Autor Thema: Alexander Wehrle - Geschäftsführer  (Gelesen 372191 mal)

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Offline Marc_Niehl

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3540 am: Samstag, 03.Apr.2021, 14:19:43 »
Den meisten Mitgliedern ist die Verwinspolitik nicht egal. Mit diesem Narrativ redet man sich gerne alles schön um die teils sehr extreme, nich konsensfähigen und ultralastigen Anforderungen durchzusetzen. Kompetenz schießt Tore. Und ich bin mir sicher wenn man nicht ständig und so scheinheilig und mit der Intention des Konservierens der rückwärts gewandten Fußballromantik ala 100% FC oder Müngersdorf unverhandelbar die Kompetenz unseres mehrfach prämierten Geschäftsführers beschneiden würde, wäre der Verein längst krisensicher und hätte die Weichenstellung für eine sportlich bessere Zukunft.

Die Mitglieder den vereinspoltisches Desinteresse unterstellt, sehen die Vereinspolitischen Grabenkämpfe auf der MV nur nicht als Mittelpunkt ihres Leben, wie viele hier oder auch die Ultras. Anders sind die extremen vereinschädlichen Forderungen und Umstrukturierungen auch nicht mehr erklärbar, als mit Selbstprofilierung. Für viele ist ist der heißgeliebte Verein keine Schlachtfeld für der Mitbestimmung und vertraut den Geschäftsführern, die aufgrund debeschriebenen Kompetenzgerangels schon seit 2013 ihre Kompetenz nicht frei entfalten können.

Viele FC Mitglieder haben auch einen anderen Lebensmittelpunkt.

Der FC ist seit ca. 30 Jahren Driss. Davon 20 Jahre ohne die oft kritisierte Mitbestimmung durch den MR. Es gab 4-5 Stöger Jahre, die waren prima. Auch mit oder trotz Mitgliederrat.

GF Wehrle darf seit fast 10 Jahren schalten und walten. Hat zu Beginn einen guten Job gemacht, das lag auch am GF Schmadtke, an Stöger und einem funktionierenden Vorstand mit Spinner.

Als das zusammengebrochen ist, hat Wehrle keinen guten Job mehr gemacht. Veh und Heldt gehen auf seine Kappe. Das GBH-Debakel auch. Die Modeste-Rückholung, unsinnige Spielerverträge, etc. ... das ist alles auch mit in seiner Verantwortung. Da braucht man das Gremium des Gemeinsamen Ausschusses nicht als Entschuldigung  nennen. Und schon gar nicht den Mitgliederrat.

Dieser hat aber einen ganz bescheidenen Job bei der letzten Vorstands-Team Auswahl getroffen.

Also wenn es nach den Versäumnissen und Fehlern geht, dann liegt Wehrle, Veh, Heldt sehr deutlich vor dem Mitgliederrat. Aber die Aufrechnung ist natürlich Unsinn.

Wenn der FC diese Saison wieder runter geht, werden Wehrle, Heldt, Gisdol und auch der Vorstand Geschichte sein. Alle werden sie ihre eigene Geschichte erzählen, warum es so gekommen ist.

Der FC steht jetzt schon vor einem Trümmerhaufen, aber mit dem Abstieg wird er noch größer sein.

Der Verein muss sich selbst neu definieren. Und zwar nicht spürbar anders, sondern mit einem klaren Selbstverständnis, was man sein will. Nicht "Größer als Real Madrid". Demut ist angesagt. Realitätssinn gefragt. Und der Wille zum Arbeiten, bei den Leuten, die im GBH das Ruder in der Hand haben.

Der FC kann sich den SC Freiburg als Beispiel nehmen. Das ist nachhaltige, erfolgreiche Vereinsarbeit ohne die Bodenhaftung zu verlieren.

Aber on Köln ist solch ein Selbstbild vom großen FC leider unmöglich. Die Alt-Internationalen lassen grüßen ... "wir sind doch der FC und kein Dorfclub wie Freiburg"

Offline menot

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3541 am: Samstag, 03.Apr.2021, 16:29:30 »
Der FC ist seit ca. 30 Jahren Driss. Davon 20 Jahre ohne die oft kritisierte Mitbestimmung durch den MR. Es gab 4-5 Stöger Jahre, die waren prima. Auch mit oder trotz Mitgliederrat.

GF Wehrle darf seit fast 10 Jahren schalten und walten. Hat zu Beginn einen guten Job gemacht, das lag auch am GF Schmadtke, an Stöger und einem funktionierenden Vorstand mit Spinner.

Als das zusammengebrochen ist, hat Wehrle keinen guten Job mehr gemacht. Veh und Heldt gehen auf seine Kappe. Das GBH-Debakel auch. Die Modeste-Rückholung, unsinnige Spielerverträge, etc. ... das ist alles auch mit in seiner Verantwortung. Da braucht man das Gremium des Gemeinsamen Ausschusses nicht als Entschuldigung  nennen. Und schon gar nicht den Mitgliederrat.

Dieser hat aber einen ganz bescheidenen Job bei der letzten Vorstands-Team Auswahl getroffen.

Also wenn es nach den Versäumnissen und Fehlern geht, dann liegt Wehrle, Veh, Heldt sehr deutlich vor dem Mitgliederrat. Aber die Aufrechnung ist natürlich Unsinn.

Wenn der FC diese Saison wieder runter geht, werden Wehrle, Heldt, Gisdol und auch der Vorstand Geschichte sein. Alle werden sie ihre eigene Geschichte erzählen, warum es so gekommen ist.

Der FC steht jetzt schon vor einem Trümmerhaufen, aber mit dem Abstieg wird er noch größer sein.

Der Verein muss sich selbst neu definieren. Und zwar nicht spürbar anders, sondern mit einem klaren Selbstverständnis, was man sein will. Nicht "Größer als Real Madrid". Demut ist angesagt. Realitätssinn gefragt. Und der Wille zum Arbeiten, bei den Leuten, die im GBH das Ruder in der Hand haben.

Der FC kann sich den SC Freiburg als Beispiel nehmen. Das ist nachhaltige, erfolgreiche Vereinsarbeit ohne die Bodenhaftung zu verlieren.

Aber on Köln ist solch ein Selbstbild vom großen FC leider unmöglich. Die Alt-Internationalen lassen grüßen ... "wir sind doch der FC und kein Dorfclub wie Freiburg"
Schön alles auf den Punkt gebracht
Top!

 


Offline Povlsen

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3542 am: Samstag, 03.Apr.2021, 18:12:04 »
@Marc_Niehl:

Super Posting. Beim FC liegt es nicht an den Strukturen, sondern an den Menschen, die sich rund um den FC tummeln, ihn für eigene Zwecke missbrauchen und glauben, irgendwelche Vorrechte zu haben, weil sie in den 60er, 70er oder 80er Jahren mal als Spieler ganz gut waren. Damals war der FC ein in sich geschlossener Verein. Dass sich das seit den 90er Jahren geändert hat, können diese Leute bis heute nicht akzeptieren. Klar reden heute völlig normale Leute beim FC mit. Das ist eine Selbstverständlichkeit, denn die Zeiten der Ego-Shooter ist vorbei, auch wenn das im Fußball noch nicht von jedem begriffen worden ist oder schlicht nicht akzeptiert wird. Davor muss man sich aber nicht ducken. Zu einer modernen Unternehmensführung gehört breit angelegte Kontrolle und Mitsprache der Anteilseigner. Beim FC sind das die Mitglieder. Bis 2012 waren sie Stimmvieh, heute reden sie mittelbar im Verein mit. Leider ist der Einfluss immer noch nicht groß genug, das hat die Praxis der letzten 7 Jahre gezeigt. Der Öffentlichkeit wird fälschlicherweise eingetrichtert, dass der Mitgliederrat die GF einbremsen würde. Völliger Unsinn, der nur von Leuten erzählt wird, die unlautere Absichten haben, oder es nicht besser wissen oder "obrigkeitshörig" sind. Der GA muss bei bestimmten Handlungen der GF zustimmen und es ist völlig richtig, dass im Rahmen der Entscheidungsfindung über die Inhalte auch diskutiert wird. Am Ende aber können die beiden Vertreter des Mitgliederrates im GA nichts ausrichten, selbst wenn sie permanent dagegen stimmen, wird kein Transfer oder kein überbezahlter Vertrag und keine Abfindungszahlung verhindert. Das Problem ist, dass es Leuten wie Schmadtke, Heldt, und Veh zu lästig ist, sich mit "Vollamateuren" im GA auseinanderzusetzen, weil ja dann auffallen würde, dass ihr Job völlig überbezahlt ist und ihre Entscheidungen oft nicht aus sachlichen Erwägungen heraus, sondern aufgrund ihres Netzwerkes getroffen werden. Ergebnis sind dann chaotische Kaderplanungen, die jeder Vollamateur auseinandernehmen und besser machen würde.

Ich habs schon oft geschrieben: Ich glaube, dass das Umfeld des FC personell nicht gut genug aufgestellt ist. Auch in der Mitgliedschaft nicht. Die breite Masse ist zu wenig engagiert, will nur konsumieren, man findet keine Topleute für den Vorstand und im Umfeld des Vereins bekommt man die Meute der Aasgeier, die sich nur mit dem FC schmücken und sich an ihm bereichern wollen, nicht in den Griff. Das ist auch keine Frage der Finanzierung, sondern der menschlichen Qualität. Ketzerische Aussage: Möglicherweise wäre ein vollständiger Verkauf des Vereins an Investoren hier die Rettung: Wenn das Leute wären, die die Altinternationalen, die Schleimer und Schmarotzer rund um den FC, die sich jahrelang durch alle Gremien, wie Verwaltungsrat, Sportbeirat und auch Mitgliederrat gewälzt haben, aussortieren und diesen Sumpf trockenlegen würden, dann könnte hier tatsächlich professionell gearbeitet werden und nicht nach Kaninchenzuchtvereinregeln. Aber wir werden wahrscheinlich Investoren aus dem Kölner Umland suchen und finden, die sich dem Kölner Filz und Vorgebirgs-Milieu bereitwillig ausliefern werden. Allerspätestens dann ist der FC nicht mehr zu retten.

Online mutierterGeißbock

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3543 am: Samstag, 03.Apr.2021, 19:16:36 »
Weil ja hier gerade vom Verkauf an Investoren gesprochen wird, welche Konsequenzen würdet ihr daraus ziehen? Wäre für euch dann Schluss mit dem FC? Kommt es darauf an, an wen Anteile verkauft werden oder ist es euch mehr oder weniger wurscht, solange es dann zu sportlichem Erfolg führt?
Dann halte ich es wie Sun Tzu, sitze am Flussufer und warte, bis die Leichen meiner Gegner an mir vorbeitreiben.

Offline Harald K.

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3544 am: Samstag, 03.Apr.2021, 19:19:16 »
Weil ja hier gerade vom Verkauf an Investoren gesprochen wird, welche Konsequenzen würdet ihr daraus ziehen? Wäre für euch dann Schluss mit dem FC? Kommt es darauf an, an wen Anteile verkauft werden oder ist es euch mehr oder weniger wurscht, solange es dann zu sportlichem Erfolg führt?

Falls meine Stimme dann sinnlos geworden sein würde, träte ich aus. Im Forum verbliebe ich.
Ich finde, alle Politiker sollten LSD nehmen (Cary Grant)

Offline Wildharry

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3545 am: Samstag, 03.Apr.2021, 19:21:56 »
Weil ja hier gerade vom Verkauf an Investoren gesprochen wird, welche Konsequenzen würdet ihr daraus ziehen? Wäre für euch dann Schluss mit dem FC? Kommt es darauf an, an wen Anteile verkauft werden oder ist es euch mehr oder weniger wurscht, solange es dann zu sportlichem Erfolg führt?
Das ist für mich nur schwer zu beantworten Muti. Ich denke selbst wenn ich im Falle von Investoren egal welcher Art versuchen würde mich rational von FC zu verabschieden würde das emotionale klar dagegen sprechen.
Ich weiß es also nicht aber was ich weiß ist das der FC schon seit mehr als 50 Jahren mein Verein ist und das wird wahrscheinlich auch so bleiben und wenn ich mir nach Corona nur noch die Ü14 ansehen werde.
Bleiben sie ordentlich!

Offline MLM

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3546 am: Samstag, 03.Apr.2021, 19:23:59 »
Endgültig raus aus allem.
Na Palm

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3547 am: Samstag, 03.Apr.2021, 19:32:29 »
Wenn der FC an Investoren verkauft wird, können wir das Forum wenigstens endgültig nur noch für den GP nutzen. Und in "Spieleecke" umbenennen.
The natural state of the football fan is bitter disappointment, no matter what the score. - Nick Hornby

Offline märkel

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3548 am: Samstag, 03.Apr.2021, 19:43:03 »
wenn der fc an investoren verkauft wird, verkaufen wir das forum selbstverständlich mit. wofür machen wir den quark denn wohl? mir fällt gerade ein, dass ich die kasse hab  :koeln:
Die Mutter des Schwachkopfs ist ständig schwanger.

Offline MG56

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3549 am: Samstag, 03.Apr.2021, 19:45:45 »
Die kann man ja dann verjubeln, wenn Präsenz wieder möglich ist.

Nicht dass der Verein das Guthaben zur Schuldentilgung oder zur Abfindung irgendeines Vollprofis verschwendet.
Was ist schon ein schlappes Argument gegen eine starke Behauptung ?

Offline Harald K.

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3550 am: Samstag, 03.Apr.2021, 19:52:02 »
wenn der fc an investoren verkauft wird, verkaufen wir das forum selbstverständlich mit. wofür machen wir den quark denn wohl? mir fällt gerade ein, dass ich die kasse hab  :koeln:

Das "xxxLutz-Effzeh-Forum" powered by 1und1" 

Kling doch gut!
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Online mutierterGeißbock

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3551 am: Samstag, 03.Apr.2021, 19:53:20 »
wenn der fc an investoren verkauft wird, verkaufen wir das forum selbstverständlich mit. wofür machen wir den quark denn wohl? mir fällt gerade ein, dass ich die kasse hab  :koeln:
Dürfte Rekordablöse für ein Forum werden. :D
Dann halte ich es wie Sun Tzu, sitze am Flussufer und warte, bis die Leichen meiner Gegner an mir vorbeitreiben.

Offline Wildharry

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3552 am: Samstag, 03.Apr.2021, 19:54:48 »
Dürfte Rekordablöse für ein Forum werden. :D
Aber nur wenn der SM Thread wieder eingewechselt wird. :D
Bleiben sie ordentlich!

Offline Povlsen

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3553 am: Samstag, 03.Apr.2021, 22:58:04 »
Weil ja hier gerade vom Verkauf an Investoren gesprochen wird, welche Konsequenzen würdet ihr daraus ziehen? Wäre für euch dann Schluss mit dem FC? Kommt es darauf an, an wen Anteile verkauft werden oder ist es euch mehr oder weniger wurscht, solange es dann zu sportlichem Erfolg führt?

Ich würde mich dann auf meine Rolle als Konsument zurückziehen, die ich in frühester Jugend ja auch hatte. Über sportliche Erfolge würde ich mich natürlich auch dann freuen, solange das Etikett 1. FC Köln erhalten bliebe. Bei Umbenennung oder Austausch von Logo und Farben wäre ich raus. Aber mehr als die Zuschauerrolle bliebe ja dann nicht mehr. Früher war das nicht anders, nur damals gab es immerhin die Möglichkeit, in den Verein einzutreten und Einfluss zu nehmen. In erfolgreichen Zeiten hatten wir aber ja nicht das Bedürfnis, selbst etwas beizutragen. Da reichte der Stadionbesuch und die Kicker-Lektüre. Was für glückliche Zeiten waren das!

Offline Povlsen

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3554 am: Samstag, 03.Apr.2021, 23:09:22 »
Natürlich ist das hier eine Echokammer. Hier sammeln sich Leute, die ähnlich über den Effzeh denken und darüber diskutieren. Ist aber exakt das Selbe, wie du dir in der Regel deinen Freundeskreis aussuchst, auch Nutzer von Facebook, Twitter, FC-Brett und Co werden gemeinhin von den jeweiligen Plattformen bzw derer User beeinflusst.

Ändert aber nichts daran, dass du wahllos irgendwelche Thesen in den Raum wirfst, diese gegenargumentiert werden, du sie daraufhin konsequent ignorierst und dann wahllos weitere hanebüchene Thesen aufstellst. Wenn es wenigstens nur hanebüchener Quatsch wäre, den du hier absonderst, nein, du hast auch keinerlei Diskussionskultur.

Nichts Neues, die hat er weder hier, noch auf Facebook jemals nachgewiesen.

Offline Cuby

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3555 am: Samstag, 03.Apr.2021, 23:10:41 »
@Marc_Niehl:

Super Posting. Beim FC liegt es nicht an den Strukturen, sondern an den Menschen, die sich rund um den FC tummeln, ihn für eigene Zwecke missbrauchen und glauben, irgendwelche Vorrechte zu haben, weil sie in den 60er, 70er oder 80er Jahren mal als Spieler ganz gut waren. Damals war der FC ein in sich geschlossener Verein. Dass sich das seit den 90er Jahren geändert hat, können diese Leute bis heute nicht akzeptieren. Klar reden heute völlig normale Leute beim FC mit. Das ist eine Selbstverständlichkeit, denn die Zeiten der Ego-Shooter ist vorbei, auch wenn das im Fußball noch nicht von jedem begriffen worden ist oder schlicht nicht akzeptiert wird. Davor muss man sich aber nicht ducken. Zu einer modernen Unternehmensführung gehört breit angelegte Kontrolle und Mitsprache der Anteilseigner. Beim FC sind das die Mitglieder. Bis 2012 waren sie Stimmvieh, heute reden sie mittelbar im Verein mit. Leider ist der Einfluss immer noch nicht groß genug, das hat die Praxis der letzten 7 Jahre gezeigt. Der Öffentlichkeit wird fälschlicherweise eingetrichtert, dass der Mitgliederrat die GF einbremsen würde. Völliger Unsinn, der nur von Leuten erzählt wird, die unlautere Absichten haben, oder es nicht besser wissen oder "obrigkeitshörig" sind. Der GA muss bei bestimmten Handlungen der GF zustimmen und es ist völlig richtig, dass im Rahmen der Entscheidungsfindung über die Inhalte auch diskutiert wird. Am Ende aber können die beiden Vertreter des Mitgliederrates im GA nichts ausrichten, selbst wenn sie permanent dagegen stimmen, wird kein Transfer oder kein überbezahlter Vertrag und keine Abfindungszahlung verhindert. Das Problem ist, dass es Leuten wie Schmadtke, Heldt, und Veh zu lästig ist, sich mit "Vollamateuren" im GA auseinanderzusetzen, weil ja dann auffallen würde, dass ihr Job völlig überbezahlt ist und ihre Entscheidungen oft nicht aus sachlichen Erwägungen heraus, sondern aufgrund ihres Netzwerkes getroffen werden. Ergebnis sind dann chaotische Kaderplanungen, die jeder Vollamateur auseinandernehmen und besser machen würde.

Ich habs schon oft geschrieben: Ich glaube, dass das Umfeld des FC personell nicht gut genug aufgestellt ist. Auch in der Mitgliedschaft nicht. Die breite Masse ist zu wenig engagiert, will nur konsumieren, man findet keine Topleute für den Vorstand und im Umfeld des Vereins bekommt man die Meute der Aasgeier, die sich nur mit dem FC schmücken und sich an ihm bereichern wollen, nicht in den Griff. Das ist auch keine Frage der Finanzierung, sondern der menschlichen Qualität. Ketzerische Aussage: Möglicherweise wäre ein vollständiger Verkauf des Vereins an Investoren hier die Rettung: Wenn das Leute wären, die die Altinternationalen, die Schleimer und Schmarotzer rund um den FC, die sich jahrelang durch alle Gremien, wie Verwaltungsrat, Sportbeirat und auch Mitgliederrat gewälzt haben, aussortieren und diesen Sumpf trockenlegen würden, dann könnte hier tatsächlich professionell gearbeitet werden und nicht nach Kaninchenzuchtvereinregeln. Aber wir werden wahrscheinlich Investoren aus dem Kölner Umland suchen und finden, die sich dem Kölner Filz und Vorgebirgs-Milieu bereitwillig ausliefern werden. Allerspätestens dann ist der FC nicht mehr zu retten.

Meinst du das wirklich so mit der modernen Unternehmensführung zu der die Mitsprache und Kontrolle der Anteilseigner führt? Ich finde ehrlich gesagt, dass man jetzt während Corona merkt, dass diese reine Demokratie mehr Fluch als Segen ist. Wir haben absolutes Chaos in Deutschland, weil jeder mitköcheln möchte, jeder seine eigenen Regeln macht. Auch außerhalb von Corona sehe ich unsere „moderne“ Demokratie ehrlich gesagt als Verhängnis. Wir sind kompliziert, langsam, unflexibel. Der Weiskopfbussard verhindert Windräder, die Wühlmaus Bahnstrecken und der Bürger Stromtrassen. Den Datenschutz ist ein Wahnsinns Korsett. Kurz: das zwanghafte Bestreben, jeden mitreden zu lassen, führt uns mehr oder weniger ins Abseits. Das sehen wir ja auch am GBH. Einige wenige verursachen extreme Kosten für die Allgemeinheit.

Die wirklich erfolgreichen Unternehmen und Staaten werden längst nicht mehr so geführt. Sieh dir Amazon, Facebook, Tesla und Apple an im Vergleich zu VW, wo der Staat und die Arbeitnehmer ein erheblichen Teil der Macht haben. Sieh dir Südkorea und Japan im Vergleich zu Deutschland an. Ich kenne nur wenige Beispiele, in denen die moderne Demokratie wirklich win Erfolgsmodell geworden ist. Viele Köche versalzen die Suppe, nur will das keiner wahrhaben, weil in Deutschland direkt eine Assoziation zu dunkelen Zeiten besteht.   


Ich habe keine Ahnung, wie man es besser machen könnte. Aber mir als Vertreter der jüngeren Generation macht es ehrlich gesagt Angst zu sehen, wie Deutschland von Jahr zu Jahr zurückfällt und komplizierter als leichter wird. Aber das gehört eher in den Politik Thread. Sorry für das abschweifen.

Offline Povlsen

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3556 am: Samstag, 03.Apr.2021, 23:51:10 »
@Cuby:

Mir macht es mehr Angst, wenn die jüngere Generation freiheitliche Grundrechte hinter materiellen Dingen zurückstellen möchte, weil sie glaubt, nicht mit Autokratien und Diktaturen mithalten zu können. Wenn das stimmt, was ich nicht wahrhaben möchte, dann hat diese Generation ein Bildungsproblem. Diktaturen sind auf Dauer kein funktionierendes Staatssystem. Bisher ist noch jede Diktatur über kurz oder lang gescheitert und der Freiheitsdrang der Menschen war größer als die Staatsgewalt.

Offline märkel

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3557 am: Sonntag, 04.Apr.2021, 01:40:43 »
das erklärt unfassbar viel unsinn, den man über die jahre hinweg lesen durfte.
Die Mutter des Schwachkopfs ist ständig schwanger.

Offline Kataklysmus

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3558 am: Sonntag, 04.Apr.2021, 03:34:13 »
Meinst du das wirklich so mit der modernen Unternehmensführung zu der die Mitsprache und Kontrolle der Anteilseigner führt? Ich finde ehrlich gesagt, dass man jetzt während Corona merkt, dass diese reine Demokratie mehr Fluch als Segen ist. Wir haben absolutes Chaos in Deutschland, weil jeder mitköcheln möchte, jeder seine eigenen Regeln macht. Auch außerhalb von Corona sehe ich unsere „moderne“ Demokratie ehrlich gesagt als Verhängnis. Wir sind kompliziert, langsam, unflexibel. Der Weiskopfbussard verhindert Windräder, die Wühlmaus Bahnstrecken und der Bürger Stromtrassen. Den Datenschutz ist ein Wahnsinns Korsett. Kurz: das zwanghafte Bestreben, jeden mitreden zu lassen, führt uns mehr oder weniger ins Abseits. Das sehen wir ja auch am GBH. Einige wenige verursachen extreme Kosten für die Allgemeinheit.

Die wirklich erfolgreichen Unternehmen und Staaten werden längst nicht mehr so geführt. Sieh dir Amazon, Facebook, Tesla und Apple an im Vergleich zu VW, wo der Staat und die Arbeitnehmer ein erheblichen Teil der Macht haben. Sieh dir Südkorea und Japan im Vergleich zu Deutschland an. Ich kenne nur wenige Beispiele, in denen die moderne Demokratie wirklich win Erfolgsmodell geworden ist. Viele Köche versalzen die Suppe, nur will das keiner wahrhaben, weil in Deutschland direkt eine Assoziation zu dunkelen Zeiten besteht.   


Ich habe keine Ahnung, wie man es besser machen könnte. Aber mir als Vertreter der jüngeren Generation macht es ehrlich gesagt Angst zu sehen, wie Deutschland von Jahr zu Jahr zurückfällt und komplizierter als leichter wird. Aber das gehört eher in den Politik Thread. Sorry für das abschweifen.
@Cuby:

Mir macht es mehr Angst, wenn die jüngere Generation freiheitliche Grundrechte hinter materiellen Dingen zurückstellen möchte, weil sie glaubt, nicht mit Autokratien und Diktaturen mithalten zu können. Wenn das stimmt, was ich nicht wahrhaben möchte, dann hat diese Generation ein Bildungsproblem. Diktaturen sind auf Dauer kein funktionierendes Staatssystem. Bisher ist noch jede Diktatur über kurz oder lang gescheitert und der Freiheitsdrang der Menschen war größer als die Staatsgewalt.

Povlsen, mach dir bitte mal keine Sorgen. Schau dir einfach nur mal FFF an, wie viele Millionen Menschen die auf die Strasse bringen.
Der User Cuby gehört definitiv nicht zu den vielen jungen Leuten mit Weitblick und Engagement.
Aber eigentlich hat märkel schön alles dazu gesagt.   
Religion, was für ein Quatsch! Das ist so ein ideologischer Rollator für Menschen, die ein bisschen Denkfaul sind und ihre Schwächen delegieren.

Offline MLM

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Na Palm

Online Drahdiaweng

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3560 am: Samstag, 10.Apr.2021, 07:29:21 »
EIN BISSCHEN MEHR RESPEKT, BITTE!!

Offline MG56

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3561 am: Samstag, 10.Apr.2021, 08:31:19 »
Erwarte, nein verlange eine neue Geschäftsführung zur neuen Saison.
Was ist schon ein schlappes Argument gegen eine starke Behauptung ?

Offline Ghostbuck

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3562 am: Samstag, 10.Apr.2021, 09:14:45 »
Erwarte, nein verlange eine neue Geschäftsführung zur neuen Saison.

Da brauchen wir zuerst einen neuen Vorstand oder willst du das der amtierende eine neue GF aussucht. :kotz:
Hoooodieeee

Online Steiger74

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3563 am: Samstag, 10.Apr.2021, 09:37:03 »
Mal schauen wie voll das Stadion in der kommenden 2. Liga Saison so wird. Wieder eine Saison in der man mit Vollgas bewusst in den Abgrund fährt. Ewig geht das nicht mehr gut mit der Reparatur des Unfallwagens.

Online PeteleRock

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3564 am: Samstag, 10.Apr.2021, 10:31:17 »
Intriganter Idiot.

Offline MLM

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3565 am: Samstag, 10.Apr.2021, 16:36:34 »
Crazy!

Zitat

I'm not assuming at all that we'll be relegated, but if you ended up with Schalke, Hamburg, perhaps Cologne, Dusseldorf, Nurnberg. That's crazy!


https://www.espn.com/soccer/fc-cologne/story/4348518/colognes-quest-to-boost-us-profiledeal-with-covid-19-hardships-and-avoid-relegation
Na Palm

Offline geromel21

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3566 am: Sonntag, 11.Apr.2021, 20:12:31 »
Ich kenne mindestens 7 Stellen beim Effzeh die sofort neu besetzt gehören
Menger & Sohn Würstchen™
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Offline qwick

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3567 am: Sonntag, 11.Apr.2021, 20:30:27 »
Hoffentlich beschäftigt man sich auch mit deiner katastrophalen Bilanz du Dummbeutel.

Offline Ghostbuck

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3568 am: Sonntag, 11.Apr.2021, 21:09:50 »
Wenn man sich mal die posting-Frequenz in einigen threads anschaut, dann fliegt der Clown schon wieder deutlich zu sehr unterm Radar. Was ein intrigantes [...].
Hoooodieeee

Offline MG56

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Re: Alexander Wehrle - Geschäftsführer
« Antwort #3569 am: Sonntag, 11.Apr.2021, 21:46:42 »
Hat mit der sportlichen Entwicklung eben genau so wenig zu tun wie mit der finanziellen.
Außer dass er eine Null als Sportdirektor durchgedrückt hat.
Was ist schon ein schlappes Argument gegen eine starke Behauptung ?