Autor Thema: Der FC und China  (Gelesen 48256 mal)

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Online Double 1978

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Re: Der FC und China
« Antwort #660 am: Samstag, 11.Jan.2020, 11:20:35 »
es ist sowieso ein unding, dass man weder als vereinsvertreter noch als als verein insgesamt nicht seine meinung sagen darf und für seine werte stehen darf, weil man sonst von der DFL einen auf den deckel bekommt.
es ist auch egal ob MR oder Werner Wolf die aussage tätigt. einen auf den deckel hätte es eh gegeben.
ich weiß nicht, warum man sich so abhängig machen kann, weder als verein, noch als DFL.
die DFL glaubt, mit dem geld aus china sportliche lücken zu england oder spanien schließen zu können? da haben die sich aber getäuscht.


mich würde mal interessieren, wieviel geld der FC von dem DFL-vertrag mit china erhält?
auf die 1,8 mio die der FC direkt durch den deal mit china bekommen hätte, kann man auch verzichten, um seine werte zu waren

Online lupefc

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Re: Der FC und China
« Antwort #661 am: Samstag, 11.Jan.2020, 11:22:12 »
In einer Thematik in der es keine zwei Meinungen geben darf, muss SMR drauf vertrauen, dass alle anderen so denken wie er.
Und sollte dies nicht der Fall sein, ist nicht SMR das Problem.

Offline Juto

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Re: Der FC und China
« Antwort #662 am: Samstag, 11.Jan.2020, 11:37:14 »
Absolut nicht. Ich habe kein Problem mit SMR, schon gar nicht mit dem Inhalt seiner Aussagen. Das ändert aber nichts daran, dass u.a. Veh dafür kritisiert wurde Kämpfe in die Öffentlichkeit zu tragen, die intern zu klären sind. Ich habe explizit auf die Art der Äußerung und nicht auf deren Inhalt abgestellt, deshalb vergleiche ich SMR hier auch nicht unfair. Aber nur weil dieses Mal der Inhalt der Äußerung richtig ist, kann es doch nicht sein, dass der Zweck dadurch gebilligt wird. Das würde nämlich bedeuten, was du mir vorwirfst: Mit zweierlei Maß messen. Wie gesagt, ich finde SMRs Kritik inhaltlich absolut richtig - aber wer bei Veh zurecht kritisiert hat, dass er Diskussionen über die Presse geführt hat, der darf SMR nicht dafür loben.

Er hat keine Diskussion über die Öffentlichkeit geführt, er hat seine Meinung zum Thema China gesagt, die bis zu diesem Zeitpunkt offensichtlich auch noch im Sinne des Präsidenten war.
Keiner, auch Smr nicht, konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass Herr Wolf einen Rückgrat wie ein Gummibärchen hat und vor Wehrle und der DFL einknickt.
Gerade bei Wehrle....
anno 1317

Wehrle: „Natürlich habe ich mich positioniert, ABER ich hätte beide Entscheidungen mitgetragen. Ich würde doch keinen erpressen.“

Offline Millwall

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Re: Der FC und China
« Antwort #663 am: Samstag, 11.Jan.2020, 19:14:18 »
Ah, wenn also ein Mitglied eines Vereinsgremiums eine persönliche Meinungsäußerung zu China abgibt und der Chines am Rad dreht, dann würde die DFL etwaige Einnahmeverluste dem FC in Rechnung stellen? Interessant. Dass sich diese Asseln mal trocken ficken gehen können, war aber auch so klar.

Dein Denkansatz ist falsch. Als Mitglied eines Vereinsgremiums, mit dieser herausragenden Stellung, hier: Vorsitzender des Mitgliederrates und damit Mitglied des gemeinsamen Ausschusses, gibt es keine privaten Äußerungen zur Vereinspolitik. Diesen Versuch einer Trennung zwischen Amt und Privat kannst Du mal schnell und gepflegt vergessen.

Dabei kann ich die Äußerungen von Stefan grundsätzlich nachvollziehen. Er macht sich gerade, geht unbeirrbar seinen Weg und hält seinen Kurs. Das ist Stefan. In der Welt des versifften Fußballs sind das natürlich Eigenschaften, die bei diesem Geldspiel und seinen Teilnehmern für Unverständnis sorgen. Das ist dann die Kehrseite dieser Medaille. Aber eine Trennung kann es da nicht geben.
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Offline Kataklysmus

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Re: Der FC und China
« Antwort #664 am: Samstag, 11.Jan.2020, 19:35:06 »
Dein Denkansatz ist falsch. Als Mitglied eines Vereinsgremiums, mit dieser herausragenden Stellung, hier: Vorsitzender des Mitgliederrates und damit Mitglied des gemeinsamen Ausschusses, gibt es keine privaten Äußerungen zur Vereinspolitik. Diesen Versuch einer Trennung zwischen Amt und Privat kannst Du mal schnell und gepflegt vergessen.

Dabei kann ich die Äußerungen von Stefan grundsätzlich nachvollziehen. Er macht sich gerade, geht unbeirrbar seinen Weg und hält seinen Kurs. Das ist Stefan. In der Welt des versifften Fußballs sind das natürlich Eigenschaften, die bei diesem Geldspiel und seinen Teilnehmern für Unverständnis sorgen. Das ist dann die Kehrseite dieser Medaille. Aber eine Trennung kann es da nicht geben.

Der Denkansatz ist keineswegs falsch. Unter anderem auch, weil aus eben jenem Denkansatz heraus das Trio Wolf, Sieger, Sauren zu großen Teilen überhaupt erst gewählt worden ist.
Schließlich haben genau diese 3 exakt jenen Standpunkt in ihrem Wahlkampf durchgehend vertreten.

Anbei die Aussage SMRs:

Zitat
„Als gemeinnütziger Verein, der sich sozial engagiert, können wir eine so totalitäre und brutale Diktatur nicht unterstützen“, erklärte der 51-Jährige. Ein Engagement in einem Land, das den „totalen Überwachungsstaat“ aufbaue und die Menschenrechte in massiver Form missachte, könne für einen Club wie den 1. FC Köln keine Option sein. 

Das ist übrigens das eigentliche Problem an der ganzen Posse. Ein Vorstand, der sich mit diesen Vorsätzen wählen lässt, um dann seinem ehemals größtem Unterstützer derart die Meinung zu verbieten, wohlgemerkt, die Meinung, die man bis vor der Wahl selbst vertreten hat.

Kurz gesagt, wenn dieser Denkansatz falsch wäre, dann hat selbst Trump mehr Rückgrat als Wolf und Sauren.
Und dabei spielt es absolut keine Rolle, ob SMR das jetzt als Mitglied des GA oder als Privatperson gesagt hat.
Wolf, Sauren und Sieger sind u.a. wegen ihrer Skepsis an der China-Expansion überhaupt erst gewählt worden, und waren bis zum Wahlnachmittag absolut einer Meinung mit dem GA, dem MR und auch mit SMR. Und das haben sie auch öffentlich so verkündet.

Diese, bis vor kurzem noch eigene Meinung, dann plötzlich mittels Pressemitteilung als exklusive und SMR-private Meinung verkaufen zu wollen, weil man plötzlich in Amt und würden sitzt, und einen das Geschwätz von gestern nicht mehr interessiert, ist mindestens charakterlos, meiner Meinung aber eher noch vereinsschädigend. 

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Offline Millwall

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Re: Der FC und China
« Antwort #665 am: Samstag, 11.Jan.2020, 20:29:37 »
Du hast mich nicht verstanden. Es gibt keinen Unterschied zwischen „privater“ Meinung und „Meinung als Amtsinhaber“. Dieser Trennungsversuch ist falsch.

Das Stefan grundsätzlich richtig liegt, ist selbstredend.
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Offline Kataklysmus

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Re: Der FC und China
« Antwort #666 am: Samstag, 11.Jan.2020, 20:44:36 »
Du hast mich nicht verstanden. Es gibt keinen Unterschied zwischen „privater“ Meinung und „Meinung als Amtsinhaber“. Dieser Trennungsversuch ist falsch.

Das Stefan grundsätzlich richtig liegt, ist selbstredend.

Nichts anderes schrob ich doch.

Nur, der effzeh-Vorstand hat plötzlich die eigene und öffentliche Meinung, mit welcher sie Wahlkampf gemacht haben, ohne Rücksprache zu einer "privaten" Meinung gemacht.

Und natürlich ist das falsch!
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Offline I.Ronnie

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Re: Der FC und China
« Antwort #667 am: Sonntag, 12.Jan.2020, 09:54:08 »
Dein Denkansatz ist falsch. Als Mitglied eines Vereinsgremiums, mit dieser herausragenden Stellung, hier: Vorsitzender des Mitgliederrates und damit Mitglied des gemeinsamen Ausschusses, gibt es keine privaten Äußerungen zur Vereinspolitik. Diesen Versuch einer Trennung zwischen Amt und Privat kannst Du mal schnell und gepflegt vergessen.

Dabei kann ich die Äußerungen von Stefan grundsätzlich nachvollziehen. Er macht sich gerade, geht unbeirrbar seinen Weg und hält seinen Kurs. Das ist Stefan. In der Welt des versifften Fußballs sind das natürlich Eigenschaften, die bei diesem Geldspiel und seinen Teilnehmern für Unverständnis sorgen. Das ist dann die Kehrseite dieser Medaille. Aber eine Trennung kann es da nicht geben.


Und ich sage, dass dein Denkansatz falsch ist. Der Verein, die Mitglieder, wir haben eine Charta verabschiedet. Da steht grundsätzlich alles drin, was jedem Vereinsmitglied erlaubt, ob Gremienmitglied oder nicht, auch im Namen des Clubs festzustellen, dass ein Engagement in China grundsätzlich gegen unsere Werte verstößt. Das wäre ungefähr so, als könne ein CDU Mitglied nicht ohne Rücksprache mit dem Bundesvorstand öffentlich äußern, dass sich die CDU zum Christentum bekennt.

Gut, mag bis hierhin ein wenig spitzfindig gewesen sein. Ein Fußballclub ist eben doch nur ein Wirtschaftsunternehmen. Da entscheidet man nach Wetterlage, laviert lieber herum, hält sich aus politischen Themen heraus, um sich keine Türen zu verschließen. Das Marketing darf ein bisserl emotional sein, Folklore muss bedient werden. Aber bitte nicht zu viel Jeföhl; nur da, wo gerade die Kamera hinzeigt. Und dann bitte recht freundlich.
Und mal ehrlich, es ist doch nur ein Hobby. Was soll ich mich da noch mit China belasten? Überall muss ich mich schon rechtfertigen. Nachhaltigkeit hier, Verantwortung da - ich will ne Wurst essen (muss nicht bio sein), ein oder vier Bier trinken (meinetwegen im Plastikbecher) und zwischendurch ordentlich pöbeln (auch mal politisch unkorrekt). Das ist Fußball! China? Wir können deren Probleme eh nicht lösen. Ich sitze gerade im Büro und um mich herum allerlei Kram, der aus China kommt. Erwischt! Ich wäre ja völlig unglaubwürdig und bigott, machte ich dann beim Fußball den Schnabel auf.
Ja, die Charta. Unter uns: Das ist doch nur blöde Folklore. Soll der Chinese doch den Fußball kaufen und uns den Mund verbieten. Ich habe eh gerade nicht vor, über China zu reden. Sollense doch machen. Die haben 50.000 Jahre Tradition, die wissen schon, was sie tun. Und überhaupt, die Amerikaner sind auch nicht besser.

Es ist doch nur Fußball. Möge man mir wenigstens dal nicht mit Politik und Gutmenschentum auf die Eier gehen, oder? Oder?
Da nich für!

Online mutierterGeißbock

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Re: Der FC und China
« Antwort #668 am: Samstag, 18.Jan.2020, 07:29:36 »
https://www.dw.com/de/china-das-ganz-grosse-sportgeschaeft/a-51861104
Zitat
Diesen Riesenmarkt der traumhaften Umsätze und hohen Gewinne wollte sich auch der 1. FC Köln nicht entgehen lassen. Gegenüber der DW bestätigte der Fußball-Bundesligist: "Es gab die Planung, eine Fußballakademie in Shenyang aufzubauen. Der FC hätte das sportliche und pädagogische Konzept verantwortet und umgesetzt." Aus diesen Plänen ist dann nichts geworden. Dieses Scheitern ist ein gutes Beispiel für die Schwierigkeiten, die es auf dem Weg ins Reich der Mitte zu meistern gilt.

Offline J_Cologne

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Re: Der FC und China
« Antwort #669 am: Samstag, 18.Jan.2020, 09:28:31 »
Unten ohne in der topless Bar

Online Double 1978

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Re: Der FC und China
« Antwort #670 am: Samstag, 18.Jan.2020, 10:35:45 »
Mist, jetzt entgeht uns der neue Messi, danke SMR :mad:
wir hätten eh nur die vucicevics verpflichtet :D

Online lupefc

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Re: Der FC und China
« Antwort #671 am: Dienstag, 28.Jan.2020, 11:51:28 »
https://twitter.com/JH_Gruszecki/status/1221920128813748224?s=20

Kommentar von Philipp Köster in der 11 Freunde.

Offline Der Templer

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Re: Der FC und China
« Antwort #672 am: Dienstag, 28.Jan.2020, 12:47:35 »
FC: spürbar schlecht