlassen, um die unvernünftigen Forderungen der Spieler vernünftigerweise zu widerlegen. Bevor die FIFA eine Entscheidung traf, bedauerte der Verein die falsche Einschätzung des Kölner Fußballvereins Modest und erinnerte den Kölner Fußballverein daran, dass er für einen Vertragsbruch der Spieler verantwortlich sein könnte. Der Club ist fest davon überzeugt, dass die FIFA in diesem Fall eine gerechte Entscheidung treffen wird. Der Club wird alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um unsere legitimen Rechte und Interessen zu schützen, und der Club hat weitere Vorbereitungen getroffen. Beim International Sports Arbitration Institute wurden die entsprechenden rechtlichen Verfahren gegen die Spieler von Modest und des Kölner Fußballvereins eingereicht. Hiermit erkläre ich! Tianjin Quanjian Football Club kerT51 (+ Ren Gong Tianjin Quanjian Football Club (Eingabe 20 (19. November 81))
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:27:39
ein kurzfristiger einsatz ohne das das geklärt ist wäre jedenfalls extrem riskant für den fc.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cikaione am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:28:42
ok, es ist vom 19.11.1981, dann können wir aufatmen
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: KHHeddergott am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:30:28
ok, es ist vom 19.11.1981, dann können wir aufatmen

Aber es hat einen roten Stempel!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:30:52
ein kurzfristiger einsatz ohne das das geklärt ist wäre jedenfalls extrem riskant für den fc.
Gut, der effzeh muss doch eigentlich eh auf die Spielgenehmigung vom DFB warten und die gibt es doch erst wenn der DFB das okay von der Fifa bekommt... Oder nicht?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Schwabenbock am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:30:55
Tja, jeder hat sich gefragt wie die Nummer wohl funktionieren kann und jeder andere Verein spricht von einem unübersichtlichen vertragswerk...
Die Nummer stinkt zum Himmel. Da wird sicher noch was kommen, alles andere würde mich wundern.
Ich gehe davon aus das es noch stunk gibt und das die letzte große Handlung unseres Vorstands war

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Gelle am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:31:18
Aber es hat einen roten Stempel!


Rot ist die Farbe der Moderation.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:39:44
Gut, der effzeh muss doch eigentlich eh auf die Spielgenehmigung vom DFB warten und die gibt es doch erst wenn der DFB das okay von der Fifa bekommt... Oder nicht?


alex hat mitgelesen und sagt das es noch keine genehmigung gibt.
https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/modeste-rueckkehr-droht-aus-china-aerger-fuer-den-1--fc-koeln--31608156
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:44:43
Also gestern auf der Feier die ganze Scheiße da weggelacht. Diese Trottel.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Harper666 am Sonntag, 18.Nov.2018, 09:59:22
wie auch immer. die medial hier verkaufte story das schulz mal kurz zum hörer gegriffen hat und wehrle dem pharmariesen-vorstand dann den rest gegeben hat, stank von anfang an. wer china auch nur einen hauch kennt weiß das es nichts schlimmeres gäbe als das gesicht zu verlieren, und einen spieler ablösefrei und ohne gegenwehr ziehen zu lassen für den man kurz vorher einen haufen geld ausgegeben hat wäre ganz genau das.

Wenn sich Nummer als Luftschloss rausstellen sollte, verlieren auf jeden Fall ein paar Leute ihr Gesicht. Und zwar ganz real.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:02:17
Wenn sich Nummer als Luftschloss rausstellen sollte, verlieren auf jeden Fall ein paar Leute ihr Gesicht. Und zwar ganz real.


beim fc weiß man von nichts.
https://twitter.com/fckoeln/status/1064080773081292801
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:06:13
Wenn sich Nummer als Luftschloss rausstellen sollte, verlieren auf jeden Fall ein paar Leute ihr Gesicht. Und zwar ganz real.
Na toll. Das wird der Tünn jetzt wieder als Gewaltandrohung werten.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Harper666 am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:07:08
Na toll. Das wir der Tünn jetzt wieder als Gewaltandrohung werten.

Dann wäre er schlauer als gedacht :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cinnamon am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:07:33
Wenn das in die Hose geht war es das für das Clewehrle und den Spinner. Tja...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:09:03
Als wenn es bei einer Klage nur um die fünf Personen in Vorstand und Geschäftsführung ginge.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Harper666 am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:13:03

beim fc weiß man von nichts.
https://twitter.com/fckoeln/status/1064080773081292801

Mittlerweile würde mich das wirklich nicht überraschen, wenn man mit allem und jedem verhandelt, die große Medienshow abzieht und am Ende mit keinem Offiziellen von Tianjin geredet hat. Na ja, abwarten. Bis dahin freu ich mich erstmal ein bisschen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Superwetti am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:14:38
https://twitter.com/ultrAslanChina/status/1064055716602884096 (https://twitter.com/ultrAslanChina/status/1064055716602884096)

Er hat den Tonnengehäuse von Tianjin nicht genommen, und sie hängen ziemlich hart.
Kann man Unsinn reden?

Ja sowas wollte ich auch gerade schreiben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC1948 am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:14:59
Müssen die überhaupt mit offiziellen von Tianjin sprechen, wenn der Vertrag (angeblich) aufgelöst ist?
Er ist ja dann Vertragslos.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J_Cologne am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:15:54
Von alles läuft gut bis komplette Ablöse zurückzahlen und Strafe zahlen kann ich mir alles vorstellen.

am Ende werden wir für 5 Jahre von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: THC-Ben am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:15:56
Müssen die überhaupt mit offiziellen von Tianjin sprechen, wenn der Vertrag (angeblich) aufgelöst ist?
Er ist ja dann Vertragslos.
Wäre schon ziemlich doof sich nicht bei beiden Seiten zu informieren ob der Vertrag aufgelöst ist
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:16:37
Also gestern auf der Feier die ganze Scheiße da weggelacht. Diese Trottel.
Vor allem ist es doch ein reines PR-Desaster. Nur um auf der Feier das ganze verkünden zu können, wird da mit der heißen Nadel ein fragiles Gebilde zusammengstrickt. Anstatt das mal vernümftig zu Ende zu führen, auch wenn das dann noch 3-4 Wochen gedauert hätte. So wird aus der Triumpfmeldung ein Supergau!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:16:56
am Ende werden wir für 5 Jahre von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen :D
Und ausgerechnet dann gewinnen wir mal den DFB Pokal :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J_Cologne am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:17:00
Müssen die überhaupt mit offiziellen von Tianjin sprechen, wenn der Vertrag (angeblich) aufgelöst ist?
Er ist ja dann Vertragslos.

er hält sich für vertragslos - da kein /zu wenig Gegalt bezahlt worden sein soll - die Offiziellen von Tianjin sehen es wohl anders
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: LuckyStrike am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:18:01
Mittlerweile würde mich das wirklich nicht überraschen, wenn man mit allem und jedem verhandelt, die große Medienshow abzieht und am Ende mit keinem Offiziellen von Tianjin geredet hat. Na ja, abwarten. Bis dahin freu ich mich erstmal ein bisschen.


Geht mir auch so, ich hoffe allerdings das dies ein "abgekartetes Spiel" ist damit die Schinezzen ihr Gesicht wahren können.
Bei aller Blödheit der 3 Stooges in unserer Chefetage kann ich mir nicht vorstellen das im Vorfeld nicht wirklich alles mit der FIFA, Modeste und vorallem Tianjin geklärt war.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Domstadt am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:19:02
Mal eine Gegenfrage. Würde die DFL/der DFB einen Vertrag akzeptieren, der nicht 100% sicher ist?
Modeste ist schließlich ab sofort Teil der Profimannschaft. Glaube kaum, dass der DFB/die DFL die Rechtslage nicht ebenfalls geprüft haben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:21:12
Mal eine Gegenfrage. Würde die DFL/der DFB einen Vertrag akzeptieren, der nicht 100% sicher ist?
Modeste ist schließlich ab sofort Teil der Profimannschaft. Glaube kaum, dass der DFB/die DFL die Rechtslage nicht ebenfalls geprüft haben.


die entscheidende frage dabei ist mit wem verhandelt wurde und wer genau den vertrag angeblich aufgelöst hat. da tianjin nun verkündet eine auflösung nicht zu akzeptieren muss es ja jemand anders gewesen sein.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:21:42
Vor allem ist es doch ein reines PR-Desaster. Nur um auf der Feier das ganze verkünden zu können, wird da mit der heißen Nadel ein fragiles Gebilde zusammengstrickt. Anstatt das mal vernümftig zu Ende zu führen, auch wenn das dann noch 3-4 Wochen gedauert hätte. So wird aus der Triumpfmeldung ein Supergau!

So schlimm sehe ich die Meldung an sich nicht. Populistisches Gedöns eben. Die Triumphmeldung bleibt, da wird alles andere weggedrückt und überlesen und "Modeste! Modeste! Anthony Modeste!". Wenn aber die handelnden Personen auch alles andere wegdrücken, ja, dann wird es beschissen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC1948 am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:22:50
er hält sich für vertragslos - da kein /zu wenig Gegalt bezahlt worden sein soll - die Offiziellen von Tianjin sehen es wohl anders


Andersrum wurde doch gesagt gestern, dass man gehandelt hat als man erkannt hat, dass es die Möglichkeit gibt/zulässt ihn zu verpflichten.
Also Sinngemäß der Wortlaut
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:26:12
Müssen die überhaupt mit offiziellen von Tianjin sprechen, wenn der Vertrag (angeblich) aufgelöst ist?
Er ist ja dann Vertragslos.
Ob er vertragslos ist oder nicht, war/ist ja das Streitthema. Modeste sagte JA, der Verein sagte NEIN. Deswegen hat Modeste ja die Fifa eingeschaltet, diese Prüfung war noch nicht abgeschlossen. Nun sagt der effzeh er hat sich als Verhandler eingeschaltet und dafür gesorgt, dass der chinesische Verein rückwirkend einen Auflösungsvertrag unterschreibt (mit welchen Mitteln auch immer). Damit wäre die Fifa Prüfung überflüssig und Modeste wirklich vertragslos und der effzeh könnte ihn verpflichten.
Nun sagen die chinesen: Wir wissen von nichts, er ist immer noch unser Spieler. Eine Lachnummer ist das ganze. Peinlich peinlich.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:29:53
Ich fänd es besser, wenn die Chinesen es nicht kapieren und die sich zur Lachnummer machen. Wenn der FC sich zur Lachnummer macht, wird es vielleicht teuer.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: wiedster am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:32:20
ich kann mir nicht vorstellen, dass wir als verein hier ein risiko haben. andererseits habe ich von solchen sachen auch keine ahnung und argumentiere in der regel mit dem gesunden menschenverstand....und der hat ja nun im fussball, bei internationalen konzernen und der politik mal so gar nichts verloren. :shrug:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Matrix am Sonntag, 18.Nov.2018, 10:34:44
Ich hatte gestern TK-Frühlingsrollen zu Mittach, also muss das Ding safe sein!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MichaFC1948 am Sonntag, 18.Nov.2018, 13:17:50
Warten wir mal ab, was die nächsten Tage und Wochen bringen werden. Eines sollte aber klipp und klar sein: sollte es hier auf ein zweites Zypern hinauslaufen, erwarte ich den sofortigen Rücktritt der an diesem Transfer beteiligten Personen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: wiedster am Sonntag, 18.Nov.2018, 13:21:09
Warten wir mal ab, was die nächsten Tage und Wochen bringen werden. Eines sollte aber klipp und klar sein: sollte es hier auf ein zweites Zypern hinauslaufen, erwarte ich den sofortigen Rücktritt der an diesem Transfer beteiligten Personen.

wieso? die zypridioten sind ja auch nicht zurückgetreten danach.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 13:21:27
https://effzeh.com/tianjin-quanjian-droht-mit-klage-vor-cas-wegen-modeste-rueckkehr-zum-1-fc-koeln/ (https://effzeh.com/tianjin-quanjian-droht-mit-klage-vor-cas-wegen-modeste-rueckkehr-zum-1-fc-koeln/)

Zitat

Update 13.03 Uhr: FC-Geschäftsführer Alexander Wehrl (https://www.transfermarkt.at/alexander-wehrle/profil/trainer/26928)e sagte gegenüber dem Express“ (https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/modeste-rueckkehr-china-klub-droht-mit-klage---fc-reagiert-gelassen-31608156): „Nach unseren Informationen und den Bewertungen der Anwälte, die wir bestätigt bekommen haben, hat er wirksam gekündigt.“

https://www.transfermarkt.at/modeste-ruckkehr-tianjin-quanjian-pruft-klage-vor-internationalem-sportgerichtshof/view/news/323719 (https://www.transfermarkt.at/modeste-ruckkehr-tianjin-quanjian-pruft-klage-vor-internationalem-sportgerichtshof/view/news/323719)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MichaFC1948 am Sonntag, 18.Nov.2018, 13:31:32
wieso? die zypridioten sind ja auch nicht zurückgetreten danach.


Nur weil die damaligen Verantwortlichen damals nicht zurückgetreten sind, heißt das nicht, dass die aktuell Verantwortlichen ebenfalls ohne Konsequenzen davon kommen dürfen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cinnamon am Sonntag, 18.Nov.2018, 13:33:15
„Nach unseren Informationen und den Bewertungen der Anwälte, die wir bestätigt bekommen haben, hat er wirksam gekündigt.“
Klingt gar nicht mal so gut. Was genau hat Wehrle jetzt mit den Chinesen Besprochen?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 18.Nov.2018, 13:35:25
ja. klingt sehr gelassen  :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Sonntag, 18.Nov.2018, 13:35:34

 „Nach unseren Informationen und den Bewertungen der Anwälte, die wir bestätigt bekommen haben, hat er wirksam gekündigt.“
Klingt gar nicht mal so gut. Was genau hat Wehrle jetzt mit den Chinesen Besprochen?
Hört mal, egal was ihr denkt oder wollt.... Wir machen das jetzt so!
Ach ja, noch was: Wollt ihr Anteile kaufen? Dann würde euch Modeste ja im Prinzip immer noch ein Stückchen gehören.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Sonntag, 18.Nov.2018, 13:40:05
Ob der FC nebenbei 35 Mio Euro zur Verfügung hat als Rückzahlung nach China? Und die 3 Mio Euro, die für einen Wintertransfer zur Verfügung stehen, für die FIFA-Strafe?  :-/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: wiedster am Sonntag, 18.Nov.2018, 13:40:19

Nur weil die damaligen Verantwortlichen damals nicht zurückgetreten sind, heißt das nicht, dass die aktuell Verantwortlichen ebenfalls ohne Konsequenzen davon kommen dürfen.
ja, genauso läuft das ja üblicherweise. jemand übernimmt verantwortung für die scheiße die er gebaut hat ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC1948 am Sonntag, 18.Nov.2018, 13:56:29
Wenn ich schon lese "nach unseren Informationen"!!
Haben die sich nicht mal vorher schlau gemacht oder erkundigt?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Harper666 am Sonntag, 18.Nov.2018, 14:11:31
Am Ende kommt raus, dass girrent Langeweile und ein Telefon zur Hand hatte.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: sxxcrispi am Sonntag, 18.Nov.2018, 16:03:13
Es wird darauf hinaus laufen, dass Modeste ein paar Spiele für uns machen wird bevor sich herausstellt, dass er nicht spielberechtigt ist. Es droht uns also ein Zwangsabstieg
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Sonntag, 18.Nov.2018, 16:05:11
Es wird darauf hinaus laufen, dass Modeste ein paar Spiele für uns machen wird bevor sich herausstellt, dass er nicht spielberechtigt ist. Es droht uns also ein Zwangsabstieg
Dann haben Vorstand, Veh und Wehrle aber weniger als eine Stunde, um die Stadt zu verlassen...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Niggelz am Sonntag, 18.Nov.2018, 16:08:26
Es wird darauf hinaus laufen, dass Modeste ein paar Spiele für uns machen wird bevor sich herausstellt, dass er nicht spielberechtigt ist. Es droht uns also ein Zwangsabstieg

Wir werden aber bestimmt mit Anstand zwangsabsteigen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Harper666 am Sonntag, 18.Nov.2018, 16:10:45
Durch et fegefüer.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Sonntag, 18.Nov.2018, 21:20:17
Durch et fegefüer.

Auch das wird man sicherlich auf einen rot-schwarzen Schal schreiben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Sonntag, 25.Nov.2018, 10:40:10
http://m.spiegel.de/wirtschaft/chinesische-straflager-das-dunkle-system-a-1223478.html

vielleicht hilft diese dokumentation dabei, die tausendjährige geschichte besser zu verstehen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: der 8. Tag am Mittwoch, 28.Nov.2018, 18:08:15
Nach Alex Wehrle im letzten Jahr ist mit Britta Heidemann auch in diesem Jahr jemand vom FC am Start:http://www.football-business-china.com/en/conference.html (http://www.football-business-china.com/en/conference.html)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: THC-Ben am Mittwoch, 28.Nov.2018, 21:21:25
Nach Alex Wehrle im letzten Jahr ist mit Britta Heidemann auch in diesem Jahr jemand vom FC am Start:http://www.football-business-china.com/en/conference.html (http://www.football-business-china.com/en/conference.html)
Die hat sich wenigstens schon 2000 Jahre mit China auseinander gesetzt.
Wenn ich das nächste Mal in China bin in meinem Büro geh ich mal zum FC Bayern runter und frag mal ob Dortmund Meister geworden ist
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Mittwoch, 28.Nov.2018, 21:44:15
Die hat sich wenigstens schon 2000 Jahre mit China auseinander gesetzt.
Wenn ich das nächste Mal in China bin in meinem Büro geh ich mal zum FC Bayern runter und frag mal ob Dortmund Meister geworden ist


zwei tage im jahr da, aber dein büro. ist klar.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Mittwoch, 28.Nov.2018, 21:46:01

zwei tage im jahr da, aber dein büro. ist klar.
Er hat eine sehr einnehmende Persönlichkeit.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: THC-Ben am Mittwoch, 28.Nov.2018, 21:47:34

zwei tage im jahr da, aber dein büro. ist klar.
Ne insgesamt 15 Tage im Jahr.
Haben aber ein Büro im gleichen Gebäude und da hab auch ich einen Schreibtisch.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Dellbrück am Mittwoch, 28.Nov.2018, 21:48:30
Zitat
t.b.a.

Director Internationalisation
FCCP - German Bundesliga
Hat die DFL im Moment eine Stellenausschreibung laufen oder wer ist da gemeint?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Schokobroetchen am Mittwoch, 28.Nov.2018, 22:12:36
Sollte sich jemand von hier bewerben, halte uns bitte auf dem laufenden.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Double 1978 am Mittwoch, 28.Nov.2018, 22:27:42
Nach Alex Wehrle im letzten Jahr ist mit Britta Heidemann auch in diesem Jahr jemand vom FC am Start:http://www.football-business-china.com/en/conference.html (http://www.football-business-china.com/en/conference.html)
wieso steht bei ihr "berühmter moderator"?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: THC-Ben am Mittwoch, 28.Nov.2018, 22:28:36
Sollte sich jemand von hier bewerben, halte uns bitte auf dem laufenden.
Das würde zumindest im German Center sehr schnell die Runde machen.
Die Freundin unseres Geschäftsführers da unten ist für die Vermietung zuständig
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MG56 am Donnerstag, 29.Nov.2018, 00:39:03

Das würde zumindest im German Center sehr schnell die Runde machen.
Die Freundin unseres Geschäftsführers da unten ist für die Vermietung zuständig

Die Welt ist klein.  :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Mittwoch, 05.Dez.2018, 18:46:17
https://twitter.com/koelner_zoo/status/1070357904216244224
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mister P. am Mittwoch, 05.Dez.2018, 18:50:48
 :D :-/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Donnerstag, 13.Dez.2018, 17:56:29

Chinesische Investoren sind schon was feines...

https://twitter.com/TspSport/status/1073256178178842624?s=19
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 10.Jan.2019, 13:44:53
https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/kommentar-zum-modeste-wahnsinn-die-lehre--fc--finger-weg-vom-china-markt--31855170

Zitat

In diesem Umfeld Geschäfte machen, Kooperationen oder gar Investoren suchen? Auch hier in Europa ist genug Geld im Spiel, damit jeder am Tisch – wenn gewünscht – dreimal am Tag warme Blattgold-Steaks essen kann. Die schmutzige China-Kohle braucht man nicht. 

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Ghostbuck am Donnerstag, 10.Jan.2019, 13:52:02
Ganz schön aufmüpfig der gefrorene Fuchs.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 10.Jan.2019, 13:57:17
Ganz schön aufmüpfig der gefrorene Fuchs.

wenigstens einer.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Ghostbuck am Donnerstag, 10.Jan.2019, 14:01:31
wenigstens einer.
Endlich mal, hat er ja auch lange für gebraucht.
Interviews mit Spinner und Konsorten sind jetzt in naher Zukunft von ihm nicht mehr zu erwarten.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 10.Jan.2019, 14:09:32
Endlich mal, hat er ja auch lange für gebraucht.
Interviews mit Spinner und Konsorten sind jetzt in naher Zukunft von ihm nicht mehr zu erwarten.

na der hat schon öfter so was geschrieben. ist selbstverständlich auch nur ein boulevard-journalist der irgendwie auch am zipfel vom fc hängt und der das tun muss was seine chefetage will, aber im gegensatz zu den löer, merten und lußems dieser welt erinnert er sich wenigstens gelegentlich daran wofür er den job mal lernte.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Venus von Milos am Donnerstag, 10.Jan.2019, 14:13:24
na der hat schon öfter so was geschrieben. ist selbstverständlich auch nur ein boulevard-journalist der irgendwie auch am zipfel vom fc hängt und der das tun muss was seine chefetage will, aber im gegensatz zu den löer, merten und lußems dieser welt erinnert er sich wenigstens gelegentlich daran wofür er den job mal lernte.

Der hat das gelernt?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Yassir_Zaccaria am Donnerstag, 10.Jan.2019, 14:13:32
Nice. Voll in die Fresse!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 10.Jan.2019, 14:21:43
Der hat das gelernt?

ja. beim trierischen volksfreund  :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: rusk am Donnerstag, 10.Jan.2019, 14:41:45
https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/kommentar-zum-modeste-wahnsinn-die-lehre--fc--finger-weg-vom-china-markt--31855170 (https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/kommentar-zum-modeste-wahnsinn-die-lehre--fc--finger-weg-vom-china-markt--31855170)
Leicht OT: Auf dem Bild läuft Spaltpilz Cordoba wieder mal alleine durch den Wald, während sich die beiden Francosen da vorne wieder nur mit sich beschäftigen. Geht sicher wieder um Blattgoldsteaks  :mad:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 10.Jan.2019, 18:17:14
Zitat

Ein Großteil der Clubs würde da wie Werder gut mitwirken. Filbry nannte dabei den FC Bayern und Borussia Dortmund an erster Stelle, aber auch Eintracht Frankfurt, Hertha BSC, den FC Schalke 04, den 1. FC Köln, den VfB Stuttgart und 1899 Hoffenheim.

Das Problem in Südafrika: Von außen betrachtet spielt Werder dort quasi keine Rolle. Warum unterstützt die DFL überhaupt so eine Reise, wenn es vor Ort derart strikte Beschränkungen wie das Zuschauer-Verbot gibt? Filbry befindet sich da als Präsidiumsmitglied der DFL in einer nicht ganz einfachen Rolle, will das vielleicht auch deshalb nicht öffentlich kritisieren, bezeichnet es nur als unglücklich. Es wäre aber durch andere Maßnahmen absolut kompensiert worden. Es geht um Content, Filbrys Lieblingswort im Mediengespräch.


https://www.kreiszeitung.de/werder-bremen/werder-bremen-zufriedenheits-demo-klaus-filbry-verteidigt-suedafrika-trainingslager-11113317.html (https://www.kreiszeitung.de/werder-bremen/werder-bremen-zufriedenheits-demo-klaus-filbry-verteidigt-suedafrika-trainingslager-11113317.html)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Samstag, 12.Jan.2019, 16:06:32
artikel über chinesische clubs und ihre machenschaften, auch unser guter kooperationspartner hat seine problemchen. vielleicht kann werner spinner da mal mit seinem kulturverständnis entwarnen.
https://www.scmp.com/sport/china/article/2181799/alexandre-pato-leaving-stadium-signs-dragged-down-club-name-changed
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: THC-Ben am Sonntag, 13.Jan.2019, 04:24:23
artikel über chinesische clubs und ihre machenschaften, auch unser guter kooperationspartner hat seine problemchen. vielleicht kann werner spinner da mal mit seinem kulturverständnis entwarnen.
https://www.scmp.com/sport/china/article/2181799/alexandre-pato-leaving-stadium-signs-dragged-down-club-name-changed
FakeNews!
Um so einen Artikel zu verfassen sollte man sich erst einmal mit der über 7000 Jahre alten Kultur von China auseinandersetzen
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Donnerstag, 17.Jan.2019, 23:43:08
https://www.tagesschau.de/ausland/muslime-china-101.html (https://www.tagesschau.de/ausland/muslime-china-101.html)

04.08.2017, FC-Präsident Werner Spinner: "China, wie Asien insgesamt, hat eine andere Kultur. Das muss man erst einmal verstehen. Dann kann man Diskussionen zum politischen Umgang mit Menschenrechten usw. anfangen. Vorher sollte man nicht anderen nachplappern, die sich gegebenenfalls noch nie mit China, seiner Historie und seiner Kultur, die 7.000 Jahre alt ist, auseinandergesetzt haben."
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MichaFC1948 am Freitag, 18.Jan.2019, 07:47:25
https://www.tagesschau.de/ausland/muslime-china-101.html (https://www.tagesschau.de/ausland/muslime-china-101.html)

04.08.2017, FC-Präsident Werner Spinner: "China, wie Asien insgesamt, hat eine andere Kultur. Das muss man erst einmal verstehen. Dann kann man Diskussionen zum politischen Umgang mit Menschenrechten usw. anfangen. Vorher sollte man nicht anderen nachplappern, die sich gegebenenfalls noch nie mit China, seiner Historie und seiner Kultur, die 7.000 Jahre alt ist, auseinandergesetzt haben."

Eine Schande, dass derjenige, von dem dieses Zitat stammt, Präsident unseres Vereins ist.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Schokobroetchen am Freitag, 18.Jan.2019, 08:11:21
Werner geh mit gutem Beispiel voran, 2019 wird dein Jahr. Für dich, deine Familie und auch deine Gesundheit. Denk an dich und gehe in deinen wohlverdienten Ruhestand, wer so viel geleistet hat, ob positiv oder negativ sei mal Interpretationssache, hat es sich einfach verdient. Geh bitte.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 22.Jan.2019, 13:59:19
herzlich willkommen frau schanghai.
https://www.sponsors.de/news/personalien/hentschel-wechselt-ins-infront-team-beim-1-fc-koeln?active=1
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Dienstag, 22.Jan.2019, 14:13:28
Betreuung und Beratung der Sponsoringpartner ist erst einmal nicht schlimm. Aber dass sie vorher anderthalb Jahre in China arbeitete, wirkt bescheiden.


Edit: Wollte der FC nicht irgendeine Kooperation mit einem Shanghaier Fußballverein?  :oezil:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Dienstag, 22.Jan.2019, 14:19:59


Edit: Wollte der FC nicht irgendeine Kooperation mit einem Shanghaier Fußballverein?  :oezil:

https://fc.de/fc-info/news/detailseite/details/fc-fussballschule-in-china/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Montag, 28.Jan.2019, 07:27:23
https://www.tagesschau.de/ausland/china-prozess-quanzhang-103.html
Zitat
Der bekannte chinesische Menschenrechtsanwalt Wang Quanzhang ist in seiner Heimat zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der nordchinesischen Stadt Tianjin sprach Wang der "Unterwanderung der Staatsgewalt" schuldig. Zusätzlich zur Haftstrafe wurden ihm für fünf Jahre die politischen Rechte entzogen.
Wang arbeitete für die mittlerweile geschlossene Anwaltskanzlei Fengrui, die unter anderem den berühmten Künstler Ai Weiwei, Opfer von Landenteignungen und Anhänger von Falun Gong vertreten hatte. Kanzleigründer Zhou Shifeng wurde ebenfalls wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" zu sieben Jahren Haft verurteilt.
[...]
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte Wangs Verurteilung als "großes Unrecht". Das Urteil sei Teil des fortwährenden Vorgehens der chinesischen Regierung gegen Menschenrechtsanwälte. Amnesty-China-Expertin Doriane Lau schrieb auf Twitter, bei der Haftstrafe würden die mehr als drei Jahre berücksichtigt, die Wang bereits in Haft verbracht habe. Er dürfte demnach in etwas mehr als einem Jahr freikommen.


04.08.2017, FC-Präsident Werner Spinner: "China, wie Asien insgesamt, hat eine andere Kultur. Das muss man erst einmal verstehen. Dann kann man Diskussionen zum politischen Umgang mit Menschenrechten usw. anfangen. Vorher sollte man nicht anderen nachplappern, die sich gegebenenfalls noch nie mit China, seiner Historie und seiner Kultur, die 7.000 Jahre alt ist, auseinandergesetzt haben."
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Superwetti am Montag, 28.Jan.2019, 08:38:30
https://www.tagesschau.de/ausland/china-prozess-quanzhang-103.html

04.08.2017, FC-Präsident Werner Spinner: "China, wie Asien insgesamt, hat eine andere Kultur. Das muss man erst einmal verstehen. Dann kann man Diskussionen zum politischen Umgang mit Menschenrechten usw. anfangen. Vorher sollte man nicht anderen nachplappern, die sich gegebenenfalls noch nie mit China, seiner Historie und seiner Kultur, die 7.000 Jahre alt ist, auseinandergesetzt haben."

Hast du Chinas Kultur denn verstanden oder warum reitest du jetzt wieder auf den Menschenrechten rum?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Mittwoch, 13.Feb.2019, 20:25:08
https://www.tagesschau.de/ausland/china-schikanen-korrespondenten-101.html
Zitat
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping sagt, er wolle sein Land öffnen. Oft ist das Gegenteil der Fall. Journalistisches Arbeiten wird immer schwieriger, auch für ausländische Reporter.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: tollibob am Donnerstag, 14.Feb.2019, 01:08:39
https://www.tagesschau.de/ausland/china-schikanen-korrespondenten-101.html (https://www.tagesschau.de/ausland/china-schikanen-korrespondenten-101.html)
Isch war kürzlich erst auf allen 3 schinesischen Kontinenten und kann sagen: Da is allet pari, isch kann keine Menschenreschtsverletzungen erkennen. Außerdem haben die uns kostenfrei den Antoni Modest überlassen, sobald der bei uns Lischt jesehen hat.
Schluss mit den Transparenten jejen dat Schina.


LG
Dein Onkel Werner aus dem Schemiewerk
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Mittwoch, 20.Feb.2019, 20:32:40
https://www.tagesschau.de/ausland/tibet-105.html
Zitat
Kurz vor dem 60. Jahrestag der Flucht des Dalai Lama aus Tibet hat China ausländischen Touristen Reisen in die Region untersagt. Laut mehrerer chinesischer Reiseagenturen sollen Ausländer bis zum 1. April nicht mehr einreisen dürfen. Die notwendige Genehmigung werde erst zu diesem Datum wieder erteilt. Wann genau das Reiseverbot in Kraft trat, ist unklar. Einige Beobachtungsstellen melden jedoch, es gelte seit Februar.  Wegen des Jahrestags sind die Behörden dieses Jahr besonders aufmerksam, das Reiseverbot wurde um die gleiche Zeit aber auch in den Vorjahren ausgesprochen. Vor wichtigen politischen Treffen oder Jahrestagen hatte China in der Vergangenheit ausländischen Urlaubern immer wieder den Zugang nach Tibet verwehrt. Einige Reisebüros begründeten die Schließung der Grenzen für Ausländer dementsprechend mit einer "Regierungsanweisung". Andere gaben das tibetische Neujahrsfest als Grund an, das bereits am 5. Februar gefeiert wurde.
Tibet liegt auf einem zwischen 3600 und 5200 Meter hohen Plateau und wird deshalb auch "Dach der Welt" genannt. Vom 15. Jahrhundert an entwickelte sich das buddhistische Königreich zu einem Mönchsstaat mit dem Dalai Lama als Oberhaupt und Lhasa als Hauptstadt. 1950 marschierte China mit seiner Volksbefreiungsarmee in Tibet ein und erklärte es 1965 als zur Volksrepublik gehörige Autonome Region Tibet. Weil die Tibeter die Entführung ihres Anführers befürchteten, kam es am 10. März 1959 zu einem großen Aufstand, in dessen Verlauf der heute 83 Jahre alte Dalai Lama mit seinen Gefolgsleuten ins indische Exil flüchtete. Im März 2008 gab es in Lhasa schwere Ausschreitungen, nachdem Mönche der Flucht gedacht hatten. Weit über 100 Tibeter haben sich in den vergangenen Jahren selbst angezündet, um gegen die chinesische Politik in den tibetisch bewohnten Gebieten zu protestieren. Informationen über das aktuelle Geschehen im Autonomen Gebiet Tibet sind nur schwer erhältlich. Die von China kontrollierte Region ist für ausländische Journalisten und Diplomaten beinahe unzugänglich.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 07.Mär.2019, 10:14:41
toll dieses china. muss man unbedingt mitmachen um nicht den anschluss zu verpassen.
https://www.derwesten.de/sport/fussball/s04/fc-schalke-04-im-30-millionen-euro-streit-mit-china-club-darum-gehts-in-dem-verfahren-id216608843.html
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Alci am Donnerstag, 07.Mär.2019, 10:20:55
Die Chinesen wollen von Schlaker Trainern lernen? Na denn.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: THC-Ben am Donnerstag, 07.Mär.2019, 10:27:08
toll dieses china. muss man unbedingt mitmachen um nicht den anschluss zu verpassen.
https://www.derwesten.de/sport/fussball/s04/fc-schalke-04-im-30-millionen-euro-streit-mit-china-club-darum-gehts-in-dem-verfahren-id216608843.html
Was hat das hier zu suchen?
Das gehört in den zahnlosen Fred, was können wir dafür, dass die die mehr als 7000 jährige Geschichte des Landes nicht kennen, Onkel Werner wäre das nie passiert!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Donnerstag, 07.Mär.2019, 10:30:09
ich wollte es zuerst in den chinathread packen aber da interessiert es keinen. dann dachte ich in den wehrlethread aber der tut ja nur was sein Job ist. nach reiflicher überlegung hielt ich die chance auf zwei antworten hier für am passendsten.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: THC-Ben am Donnerstag, 07.Mär.2019, 11:06:07
ich wollte es zuerst in den chinathread packen aber da interessiert es keinen. dann dachte ich in den wehrlethread aber der tut ja nur was sein Job ist. nach reiflicher überlegung hielt ich die chance auf zwei antworten hier für am passendsten.
Ok
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Wormfood am Donnerstag, 07.Mär.2019, 13:07:28
Was hat das hier zu suchen?

FC und China passt doch. Auch wenn es nur um den FC Schalke 04 geht.  ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Donnerstag, 23.Mai.2019, 18:32:57
https://www.tagesschau.de/ausland/china-hongkong-101.html
Zitat
Der Fall von zwei Hongkonger Polit-Aktivisten, die in Deutschland Asyl bekommen haben, sorgt für Ärger bei der chinesischen Staats- und Parteiführung. Lu Kang, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, kritisierte die Bundesregierung in einer Pressekonferenz scharf. Deutschland müsse aufhören, sich in irgendeiner Form in Chinas Angelegenheiten einzumischen.
Hintergrund ist der Fall von zwei Männern aus Hongkong. Die beiden Mitte-Zwanzigjährigen waren vor einigen Jahren in einer Gruppe aktiv, die sich für die Unabhängigkeit Hongkongs einsetzt. Dafür wurden sie angeklagt, setzten sich aber über Taiwan nach Deutschland ab. Dort haben sie nach eigenen Angaben Asyl bekommen. Internationale Medien hatten zuerst über den Fall berichtet. Die beiden bezeichnen sich selbst als die ersten politischen Flüchtlinge aus Hongkong in Europa. Die Bundesregierung ging heute nicht direkt auf den Fall der Hongkonger Flüchtlinge ein. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte aber, die Bundesregierung habe die "zunehmende Sorge", dass der Spielraum für die Opposition und die Meinungs- und Pressefreiheit in Hongkong abnähmen. Auch in Hongkong selbst sorgt der Fall für Aufsehen. Pro-demokratische Politiker erklärten, das Ganze zeige, dass andere Staaten zunehmend die Rechtsstaatlichkeit Hongkongs in Frage stellten. Eine Abgeordnete, die der Regierung in Peking nahesteht, warf den beiden geflüchteten Aktivisten vor, die Deutschen in die Irre geführt zu haben.
Seit Jahren nimmt der politisch-gesellschaftliche Einfluss Festlandchinas auf das eigentlich autonome Hongkong zu. Das seit dem Ende der britischen Kolonialzeit geltende Prinzip "Ein Land, zwei Systeme" wird nach Ansicht von Kritikern zunehmend ausgehöhlt. Tatsächlich nehmen Rechtsstaatlichkeit, Meinungs- und Pressefreiheit seit Jahren ab. Seit einigen Wochen sorgt ein geplantes neues Auslieferungsgesetz für Aufsehen. Tritt es in Kraft, drohe politischen Aktivisten aus Hongkong die Abschiebung nach Festlandchina und eine Bestrafung dort, befürchten viele.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: facepalm am Sonntag, 16.Jun.2019, 05:38:06
Zitat


Und schließlich gibt es seit 2016 die Kooperation mit dem chinesischen Klub Liaoning FC – zumindest noch. Denn die ist längst eingeschlafen und existiert nach dem Abstieg des chinesischen Klubs in die Zweite Liga nur noch auf dem Papier. Dafür war Alexander Wehrle bekanntlich im letzten Sommer erneut in China, zusammen mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Es ist zu erwarten, dass die Geissböcke ihr Engagement in China anders aufstellen werden. In welchem Umfang, bleibt abzuwarten.


https://geissblog.koeln/2019/06/rb-paderborn-bayern-psg-wie-kaempft-der-fc-um-talente/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: THC-Ben am Sonntag, 16.Jun.2019, 07:24:30
https://geissblog.koeln/2019/06/rb-paderborn-bayern-psg-wie-kaempft-der-fc-um-talente/
Vielleicht lassen sie den Quatsch auch einfach mal sein.
Wenn Wehrle unbedingt nach China will soll er da Urlaub machen.
Die Lustreisen auf Effzeh Kosten kann er sich sparen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Sonntag, 16.Jun.2019, 08:49:41
Es bleibt zu hoffen, dass dieser Quatsch unter einem neuen Präsidium zu Ende ist. Vielleicht wird man sich ja drüber bewusst, dass Kooperationen mit Vereinen aus totalitären Staaten nicht zu den Werten passt, für die man stehen möchte.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: der 8. Tag am Sonntag, 25.Aug.2019, 23:35:12
Es bleibt zu hoffen, dass dieser Quatsch unter einem neuen Präsidium zu Ende ist. Vielleicht wird man sich ja drüber bewusst, dass Kooperationen mit Vereinen aus totalitären Staaten nicht zu den Werten passt, für die man stehen möchte.

So ist auch das Engagement verschiedener anderer Vereine und des DFB kritisch zu betrachten.

Mal ganz davon abgesehen, dass solche Kooperationen - nichtmals unmittelbar - keine monetären Werte schaffen.
https://www.capital.de/wirtschaft-politik/dfb-ueberprueft-china-engagement (https://www.capital.de/wirtschaft-politik/dfb-ueberprueft-china-engagement)
Finanziell lohnen würden sich die Engagements nur im Falle hochdotierter, chinesischer Sponsorenverträge.

Ein entsprechender Sponsoringpartner, sei es Staatskonzern oder eine vom Staat protektionierte Firma samt deren Entscheider würden es allerdings wohl eher nicht goutieren, wenn sich eine Clubführung für Menchenrechte, Meinungsfreiheit oder Demokratie einsetzen würde.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Dienstag, 03.Sep.2019, 08:04:16
Link zum Interview ist im Müller-Römer Thread
Zitat
Zudem konnte ich verhindern, dass die umstrittenen geschäftlichen Beziehungen nach China vor der Vorstandswahl weiter ausgebaut werden.
Man kann sich ja schon vorstellen wer da die treibende Kraft ist...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MichaFC1948 am Dienstag, 03.Sep.2019, 08:06:14
Link zum Interview ist im Müller-Römer ThreadMan kann sich ja schon vorstellen wer da die treibende Kraft ist...

Fängt mit "W" an und hört mit "ehrle" auf.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Humorkritik am Dienstag, 03.Sep.2019, 08:26:06
Fängt mit "W" an und hört mit "ehrle" auf.
Wolfgang Overathehrle? :clown:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: der 8. Tag am Donnerstag, 10.Okt.2019, 08:12:32
Jeder Club und jedes Unternehmen der Sportunterhaltungsindustrie sollte mit Blick auf den chinesischen Markt mittlerweile erkannt haben, welche Konsequenzen von Beginn an einzukalkulieren sind.

Neben dem vermeintlichen Potential, einen ohnehin schon besetzten Markt zu erschließen, gilt es den totalen Verlust jeglicher Werte in Kauf zu nehmen - in moralisch, ethischer Hinsicht genauso wie nach einem potenziell anfänglichen Erfolg, auch in monetärer Hinsicht.

Von dem Gesichtsverlust und Bruch des Rückgrats gegenüber „Stammkunden“ und dem eigentlichen Kernmarkt mal ganz abgesehen. Alles andere zeugt von wenig strategischer Weitsicht und bliebe - auch aus Unternehmersicht - viel zu kurzsichtig gedacht.


>NBA-Konflikt mit China: Verdribbelt - SPIEGEL ONLINE / Die US-Basketballliga steckt in der Sinnkrise: Ein Tweet hat der NBA den Zorn Chinas beschert, seines größten Auslandsmarkts. Es geht um Milliarden - aber auch um die Werte des Sports.

https://www.spiegel.de/sport/basketball/nba-houston-rockets-wegen-hongkong-tweet-in-der-zwickmuehle-a-1290620.html (https://effzeh-forum.koeln/NBA-Konflikt mit China: Verdribbelt - SPIEGEL ONLINE  Die US-Basketballliga steckt in der Sinnkrise: Ein Tweet hat der NBA den Zorn Chinas beschert, seines größten Auslandsmarkts. Es geht um Milliarden - aber auch um die Werte des Sports.  https://www.spiegel.de/sport/basketball/nba-houston-rockets-wegen-hongkong-tweet-in-der-zwickmuehle-a-1290620.html)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cuby am Freitag, 11.Okt.2019, 11:29:06
Man muss sich auch nicht päpstlicher machen als man ist. Diese aufgesetzte Empörung, wie der FC so ein System unterstützen kann ist doch scheinheilig in Zeiten, wo jeder „Made in China“ kauft und damit Firmen und dieses Land unterstützt. 95% der Leute hier unterstützen mit ihren Made in China Sachen die Menschenrechtsverletzung vor Ort - wie kann man nur so eine Doppelmoral an den Tag legen und jetzt hier große Reden von Werteverlust etc. schwingen und den FC anprangern? Ich habe selber kein Verständnis für die China Aktion - aber noch weniger für diese Doppelmoral, die hier an den Tag gelegt wird.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: der 8. Tag am Freitag, 11.Okt.2019, 18:56:23
Man muss sich auch nicht päpstlicher machen als man ist. Diese aufgesetzte Empörung, wie der FC so ein System unterstützen kann ist doch scheinheilig in Zeiten, wo jeder „Made in China“ kauft und damit Firmen und dieses Land unterstützt. 95% der Leute hier unterstützen mit ihren Made in China Sachen die Menschenrechtsverletzung vor Ort - wie kann man nur so eine Doppelmoral an den Tag legen und jetzt hier große Reden von Werteverlust etc. schwingen und den FC anprangern? Ich habe selber kein Verständnis für die China Aktion - aber noch weniger für diese Doppelmoral, die hier an den Tag gelegt wird.

Dem muss ich widersprechen. Zum einen kennst Du weder mich noch mein Konsumverhalten. Davon ab: Die Signalwirkung von Sportverbänden, Clubs etc. sollte anders bewertet werden als dass, was der "kleine Mann" vielleicht zu leisten im Stande ist. In meinem Fall ist dies auch keine "aufgesetzte" Empörung aus eine Tageslaune heraus, die kurzfristig auf eine Medienberichterstattung rund um die NBA anspringt. Vielmehr ist die Sensibilität für das Thema an sich zugegeben erst das Ergebnis eines längeren Reifeprozesses. U.a. auch durch die konsequente Haltung unseres Mitgliederrates unterstützt.

Vor drei Jahren noch, war ich selber in China und geschäftlich / wissenschaftlich motiviert unterwegs.
Derartige Artikel bzw. Geschehnisse bestätigen mich in meiner erlangten Sichtweise. Deinem Post zufolge hätte man sich in der Konsequenz dem Diktat der Wirtschaft bzw. einer Staatsmacht zu ergeben.

Und da darf man durchaus geteilter Meinung sein. Hier mag es weniger um eine Doppelmoral als vielmehr um ein konsequentes Handeln vor allem größerer und meinungsgewichtiger Institutionen gehen. Unser FC ist oder könnte zumindest mit der Wirkkraft deutlicher Worte beträchtliche Zeichen und eine solche Institution darstellen. Genauso kann man sich natürlich Charta, Wertesystem etc. in die Haare schmieren, nur sollte dies eine bewusste und wohlbegründete Entscheidung sein.

Eine Charta ins Leben zu rufen, diese aber gar nicht oder nur wenig halbherzig mit Leben zu füllen, erachte ich als viel größere Doppelmoral.

In dem aktuellen Fall der NBA und eines (1) Tweets !!! geht es so weit, dass es sich ein Land verbietet, politisch relevante Geschehnisse überhaupt zu kommentieren. Dies ist nicht nur ein Anflug von Doppelmoral sondern vielmehr als Angriff auf die Meinungsfreiheit zu werten. Vielleicht setzt nachstehender Artikel nochmals die Dimensionen des Ganzen in ein anderes und erweitertes Licht:https://www.sueddeutsche.de/sport/china-nba-tweet-houston-1.4632339 (https://www.sueddeutsche.de/sport/china-nba-tweet-houston-1.4632339)

Wie hätte die NBA und die Houston Rockets reagieren sollen? Wie sollte der FC in Deinen Augen anders agieren, als eine weitere Verbindung gar nicht erst einzugehen?
(zumal das erste Vorhaben mit Liaoning durchaus als krachend gescheitert bezeichnet werden darf/muss)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Samstag, 12.Okt.2019, 01:28:13
was ich an diesem forum immer wieder bewundere - dass selbst der größte unsinn gute chancen hat, eine fundierte antwort zu bekommen, von der wenigstens andere etwas haben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cuby am Samstag, 12.Okt.2019, 11:59:30
Dem muss ich widersprechen. Zum einen kennst Du weder mich noch mein Konsumverhalten. Davon ab: Die Signalwirkung von Sportverbänden, Clubs etc. sollte anders bewertet werden als dass, was der "kleine Mann" vielleicht zu leisten im Stande ist. In meinem Fall ist dies auch keine "aufgesetzte" Empörung aus eine Tageslaune heraus, die kurzfristig auf eine Medienberichterstattung rund um die NBA anspringt. Vielmehr ist die Sensibilität für das Thema an sich zugegeben erst das Ergebnis eines längeren Reifeprozesses. U.a. auch durch die konsequente Haltung unseres Mitgliederrates unterstützt.

Vor drei Jahren noch, war ich selber in China und geschäftlich / wissenschaftlich motiviert unterwegs.
Derartige Artikel bzw. Geschehnisse bestätigen mich in meiner erlangten Sichtweise. Deinem Post zufolge hätte man sich in der Konsequenz dem Diktat der Wirtschaft bzw. einer Staatsmacht zu ergeben.

Und da darf man durchaus geteilter Meinung sein. Hier mag es weniger um eine Doppelmoral als vielmehr um ein konsequentes Handeln vor allem größerer und meinungsgewichtiger Institutionen gehen. Unser FC ist oder könnte zumindest mit der Wirkkraft deutlicher Worte beträchtliche Zeichen und eine solche Institution darstellen. Genauso kann man sich natürlich Charta, Wertesystem etc. in die Haare schmieren, nur sollte dies eine bewusste und wohlbegründete Entscheidung sein.

Eine Charta ins Leben zu rufen, diese aber gar nicht oder nur wenig halbherzig mit Leben zu füllen, erachte ich als viel größere Doppelmoral.

In dem aktuellen Fall der NBA und eines (1) Tweets !!! geht es so weit, dass es sich ein Land verbietet, politisch relevante Geschehnisse überhaupt zu kommentieren. Dies ist nicht nur ein Anflug von Doppelmoral sondern vielmehr als Angriff auf die Meinungsfreiheit zu werten. Vielleicht setzt nachstehender Artikel nochmals die Dimensionen des Ganzen in ein anderes und erweitertes Licht:https://www.sueddeutsche.de/sport/china-nba-tweet-houston-1.4632339 (https://www.sueddeutsche.de/sport/china-nba-tweet-houston-1.4632339)

Wie hätte die NBA und die Houston Rockets reagieren sollen? Wie sollte der FC in Deinen Augen anders agieren, als eine weitere Verbindung gar nicht erst einzugehen?
(zumal das erste Vorhaben mit Liaoning durchaus als krachend gescheitert bezeichnet werden darf/muss)

Selbstverständlich hat der FC eine weitaus größere Strahlkraft und die ganzen Geschehnisse der letzten Tage unterstütze ich überhaupt nicht, China zeigt grade vielmehr, dass sie jeden erdenklichen Konzern oder Verein im Griff hat, ob es die NBA oder Apple ist - das ist wirklich besorgniserregend. Aber das ändert doch nichts daran, dass es eine gewisse Doppelmoral beinhaltet, wenn ich meinen Verein dazu aufrufe, sich entsprechend positionieren, während ich selber für 5€ die T-Shirts oder den Mixer aus China kaufe weil mir die 15€ für ein Made in Germany zu teuer sind. Doppelmoral hat doch nichts mit der eigenen Einfluss- oder Signalwirkung zu tun. Doppelmoral liegt vielmehr immer vor, wenn ich selber etwas tue wofür ich andere verurteile/was ich anderen vorwerfe. Das betrifft sicher nicht jeder hier im Forum, vielen fehlt sicherlich auch einfach die Alternative, aber es gibt sicher genug Leute, die Kleidung Made in China im Schrank haben, einfach weil sie günstiger ist.


Dasselbe gilt für die Friday-for-Future Demos. Klar, ein Großkonzern kann da mehr ausrichten und hat mehr Strahlkraft als die Schulkinder, aber ist es deshalb nicht trotzdem extrem widersprüchlich, wenn man zig Demonstranten nach der Demo bei Starbucks mit Einwegbechern sieht?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: I.Ronnie am Samstag, 12.Okt.2019, 12:33:45
Aber das ändert doch nichts daran, dass es eine gewisse Doppelmoral beinhaltet, wenn ich meinen Verein dazu aufrufe, sich entsprechend positionieren, während ich selber für 5€ die T-Shirts oder den Mixer aus China kaufe weil mir die 15€ für ein Made in Germany zu teuer sind.

[...]

Dasselbe gilt für die Friday-for-Future Demos. Klar, ein Großkonzern kann da mehr ausrichten und hat mehr Strahlkraft als die Schulkinder, aber ist es deshalb nicht trotzdem extrem widersprüchlich, wenn man zig Demonstranten nach der Demo bei Starbucks mit Einwegbechern sieht?


Nein, das Problem ist deine unterkomplexe und fehlgeleitete Verknüpfung loser Enden verschiedener Themen. Du arbeitest dich hier an einem Thema ab, zu dem dir offensichtlich das Rüstzeug fehlt. Bist du nicht alleine mit, keine Sorge. Vielleicht solltest du erst einmal für dich den Begriff "Doppelmoral" erarbeiten.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Samstag, 12.Okt.2019, 12:40:16
#ehregenommen
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cuby am Samstag, 12.Okt.2019, 13:37:42


Nein, das Problem ist deine unterkomplexe und fehlgeleitete Verknüpfung loser Enden verschiedener Themen. Du arbeitest dich hier an einem Thema ab, zu dem dir offensichtlich das Rüstzeug fehlt. Bist du nicht alleine mit, keine Sorge. Vielleicht solltest du erst einmal für dich den Begriff "Doppelmoral" erarbeiten.

Das mag sein, vielleicht redest du dir aber auch ein, die Dinge seien zu komplex um es so einfach dazustellen. Vielleicht willst du dir nicht den Vorwurf gefallen müssen, dass jeder, der Made in China kauft, ein System unterstützt, was offensichtlich auf menschenrechtswidrigen Grundlagen basiert. So einfach ist es nämlich, da brauchst du nicht von unterkomplex plappern.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fosco am Samstag, 12.Okt.2019, 16:34:41
Dasselbe gilt für die Friday-for-Future Demos. Klar, ein Großkonzern kann da mehr ausrichten und hat mehr Strahlkraft als die Schulkinder, aber ist es deshalb nicht trotzdem extrem widersprüchlich, wenn man zig Demonstranten nach der Demo bei Starbucks mit Einwegbechern sieht?
was thees sagt:

Neulich klingelt das Telefon und meine Tochter sagt: "Ich bin gerade in der U-Bahn, wir fahren jetzt zu Fridays for Future." Sonst kann sie nirgends alleine hin, aber zum Kanzleramt geht's. Und was haben Sie danach gemacht? Sie sind im Hauptbahnhof zu McDonald’s und zu Starbucks gegangen. Genau das fand ich so wunderschön: Wir sind zum ersten Mal frei und machen mit dem Krötengeld von unseren Alten etwas, was sonst nicht erlaubt ist. Seit wann wird denn von Kindern erwartet, dass sie schlau sind? Kinder sind dafür da, dass sie dumm sind und ihre Freiheit ausnutzen. So werden schlaue Menschen gemacht.



ich finde es so ätzend wenn man dann mit dem finger auf kinder zeigt und dann sagt: aber die waren bei mäcces. na und? das ist doch nicht das problem. so verhält es sich mit china letztlich auch. ich will nicht das wir uns mit china gemein machen, nur weil wir dann zwei fuffzich mehr in der tasche haben. ich will nicht das mein verein so handelt.
das mein eigenes konsumverhalten bigott genug ist, weiss ich selber auch, finde ich auch nicht gut und kann mich immer nur bemühen es besser zu machen. manche sind da drin besser, manche schlechter. aber ein problembewusstsein habe ich dann letztlich doch. und deswegen kann ich auch jenes und solches scheisse finden, obwohl ich selbst vielleicht auch nicht komplett konsequent bin.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cuby am Samstag, 12.Okt.2019, 19:36:25
was thees sagt:

Neulich klingelt das Telefon und meine Tochter sagt: "Ich bin gerade in der U-Bahn, wir fahren jetzt zu Fridays for Future." Sonst kann sie nirgends alleine hin, aber zum Kanzleramt geht's. Und was haben Sie danach gemacht? Sie sind im Hauptbahnhof zu McDonald’s und zu Starbucks gegangen. Genau das fand ich so wunderschön: Wir sind zum ersten Mal frei und machen mit dem Krötengeld von unseren Alten etwas, was sonst nicht erlaubt ist. Seit wann wird denn von Kindern erwartet, dass sie schlau sind? Kinder sind dafür da, dass sie dumm sind und ihre Freiheit ausnutzen. So werden schlaue Menschen gemacht.



ich finde es so ätzend wenn man dann mit dem finger auf kinder zeigt und dann sagt: aber die waren bei mäcces. na und? das ist doch nicht das problem. so verhält es sich mit china letztlich auch. ich will nicht das wir uns mit china gemein machen, nur weil wir dann zwei fuffzich mehr in der tasche haben. ich will nicht das mein verein so handelt.
das mein eigenes konsumverhalten bigott genug ist, weiss ich selber auch, finde ich auch nicht gut und kann mich immer nur bemühen es besser zu machen. manche sind da drin besser, manche schlechter. aber ein problembewusstsein habe ich dann letztlich doch. und deswegen kann ich auch jenes und solches scheisse finden, obwohl ich selbst vielleicht auch nicht komplett konsequent bin.

Das ist ja auch völlig in Ordnung und dein gutes Recht. Das spreche ich weder dir noch anderen hier ab. Aber das was du beschreibst ist nichts anders als Doppelmoral. Während du es beim FC richtig schlimm findest, ist es bei dir „mmh ja, finde ich zwar eigentlich nicht gut, aber naja“. Ich bin ja genauso, während mich mein Verhalten weniger stört, geht mir das des Vereins deutlich mehr gegen den Strich. Ich lasse mir aber auch den Vorwurf der Doppelmoral gefallen und versuche mich da nicht wie Ronnie mit irgendwelchen fadenscheinigen “so leicht kann man das nicht sagen, die Sache ist viel komplexer“ Ausreden zu retten.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Fosco am Sonntag, 13.Okt.2019, 00:52:30
Das ist ja auch völlig in Ordnung und dein gutes Recht. Das spreche ich weder dir noch anderen hier ab. Aber das was du beschreibst ist nichts anders als Doppelmoral. Während du es beim FC richtig schlimm findest, ist es bei dir „mmh ja, finde ich zwar eigentlich nicht gut, aber naja“. Ich bin ja genauso, während mich mein Verhalten weniger stört, geht mir das des Vereins deutlich mehr gegen den Strich. Ich lasse mir aber auch den Vorwurf der Doppelmoral gefallen und versuche mich da nicht wie Ronnie mit irgendwelchen fadenscheinigen “so leicht kann man das nicht sagen, die Sache ist viel komplexer“ Ausreden zu retten.
es ist ein unterschied ob ich in konsumgütern chinesische bauteile drin habe, oder ob ich als dealmaker in china unterwegs bin. wenn du das irgendwann mal einsiehst, wirst du auch den unterschied erkennen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: KHHeddergott am Sonntag, 13.Okt.2019, 10:10:56
“so leicht kann man das nicht sagen, die Sache ist viel komplexer“

Ronnie meinte wohl eher nicht, daß das Thema an sich zu komplex sei, sondern offensichtlich zu komplex für manche user. Mag man daran erkennen, daß diese user schon das nicht verstehen.

Vielleicht hilft Ihnen das weiter: es gibt Rassisten im Stadion, es gibt Rassisten unter den Mitgliedern, der FC verkauft Trikots und Kaffeetassen an Rassisten, es wäre dann cubyistische Doppelmoral, würde man sich dann über eine Kooperation des FC mit der AfD beschweren, zumal ja selbst die hier, die nicht offen rassistich sind, sich nicht von Rassismen hie und da im Alltag freisprechen können.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cuby am Sonntag, 13.Okt.2019, 11:36:54
Ronnie meinte wohl eher nicht, daß das Thema an sich zu komplex sei, sondern offensichtlich zu komplex für manche user. Mag man daran erkennen, daß diese user schon das nicht verstehen.

Vielleicht hilft Ihnen das weiter: es gibt Rassisten im Stadion, es gibt Rassisten unter den Mitgliedern, der FC verkauft Trikots und Kaffeetassen an Rassisten, es wäre dann cubyistische Doppelmoral, würde man sich dann über eine Kooperation des FC mit der AfD beschweren, zumal ja selbst die hier, die nicht offen rassistich sind, sich nicht von Rassismen hie und da im Alltag freisprechen können.

Nein, damit wird meine Aussage völlig verfälscht. Dein Beispiel auf meine Aussage übertragen wäre diese: Wenn ich selbst Leute kenne, die Made in China kaufen und das Regime damit unterstützen, dann darf ich mich beim FC nicht drüber beschweren. Meine Aussage war aber: Wenn ich das Regime selbst (!) durch Made in China unterstütze, dann darf ich mich beim Effzeh nicht darüber beschweren.

Korrekt übertragen würde das „Rassisten Beispiel“ cubyistisch also lauten: Wenn ich selbst Rassist bin brauche ich mich über eine Effzeh-AfD Kooperation nicht beschweren. Das habe ich auch ziemlich klar so ausgedrückt, keine Ahnung wieso es so verändert werden muss, damit es offensichtlich lächerlich ist.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cuby am Sonntag, 13.Okt.2019, 11:41:31
es ist ein unterschied ob ich in konsumgütern chinesische bauteile drin habe, oder ob ich als dealmaker in china unterwegs bin. wenn du das irgendwann mal einsiehst, wirst du auch den unterschied erkennen.

Jo, schrieb ich auch so. Trotzdem ist es eine Doppelmoral. Deine Argumentation ist die klassische „ob jetzt ein Platz im Flieger mehr oder weniger frei ist macht beim Klima keinen Unterschied aus“-Argumentation. Du rechtfertigst dein Konsumverhalten, indem du argumentierst, dass es ja letztlich kaum messbare Auswirkungen hat und verurteilst den FC, weil sein Verhalten größere Strahlkraft hat - das ist nichts anderes als Doppelmoral. Nur weil dein Handeln weniger Strahlkraft hat und es 10.000 von dir bräuchte um messbare Auswirkungen zu haben verstößt es doch nicht weniger gegen die Wertevorstellungen, auf deren Einhaltung du beim FC pochest.


Das ist die klassische Argumentation bei der Klimadiskussion um sein eigenes Konsumverhalten nicht ändern zu müssen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: KHHeddergott am Sonntag, 13.Okt.2019, 11:59:07
Nein, damit wird meine Aussage völlig verfälscht. Dein Beispiel auf meine Aussage übertragen wäre diese: Wenn ich selbst Leute kenne, die Made in China kaufen und das Regime damit unterstützen, dann darf ich mich beim FC nicht drüber beschweren. Meine Aussage war aber: Wenn ich das Regime selbst (!) durch Made in China unterstütze, dann darf ich mich beim Effzeh nicht darüber beschweren.

Dabei war mein post gar nicht so lang, daß man es nicht bis zum Ende hätte lesen können.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: p_m am Sonntag, 13.Okt.2019, 12:01:51
Ich glaube, inzwischen hat hier jeder verstanden, dass es dir gar nicht darum geht, über mögliche Investitionen des FC in China zu diskutieren, sondern nur diejenigen anpatzen willst, die mögliche Investitionen kritisieren. Dass du dann noch mit Fridays For Future um die Ecke kommst, ist argumentativ auch eine schwache Erwiderung. In letzter Konsequenz hieße das, dass nur Leute für eine bessere Klimaschutzpolitik demonstrieren "dürften", die sich autark vegan ernähren und Kleidung tragen, die in ihrem Umfeld zum sechsten Mal an nachfolgende Generationen weitergereicht wurde. Und selbst dann könnten Leute wie du noch bspw. die Anfahrt der Demonstrierenden bekritteln (Autos gehen gar nicht, Bahnen bestehen schließlich auch aus Metall etc.).

Unterm Strich bleibt China eine brutale Diktatur, in der ein Menschenleben nichts zählt und kritische Geister regelmäßig weggesperrt, umerzogen oder ermordet werden (wenn sie nicht direkt ins Ausland fliehen) sowie eine extrem aggressive Außenpolitik. Wenn dir angesichts dessen nichts anderes einfällt, als Vorwürfe der Doppelmoral gegenüber denjenigen heraufzubeschwören, die das benennen und vereinspolitische Konsequenzen fordern, sagt das letztlich mehr über dich aus als über den eigentlichen Diskussionsgegenstand.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: veedelbock am Sonntag, 13.Okt.2019, 12:15:00


Das habe ich auch ziemlich klar so ausgedrückt, keine Ahnung wieso es so verändert werden muss, damit es offensichtlich lächerlich ist.

Nachdem sich alle hier um Sachlichkeit bemühen, was offensichtlich Perlen vor... ist, nein man muss bei 90% Deiner Postings rein gar nichts verändern, sie sind meistens von ganz allein lächerlich.

Es ist ein Internetphänomen, dass sich ein jeder berufen fühlt über Sachverhalte öffentlich zu diskutieren, die häufig schon daran im Vorfeld scheitern, dass der Diskutant sowohl die Materie, als dann auch darauf folgend die Erwiderungen überhaupt nicht einordnen kann.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cuby am Sonntag, 13.Okt.2019, 15:57:28
Ich glaube, inzwischen hat hier jeder verstanden, dass es dir gar nicht darum geht, über mögliche Investitionen des FC in China zu diskutieren, sondern nur diejenigen anpatzen willst, die mögliche Investitionen kritisieren. Dass du dann noch mit Fridays For Future um die Ecke kommst, ist argumentativ auch eine schwache Erwiderung. In letzter Konsequenz hieße das, dass nur Leute für eine bessere Klimaschutzpolitik demonstrieren "dürften", die sich autark vegan ernähren und Kleidung tragen, die in ihrem Umfeld zum sechsten Mal an nachfolgende Generationen weitergereicht wurde. Und selbst dann könnten Leute wie du noch bspw. die Anfahrt der Demonstrierenden bekritteln (Autos gehen gar nicht, Bahnen bestehen schließlich auch aus Metall etc.).

Unterm Strich bleibt China eine brutale Diktatur, in der ein Menschenleben nichts zählt und kritische Geister regelmäßig weggesperrt, umerzogen oder ermordet werden (wenn sie nicht direkt ins Ausland fliehen) sowie eine extrem aggressive Außenpolitik. Wenn dir angesichts dessen nichts anderes einfällt, als Vorwürfe der Doppelmoral gegenüber denjenigen heraufzubeschwören, die das benennen und vereinspolitische Konsequenzen fordern, sagt das letztlich mehr über dich aus als über den eigentlichen Diskussionsgegenstand.

Überhaupt nicht, ich kritisiere die Investitionen in den genannten Postings ja selbst. Ich finde nur die Art der Kritik, was ich in meinem ersten Posting zu dem Thema auch klar bezeichnet habe, überzogen. Wenn hier davon gesprochen wird, dass der FC gegenüber seinen Mitgliedern und Kunden Werte verrät, sein Rückgrat bricht und sein Gesicht verliert, dann ist das schlicht eine Farce, wenn ein Großteil dieser Kunden diese Werte selber mit Füßen treten, wenn sie lieber 2€ beim T-shirt sparen und Made in China kaufen.

Nochmal: ich habe nichts dagegen, wenn man vom Verein fordert, jegliche Kooperation mit China zu unterlassen. Was ich lächerlich finde ist diese übertriebene Kritik, die sich aus genannten Gründen ein Großteil hier selber gefallen lassen müsste.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: render am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:00:09
Der FC zieht sich aus China zurück
https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/1--fc-koeln-stoppt-china-engagement---wollen-eine-brutale-diktatur-nicht-unterstuetzen--33629574
https://www.theguardian.com/football/2019/dec/18/fc-cologne-pull-out-of-running-football-academy-in-china

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:03:22
neia...

https://fc.de/fc-info/news/detailseite/details/klarstellung-in-sachen-china-engagement/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Bootney Farnsworth am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:04:15
Der FC zieht sich aus China zurück
https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/1--fc-koeln-stoppt-china-engagement---wollen-eine-brutale-diktatur-nicht-unterstuetzen--33629574
https://www.theguardian.com/football/2019/dec/18/fc-cologne-pull-out-of-running-football-academy-in-china

War man denn wirklich drin? Eher nicht ...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:06:41
Wow...damit haben sie die bisherige Äußerung im Express noch schlimmer gemacht. Ich kann mich da an eine völlig andere Äußerung im persönlichen Gespräch mit Werner Wolf erinnern.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kilino am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:10:46
"Wir hätten bei dem Projekt auch Personal einsetzen müssen" - Ihr bekommt doch auch 1,8 Millionen. Davon kann man glaube ich Personal bezahlen. Was ist das denn? Wen verschaukelt der bitte?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Rheineye am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:12:04
Wow...damit haben sie die bisherige Äußerung im Express noch schlimmer gemacht. Ich kann mich da an eine völlig andere Äußerung im persönlichen Gespräch mit Werner Wolf erinnern.
Bei Ralf aufm Stammtisch oder in einer andern aufgezeichneten Veranstaltung hat er sich auch anders geäußert
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FCMartin am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:13:35
Bei Ralf aufm Stammtisch oder in einer andern aufgezeichneten Veranstaltung hat er sich auch anders geäußert

Da kann ich mich auch noch dran erinnern!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Sagittarius am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:24:28
Wurde auf der MV dazu nicht auch klar Stellung bezogen? Von Sieger?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:28:04
Hat Mal jemand eine zitierfähige Quelle, zu den Äußerungen von Wolf.... Erinnere mich auch daran, aber würde ich gerne auch wörtlich wiedergeben/darauf eingehen... In meiner Mail.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:29:24
Wow...damit haben sie die bisherige Äußerung im Express noch schlimmer gemacht. Ich kann mich da an eine völlig andere Äußerung im persönlichen Gespräch mit Werner Wolf erinnern.

Ich habe gerade überlegt, ob ich mich damals so dermaßen verhört haben könnte.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:34:11
neia...

https://fc.de/fc-info/news/detailseite/details/klarstellung-in-sachen-china-engagement/

link tut et nicht. War das schon die Antwort aus CHN? ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: puKe am Mittwoch, 18.Dez.2019, 19:43:44
Man hört nichts vom Vorstand. Nix. Aber das muss man dringend auf der Homepage klarstellen. Ganz wichtig.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Mittwoch, 18.Dez.2019, 20:03:29
Ich habe gerade überlegt, ob ich mich damals so dermaßen verhört haben könnte.
Ich hatte ihn ja explizit zum Thema Internationalisierung und dementsprechend auch solchem Gedöns wie Trainingslager in Katar, chinesische Sponsoren usw. gefragt und er hat ausgeschlossen, dass es sowas mit denen geben wird. Als mögliches Ziel in der Internationalisierung wurde, wenn ich es richtig in Erinnerung habe nur die USA genannt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Mittwoch, 18.Dez.2019, 20:10:35
Ich hatte ihn ja explizit zum Thema Internationalisierung und dementsprechend auch solchem Gedöns wie Trainingslager in Katar, chinesische Sponsoren usw. gefragt und er hat ausgeschlossen, dass es sowas mit denen geben wird. Als mögliches Ziel in der Internationalisierung wurde, wenn ich es richtig in Erinnerung habe nur die USA genannt.
Ich erinnere mich dunkel, bzw. die Erinnerung an den Wortlaut kommt zurück und kann es daher so bestätigen. Mache mich nach dem effzeh Mal auf die Suche nach den "offenen" Äußerungen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Mittwoch, 18.Dez.2019, 20:53:30
Umfaller....

EXPRESS weiß: Die DFL hat sich beim FC massiv über die Aussagen Müller-Römers beschwert, man fürchtet um die Beziehungen nach China. Die Sätze des Mitgliederrats-Chef ziehen größere Kreise und wurden auch international beachtet – unter anderem im englischen „Guardian“ im Zuge der Debatte um Mesut Özils China-Kritik. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (44), der in der Internationalisierungskommission der DFL sitzt, dürfte ebenfalls eher verhalten auf Müller-Römers Statement reagiert haben.

https://mobil.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-ausschliesslich-private-meinung--china-plaene--fc-distanziert-sich-von-mueller-roemer-33634784
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Double 1978 am Mittwoch, 18.Dez.2019, 20:57:02
Umfaller....

EXPRESS weiß: Die DFL hat sich beim FC massiv über die Aussagen Müller-Römers beschwert, man fürchtet um die Beziehungen nach China. Die Sätze des Mitgliederrats-Chef ziehen größere Kreise und wurden auch international beachtet – unter anderem im englischen „Guardian“ im Zuge der Debatte um Mesut Özils China-Kritik. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (44), der in der Internationalisierungskommission der DFL sitzt, dürfte ebenfalls eher verhalten auf Müller-Römers Statement reagiert haben.

https://mobil.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-ausschliesslich-private-meinung--china-plaene--fc-distanziert-sich-von-mueller-roemer-33634784
irgendein dussel vom FC muß ja immer irgendwas bei der DFL zu quäken haben. oder wahlweise DFB. ist eh alles das gleiche
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Povlsen am Mittwoch, 18.Dez.2019, 21:05:10
Der FC ist nur noch zum Schämen. Schäbig.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Draper am Mittwoch, 18.Dez.2019, 21:11:43
Können die Chinesen nicht einfach ihren eigenen Fußball gucken? Krank, dass man hier kuscht wegen so einem Driss. Was will sich die DFL denn bei uns beschweren? Können uns ja als Strafe mit dem VAR bescheißen... Harharhar
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J_Cologne am Mittwoch, 18.Dez.2019, 21:13:32
ich weiß auch gar nicht, was wir da wollen. Den Kuchen greifen sich doch eh die erfolgreichen Vereine ab, für uns würden nur Krumen bleiben
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Mittwoch, 18.Dez.2019, 22:57:48
es klingt mittlerweile echt so an, dass man in china präsent sein muss, wenn man hier wettbewerbsfähig sein will. als ob halb china nur auf die bundesliga und den fc im speziellen gewartet hat. nicht mehr mein sport.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Juto am Mittwoch, 18.Dez.2019, 23:00:49
Umfaller....

EXPRESS weiß: Die DFL hat sich beim FC massiv über die Aussagen Müller-Römers beschwert, man fürchtet um die Beziehungen nach China. Die Sätze des Mitgliederrats-Chef ziehen größere Kreise und wurden auch international beachtet – unter anderem im englischen „Guardian“ im Zuge der Debatte um Mesut Özils China-Kritik. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (44), der in der Internationalisierungskommission der DFL sitzt, dürfte ebenfalls eher verhalten auf Müller-Römers Statement reagiert haben.

https://mobil.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-ausschliesslich-private-meinung--china-plaene--fc-distanziert-sich-von-mueller-roemer-33634784 (https://mobil.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-ausschliesslich-private-meinung--china-plaene--fc-distanziert-sich-von-mueller-roemer-33634784)

Uhhh... darf man sowas nicht sagen? Ist doch aber die Wahrheit. Also wozu die Aufregung? Steckt euch doch eure Doppelmoral sonst wohin!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: P.A.Trick am Mittwoch, 18.Dez.2019, 23:01:45
Verlogenes Pack!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Marco1948 am Mittwoch, 18.Dez.2019, 23:42:08
Ob es die Wahrheit ist oder nicht der Herr MR hat eine Möglichkeit verpasst den Mund zu halten. Das Statement ist unglücklich und schadet dem FC in meinen Augen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: NebelGeist am Mittwoch, 18.Dez.2019, 23:49:14
Ob es die Wahrheit ist oder nicht der Herr MR hat eine Möglichkeit verpasst den Mund zu halten. Das Statement ist unglücklich und schadet dem FC in meinen Augen.

und warum sollte man nicht mehr die Wahrheit aussprechen dürfen und solle den mund halten?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kalle Wirsch am Mittwoch, 18.Dez.2019, 23:51:50
War auch ungeschickt von Müller-Römer. Auch wenn er recht hat ...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Mittwoch, 18.Dez.2019, 23:52:56
und warum sollte man nicht mehr die Wahrheit aussprechen dürfen und solle den mund halten?

nennt sich haltung, ist recht selten, kennen deswegen halt nur die wenigsten.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: KGB am Mittwoch, 18.Dez.2019, 23:56:49
Ob es die Wahrheit ist oder nicht der Herr MR hat eine Möglichkeit verpasst den Mund zu halten. Das Statement ist unglücklich und schadet dem FC in meinen Augen.
Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft diese Aussage. Leider. Für drei Euro fünfzig lassen wir Mal alle Ideale Sausen. Herzlichen Glückwunsch...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Marco1948 am Mittwoch, 18.Dez.2019, 23:59:41
Man muss auch mal den Mund halten können, auch wenn es stimmt was bringt uns das nun? Unruhe im Unfeld was in der jetzigen Situation besonders hilfreich ist. Und natürlich verärgern wir die DFL/DFB was uns sicherlich auch nicht hilft. In meinen Augen währe es besser gewesen den Mund zu halten.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MG56 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:00:12
Zitat
FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (44), der in der Internationalisierungskommission der DFL sitzt...

Da wird dann ein Schuh draus.

China-Experte Cleverle ist beleidigt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Juto am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:00:59
Was ein Blödsinn. Warum schadet es dem FC?
Weil natürlich für die komplette Wirtschaftsmafia von Grossunternehmen, Politikern,  DFL über Bayern bis zu Red Bull Leipzig Fussballmafia  die Kohle auf dem chinesischen Markt wichtiger ist, als auf Menschenrechte hinzuweisen!
Durch eine Entscheidung des FC aus Gründen der Ethik und Verantwortung ggü. den vielen Menschen die in China gefoltert und umgebracht werden, die zu asozialen Konditionen beschäftigt werden, die kein Recht auf freie Meinungsäußerung haben
einfach mal als einer der wenigen weltweit  auf diese mit Blut verschmierte Kohle  zu verzichten, hätten wir uns mal weltweit positiv Bedeutung und Beachtung holen können sowie hätten wir uns dadurch wohltuend von der weltweiten Wirtschaftsmafia distanziert.


Das wäre modernes Company Branding gewesen!
Herr Wolf, als Wirtschaftsboss fehlt dafür natürlich die Empathie. Traurig und ab heute not my president!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: weisweiler am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:03:25
Ob es die Wahrheit ist oder nicht der Herr MR hat eine Möglichkeit verpasst den Mund zu halten. Das Statement ist unglücklich und schadet dem FC in meinen Augen.

Die Wahrheit zu sagen schadet langfristig nie. Und Haltung ist in diesem Geschäft leider viel, viel zu selten. Gerne kann Herr Wolf zurücktreten, wenn ihm der Vorsitzende des MR nicht stromlinienförmig genug ist. 
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:04:13
Man muss auch mal den Mund halten können, auch wenn es stimmt was bringt uns das nun? Unruhe im Unfeld was in der jetzigen Situation besonders hilfreich ist. Und natürlich verärgern wir die DFL/DFB was uns sicherlich auch nicht hilft. In meinen Augen währe es besser gewesen den Mund zu halten.

sollen sie doch angepisst sein, na und?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:05:24
Die Wahrheit zu sagen schadet langfristig nie. Und Haltung ist in diesem Geschäft leider viel, viel zu selten. Gerne kann Herr Wolf zurücktreten, wenn ihm der Vorsitzende des MR nicht stromlinienförmig genug ist.

herr wolf wird über kurz oder lang noch enorme probleme mit fans bekommen, die auch eine haltung haben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:06:36
In China sind hunderttausende Menschen einer Volksgruppe in Umerziehungslagern. Konzentriert auf einem Bereich. Das sind Konzentrationslager. Das reicht mir als Grund.

Und da ist es mir egal, ob mir irgendein Zyniker 'Moralinsauerheit' oder 'Gutmenschlichkeit' vorwirft. Ich kann das nicht. DAS SIND KONZENTRATIONSLAGER!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: NebelGeist am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:07:50
es wird meiner Meinung nach noch viel zu wenig darüber geredet.

Es gab eiinen kurzen Aufschrei bei der WM Vergabe und 1 2 Dokus über die Baustellen und Arbeiter in Katar.

Aber wenn ich das nun hier mitbekomme, dass eine Meinungsäußerung als schlecht und schlechter Zeitpunkt tituliert wird -.-
Als ob die Herren auf dem Platz das so irritieren würde.


Und wir sind uns einig, dass er ein von den Mitgliedern gewählter (jajaja viele haben ihn auch nicht gewählt) Vertreter ist, und kein offizieller vom FC. Das ist für mich auch nochmal ein Unterschied. Obwohl ich mir diese Haltung auch mal von Offiziellen wünschen würde
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:11:50
In China sind hunderttausende Menschen einer Volksgruppe in Umerziehungslagern. Konzentriert auf einem Bereich. Das sind Konzentrationslager. Das reicht mir als Grund.

Und da ist es mir egal, ob mir irgendein Zyniker 'Moralinsauerheit' oder 'Gutmenschlichkeit' vorwirft. Ich kann das nicht. DAS SIND KONZENTRATIONSLAGER!

https://twitter.com/effzeh_history/status/1207395378678640641?s=19
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Rheineye am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:13:57
In China sind hunderttausende Menschen einer Volksgruppe in Umerziehungslagern. Konzentriert auf einem Bereich. Das sind Konzentrationslager. Das reicht mir als Grund.

Und da ist es mir egal, ob mir irgendein Zyniker 'Moralinsauerheit' oder 'Gutmenschlichkeit' vorwirft. Ich kann das nicht. DAS SIND KONZENTRATIONSLAGER!
Arbeitskollege hat mir heute in Google Maps diese Lager gezeigt, sehr bedrückend.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: NebelGeist am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:27:57
Arbeitskollege hat mir heute in Google Maps diese Lager gezeigt, sehr bedrückend.

ich find es halt einfach nur arm, wie man sowas einfach ignorieren kann. Und das von einem großen Verein, Verband wie den FC und der Obrigkeit der Herren des DFB Fifa und allen anderen.

Aber läuft heutzutage bei allem so. Beim Klimaschutz und der Hörigkeit der Lobbies, den politischen internationalen Zielen (Syrienkrieg, Einmarsch)

Eigentlich kann einem nur noch schlecht werden
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:31:15
Für's Erste könnte sich der deutsche Fußball aus China zurückziehen, denn meines Wissens ist der deutsche Fußball keine Konfliktpartei im Syrienkrieg, nech.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: NebelGeist am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:33:07
Für's Erste könnte sich der deutsche Fußball aus China zurückziehen, denn meines Wissens ist der deutsche Fußball keine Konfliktpartei im Syrienkrieg, nech.
7

So war das auch nicht gemeint.

Ging mir eher um die Aussage "So lange es dem eigenem Interesse dient, (wie Deutschland(EU)/Türkei im Syrienkrieg) schaut man eben mal weg, egal gegen was verstoßen wird"
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Niggelz am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:35:26
https://mobil.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-ausschliesslich-private-meinung--china-plaene--fc-distanziert-sich-von-mueller-roemer-33634784 (https://mobil.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-ausschliesslich-private-meinung--china-plaene--fc-distanziert-sich-von-mueller-roemer-33634784)

Lese ich das gerade richtig? Die DFL macht Druck, weil wir ausnahmsweise mal zu kritisch sind? Ja, und? Was wollen die machen, uns noch mehr bescheißen als sowieso?
@Wolf Macht euch mal gerade für den Verein, ihr Luschen!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:36:31
https://mobil.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-ausschliesslich-private-meinung--china-plaene--fc-distanziert-sich-von-mueller-roemer-33634784 (https://mobil.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-ausschliesslich-private-meinung--china-plaene--fc-distanziert-sich-von-mueller-roemer-33634784)

Lese ich das gerade richtig? Die DFL macht Druck, weil wir ausnahmsweise mal zu kritisch sind? Ja, und? Was wollen die machen, uns noch mehr bescheißen als sowieso?
@Wolf Macht euch mal gerade für den Verein, ihr Luschen!

sollen sie doch angepisst sein, na und?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:40:37
Müller-Römer "...ein totaler Überwachungsstaat aufgebaut, wie ihn sich George Orwell nicht schlimmer hätte ausdenken können. Deswegen bin ich der Meinung, dass ein Verein wie der 1. FC Köln dort nicht aktiv sein sollte..."

Wolf: "...ausschließlich seine private Meinung..."

Und der nimmt die demokratischen Werte des 1. FC Köln in seinen Mund, dieses schäbige Schwein. Überwachungsstaat, Konzentrationslager - demokratische Werte. Schäbiges Schwein.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Marc_Niehl am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:47:37
Wir haben uns wirklich einen Wolf im Schafpelz geholt. Wie erbärmlich ist dieses Verhalten.

Gerade erst hat die DB es mit Greta verkackt. Und jetzt hat unser FC-Vorstand die Chance sich klar zu positionieren und verkackt es genauso.

Ganz bitter.

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Juto am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:56:58
Mail raus:

Sehr geehrter Herr Wolf. Herr Wehrle!

Wie sie heute Herrn Müller Römer öffentlich in die Pfanne gehauen haben, ist unterste Schublade was Vereinskollegialität und --Management betrifft. Die ganze Zeit hört man nichts von Ihnen und dann kommt so eine absolute Kommunikationskatastrophe. Wer berät sie eigentlich? Nur Herr Wehrle? Sind sie der DFL hörig? Was für eine widerliche Haltung nehmen sie ein?

Wie können Sie mit dieser Info, die menschenrechtsverletzende Politik der Republik China für gut heißen, indem sie die wirtschaftlichen Werte eines Engagements in China über Menschenrechte stellen?

Logisch. Sie und Herr Wehrle stellen sich neben die DFL und hinter die komplette Wirtschaftsmafia von Grossunternehmen, Politikern,  DFL, Bayern bis hin zu Red Bull Leipzig und der gesamten Fussballmafia. Nun stellen Sie leider aber auch als Vertreter meines Vereins  den 1. FC Köln auf die Stufe mit denen, denen die Kohle auf dem chinesischen Markt wichtiger ist, als Menschenrechte bzw. verpassen sie sich von diesen Menschenrechtsverletzungen zu distanzieren!
Durch eine Entscheidung des 1. FC Köln aus Gründen der Ethik und Verantwortung ggü. den vielen Menschen die in China gefoltert und umgebracht werden, die zu asozialen Konditionen beschäftigt werden, die kein Recht auf freie Meinungsäußerung haben, die in Konzentrationslagern eingepfercht werden,
einfach mal als einer der wenigen FussballVereine weltweit, auf diese mit Blut verschmierte Kohle zu verzichten, hätten Sie unseren Verein weltweit positiv Bedeutung und Beachtung zukommen lassen können, sowie hätten wir uns dadurch wohltuend von der weltweiten Wirtschaftsmafia distanzieren können.

Das wäre in der heutigen Zeit modernes Company Branding gewesen!

Aber Ihnen ist Geld wichtiger als die Achtung der Menschenrechte!
Herr Wolf, als Wirtschaftsboss fehlt Ihnen dafür natürlich die Empathie. Traurig aber wahr! Ab heute sind SIE nicht mehr mein Präsident! Machen sie sich darauf gefasst, dass sie ab sofort mit Vereinsmitgliedern zu tun bekommen, die eine Haltung haben, welche ihnen offensichtlich fehlt!

Hochachtungsvoll
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: ben am Donnerstag, 19.Dez.2019, 00:59:17
War auch ungeschickt von Müller-Römer. Auch wenn er recht hat ...

Ungeschickt?? Wie peinlich ist die arschkriecherei?? Jeder der kritisiert ist raus? Wie erbämlich, Waden, Özil etc. Spiele werden nicht mehr gezeigt & Spieler dürfen nicht mehr einreisen. Germania 2.0, Hauptsache der Rubel rollt. 🤢
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Donnerstag, 19.Dez.2019, 01:01:26
hochachtungsvoll?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Juto am Donnerstag, 19.Dez.2019, 01:03:26
hochachtungsvoll?

Ja. der formelle und distanzierte Gruss.  Freundliche Grüße sind nicht angebracht.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: ben am Donnerstag, 19.Dez.2019, 01:04:37
Ja. der formelle und distanzierte Gruss.  Freundliche Grüße sind nicht angebracht.

Mit freundlichen Grüßen hätte auch gereicht. 😂
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kilino am Donnerstag, 19.Dez.2019, 01:07:15
https://mobil.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-ausschliesslich-private-meinung--china-plaene--fc-distanziert-sich-von-mueller-roemer-33634784 (https://mobil.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/-ausschliesslich-private-meinung--china-plaene--fc-distanziert-sich-von-mueller-roemer-33634784)

Lese ich das gerade richtig? Die DFL macht Druck, weil wir ausnahmsweise mal zu kritisch sind? Ja, und? Was wollen die machen, uns noch mehr bescheißen als sowieso?
@Wolf Macht euch mal gerade für den Verein, ihr Luschen!
Spürbar a...ngepasst, wie immer. Spürbar anders, wenn es ungemütlich wird, also mal das Telefon klingelt? Bloß nicht, dann wird ganz schnell umgefallen und auf der Homepage schon mal Statements rausgehauen. Erbärmlich.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mister P. am Donnerstag, 19.Dez.2019, 01:20:50
Man muss auch mal den Mund halten können, auch wenn es stimmt was bringt uns das nun? Unruhe im Unfeld was in der jetzigen Situation besonders hilfreich ist. Und natürlich verärgern wir die DFL/DFB was uns sicherlich auch nicht hilft. In meinen Augen währe es besser gewesen den Mund zu halten.

Ja, wäre besser gewesen, wenn du es getan hättest.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Donnerstag, 19.Dez.2019, 02:56:24
„Der FC steht zu seinen demokratischen Werten“

ja klar, du schmock.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J_Cologne am Donnerstag, 19.Dez.2019, 07:41:27
ach, ihr kennt euch doch alle mit der 100.000 Jahren alten chinesischen Kultur nicht aus, also hört auf zu kritisieren
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Ebdus am Donnerstag, 19.Dez.2019, 07:54:54
Kleiner Auszug aus der FC-Charta:

Zitat
Wir wollen Toleranz, Fairness, Offenheit und Respekt – immer und überall.
Zitat
Wir wollen den sportlichen Erfolg, ohne unsere Werte aufzugeben.
Zitat
Unsere Spieler sollen Vorbilder sein. Der 1. FC Köln 01/07 e. V. macht all seinen Einfluss geltend, unsere Vereinskultur auch in der Lizenzspieler-Gesellschaft zu verankern. Unsere Werte stehen dabei über wirtschaftlichen Interessen.
Zitat
Wir leben diese Grundsätze mit Stolz – jetzt und hier und überall.
Eine Kooperation mit/in China lässt sich mit diesen/unseren Werten nicht vereinbaren. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht zu sagen. Das nicht vorhandene Rückgrat von Wolf und Sauren ist echt erschreckend. Selten hat mich ein Vorstand in einer, eigentlich recht einfach zu beantwortenden Frage, so enttäuscht.

Mit China zu kooperieren hat von chinesischer Seite immer die Bedingung, zu bestimmten Themen zu schweigen und die chinesischen Bedingungen komplett zu akzeptieren. Die Erfahrung macht auch gerade der US-Sport und Arsenal.
 
Abgesehen von der ethischen Perspektive, gibt es aber auch noch die wirtschaftliche Perspektive. Aber auch hier gilt, dass Abhängigkeiten in Richtung China aufzubauen ein komplett falscher Weg ist, da mögliche Beziehungen zwischen FC und dem Kooperationspartner in China immer asymmetrisch sein werden. Während der FC sich in - scheinbar  alternativlose - Abhängigkeiten begibt, bleibt der FC für die chinesische Seite immer austauschbar. Wirtschaftliche Risiken sind schwer zu kalkulieren, da schon eine Tibetfahne reicht, um die Beziehungen zu gefährden.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Schützenfest am Donnerstag, 19.Dez.2019, 09:18:51
Die Bild ernennt uns auf Grund der konsequenten Aussage von SMR zum Gewinner des Tages.
Das ist schon ziemlich lollig - das war wohl nicht mit Uli Bauer abgesprochen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Marco1948 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 09:37:21
In diesem Forum scheint SMR nahezu einen Heiligenstatus zu haben. Für mich ein Unruhestifter. In unserer Situation ist es kontraproduktiv und dazu stehe ich. Ich werde auch nicht weiter mehr dazu sagen und freue mich über die gestrigen 3 Punkte und möchte mich nicht weiter damit beschäftigen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: rudde am Donnerstag, 19.Dez.2019, 09:45:30
Die Beschlüsse gegenüber China haben meine 100% Unterstützung!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: rancH am Donnerstag, 19.Dez.2019, 09:52:26
In diesem Forum scheint SMR nahezu einen Heiligenstatus zu haben. Für mich ein Unruhestifter. In unserer Situation ist es kontraproduktiv und dazu stehe ich. Ich werde auch nicht weiter mehr dazu sagen und freue mich über die gestrigen 3 Punkte und möchte mich nicht weiter damit beschäftigen.

Schreib ihm mal. Selbst mit dir redet er.


.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Donnerstag, 19.Dez.2019, 09:57:54
In diesem Forum scheint SMR nahezu einen Heiligenstatus zu haben. Für mich ein Unruhestifter. In unserer Situation ist es kontraproduktiv und dazu stehe ich. Ich werde auch nicht weiter mehr dazu sagen und freue mich über die gestrigen 3 Punkte und möchte mich nicht weiter damit beschäftigen.

Scheiß auf Moral und Grundsätze! Hindern nur beim Schunkeln.

Diesen sogenannten „Heiligenstatus“ hat er sich erarbeitet. Indem er zum Beispiel nicht seine Einstellung austauscht, damit es gerade mal passt. Taugt selten zum eigenen Vorteil, beweist aber Haltung.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Double 1978 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 10:00:26
Die Bild ernennt uns auf Grund der konsequenten Aussage von SMR zum Gewinner des Tages.
Das ist schon ziemlich lollig - das war wohl nicht mit Uli Bauer abgesprochen.
Das war wohl noch vor der Stellungnahme von Wolf?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: I.Ronnie am Donnerstag, 19.Dez.2019, 10:05:38
In diesem Forum scheint SMR nahezu einen Heiligenstatus zu haben. Für mich ein Unruhestifter. In unserer Situation ist es kontraproduktiv und dazu stehe ich. Ich werde auch nicht weiter mehr dazu sagen und freue mich über die gestrigen 3 Punkte und möchte mich nicht weiter damit beschäftigen.


Naja, es ist kein Geheimnis, dass hier Leute mit Stefan befreundet sind oder ihn zumindest schon seit einiger Zeit persönlich kennen. Das hat wenig mit "Heiligenstatus" zu tun, einige haben hier schlicht ein anderes Bild und sind näher dran als du. Und wenn du meinst, Stefan verursache Unruhe und das sei schädlich für den FC, kannst du ihm das jeder Zeit persönlich sagen. Er antwortet dir sicher schnell.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MichaFC1948 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 10:07:18
In diesem Forum scheint SMR nahezu einen Heiligenstatus zu haben. Für mich ein Unruhestifter. In unserer Situation ist es kontraproduktiv und dazu stehe ich. Ich werde auch nicht weiter mehr dazu sagen und freue mich über die gestrigen 3 Punkte und möchte mich nicht weiter damit beschäftigen.

Jemanden als Unruhestifter zu bezeichnen, weil derjenige Haltung beweist und die Achtung von Menschenrechten über wirtschaftliche Interessen stellt, sagt einiges über dich aus.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Donnerstag, 19.Dez.2019, 10:15:40
Micha1948 vs Marco1948

Hab mal ein TY dagelassen, auch wenn ich in 10 Minuten nicht mehr weiß, wer wer ist.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: nichtsnutz am Donnerstag, 19.Dez.2019, 10:17:10
Marco wie in Marco Höger. Da kann man sich einfach merken wer der schunkler ist.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Donnerstag, 19.Dez.2019, 10:20:58
Marco wie in Marco Höger. Da kann man sich einfach merken wer der schunkler ist.



 :D :tu:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Donnerstag, 19.Dez.2019, 10:24:25
In diesem Forum scheint SMR nahezu einen Heiligenstatus zu haben. Für mich ein Unruhestifter.

Dann bist einfach nur uninformiert und sitzt der Propaganda der BLÖD-Zeitung und diverser interessierter Personen beim FC auf. SMR ist beim FC einer der ganz wenigen, die genauer hinschauen, wenn wieder mal geklüngelt wird (auch gern auf schwäbisch). SMR hat hier schon mehrfach das Schlimmste verhindert. Ohne SMR gäbe es den FC in der heutigen Form gar nicht mehr. Ich finde es sehr bedenklich, wie man so uninformiert sein kann wie du. Ich kann nur appellieren, dich besser zu informieren oder ihm eine E-Mail zu schreiben und ihm deine Kritikpunkte direkt zu nennen. Dann wirst du sehen, dass diese gegenstandslos sind.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Marc_Niehl am Donnerstag, 19.Dez.2019, 10:47:34
In diesem Forum scheint SMR nahezu einen Heiligenstatus zu haben. Für mich ein Unruhestifter. In unserer Situation ist es kontraproduktiv und dazu stehe ich. Ich werde auch nicht weiter mehr dazu sagen und freue mich über die gestrigen 3 Punkte und möchte mich nicht weiter damit beschäftigen.


SMR ist streitbar was seine Meinung angeht. Aber er ist immer sachlich und nie persönlich verletzend. Und er zeigt eine klare Haltung bei Themen, die im wichtig sind. Er ist kein Umfaller und kein Opportunist. Darin unterscheidet er sich von vielen anderen Funktionären, die Schlussendlich doch von ihren eigenen Interessen geleitet sind. [/font]
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Donnerstag, 19.Dez.2019, 11:19:34
SMR ist streitbar was seine Meinung angeht.

Ich finde eher, Wehrle, Wolf und Co streitbar, was deren Ansichten angeht. Die liegen deutlich weiter weg von dem, was ich unter Fairness, Tradtion, Demokratie und guten Werten verstehe. Ansonsten volle Zustimmung.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 11:27:01
es wird meiner Meinung nach noch viel zu wenig darüber geredet.

Es gab eiinen kurzen Aufschrei bei der WM Vergabe und 1 2 Dokus über die Baustellen und Arbeiter in Katar.

Aber wenn ich das nun hier mitbekomme, dass eine Meinungsäußerung als schlecht und schlechter Zeitpunkt tituliert wird -.-
Als ob die Herren auf dem Platz das so irritieren würde.


Und wir sind uns einig, dass er ein von den Mitgliedern gewählter (jajaja viele haben ihn auch nicht gewählt) Vertreter ist, und kein offizieller vom FC. Das ist für mich auch nochmal ein Unterschied. Obwohl ich mir diese Haltung auch mal von Offiziellen wünschen würde
Stimmt, das ist in wichtiger Punkt.
SMR kann sagen was und wann er will, im Sinne der Mitglieder.

In meinem anderen Beitrag hatte ich diesen Umstand vergessen und seine alte Vorstandsrolle noch im Kopf gehabt, mea culpa.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Donnerstag, 19.Dez.2019, 11:34:31
Ich finde es "schön" zu sehen, wie sich angebliche Demokraten beim Thema China plötzlich winden und sich alles so hinbiegen, dass es monetär noch passt. Das gilt für Arsenal wie auch für den FC. Für die blöden Bayern mit Katar sowieso. Özils Motive sind sicherlich zu hinterfragen, aber grundsätzlich hat er natürlich zu 100% recht. Auch, dass jemand mit seiner Reichweite das mal offen ausspricht, find ich klasse. Für Arsenal hab ich in dem Zusammenhang nur Verachtung übrig. Und wie Reaktion von Wolf bewerte ich ähnlich. Die Akte China muss ein für alle mal geschlossen werden. Warum man sich stattdessen nicht stärker in den USA engagiert (was ja auch mal ein Thema beim FC war), erschließt sich mir nicht. Einzig denkbare Antwort: das Geld sprudelt da nicht in gleicher Höhe.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:02:56

SMR ist streitbar was seine Meinung angeht. Aber er ist immer sachlich und nie persönlich verletzend. Und er zeigt eine klare Haltung bei Themen, die im wichtig sind. Er ist kein Umfaller und kein Opportunist. Darin unterscheidet er sich von vielen anderen Funktionären, die Schlussendlich doch von ihren eigenen Interessen geleitet sind. [/font]

Was genau heißt denn streitbar? Das klingt, als renne er pausenlos als Abrissbirne durch das GBH und würde immer und überall nur provozieren. Sehe ich gar nicht so.

Das, inkl. Unruhestifter, wurde doch nur von WOuF in die Welt gesetzt und heute noch von vielen unreflektiert nachgeplappert.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: rancH am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:13:44
Ich habe das Wort "streitbar" jetzt positiv aufgefasst, weil SMR stark in Diskussionen ist und Meinungen gut vertreten kann.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:15:18
[ständig] bereit, den Willen besitzend, sich mit jemandem um etwas zu streiten, sich mit etwas kritisch, aktiv auseinanderzusetzen, für oder um etwas zu kämpfen, sich für jemanden, etwas einzusetzen; kämpferisch

laut wörterbuch. stimmt so.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:18:59
Ich habe das Wort "streitbar" jetzt positiv aufgefasst, weil SMR stark in Diskussionen ist und Meinungen gut vertreten kann.

Daher ja meine Frage nach der Definition.
Durch den abschließenden positiven Satz, welcher mit aber beginnt, klingt streitbar für mich jetzt wenig positiv.
Kann aber auch sein, dass ich das ein wenig zu penibel deute :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Marc_Niehl am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:22:59
Ich habe das Wort "streitbar" jetzt positiv aufgefasst, weil SMR stark in Diskussionen ist und Meinungen gut vertreten kann.
So habe ich es auch gemeint. Streitbar ist für mich positiv belegt, weil streitbare Menschen stark in der eigenen Argumentation sind, sich aber auch sachlich mit anderen Meinungen auseinandersetzen und reflektieren können.

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:27:17
So habe ich es auch gemeint. Streitbar ist für mich positiv belegt, weil streitbare Menschen stark in der eigenen Argumentation sind, sich aber auch sachlich mit anderen Meinungen auseinandersetzen und reflektieren können.

.



Alles klar. Wobei, dann fände ich „dabei“ statt „aber“ passender.
Aber gut, Langeweile ist gleich rum, muss bald los :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: I.Ronnie am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:29:18
Der Marc aus Niehl ist guter Junge.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Marc_Niehl am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:29:27
Daher ja meine Frage nach der Definition.
Durch den abschließenden positiven Satz, welcher mit aber beginnt, klingt streitbar für mich jetzt wenig positiv.
Kann aber auch sein, dass ich das ein wenig zu penibel deute :D
Ein wenig zu penibel, ja ... ;-)

"Streitkultur" gibt es heute ja fast nicht mehr. Deshalb muss man streitbar auch erklären.

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Harald K. am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:32:25
Der Marc aus Niehl ist guter Junge.

Er kommt mir irgendwie bekannt vor. Ein Wiedergänger eines Ex-Users. Aber ja, er ist ein guter Junge.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Millwall am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:33:11
Ich habe das Wort "streitbar" jetzt positiv aufgefasst, weil SMR stark in Diskussionen ist und Meinungen gut vertreten kann.

Er ist aber auch stark darin, Meinungen auch anzunehmen, bzw. gelten zu lassen und eine Argumentation nachzuvollziehen. Ich habe bisher nicht den Eindruck bekommen, dass er „streitet“ oder „diskutiert“ um des Streites willens. Und genau das kommt oft in der Kritik so rüber bzw. wird gerne so dargestellt. Dabei möchte er eigentlich nur Entscheidungen nachvollziehen können und das Für und Wider richtig einordnen können. Manchen wird dies dann nervig, besonders dann, wenn man nicht gut vorbereitet ist. Dann kommen von SMR die entsprechenden Rückmeldungen und wenn man dann nicht vorbereitet ist - wird es schwierig.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kabelbrad am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:34:34
In China sind hunderttausende Menschen einer Volksgruppe in Umerziehungslagern. Konzentriert auf einem Bereich. Das sind Konzentrationslager. Das reicht mir als Grund.

Und da ist es mir egal, ob mir irgendein Zyniker 'Moralinsauerheit' oder 'Gutmenschlichkeit' vorwirft. Ich kann das nicht. DAS SIND KONZENTRATIONSLAGER!

ich guck mir lieber den fc in liga 3 an als mit chinesischem blutgeld vielleicht mal ne meisterschaft zu erleben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kabelbrad am Donnerstag, 19.Dez.2019, 12:36:48
Ich finde es "schön" zu sehen, wie sich angebliche Demokraten beim Thema China plötzlich winden und sich alles so hinbiegen, dass es monetär noch passt. Das gilt für Arsenal wie auch für den FC. Für die blöden Bayern mit Katar sowieso. Özils Motive sind sicherlich zu hinterfragen, aber grundsätzlich hat er natürlich zu 100% recht. Auch, dass jemand mit seiner Reichweite das mal offen ausspricht, find ich klasse. Für Arsenal hab ich in dem Zusammenhang nur Verachtung übrig. Und wie Reaktion von Wolf bewerte ich ähnlich. Die Akte China muss ein für alle mal geschlossen werden. Warum man sich stattdessen nicht stärker in den USA engagiert (was ja auch mal ein Thema beim FC war), erschließt sich mir nicht. Einzig denkbare Antwort: das Geld sprudelt da nicht in gleicher Höhe.

die antwort ist: amis lassen sich kulturell bedingt nicht so leicht von ausländern ausbeuten wie chinesen. wenn man da investiert wächst vielleicht wirklich irgendwann konkurrenz heran.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Ebdus am Donnerstag, 19.Dez.2019, 13:03:01
die antwort ist: amis lassen sich kulturell bedingt nicht so leicht von ausländern ausbeuten wie chinesen. wenn man da investiert wächst vielleicht wirklich irgendwann konkurrenz heran.

Ich glaube die Zeit, in der sich China von Ausländer ausbeuten ließ (Scheiß Kolonialismus), ist für immer vorbei. Inzwischen hat China das schon selber ganz gut drauf (Afrikainvestitionen, Konflikt mit Vietnam, etc.) und verhält sich stark imperialistisch. Während wir in Europa die Hegemonialansprüche Chinas noch nicht ganz so stark mitbekommen, haben die direkten Nachbarn Chinas schon eine Vorstellung (Konflikt um das "Chinesische" Meer) davon bekommen, wie Chinas künftige Außenpolitik ausgerichtet sein wird. Ich glaube kaum, dass China sich mit der Rolle einer regionalen Hegemonialmacht begnügen wird.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: van Gool am Donnerstag, 19.Dez.2019, 13:19:41
In diesem Forum scheint SMR nahezu einen Heiligenstatus zu haben. Für mich ein Unruhestifter. 

Unruhe ist doch erst hereingekommen, weil der Vorstand seine bundesweit positive Schlagzeile "FC beendet China-Engagement" selbst einkassiert und abgeschwächt hat durch öffentlichen Rüffel eines Gremienmitglieds.
Einfach einmal unterstellt, Müller-Römer habe sich so nicht äußern dürfen, so bringe ich doch als Vorstand keine öffentliche Stellungnahme hierzu aus. Das war sehr ungeschickt und hat Unruhe ausgelöst. Das hätte der Vorstand intern lösen müssen. So steht er jetzt selbst am Pranger- da kann nun Müller-Römer nichts dafür.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kabelbrad am Donnerstag, 19.Dez.2019, 13:20:57
Ich glaube die Zeit, in der sich China von Ausländer ausbeuten ließ (Scheiß Kolonialismus), ist für immer vorbei. Inzwischen hat China das schon selber ganz gut drauf (Afrikainvestitionen, Konflikt mit Vietnam, etc.) und verhält sich stark imperialistisch. Während wir in Europa die Hegemonialansprüche Chinas noch nicht ganz so stark mitbekommen, haben die direkten Nachbarn Chinas schon eine Vorstellung (Konflikt um das "Chinesische" Meer) davon bekommen, wie Chinas künftige Außenpolitik ausgerichtet sein wird. Ich glaube kaum, dass China sich mit der Rolle einer regionalen Hegemonialmacht begnügen wird.

touche. aber vllt haben wehrle und co das noch nicht mitbekommen oder es ist auf fußball so nicht übertragbar.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Donnerstag, 19.Dez.2019, 13:54:44
In diesem Forum scheint SMR nahezu einen Heiligenstatus zu haben. Für mich ein Unruhestifter. In unserer Situation ist es kontraproduktiv und dazu stehe ich. Ich werde auch nicht weiter mehr dazu sagen und freue mich über die gestrigen 3 Punkte und möchte mich nicht weiter damit beschäftigen.

Ein Mensch, der nicht will, dass sich sein Lieblingsfußballverein in einem Land geschäftlich betätigt, in dem es Konzentrationslager gibt, ist ein Unruhestifter. Lass dir wenigstens das bitte durch den Kopf gehen.

Das hat nichts mit Müller-Römer zutun. Und der sogenannte Heiligenstatus ist Polemik. Warum sagen es andere vom FC nicht? WARUM? Dafür muss man kein Heiliger sein.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: hari am Donnerstag, 19.Dez.2019, 13:55:10
Selbst Angela hat dort schon mal vorsichtig das Thema Menschenrechte angemahnt, hat da nur niemand interessiert.
Möglicherweise befürchtet Cleverle, dass die Chinesen wieder das Millionenfass Modeste aufmachen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Donnerstag, 19.Dez.2019, 14:09:22
gerade nochmal ein bisschen auf facebook gelesen. man kann echt froh sein, dass die ganzen Idioten nie zur mv gehen. sollte es irgendwann ein online-wahlrecht geben, ist der verein vollends verloren.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Almidon am Donnerstag, 19.Dez.2019, 14:45:44
Generell bin ich kein Freund davon, wenn man sich unabgesprochen in der Presse äußert. Der Vorfall zeigt aber auf, wie im Verein gedacht und gehandelt wird. Müller-Römer hat in der Sache Recht, der Verein offenbart dagegen zweifelhafte, moralische Standards. Ich sehe es wie vanGool, die Kritik hätte intern bleiben müssen, eine öffentliche Klarstellung durch den Vorstand war absolut unnötig. Wieso man sich von der DFL unter der Druck setzen lässt, ist mir ohnehin schleierhaft.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: TT am Donnerstag, 19.Dez.2019, 14:52:44
Hat schon jemand dem SMR vorgeworfen,  dass er ja sicher  auch Artikel aus China zu besitzt?

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 14:56:25
Unruhe ist doch erst hereingekommen, weil der Vorstand seine bundesweit positive Schlagzeile "FC beendet China-Engagement" selbst einkassiert und abgeschwächt hat durch öffentlichen Rüffel eines Gremienmitglieds.
Einfach einmal unterstellt, Müller-Römer habe sich so nicht äußern dürfen, so bringe ich doch als Vorstand keine öffentliche Stellungnahme hierzu aus. Das war sehr ungeschickt und hat Unruhe ausgelöst. Das hätte der Vorstand intern lösen müssen. So steht er jetzt selbst am Pranger- da kann nun Müller-Römer nichts dafür.

Das stimmt so nicht. Die erste Verlautbarung des FC, in dem der Rückzug mit der notwenigen Fokussierung erklärt wurde, war professionell und zielführend. Dass hier auch Aspekte wie die Situation in CHN in der internen Diskussion zu dieser Entscheidung geführt haben, darf man vermuten. Aussschlaggebend ist, dass eine vermutlich sinnvolle Entscheidung getroffen und professionell veröffentlicht wurde.

Dann kam SMR mit seinen für einen Funktionsträger und Vertreter dieses Vereins schon sehr ungewöhnlichen Äußerungen. Erst von diesem Moment existierte "Unruhe" und diese gleich an 3 Fronten. Erstens die öffentliche Multiplikation bis hin zum Gegenstand internationaler Medien. Dann die Reaktion seitens des Vereins, der sich genötigt sah, diesen Brandherd zu löschen und MR in die Schranken zu weisen. Das war in der Tat eine öffentliche Ohrfeige und die saß. Drittens steht nun noch der Affront gegen CHN im Raum, wo noch nicht absehbar ist, was dies an Schaden für den Verein momentan und auf Sicht mit sich bringt.

Tatsächlich kann man sich fragen, ob SMR ein bisschen die Bodenhaftung verloren hatte und hoffen, dass er einsieht, wo die Grenzen seines Wirkens für den Verein liegen sollten.

Im Moment braucht der Verein tatsächlich nichts dringender als die Fokussierung auf sich selbst und seine Fortentwicklung. Da hat SMR dem FC einen Bärendienst erwiesen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:01:13
Jemanden als Unruhestifter zu bezeichnen, weil derjenige Haltung beweist und die Achtung von Menschenrechten über wirtschaftliche Interessen stellt, sagt einiges über dich aus.

Das ist ja auch nicht der Punkt. Du hast es nicht verstanden.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:01:47
Das ist ja auch nicht der Punkt. Du hast es nicht verstanden.

was kann man denn daran anders verstehen?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:04:34
was kann man denn daran anders verstehen?

Siehe oben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Niggelz am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:08:37
Dann kam SMR mit seinen für einen Funktionsträger und Vertreter dieses Vereins schon sehr ungewöhnlichen Äußerungen.

Korrekt. Eine eindeutige Positionierung pro Demokratie und Menschenrechte ist beim FC tatsächlich ungewöhnlich.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:09:20
...
Dann kam SMR mit seinen für einen Funktionsträger und Vertreter dieses Vereins schon sehr ungewöhnlichen Äußerungen.
Er ist Vorsitzender des MR und vertiritt also die Ansichten der Mitglieder. Nicht die des Vorstands oder der GF.

Zitat
  Drittens steht nun noch der Affront gegen CHN im Raum, wo noch nicht absehbar ist, was dies an Schaden für den Verein momentan und auf Sicht mit sich bringt.

CHN kann uns mal.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:10:54
Siehe oben.

neia, eingedenk der tatsache, dass man wolf im casting sicherlich auch hinsichtlich dieses themas auf herz & nieren geprüft hat, war smr wahrscheinlich immer noch in der annahme, dass es da keine unterschiedlichen meinungen im verein gibt. dass wolf sich darüber zwischenzeitlich vom interessensbeauftragten der dfl hat briefen lassen, ist natürlich unglücklich. aber die aussage an sich kann man schon so tätigen, die replik des vereins hingegen nicht. zumindest nicht, wenn man es ernst meint.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: rusk am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:15:34
Koan China!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Sihoer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:17:11
Dass wir wirtschaftlich so wenig wie möglich mit China zu tun haben sollten, ist für mich klar. Ganz so einfach wie manchmal gedacht ist aber auch so eine Entscheidung nicht, daher schränke ich sie oben bewusst ein.

Mal angenommen, jeder Verein in der 1. Liga bekäme das Angebot für eine horrende Sponsoring Summe am Ärmel Werbung für "China XY" zu machen und alle Vereine bis auf den FC stimmen zu. Sind wir dann bereit, einen massiven wirtschaftlichen und damit auch sportlichen Nachteil in Kauf zu nehmen? Ich fände ja, aber es gibt dann bestimmt auch schnell Stimmen, die dann von "vereinsschädigendem Verhalten" o.ä. sprechen.

In unserer konkreten Situation wäre es mE am klügsten gewesen sich nach der Absage des China-Geschäftes gar nicht weiter zu äußern. Man handelt in solchen Situationen natürlich immer als öffentliche Person und dann ist auch ein gewisses Maß an Diplomatie gefragt. Wenn das Ergebnis stimmt, muss ich nicht noch weiter den Finger in die Wunde legen. AUßER ich möchte genau mit dieser Aussage wiederum selber (Vereins-) Politik machen. Und das finde ich in unserer aktuellen sportlichen Situation nicht angebracht und erwarte eigentlich auch von SMR genug Fingerspitzengefühl dafür.

Die Reaktion vom Wolf ist daraufhin natürlich genauso schwach. Ohne die offizielle Stellungnahme wäre das Thema vermutlich gar nicht an die große Glocke gehängt worden und man kann hier ruhig mal Rückgrat der DFL oder wem auch immer gegenüber zeigen und ebenfalls ablehnend auf unsere aktuelle sportliche Situation verweisen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: girrent am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:21:53
gerade nochmal ein bisschen auf facebook gelesen. man kann echt froh sein, dass die ganzen Idioten nie zur mv gehen. sollte es irgendwann ein online-wahlrecht geben, ist der verein vollends verloren.
sich für basisdemokratie einsetzen und gleichzeitig auf eine geringe wahlbeteiligung hoffen, ist aber irgendwie auch spürbar anders... ich weiß aber was du meinst, um so wichtiger, dass wir den laden wieder ein stückweit entdemokratisieren und mit dieser verrückten wunschträumerei aufhören. sonst haben wir irgendwann nur noch hampelmänner in der verantwortung
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:23:27
Korrekt. Eine eindeutige Positionierung pro Demokratie und Menschenrechte ist beim FC tatsächlich ungewöhnlich.

Aber was sagt uns das? Der alte Vorstand hatte seine siebentausendjährige chinesische Geschichte. Der neue Vorstand hat sich (noch) nicht zu einer vergleichbaren Aussage hinreißen lassen. Im Endeffekt hat sich trotzdem nicht viel geändert.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:28:31
sich für basisdemokratie einsetzen und gleichzeitig auf eine geringe wahlbeteiligung hoffen, ist aber irgendwie auch spürbar anders... ich weiß aber was du meinst, um so wichtiger, dass wir den laden wieder ein stückweit entdemokratisieren und mit dieser verrückten wunschträumerei aufhören. sonst haben wir irgendwann nur noch hampelmänner in der verantwortung
Diese Balance zwischen demokratischer Verein und funktionierenden Unternehmen ist schwierig zu finden aber nicht unmöglich.

Mein Traum wäre so etwas wie bei den Green Bay Packers.
https://www.packers.com/team/executive-committee

Zitat
The Packers have been a community-owned team since 1923 when the Green Bay Football Corporation was founded. After it was forced into receivership in 1933, the franchise was reorganized in 1935 as Green Bay Packers, Inc., which is still operating today.

While the Packers still think of themselves as community-owned, their community has grown since 1923 to reflect their worldwide fan base. There are 5,009,563 shares of stock owned by 361,256 shareholders. A seven-member executive committee elected from a board of directors governs the corporation. The committee directs corporate management, approves major capital expenditures, establishes broad policy and monitors management’s performance in conducting the business and affairs of the corporation.

https://eu.greenbaypressgazette.com/story/sports/nfl/packers/2019/07/12/green-bay-packers-report-record-revenue-record-expenses-2018/1672592001/
Zitat
Total revenue, rather than net income, is the more significant number in Packers' finances because all money, whether profit or not, goes into team operations or the community. Net income, however, does show how well the team keeps expenses under control.

As always, national revenue was a significant income source for the Packers, providing more than enough to cover player expenses. National revenue includes TV deals, road-game revenue sharing and other income, such as NFL media operations, and is distributed equally to all NFL teams.

National revenue for the year was $274.3 million, an $18.4 million increase from the year before. Packers player costs were $242 million, a $30 million increase, $10 million of which was attributed to an increase in the salary cap.

"We have the resources available to put into our football operations to make sure we can continue to compete for Super Bowls and championships," Murphy said.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:29:54
Korrekt. Eine eindeutige Positionierung pro Demokratie und Menschenrechte ist beim FC tatsächlich ungewöhnlich.

Der FC ist keine NGO.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:30:41
Der FC ist keine NGO.
Aber auch keine seelenlose Commerzhure.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Nekoelschekrat am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:35:18
Aber auch keine seelenlose Commerzhure.

Seit wann das nicht mehr?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:35:41
Der FC ist keine NGO.
https://fc.de/fileadmin/user_upload/Club/Charta_Unser_Leitbild_Design_2014_2015_ohne_Schnittmarken.pdf
Zitat
2 UNSERE WERTE – LEVVE UN LEVVE LOSSE
Wir wollen Toleranz, Fairness, Offenheit und Respekt – immer und überall.

Man muss keine NGO sein, um Konzentrationslager nicht zu tolerieren und nicht zu respektieren.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:37:39
Seit wann das nicht mehr?
Seit 1948 hoffe ich doch. Gut, es gab wohl ein paar Unterbrechungen zwischendurch...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Niggelz am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:42:28
Der FC ist keine NGO.

Und deswegen darf man als Verein keine Werte vertreten?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:46:05
sich für basisdemokratie einsetzen und gleichzeitig auf eine geringe wahlbeteiligung hoffen, ist aber irgendwie auch spürbar anders... ich weiß aber was du meinst, um so wichtiger, dass wir den laden wieder ein stückweit entdemokratisieren und mit dieser verrückten wunschträumerei aufhören. sonst haben wir irgendwann nur noch hampelmänner in der verantwortung

Wieso irgendwann? Ich sehe aktuell ausschließlich Hampelmänner beim effzeh in der Verantwortung.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Donnerstag, 19.Dez.2019, 15:59:55
Der FC ist keine NGO.
Dann sollte man aber auch schnellstmöglich diese spürbar anders Kacke beenden und auch nicht bei der klitzekleinsten Verfehlung der Fans auf die rosarote FC Charta verweisen, wenn man selber sowieso auf alles scheißt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: girrent am Donnerstag, 19.Dez.2019, 16:01:16
Wieso irgendwann? Ich sehe aktuell ausschließlich Hampelmänner beim effzeh in der Verantwortung.
Naja, im MR sitzen doch ein paar fähige Menschen, oder? Aber das kann sich ja Dank unserer Satzung auch ganz schnell ändern. Man braucht ja nur ein wenig Charisma, sicheres Auftreten, eine Portion Humor, eine populistische Rede und vielleicht noch im Vorfeld einer Wahl einen Twitter-Account und ein schönes Youtube-Video, gerne mit Falschaussagen und Lügen. Scheißegal. Wer dann die Abschaffung der Mitgliederbeiträge fordert, sich für Gleichberechtigung und weniger Co2-Ausstoß einsetzt und nebenbei ein Ende der schrecklichen Gewalt in den Stadien fordert, ist schnell in der engeren Auswahl. Und wenn man einmal drin ist und das kleine Einmaleins von House-of-cards beherrscht, hat man sogar die Möglichkeit ins Präsidium zu wechseln. Das ist natürlich nicht der Weg den ein Sieger oder ein Wolf gehen würde, aber vielleicht ein Irrer.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 17:55:51
https://fc.de/fileadmin/user_upload/Club/Charta_Unser_Leitbild_Design_2014_2015_ohne_Schnittmarken.pdf
Man muss keine NGO sein, um Konzentrationslager nicht zu tolerieren und nicht zu respektieren.

Stimmt. Aber für politischen Aktivismus ist es förderlich. Auch, um Porzellan zu zerschlagen, dass man im Nachhinein kaum mehr kitten kann.

PS: Das Wort "Konzentrationslager" hat es Dir angetan. Magst Du mal kurz darlegen, wo und was Du zu Taiwan, Tibet, Burma, Russland, Polen, Jemen, Mali, Syrien, Irak, Iran, Libyen, Ägypten, Venezuela, Brasilien, Argentinien und Saudi-Arabien - um nur einige Länder mit interessanten Auffassungen zu Menschenrechten zu nennen - usw. publiziert hast?

Oder hattest Du damals noch keine "Haltung"? Die Sache mit der "Haltung" ging ja erst vor ca. 2 Jahren auf Sender oder viral, wie man heute sagt. Davor trug man andere Kleidchen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 17:59:41
Dann sollte man aber auch schnellstmöglich diese spürbar anders Kacke beenden und auch nicht bei der klitzekleinsten Verfehlung der Fans auf die rosarote FC Charta verweisen, wenn man selber sowieso auf alles scheißt.

Wie kommst Du darauf, dass man "auf alles scheißt", wenn man mal an passender Stelle einfach die Fresse hält?

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:02:59
Und deswegen darf man als Verein keine Werte vertreten?

Unterstellst Du gerade den anderen deutschen Profivereinen, keine Werte zu haben und zu vertreten, nur weil da nicht irgendein Funktionär den Stammtisch mit seiner Berufsrolle verwechselt hat?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:06:24
Wie kommst Du darauf, dass man "auf alles scheißt", wenn man mal an passender Stelle einfach die Fresse hält?



Warum sollte man die Fresse halten, wenn man auf ein Thema angesprochen wird? Es gibt Dinge, die ignoriert man nicht. Punkt.

Wir sollten hier so viel Selbstbewusstsein besitzen, dass man einfach mal "Arsch lecken" denkt und entsprechend handelt, wenn es um die Befindlichkeiten eines totalitären Staates geht.

Nur weil der Staat Geschäfte mit Saudi-Arabien, China und dem Erdolf macht, müssen wir es als Verein nicht nachmachen. Wir sind keine verzweifelte Hafendirne, die mit jedem siffigen Freier in die Kiste steigen muss, damit man sich den nächsten Schuss leisten kann.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:16:53
Warum sollte man die Fresse halten, wenn man auf ein Thema angesprochen wird? Es gibt Dinge, die ignoriert man nicht. Punkt.

Wir sollten hier so viel Selbstbewusstsein besitzen, dass man einfach mal "Arsch lecken" denkt und entsprechend handelt, wenn es um die Befindlichkeiten eines totalitären Staates geht.

Nur weil der Staat Geschäfte mit Saudi-Arabien, China und dem Erdolf macht, müssen wir es als Verein nicht nachmachen. Wir sind keine verzweifelte Hafendirne, die mit jedem siffigen Freier in die Kiste steigen muss, damit man sich den nächsten Schuss leisten kann.

Das Thema hier ist nicht, dass "man" die Fresse halten sollte. Es geht darum, dass man nicht verwechselt, in welcher Rolle man sich befindet und welche Konsequenzen das persönliche Äußern und Handeln für das Größere, dem man zu dienen hat, haben kann.

Man kann "denken" und "handeln", wie man möchte, wenn man persönlich die Konsequenzen verantworten kann. Und noch eine Bedingung: "man" muss autorisiert sein, wenn man Konsequenzen herbeiführt, die weit über den persönlichen Bereich hinausgehen.

Was den letzten Satz angeht, finde ich, dass Du krass überziehst. Bist Du erst gestern aus dem Ei geschlüpft? Lege ich Deine Auffassung zugrunde, so könntest Du tagtäglich irgendwo Amok laufen. Und wenn diese Auffassung Schule machen würde, wären vermutlich demnächst die Stadien der Ort blutiger Auseinandersetzungen und Anschläge. Denn jede Seite hat ihre Wahrheit, an die sie glaubt. Wenn man sich in so absoluter Weise für den Hüter von Anstand und Wahrheit erklärt, wie Du (und andere hier) das machst, dann führt das zwingend zu Krieg. Hatten wir aber eigentlich alles schon.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kilino am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:17:28
Wie kommst Du darauf, dass man "auf alles scheißt", wenn man mal an passender Stelle einfach die Fresse hält?


Weil man eben auf alles scheißt? Wie glaubhaft kann man denn nach dem Kotau in Richtung Frankfurt und China noch die FC - Charta vertreten? Ein spürbar anderer Verein macht keine so offensichtlichen Geschäfte in einer totalitären Diktatur. Oder was ist deine Meinung zu China? Sollte sich der FC dort engagieren?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:21:04
Man sollte seine Werte nicht durch Übernahme einer Rolle abgeben. Wird selten gelebt, ist aber mehr als angebracht.

Der letzte Absatz ist zusammenhangloser bullshit, wenn du ihn auf meinen letzten Satz beziehst. Weißt du aber bestimmt auch selbst.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:38:49
Weil man eben auf alles scheißt? Wie glaubhaft kann man denn nach dem Kotau in Richtung Frankfurt und China noch die FC - Charta vertreten? Ein spürbar anderer Verein macht keine so offensichtlichen Geschäfte in einer totalitären Diktatur. Oder was ist deine Meinung zu China? Sollte sich der FC dort engagieren?

Ich sehe keinen Kotau.

Ich wundere mich über Dich und Euch, die anscheinend in den letzten Stunden festgestellt haben, dass es sich bei CHN um eine totalitäre Dikatatur handelt. Chapeau. Besser spät als nie.

Jetzt könntest Du mir (oder am besten öffentlich) noch erklären, ob Du weiterhin offensichtliche oder vielleicht auch nicht so offentliche Geschäfte mit CHN machen möchtest oder seit wann Du für Dich einen totalen CHN-Boykott lebst. Ich tät mich dann aber nochmal wundern, weil Du dürftest eigentlich nicht im Netz sein.

Ist CHN eigentlich das einzige fragwürdige und totalitäre Land, welches Du (Ihr) kennt? Beschreibt doch mal die nächsten notwendigen Schritte, die der FC hier gehen sollte. ÖL und Gas aus den arabischen Ländern und Russland etc. ist ja wohl mit sofortiger Wirkung an den Grenzen zurückzuweisen, oder? Nur so als Beispiel. Hier sollte ein Offizieller sich in den nächsten Tagen einen nach dem anderen vornehmen, von Putin bis zum saudischen Kronprinzen und weiter zu den iranischen Mullahs.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:41:38
Ich sehe keinen Kotau.

Ich wundere mich über Dich und Euch, die anscheinend in den letzten Stunden festgestellt haben, dass es sich bei CHN um eine totalitäre Dikatatur handelt. Chapeau. Besser spät als nie.

Jetzt könntest Du mir (oder am besten öffentlich) noch erklären, ob Du weiterhin offensichtliche oder vielleicht auch nicht so offentliche Geschäfte mit CHN machen möchtest oder seit wann Du für Dich einen totalen CHN-Boykott lebst. Ich tät mich dann aber nochmal wundern, weil Du dürftest eigentlich nicht im Netz sein.

Ist CHN eigentlich das einzige fragwürdige und totalitäre Land, welches Du (Ihr) kennt? Beschreibt doch mal die nächsten notwendigen Schritte, die der FC hier gehen sollte. ÖL und Gas aus den arabischen Ländern und Russland etc. ist ja wohl mit sofortiger Wirkung an den Grenzen zurückzuweisen, oder? Nur so als Beispiel. Hier sollte ein Offizieller sich in den nächsten Tagen einen nach dem anderen vornehmen, von Putin bis zum saudischen Kronprinzen und weiter zu den iranischen Mullahs.

du hast vollkommen recht. mit allem.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:44:03
Man sollte seine Werte nicht durch Übernahme einer Rolle abgeben. Wird selten gelebt, ist aber mehr als angebracht.

Der letzte Absatz ist zusammenhangloser bullshit, wenn du ihn auf meinen letzten Satz beziehst. Weißt du aber bestimmt auch selbst.

Sag mal, sprech ich Esperanto? Natürlich muss man seine Werte nicht aufgeben. Aber die Rolle beschränkt das Handeln. Oben steht mehr dazu.

Sorry, aber Du wolltest bestimmt schreiben, dass Du den Zusammenhang nicht erkennen kannst, oder?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:44:54
du hast vollkommen recht. mit allem.

Wenn ich Dir bloß glauben könnte.... ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:52:21
Dass der Fall “China” anders zu behandeln ist als bei Deinen anderen Beispielen haben die Fälle Arsenal und Houston/NBA gezeigt. Eigentlich auch der Fall mit dieser Kooperation in einer Regionalliga, das abgesagt wurde nachdem Tibetdemonstranten nicht des Feldes verwiesen wurden.



Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:53:24
Er ist Vorsitzender des MR und vertiritt also die Ansichten der Mitglieder. Nicht die des Vorstands oder der GF.
Luschtig. Das ist ein Versprechen, ja? Ich bin gespannt. Vor allem erwarte ich spannende Predigten des SMR im Dom zu den Ansichten der Mitglieder bzgl. Themen wie Religionsausübung am Arbeitsplatz, textilfreier Fussball, Sex mit Tieren, Freibier von 18-24 Uhr, Aufnahme von Flüchtlingen in jeder Privatwohnung, Einstellung des privaten Autoverkehrs und weitere spannende Ansichten der Mitglieder.


CHN kann uns mal.
Das würden sie auch tun, wenn Leute wie ihr das Sagen hättet. Und dann lachst Du nicht mehr, glaub mir.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:55:23
Dass der Fall “China” anders zu behandeln ist als bei Deinen anderen Beispielen haben die Fälle Arsenal und Houston/NBA gezeigt. Eigentlich auch der Fall mit dieser Kooperation in einer Regionalliga, das abgesagt wurde nachdem Tibetdemonstranten nicht des Feldes verwiesen wurden.

Hilf mir mal. Wieso ist der Fall anders zu behandeln? Houston...hatte ein Problem? Weiß ich nix drüber.

Nachtrag: Die Sache mit der RL ist mir jetzt halbwegs eingefallen. Aber was ist daran neu? Die Chinesen verstehen keinen Spass. Genau. Und das wird in den nächsten Jahren immer schlimmer werden. 
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:55:32
du hast vollkommen recht. mit allem.

1948%ige Zustimmung.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 18:59:07
1948%ige Zustimmung.

Noch einer, dem ich nicht traue. :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Juto am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:08:31
Hier die Antwort:


(....) vielen Dank für Ihre Nachricht und die offenen Worte.
 
 Der 1. FC Köln setzt sich ein für Toleranz, für Vielfalt, für Wahlbeteiligung, für Inklusion, für Gleichberechtigung – alles auch rund um unsere Spieltage und selbstverständlich auch im Rahmen unserer Internationalisierungsprojekte. Wir diskutieren intern offen über vieles. Was wir aber nicht machen, ist, in einer globalisierten Welt mit komplexen Herausforderungen persönliche Ansichten unabgestimmt an die Medien zu geben, auf Kosten von Partnern, Verbänden oder anderen Vereinen. Das ist nicht professionell und gehört sich nicht. Darauf hat Herr Wolf mit seiner Klarstellung hingewiesen, sie gilt unabhängig vom Inhalt für jedes Thema.
 
 Herzliche Grüße
 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA (....)


Tja, was soll man dazu sagen. Ganz von der Botschaft abgesehen, dass Geld wichtiger als Moral und Anstand ist.
Bis vor kurzem hat Herr Wolf noch die selbe Meinung vertreten, dass Geschäfte mit China nicht mit unserem Selbstverständnis vereinbar sind und schon gar nicht mit unserer Carta.

Der Gipfel der Frechheit ist die Doppelmoral in dieser Antwort. Denn ebenfalls nicht abgestimmt war die Info in welcher Herr Müller Römer öffentlich an den Pranger gestellt wurde. Denn hätte man sich vorher bemüht den Mitgliederrat bzw. Herrn Müller Römer zu dieser Aussage im KSTA zu befragen, wäre das Spiel des KSTA in Vertretung Herrn Löhr und der Umfaller des Herrn Wolf sicherlich thematisiert worden.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:13:55
Luschtig. Das ist ein Versprechen, ja? Ich bin gespannt. Vor allem erwarte ich spannende Predigten des SMR im Dom zu den Ansichten der Mitglieder bzgl. Themen wie Religionsausübung am Arbeitsplatz, textilfreier Fussball, Sex mit Tieren, Freibier von 18-24 Uhr, Aufnahme von Flüchtlingen in jeder Privatwohnung, Einstellung des privaten Autoverkehrs und weitere spannende Ansichten der Mitglieder.
Das würden sie auch tun, wenn Leute wie ihr das Sagen hättet. Und dann lachst Du nicht mehr, glaub mir.
Du schweifst ab.


Anscheinend mit Absicht, denn dumm scheinst Du nicht zu sein.
Aber das hat bei Dir jetzt nur noch Troll-Qualität.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:14:52
Hier die Antwort:



Tja, was soll man dazu sagen. Ganz von der Botschaft abgesehen, dass Geld wichtiger als Moral und Anstand ist.
Bis vor kurzem hat Herr Wolf noch die selbe Meinung vertreten, dass Geschäfte mit China nicht mit unserem Selbstverständnis vereinbar sind und schon gar nicht mit unserer Carta.

Der Gipfel der Frechheit ist die Doppelmoral in dieser Antwort. Denn ebenfalls nicht abgestimmt war die Info in welcher Herr Müller Römer öffentlich an den Pranger gestellt wurde. Denn hätte man sich vorher bemüht den Mitgliederrat bzw. Herrn Müller Römer zu dieser Aussage im KSTA zu befragen, wäre das Spiel des KSTA in Vertretung Herrn Löhr und der Umfaller des Herrn Wolf sicherlich thematisiert worden.
Juto, die Antwort enthält die von Dir dort gesehene Botschaft nicht.

Und noch einmal (ist das echt so schwierig?) Es kann durchaus eine Mehrheit (evtl. Wolf) der Meinung sein, dass "Geschäfte mit China nicht mit unserem Selbstverständnis vereinbar" seien. Darum geht es nicht und das ist auch nicht das Problem.

Das Problem wurde Dir in der Antwort benannt und auch hier jetzt X-mal durchgekaut. Verdreh´ denen bitte nicht die Worte.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:15:20
Hilf mir mal. Wieso ist der Fall anders zu behandeln? Houston...hatte ein Problem? Weiß ich nix drüber.

Nachtrag: Die Sache mit der RL ist mir jetzt halbwegs eingefallen. Aber was ist daran neu? Die Chinesen verstehen keinen Spass. Genau. Und das wird in den nächsten Jahren immer schlimmer werden.
Wenn Du über den Houston-China Vorfall keine Ahnung hast hast Du Dich zum Thema China selbst disqualifiziert.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:17:22
Du schweifst ab.


Anscheinend mit Absicht, denn dumm scheinst Du nicht zu sein.
Aber das hat bei Dir jetzt nur noch Troll-Qualität.

Nee, ich bezog mich darauf, dass nach Deiner Aussage SMR die Ansichten der Mitglieder vertreten dürfe. Und das habe ich halt ein bisschen ausgeführt. ;)

Tatsächlich dürfte das Mandat ein recht eng gefasstes sein, oder? Anders ausgedrückt: Weltpolitik gehört sicher nicht dazu. Und das meiste andere auch nicht.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:18:47
Wenn Du über den Houston-China Vorfall keine Ahnung hast hast Du Dich zum Thema China selbst disqualifiziert.

Ach herrje. Na siehste, so ist das Leben. Einmal nicht aufgepasst und schon ist man ´raus. ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:20:33
Müller-Römer darf alles sagen. Und natürlich "darf" der FC ihn dafür an den Pranger stellen. PR-mäßig ist das aber ein gewaltiger Griff ins Klo, wenn man dabei gleichzeitig sagen muss: "Ja, Werte und so schön und gut, aber auf die Kohle wollen wir dann doch nicht verzichten".

Es gibt für einen deutschen Verein keinen einzigen triftigen Grund, sich in China zu engagieren. Keinen. Ich verachte das zutiefst.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kilino am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:21:41
Ich sehe keinen Kotau.

Ich wundere mich über Dich und Euch, die anscheinend in den letzten Stunden festgestellt haben, dass es sich bei CHN um eine totalitäre Dikatatur handelt. Chapeau. Besser spät als nie.

Jetzt könntest Du mir (oder am besten öffentlich) noch erklären, ob Du weiterhin offensichtliche oder vielleicht auch nicht so offentliche Geschäfte mit CHN machen möchtest oder seit wann Du für Dich einen totalen CHN-Boykott lebst. Ich tät mich dann aber nochmal wundern, weil Du dürftest eigentlich nicht im Netz sein.

Ist CHN eigentlich das einzige fragwürdige und totalitäre Land, welches Du (Ihr) kennt? Beschreibt doch mal die nächsten notwendigen Schritte, die der FC hier gehen sollte. ÖL und Gas aus den arabischen Ländern und Russland etc. ist ja wohl mit sofortiger Wirkung an den Grenzen zurückzuweisen, oder? Nur so als Beispiel. Hier sollte ein Offizieller sich in den nächsten Tagen einen nach dem anderen vornehmen, von Putin bis zum saudischen Kronprinzen und weiter zu den iranischen Mullahs.
Dachte ich mir. Schwätzer.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Juto am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:32:57
Juto, die Antwort enthält die von Dir dort gesehene Botschaft nicht.

Und noch einmal (ist das echt so schwierig?) Es kann durchaus eine Mehrheit (evtl. Wolf) der Meinung sein, dass "Geschäfte mit China nicht mit unserem Selbstverständnis vereinbar" seien. Darum geht es nicht und das ist auch nicht das Problem.

Das Problem wurde Dir in der Antwort benannt und auch hier jetzt X-mal durchgekaut. Verdreh´ denen bitte nicht die Worte.

was willst du? Es gibt nur zwei Probleme. Die Antwort von Herrn Wolf in der er ein Vereinsmitglied auf Geheiß von Wehrle, DFL Partnern etc. an den Pranger stellt ohne sich vorher mit dem Vereinsmitglied in Verbindung zu setzen. Eine Info überflüssig wie ein Kropf. UND eine Antwort die nicht seiner ursprünglichen Meinung zu China entspricht. Eine Umfallerantwort. Wie das Fähnchen im Wind. Eine Antwort in der er sich zudem als gewählter Vereinsvertreter, entgegen der VereinsCarta, vor den Karren derer spannen lässt, denen es egal ist mit wem sie Geschäfte machen. Geschäfte mit China passen nicht zum 1. FC Köln. Der 1. FC Köln sollte es tunlichst unterlassen den Grund, sich aus der Weltpolitik rauszuhalten, als Vorwand zu nutzen mit China Geschäfte zu machen und damit so zu tun, als ob es diese menschenverachtenden Dinge nicht gibt! Punkt!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: geromel21 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:49:51
gerade nochmal ein bisschen auf facebook gelesen. man kann echt froh sein, dass die ganzen Idioten nie zur mv gehen. sollte es irgendwann ein online-wahlrecht geben, ist der verein vollends verloren.
Beim BLÖD Hausforum Transfermarkt gab es positiven Zuspruch von vielen Fans zu seiner Haltung, nur die Effzeh Fans hätten am liebsten sofort SMR und den ganzen Mitgliederrat abgeschafft  :D :-/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:54:10
Dachte ich mir. Schwätzer.
Bleiben Sie anständig. Auch ohne Argumente.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 19:59:21
...
Es gibt für einen deutschen Verein keinen einzigen triftigen Grund, sich in China zu engagieren. Keinen. Ich verachte das zutiefst.

Kann man auch anders sehen. Aber das dürfte dieses Forum in seiner Mehrheit nicht anerkennen. Nun gut.

Wenn Dein Verdikt für poppelige Fussballvereine gilt, müsste es da nicht auch erst recht für andere player in unserer Gesellschaft gelten? Wirtschaftsunternehmen zum Beispiel?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Donnerstag, 19.Dez.2019, 20:00:07
was willst du? Es gibt nur zwei Probleme. Die Antwort von Herrn Wolf in der er ein Vereinsmitglied auf Geheiß von Wehrle, DFL Partnern etc. an den Pranger stellt ohne sich vorher mit dem Vereinsmitglied in Verbindung zu setzen. Eine Info überflüssig wie ein Kropf. UND eine Antwort die nicht seiner ursprünglichen Meinung zu China entspricht. Eine Umfallerantwort. Wie das Fähnchen im Wind. Eine Antwort in der er sich zudem als gewählter Vereinsvertreter, entgegen der VereinsCarta, vor den Karren derer spannen lässt, denen es egal ist mit wem sie Geschäfte machen. Geschäfte mit China passen nicht zum 1. FC Köln. Der 1. FC Köln sollte es tunlichst unterlassen den Grund, sich aus der Weltpolitik rauszuhalten, als Vorwand zu nutzen mit China Geschäfte zu machen und damit so zu tun, als ob es diese menschenverachtenden Dinge nicht gibt! Punkt!

Schlaf´ mal drüber, Juto.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Juto am Donnerstag, 19.Dez.2019, 20:12:04
Schlaf´ mal drüber, Juto.

Da braucht man nicht drüber schlafen. Herr Wolf ist ein Wendehals wie er im Buche steht und nicht in der Lage einen Verein zu führen. Wenn der Rücktritt von Sieger nicht als Fakt dafür reichte, so hat er den letzten Hinweis, nicht der richtige für den Job zu sein, mit dieser dämlichen Mitteilung gegeben. Ich glaube der Titel Herr Präsident bringt so ziemlich jeden beim FC zum Überschnappen, der diese Position inne hat!
Und dann gibt es noch diejenigen im Verein die das auszunutzen wissen. Und vor deren Karren lässt sich diese Luftpumpe auch noch spannen. Lachhaft!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Donnerstag, 19.Dez.2019, 20:14:12
Kann man auch anders sehen.

Nein, kann man nicht.

Und dein unfassbar dämlicher Vergleich zur Wirtschaft hinkt zudem auf allen Ebenen. Mal davon abgesehen, dass auch er natürlich kein Argument für ein Engagement eines deutschen Vereins in China bietet.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 20:15:13
Nee, ich bezog mich darauf, dass nach Deiner Aussage SMR die Ansichten der Mitglieder vertreten dürfe. Und das habe ich halt ein bisschen ausgeführt. ;)

Tatsächlich dürfte das Mandat ein recht eng gefasstes sein, oder? Anders ausgedrückt: Weltpolitik gehört sicher nicht dazu. Und das meiste andere auch nicht.
Doch, solange es Bezug zum Verein gibt. Und dies ist mit dem Thema Zusammenarbeit ja gegeben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 20:24:39
Ach herrje. Na siehste, so ist das Leben. Einmal nicht aufgepasst und schon ist man ´raus. ;)
Weißte, alles was Du machen musstest ist 3 Worte in Google einzugeben um Dich über ein Musterbeispiel von Chinas Gehabe gegenüber “Partnern” zu informieren. Der Vorfall ist keine 3 Monate alt.


Stattdessen redest Du Rhabarber. Da bist Du selbstverständlich raus.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Wildharry am Donnerstag, 19.Dez.2019, 20:34:20
Weißte, alles was Du machen musstest ist 3 Worte in Google einzugeben um Dich über ein Musterbeispiel von Chinas Gehabe gegenüber “Partnern” zu informieren. Der Vorfall ist keine 3 Monate alt.


Stattdessen redest Du Rhabarber. Da bist Du selbstverständlich raus.
Lass es!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Almidon am Donnerstag, 19.Dez.2019, 20:44:34
Im morgigen Stadtanzeiger ist ein Interview mit Martin Schulz zu dem Thema. Er gibt SMR in seiner Bewertung zu China Recht(Diktatur, Überwachungsstaat), hält aber den Ausstieg des FC aus dem Vertrag für falsch. Im Umgang mit China müsse "Wandel durch Annäherung" gelten.

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Donnerstag, 19.Dez.2019, 20:47:29
Stimmt. Aber für politischen Aktivismus ist es förderlich. Auch, um Porzellan zu zerschlagen, dass man im Nachhinein kaum mehr kitten kann.

PS: Das Wort "Konzentrationslager" hat es Dir angetan. Magst Du mal kurz darlegen, wo und was Du zu Taiwan, Tibet, Burma, Russland, Polen, Jemen, Mali, Syrien, Irak, Iran, Libyen, Ägypten, Venezuela, Brasilien, Argentinien und Saudi-Arabien - um nur einige Länder mit interessanten Auffassungen zu Menschenrechten zu nennen - usw. publiziert hast?

Oder hattest Du damals noch keine "Haltung"? Die Sache mit der "Haltung" ging ja erst vor ca. 2 Jahren auf Sender oder viral, wie man heute sagt. Davor trug man andere Kleidchen.

Netter Versuch mit Nebenthemen und Whataboutism, das läuft bei mir aber nicht, denn hier geht es um den FC und China. Und in China werden Menschen einer Volksgruppe in Lager eingesperrt und somit auf einem gewissen Bereich konzentriert und abgeschottet. Das sind Konzentrationslager.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Donnerstag, 19.Dez.2019, 20:50:19
Im morgigen Stadtanzeiger ist ein Interview mit Martin Schulz zu dem Thema. Er gibt SMR in seiner Bewertung zu China Recht(Diktatur, Überwachungsstaat), hält aber den Ausstieg des FC aus dem Vertrag für falsch. Im Umgang mit China müsse "Wandel durch Annäherung" gelten.

.
Im Normalfall stimme ich Schulz zu, aber zur Zeit ist es alles andere als normal. China wirkt extrem nervös, wie man an ihrem unsouveränem  Verhalten, besonders gegen die NBA und Arsenal, sehen kann. Da brodelt etwas, aber gewaltig.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kilino am Donnerstag, 19.Dez.2019, 20:52:44
Im morgigen Stadtanzeiger ist ein Interview mit Martin Schulz zu dem Thema. Er gibt SMR in seiner Bewertung zu China Recht(Diktatur, Überwachungsstaat), hält aber den Ausstieg des FC aus dem Vertrag für falsch. Im Umgang mit China müsse "Wandel durch Annäherung" gelten.

.


Wandel durch Annäherung gilt nur eher für den Westen, wie man wunderbar beobachten kann.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mister P. am Donnerstag, 19.Dez.2019, 21:00:05
Willy Brandt und Egon Bahr würden sich im Grabe drehen, wenn sie wüssten, dass sich Martin Schulz bei der Befürwortung der Anbiederung an einen totalitären Staat, um finanzielle Interessen eines Wirtschaftsunternehmen zu schützen, der Formel "Wandel durch Annäherung" bedient.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: betreutes FC-Gucken am Freitag, 20.Dez.2019, 00:30:22

China.

Welch ein Gegensatz. Angestachelt von den dort noch verführerischen Reizen des Konsums und dem damit einhergehenden gesellschaftlichen Status ist das ganze Land busy busy, 24/7, ca. 345 Tage im Jahr. Der Nachholbedarf nach Jahrzehnten des alternativlosen Verzichts ist unvorstellbar groß. Die Gründe wirtschaftlichen Misserfolgs werden bei sich selbst gesucht, keine Ausreden. Geld für Investitionen in kleinere und größere Geschäfte wird sich überwiegend bei Familienmitgliedern und Freunden zusammengeliehen, Nichtzurückzahlen ist da keine Option.

Mit Abstand wichtigstes Thema ist Geld Verdienen. Und beim Geld Verdienen lässt Dich der Staat in Ruhe. Das Restaurant hat bei Eröffnung noch keine Genehmigung? Lässt sich regeln. Alles lässt sich regeln. Die wirtschaftlichen Freiheiten sind groß, so groß wie das Fehlen jeglicher sozialer Sicherung. Zig Millionen Wanderarbeiter, zwar aus dem eigenen Land, aber doch oft mit unterschiedlicher Sprache und Religion, ziehen in die Städte. Ihr Status ist durch das Hukou-System halb illegal, aber alles lässt sich regeln. Jeder ist auf der Suche nach seinem Glück, und ohne Fleiß kein Glück. Das ist das eigentliche Grundgesetz Chinas. Und das fleißige Streben nach Glück macht glücklich, das ist die selbsterfüllende Prophezeiung Chinas.

Ne ordentliche Frau bekommst Du als junger Mann nur ab, wenn Du eine vorzeigbare Wohnung besitzt und ein Auto. Wer die Wohnungspreise in den chinesischen Metropolen kennt (Peking, 6. Ringstraße, 120qm, 1.000.000 Euro), der mag sich ausmalen, welchen Druck das Streben nach chinesischem Glück erzeugt. Druck, die Prüfung für eine gute Mittelschule zu bestehen. Druck, die Prüfung für eine gute Oberstufe zu bestehen. Druck, eine Abiturnote zu schaffen, mit der man es auf eine ordentliche Uni schafft. Der Druck für die Eltern, sich selbst eine Wohnung in einem Bezirk mit guten Schulen leisten zu können, und genug Geld zu sparen, um dem Sohn im Hochzeitsalter eine Wohnung und ein Auto zu kaufen.

Die chinesische Diktatur ist in erster Linie eine Diktatur des chinesischen Glückstrebens, keine politische. Im Hamsterrad des Strebens nach Glück ist kein Platz für politische Unbehaglichkeit.

Druck entfaltet positive Kräfte, Fleiß wurde genannt. Aber Druck, wenn er zu groß wird, hat schreckliche Nebenwirkungen. In der konfuzianischen Tradition gibt es keine moralischen Richtlinien für den Umgang zwischen Fremden. Lehrer - Schüler, Eltern - Kind, Herrscher - Untertan, Freund - Freund, alles hingegen gut durchdekliniert. Der zu große Druck entlädt sich in China deshalb oft betrügerisch in die moralische Leere der Beziehung zu Fremden. Die gesellschaftliche Vertrauenskrise ist groß, aber das ist keine politische Vertrauenskrise, sondern eine wirtschaftliche. Der Ökonom weiß um die Bedeutung der Transaktionskosten in einer Marktwirtschaft, in China sind diese Kosten um ein Vielfaches höher. Das Social Credit-System, das demnächst flächendeckend eingeführt wird, ist ein Versuch, dem allgegenwärtigen Beschiss entgegenzuwirken. Eine Art Schufa hoch 3. In der westlichen Analyse ist es immer gleich Orwell, dabei geht es in erster Linie um die Stärkung der unsichtbaren Hand des Marktes.

Wenn man auf dem Tiger reitet, ist es schwer abzusteigen. Auf Chinesisch umfasst diese gesamtgesellschaftliche Wahrheit genau vier Schriftzeichen, 骑虎难下. Der Tigerritt ist das chinesische Hamsterrad. Er muss weitergehen, ein Absturz wäre verheerend. Dabei wird so manches Blümlein auf dem Weg natürlich zertrampelt, sogar entwurzelt. Aber die Opferbereitschaft, um oben auf dem Tiger zu bleiben, ist groß. Kann man da nicht auch ein Opfer von den anderen verlangen? Und nicht zu vergessen ist der Tigerritt ein Ritt weg von der nationalen Schmach der vergangenen zwei Jahrhunderte, hin zu wirtschaftlicher Stärke und nationaler Selbstbestimmtheit. NIE wieder darf China der Spielball fremder Mächte sein. Niemals. Ob das Ergebnis von Indoktrination oder nicht, hier herrscht ganz überwiegend Konsens. Der durchaus mit kritischen Texten (und toller Musik) aufgefallene Sänger Cui Jian hat diese Opferbereitschaft 1988 einmal in einem Lied zum Ausdruck gebracht, siehe unten.

Die ganz überwältigende Mehrheit der Chinesen wird die hier geschilderte Sicht bestätigen. Der Blick von Außen, der vor Allem politische Repression sieht, stößt bei diesen Menschen auf völlige Verwunderung, weil es an ihrer Lebensrealität und ihren eigentlichen Problemen total vorbei geht. Das heißt natürlich nicht, dass man durchaus mangelnden Schutz der Interessen von Minderheiten nicht kritisieren sollte. Komplexgesteuertes Verhalten, wie es bei der chinesischen Regierung oft festzustellen ist, ist ohnehin problematisch. Und dann diese Humorlosigkeit. Es gibt durchaus viel zu kritisieren.

Aber Leute, so wie viele von Euch China in die totale Diktaturecke stellen, das ist zu einfach. Viel zu einfach. Fahrt mal nach China. Lebt mal dort. Schaut in die Gesichter von Menschen in der U-Bahn, oder sonst wo im Alltag. Die Menschen sind dort tendenziell glücklicher als hier zum Beispiel in Deutschland. Da ist halt Aufbruch. Perspektive. Und natürlich wandelt sich alles zum Besseren, auch ordnungsrechtlich. Vielleicht langsam, vielleicht manchmal auch mit Rückschritten, aber auf lange Sicht wandelt es sich eben doch zum Besseren.     

---------------------------------------------


An jenem Tag nahmst Du ein Stück roten Stoff,
verdecktest mir die Augen, und auch den Himmel.
Du fragtest mich was ich sehe,
ich sagte, ich sehe das Glück.

Das war ein so wohliges Gefühl,
es ließ mich vergessen, dass ich kein zu Hause habe.
Du fragtest mich, wo ich noch hingehen wolle,
ich sagte, ich möchte Dir folgen.

Ich kann Dich nicht sehen, auch den Weg sehe ich nicht,
aber fest hältst Du meine Hand.
Du fragst mich was ich denke,
ich sage, ich möchte, dass Du mein Herr bist.
 
Ich spüre, dass Du nicht aus Eisen bist
obwohl Du stark und heftig bist wie Eisen.
Ich spüre, dass Du Blut an Deinem Körper hast
weil Deine Hand so warm ist.

Ich spüre, dass hier keine Wildnis ist,
sehe aber nicht, dass der Boden schon trocken und rissig ist.
Ich spüre, dass ich gerne etwas Wasser trinken möchte,
aber Dein Mund blockiert meinen Mund.

Ich kann nicht mehr gehen, ich kann auch nicht weinen,
weil mein Körper schon ganz ausgetrocknet ist,
so möchte ich Dir auf ewig folgen,
wohl wissend wie groß Dein Schmerz doch ist.


(Ein Stück roter Stoff, Cui Jian, 1988)
https://www.youtube.com/watch?v=OspWXXBEo4A (https://www.youtube.com/watch?v=OspWXXBEo4A)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Freitag, 20.Dez.2019, 00:39:58
interessanter exkurs.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Draper am Freitag, 20.Dez.2019, 00:49:52
Ja, okay. Trotzdem nicht meins und mit dem aktuellen Führer und der Vorgehensweise gegenüber Hongkong, Uiguren, Seidenstraße und Europa ist das natürlich politisch. Mach die Augen auf, dann siehst du es. Dass die Menschen in China es nicht sehen, ist ja ein gewolltes und bewährtes System.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Freitag, 20.Dez.2019, 01:15:05
interessanter exkurs.

In der Tat, allerdings auch nichts anderes, nur etwas blümeranter verfasst, als Werner Spinner schon sagte.
Und das die Leute in China das alles nicht ganz so kritisch sehen, ist jetzt auch nicht so weit weg, da muss man nur mal in den Osten schauen, viele in Zeitz oder Bautzen würden das da in China gerne übernehmen und vollumfänglich lobpreisen, die Menschen in Hongkong sehen das wiederum auch wieder völlig anders. Aber die im Osten schreien ja auch mehrheitlich nach Putin, so als Kompromiss, vermutlich weil CN dann doch zu weit weg ist.
Mir ist das zu einfach, also das aktuell leichte Glück, oder auch nur die Hoffnung auf eine Steigerung des "Glücks", der Menschen in CN, welche zuvor Generationen lang unterdrückt wurden, nun als Alibi für eine leichte Besserung zu verwenden.
Der chinesische Imperialismus, was Nachbarstaaten angeht, was das Chinesische Meer angeht, das hat ganz sicher nichts mit dem Glück der chinesischen Arbeiter zu tun. 
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 01:21:37
Netter Versuch mit Nebenthemen und Whataboutism, das läuft bei mir aber nicht, denn hier geht es um den FC und China. Und in China werden Menschen einer Volksgruppe in Lager eingesperrt und somit auf einem gewissen Bereich konzentriert und abgeschottet. Das sind Konzentrationslager.

Und ob das läuft bei Dir! whataboutism sind deshalb so beliebt, weil sie Leute Deiner Diskussions- und Argumentationskultur stellen.

Wo zum Teufel warst Du (natürlich alle Empörten hier) die letzten 30 Jahre? Was sagen Dir "Platz des himmlischen Friedens" bzw. Tibet? Hat es diesbezüglich bis jetzt eine nennenswerte Bewegung in D oder Köln gegeben, die sich der Repression/Gräueltaten/Opfer in CHN angenommen hat? Irgendwer, wer gesagt hat: Kein China? Oder: Wir wollen die Modeste-Millionen nicht. Oder: Wir verzichten auf den hiesigen den Wohlstand, den zu einem beträchtlichen Teil aus der deutschen Zusammenarbeit mit CHN erwachsen ist. Oder: Ich kaufe nichts mehr, was aus CHN kommt oder CHN in irgendeiner Form enthält. tbc...

Erkläre mir, warum auf einmal - wie aus dem Nichts - dies hier das ganz große Thema ist?

Könnte es sein, dass diese hysterische Bewegung, die hier mal wieder zugange ist, doch alle Nase lang eine andere Sau hat, die dann durchs Dorf getrieben wird.

Zu den Nebenthemen: Gefallen Dir die "Säue" nicht? Da gibt es vielerorten auch KZ´s. Was muss passieren, dass Dich das interessiert? Nur weil das vielleicht gerade nicht Thema beim FC ist, sind Dir die Folterlager anderswo egal? Ich bin beeindruckt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Freitag, 20.Dez.2019, 01:26:44
 :-/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Freitag, 20.Dez.2019, 01:36:47
Und ob das läuft bei Dir! whataboutism sind deshalb so beliebt, weil sie Leute Deiner Diskussions- und Argumentationskultur stellen.

Wo zum Teufel warst Du (natürlich alle Empörten hier) die letzten 30 Jahre? Was sagen Dir "Platz des himmlischen Friedens" bzw. Tibet? Hat es diesbezüglich bis jetzt eine nennenswerte Bewegung in D oder Köln gegeben, die sich der Repression/Gräueltaten/Opfer in CHN angenommen hat? Irgendwer, wer gesagt hat: Kein China? Oder: Wir wollen die Modeste-Millionen nicht. Oder: Wir verzichten auf den hiesigen den Wohlstand, den zu einem beträchtlichen Teil aus der deutschen Zusammenarbeit mit CHN erwachsen ist. Oder: Ich kaufe nichts mehr, was aus CHN kommt oder CHN in irgendeiner Form enthält. tbc...

Erkläre mir, warum auf einmal - wie aus dem Nichts - dies hier das ganz große Thema ist?

Könnte es sein, dass diese hysterische Bewegung, die hier mal wieder zugange ist, doch alle Nase lang eine andere Sau hat, die dann durchs Dorf getrieben wird.

Zu den Nebenthemen: Gefallen Dir die "Säue" nicht? Da gibt es vielerorten auch KZ´s. Was muss passieren, dass Dich das interessiert? Nur weil das vielleicht gerade nicht Thema beim FC ist, sind Dir die Folterlager anderswo egal? Ich bin beeindruckt.

Posting des Monats!  :D

Alter, baenderriss hat euch offensichtlich gewaltig motiviert, jetzt kommt ja beinahe täglich ein neuer User mit der Motivation, zwingend die rote Laterne der scheinbar logischen Argumentation in der Hand halten zu dürfen.
Mein lieber Herr Gesangsverein, dabei hat baenderriss die Messlatte nicht zwingend besonders hoch angelegt...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 01:38:44
Willy Brandt und Egon Bahr würden sich im Grabe drehen, wenn sie wüssten, dass sich Martin Schulz bei der Befürwortung der Anbiederung an einen totalitären Staat, um finanzielle Interessen eines Wirtschaftsunternehmen zu schützen, der Formel "Wandel durch Annäherung" bedient.

Nein, das würden sie sicher nicht. Im Gegenteil, sie würden Schulz recht geben. Denn anders als von Dir dargestellt - und zwar wieder einmal völlig bösartig verzerrt - wird es Schulz ganz bestimmt nicht um Anbiederung gehen, so wenig wie es den Erstgenannten um Anbiederung an einen totalitären Staat ging. Auch wird es Schulz sehr wahrscheinlich nicht um den Schutz wirtschaftlicher Interessen eines einzelnen Unternehmens, sondern eben um Annäherung durch Wandel gehen. Altes verdientes Motto.

Was bedeutet dies? Dem liegt vor allem das Wissen darum zugrunde, dass Veränderungen Zeit brauchen und - ich erwähnte das weiter vorne schon einmal - die Gegenseite genauso im festen Glauben ist, dass sie die "richtige" Politik betreibt. Weiter weiß man mittlerweile, dass, wer miteinander handelt, in aller Regel keinen Krieg führt. Zudem weiß Schulz im Gegensatz zu Euch Wutbürgern hier, wie zerbrechlich Frieden und Wohlstand sind.

Nur Dummköpfe würden versuchen, politische andersdenkende Systeme (v.a. dieser Größenordnung) zu boykottieren oder eine aggressive klugscheißende "Unsere Werte sind Gesetz"-Politik zu fahren. Da wäre es erfolgversprechender, einen fahrenden ICE mit bloßen Händen aufhalten zu wollen.

Wenn man Veränderung möchte UND seine Werte nicht aus den Augen lassen möchte, dann muss man in Kontakt bleiben. Man muss sich bemühen, die Motive der Gegenseite zu verstehen. Und vor allem sollte man anständig miteinander umgehen: So eine öffentliche Prollerei wie die von SMR wird von Asiaten gerne als Ehrverletzung und als bösen Affront verstanden. Alles Weitere ergibt sich daraus.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Freitag, 20.Dez.2019, 01:52:17
Nein, das würden sie sicher nicht. Im Gegenteil, sie würden Schulz recht geben. Denn anders als von Dir dargestellt - und zwar wieder einmal völlig bösartig verzerrt - wird es Schulz ganz bestimmt nicht um Anbiederung gehen, so wenig wie es den Erstgenannten um Anbiederung an einen totalitären Staat ging. Auch wird es Schulz sehr wahrscheinlich nicht um den Schutz wirtschaftlicher Interessen eines einzelnen Unternehmens, sondern eben um Annäherung durch Wandel gehen. Altes verdientes Motto.

Was bedeutet dies? Dem liegt vor allem das Wissen darum zugrunde, dass Veränderungen Zeit brauchen und - ich erwähnte das weiter vorne schon einmal - die Gegenseite genauso im festen Glauben ist, dass sie die "richtige" Politik betreibt. Weiter weiß man mittlerweile, dass, wer miteinander handelt, in aller Regel keinen Krieg führt. Zudem weiß Schulz im Gegensatz zu Euch Wutbürgern hier, wie zerbrechlich Frieden und Wohlstand sind.

Nur Dummköpfe würden versuchen, politische andersdenkende Systeme (v.a. dieser Größenordnung) zu boykottieren oder eine aggressive klugscheißende "Unsere Werte sind Gesetz"-Politik zu fahren. Da wäre es erfolgversprechender, einen fahrenden ICE mit bloßen Händen aufhalten zu wollen.

Wenn man Veränderung möchte UND seine Werte nicht aus den Augen lassen möchte, dann muss man in Kontakt bleiben. Man muss sich bemühen, die Motive der Gegenseite zu verstehen. Und vor allem sollte man anständig miteinander umgehen: So eine öffentliche Prollerei wie die von SMR wird von Asiaten gerne als Ehrverletzung und als bösen Affront verstanden. Alles Weitere ergibt sich daraus.

Genau. Sowas macht niemand. Es sei denn, es ist der Iran, oder sonst ein x- beliebiges Land mit leicht weniger Wirtschaftskraft wie beispielsweise China, dann ist das natürlich okay.

Aber selbst wenn, letztlich ist das völlig scheissegal. Wir sind nicht Martin Schulz oder Heiko Maas oder Angela Merkel.
Wir sind ein maximal drittklassig geführter scheiss Provinz-Fußballverein. Wehrle sieht das vermutlich anders, aber Weltpolitik ist nicht zwingend unsere Stärke, und darüber hinaus auch nicht das Aufgabengebiet, mit dem sich GF oder Vorstand primär beschäftigen sollten.
Tun sie es doch, gibt es Feuer von Vereinsmitgliedern wie mir.

Da gibt es nullkommanull Diskussionsspielraum. Und da greifen deine Whataboutisms auch nicht, eben weil das generell für alle weltpolitischen Dinge gilt.   
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 01:56:43
China.

Welch ein Gegensatz. Angestachelt von den dort noch verführerischen Reizen des Konsums und dem damit einhergehenden gesellschaftlichen Status ist das ganze Land busy busy, 24/7, ca. 345 Tage im Jahr. Der Nachholbedarf nach Jahrzehnten des alternativlosen Verzichts ist unvorstellbar groß. Die Gründe wirtschaftlichen Misserfolgs werden bei sich selbst gesucht, keine Ausreden. Geld für Investitionen in kleinere und größere Geschäfte wird sich überwiegend bei Familienmitgliedern und Freunden zusammengeliehen, Nichtzurückzahlen ist da keine Option.

Mit Abstand wichtigstes Thema ist Geld Verdienen. Und beim Geld Verdienen lässt Dich der Staat in Ruhe. Das Restaurant hat bei Eröffnung noch keine Genehmigung? Lässt sich regeln. Alles lässt sich regeln. Die wirtschaftlichen Freiheiten sind groß, so groß wie das Fehlen jeglicher sozialer Sicherung. Zig Millionen Wanderarbeiter, zwar aus dem eigenen Land, aber doch oft mit unterschiedlicher Sprache und Religion, ziehen in die Städte. Ihr Status ist durch das Hukou-System halb illegal, aber alles lässt sich regeln. Jeder ist auf der Suche nach seinem Glück, und ohne Fleiß kein Glück. Das ist das eigentliche Grundgesetz Chinas. Und das fleißige Streben nach Glück macht glücklich, das ist die selbsterfüllende Prophezeiung Chinas.

Ne ordentliche Frau bekommst Du als junger Mann nur ab, wenn Du eine vorzeigbare Wohnung besitzt und ein Auto. Wer die Wohnungspreise in den chinesischen Metropolen kennt (Peking, 6. Ringstraße, 120qm, 1.000.000 Euro), der mag sich ausmalen, welchen Druck das Streben nach chinesischem Glück erzeugt. Druck, die Prüfung für eine gute Mittelschule zu bestehen. Druck, die Prüfung für eine gute Oberstufe zu bestehen. Druck, eine Abiturnote zu schaffen, mit der man es auf eine ordentliche Uni schafft. Der Druck für die Eltern, sich selbst eine Wohnung in einem Bezirk mit guten Schulen leisten zu können, und genug Geld zu sparen, um dem Sohn im Hochzeitsalter eine Wohnung und ein Auto zu kaufen.

Die chinesische Diktatur ist in erster Linie eine Diktatur des chinesischen Glückstrebens, keine politische. Im Hamsterrad des Strebens nach Glück ist kein Platz für politische Unbehaglichkeit.

...

Sehr guter Text. Selbst geschrieben?

Ich bin allerdings über das "in erster Linie eine Diktatur des chinesischen Glückstrebens, keine politische" gestolpert. Ich war noch nie da geschweige denn habe ich dort gelebt. Aber aus meiner Wahrnehmung heraus gibt es eine auf extrem hierarchischer Ordnung basierende ungeheure politische Diktatur, die ihren Ausdruck in ihrem wahnsinnigen Kontrollstreben und der Expansion der Macht auf allen Kontinenten findet.

Vereinfacht: Das System wird geplant, gesteuert und kontrolliert und gefährliche Tendenzen finden sich halt im Lager wieder. Womit wir dann bei den Uiguren wären. CHN wird beobachtet haben, wie es in Ländern zugeht, wo man den Islam und das islamische Sektierertum ihr Spiel treiben lässt. Das dürfte so ziemlich das Gegenteil des Gesellschaftsentwurfs sein, welcher der chinesischen Führung vorschwebt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 02:04:34
Genau. Sowas macht niemand. Es sei denn, es ist der Iran, oder sonst ein x- beliebiges Land mit leicht weniger Wirtschaftskraft wie beispielsweise China, dann ist das natürlich okay.

Aber selbst wenn, letztlich ist das völlig scheissegal. Wir sind nicht Martin Schulz oder Heiko Maas oder Angela Merkel.
Wir sind ein maximal drittklassig geführter scheiss Provinz-Fußballverein. Wehrle sieht das vermutlich anders, aber Weltpolitik ist nicht zwingend unsere Stärke, und darüber hinaus auch nicht das Aufgabengebiet, mit dem sich GF oder Vorstand primär beschäftigen sollten.
Tun sie es doch, gibt es Feuer von Vereinsmitgliedern wie mir.

Da gibt es nullkommanull Diskussionsspielraum. Und da greifen deine Whataboutisms auch nicht, eben weil das generell für alle weltpolitischen Dinge gilt.

Klingt unglaublich großkotzig. Warum so anmaßend?

Und genau da, nämlich bei den Inhabern allerletzter und totaler Wahrheiten braucht es whataboutismen.

Den Iran sanktioniert man aus anderen Gründen. Ein Land, in dem die Leute verarmen, die Mullahkratie mit ihren Truppen aber in Syrien, Libanon, Jemen Krieg führen und äußerst feindselig gg. USA, Israel und Saudi-Arabien aufgestellt sind. Dazu kommt die Arbeit an der Bombe. Da sind eben Sanktionen verständlich. Die Alternative sind Bomben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 02:08:35
...
Der chinesische Imperialismus, was Nachbarstaaten angeht, was das Chinesische Meer angeht, das hat ganz sicher nichts mit dem Glück der chinesischen Arbeiter zu tun. 

Der Imperialismus der Chinesen hat ja mittlerweile die eigene Region längst verlassen und ist fast überall zu finden. Australien, in Teilen Afrikas, Europa ohnehin.... Brandgefährlich.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Punko am Freitag, 20.Dez.2019, 02:17:29
Sehr guter Text. Selbst geschrieben?

Ich bin allerdings über das "in erster Linie eine Diktatur des chinesischen Glückstrebens, keine politische" gestolpert. Ich war noch nie da geschweige denn habe ich dort gelebt. Aber aus meiner Wahrnehmung heraus gibt es eine auf extrem hierarchischer Ordnung basierende ungeheure politische Diktatur, die ihren Ausdruck in ihrem wahnsinnigen Kontrollstreben und der Expansion der Macht auf allen Kontinenten findet.

Vereinfacht: Das System wird geplant, gesteuert und kontrolliert und gefährliche Tendenzen finden sich halt im Lager wieder. Womit wir dann bei den Uiguren wären. CHN wird beobachtet haben, wie es in Ländern zugeht, wo man den Islam und das islamische Sektierertum ihr Spiel treiben lässt. Das dürfte so ziemlich das Gegenteil des Gesellschaftsentwurfs sein, welcher der chinesischen Führung vorschwebt.

Was ist eigentlich los mit dir?  :oezil: Genau das sind meine Kritikpunkte. Edit: Weil es hier im Thread um den FC und China geht.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Freitag, 20.Dez.2019, 02:18:11
Klingt unglaublich großkotzig. Warum so anmaßend?



Weil ich es kann.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Freitag, 20.Dez.2019, 02:22:34
Was ist eigentlich los mit dir?  :oezil: Genau das sind meine Kritikpunkte.

vergiss es, fütter ihn nicht weiter. ich hab eh hohen blutdruck, wenn ich mir dann morgen früh die antworten durchlese, muss ich wieder extra medis nachschmeissen. er hat sich nun auch oft genug selbst demaskiert.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: betreutes FC-Gucken am Freitag, 20.Dez.2019, 02:48:14
Also ich schrieb ja, es gibt einiges zu kritisieren. Aber der Versuch des Perspektivwechsels sollte doch gelegentlich da sein. Schwarz/weiß ist nicht mein Ding.


Als die Kommunisten in China an die Regierung kamen, lag das Land in Trümmern. Und gleichzeitig fand international ein völkerrechtlicher Wandel statt, mit dem sich die Chinesen nicht abfinden wollten. Galt früher das Recht jeder Nation auf Krieg (ius ad bellum), wovon England, Japan, Russland und andere zuvor reichlich gegenüber China Gebrauch gemacht hatten, so wurde das nun plötzlich verneint. Und dann die Menschenrechtscharta. Das kam für China alles zu früh. China nahm sich Xinjiang und Tibet, in alter Tradition des Rechts auf Krieg, weil sie Puffer zu Pakistan und Indien haben wollten. Ohne Lippen werden die Zähne kalt, sagt der Chinese.


China ist was diese Dinge angeht immer noch aus der Zeit gefallen. Was die Uiguren angeht, diese Vorgehensweise ist im Grunde nicht rassistisch motiviert. Als damals Bo Xilai in Chongqing regierte, da landeten dort auch viele Han-Chinesen in Arbeitslagern und wurden umerzogen. Ich habe einiges von den geleakten Uiguren-Dokumenten im Original gelesen. Vieles wurde in der Berichterstattung da übertrieben, aber es ist, genau wie damals in Chongqing, schon sehr bedenklich. Bei solchen Kampagnen gibt es regelmäßig gefährliche Auswüchse. Da ist übermäßiger vorauseilender Gehorsam untergeordneter Stellen oft das Problem. Über mehrere Hierarchiestufen hinweg wird das immer schlimmer, die Umsetzung der Maßnahmen an der Basis entsprechend problematisch. Als das Ausmaß der Auswüchse damals in Chongqing der Zentralregierung bekannt wurde, wurden etliche Verantwortliche bestraft.


Es gab in der Geschichte Chinas häufiger den Konflikt zwischen spirituellen "Quietisten" (meist Buddhisten) und den Konfuzianern. Normalerweise interessiert die Religion nicht, wenn aber das Gefühl aufkommt, dass spirituelle Frömmigkeit den gesellschaftlichen Fortschritt massiv behindert, dann läuten da die Alarmglocken und es wird repressiv. Die Chinesen denken viel mehr als wir in geschichtlichen Dimensionen. Für uns ist das schwer nachzuvollziehen. Ich glaube, dass die Weltabgewandtheit vieler frommer Muslime der chinesischen Regierung mehr Angst macht als der Terror, den es allerdings durchaus auch gab. Bei Falun Gong war es ja ähnlich.


Ich versuche immer, zumindest nachvollziehen zu können, warum eine Regierung oder eine Bevölkerung so handelt wie sie es tut. Ich verstehe zum Beispiel bei den Trump-Hassern nicht, warum sie nicht den Versuch unternehmen zu verstehen, warum die US-Bürger ihn gewählt haben. Und ihn wahrscheinlich wieder wählen werden. Nur weil es einem nicht ins Weltbild passt, sollte man das trotzdem nüchtern analysieren, denn Fakt ist, fast 50 Prozent der wählenden Amerikaner haben ihn gewählt. Brexit dasselbe.


Es ist nicht sehr klug, einfach das Label "Schwarz" irgendwo draufzukleben und drauf los zu hauen. Und sich zu freuen, wie gut man selbst doch ist.


FC und China


Ja klar, hier geht es darum was der FC mit China macht. Ehrlich gesagt ist mir das aus politischer Sicht egal. Ich kann beide Positionen verstehen.


Ich denke aber, der FC sollte sich in seiner derzeitigen Lage auf sich selbst konzentrieren. Wenn ich nur bedenke wie viele Ressourcen die Modeste-Sache damals gebunden hat, die Zeit hätte man anders besser investieren können. Vielleicht sind die zwei Millionen dort aber auch sehr leicht verdientes Geld, wer weiß das schon.


Nun könnte man noch sagen: Verdammt, im alltäglichen und wirtschaftlichen Leben kommt man um China nicht mehr herum, da hat man gar keine Wahl mehr, egal wie man sein Leben organisiert. Aber im Fußball, da könnten wir (abgesehen von den Trikots, den Hosen und Schuhen, den Bällen - ach nee, die kommen aus Pakistan) ohne China auskommen, also lasst es uns wenigstens dort machen. So fürs wohlige Fußballerherz. Wer es so sieht, von mir aus.
 







Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Povlsen am Freitag, 20.Dez.2019, 07:40:40
In diesem Forum scheint SMR nahezu einen Heiligenstatus zu haben. Für mich ein Unruhestifter. In unserer Situation ist es kontraproduktiv und dazu stehe ich. Ich werde auch nicht weiter mehr dazu sagen und freue mich über die gestrigen 3 Punkte und möchte mich nicht weiter damit beschäftigen.

Nach 10 Jahren immer noch nichts verstanden?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mister P. am Freitag, 20.Dez.2019, 07:50:14
Diese Eloberate sind nichts weiter als umfangreiche Erklärungen und Rechtfertigungen von Totalitarismus, Imperialismus und systematischen Menschenrechtsverletzungen. Verständnis für- und schlecht kaschierte Zustimmung zum Faschismus, wird nicht dadurch akzeptabel, dass man sich einen ethnologischen Aluhut aufsetzt, und meint Folter und sonstige Menschenrechtsverletzungen zu akzeptablen exotischen Eigenheiten anderer Kulturen umdeuten zu können. Menschenrechte bleiben unteilbar. Kulturrelativismus ist abzulehnen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: bollock am Freitag, 20.Dez.2019, 07:59:29
In dem Zusammenhang auch immer wieder mal schön...

https://allthatsinteresting.com/tragedy-world-map
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: KHHeddergott am Freitag, 20.Dez.2019, 08:10:39
Ich versuche immer, zumindest nachvollziehen zu können, warum eine Regierung oder eine Bevölkerung so handelt wie sie es tut. Ich verstehe zum Beispiel bei den Trump-Hassern nicht, warum sie nicht den Versuch unternehmen zu verstehen, warum die US-Bürger ihn gewählt haben. Und ihn wahrscheinlich wieder wählen werden. Nur weil es einem nicht ins Weltbild passt, sollte man das trotzdem nüchtern analysieren, denn Fakt ist, fast 50 Prozent der wählenden Amerikaner haben ihn gewählt. Brexit dasselbe.

Das klingt ja alles eingängig, hier tappen Sie aber in die eigene Falle, da Sie unterstellen, daß derjenige, der moralische Trennlinien nicht in Relativismen aufgehen lässt, das ja nur tun könne, weil er nicht versuche zu verstehen. Auch wenn Sie, gestünden Sie anderen hier die Ausbildung von Werten zu, wie Sie es ganz selbstverständlich den Chinesen zugestehen, sich Ihres Hauptargumentes berauben würden.

Und nur nebenbei, etwas erklären zu können beinhaltet natürlich noch keine Wertung. Denn ähnliche posts liessen sich von Trump bis China, aber auch von Pol Pot über die Wahabiten bis Deutschland 1933 schreiben. Einen wichtigen Punkt lassen Sie nämlich außen vor. Wenn Demütigung (Opium-Kriege etc pp) auf ausgeprägten Chauvinismus (und wer wollte verleugnen, daß Chinesen in dieser Disziplin höchstens noch von den Japanern übertroffen werden) trifft, dann führt das zu nichts Gutem, ganz gleich, mit welchen kulturanthropologischen Ansätzen man das zu verteidigen sucht. 
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: KHHeddergott am Freitag, 20.Dez.2019, 08:22:51
Der Imperialismus der Chinesen hat ja mittlerweile die eigene Region längst verlassen und ist fast überall zu finden. Australien, in Teilen Afrikas, Europa ohnehin.... Brandgefährlich.

Was ist denn an deren Imperialimus brandgefährlich? Weil die Chinesen zu den Glasperlen noch Straßen und Schulen draufpacken, und damit unseren Imperialismus als das dastehen lassen, was er ist? Ja, dann ist das brandgefährlich, weil es unseren Wohlstand gefährdet, wenn jemand anderer die Geknechteten dieser Welt ausbeutet.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Freitag, 20.Dez.2019, 08:32:30
Sehr guter Text. Selbst geschrieben?

Ich bin allerdings über das "in erster Linie eine Diktatur des chinesischen Glückstrebens, keine politische" gestolpert. Ich war noch nie da geschweige denn habe ich dort gelebt. Aber aus meiner Wahrnehmung heraus gibt es eine auf extrem hierarchischer Ordnung basierende ungeheure politische Diktatur, die ihren Ausdruck in ihrem wahnsinnigen Kontrollstreben und der Expansion der Macht auf allen Kontinenten findet.

Vereinfacht: Das System wird geplant, gesteuert und kontrolliert und gefährliche Tendenzen finden sich halt im Lager wieder. Womit wir dann bei den Uiguren wären. CHN wird beobachtet haben, wie es in Ländern zugeht, wo man den Islam und das islamische Sektierertum ihr Spiel treiben lässt. Das dürfte so ziemlich das Gegenteil des Gesellschaftsentwurfs sein, welcher der chinesischen Führung vorschwebt.
Hier muss ich Dir zustimmen.

Und @punko : ich würde wirklich begrüßen wenn wir hier nicht das Wort KZ benutzen. Das hat eine ganz andere Qualität.
Die Gefangenen- und Erziehungslager in Xinjiang ähneln eher den Lagern für japanstämmige US-Bürger während des 2. Weltkriegs.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: render am Freitag, 20.Dez.2019, 08:34:44

Wenn man auf dem Tiger reitet, ist es schwer abzusteigen. Auf Chinesisch umfasst diese gesamtgesellschaftliche Wahrheit genau vier Schriftzeichen, 骑虎难下. Der Tigerritt ist das chinesische Hamsterrad. Er muss weitergehen, ein Absturz wäre verheerend. Dabei wird so manches Blümlein auf dem Weg natürlich zertrampelt, sogar entwurzelt. Aber die Opferbereitschaft, um oben auf dem Tiger zu bleiben, ist groß. Kann man da nicht auch ein Opfer von den anderen verlangen? Und nicht zu vergessen ist der Tigerritt ein Ritt weg von der nationalen Schmach der vergangenen zwei Jahrhunderte, hin zu wirtschaftlicher Stärke und nationaler Selbstbestimmtheit. NIE wieder darf China der Spielball fremder Mächte sein. Niemals. Ob das Ergebnis von Indoktrination oder nicht, hier herrscht ganz überwiegend Konsens. Der durchaus mit kritischen Texten (und toller Musik) aufgefallene Sänger Cui Jian hat diese Opferbereitschaft 1988 einmal in einem Lied zum Ausdruck gebracht, siehe unten.


Da halte ich dagegen:

Gluecifer - Rock'n'Roll A**hole [Ridin' the Tiger]  (https://youtu.be/MBIYam7u5KY)

 :cool:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: betreutes FC-Gucken am Freitag, 20.Dez.2019, 08:35:27
Diese Eloberate sind nichts weiter als umfangreiche Erklärungen und Rechtfertigungen von Totalitarismus, Imperialismus und systematischen Menschenrechtsverletzungen. Verständnis für- und schlecht kaschierte Zustimmung zum Faschismus, wird nicht dadurch akzeptabel, dass man sich einen ethnologischen Aluhut aufsetzt, und meint Folter und sonstige Menschenrechtsverletzungen zu akzeptablen exotischen Eigenheiten anderer Kulturen umdeuten zu können. Menschenrechte bleiben unteilbar. Kulturrelativismus ist abzulehnen.

Schlagwort, Schlagwort, Schlagwort. Aluhut. Zustimmung zum Faschismus. Also ich finde mich da nicht wieder, war ich gemeint?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: betreutes FC-Gucken am Freitag, 20.Dez.2019, 08:39:39
Das klingt ja alles eingängig, hier tappen Sie aber in die eigene Falle, da Sie unterstellen, daß derjenige, der moralische Trennlinien nicht in Relativismen aufgehen lässt, das ja nur tun könne, weil er nicht versuche zu verstehen. Auch wenn Sie, gestünden Sie anderen hier die Ausbildung von Werten zu, wie Sie es ganz selbstverständlich den Chinesen zugestehen, sich Ihres Hauptargumentes berauben würden.

Und nur nebenbei, etwas erklären zu können beinhaltet natürlich noch keine Wertung. Denn ähnliche posts liessen sich von Trump bis China, aber auch von Pol Pot über die Wahabiten bis Deutschland 1933 schreiben. Einen wichtigen Punkt lassen Sie nämlich außen vor. Wenn Demütigung (Opium-Kriege etc pp) auf ausgeprägten Chauvinismus (und wer wollte verleugnen, daß Chinesen in dieser Disziplin höchstens noch von den Japanern übertroffen werden) trifft, dann führt das zu nichts Gutem, ganz gleich, mit welchen kulturanthropologischen Ansätzen man das zu verteidigen sucht. 

Ich unterstelle nicht, dass diese Meinung nur zustande kommen kann, weil nicht versucht würde zu verstehen. Ich unterstelle, dass in den meisten Fällen der Versuch zu Verstehen unterbleibt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Freitag, 20.Dez.2019, 08:42:21
Was ist denn an deren Imperialimus brandgefährlich? Weil die Chinesen zu den Glasperlen noch Straßen und Schulen draufpacken, und damit unseren Imperialismus als das dastehen lassen, was er ist? Ja, dann ist das brandgefährlich, weil es unseren Wohlstand gefährdet, wenn jemand anderer die Geknechteten dieser Welt ausbeutet.
Die Weltmächte denke doch immer in anderen Dimensionen. Im Grunde ist alles eine Vorbereitung auf den dritten Weltkrieg. Warum sonst streitet man sich um Miniatursteininseln im Südchinesischen Meer, die Öl- und Gasvorräte mal außen vor? Wegen der militärisch strategischen Bedeutung.

So auch Afrika. Während Europa es jahrzehntelang als humanitäre Mission (und Markt für Billigprodukte) gesehen hat behandeln die Chinesen das Kontingent als eine Investition.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Freitag, 20.Dez.2019, 09:28:33
https://www.globaltimes.cn/content/1174158.shtml
Zitat
"I did know about the sports cooperation project, but the German's words are nonsense," said Geng Shuang, spokesperson of Chinese Foreign Ministry, in response to the comments at Thursday's routine press conference
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: betreutes FC-Gucken am Freitag, 20.Dez.2019, 09:31:51
Wenn die Menschenrechte wirklich so universell wären, bräuchte man kein Wort darüber zu verlieren. Man hätte sich die aufwendige naturrechtliche Herleitung sparen können. Der Nachdruck der Proklamation zeigt ja erst, wie wenig verbreitet dieses Konstrukt damals war, und auch heute noch ist.


Der Kulturrelativismus verstrickt sich genauso in Widersprüche wie der universalistische Ansatz.


Die Chinesen jedenfalls wollen überwiegend durch das westliche Konzept der Menschenrechte nicht befreit werden. Das werden sie schon selbst auf ihre eigene Weise tun. Denn wie oben schon von anderen gesagt, so chauvinistisch sind sie. Die chinesischen Frauen kennen das, sie wurden schon von den Kommunisten befreit, "ihr tragt die eine Hälfte des Himmels". So eine aufgestülpte Befreiung ist halt kaum was wert.


Nun messe ich persönlich - ob Du es glaubst oder nicht - den Freiheitsrechten allerdings eine extrem große Bedeutung zu. Vielleicht sind wir uns da einig. Aber selbst dann werden wir uns wohl streiten. Wie weit geht denn zum Beispiel das universalistische Recht auf Meinungsfreiheit? So weit wie in den USA? Oder doch nur bis zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz Deutschlands? In den alten Zeiten, als es noch kein Internet gab, da prahlten die Kommunisten: Meinungsfreiheit? Die gibt es bei Euch doch nur theoretisch. Wir geben dem Volk hingegen die Druckerpressen und das Papier in die Hand, damit es seine Meinung massenmedial kundtun kann! Wahrscheinlich haben sie das selbst geglaubt.


Die Berufsfreiheit in Deutschland wurde damals durch das Apothekenurteil zum Beispiel eingeschränkt. Der Meisterzwang ist ebenfalls ein solcher Eingriff in die Berufsfreiheit. Es gibt unzählige Einschränkungen, bei denen jeder US-Bürger aufschreien würde.


Wer verneint, dass es kulturelle Unterschiede in der Auffassung gibt, wie weit die einzelnen subjektiven Freiheitsrechte eigentlich reichen, der verleugnet die Realität.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: SashVL am Freitag, 20.Dez.2019, 09:47:30
https://www.globaltimes.cn/content/1174158.shtml
Könnte ein unterhaltsamer Tag werden, endlich der #effzeh wieder als Trend :-)
https://twitter.com/MFA__China/status/1207941999917187074
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Freitag, 20.Dez.2019, 09:51:16
Könnte ein unterhaltsamer Tag werden, endlich der #effzeh wieder als Trend :-)
https://twitter.com/MFA__China/status/1207941999917187074

was ist das denn für ein dulli account?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Marc_Niehl am Freitag, 20.Dez.2019, 09:51:41
Zu diesem Thema gibt es so viele unterschiedliche Themen, wie das politische Spektrum breit ist. Und +100k FC-Mitglieder und FC-Fans reflektieren eben auch, welche unterschiedlichen politischen Ansichten man haben kann.


Der gemeinsame Nenner von uns allen ist doch, dass wir FC Fans sind, wir den Fußball lieben und unseren Club mehr oder weniger bedingungslos unterstützen.


Mich würden vielmehr eure verschiedenen Meinungen interessieren, welchen sportlichen Anspruch unser FC haben sollte. Ich glaube zum Beispiel nicht, dass wir "China"-Gelder oder Investoren brauchen, um uns dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren. Ich habe auch nicht den Anspruch, dass mein Verein regelmäßig um die Meisterschaft mitspielt und ein Dauerkandidat für die CL ist. Ab und zu eine Super-Saison wäre toll. Wenn wir uns so etablieren, wie zB Freiburg würde mir das vollkommen ausreichen.


Eine Fahrstuhlmannschaft sind wir nicht wegen des fehlenden Geldes oder unserer vermeintlich zu komplexen Gremienstruktur. Eine Fahrstuhlmannschaft sind wir, weil regelmäßig schlechte Personalentscheidungen getroffen werden.



Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Jagoo am Freitag, 20.Dez.2019, 10:18:25
Noch ist der FC nicht insolvent und mit etwas Glück bleibt das auch so. Wenn die Alternative Zwangsabstieg in die Regionalliga oder Investor wäre, dann kann man vielleicht nochmal drüber reden. Bis dahin möchte ich dass sich die Hauptberuflichen beim FC auf das Kerngeschäft in der Bundesliga konzentrieren. Kein Drittgeschäft in China, USA oder sonstwo, keine Investoren aus finanziellen, egoistischen (sentimentalen) oder politischen Gründen. Wir bekämen da eh nur die drittklassigen Angebote, die erste Wahl ist immer Premierleague oder regelmäßige Championsleagueteilnehmer. 
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mr.Mayhem am Freitag, 20.Dez.2019, 10:23:45

Zuerst sagst du das

Wenn man Veränderung möchte UND seine Werte nicht aus den Augen lassen möchte, dann muss man in Kontakt bleiben. Man muss sich bemühen, die Motive der Gegenseite zu verstehen. Und vor allem sollte man anständig miteinander umgehen: So eine öffentliche Prollerei wie die von SMR wird von Asiaten gerne als Ehrverletzung und als bösen Affront verstanden. Alles Weitere ergibt sich daraus.

Dann das



Den Iran sanktioniert man aus anderen Gründen. Ein Land, in dem die Leute verarmen, die Mullahkratie mit ihren Truppen aber in Syrien, Libanon, Jemen Krieg führen und äußerst feindselig gg. USA, Israel und Saudi-Arabien aufgestellt sind. Dazu kommt die Arbeit an der Bombe. Da sind eben Sanktionen verständlich. Die Alternative sind Bomben.
Macht das Sinn? Erst sagst du, man soll die Motive der Gegenseite verstehen und dann kommst du mit Bomben?
 Hast du dich mal gefragt, warum es den Menschen dort aktuell so schlecht geht? Liegt das vielleicht an den Sanktionen der Amerikaner? Und warum darf nicht jedes Land eine Atombombe bauen? Wer entscheidet das? Warum dürfen Amerikaner, Israelis, Saudis Atomwaffen haben, aber der Iran nicht? Warum dürfen Russen, Amis, Israelis, Saudis in den Ländern, die du aufzählst, Stellvertreterkriege führen, aber die Iraner nicht? Warum sind die Iraner feindselig, aber nicht umgekehrt? Versetzt dich doch einfach mal in deren Lage, so wie du es vorher geschrieben hast.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Freitag, 20.Dez.2019, 10:29:47
O ha jetzt wird es bunt.

Warten wir mal ab bis Gazprom hier mit den ersten Sponsoringangeboten auftuscht, wie die Reaktionen sein werden...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: p_m am Freitag, 20.Dez.2019, 10:31:24
Der Text ist zwar jetzt fast drei Jahre alt und sieben Seiten lang, aber vielleicht interessiert sich ja jemand dafür: Viel Geld und etwas Strategie: Chinas Pläne für den Fußball (https://effzeh.com/viel-geld-und-etwas-strategie-chinas-plaene-fuer-den-fussball/) (effzeh.com)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: van Gool am Freitag, 20.Dez.2019, 11:01:31
Grundsätzlich sollten wir zufrieden sein. Das jahrelang geförderte und geforderte China-Engagement ist beendet, der Vorstand hat eines seiner erklärten Ziele umgesetzt. Das ist mehr, als wir in allen Jahren unter Spinners Führung erreicht haben. Ich buche das ein - und zwar auf der Habenseite!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: van Gool am Freitag, 20.Dez.2019, 11:02:42
Zu diesem Thema gibt es so viele unterschiedliche Themen, wie das politische Spektrum breit ist. Und +100k FC-Mitglieder und FC-Fans reflektieren eben auch, welche unterschiedlichen politischen Ansichten man haben kann.


Der gemeinsame Nenner von uns allen ist doch, dass wir FC Fans sind, wir den Fußball lieben und unseren Club mehr oder weniger bedingungslos unterstützen.


Mich würden vielmehr eure verschiedenen Meinungen interessieren, welchen sportlichen Anspruch unser FC haben sollte. Ich glaube zum Beispiel nicht, dass wir "China"-Gelder oder Investoren brauchen, um uns dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren. Ich habe auch nicht den Anspruch, dass mein Verein regelmäßig um die Meisterschaft mitspielt und ein Dauerkandidat für die CL ist. Ab und zu eine Super-Saison wäre toll. Wenn wir uns so etablieren, wie zB Freiburg würde mir das vollkommen ausreichen.


Eine Fahrstuhlmannschaft sind wir nicht wegen des fehlenden Geldes oder unserer vermeintlich zu komplexen Gremienstruktur. Eine Fahrstuhlmannschaft sind wir, weil regelmäßig schlechte Personalentscheidungen getroffen werden.

Genau so ist es. Danke dafür. Und willkommen im Forum.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Freitag, 20.Dez.2019, 11:06:06
Grundsätzlich sollten wir zufrieden sein. Das jahrelang geförderte und geforderte China-Engagement ist beendet, der Vorstand hat eines seiner erklärten Ziele umgesetzt. Das ist mehr, als wir in allen Jahren unter Spinners Führung erreicht haben. Ich buche das ein - und zwar auf der Habenseite!

Da liest sich das hier aber anders.

https://fc.de/fc-info/news/detailseite/details/klarstellung-in-sachen-china-engagement/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Jagoo am Freitag, 20.Dez.2019, 11:06:39
Der Text ist zwar jetzt fast drei Jahre alt und sieben Seiten lang, aber vielleicht interessiert sich ja jemand dafür: Viel Geld und etwas Strategie: Chinas Pläne für den Fußball (https://effzeh.com/viel-geld-und-etwas-strategie-chinas-plaene-fuer-den-fussball/) (effzeh.com)

Interessant, aber der Markt ist nicht relevant für den FC. Die Chinesen wollen nur von den Besten lernen. Für die Bayern macht es evtl. Sinn in China zu investieren.

Ich war zum Endspiel Deutschland-Argentinien 2014 in Peking und habe das Spiel in einer Kneipe gesehen. Neben uns ein junges chinesisches Paar, er in Deutschlandtrikot, sie in einem argentinischen. Sie hat nach Spielende geheult, er musste sie trösten. Halbfinale D-BRA hat keinen interessiert, Kneipe war leer, erst zum Endspiel war das Interesse da (Kneipe voll, beide Spiele in der späten Nacht).
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Freitag, 20.Dez.2019, 12:48:55
Grundsätzlich sollten wir zufrieden sein. Das jahrelang geförderte und geforderte China-Engagement ist beendet, der Vorstand hat eines seiner erklärten Ziele umgesetzt. Das ist mehr, als wir in allen Jahren unter Spinners Führung erreicht haben. Ich buche das ein - und zwar auf der Habenseite!


sorry, aber:

Andere mögliche Formen der Zusammenarbeit, beispielsweise Sponsoring mit chinesischen Unternehmen, bleiben davon unberührt.

reicht mir nicht zur zufriedenheit.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Freitag, 20.Dez.2019, 12:50:58
Könnte ein unterhaltsamer Tag werden, endlich der #effzeh wieder als Trend :-)
https://twitter.com/MFA__China/status/1207941999917187074 (https://twitter.com/MFA__China/status/1207941999917187074)

der arme werner wolf. ungewollt in eine reihe mit unruhestiftern wie smr und mesut özil geraten :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Freitag, 20.Dez.2019, 13:04:16

sorry, aber:

Andere mögliche Formen der Zusammenarbeit, beispielsweise Sponsoring mit chinesischen Unternehmen, bleiben davon unberührt.

reicht mir nicht zur zufriedenheit.
Ich weiss das die Trennung nicht immer ganz klar ist, aber soll man nicht unterscheiden zwischen der chinesischen Regierung und China allgemein (auch chinesischen Unternehmen)?
Oder soll sich der FC von allem distanzieren was irgendwie mit China zu tun hat?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: I.Ronnie am Freitag, 20.Dez.2019, 13:43:32
Der FC muss sich von gar nichts distanzieren. Es hat auch niemand gesagt, dass wir eine NGO sein wollen, die die Bekämpfung des Unrechtes in aller Welt als oberstes Ziel ausgegeben hat.

Die Sache ist simpel: Wir haben als Club ein Selbstverständnis. Wir sind weltoffen, tolerant und stehen zu den freiheitlichen Werten unserer Gesellschaftsordnung. Dazu gehören die für uns allgemeingültigen Menschenrechte und damit auch sowas wie die Redefreiheit. Das müssen wir nicht als Monstranz vor uns her tragen und es ist nicht unser Selbstzweck als Verein das überall zu proklamieren. Wir sind auch keine Missionare. Aber dieses Selbstverständnis ist neben allen wirtschaftlichen Aspekten ein übergeordneter Kompass für Entscheidungen und das allgemeine Verhalten im Club. Basta.

Ein Chinesischer Sponsor? Ich habe grundsätzlich erst einmal gar nichts gegen chinesische Unternehmen. Aber es wiederspricht eben jenem Selbstverständnis, wirtschaftliche Beziehungen einzugehen, wenn diese bedeuten, dass dafür auch bedingt unsere Werte über Bord gehen. Denn das tun sie, wenn die wirtschaftliche Beziehung eben auch davon abhängt, dass kein Spieler, kein Offizieller weder für den Club noch privat kritische Äußerungen über den Staat China öffentlich machen darf.

Ich will nicht, dass wir unsere Werte für ein paar Euro verkaufen bzw. zu einer Verhandlungsmasse werden lassen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Marc_Niehl am Freitag, 20.Dez.2019, 14:09:55
Der FC muss sich von gar nichts distanzieren. Es hat auch niemand gesagt, dass wir eine NGO sein wollen, die die Bekämpfung des Unrechtes in aller Welt als oberstes Ziel ausgegeben hat.

Die Sache ist simpel: Wir haben als Club ein Selbstverständnis. Wir sind weltoffen, tolerant und stehen zu den freiheitlichen Werten unserer Gesellschaftsordnung. Dazu gehören die für uns allgemeingültigen Menschenrechte und damit auch sowas wie die Redefreiheit. Das müssen wir nicht als Monstranz vor uns her tragen und es ist nicht unser Selbstzweck als Verein das überall zu proklamieren. Wir sind auch keine Missionare. Aber dieses Selbstverständnis ist neben allen wirtschaftlichen Aspekten ein übergeordneter Kompass für Entscheidungen und das allgemeine Verhalten im Club. Basta.

Ein Chinesischer Sponsor? Ich habe grundsätzlich erst einmal gar nichts gegen chinesische Unternehmen. Aber es wiederspricht eben jenem Selbstverständnis, wirtschaftliche Beziehungen einzugehen, wenn diese bedeuten, dass dafür auch bedingt unsere Werte über Bord gehen. Denn das tun sie, wenn die wirtschaftliche Beziehung eben auch davon abhängt, dass kein Spieler, kein Offizieller weder für den Club noch privat kritische Äußerungen über den Staat China öffentlich machen darf.

Ich will nicht, dass wir unsere Werte für ein paar Euro verkaufen bzw. zu einer Verhandlungsmasse werden lassen.
100% Zustimmung.

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Superwetti am Freitag, 20.Dez.2019, 14:10:49
100% Zustimmung.

.



Das brauchst du nicht zu schreiben, du kannst ihm doch einfach ein Typsilon da lassen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Freitag, 20.Dez.2019, 14:12:11
Das brauchst du nicht zu schreiben, du kannst ihm doch einfach ein Typsilon da lassen.

danke, wormfood.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Freitag, 20.Dez.2019, 15:26:55
...Ein Chinesischer Sponsor? Ich habe grundsätzlich erst einmal gar nichts gegen chinesische Unternehmen. Aber es wiederspricht eben jenem Selbstverständnis, wirtschaftliche Beziehungen einzugehen, wenn diese bedeuten, dass dafür auch bedingt unsere Werte über Bord gehen. Denn das tun sie, wenn die wirtschaftliche Beziehung eben auch davon abhängt, dass kein Spieler, kein Offizieller weder für den Club noch privat kritische Äußerungen über den Staat China öffentlich machen darf. ...
Genau, und das ist der springende Punkt - Partnerschaft beruht auf Augenhöhe und nicht auf erpressbarkeit, wie die Chinesische Regierung es anscheinend interpretiert.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Sihoer am Freitag, 20.Dez.2019, 15:34:22
Es sollte doch allen klar sein, dass alle die mit dem Profi Fußballbusiness zu tun haben schon längst ihre Unschuld verloren haben.
Der Fußball hat doch schon vor Jahrzehnten seine Werte verkauft. Die plötzliche Aufregung hier kommt doch nicht daher, dass auf einmal alle ganz bestürzt über die Menschenrechtsverletzungen in China sind, sondern resultiert aus den damit verbundenen Personalien.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Freitag, 20.Dez.2019, 15:35:55
Die plötzliche Aufregung hier kommt doch nicht daher, dass auf einmal alle ganz bestürzt über die Menschenrechtsverletzungen in China sind, sondern resultiert aus den damit verbundenen Personalien.

Nicht wirklich...
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 15:58:19
Zuerst sagst du das

Dann das

Macht das Sinn? Erst sagst du, man soll die Motive der Gegenseite verstehen und dann kommst du mit Bomben?
 Hast du dich mal gefragt, warum es den Menschen dort aktuell so schlecht geht? Liegt das vielleicht an den Sanktionen der Amerikaner? Und warum darf nicht jedes Land eine Atombombe bauen? Wer entscheidet das? Warum dürfen Amerikaner, Israelis, Saudis Atomwaffen haben, aber der Iran nicht? Warum dürfen Russen, Amis, Israelis, Saudis in den Ländern, die du aufzählst, Stellvertreterkriege führen, aber die Iraner nicht? Warum sind die Iraner feindselig, aber nicht umgekehrt? Versetzt dich doch einfach mal in deren Lage, so wie du es vorher geschrieben hast.

Ganz einfach. Nicht ICH komme mit Bomben, sondern Bomben wären die nächste Stufe zwangsläufiger Eskalation. Sie waren ja schon einmal vor Kurzem auf dem Weg, wenn man den Nachrichten glauben darf. Daraufhin gäbe es eine Blockade der Strasse von Hormus und entsprechende Gegenreaktionen und und und - halt die übliche Eskalationsmechanik. Bei jedem anderen amerik. Präsidenten läge Iran vermutlich in Teilen schon in Schutt und Asche.

Die Iraner, besser die Mullahkratie, fahren nunmal ein extrem aggressives Programm. Starke Unterdrückung nach innen und ein hohes Ausmaß an kriegerischen Aktionen nach außen. Schon die Angriffe auf die Frachtschiffe vor ein paar Wochen vergessen? Sie spielen mit dem Feuer und provozieren. Sie sind - anders als die Saudis oder die Russen - aus amerikanischer, aber auch europäischer Sicht unberechenbar. Sie unterstützen seit Jahrzehnten Terrororganisationen und ein zentrales Element ihrer Politik ist die Proklamation des kleinen und des großen Teufels. Religiöse Wirrköpfe sollten keine Atombombe haben, das ist denke ich Konsens.

Und Du fragst allen Ernstes, warum es den Menschen dort so schlecht geht?

Davon ab gilt immer, dass man versuchen sollte, die Sicht der Gegenseite zu verstehen und - und da schließt sich der Kreis zu SMR - sich die Auswirkungen des eigenen Handelns vorab zu überlegen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 16:22:48
Interessant, aber der Markt ist nicht relevant für den FC. Die Chinesen wollen nur von den Besten lernen. Für die Bayern macht es evtl. Sinn in China zu investieren.

Ich war zum Endspiel Deutschland-Argentinien 2014 in Peking und habe das Spiel in einer Kneipe gesehen. Neben uns ein junges chinesisches Paar, er in Deutschlandtrikot, sie in einem argentinischen. Sie hat nach Spielende geheult, er musste sie trösten. Halbfinale D-BRA hat keinen interessiert, Kneipe war leer, erst zum Endspiel war das Interesse da (Kneipe voll, beide Spiele in der späten Nacht).

Glaube ich nicht, das ist Schwarz/Weiß-Denken. Alleine, weil nicht jeder chin. Verein "von den Besten lernen" kann wie auch nicht jeder Verein egal wo von "den Besten" Spieler transferieren kann. Es ist ein großer Markt und inwieweit es für den FC günstig wäre, dort präsent zu sein, weiß ich nicht.

Was den emotionalen Stellenwert des Fussballs in der chinesischen Gesellschaft angeht, so kann ich mir das gut nachvollziehen, was Du schilderst. Aber dies kann sich ja entwickeln und man kann das von außen ein Stück weit fördern. Sport ist halt gnadenloser Kommerz und die player wissen schon, wie man Geld verdient und dazu Menschen begeistert/manipuliert.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: KHHeddergott am Freitag, 20.Dez.2019, 16:33:40
Schon die Angriffe auf die Frachtschiffe vor ein paar Wochen vergessen? Sie spielen mit dem Feuer und provozieren.

Da sind Sie sich dann mit Mike Pompeo und den Saudis einig in Sachen Schuldfrage bei den Öltanker"angriffen". Sicherlich haben die Iraner auch den iranischen Tanker angegriffen einige Wochen später.
 
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 16:47:08
Da sind Sie sich dann mit Mike Pompeo und den Saudis einig in Sachen Schuldfrage bei den Öltanker"angriffen". Sicherlich haben die Iraner auch den iranischen Tanker angegriffen einige Wochen später.

Da gabs dann neben den Amis und den Saudis noch weitere Stimmen, die den Iran beschuldigten. Sowie ein Video einer Anbringung einer Mine an der Bordwand. Sowie Aufzeichnungen der Routen der Schnellboote der Revolutionsgarde. Und dann noch die seit Jahren bestehenden Drohungen des Irans mit Angriffen auf den internationalen Schiffsverkehr. Und, nicht zu vergessen, der Verminung der Strasse v. Hormus. Das Gemetzel im Jemen zur Unterstützung der schiitischen Stämme und der damit einzig wahren Auslegung des Korans. Hisbollah. Hamas. Dazu noch geheimdienstliche Attacken auf Dissidenten in Europa.

Ja. So sehen Opfer aus.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Freitag, 20.Dez.2019, 16:49:17
Was hat das alles damit zu tun, dass ein e.V. sich nicht rechtfertigen müsste, wenn er aus Prinzip keine Kooperation mit China möchte?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 17:00:35
...

Die Sache ist simpel: Wir haben als Club ein Selbstverständnis. Wir sind weltoffen, tolerant und stehen zu den freiheitlichen Werten unserer Gesellschaftsordnung. Dazu gehören die für uns allgemeingültigen Menschenrechte und damit auch sowas wie die Redefreiheit. ........................................... Basta.


Zum Piepen.

Wir sind weltoffen, tolerant...Redefreiheit.

Und dann BASTA!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Freitag, 20.Dez.2019, 17:06:30
Zum Piepen.

Wir sind weltoffen, tolerant...Redefreiheit.

Und dann BASTA!

Bist du ein bißchen dumm?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Rheineye am Freitag, 20.Dez.2019, 17:08:24
https://m.youtube.com/watch?v=u3dahwW0njk
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 17:11:24
Bist du ein bißchen dumm?

Ich sehe, Du schätzt die Kraft starker Argumente.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Freitag, 20.Dez.2019, 17:16:34
Ich sehe, Du schätzt die Kraft starker Argumente.

Tue ich. Das Einzige, was du lieferst, sind spekatuläre Fehlschlüsse und jenseitige Vergleiche.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 17:20:12
Tue ich. Das Einzige, was du lieferst, sind spekatuläre Fehlschlüsse und jenseitige Vergleiche.
Weitere starke Argumente. Bald bin ich überzeugt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 17:50:38
Neues vom Fachblatt für Alles:
https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/aerger-um-aussagen-von-mueller-roemer-china-kritik--fc-kassiert-rueffel-von-der-dfl-33640532
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: heyeres68 am Freitag, 20.Dez.2019, 18:08:21
https://www.rundschau-online.de/sport/1-fc-koeln/1--fc-koeln-anfeindungen-gegen-verein-nach-aeusserung-zu-china-33640606?dmcid=sm_fb (https://www.rundschau-online.de/sport/1-fc-koeln/1--fc-koeln-anfeindungen-gegen-verein-nach-aeusserung-zu-china-33640606?dmcid=sm_fb)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 18:09:48
https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/kommentar-zum-1--fc-koeln-mut-zur-haltung-33646578
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Freitag, 20.Dez.2019, 18:09:55
Zitat
Daraufhin strich das chinesische Fernsehen CCTV, das auch am Samstag das Kölner Heimspiel gegen Bremen live überträgt, zwei NBA-Spiele und sagte eine Wohltätigkeitsveranstaltung der US-Basketballliga ab.


Hat noch jemand eine tibetische Fahne?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Freitag, 20.Dez.2019, 18:12:10
Zitat
Die gab es im Oktober auch gegen die Huston Rockets
:D :-/
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 18:13:32
SMR. Superstar. Is´ ja besser als bei Andy Warhol.

Gut, dass jetzt bald die nächste Bescherung und dann das Suppenkoma kommt und dann die Umtauschaktivisten das Ruder übernehmen und dann steht schon die Feinstaubkatastrophe vor der Tür und dann folgen möglicherweise endlich besinnliche Tage mit Erkältungstee.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Freitag, 20.Dez.2019, 18:14:34
Adventskranz geraucht?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Freitag, 20.Dez.2019, 18:15:50

Hat noch jemand eine tibetische Fahne?
Wenn es so weiter geht, werde ich mir bald Tibet Merchandise besorgen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: KHHeddergott am Freitag, 20.Dez.2019, 18:16:37
Da gabs dann neben den Amis und den Saudis noch weitere Stimmen, die den Iran beschuldigten. Sowie ein Video einer Anbringung einer Mine an der Bordwand. Sowie Aufzeichnungen der Routen der Schnellboote der Revolutionsgarde. Und dann noch die seit Jahren bestehenden Drohungen des Irans mit Angriffen auf den internationalen Schiffsverkehr. Und, nicht zu vergessen, der Verminung der Strasse v. Hormus. Das Gemetzel im Jemen zur Unterstützung der schiitischen Stämme und der damit einzig wahren Auslegung des Korans. Hisbollah. Hamas. Dazu noch geheimdienstliche Attacken auf Dissidenten in Europa.

Ja. So sehen Opfer aus.

Sagen Sie doch gleich, daß Sie einer dieser unangenehmen Menschen sind, die anderen Dinge in den Mund legen, die sie nicht gesagt oder geschrieben haben. Dann hätte ich mir das post oben gespart.
 
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Juto am Freitag, 20.Dez.2019, 18:57:40
https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/kommentar-zum-1--fc-koeln-mut-zur-haltung-33646578


Ich kann es leider nicht komplett lesen, aber scheint, dass Löer seinen Teil der Verantwortung zur Geschichte der Chinaaussagen von SMR übernimmt. oder?
Kann das wer lesen?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Juto am Freitag, 20.Dez.2019, 18:59:33

Hat noch jemand eine tibetische Fahne?

Hehe... gute Idee. Aber denk dran, dass die DFL dort Millionen abgreift. Nicht, dass du dann weltweit geächtet wirst.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: heyeres68 am Freitag, 20.Dez.2019, 20:16:33
Neues vom Fachblatt für Alles:
https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/aerger-um-aussagen-von-mueller-roemer-china-kritik--fc-kassiert-rueffel-von-der-dfl-33640532 (https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/aerger-um-aussagen-von-mueller-roemer-china-kritik--fc-kassiert-rueffel-von-der-dfl-33640532)

Die chinesische Zensur reicht offensichtlich bis nach Deutschland und wird hier von der DFL exekutiert 😡.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: nichtsnutz am Freitag, 20.Dez.2019, 20:17:31
Der DFB verliert dann hunderte Millionen an Fernsehgeldeinnahmen, legt dass auf den FC um und der nimmt die Tibetfahnen-Schwinger in Regress
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Ebdus am Freitag, 20.Dez.2019, 20:42:55
Weiter weiß man mittlerweile, dass, wer miteinander handelt, in aller Regel keinen Krieg führt.
Jein. Und das "mittlerweile" ist schon ein bisschen lustig. So geht doch die ursprüngliche Theorie auch auf Immanuel Kant zurück.
Zwei Beispiele aus näherer Vergangenheit: Russland-Georgien und Russland-Ukraine
Ich gehe mal davon aus, dass dir auffällt das Russland sowohl mit Georgien, als auch mit der Ukraine, ein hohes Handelsvolumen hatte und immer noch hat. Es fällt aber auf, dass die Demokratie in allen drei Staaten nur bedingt ausgeprägt ist.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Freitag, 20.Dez.2019, 20:54:09
Ich sehe, Du schätzt die Kraft starker Argumente.

kann eine frage ein argument sein?

frage für mich (bin bißchen dumm).
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Der Kapitän am Freitag, 20.Dez.2019, 20:55:12
https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/martin-schulz-im-interview--fc-rueckzug-beeindruckt-china-nicht--33647002?dmcid=f_yho_ksta.de+%3F+RSS-Feed+1.+FC+K%F6ln
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: THC-Ben am Freitag, 20.Dez.2019, 21:09:48
Ich glaube SMR wird zu seinen 4 China Reisen keine weitere mehr hinzufügen können!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: john doe am Freitag, 20.Dez.2019, 21:11:39
Und ich finde es verkehrt mit China zu kooperieren, wenn dort Meinungsfreiheit mit Füßen getreten wird. Klar kann der effzeh mit seiner Haltung alleine nichts bewirken, aber deswegen aus rein wirtschaftlichen Gründen den Mund halten, kann ja nicht richtig sein. Was für ein dummes Geschwätz von Herrn Schulz.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Mister P. am Freitag, 20.Dez.2019, 21:18:43
Frei nach dem Prinzip "Wenn wir keine Waffen in Krisenregionen verkaufen, machen es andere". Martin Schulz, das Furunkel am Gesäß der SPD. Schade, dass er nicht Gladbach oder Aachen in sein kleines Herz geschlossen hat.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Povlsen am Freitag, 20.Dez.2019, 22:53:01
Da suchen einige den Hebel, den sie lange gesucht haben, um SMR los zu werden. Ich schäme mich mal wieder für den FC. Diesmal nicht wegen sportlichem Dilettantismus, sondern weil er offensichtlich von moralisch nicht ganz sauber tickenden Leuten geführt wird, die überdies zu feige sind, dem Sauhaufen DFL und dem nachgewiesenermaßen korrupten DFB die Stirn zu bieten.

Ihr ekelt mich an!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 23:41:43
Jein. Und das "mittlerweile" ist schon ein bisschen lustig. So geht doch die ursprüngliche Theorie auch auf Immanuel Kant zurück.
Zwei Beispiele aus näherer Vergangenheit: Russland-Georgien und Russland-Ukraine
Ich gehe mal davon aus, dass dir auffällt das Russland sowohl mit Georgien, als auch mit der Ukraine, ein hohes Handelsvolumen hatte und immer noch hat. Es fällt aber auf, dass die Demokratie in allen drei Staaten nur bedingt ausgeprägt ist.

Hey!!! ebdus hat Immanuel Kant gelesen. Kann man das so sagen?

Wie heißt denn die Theorie?

Wenn man bedenkt, dass Immanuel Kant weit, weit vor der Industrialisierung gelebt und gewirkt hat, frag ich mich, ob die "Theorie" wirklich das heute vernetzte globalisierte weltweite Wirtschaften unterstützt. Mal schauen. Bin gespannt.

Ändert aber ja nichts an der ja doch weltweit relativ akzeptierten These.

Zu Deinen Beispielen:

Mag sein. Wie heißt es so schön? Ausnahmen bestätigen die Regel. Krieg ist ja ein weites Feld. Vergleichsweise handelt es sich um militärische geführte, regionale und in ihren Auswirkungen begrenzte Konflikte.

Es wäre auch naiv zu glauben, dass jetzt in Krisengebieten keine kriegerischen Konflikte mehr eskalieren könnten.

Übrigens: Wie hoch sind die Handelsvolumina ohne die durch längere Verträge und internationalen Druck zustandegekommenen Energie- und Rohstofflieferungen?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: ajax am Freitag, 20.Dez.2019, 23:45:22




Macht das Sinn? Erst sagst du, man soll die Motive der Gegenseite verstehen und dann kommst du mit Bomben?
 Hast du dich mal gefragt, warum es den Menschen dort aktuell so schlecht geht? Liegt das vielleicht an den Sanktionen der Amerikaner? Und warum darf nicht jedes Land eine Atombombe bauen? Wer entscheidet das? Warum dürfen Amerikaner, Israelis, Saudis Atomwaffen haben, aber der Iran nicht? Warum dürfen Russen, Amis, Israelis, Saudis in den Ländern, die du aufzählst, Stellvertreterkriege führen, aber die Iraner nicht? Warum sind die Iraner feindselig, aber nicht umgekehrt? Versetzt dich doch einfach mal in deren Lage, so wie du es vorher geschrieben hast.


Willst Du mich/uns verarschen : ohne die A-Bombe gäbe es Israel nicht - oder sollen sie auf die Solidarität und Geschwätz von von Frau Mogherini hoffen? Und wo bitte führt Israel ein Stellvertreterkrieg? Seit 48 ist dies ein Verteidigungskrieg!

Hat zwar mit dem Thema hier nichts zu tun - ist aber schon interessant , welche Ausfahrt Du hier genommen hast!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Freitag, 20.Dez.2019, 23:55:29
Und ich finde es verkehrt mit China zu kooperieren, wenn dort Meinungsfreiheit mit Füßen getreten wird. Klar kann der effzeh mit seiner Haltung alleine nichts bewirken, aber deswegen aus rein wirtschaftlichen Gründen den Mund halten, kann ja nicht richtig sein. Was für ein dummes Geschwätz von Herrn Schulz.

Na prima. Naiver geht immer.

Wenn Du und Deine liker das wirklich ehrlich meint, dann mistet mal Euer Leben aus und schaut mal, wie viel Berührung ihr mit Ländern habt, die Menschenrechte (nach unserer Auffassung) mißachten.
Eigentlich müsste man dann auch Firmen, die Menschen ausbeuten, benachteiligen und/oder diskriminieren, hinzu nehmen. Oder? Was meint ihr? So amazon und die ganzen startups und die besch...eidenen Lieferandos und Konsorten undsoweiter.

Also: Kleine Aufgabe. Weihnachten nach der Bescherung wird gnadenlos ausgesiebt. Alles, was aus diesen (nach unserem Ermessen und v.a. Eurem ;) ) failed states kommt, wird sofort in eine spezielle Tonne gekloppt. Da kann sich Mutti von ihrem schicken Kaschmir-Pullöverchen und Opa vom neuen Blutdruckmessgerät etc. verabschieden.

Ab 2.01. schauen wir uns dann Eure Autos an.

Es wird einfach Zeit, dass wir nicht nur das erste CO²-freie Land werden, sondern auch das Land mit der ersten 100% reinen Gutmenschen-Bevölkerung.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Samstag, 21.Dez.2019, 00:02:34
Willst Du mich/uns verarschen : ohne die A-Bombe gäbe es Israel nicht - oder sollen sie auf die Solidarität und Geschwätz von von Frau Mogherini hoffen? Und wo bitte führt Israel ein Stellvertreterkrieg? Seit 48 ist dies ein Verteidigungskrieg!

Hat zwar mit dem Thema hier nichts zu tun - ist aber schon interessant , welche Ausfahrt Du hier genommen hast!

@ajax: das war nicht von globobock, sondern von @Mr. Mayhem
Darüber hinaus bin ich mit Dir weitgehend einer Meinung, wenngleich man die Besetzung palästinensischer Gebiete durch orthodoxe Siedler kaum als dem Frieden zuträglich verstehen kann.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Samstag, 21.Dez.2019, 00:23:32
Da suchen einige den Hebel, den sie lange gesucht haben, um SMR los zu werden. Ich schäme mich mal wieder für den FC. Diesmal nicht wegen sportlichem Dilettantismus, sondern weil er offensichtlich von moralisch nicht ganz sauber tickenden Leuten geführt wird, die überdies zu feige sind, dem Sauhaufen DFL und dem nachgewiesenermaßen korrupten DFB die Stirn zu bieten.

Ihr ekelt mich an!

Ach komm, solch platte Verschwörungstheorien sind doch normaler Weise nicht Dein Stil.

ICH kenne SMR nicht persönlich, aber ich schätze sein Engagement und sehe ihn positiv und als Bereicherung. Das ändert sich auch nicht durch den Bock, den er da geschossen hat. Und das ist ein Riesenbock! Inhaltlich würde ich sein statement weitgehend unterschreiben. Nur stimme ich auch der Kritik zu. Es steht und stand ihm nicht zu, sich in seiner Funktion für den Verein politisch zu äußern. "Unabgestimmt" ist auch ein zutreffendes Tatbestandsmerkmal.

Ich denke, er ist kein politischer Mensch und ihm war die Trag- und Reichweite seiner Äußerungen nicht bewusst. Jetzt weiß er es. Nun muss der Bock wieder eingefangen werden. Nicht hilfreich sind dabei aber Reaktionen wie Dein "Ekel"-Post hier und jedwede Verschwörungstheorien.

Wolf & Co haben gut und professionell reagiert und versuchen offenbar, größeren Schaden vom Verein und von der Liga abzuwenden.

Man stelle sich nur den Betriebsrat eines guten Mittelständlers vor, der diese (private) Auffassung mit diesen drastischen Worten in der Rolle als leitender Angestellter dieser Firma so prominent veröffentlichen würde. Das würde der genau 2mal machen. Das erste und das letzte Mal.

Ich fände es hilfreich, wenn SMR dazu mal zeitnah (meint am besten gestern) eine Stellungnahme abgäbe und die Wogen glättet. Zum Beispiel durch eine Entschuldigung. Ansonsten kann das für ihn oder auch die Arbeit in den Gremien schwierig werden. Und das wäre schlecht für den Laden hier.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Samstag, 21.Dez.2019, 00:31:37
entschuldigen? eher tritt er zurück.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Samstag, 21.Dez.2019, 00:40:40
entschuldigen? eher tritt er zurück.
Das wäre schade. Denn das Problem ist ja nicht seine Auffassung, sondern seine nicht autorisierte Aktion. Also muss er nichts von seiner "Haltung" zurücknehmen, aber sich für seine Aktion entschuldigen, zu der er nicht ansatzweise das Recht hatte.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: ajax am Samstag, 21.Dez.2019, 00:43:15
@ajax: das war nicht von globobock, sondern von @Mr. Mayhem
Darüber hinaus bin ich mit Dir weitgehend einer Meinung, wenngleich man die Besetzung palästinensischer Gebiete durch orthodoxe Siedler kaum als dem Frieden zuträglich verstehen kann.
zu 1 - ok sry
zu 2 - Besetzung palästinensischer Gebiete? Gaza wird von von Hamas 'vergewaltigt' und die 'Westbank' ist unter  PLO Politik - die Siedlungen - nicht nur orthodoxe Personen leben dort - sind Teil von Israel. Vor 48 war dies britisch, davor osmanisch. Frag mal Palistinenser, christliche, moslemische, unter welcher Politik sie leben wollen - meist Du sie wollen von einem  menschenverachtenden Regime weiterhin drangsaliert werden?
Wir sind hier bei FC und China - deswegen möchte ich dies hier nicht weiter vertiefen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Samstag, 21.Dez.2019, 00:43:53
Das wäre schade. Denn das Problem ist ja nicht seine Auffassung, sondern seine nicht autorisierte Aktion. Also muss er nichts von seiner "Haltung" zurücknehmen, aber sich für seine Aktion entschuldigen, zu der er nicht ansatzweise das Recht hatte.

ich denke, an dem punkt waren wir bereits. ab jetzt laufen nur noch wiederholungen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Samstag, 21.Dez.2019, 01:04:19
ich denke, an dem punkt waren wir bereits. ab jetzt laufen nur noch wiederholungen.
Ist das nicht immer so im Leben? ;)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: FC Karre am Samstag, 21.Dez.2019, 01:08:12
Ist das nicht immer so im Leben? ;)

ja, aber nicht alle wiederholungen sind so langweilig.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: linker läufer am Samstag, 21.Dez.2019, 01:12:20
ja, aber nicht alle wiederholungen sind so langweilig.
Das meinst Du nur. In Wirklichkeit bist Du doch fasziniert, sonst wärst Du ja nicht da und wir hätten kein Gespräch. Kannst Du ruhig zugeben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Oxford am Samstag, 21.Dez.2019, 10:01:15
SMR. Superstar. Is´ ja besser als bei Andy Warhol.

Gut, dass jetzt bald die nächste Bescherung und dann das Suppenkoma kommt und dann die Umtauschaktivisten das Ruder übernehmen und dann steht schon die Feinstaubkatastrophe vor der Tür und dann folgen möglicherweise endlich besinnliche Tage mit Erkältungstee.

Du klingst mehr und mehr wie son wirrer Aluhut-Träger von Facebook. Junge, was ist los? Alles gut zu hause?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: john doe am Samstag, 21.Dez.2019, 10:35:47
Na prima. Naiver geht immer.

Wenn Du und Deine liker das wirklich ehrlich meint, dann mistet mal Euer Leben aus und schaut mal, wie viel Berührung ihr mit Ländern habt, die Menschenrechte (nach unserer Auffassung) mißachten.
Eigentlich müsste man dann auch Firmen, die Menschen ausbeuten, benachteiligen und/oder diskriminieren, hinzu nehmen. Oder? Was meint ihr? So amazon und die ganzen startups und die besch...eidenen Lieferandos und Konsorten undsoweiter.

Also: Kleine Aufgabe. Weihnachten nach der Bescherung wird gnadenlos ausgesiebt. Alles, was aus diesen (nach unserem Ermessen und v.a. Eurem ;) ) failed states kommt, wird sofort in eine spezielle Tonne gekloppt. Da kann sich Mutti von ihrem schicken Kaschmir-Pullöverchen und Opa vom neuen Blutdruckmessgerät etc. verabschieden.

Ab 2.01. schauen wir uns dann Eure Autos an.

Es wird einfach Zeit, dass wir nicht nur das erste CO²-freie Land werden, sondern auch das Land mit der ersten 100% reinen Gutmenschen-Bevölkerung.



Naiv ist von ihnen zu glauben mit diesen populistischen bullshit Theorie, dass man erst sein eigenes Leben vollständig ideologisch perfekt gestalten muss, damit man sich äußern darf, irgendwelche sachlichen Argumente vorbringt. Die heutige Welt ist nun Mal komplex und wie es Herr müller- Römer gesagt hat, dass Deutschland nicht vollständig an der Wirtschaftsmacht China vorbei kommt. Aber deswegen seine Werte verkaufen? Respekt, wenn dies dann ihre Konsequenz ist und ihr Handeln steuert.

Ja und auch Deutschland wird nicht CO2 frei sein. Und jede Maßnahme wird nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Lösung sein. Deswegen auf sie verzichten? Lieber irgendwo anfangen als gar nichts machen ist meine Devise. Und es fällt mir auch schwer mich anzupassen und bestehende Verhaltensstrukturen zu ändern.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Roter_Bock am Samstag, 21.Dez.2019, 12:50:05
Ich bin bei China immer zwiegespalten...einerseits verabscheue ich natürlich jede Form von Menschenrechtsverletzungen und staatlicher Repression... Andererseits ist China ein extrem heterogenes und massiv bewaffnete Riesenland mit 23 Provinzen und 5 autonomen Regionen.
Der Gedanke, dass dieses Riesenreich analog zu Jugoslawien in atombewaffnete Teilrepubliken auseinanderfällt verursacht mir Gänsehaut.
Und das dies ohne eine repressive Staatsführung passieren würde steht vermutlich ausser Frage.

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: KHHeddergott am Samstag, 21.Dez.2019, 13:04:52
zu 2 - Besetzung palästinensischer Gebiete? Gaza wird von von Hamas 'vergewaltigt' und die 'Westbank' ist unter  PLO Politik - die Siedlungen - nicht nur orthodoxe Personen leben dort - sind Teil von Israel. Vor 48 war dies britisch, davor osmanisch. Frag mal Palistinenser, christliche, moslemische, unter welcher Politik sie leben wollen - meist Du sie wollen von einem  menschenverachtenden Regime weiterhin drangsaliert werden?

Das ist doch bullshit. Israel könnte schon aus demographischen Gründen die Westbank nur ohne Araber zum Staatsgebiet machen. Weswegen das rechtfertigende Nachplappern von nationalistischen Tönen a la Judäa und Samaria noch zu deutlich weniger führt, als das Verharren auf dem einzigen Lösungsansatz, der bis heute bekannt ist (Zwei-Staaten-Lösung). Und nur weil israelischer Nationalismus nachvollziehbarer ist, bleibt es Nationalismus.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Samstag, 21.Dez.2019, 16:23:28
Über dem WH-Banner hängt eine Tibet Fahne. :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: koelner am Samstag, 21.Dez.2019, 16:32:39
Gab auch einen Banner gegen mögliche China Kooperationen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J_Cologne am Samstag, 21.Dez.2019, 16:36:59
oho, das gibt Ärger :)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: john doe am Sonntag, 22.Dez.2019, 09:04:56
oho, das gibt Ärger :)
wir dürfen nicht so naiv sein und sollten erst mal unser eigenes leben in den griff bekommen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: globobock77 am Sonntag, 22.Dez.2019, 09:28:42
Die chinesische Zensur reicht offensichtlich bis nach Deutschland und wird hier von der DFL exekutiert 😡.
Die DFL kann von der NBA und Adam Silver, die sich klar hinter Houston und Morey gestellt haben eine Menge lernen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: DownUnder am Sonntag, 22.Dez.2019, 10:45:00
Über dem WH-Banner hängt eine Tibet Fahne. :D
Vielleicht war deshalb SMR gestern in S3 bei Schell.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Mittwoch, 08.Jan.2020, 19:02:39
https://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/geplatztes-china-engagement-dfl-drohte-dem-1--fc-koeln-mit-regress-33713558

Bei Sportfreund Facepalm gibt es Inhalte des Artikels zu lesen.
https://twitter.com/FacepalmL/status/1214969506776453126?s=19
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: MichaFC1948 am Mittwoch, 08.Jan.2020, 19:18:26
Da aus der geplanten Bandenwerbung nichts wird, kann man ja jetzt stattdessen ein paar Tibet-Fahnen an den entsprechenden Stellen aufhängen.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: kilino am Donnerstag, 09.Jan.2020, 17:46:17
Oder auch nicht:
https://m.dw.com/de/1-fc-koeln-china-deal-geplatzt/a-51943922

„Sowohl der 1. FC Köln als auch die DFL bestritten gegenüber der DW eine Intervention des Verbands. "Nach den Äußerungen von Herrn Müller-Römer hat es keine Reaktion aus China in Richtung DFL gegeben", ließ die DFL wissen. "Entsprechend drohte unser chinesischer Medienpartner der DFL auch nicht mit einer Reduktion der Lizenzzahlungen - womit es auch keine Grundlage und keinen Anlass gab, dem 1. FC Köln entsprechende Einnahmeausfälle weiter zu belasten."
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: I.Ronnie am Donnerstag, 09.Jan.2020, 17:51:16
Ah, wenn also ein Mitglied eines Vereinsgremiums eine persönliche Meinungsäußerung zu China abgibt und der Chines am Rad dreht, dann würde die DFL etwaige Einnahmeverluste dem FC in Rechnung stellen? Interessant. Dass sich diese Asseln mal trocken ficken gehen können, war aber auch so klar.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: NebelGeist am Donnerstag, 09.Jan.2020, 17:53:05
Oder auch nicht:
https://m.dw.com/de/1-fc-koeln-china-deal-geplatzt/a-51943922 (https://m.dw.com/de/1-fc-koeln-china-deal-geplatzt/a-51943922)

„Sowohl der 1. FC Köln als auch die DFL bestritten gegenüber der DW eine Intervention des Verbands. "Nach den Äußerungen von Herrn Müller-Römer hat es keine Reaktion aus China in Richtung DFL gegeben", ließ die DFL wissen. "Entsprechend drohte unser chinesischer Medienpartner der DFL auch nicht mit einer Reduktion der Lizenzzahlungen - womit es auch keine Grundlage und keinen Anlass gab, dem 1. FC Köln entsprechende Einnahmeausfälle weiter zu belasten."
mit welchen recht würde dann die DFL Geld verlangen?
Ich könnte ja auch mit sonstwem Verträge machen und dann, falls jemand etwas schlechtes sagt, diesen in Regress nehmen.
Da könnte ich ja auch dann mit den "Vertragspartner" zusammen arbeiten.

Aber kennen wir ja schon von der Rechtsprechung der DFL....
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Marc_Niehl am Donnerstag, 09.Jan.2020, 18:17:39
Oder auch nicht:
https://m.dw.com/de/1-fc-koeln-china-deal-geplatzt/a-51943922

„Sowohl der 1. FC Köln als auch die DFL bestritten gegenüber der DW eine Intervention des Verbands. "Nach den Äußerungen von Herrn Müller-Römer hat es keine Reaktion aus China in Richtung DFL gegeben", ließ die DFL wissen. "Entsprechend drohte unser chinesischer Medienpartner der DFL auch nicht mit einer Reduktion der Lizenzzahlungen - womit es auch keine Grundlage und keinen Anlass gab, dem 1. FC Köln entsprechende Einnahmeausfälle weiter zu belasten."
Stellt sich die Frage, was der KSta jetzt dazu sagt? Schlagzeilen um jeden Preis ...

.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Wormfood am Samstag, 11.Jan.2020, 00:39:03
Stellt sich die Frage, was der KSta jetzt dazu sagt? Schlagzeilen um jeden Preis ...

Und der Gefrorene kommt mit dem Quatsch einen Tag später auch noch an:

https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/nach-harter-kritik-aus-dem-mitglieder-rat-fc-steht-in-china-auf-der-schwarzen-liste-33717908 (https://www.express.de/sport/fussball/1--fc-koeln/nach-harter-kritik-aus-dem-mitglieder-rat-fc-steht-in-china-auf-der-schwarzen-liste-33717908)
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: märkel am Samstag, 11.Jan.2020, 01:24:24
wenn ich wählen muss, ob ich der dfl glaube, oder dem express, muss ich nicht lange überlegen. in dem fall eh nicht.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: lupefc am Samstag, 11.Jan.2020, 06:04:35
Zitat
Der FC, so berichten Insider, stehe nun in China auf einer schwarzen Liste, Sponsoren dürfte es von dort fürs Erste keine mehr geben.
Wenns so ist, gibt es ja tatsächlich noch gute Nachrichten rund um den FC.


Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: CMBurns am Samstag, 11.Jan.2020, 06:32:03
Der Begriff "ausvermarktet" gefällt mir im FC-Kontext sehr gut. Der Eindruck, dass der Verein ausvermarktet ist, entsteht bei mir bei jeder Email, die ich von dort erhalte, bei jeder Ausgabe des Fanartikelkatalogs, oder viel allgemeiner: jedes Mal, wenn das Clewehrle etwas von sich gibt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Schwabenbock am Samstag, 11.Jan.2020, 09:15:17
Ah, wenn also ein Mitglied eines Vereinsgremiums eine persönliche Meinungsäußerung zu China abgibt und der Chines am Rad dreht, dann würde die DFL etwaige Einnahmeverluste dem FC in Rechnung stellen? Interessant. Dass sich diese Asseln mal trocken ficken gehen können, war aber auch so klar.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Der DFL ist es durchaus zuzutrauen so zu reagieren. Die kriechen sicher jedem in den A... wenn es Kohle verspricht.


.

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cuby am Samstag, 11.Jan.2020, 09:53:13
Wenns so ist, gibt es ja tatsächlich noch gute Nachrichten rund um den FC.




Das Ergebnis ist gut und richtig - aber ich finde, dass man nicht unkommentiert lassen darf, wie es dazu gekommen ist. Das Ziel heiligt nicht jedes Mittel und ich finde es tatsächlich völlig unverantwortlich von Herrn MR, wie er seine Aussagen getätigt hat. De facto hat MR genau das gemacht, wofür Veh hier zu recht kritisiert worden ist. Er hat sich über den Verein gestellt und dessen Belange nicht respektiert.

In seiner Position, grade mit der Vorgeschichte für kurze Zeit im Vorstand gewesen zu sein, darf ich solche Aussagen nicht öffentlich tätigen, wenn mir bewusst ist, dass der Verein eine andere Position vertritt. Die muss er nicht richtig finden, aber er darf nicht eigenmächtig dafür sorgen, dass dem Verein die Entscheidung de facto abgenommen wird. Der FC ist mehr oder weniger demokratisch organisiert, worauf wir zu recht stolz sind. Dann aber ist es ein Unding, wenn jemand das nicht respektiert und Fakten schafft.

Wenn man in so einer Position ist, dann gibt es im Zweifel keine „privaten“ Meinungsäußerungen mehr. Grade MR dürfte das zur Genüge wissen.

Nochmal: Der Inhalt der Aussage von MR ist richtig, ich stehe da voll hinter, aber die Tatsache, dass er das in einem Alleingang gemacht hat, disqualifiziert ihn für mich für jedes Amt. Keiner darf sich über den Verein stellen, egal wie recht er hat.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: I.Ronnie am Samstag, 11.Jan.2020, 10:06:31
Wir haben diese FC-Charta verabschiedet. Mehrheitlich. Da steht schon alles drin, was es dem Club unmöglich machen sollte, ein Engagement in China zu unternehmen. Wer zu diesen Werten nicht einmal bei einem Hobby, bei seinem Fußballclub stehen kann, der besitzt keine Haltung. Der ist einfach nur ein Schwätzer.

Nochmal: Du stehst für und hinter gar nichts.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: p_m am Samstag, 11.Jan.2020, 10:32:42
In seiner Position, grade mit der Vorgeschichte für kurze Zeit im Vorstand gewesen zu sein, darf ich solche Aussagen nicht öffentlich tätigen, wenn mir bewusst ist, dass der Verein eine andere Position vertritt.
Er vertritt die Position des Vereins, weil er Vorsitzender des höchsten Aufsichtsgremiums ist. Zudem hat er nur das gesagt, was er schon zig mal öffentlich betonte (allerdings ohne die Rezeption der Medien und die Hysterie der Chinesen). Abgesehen davon hat sich Werner Wolf vor seiner Wahl auch klar gegen Engagements in China ausgesprochen. Davon wich er dann nach seiner Wahl, augenscheinlich angestachelt von Wehrle und der DFL, ab. Damit hat er die Mitglieder in die Irre geführt. Dieser Vorgang macht SMR nicht zum Selbstdarsteller, entlarvt aber Wolf als rückgratlos.
Dein Vergleich mit Veh ist zudem haarsträubend. SMR hat weder Mitglieder oder Angestellte öffentlich beleidigt, noch Themen kommentiert, die ihn nichts angehen.

Kurzum: Die Motivation deiner Argumentation besteht ausschließlich darin, SMR einen mitgeben zu wollen. Deswegen misst du mit zweierlei Maß und ignorierst problematischere Vorgänge. Schade, aber erwartbar.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Renato am Samstag, 11.Jan.2020, 10:41:07
Wir haben diese FC-Charta verabschiedet. Mehrheitlich. Da steht schon alles drin, was es dem Club unmöglich machen sollte, ein Engagement in China zu unternehmen. Wer zu diesen Werten nicht einmal bei einem Hobby, bei seinem Fußballclub stehen kann, der besitzt keine Haltung. Der ist einfach nur ein Schwätzer.

Nochmal: Du stehst für und hinter gar nichts.

Falsch. Cuby ist ein Produkt aus der Logistik. Ein flexibles Einebenen-System für Behälter und Kartons.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cuby am Samstag, 11.Jan.2020, 11:00:40
Er vertritt die Position des Vereins, weil er Vorsitzender des höchsten Aufsichtsgremiums ist. Zudem hat er nur das gesagt, was er schon zig mal öffentlich betonte (allerdings ohne die Rezeption der Medien und die Hysterie der Chinesen). Abgesehen davon hat sich Werner Wolf vor seiner Wahl auch klar gegen Engagements in China ausgesprochen. Davon wich er dann nach seiner Wahl, augenscheinlich angestachelt von Wehrle und der DFL, ab. Damit hat er die Mitglieder in die Irre geführt. Dieser Vorgang macht SMR nicht zum Selbstdarsteller, entlarvt aber Wolf als rückgratlos.
Dein Vergleich mit Veh ist zudem haarsträubend. SMR hat weder Mitglieder oder Angestellte öffentlich beleidigt, noch Themen kommentiert, die ihn nichts angehen.

Kurzum: Die Motivation deiner Argumentation besteht ausschließlich darin, SMR einen mitgeben zu wollen. Deswegen misst du mit zweierlei Maß und ignorierst problematischere Vorgänge. Schade, aber erwartbar.

Absolut nicht. Ich habe kein Problem mit SMR, schon gar nicht mit dem Inhalt seiner Aussagen. Das ändert aber nichts daran, dass u.a. Veh dafür kritisiert wurde Kämpfe in die Öffentlichkeit zu tragen, die intern zu klären sind. Ich habe explizit auf die Art der Äußerung und nicht auf deren Inhalt abgestellt, deshalb vergleiche ich SMR hier auch nicht unfair. Aber nur weil dieses Mal der Inhalt der Äußerung richtig ist, kann es doch nicht sein, dass der Zweck dadurch gebilligt wird. Das würde nämlich bedeuten, was du mir vorwirfst: Mit zweierlei Maß messen. Wie gesagt, ich finde SMRs Kritik inhaltlich absolut richtig - aber wer bei Veh zurecht kritisiert hat, dass er Diskussionen über die Presse geführt hat, der darf SMR nicht dafür loben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Cuby am Samstag, 11.Jan.2020, 11:02:24
Wir haben diese FC-Charta verabschiedet. Mehrheitlich. Da steht schon alles drin, was es dem Club unmöglich machen sollte, ein Engagement in China zu unternehmen. Wer zu diesen Werten nicht einmal bei einem Hobby, bei seinem Fußballclub stehen kann, der besitzt keine Haltung. Der ist einfach nur ein Schwätzer.

Nochmal: Du stehst für und hinter gar nichts.

Und kurz zu dir: es ist beachtlich wie konsequent du meine Beiträge verdrehst. Ich habe explizit nur die Art und Weisse von SMR in seiner aktuellen Funktion kritisiert, nicht deren Inhalt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Double 1978 am Samstag, 11.Jan.2020, 11:20:35
es ist sowieso ein unding, dass man weder als vereinsvertreter noch als als verein insgesamt nicht seine meinung sagen darf und für seine werte stehen darf, weil man sonst von der DFL einen auf den deckel bekommt.
es ist auch egal ob MR oder Werner Wolf die aussage tätigt. einen auf den deckel hätte es eh gegeben.
ich weiß nicht, warum man sich so abhängig machen kann, weder als verein, noch als DFL.
die DFL glaubt, mit dem geld aus china sportliche lücken zu england oder spanien schließen zu können? da haben die sich aber getäuscht.


mich würde mal interessieren, wieviel geld der FC von dem DFL-vertrag mit china erhält?
auf die 1,8 mio die der FC direkt durch den deal mit china bekommen hätte, kann man auch verzichten, um seine werte zu waren
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: lupefc am Samstag, 11.Jan.2020, 11:22:12
In einer Thematik in der es keine zwei Meinungen geben darf, muss SMR drauf vertrauen, dass alle anderen so denken wie er.
Und sollte dies nicht der Fall sein, ist nicht SMR das Problem.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Juto am Samstag, 11.Jan.2020, 11:37:14
Absolut nicht. Ich habe kein Problem mit SMR, schon gar nicht mit dem Inhalt seiner Aussagen. Das ändert aber nichts daran, dass u.a. Veh dafür kritisiert wurde Kämpfe in die Öffentlichkeit zu tragen, die intern zu klären sind. Ich habe explizit auf die Art der Äußerung und nicht auf deren Inhalt abgestellt, deshalb vergleiche ich SMR hier auch nicht unfair. Aber nur weil dieses Mal der Inhalt der Äußerung richtig ist, kann es doch nicht sein, dass der Zweck dadurch gebilligt wird. Das würde nämlich bedeuten, was du mir vorwirfst: Mit zweierlei Maß messen. Wie gesagt, ich finde SMRs Kritik inhaltlich absolut richtig - aber wer bei Veh zurecht kritisiert hat, dass er Diskussionen über die Presse geführt hat, der darf SMR nicht dafür loben.

Er hat keine Diskussion über die Öffentlichkeit geführt, er hat seine Meinung zum Thema China gesagt, die bis zu diesem Zeitpunkt offensichtlich auch noch im Sinne des Präsidenten war.
Keiner, auch Smr nicht, konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass Herr Wolf einen Rückgrat wie ein Gummibärchen hat und vor Wehrle und der DFL einknickt.
Gerade bei Wehrle....
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Millwall am Samstag, 11.Jan.2020, 19:14:18
Ah, wenn also ein Mitglied eines Vereinsgremiums eine persönliche Meinungsäußerung zu China abgibt und der Chines am Rad dreht, dann würde die DFL etwaige Einnahmeverluste dem FC in Rechnung stellen? Interessant. Dass sich diese Asseln mal trocken ficken gehen können, war aber auch so klar.

Dein Denkansatz ist falsch. Als Mitglied eines Vereinsgremiums, mit dieser herausragenden Stellung, hier: Vorsitzender des Mitgliederrates und damit Mitglied des gemeinsamen Ausschusses, gibt es keine privaten Äußerungen zur Vereinspolitik. Diesen Versuch einer Trennung zwischen Amt und Privat kannst Du mal schnell und gepflegt vergessen.

Dabei kann ich die Äußerungen von Stefan grundsätzlich nachvollziehen. Er macht sich gerade, geht unbeirrbar seinen Weg und hält seinen Kurs. Das ist Stefan. In der Welt des versifften Fußballs sind das natürlich Eigenschaften, die bei diesem Geldspiel und seinen Teilnehmern für Unverständnis sorgen. Das ist dann die Kehrseite dieser Medaille. Aber eine Trennung kann es da nicht geben.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Samstag, 11.Jan.2020, 19:35:06
Dein Denkansatz ist falsch. Als Mitglied eines Vereinsgremiums, mit dieser herausragenden Stellung, hier: Vorsitzender des Mitgliederrates und damit Mitglied des gemeinsamen Ausschusses, gibt es keine privaten Äußerungen zur Vereinspolitik. Diesen Versuch einer Trennung zwischen Amt und Privat kannst Du mal schnell und gepflegt vergessen.

Dabei kann ich die Äußerungen von Stefan grundsätzlich nachvollziehen. Er macht sich gerade, geht unbeirrbar seinen Weg und hält seinen Kurs. Das ist Stefan. In der Welt des versifften Fußballs sind das natürlich Eigenschaften, die bei diesem Geldspiel und seinen Teilnehmern für Unverständnis sorgen. Das ist dann die Kehrseite dieser Medaille. Aber eine Trennung kann es da nicht geben.

Der Denkansatz ist keineswegs falsch. Unter anderem auch, weil aus eben jenem Denkansatz heraus das Trio Wolf, Sieger, Sauren zu großen Teilen überhaupt erst gewählt worden ist.
Schließlich haben genau diese 3 exakt jenen Standpunkt in ihrem Wahlkampf durchgehend vertreten.

Anbei die Aussage SMRs:

Zitat
„Als gemeinnütziger Verein, der sich sozial engagiert, können wir eine so totalitäre und brutale Diktatur nicht unterstützen“, erklärte der 51-Jährige. Ein Engagement in einem Land, das den „totalen Überwachungsstaat“ aufbaue und die Menschenrechte in massiver Form missachte, könne für einen Club wie den 1. FC Köln keine Option sein. 

Das ist übrigens das eigentliche Problem an der ganzen Posse. Ein Vorstand, der sich mit diesen Vorsätzen wählen lässt, um dann seinem ehemals größtem Unterstützer derart die Meinung zu verbieten, wohlgemerkt, die Meinung, die man bis vor der Wahl selbst vertreten hat.

Kurz gesagt, wenn dieser Denkansatz falsch wäre, dann hat selbst Trump mehr Rückgrat als Wolf und Sauren.
Und dabei spielt es absolut keine Rolle, ob SMR das jetzt als Mitglied des GA oder als Privatperson gesagt hat.
Wolf, Sauren und Sieger sind u.a. wegen ihrer Skepsis an der China-Expansion überhaupt erst gewählt worden, und waren bis zum Wahlnachmittag absolut einer Meinung mit dem GA, dem MR und auch mit SMR. Und das haben sie auch öffentlich so verkündet.

Diese, bis vor kurzem noch eigene Meinung, dann plötzlich mittels Pressemitteilung als exklusive und SMR-private Meinung verkaufen zu wollen, weil man plötzlich in Amt und würden sitzt, und einen das Geschwätz von gestern nicht mehr interessiert, ist mindestens charakterlos, meiner Meinung aber eher noch vereinsschädigend. 

Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Millwall am Samstag, 11.Jan.2020, 20:29:37
Du hast mich nicht verstanden. Es gibt keinen Unterschied zwischen „privater“ Meinung und „Meinung als Amtsinhaber“. Dieser Trennungsversuch ist falsch.

Das Stefan grundsätzlich richtig liegt, ist selbstredend.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Kataklysmus am Samstag, 11.Jan.2020, 20:44:36
Du hast mich nicht verstanden. Es gibt keinen Unterschied zwischen „privater“ Meinung und „Meinung als Amtsinhaber“. Dieser Trennungsversuch ist falsch.

Das Stefan grundsätzlich richtig liegt, ist selbstredend.

Nichts anderes schrob ich doch.

Nur, der effzeh-Vorstand hat plötzlich die eigene und öffentliche Meinung, mit welcher sie Wahlkampf gemacht haben, ohne Rücksprache zu einer "privaten" Meinung gemacht.

Und natürlich ist das falsch!
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: I.Ronnie am Sonntag, 12.Jan.2020, 09:54:08
Dein Denkansatz ist falsch. Als Mitglied eines Vereinsgremiums, mit dieser herausragenden Stellung, hier: Vorsitzender des Mitgliederrates und damit Mitglied des gemeinsamen Ausschusses, gibt es keine privaten Äußerungen zur Vereinspolitik. Diesen Versuch einer Trennung zwischen Amt und Privat kannst Du mal schnell und gepflegt vergessen.

Dabei kann ich die Äußerungen von Stefan grundsätzlich nachvollziehen. Er macht sich gerade, geht unbeirrbar seinen Weg und hält seinen Kurs. Das ist Stefan. In der Welt des versifften Fußballs sind das natürlich Eigenschaften, die bei diesem Geldspiel und seinen Teilnehmern für Unverständnis sorgen. Das ist dann die Kehrseite dieser Medaille. Aber eine Trennung kann es da nicht geben.


Und ich sage, dass dein Denkansatz falsch ist. Der Verein, die Mitglieder, wir haben eine Charta verabschiedet. Da steht grundsätzlich alles drin, was jedem Vereinsmitglied erlaubt, ob Gremienmitglied oder nicht, auch im Namen des Clubs festzustellen, dass ein Engagement in China grundsätzlich gegen unsere Werte verstößt. Das wäre ungefähr so, als könne ein CDU Mitglied nicht ohne Rücksprache mit dem Bundesvorstand öffentlich äußern, dass sich die CDU zum Christentum bekennt.

Gut, mag bis hierhin ein wenig spitzfindig gewesen sein. Ein Fußballclub ist eben doch nur ein Wirtschaftsunternehmen. Da entscheidet man nach Wetterlage, laviert lieber herum, hält sich aus politischen Themen heraus, um sich keine Türen zu verschließen. Das Marketing darf ein bisserl emotional sein, Folklore muss bedient werden. Aber bitte nicht zu viel Jeföhl; nur da, wo gerade die Kamera hinzeigt. Und dann bitte recht freundlich.
Und mal ehrlich, es ist doch nur ein Hobby. Was soll ich mich da noch mit China belasten? Überall muss ich mich schon rechtfertigen. Nachhaltigkeit hier, Verantwortung da - ich will ne Wurst essen (muss nicht bio sein), ein oder vier Bier trinken (meinetwegen im Plastikbecher) und zwischendurch ordentlich pöbeln (auch mal politisch unkorrekt). Das ist Fußball! China? Wir können deren Probleme eh nicht lösen. Ich sitze gerade im Büro und um mich herum allerlei Kram, der aus China kommt. Erwischt! Ich wäre ja völlig unglaubwürdig und bigott, machte ich dann beim Fußball den Schnabel auf.
Ja, die Charta. Unter uns: Das ist doch nur blöde Folklore. Soll der Chinese doch den Fußball kaufen und uns den Mund verbieten. Ich habe eh gerade nicht vor, über China zu reden. Sollense doch machen. Die haben 50.000 Jahre Tradition, die wissen schon, was sie tun. Und überhaupt, die Amerikaner sind auch nicht besser.

Es ist doch nur Fußball. Möge man mir wenigstens dal nicht mit Politik und Gutmenschentum auf die Eier gehen, oder? Oder?
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: mutierterGeißbock am Samstag, 18.Jan.2020, 07:29:36
https://www.dw.com/de/china-das-ganz-grosse-sportgeschaeft/a-51861104
Zitat
Diesen Riesenmarkt der traumhaften Umsätze und hohen Gewinne wollte sich auch der 1. FC Köln nicht entgehen lassen. Gegenüber der DW bestätigte der Fußball-Bundesligist: "Es gab die Planung, eine Fußballakademie in Shenyang aufzubauen. Der FC hätte das sportliche und pädagogische Konzept verantwortet und umgesetzt." Aus diesen Plänen ist dann nichts geworden. Dieses Scheitern ist ein gutes Beispiel für die Schwierigkeiten, die es auf dem Weg ins Reich der Mitte zu meistern gilt.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: J_Cologne am Samstag, 18.Jan.2020, 09:28:31
https://www.dw.com/de/china-das-ganz-grosse-sportgeschaeft/a-51861104

Mist, jetzt entgeht uns der neue Messi, danke SMR :mad:
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Double 1978 am Samstag, 18.Jan.2020, 10:35:45
Mist, jetzt entgeht uns der neue Messi, danke SMR :mad:
wir hätten eh nur die vucicevics verpflichtet :D
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: lupefc am Dienstag, 28.Jan.2020, 11:51:28
https://twitter.com/JH_Gruszecki/status/1221920128813748224?s=20 (https://twitter.com/JH_Gruszecki/status/1221920128813748224?s=20)

Kommentar von Philipp Köster in der 11 Freunde.
Titel: Re: Der FC und China
Beitrag von: Der Templer am Dienstag, 28.Jan.2020, 12:47:35
https://twitter.com/JH_Gruszecki/status/1221920128813748224?s=20 (https://twitter.com/JH_Gruszecki/status/1221920128813748224?s=20)

Kommentar von Philipp Köster in der 11 Freunde.

Starke Worte von Köster!